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  • Mit Rückenwind ins Nachholspiel gegen Aachen

    Das beeindruckende 8:3 gegen die SG Wattenscheid am vergangenen Samstag hat unserer Viktoria großen Rückenwind für den Saisonendspurt gegeben. Dieser soll die Mannschaft von Chef-Trainer Olaf Janßen nun auch in das Nachholspiel bei Alemannia Aachen am kommenden Mittwoch tragen und drei weitere Punkte im Kampf um die Tabellenspitze bescheren.

    Seit Ende September 2017 ging unsere Viktoria in einem Pflichtspiel nicht mehr unterlegen vom Feld. Auch diese nun schon 25 Spiele währende Serie wird unseren Jungs auf dem Platz Schwung geben, um gegen den aktuellen Tabellendritten gut auszusehen. Einfach wird die Aufgabe im Tivoli aber nicht. Denn auch die Aachener befinden sich aktuell in einer kleinen Erfolgsspur. Erst wurde gegen Euskirchen der Einzug in das Finale des FVM-Pokals vollbracht und dann siegte die Mannschaft von Trainer Fuat Kilic gegen den FC Wegberg-Beeck mit 4:2. Durch den Heimsieg am vergangenen Wochenende rückte die Alemannia bis auf den dritten Tabellenplatz vor und hängt unserer Viktoria zumindest tabellarisch an den Fersen. Punktetechnisch trennen beide Mannschaften allerdings zwölf Zähler.

    Im Hinspiel hatte die Viktoria mit 4:2 die Nase vorne. Zwar konnte Aachen Mike Wunderlichs schnellen Doppelpack aus der ersten Hälfte rund um den Seitenwechsel noch ausgleichen, gegen die späteren Treffer von Junglas und Lanius war die Alemannia aber machtlos. Am Mittwoch hätten wir Viktorianer gegen eine Wiederholung des Ergebnisses natürlich nichts dagegen.

    Die drei souveränen Siege aus der vergangenen englischen Woche haben in der heißen Phase Ausrufezeichen gesetzt. Nun soll der vierte Dreier in Serie folgen: Der Ball rollt im Neuen Tivoli zu Aachen am Mittwochabend um 19:00 Uhr.

    Vik! Vik! Viktoria!

  • Torfestival beim 8:3-Heimsieg gegen Wattenscheid

    Im heimischen Stadion hat unsere Viktoria am Samstag bravurös mit 8:3 gegen die SG Wattenscheid gewonnen und setzte im Saisonendspurt ein fettes Ausrufezeichen. Damit hat unsere Viktoria diese englische Woche nun mit drei eindrucksvollen Erfolgen beendet. 

    Schon von Beginn an knüpften die Hausherren an die starke Leistung aus der Partie gegen Dortmund vom vergangenen Mittwoch an. Wunderlich hatte zentral zu viel Platz und schlenzte gefühlvoll in die rechte Torecke. (5.) Es sollte das Erste von insgesamt elf Toren werden.  Zu Beginn hatten aber auch die Gäste einige Torchancen: Canbulut kam aus 15 Metern frei zum Schuss, scheiterte allerdings an einer starken Parade von Patzler (10.). Auch Buckmaier konnte den gut aufgelegten Schlussmann der Viktorianer wenig später aus spitzem Winkel von rechts nicht bezwingen. (17.) 

    Doch nun nahmen die Viktorianer das Heft des Handels in die Hand und das Torfestival nahm seinen Lauf: Nach einem Foul an Golley ruhte die Kugel in halblinker Position 17 Meter vor dem Tor. Backszat fasste sich ein Herz, zirkelte das Leder über die Mauer und unhaltbar links in den Kasten. (21.) Wie schon gegen den BVB unter der Woche legte unsere Viktoria auch gegen Wattenscheid nach dem zweiten Treffer sofort nach. Holzweiler legte auf dem rechten Flügel auf Golley ab, der das Leder aus der rechten Strafraumhälfte wunderschön in die lange Ecke hob. (24.) 

    Spiel vorentschieden

    Fortan hatte unsere Viktoria alles im Griff. Wattenscheid war vom starken Auftritt unserer Hausherren geschockt. So war es für Mike Wunderlich ein Leichtes, wenig später auf 4:0 zu erhöhen. Freistehend scheiterte er anfangs zwar am Keeper, brachte den Nachschuss aber sicher im Netz unter. (30.)

    Auch in der Folge waren die Hausherren überlegen und brachten die hohe Führung sicher in die Pause. Kurz vor dem Pfiff hätte Golley sogar noch weiter erhöhen können, doch sein Schlenzer nach starker Drehung auf der linken Strafraumkante streifte nur die Latte und ging drüber. (39.)

