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  • Aufholjagd wird nicht belohnt


    Unsere Viktoria verliert bei der TSG Sprockhövel nach torloser erster Hälfte mit 3:2 (0:0), Kevin Holzweiler und Mike Wunderlich gleichen zwischenzeitlich aus.

    Nach den schweren Verletzungen der vergangenen Wochen und Monate musste unsere Viktoria in der laufenden Woche einen weiteren Ausfall verkraften. Daniel Reiche hat eine Schleimbeutelentzündung im Knie, ein Einsatz gegen Carl Zeiss Jena ist fraglich. Für ihn rückte Markus Brzenska in die Innenverteidigung, Michael Lejan startete als linker Außenverteidiger für Sascha Eichmeier.

    Viktoria mit Vorteilen
    Wie die Tabellensituation vermuten ließ, legte die Viktoria gleich von Beginn an richtig gut los und kam noch in der ersten Minute zu einer großen Chance. Unser Kapitän drückte den Ball nach Hereingabe von Patrick Koronkiewicz am langen Pfosten über die Latte. Anschließend kam die TSG besser ins Spiel und griff teilweise schon in der gegnerischen Hälfte an. Das zeigte Wirkung – der Außenseiter kam zu guten Gelegenheit, bei der Christian März unseren Torhüter Philipp Kühn zu einer Glanzparade zwang. Insgesamt hielt der Außenseiter gut mit, auch wenn das Chancenplus bei der Viktoria lag. Mike Wunderlich hätte nach Vorlage von Fatih Candan die Führung erzielen können (29.), scheiterte aber an Sven Möllerke im Tor. Der verhinderte auch bei einem weiteren Abschluss von Wunderlich kurz vor dem Pausenpfiff das 1:0, so dass es mit einem torlosen Unentschieden in den Kabinengang ging.

    Ereignisreiche zweite Hälfte mit bitterem Ende
    Die zweite Hälfte startete ohne Wechsel – und maximal unglücklich für unsere Viktoria. Erst traf Christian März nach einem kurz ausgeführten Freistoß aus 16 Metern über den Innenpfosten ins Tor, dann setzte Simon Bukowski (53.) aus kurzer Distanz noch einen drauf. Unsere Mannschaft, in der bisherigen Saison doch so erfolgsverwöhnt, ließ sich allerdings nicht hängen und wollte den Anschlusstreffer. Gleich zweimal verpasste der starke Kevin Holzweiler das 2:1, dazu parierte Möllerke noch einmal stark gegen Wunderlich. In der 74. Minute war es dann soweit: Holzweiler dribbelte sich gekonnt durch die TSG-Abwehr und schlenzte das Leder wunderschön in den Winkel. Nur zehn Minuten später traf dann auch Wunderlich, nach Vorlage von Holzweiler, mit einem platzierten Flachschuss ins lange Eck. Besonders bemerkenswert dabei: unsere Mannschaft absolvierte die Schlussphase mit nur zehn Mann, da Trainer Antwerpen schon dreimal gewechselt hatte und Abwehrroutinier Brzenska angeschlagen nicht weiterspielen konnte.
    In der Nachspielzeit kam Sprockhövel dann durch ihren besten Mann März zum Siegtreffer.
    Michael Lejan sah jedoch nicht nur Schlechtes in der Niederlage: „Wir wissen, dass wir die Spannung hochhalten müssen, das haben wir heute nicht geschafft. Vielleicht war es der richtige Weckruf, damit wir in den nächsten zwei Wochen wieder so auftreten wie in den Wochen davor.“
    Diesen Worten können wir uns nur anschließen, am kommenden Samstag spielt unsere Viktoria nach zwei Auswärtsreisen hintereinander endlich wieder im eigenen Wohnzimmer. Der SC Wiedenbrück kommt zum letzten regulären Heimspiel der Saison in den Sportpark Höhenberg, wie gewohnt geht es um 14:00 Uhr los.

    Vik, Vik, Viktoria!

