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  • Lebenszeichen im Keller

    Trainer Özkan Turp holte gestern mit seiner U19 den ersten Sieg, nachdem er zuvor in vier Spielen sieglos geblieben war. Im Derby gegen den 1. FC Köln spielte die Viktoria stark und gewann „auswärts“ mit 4:1 (1:1). Leider siegte auch die Konkurrenz im Abstiegskampf, so dass der Klassenverbleib weiterhin sehr schwer wird.

    Bereits im Hinspiel gewann die Viktoria gegen den Nachbarn von der anderen Rheinseite mit 2:0, warum sollten also nicht auch im Rückspiel die drei Punkte nach Höhenberg gehen? Diese Frage schienen unsere Jung-Viktorianer zu beherzigen und spielten trotz der schwierigen Tabellensituation befreit auf. Hamza Salman erzielte nach 20 Minuten die Führung und sorgte so für den 1:0-Halbzeitstand.
    Kurz nach Wiederanpfiff glich der 1. FC Köln durch Blendi Idrizi (47.) aus. Davon ließ sich die Viktoria aber nicht beeindrucken, sondern spielte in der Schlussphase tollen Fußball und drehte noch einmal richtig auf. Nico-Thorsten Legat (83.) und ein Doppelpack des Stürmers Dastit Bulliqi (87., 90.) ließen die Fans jubeln und bewahrten der Mannschaft so zumindest die Minimalchance auf den Klassenerhalt. Denn die Konkurrenz landete ebenfalls überraschende Siege ein (RWE – Schalke 2:0, RWO – Mönchengladbach 2:0), wodurch der Abstand auf das rettende Ufer immer noch fünf Punkte beträgt. Dazu hat die Viktoria noch die schlechteste Tordifferenz im Tabellenkeller und damit nur noch theoretische Chancen auf den Klassenerhalt.
    Das Spiel gegen den FC hat aber gezeigt, dass sechs Punkte aus den letzten beiden Partien gegen Essen und Bayer 04 durchaus möglich sind.

    Vik, Vik, Viktoria!

  • Mit großen Schritten in Richtung Meisterschaft


    Nachdem unsere Viktoria in den letzten beiden Spielen ihre Tore allesamt in der zweiten Hälfte erzielt hatte, macht die Antwerpen-Elf gegen Wattenscheid 09 heute schon im 1. Durchgang alles klar. Timm Golley und Mike Wunderlich treffen beim 5:1-Sieg jeweils doppelt, das zwischenzeitliche 5:0 erzielt Lukas Nottbeck. Nico Buckmaier verwandelt in der Schlussminute einen Elfmeter zum Ehrentreffer für die Gastgeber.

    Unser Trainer Marco „Ante“ Antwerpen fällt die Auswahl der Startelf momentan nicht leicht, denn außer dem Langzeitverletzten Sven Kreyer sind alle Spieler fit. Für die heutige Partie gegen die SG Wattenscheid 09 beorderte er Marcel Gottschling und Felix Backsat für Kevin Holzweiler und Michael Lejan in die Anfangsformation. Sonst startete die gleiche Mannschaft wie beim 4:0-Sieg gegen den SV Rödinghausen.

    Torfabrik Viktoria
    Die Viktoria begann wie die Feuerwehr und setzte die SG schon von Beginn an unter Druck. Mike Wunderlich verpasste nach Ablage von Marcel Gottschling (7.) die frühe Führung, auch den anschließenden Fallrückzieher von David Jansen parierte Keeper Sancaktar stark. Davon ließen sich die Jungs aber nicht herunterziehen, sondern spielten weiterhin schnörkellos nach vorne. Felix Backszat steckte clever auf den heute überragenden Timm Golley durch, der aus spitzem Winkel die Nerven behielt und ins lange Eck versenkte (11.). Anschließend schwächten sich die Gäste selbst, als Angelo Langer sich in kurzer Zeit gleich zwei gelbe Karten abholte und schon nach 17 Minuten duschen gehen durfte. Mit einem Mann mehr fiel es der Viktoria noch leichter, die SG-Defensive zu durchbrechen und warf die Torfabrik wieder an. Über Golley und Jansen landete der Ball beim Kapitän Wunderlich, der nur noch einschieben brauchte (23.). Erneut nur fünf Minuten später klingelte es schon wieder. Golley schlenzte den Ball über den Innenpfosten ins Tor und schnürte damit den Doppelpack (28.). Das wollte Wunderlich natürlich so nicht auf sich sitzenlassen und glich in der 41. Minute im internen Torschützenduell zum 2:2 aus. Auch seinem zweiten Treffer war eine schöne Kombination vorausgegangen.
    Mit dem tollen Zwischenstand von 4:0 ging es dann in die Pause.  