    Wattenscheid findet auch den Weg zum Tor

    Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Gäste wieder den Druck. Man sah, dass sie sich nicht so einfach geschlagen geben wollten. Erwig-Drüppel legte eine Flanke von rechts im Fünfer per Kopf für van Santen quer, der aus vier Metern per Flugkopfball keine Probleme hatte. Nur noch 1:4. (53.)

    Die Gäste wollten die minimale Chance der Aufholjagd nutzen, bissen sich aber an der Abwehr unserer Viktoria die Zähne aus. Zudem konnten sie die Lücken in der eigenen Defensive nicht schließen. Golley hatte daher vor dem Kasten zu viel Platz und dann das Auge für den zentral mitgelaufenen Handle. Ins leere Tor stellte dieser den alten Abstand wieder her. (61.)

    Torflut in der Schlussphase

    Das Spiel war entschieden, aber dennoch riss die Torflut nicht ab. Erst schnürte Wunderlich aus 16 Metern, nach toller Hacken-Ablage des eingewechselten Kreyer, seinen Dreierpack (70.), dann drückte Erwig-Drüppel eine Flanke auf der anderen Seite über die Linie (72.). Wenig später prallte ein Schuss von van Santen vom Pfosten an Lanius’ Bein und kullerte zum 3:6 über die Linie. (79.) 

    Auch Joker Sven Kreyer wollte nach seiner starken Vorlage beim 6:1 noch nachlegen und schaffte es kurz vor dem Abpfiff gleich doppelt: Souverän vollendete er einen Tanz am Strafraum mit einem gefühlvollen Schlenzer (86.) und einen schnellen Konter der Viktorianer (90.) 

    Mitten im Torjubel zum 8:3 pfiff Schiedsrichter Busse das Torfestival ab. Unsere Viktoria gewann nach überragender Leistung gegen die SG Wattenscheid deutlich und hält das Rennen an der Tabellenspitze weiter offen!

    Tore:

    1:0 Wunderlich (5.)

    2:0 Backszat (21.)

    3:0 Golley (24.)

    4:0 Wunderlich (30.)

    4:1 van Santen (53.)

    5:1 Handle (61.)

    6:1 Wunderlich (70.)

    6:2 Erwig-Drüppel (72.)

    6:3 Lanius (ET) (79.)

    7:3 Kreyer (86.)

    8:3 Kreyer (90. +1)

    Zuschauer: 867

    SG Wattenscheid 09

    Scharbaum – Bingöl, Jakubowski, Schneider, Langer – Erwig-Drüppel (72. Glowacz), Corboz – Buckmaier, Canbulut (55. Boyamba), Tumbul (63. Malanda) – van Santen

    Viktoria Köln

    Patzler – Koronkiewicz, Lanius, Willers, Lang – Saghiri, Backszat (46. Nottbeck) – Holzweiler, Wunderlich, Handle (63. Kreyer) – Golley (73. Müller)

  • Gegen Wattenscheid nachlegen!

    Die starke Leistung im Nachholspiel gegen die U23 des BVB am vergangenen Mittwoch sollte unserer Viktoria frischen Rückenwind geben. Schon am Samstag gegen die SG Wattenscheid ist die Mannschaft schon wieder gefordert und kann unterstreichen, dass sie zurecht wieder in der Erfolgsspur ist. Im Sportpark Höhenberg rollt ab 14 Uhr der Ball.

    Gegen den aktuellen Tabellenzehnten geht unsere Viktoria auf dem Papier als Favorit in das Spiel. Aber dennoch sind die Vorzeichen nicht so eindeutig, wie man es vermuten könnte: Die Gäste aus dem Ruhrgebiet treten am Samstag sicherlich deutlich erholter an. Schließlich hatte die SG unter der Woche spielfrei. Während die Viktoria mittwochs in Dortmund kicken musste, konnte Wattenscheid regenerieren. Zudem setzte sich die Mannschaft von Trainer Farat Toku  am vergangenen Wochenende gegen den SV Rödinghausen eindrucksvoll mit 7:1 durch und sammelte dort neuen Schwung für die Endphase der Saison.

    Aber auch unsere Viktorianer gehen motiviert in das vorletzte Heimspiel der Regionalligasaison: Seit 24 Spielen sind sie ungeschlagen und haben nun endlich wieder auf die Erfolgsspur gefunden. Dem 4:1 bei Wegberg-Beeck folgte unter der Woche ein souveränes 3:1 beim BVB-Nachwuchs. Pünktlich zum Saisonendspurt ist die Mannschaft wieder auf Kurs.

    Im Hinspiel gegen Wattenscheid hatte unsere Viktoria mit 2:0 die Nase vorne. Ein Doppelpack von Timm Golley brachte drei Punkte ein. Am Samstag hätten wir gegen eine Wiederholung natürlich auch nichts einzuwenden.

    Vik! Vik! Viktoria!