    ———————–
    TSG Sprockhövel
    Möllerke – Budde, Mvondo, Meister (75. Pulk), Oberdorf – Antwi-Adjej, Wasilewski, Dudda, Heiserholt – Bukowski (81. Dudak), März

    FC Viktoria Köln
    Kühn – Lejan, Lanius, Brzenska, Koronkiewicz – Backszat, Fiore (61. Nottbeck) – Holzweiler, Wunderlich, Gottschling (57. Golley) – Candan (57. Jansen)

    Tore
    1:0 – Christian März (50.)
    2:0 – Simon Bukowski (53.)
    2:1 – Kevin Holzweiler (74.)
    2:2 – Mike Wunderlich (84.)
    3:1 – Christian März (91.)

    Zuschauer
    300

    Spielbericht
    : Moritz Fiege

  • Auf ungewohntem Terrain gegen Absteiger


    Absteiger gegen Meister, Tabellenvorletzter gegen Tabellenerster, TSG Sprockhövel gegen Viktoria Köln. Die Vorzeichen der Regionalliga-Partie am morgigen Samstag (14:00 Uhr) scheinen klar zu sein. Die TSG hat mit ihren bescheidenen Mitteln den fast aussichtslosen Kampf um den Klassenerhalt verloren, unsere Viktoria dagegen holte nach einer überragenden Saison am letzten Wochenende die Meisterschaft und tritt damit in der Relegation zur 3. Liga gegen Carl Zeiss Jena an.

    Viktoria ist Favorit
    Die Favoritenrolle fällt am Samstag also ganz klar auf die Mannschaft von Marco Antwerpen. Der hat in den kommenden Wochen die Aufgabe, sein Team optimal auf den Relegationsgegner vorzubereiten. Deshalb sind auch die letzten drei Regionalligaspiele gegen Sprockhövel (A), Wiedenbrück (H) und Bonn (A) von besonderer Bedeutung, denn es gilt einerseits, die Spannung hochzuhalten und andererseits, sich ein wenig von den anstrengenden letzten Wochen zu erholen, damit gegen Jena möglichst alle Spieler topfit sind.

    Etwas ungewohnt für unsere Viktorianer wird sicherlich der Untergrund in der "GermanFLAVOURS Travel Arena", denn dort liegt kein top gepflegter Natur- , sondern lediglich Kunstrasen.

    Herbe Verluste
    Die schwere Verletzung von Stürmer Sven Kreyer im Training war für alle Beteiligten ein Schock, dazu wird auch Linksverteidiger Sascha Eichmeier für lange Zeit fehlen, nachdem er sich bei der 0:2-Pokalniederlage am Dienstag die Achillessehne gerissen hatte. Diese beiden Ausfälle muss die Mannschaft nun in den entscheidenden Wochen kompensieren.

    Sprockhövel lässt aufhorchen
    Für die TSG Sprockhövel ist die Saison schon gelaufen. Die schlechteste Offensive und zweitschlechteste Defensive der Liga steht seit Saisonbeginn im Tabellenkeller und ist rechnerisch nicht mehr vor dem Abstieg in die Westfalenliga zu retten. Scheinbar scheint die Mannschaft durch diese Situation nun frei aufspielen zu können – das zeigte am letzten Wochenende der überraschende 1:0-Erfolg gegen den Wuppertaler SV. Christian März traf kurz vor Schluss zum Sieg, erst der vierte Saisonsieg der TSG, die damit an den Sportfreunden Siegen vorbei auf den vorletzten Tabellenplatz kletterte.

    Das einzige Aufeinandertreffen beider Mannschaften konnte unsere Viktoria in der Hinrunde souverän mit 5:0 gewinnen. Sven Kreyer war mit zwei Toren und drei Vorlagen der überragende Mann.   
    Wir freuen uns auf das Spiel und hoffen, dass morgen ein anderer Spieler für den verletzten Torjäger in die Bresche springt.

    Vik, Vik, Viktoria!

  • U16 krönt tolle Saison

    U16 krönt tolle Saison

    Heute vor einer Woche konnte die U16 von Christopher Gonska und Nadir Sönmez mit einem souveränen 5:0-Sieg gegen das Tabellenschlusslicht aus Spich schon frühzeitig den Meistertitel einfahren.