    Nottbeck per Kopf, Buckmaier mit Ehrentreffer
    Der überragende Akteur der 1. Hälfte Timm Golley blieb in der Kabine, für ihn kam Andrejs Ciganiks. Das fröhliche Torfest ging aber auch mit veränderter Elf weiter, Lukas Nottbeck schraubte sich nach Kopfballablage von Daniel Reiche hoch und versenkte die Kugel im rechten Eck (53.). Mit dem 5-Tore-Vorsprung nahm die Mannschaft dann einen Gang heraus und ließ die Kugel souverän in den eigenen Reihen laufen. Dadurch kamen auch die Gastgeber mal gefährlich vor das Viktoria-Tor, aber Philipp Kühn und Daniel Reiche retteten sensationell gegen Glowacz und Tanidis (67.). Viel passierte danach nicht mehr, in der Nachspielzeit kam die SG dann aber doch noch zum Ehrentreffer. Nils Hönicke wurde im Strafraum von den Beinen geholt, den fälligen Strafstoß verwandelte Mannschaftsführer Nico Buckmaier. Das tat der guten Stimmung unserer Viktoria allerdings keinen Abbruch, denn bei inzwischen elf Punkten Vorsprung bei nur noch vier Spielen kann man langsam aber sicher mit zwei weiteren Spielen planen. Der Relegationsgegner, der Meister der Regionalliga Nordost, wird vermutlich Carl Zeiss Jena sein.
    Wenn die Konkurrenz mithilft, könnte möglicherweise schon nächsten Samstag beim Heimspiel gegen Rot-Weiß Oberhausen die Meisterschaft gefeiert werden – wie gewohnt wird um 14:00 im Sportpark Höhenberg angepfiffen.
    Vik, Vik, Viktoria!

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    SG Wattenscheid 09
    Sancaktar – Schneider, Bah-Traore, Langer, Tanidis – Buckmaier, Glowacz (82. Stevanovic). Demircan (46. Demircan), Canbulut (62. Hönicke), Tietz – Tumbul

    FC Viktoria Köln
    Kühn – Eichmeier, Lanius, Reiche, Koronkiewicz – Nottbeck (56. Jerat), Backszat – Golley (46. Ciganiks), Wunderlich, Gottschling (72. Holzweiler) – Jansen

    Tore
    0:1 – Timm Golley (11.)
    0:2 – Mike Wunderlich (23.)
    0:3 – Timm Golley (28.)
    0:4 – Mike Wunderlich (41.)
    0:5 – Lukas Nottbeck (53.)
    1:5 – Nico Buckmaier (Fe., 90.)

    Besonderes Vorkommnis:

    Gelb-rote Karte: Angelo Langer (18.)
    Zuschauer
    847

    Spielbericht
    : Moritz Fiege

    Stimmen nach dem Spiel:
    Marco Antwerpen (Trainer FC Viktoria Köln):
    „Wir wussten um die Heimstärke der SG Wattenscheid 09 und sind deshalb sehr fokussiert ins Spiel gegangen. Wir waren präsent, griffig in den Zweikämpfen und hatten viele schnelle Ballverluste. Es war richtig schöner Fußball, hat Spaß gemacht und wir können sehr zufrieden sein, mit dem was wir heute gesehen haben.“

    Farat Toku (Trainer SG Wattenscheid 09): „Wir waren eigentlich gut eingestellt, kamen aber nicht so ins Spiel. Die gelb-rote Karte war dann die entscheidende Szene. Das einzig Positive ist, dass sich keiner unserer Jungs die fünfte gelbe Karte abgeholt hat und wir in der 2. Halbzeit 1:1 gespielt haben.“  

  • Inka Grings übernimmt U17

    96 Länderspiele, zwei Europameistertitel, eine Deutsche Meisterschaft, sechsfache Torschützenkönigin der Bundesliga – die Bilanz von Inka Grings liest sich beeindruckend.
    Umso mehr freuen wir uns, die 38-Jährige ab der kommenden Saison bei unserer Viktoria zu begrüßen. Sie übernimmt ab dem 01. Juli unsere U17, die momentan mit Trainer Lukas Beruda um den Verbleib in der B-Junioren-Bundesliga kämpft. Beruda begleitet viele seiner aktuellen Spieler dann einen Jahrgang höher in die U19.
    Fachliche Kompetenz hat die erfolgreichste Torschützin im deutschen Vereinsfußball in jedem Fall – sie absolvierte zusammen mit unserem aktuellen Cheftrainer Marco Antwerpen den Fußballlehrerlehrgang, bei dem sich beide kennen und schätzen gelernt hatten.
    Momentan trainiert sie allerdings noch die Frauenmannschaft des MSV Duisburg, freut sich aber schon auf die anstehenden Aufgaben: „Es wird eine neue Herausforderung und ich bin sehr stolz darauf, hier etwas aufbauen zu können.“ Vor ihrer ersten Station im Herrenbereich hat sie keine Angst: „Es wird sicherlich etwas anderes, besonders vom Tempo und auch vom Umgang mit den Jungs. Aber Fußball ist Fußball, da gibt es unterschiedliche Charaktere und es gilt, ihnen etwas beizubringen, sie zu fördern und zu fordern.“

    Dabei wünschen wir Inka Grings viel Spaß und Erfolg, zunächst aber noch viel Glück im Abstiegskampf mit den Damen des MSV!