  • Souveräner Auswärtserfolg beim BVB

    Bei der U23 des BVB haben unsere Viktorianer im Nachholspiel am Mittwoch souverän mit 3:1 gewonnen. Mit einer guten Leistung fuhren sie beim Tabellendritten verdient drei wichtige Zähler ein und bleibt im Rennen um die Spitze weiter dran!

    Die Mannschaft von Cheftrainer Olaf Janßen begann stark. Gleich vom Anstoßpunkt weg setzte sie die Hausherren unter Druck und kombinierte sich zu Möglichkeiten. Nach Golleys tollem Pass in die Gasse tauchte Holzweiler frei vor Schlussmann Reimann auf, setzte das Leder aus zehn Metern allerdings leider knapp drüber. (5.)

    Aber nun nahmen auch die Gastgeber gut am Spiel teil. Nach einer Ecke von links kam Hanke aus dem Hintergrund frei zum Abschluss und zwang Patzler aus 15 Metern zu einer starken Tat. (7.) Auch der Keeper der Dortmunder war auf der Hut: Saghiri verlängerte eine Holzweiler-Ecke am rechten Pfosten per Kopf und fand Lanius zentral. Torhüter Reimann hielt auf der Linie blendend. (17.)

    Nach rund 20 Minuten verlor das Spiel etwas an Fahrt, bis Wunderlich es mit einem Freistoß aus 30 Metern wieder wachküsste. Doch leider segelte sein Schuss knapp links vorbei. (31.) Näher kamen unsere Jungs auch in der anschließenden Drangphase nicht mehr an den Kasten. So ging es torlos in die Pause.

    Torreiche zweite Hälfte

    Auch im zweiten Durchgang begannen unsere Viktorianer deutlich besser und hatten das Spiel gleich nach dem Wiederanpfiff im Griff. Doch im Gegensatz zum ersten Durchgang waren sie nun auch erfolgreich: Golleys Pass in die Gasse landete über Umwege perfekt im Lauf von Backszat, der dadurch frei vor dem Kasten stand und aus acht Metern ohne Probleme einnetzte. (52.)

    Doch leider hielt die verdiente Führung nicht lange. Nach einer Unaufmerksamkeit in der Verteidigung unserer Viktoria durfte Dieckmann ungestört Patzler angreifen. Der Dortmunder wollte unseren Keeper umkurven, kam dabei allerdings zu Fall. Für Schiedsrichter Thorben Siewer war die Sache klar: Elfmeter für den BVB. Ornatelli ließ sich die Chance vom Punkt nicht nehmen und traf mittig zum 1:1 (61.).

    Der wichtige Doppelschlag!

    Aber gerade als das Spiel zu kippen drohte, antworteten unsere Viktorianer stark! Erst setzte sich Golley am linken Strafraumeck stark durch und schlenzte dann den Ball in die lange Ecke, wo es zum 2:1 einschlug. Felix Backszat, der im Stadion noch als Torschütze geführt wurde, war mit dem Scheitel wohl nicht mehr dran. (68.) Dann traf Kapitän Mike Wunderlich Sekunden später nach toller Kombination mit Koronkiewicz. Aus der rechten Strafraumseite wuchtete er das Leder unter die Latte (69.). 

    Vom Doppelschlag geschockt, kam von den Hausherren nicht mehr viel. Unsere Viktorianer hatten keine Mühe damit, die einzelnen Angriffe abzuwehren und das Spiel souverän zu verwalten. Offensiv kamen sie aber weiterhin zu guten Chancen. Kreyer leitete an der Strafraumkante auf Wunderlich weiter, der allerdings an einer starken Reaktion des Schlussmannes scheiterte. (79.)

    Am Ende gewann die Mannschaft von Olaf Janßen absolut verdient mit 3:1 und bleibt in Verfolgung der Spitzenposition. Diese Leistung lässt darauf hoffen, dass unsere Viktoria pünktlich zum Showdown fit ist.

    Tore:

    0:1 Felix Backszat (52.)

    1:1 Massimo Ornatelli (FE) (61.)

    1:2 Timm Golley (68.)

    1:3 Mike Wunderlich (69.)

    Zuschauer: 780

    Borussia Dortmund U23

    Reimann – Mainka, Pieper, Dieckmann – Sauerland, Chato Nguendong (68. Rizzo), Bouali (46. Bah-Traore) – Hanke (77. Pflücke), Boadu, Ornatelli – Pavlidis

    Viktoria Köln

    Patzler – Koronkiewicz, Lanius, Willers, Lang – Backszat, Saghiri (88. Müller) – Holzweiler, Wunderlich (83. Nottbeck), Handle – Golley (78. Kreyer)

  • Finale! U19 bezwingt Lindenthal-Hohenlind!