    Die Mannschaft krönte damit eine herausragende Bezirksliga-Saison, in der sie nach drei Unentschieden an den ersten drei Spieltagen eine unfassbare Siegesserie startete und mittlerweile 17 Pflichtspiele in Folge gewann.

    Die Mannschaft drückt unserer U17 für den Bundesliga-Klassenerhalt nun umso fester die Daumen. In diesem Fall würde die Mannschaft nämlich in die B-Jugend-Mittelrheinliga aufsteigen, somit wären beide Mannschaften in der kommenden Saison in der höchstmöglichen Spielklasse vertreten.

    Wir gratulieren allen Spielern und dem gesamten Funktionsteam zu einer tollen Saison!

  • Finalgegner von Fortuna Köln gesucht

    Heute trifft unsere Viktoria im Halbfinale des Bitburger-Pokals um 19:30 Uhr auf den Bonner SC 01/04 e.V.. Die Rheinlöwen haben mit einem 3:1 gegen den SC Wiedenbrück am Samstag auch rechnerisch den Klassenerhalt geschafft und stehen in der Liga auf einem respektablen 9. Rang.

    Beide Vereine wollen Fortuna Köln ins Finale des Bitburger-Pokals folgen, die sich mit 2:1 gegen den TV Herkenrath 09 e.V. – Fussballabteilung durchsetzen konnte.

    Unsere Viktorianer, die schon in den letzten drei Jahren den Titel und damit den Einzug in den DFB-Pokal erringen konnten, erwartet im Sportpark Nord eine klasse Atmosphäre, denn für den BSC ist das Spiel das bisherige Saisonhighlight.

    Für alle, die es heute nicht ins Stadion schaffen, gibt es wie immer unseren Liveticker.

    Vik, Vik, Viktoria!

  • Schwere Verletzung überschattet Niederlage


    Unsere Viktoria verliert das Halbfinale im Mittelrhein-Pokal mit 2:0 (0:0) gegen den Bonner SC. Daniel Somuah (59.) und Connor Krempicki (102.) treffen für die Rheinlöwen. Das Ergebnis gerät bei den Viktoria-Verantwortlichen aber in den Hintergrund, da sich Sascha Eichmeier in der 2. Hälfte einen Achillessehnenriss zuzieht und der Mannschaft damit für lange Zeit fehlt.

    Das erste Ziel, die Meisterschaft in der Regionalliga West, wurde am Samstag klargemacht . Das zweite, der Einzug in das Finale des Bitburger-Pokals sollte heute erreicht werden, um damit die Möglichkeit auf den 4. Titel in Folge zu wahren. Im Gegensatz zum Spiel gegen Oberhausen wechselte Trainer Marco Antwerpen fünfmal: Für Kühn (TW), Koronkiewicz, Backszat, Nottbeck und Golley starteten Monath (TW), Heister, Schwarz, Saghiri und Candan.

    Monath klasse gegen Musculus
    Der BSC, mit dem Selbstvertrauen von zwei Siegen in Folge angetreten, zeigte sich in der ersten Halbzeit als ebenbürtiger Gegner und hatte die besseren Torchancen. Die Viktoria tat sich lange Zeit schwer gegen die aggressiven Rheinlöwen, die immer wieder im Mittelfeld die Bälle gewannen und dann schnell nach vorne starteten. Ersatztorwart Alex Monath rettete mit einem überragenden Reflex gegen das lange Bein von Lucas Musculus (26.). Offensiv zeigten unsere Viktorianer nicht die gewohnt sicheren Kombinationen, sondern blieben immer wieder an den gut verteidigenden Gastgebern hängen. Ein direkter Abschluss von Kapitän Mike Wunderlich nach Hereingabe von rechts, der knapp links am Tor vorbeiging, war die größte Chance. Damit ging es mit einem 0:0-Unentschieden in die Pause.