  • Auswärtsreise nach Wattenscheid

    Am Samstag könnten unsere Viktorianer mit drei Punkten bei der SG Wattenscheid 09 der Regionalliga-Meisterschaft einen großen Schritt näherkommen. Dass das kein leichtes Unterfangen wird, zeigt ein Blick auf die Tabelle und die aktuelle Form des Gegners.

    Schwächelnde Konkurrenz
    Sechs Punkte, 9:0 Tore und vor allem eine tolle Stimmung – so konnte man das Osterwochenende unserer Viktoria beschreiben. Nach den beiden überzeugenden Siegen gegen die Sportfreunde Siegen (5:0) und den SV Rödinghausen (4:0) konnte die Mannschaft beruhigt in die aktuelle Trainingswoche starten und den Fokus auf das anstehende Spiel bei der SG Wattenscheid 09 richten. Der große Abstand zu den Verfolgern trägt ebenfalls zur lockeren Stimmung bei. BVB-Trainer Daniel Farke hat die Meisterschaft wohl schon abgehakt, wie er unseren Kollegen von Reviersport sagte: „Wir müssen uns da nichts mehr vormachen. Wir werden an die Viktoria nicht mehr herankommen. Das haben wir auch so gemeinsam mit der Mannschaft kommuniziert.“ Durch das Unentschieden gegen RWO vom Mittwochabend beträgt der Abstand der Dortmunder jetzt immer noch neun Punkte, der der Fohlenelf bei einem Spiel mehr sogar zehn Zähler.
    Dennoch gilt es für unsere Mannschaft, die Konzentration weiter hochzuhalten und jedes Spiel fokussiert anzugehen.

    Kein einfacher Gegner

    Die Wattenscheider haben sich in dieser Saison still und heimlich auf Rang fünf hervorgeschoben und führen nun die Tabelle an – zumindest, wenn man von den TOP4-Vereinen absieht. Mit 47 Punkten und einem Torverhältnis von +13 steht das Team von Farat Toku sehr gut dar und wird alles in die Wagschale werfen, um unserer Mannschaft ein Bein zu stellen. Die letzten beiden Spiele wurden gewonnen: erst schlug man den Bonner SC zuhause mit 3:0, dann rang man den Wuppertaler SV mit 2:1 nieder.
    Auch wenn die Viktoria-Defensive momentan sicher steht, sollte sie auf das Offensivduo Daniel Keita-Ruel und Manuel Glowacz aufpassen, die zusammen schon 22 Tore und 15 Vorlagen in ihrer Bilanz stehen haben. Glowacz sollte den Viktoria-Anhängern noch ein Begriff sein, denn der 29-Jährige stieg 2011/2012 mit dem Verein in die Regionalliga auf und spielte dann dort noch ein Jahr, bevor ihn sein Weg über die Sportfreunde Siegen nach Wattenscheid zog.

    Souveränes Hinspiel
    Das Hinspiel zwischen beiden Mannschaften konnte unsere Viktoria im Oktober hochverdient mit 2:0 gewinnen. Nach einer etwas zäheren ersten Halbzeit, platzte im 2. Durchgang der Knoten. Erst erzielte Sascha Eichmeier mit einem abgefälschten Freistoß die Führung, dann machte Kapitän Mike Wunderlich in der Schlussphase den Deckel drauf.
    Auch die Gesamtbilanz spricht klar für uns: sechs Siegen steht nur eine Niederlage aus der letzten Saison gegenüber.

    Die Zielsetzung ist also klar: Mit einem Sieg soll die Meisterschaft in greifbare Nähe rücken. Dazu braucht die Mannschaft natürlich auch Unterstützung – sie freut sich über jeden Fan, der mit nach Wattenscheid reist und auf der Tribüne im Lohrheidestadion ordentlich Stimmung macht.

    Vik, Vik, Viktoria!