    In einem packenden Halbfinal-Fight setzte sich unsere U19 am Mittwochabend gegen den Nachwuchs der Borussia Lindenthal-Hohenlind mit 3:2 durch und steht nun im Endspiel des Mittelrheinpokals.

    Gleich zweimal mussten unsere Jungs einen Rückstand hinnehmen, jedoch kamen sie auf fremdem Platz immer wieder zurück und drehten zum Schluss das Spiel. Simone Perri eröffnete das Spiel mit dem 1:0 für die Hausherren und brachte Lindenthal in Front (16.). Auch den Ausgleich nach 32 Minuten erzielte ein Borusse, als Lloyd Gehrig in das eigene Tor traf. Kurz vor dem Pausenpfiff stellte Janis Waffenschmidt den alten Vorsprung wieder her (45.). Nach dem Seitenwechsel drehten die Viktorianer dann das Spiel: Erst glich Adrijan Behrami zum 2:2 aus (60.), dann sorgte Maik Marquardt für das entscheidende Tor zum Finaleinzug (77.)

    Im Endspiel um den FVM-Pokal treffen die Jungs von Coach Lukas Beruda auf die U19 von Bayer 04 Leverkusen. Die Leverkusener hatten im zweiten Halbfinale den Nachwuchs von Fortuna Köln mit 4:0 bezwungen. Unser Finale findet am Mittwoch, den 09. Mai, ab 19.00 Uhr im Leverkusener Ulrich-Haberland-Stadion statt.

  • Am Mittwoch geht es gegen die U23 des BVB

    Mit 23 Spielen ohne Niederlage im Rücken reisen unsere Viktorianer am Mittwoch nach Dortmund, wo sie auf die U23 des BVB treffen. Dass diese eindrucksvolle Serie auch dort halten wird, ist nicht selbstverständlich, denn die Borussen waren eine der wenigen Mannschaften, gegen die unsere Viktoria in der Hinrunde verlor.

    Im heimischen Sportpark Höhenberg unterlag man im vergangenen September dem BVB knapp mit 0:1. Abwehrchef und Kapitän der Dortmunder, Patrick Mainka, machte in der 32. Spielminute das goldene Tor der Partie. Auch im Rückspiel ist ein packendes Duell beider Mannschaften hochwahrscheinlich.

    Schließlich sind die Dortmunder durch einen Zwischenspurt von drei Siegen in Serie und insgesamt sechs ungeschlagenen Spielen nacheinander nun wieder auf den dritten Tabellenplatz vorgerückt. Damit stehen die Borussen nun direkt hinter unserer Viktoria. Sieben Punkte beträgt der Abstand allerdings schon. Um noch eine kleine Chance auf den zweiten Platz zu haben, muss der BVB gegen unsere Viktoria zuhause auf jeden Fall gewinnen. Gleichzeitig wollen die Gäste aber auch siegreich nach Hause fahren, um den Druck auf Tabellenführer Uerdingen aufrechtzuhalten. Die Vorzeichen für eine spannende Partie sind also gegeben.

    Zum Glück haben sich die Lücken in der Defensive leicht gelichtet. Nach seinem Platzverweis im Spiel gegen Rot-Weiss Essen ist Patrick Koronkiewicz wieder mit an Bord. Für Sascha Eichmeier kommt die Partie beim BVB allerdings noch etwas zu früh. Er fehlt weiterhin verletzt.

    Ursprünglich war das Duell für Anfang März geplant, doch dann musste das Spiel wegen schlechter Witterung ausfallen. Also wird das Spiel erst am Mittwoch im Stadion Rote Erde angepfiffen. Anstoß ist um 19 Uhr.

    Vik! Vik! Viktoria!

  • U19 im Torrausch, U17 glücklos

    Nach dem deutlichen 9:1-Heimsieg gegen den JFV Siebengebirge in der Vorwoche hat unsere U19 am Sonntag auch den Euskirchener TSC mit 9:1 besiegt. Eindrucksvoll unterstrich die Mannschaft von Trainer Lukas Beruda dabei ihre Ambitionen auf den Meistertitel der Mittelrheinliga. Aktuell steht unsere Viktoria an der Tabellenspitze.
    Als Favorit gingen die Viktorianer in die Partie und wurden der Rolle auch früh gerecht. Timo Hölscher brachte seine Mannschaft noch in der ersten halben Stunde durch einen Doppelpack auf die Siegerstraße. (18. & 25.) Nach dem Seitenwechsel brachen dann bei den Hausherren aus Euskirchen defensiv alle Dämme. Erst machte Hölscher sein Drittes (60.), dann legten Pajaziti (71.), Ramspott (74. & 81.) und Merl (84., 90. & 90.) eiskalt nach. Das zwischenzeitliche 1:3 durch Paczullas Elfmetertreffer (63.) fällt am Ende kaum ins Gewicht.
    „Es war ein gutes Spiel von uns, wir haben den Ball gut laufen lassen und hatten viel Spielkontrolle. Hinten raus haben wir zwar noch ein paar Torchancen liegengelassen, aber dennoch können wir mit dem Auftritt sehr zufrieden sein“, sagte Trainer Lukas Beruda nach dem Spiel. Damit haben unsere Viktorianer weiterhin alles in der eigenen Hand. Mit Siegen in den letzten Saisonspielen können die Jungs selbstständig Meister der Mittelrheinliga werden.