    Ex-Viktorianer macht Sack zu
    Die Viktoria wechselte zwar nicht, kam aber mit ordentlich Schwung aus der Pause. Sofort in der ersten Minute nach Wiederanpfiff hatten Fatih Candan und Hamza Saghiri eine Doppelchance, scheiterten aber am glänzend reagierenden Martin Michel. Kurz darauf lag der Ball im Tor, aber Dominik Lanius hatte bei seinem Kopfball hauchdünn im Abseits gestanden. Danach waren die Bonner wieder am Zug und konnten, wenn auch irregulär, in Führung gehen. Eine Ecke von Dario Schuhmacher drückte Daniel Somuah über die Linie, vorher hatte ein BSC-Akteur die Kugel aber klar mit der Hand gespielt. Die Diskussionen mit Schiedsrichter Steegemann nutzten nichts, das Tor wurde gegeben. Doch es wurde noch schlimmer für unser Team: Linksverteidiger Sascha Eichmeier verletzte sich schwer und riss sich die Achillessehne. Minutenlang wurde er auf dem Platz behandelt, bevor er endlich mit einer Trage ins Warme gebracht werden konnte. Seine Mitspieler reagierten geschockt und sprachen ihm noch auf dem Platz Mut zu. Das Spiel wurde nach der langen Pause fortgesetzt, aber so richtig kam die Viktoria nicht mehr vor das Tor. Stattdessen setzte Ex-Viktorianer Connor Krempicki in der Nachspielzeit noch einen drauf, als er nach einem langen Einwurf Keeper Monath umkurvte und zum 2:0-Endstand einschob.
    Der Traum vom 4. Titel in Folge war also ausgeträumt, der Bonner SC und nicht unsere Viktoria trifft am 25. Mai auf den SC Fortuna Köln. Für die Mannschaft entspannt sich damit mit Blick auf die beiden Relegationsspiele der Terminplan ein wenig und sie kann sich voll auf die Duelle mit Carl Zeiss Jena fokussieren.

    In der Regionalliga stehen bis dahin noch drei Spiele an, das nächste am kommenden Samstag bei der TSG Sprockhövel (Anpfiff: 14:00 Uhr).

    Vik, Vik, Viktoria!

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    Bonner SC
    Michel – Dündar, Dick, Weber, Omerbasic – Somuah, Schuhmacher, Fillinger – Krempicki, Musculus, Kaiser (97. Retterath)

    FC Viktoria Köln
    Kühn – Eichmeier (82. Holzweiler), Lanius, Reiche, Heister – Schwarz (70. Golley), Saghiri (62. Backszat) – Candan, Wunderlich, Gottschling – Jansen

    Tore
    1:0 – Daniel Somuah (59.)
    2:0 – Connor Krempicki (102.)

    Zuschauer

    1050

    Spielbericht
    : Moritz Fiege

  • U19 steigt trotz Punktgewinn ab

    Unsere A-Jugend muss trotz eines 2:2-Unentschiedens gegen RWE den bitteren Abgang in die Mittelrheinliga antreten. Sie überholt durch den Punkt zwar den Wuppertaler SV und steht damit nicht mehr auf dem letzten Tabellenplatz, der rettende 11. Rang ist aber bei fünf Punkten Rückstand und nur noch einem Spiel außer Reichweite.

    Doch von vorne: Der Gast aus Essen ging im Troisdorfer Aggerstadion schon früh in Führung, Simon Skuppin traf in das von Ron Meyer behütete Tor. Kurz vor dem Halbzeitpfiff glich Hamza Salman aus, mit dem 1:1 ging es in die Pause. In Minute 55 legte Dastit Bulliqi, der schon letzte Woche gegen den 1. FC Köln doppelt getroffen hatte, nach und brachte die Viktoria in Front. Mit dem Ergebnis wäre der Klassenerhalt noch möglich gewesen, aber Oguzhan Can zerstörte die Hoffnungen in der Nachspielzeit (92.).

    In der nächsten Saison übernimmt dann Lukas Beruda, aktueller Trainer der U17, die U19 und wagt sich mit seinem Team an die Mission Wiederaufstieg. Also: Kopf hoch – denn man hat durchaus gesehen, dass die U19 es verdient hat, in der Bundesliga zu spielen.

    Vik, Vik, Viktoria!