    U17 weiter ohne Glück und Punkt

    Zur selben Zeit am Sonntagmorgen hat unsere U17 in Höhenberg gegen den Nachwuchs von Bayer 04 Leverkusen mit 1:4 verloren. In einem offenen Spiel setzte sich der Favorit leider am Ende recht deutlich durch. Damit warten unsere Jungs in 2018 leider weiterhin auf einen Punktgewinn und verlieren im Abstiegskampf das rettende Ufer weiter aus den Augen.

    Vor knapp 250 Zuschauern fand unsere Viktoria in der ersten Viertelstunde deutlich besser ins Spiel und arbeitete sich Chancen heraus. Bereits in der 5.Spielminute hätte sie in Führung gehen können, allerdings gelang es den Gästen, den energischen Konter über Robin Bird noch kurz vor Torabschluss abzuwehren und das Spielgerät ins Aus zu befördern. Nur 10 Minuten später war es Kapitän  Niels Jonas Smuda, der den Ball, nach starker Vorarbeit von Bird, an die Latte setzte. Erst zur Mitte des ersten Durchgangs nahmen die Gäste aus Leverkusen besser am Spiel teil und erarbeiteten sich Chancen. Besonders über ihre Standardsituationen versuchten sie ein Tor zu erzielen. Yannik Schößler legte den Ball nach einem Freistoß von links zu Marc Martin Lamti in die Strafraummitte ab, wo dieser die Kugel ins untere linke Eck spitzelte (28.). Wenig später erhöhten die Gäste auf 0:2: Nach einer Flanke von der rechten Außenbahn war  es diesmal Yannik Schößler selbst, der den Ball ins Netz köpfte. (31.) Viel passierte in der ersten Halbzeit nicht mehr, weshalb der erste Offizielle pünktlich nach 40 Minuten zur Pause pfiff.

    Auch die erste Viertelstunde nach dem Seitenwechsel gehörte unserer Viktoria. Die Mannschaft kam mit frischem Wind und neuen Ideen zurück auf den Platz. Eine Ecke (42.) und ein Torschuss (44.) gingen nur knapp am Tor vorbei. Trotz aller Bemühungen unserer Mannschaft war es leider Leverkusens Connor Klossek, der in der 51.Spielminute den nächsten Treffer machte: 0:3. In der Schlussphase kamen beide Mannschaften nochmal zu Chancen. Die Gäste aus Leverkusen setzten einen Ball wuchtig an die Latte, ehe es im Gegenzug Astefan Saeed war, der den Ball nur knapp am Gästetor vorbeischoss (64.). Erneut wurden unsere Viktorianer dann eiskalt ausgespielt, als Tim-Luis Giersiefer kurz vor Schluss zum 0:4 erhöhte. (76.) Erst nach der Entscheidung gelang es unserer Mannschaft dann doch, den verdienten Ehrentreffer zu erzielen. Oualid Bali nagelte die Kugel nach starker Einzelleistung wuchtig unten rechts ins Netz. Leider kam das Tor etwas zu spät, sodass es leider nur noch zu Ergebniskosmetik diente.

     

  • Deutliches 4:1 bei Wegberg-Beeck

    Deutliches 4:1 bei Wegberg-Beeck

    Mit einem souveränen 4:1-Auswärtssieg hat unsere Viktoria beim FC Wegberg-Beeck drei Punkte eingesammelt und ist nach zuletzt drei Remis in Serie wieder in der Erfolgsspur gelandet. Doch bei sommerlichen Bedingungen war der Beginn leider nicht nach dem Geschmack der Gäste. 

    Bei strahlender Sonne und dementsprechend hohen Temperaturen fanden die Hausherren besser in das Spiel. Artistisch nahm Post einen Ball am Elfmeterpunkt an, drehte sich und schlug die Kugel per Fallrückzieher auf den Kasten. Patzler fing den im hohen Bogen fliegenden Versuch aber sicher. (7.) Gegen unsere Viktoria standen die Gastgeber sehr tief und lauerten auf Kontermöglichkeiten. Aus einer kompakten Defensive heraus wollte Wegberg zum Erfolg kommen. Und das schafften sie:

    Unsere Viktoria biss sich die Zähne aus, nur um dann klassisch ausgekontert zu werden. Nach einem Angriff über den rechten Flügel stand Post halblinks im Strafraum völlig frei und durfte die flache Hereingabe sicher verwerten. Beim Abschluss in die rechte, untere Ecke hatte Patzler keine Abwehrchance. (12.) 

    Durch das Gegentor, was in dieser Phase auch verdient war, wurde die Mannschaft von Cheftrainer Olaf Janßen aber nicht verunsichert, sondern besserte sich in allen Belangen. Das brachte wenig später den Erfolg. Energisch drang die Viktoria in den Strafraum ein und schlug die Kugel in Person von Golley auf den Kasten. Irgendwie fand das Leder den Weg durch das Gewühl und kullerte schließlich rechts unten in das Netz. (18.)

    Viktoria war überlegen

    Der kleine Fehlstart wurde schnell vergessen gemacht. Mit dem Schwung des Ausgleichs hatte die Viktoria das Spiel nun im Griff und belohnte sich wenig später mit dem zweiten Treffer: Golley nahm eine Flanke von der rechten Seite vor dem Tor souverän an und vollendete mit einem Seitfallzieher zur Kölner Führung. (30.)

    Weiter drückten die Gäste auf den Kasten der Hausherren. Nottbeck schickte Backszat steil in den Strafraum. Mit der Fußspitze kam vor dem Schlussmann an den Ball und spitzelte die Kugel toll über den Wegberg-Keeper. Leider sprang sie knapp links am Kasten vorbei. (41.) Wenige Minuten danach zappelte der Ball aber endlich wieder im Netz der Gastgeber:

    Stark setzte sich Holzweiler auf der rechten Seite durch und hatte dann flach das Auge für den zentral ungedeckten Wunderlich. Unser Kapitän ließ sich die Chance nicht nehmen und traf mit einem platzierten Schuss aus 16 Metern. (43.)

    So ging es mit einem verdienten 3:1 in die Pause. Auch nach dem Seitenwechsel hatte unsere Viktoria das Spiel unter Kontrolle und kam zu großen Chancen: Golley bediente Kreyer, doch der Sturmpartner scheiterte im direkten Duell am herauslaufenden Keeper. (56.) Auch Handle fand mit seinem Fernschuss wenig später in Torhüter Kraus seinen Meister. (62.)

    Von Wegberg-Beeck kam nichts mehr. Dafür waren die Viktorianer so gefährlich wie in den vergangenen Wochen kaum. Holzweiler konnte sein tolles Solo durch die Zentrale leider nicht mit einem Treffer krönen, da der Schlussmann Kraus die Kugel mit seinen Fingerspitzen noch über die Latte lenken konnte. (74.) 

    Wenige Minuten später war Kraus aber machtlos. Seine Vorderleute verschätzten sich bei einer Hereingabe von Lang, sodass Kreyer am zweiten Pfosten freistand und zum 4:1 verwerten konnte. (76.) Trotz vieler weiterer Chancen blieb es schließlich beim hohen Sieg unserer Viktoria. Damit sind unsere Jungs nun schon seit 23 Spielen ungeschlagen und gehen damit wieder mit Rückenwind in die letzten Duelle der Saison. In der Regionalliga West wird es bis zum letzten Tag spannend bleiben.

    Vik! Vik! Viktoria!

    Tore:

    1:0 Norman Post (12.)

    1:1 Timm Golley (18.)

    1:2 Timm Golley (30.)

    1:3 Mike Wunderlich (43.)

    1:4 Sven Kreyer (76.)

    Zuschauer: 358

    FC Wegberg-Beeck

    Kraus – Passage, Fäuster, Hunold, Müller (57. Yilmaz) – Lambertz, Czichi, Küppers, Drevina (74. Leersmacher), Post – Dagistan (85. Jankowski)

    FC Viktoria Köln

    Patzler – Handle, Lanius, Willers, Lang – Backszat (46. Saghiri), Nottbeck – Holzweiler Wunderlich (68. Brasnic), Golley – Kreyer (81. Rüzgar)

  • Samstag geht es nach Wegberg

    Nach zuletzt drei Remis in Serie wollen unsere Viktorianer schnellstmöglich wieder einen Dreier einfahren. Am Samstag im Auswärtsspiel beim FC Wegberg-Beeck steht die nächste Möglichkeit für einen Sieg wieder vor der Türe. Obwohl die Mannschaft von Chef-Trainer Olaf Janßen als großer Favorit in das Duell beim Vorletzten der Tabelle geht, ist natürlich noch nichts entschieden.

    Die Vorzeichen für unsere Jungs sind aber blendend. Seit 22 Spielen ging die Viktoria nun schon nicht mehr als Verlierer vom Platz. Durch die unglücklichen Unentschieden der vergangenen Spieltage nahm der Rückenwind aus dieser Serie jedoch leider etwas ab. Am Mittwoch trennte sich unsere Viktoria vom SC Wiedenbrück nach zweimaliger Führung nur mit 2:2.