  • Mit Fußballfest zum Meistertitel


    Viktoria Köln – Regionalligameister 2016/2017. So darf sich unsere Mannschaft seit heute nennen. Gegen Rot-Weiß Oberhausen feiert die Elf nach Rückstand einen berauschenden 5:1-Erfolg und freut sich nach Abpfiff über den späten Ausgleich von Alemannia Aachen gegen Borussia Mönchengladbach II.

    Gegen die seit neun Spielen ungeschlagenen Oberhausener schickte Trainer Marco Antwerpen die gleiche Startelf auf den Rasen wie gegen die SG Wattenscheid 09.
    Doch zunächst schien es nicht es nicht nach einer Siegesfeier auszusehen, denn die Oberhausener zeigten ihre gute Form und gingen schon nach zehn Minuten in Führung. Yussuf Ben Balla verlängerte einen Freistoß aus dem Halbfeld mit dem Kopf, Torwart Philipp Kühn war ohne Chance. Nach dem frühen Rückstand ließ unsere Mannschaft aber nicht den Kopf hängen, sondern steckte ihn gut weg und kam schnell zum Ausgleich. Mike Wunderlich setzte Außenverteidiger Patrick „Paco“ Koronkiewicz mit einem Ball über das halbe Spielfeld perfekt in Szene – der blieb im Strafraum cool und schoss Torwart Robin Udegbe durch die Beine. Nur fünf Minuten später hatte die Viktoria das Ergebnis dann komplett auf den Kopf gestellt: Nottbeck eroberte den Ball und leitete auf Kapitän Wunderlich weiter. Der sah den auf der linken Außenbahn eingesetzten Timm Golley starten und spielte schön in die Gasse. Golley, im März noch für das „Tor des Monats" nominiert, nutzte die Steilvorlage zum 2:1. Dabei sollte es aber nicht bleiben, denn Sascha Eichmeier legte kurz vor dem Halbzeitpfiff noch einen Treffer nach. Sein langer Freistoß segelte an Freund und Feind vorbei und schlug im langen Eck ein. Die Oberhausener erschienen aufgrund der Offensivkraft der Viktoria konsterniert und schlurften mit einem 1:3-Halbzeitrückstand in die Pause. Zu diesem Zeitpunkt lag auch der Konkurrent aus Mönchengladbach gegen Alemannia Aachen 0:1 zurück, eine Vorentscheidung in Sachen Meisterschaft lag also in der Luft.

    Grenzenloser Jubel nach Abpfiff
    Die Viktoria schien nach der Pause da weitermachen zu wollen, wo sie in der 1. Hälfte aufgehört hatte: beim Tore schießen. Der überragende Wunderlich trug sich in Minute 51 nach zuvor zwei Torvorlagen auch selber in die Torschützenliste ein, als er nach Ablage von Marcel Gottschling mit ein wenig Hilfe eines Oberhauseners ins Netz traf. Der eingewechselte Fatih Candan erzielte, erneut nach Vorlage von Wunderlich, das 5:1 (59.) und sorgte für kollektives Jubeln auf dem Feld und der Tribüne. Das eigene Ergebnis schien zu stimmen, doch die Konkurrenz aus Gladbach hatte inzwischen das Spiel gedreht und führte lange mit 3:2.
    In Höhenberg plätscherte das Geschehen so dahin und die Viktoria kontrollierte die Partie. RWO gab sich zwar nicht auf, kam aber kaum zu zwingenden Gelegenheiten, so dass es am Ende beim auch in dieser Höhe verdienten 5:1 blieb.
     
    Nach dem Schlusspfiff war die Freude über den Sieg zwar groß, aber die Gladbacher Führung dämpfte die Feierlichkeiten zunächst noch. Als der Ausgleich der Alemannia dann die Runde machte, brachen bei der Viktoria alle Dämme. Hunderte Fans stürmten auf das Feld und feierten friedlich mit Spielern und Offiziellen.
    Ganz abhaken sollte man die kommenden Wochen bis zu den Relegationsspielen gegen Carl Zeiss Jena aber nicht, denn bereits am Dienstag steht das Halbfinale im FVM-Pokal gegen den Bonner SC an. Dort will man nach Fortuna Köln ebenfalls ins Finale einziehen, das am 25. Mai wieder in Bonn stattfindet. Das nächste Ligaspiel findet wie gewohnt am kommenden Samstag statt, die Viktoria trifft auf den schon feststehenden Absteiger TSG Sprockhövel.
    Vik, Vik, Viktoria!