    Schon beim Hinspiel gegen Wegberg-Beeck befanden sich unsere Kicker auf dieser Erfolgsspur. Beim 7:0 unterstrichen die Viktorianer ihre guten Leistungen und setzten ein großes Ausrufezeichen. Mit Golley, Handle und Holzweiler erzielten gleich drei Spieler dort einen Doppelpack. Auch Mike Wunderlich brachte sich mit dem zwischenzeitlichen 4:0 auf den Spielberichtsbogen. Alle vier Torschützen aus dem Hinspiel sollten auch am Samstag im Kader stehen können.

    Anders sieht es leider in der Viktoria-Defensive aus. Dort fallen gleich drei Stammkräfte aus. Eichmeier und Reiche sind weiterhin verletzt und Koronkiewicz fehlt nach seiner Roten Karte im Spiel gegen Essen gesperrt. Zum Glück gab André Wallenborn gegen Wiedenbrück sein Comeback, sodass die Not in der Abwehr etwas abgeschwächt werden konnte.

    Während unsere Viktorianer aktuell in einer Erfolgsspur laufen, sieht es beim FC Wegberg-Beeck etwas düsterer aus. In den vergangenen 17 Pflichtspielen konnten die Aufsteiger nur einmal gewinnen. Nur gegen den Tabellenletzten aus Rhynern gelang ein 1:0-Sieg. Zuletzt unterlagen die Niederrheiner beim Bonner SC mit 1:2. Damit haben sie ihre letzten fünf Spiele allesamt verloren.

    Anstoß im Waldstadion zu Wegberg ist am Samstag um 14 Uhr.

    Vik! Vik! Viktoria!

  • Drittes Remis in Serie – 2:2 gegen Wiedenbrück

    Zum dritten Mal in Serie endet eine Partie unserer Viktoria ohne Sieger. Im Nachholspiel des 20. Spieltags trennte sich die Mannschaft von Chef-Trainer Olaf Janßen vom SC Wiedenbrück mit 2:2 unentschieden. Damit ist sie schon seit 22 Spielen ungeschlagen, hat allerdings erneut wichtige Punkte auf dem Platz gelassen.

    Im Vergleich zum Remis gegen Rot-Weiss Essen musste Olaf Janßen in der Verteidigung mehrfach umstellen. Reiche und Eichmeier fehlten verletzt, Koronkiewicz war gesperrt. Nur Willers blieb in der Viererkette erhalten. Erfreuliches gab es allerdings für André Wallenborn, der erstmals seit September 2017 wieder auf dem Regionalliga-Platz stand. Trotz der vielen Umstellungen in den englischen Wochen begann unsere Viktoria gut.

    Wie schon gegen Essen kamen unsere Viktorianer von Beginn an energisch in das Spiel und rissen das Geschehen an sich. Unterstützt wurde der sichere Auftakt durch Fehler in der Abwehr der Gäste. Eine Unsicherheit auf der rechten Defensivseite sorgte für die erste Chance der Partie: Handle war danach auf dem linken Flügel frei durch und legte auf Wunderlich quer. Doch der Kapitän erwischte den Ball nicht perfekt, sodass das Leder in die Arme von Keeper Weeke kullerte. (5.) Auch der nächsten Möglichkeit ging ein Fehler der Wiedenbrücker voraus: Ein schlechter Abschlag von Keeper Weeke landete direkt in den Füßen von Holzweiler, der sofort schaltete und Golley steil in den Strafraum schickte. Nach tollem Querpass auf Wunderlich machte der Schlussmann aber seinen Bock wieder gut und hielt grandios. (12.)

    Nun wurde das Spiel der Ostwestfalen aber deutlich besser und genauer. Immer weiter näherten sie sich dem Gehäuse an. Zech nahm es nach einer Körpertäuschung in der linken Strafraumhälfte zu genau und nagelte die Kugel an den Pfosten. (15.) Es entwickelte sich zu einer offenen Begegnung mit Torchancen auf beiden Seiten. Glücklicherweise war es unsere Viktoria, die zuerst zuschlagen konnte. 

    Holzweiler chippte die Kugel nach einer Ecke von Rechtsaußen wieder in den Sechzehner und fand dort Golley zentral. Der Stürmer ließ die Kugel für den aufgerückten Willers liegen, der die Kugel aus sieben Metern einnetzte. 1:0! (18.) Eindeutiger wurde das Spiel durch den ersten Treffer aber nicht. Denn schon im Gegenzug hatten die Gäste den Ausgleich auf dem Fuß: Nach schnellem Konter und gefährlichem Querpass in den Rücken der Abwehr kam Batarilo-Cerdic frei zum Schuss auf das leere Tor, scheiterte aber an einer beherzten Rettungstat von Lang, der sich in den Ball warf. (19.)

    Wiedenbrück wollte den schnellen Ausgleich erzwingen, fand aber nicht den Weg vor das Tor. Durch das Bemühen öffnete der SCW dabei aber Räume für Gegenstöße der Viktorianer. Leider wurden diese zu ungenau ausgespielt. Mit vier Spielern liefen die Hausherren auf das Tor der Gäste zu. Handles Flanke von der linken Seite war allerdings zu lang für Holzweiler. Da war mehr drin. (24.)

    Auf der anderen Seite nutzten die Gäste die Räume leider deutlich erfolgreicher. Aus dem rechten Halbfeld wurde geflankt, am linken Pfosten nahm Yildirim die Kugel an und stocherte sie aus kurzer Distanz unbedrängt über die Linie. (26.) Der Ausgleich fiel in dieser Phase aus dem Nichts, war aber insgesamt verdient.

    Geschenke wurden jedoch auch von der Gäste-Defensive verteilt. Nachdem sich die Abwehr bei einem langen Pass auf den linken Flügel verschätzt hatte, hatte Handle auf dem Außen ganz viel Platz und durfte sich die Ecke des Kastens aussuchen. Am langen Pfosten schlug es in der rechten Torhälfte ein. (29.) Wieder war die Mannschaft von Chef-Trainer Olaf Janßen in Front.

    Unsere Viktoria war mit der Führung im Rücken deutlich souveräner und hatte das Spiel fast bis zum Pausenpfiff im Griff. Doch kurz vor dem Seitenwechsel brannte es vor Patzler wieder lichterloh: Steilpass auf Brinkmann in der linken Strafraumhälfte, in höchster Not grätschte Willers aber ab. (45.) So endete die turbulente erste Hälfte mit einem verdienten 2:1 für unsere Viktoria.

    Zu Beginn des zweiten Durchgangs waren die Viktorianer spielerisch weiter überlegen und verwaltete das Spiel ohne große Offensivaktionen. Wiedenbrück lauerte tiefstehend auf Fehler und Kontermöglichkeiten. Leider mit Erfolg.

    Geisler steckte auf den rechts startenden Brinkmann durch, der unbedrängt vor dem Viktoria-Tor auftauchte. Im direkten Duell hatte Patzler keine Chance, da der Ex-Bundesliga-Kicker den Ball aus 15 Metern wuchtig unter die Latte nagelte. (56.) Ausgleich, 2:2. Durch eine kompakte Abwehr machten die Ostwestfalen das Spiel unserer Mannschaft schwer. Zwar hatte die Viktoria mehr Ballbesitz, konnte durch Ungenauigkeiten aber nicht mehr gefährlich vor das Tor kommen. 

    Wiedenbrück war mit Entlastungsangriffen oft gefährlich, wodurch sich die Gäste das Remis ohne Frage verdienten und später sogar noch weitere Male treffen konnten. Unsere Viktorianer versuchten alles, wurden dann aber mehrfach klassisch ausgekontert. In der 81. Minute legte Yildirim auf Batarilo-Cerdic ab, der von rechts den langen Pfosten anvisierte, aber haarscharf verpasste. Auch kurz vor dem Abpfiff hatten die Ostwestfalen den Siegtreffer auf dem Fuß, als Yildirim erst mit der Pike am stark reagierenden Patzler scheiterte und Zech den Nachschuss an den rechten Pfosten donnerte. (89.)

    Über 90 Minuten verteilt hatte unsere Viktoria deutlich größere Spielanteile, konnte sich dafür durch viele eigene Fehler aber nicht belohnen. Unter Betrachtung der vielen Großchancen der Gäste geht das 2:2 am Ende vollkommen in Ordnung. Leider sind unsere Kicker nun im Kampf um die Spitzenposition auf Schützenhilfe der anderen Regionalligisten angewiesen. Es ist aber noch nichts entschieden!

    Vik! Vik! Viktoria!

    Tore: 1:0 Tobias Willers (18.)

    1:1 Aygün Yildirim (26.)

    2:1 Simon Handle (29.)

    2:2 Daniel Brinkmann (56.)

    Zuschauer: 682

    FC Viktoria Köln:

    Patzler – Lang, Goralski, Willers, Wallenborn (80. Brasnic) – Holzweiler, Saghiri (60. Müller), Backszat, Handle – Wunderlich – Golley (60. Kreyer

    SC Wiedenbrück:

    Weeke – Celik (46. Hüsing), Twyrdy, Wolff, Büyüksakaya – Batarilo-Cerdic, Geisler, Zech, Matovina – Brinkmann (80. Harrer) – Yildirim