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    FC Viktoria Köln
    Kühn – Eichmeier, Lanius, Reiche, Koronkiewicz –  Backszat, Nottbeck (73. Lejan) – Golley (54. Candan), Wunderlich, Gottschling – Jansen (65. Holzweiler)

    Rot-Weiß Oberhausen
    Udegbe – Weigelt (46. Heber), Steurer, Nakowitsch, Ben Balla – Garcia, Fleßers, Scheelen, Kaya (62. Reinert) – Bauder (74. Tunga Malanda), Budimbu

    Tore
    0:1 – Yassin Ben Balla (10.)
    1:1 – Patrick Koronkiewicz (22.)
    2:1 – Timm Golley (27.)
    3:1 – Sascha Eichmeier (42.)
    4:1 – Mike Wunderlich (51.)
    5:1 – Fatih Candan (59.)
    Zuschauer
    1258

    Spielbericht
    Moritz Fiege

  • U19 vor entscheidendem Spiel

    Unsere A-Jugend steht trotz des tollen Derbyerfolgs in der letzten Woche mit dem Rücken zur Wand.
    Das Duell gegen Rot-Weiss Essen am Sonntag muss gewonnen werden, sonst wäre der vorzeitige Abstieg aus der Jugend-Bundesliga schon besiegelt. Zudem muss man auch auf Patzer der Konkurrenz hoffen.

    In der letzten Woche konnte sich die Mannschaft von Özkan Turp noch einmal richtig Selbstvertrauen holen. Gegen den 1. FC Köln wurde das Stadtduell souverän und absolut verdient mit 4:1 (1:0) gewonnen. Leider siegte die Konkurrenz aus Essen und Oberhausen ebenfalls, so dass der Abstand zur Nichtabstiegszone weiterhin fünf Punkte beträgt. Dazu hat unsere Viktoria noch die schlechteste Tordifferenz, muss also in der Theorie die beiden letzten Spiele gewinnen.

    Der kommende Gegner, RWE, konnte am vergangenen Wochenende ebenfalls punkten: der Aspirant auf die Meisterschaft Schalke 04 wurde durch einen Doppelpack von Ismail Remmo überraschend mit 2:0 geschlagen. Der erste Sieg also im ersten Spiel des neuen Trainers Antonios Kotziampassis, der zudem auch noch die ebenfalls abstiegsbedrohte U17 der Essener betreut. Eine Herkulesaufgabe, die er aber dennoch gerne angeht: „Das war eine kurzfristige Entscheidung. Der Verein hat sich mit Carsten Wolters darauf geeinigt, dass die U19 eine Veränderung braucht. Danach ist man auf mich zugekommen und hat mir gesagt, dass man mir das Vertrauen gibt, beide Mannschaften zum Klassenerhalt zu führen. Darüber habe ich mich sehr gefreut und natürlich habe ich direkt zugestimmt. Für mich ist das eine Herzensangelegenheit.“

    Das Hinspiel konnten die Essener durch zwei Treffer in der Schlussviertelstunde mit 3:2 für sich entscheiden. Mohamed Jaouadi und Luca Struth erzielten dabei die Treffer für die Viktoria.

    Für unsere U19 geht es also am Sonntag um den Klassenerhalt, die Mannschaft würde sich über große Unterstützung freuen. Um 13:00 wird im Troisdorfer Aggerstadion angepfiffen!

    Vik, Vik, Viktoria!

  • Öffentliches Probetraining der Nachwuchsabteilung

    Am vergangenen Montag öffnete die Nachwuchsabteilung des FC Viktoria Köln zu ihrem zweiten öffentlichen Probetraining der Saison die Tore. Alle interessierten Kids der Jahrgänge 2004 – 2011 waren eingeladen einen tollen Trainingstag am Höhenberg zu verbringen und sich unseren Nachwuchstrainern für einen Platz in den Teams der kommenden Spielzeit zu empfehlen. Die Rahmenbedingungen hierfür waren perfekt: Frühlingshaftes Wetter und viele talentierte und motivierte Nachwuchskicker aus nah und fern.
    Nach einem Aufwärmen zum Thema Dribbling und Ballkontrolle ging es dann an jeweils drei Trainingsstationen zur Sache. Im 1 gg. 1, 2 gg. 2 und im brasilianischen Turnier wurden die Spieler auf ihre technischen Fähigkeiten, ihre Handlungsschnelligkeit und ihre Einsatzfreude getestet – viele tolle Kombinationen, erfolgreiche Dribblings und unzählige Tore waren an allen Stationen zu bestaunen.
    Im Anschluss an das Training waren sich Spieler wie Trainer einig: Es hat Spaß gemacht. Und so hoffen wir, möglichst viele der anwesenden Kids bald wieder am Höhenberg begrüßen zu dürfen – im besten Falle mit dem V auf dem Trikot.

  • RWO: Ein ganz harter Brocken


    Mit Rot-Weiß Oberhausen wartet am Samstag ein Gegner, der vor Selbstvertrauen nur so strotzt und sich in einer bestechenden Form befindet. Die Kleeblätter sind seit Dezember ungeschlagen und die beste Rückrundenmannschaft der Liga. Bei einem Sieg unserer Viktoria und gleichzeitigen Patzern der Konkurrenz, könnte heute schon die Regionalliga-Meisterschaft gefeiert werden.

    Dass es bis dahin aber ein sehr weiter Weg ist, ist allen Beteiligten klar. Die Oberhausener haben momentan einen Lauf und sind nur sehr schwer zu besiegen. Die letzte Niederlage ist auf den 10.12. datiert (0:1 gegen Alemannia Aachen), seitdem endete ein Spiel unentschieden und acht (!) Partien wurden mit einem Torverhältnis von insgesamt 22:7 gewonnen.

    Hinter unserer Viktoria hat sich also längst ein Dreikampf um den zweiten Tabellenplatz entwickelt, auch wenn der Fokus der Oberhausener nicht zwingend auf der Liga liegen dürfte. Am 2. Mai steht für den Verein nämlich das Halbfinale im Niederrheinpokal gegen den designierten Aufsteiger in die 2. Bundesliga MSV Duisburg an. Dazu wurde keine Lizenz für die 3.Liga beantragt.
    Einen maßgeblichen Anteil am Aufschwung von RWO hat Trainer Mike Terranova. Er übernahm nach vier Spieltagen das Amt von Andreas Zimmermann, der alle bisherigen Spiele zu null verloren hatte. Seitdem spielt die Mannschaft teils beeindruckenden Offensivfußball, beispielsweise bei den beiden 7:1-Erfolgen gegen Siegen und Verl. Eine ganz schwere Aufgabe also für Mike Wunderlich & Co, aber die Motivation, bei einem Sieg eventuell schon heute die Relegation einzutüten, dürfte groß sein!
    Das werden die Kleeblätter natürlich versuchen zu verhindern, die vor einer Woche (19.04.2017) gegen den BVB (0:0) oder vor knapp einem Monat gegen Mönchengladbach (3:1) zeigten, dass sie auch mit den großen Namen in der Regionalliga mithalten können.

    Rückenwind aus dem Hinspiel
    Das Aufeinandertreffen in der Hinrunde konnte unsere Viktoria im Stadion Niederrhein mit 2:0 für sich entscheiden. Sven Kreyer hatte nach 28 Minuten für die Führung gesorgt, Dominik Lanius traf in der Schlussphase per Hacke zum Endstand. Kurz zuvor hatte sich Simon Engelmann auf Seiten von RWO die gelb-rote Karte abgeholt.
    Die bisherige Bilanz beider Mannschaften gegeneinander ist relativ ausgeglichen. Seit dem Aufstieg der Viktoria in die Regionalliga gingen in zehn Spielen viermal die Punkte nach Höhenberg, dreimal an den Niederrhein und drei Partien endeten unentschieden.

    Die momentane Form beider Teams verspricht ein spannendes Spitzenspiel – wir freuen uns auf viele Fans, die unsere Viktorianer unterstützen!
    Vik, Vik, Viktoria!