  • U19 vor entscheidendem Spiel gegen 1.FC Köln

    Für unsere A-Jugend wird die Luft im Abstiegskampf immer dünner. Ganze fünf Punkte beträgt der Abstand auf den begehrten ersten Nicht-Abstiegsplatz, den momentan Rot-Weiß Oberhausen belegt. Ein Sieg ist für die Mannschaft von Özkan Turp, der parallel noch mit unserer U23 um den Aufstieg in die Landesliga kämpft, bei nur noch drei ausstehenden Spielen also quasi Pflicht.
    Leicht wird das auf keinen Fall, denn mit dem 1. FC Köln wartet am kommenden Samstag der Stadtrivale zum Derby. Der spielt jeher eine gute Rolle in der A-Jugend-Bundesliga und hat in den letzten Jahren immer einen der ersten fünf Plätze belegt.
    Momentan steht das Team von Boris Schommers, der auch Ex-Profi Kevin Mc Kenna in seinem Trainerstab hat, einen Rang darunter auf Platz sechs. Der Hauptgrund dafür: eine Schwächephase mitten in der Saison, als zwischenzeitlich sieben Partien in Folge nicht gewonnen wurde.
    In diese Zeit fiel auch das Hinspiel, dass die Viktoria durch eine tolle Leistung mit 2:0 für sich entscheiden konnte. Dieses Wissen im Hinterkopf könnte noch einmal für die entscheidenden Körnchen Extramotivation bei den Jungs sorgen. Anfang November trafen Mohamed Jaouadi und Adrijan Behrami und sorgten für die Überraschung.
    Inzwischen hat sich der FC wieder gefangen und hat seit drei Spielen keine Niederlage mehr einstecken müssen. Letzte Woche wurde sogar der Tabellenzweite Schalke 04 mit 3:2 geschlagen.
    Keine leichte Aufgabe also für die Viktoria, die sich über Unterstützung sehr freuen würde.
    Um 11:00 wird auf der Anlage des Geißbockheims im Franz-Kremer-Stadion angepfiffen.

    Für die Jungs der U17 geht es erst am 21.05. mit dem nächsten Pflichtspiel gegen den Hombrucher SV weiter.

    Vik, Vik, Viktoria!

  • Viktoria wie entfesselt

    Nach einer torlosen ersten Hälfte spielt die Viktoria im zweiten Durchgang überragend und schießt den SV Rödinghausen mit 4:0 (0:0) ab. Sascha Eichmeier (53.), Timm Golley (74.), Mike Wunderlich (78.) und Fatih Candan (86.) treffen und schrauben damit den Vorsprung auf die Verfolger auf zehn Punkte hoch.

    Im Gegensatz zum Sieg gegen Siegen hatte Trainer Marco Antwerpen wieder mehr Alternativen zur Verfügung. Timm Golley durfte nach gelb-rot-Sperre wieder links außen auflaufen (für Fatih Candan). Zudem gab auch Dominik Lanius nach seiner Schwellung im Sprunggelenk wieder grünes Licht und startete für Markus Brzenska in der Innenverteidigung. Beim dritten Wechsel in der Startelf spiele Lukas Nottbeck im defensiven Mittelfeld für Felix Backszat. Auch der zuletzt mehrere Wochen verletzte Marcel Gottschling stand wieder im Kader. Die Vorzeichen für einen starken Auftritt der Viktorianer waren also gut.

    Kaum Chancen in Halbzeit eins
    Unsere Mannschaft begann durchaus druckvoll und sammelte auf dem gut gemähten Rasen fleißig Ballbesitz. Aber auch Rödinghausen zeigte, dass sie eine schwer zu bespielende Mannschaft sind, die sich nicht nur hinten reinstellt, sondern auch fußballerische Klasse besitzt.
    So entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, allerdings ohne große Chancen. Bis zum gegnerischen Strafraum waren die Kombinationen der Viktoria gefällig, dann fehlte die Durchschlagskraft. Die Schüsse von Timm Golley, Kevin Holzweiler und Michael Lejan waren allesamt zu ungefährlich. Anders auf der anderen Seite, als Philipp Kühn einen Abschluss von Lars Hutten stark über die Latte lenkte (34.). Auch bei einem Kopfball von Bülter zitterten die Viktoria-Fans, aber der Ball ging knapp vorbei. So ging es ohne Tore in die Kabine.

    Eichmeiers Tor bricht den Bann
    Für den zweiten Durchgang brachte Marco Antwerpen Felix Backszat für Michael Lejan. Der Wechsel sollte sich auszahlen, denn der Mittelfeldmann brachte ordentlich Schwung in die Partie. Das Führungstor ließ dann auch nicht lange auf sich warten: der starke Timm Golley legte raus auf Sascha Eichmeier, der vom Strafraumeck auf die kurze Ecke zielte und mit ein wenig Hilfe von Tim Paterok ins Netz traf. Der Bann schien gebrochen, denn anschließend kamen die Rödinghausener überhaupt nicht mehr ins Spiel. Die Viktoria-Chancen häuften sich – Jansen, Gottschling und Backszat hatten das 2:0 auf dem Fuß – aber noch war das Spiel nicht durch. In der 74. Minute sorgte Timm Golley dann für Erleichterung bei den mitgereisten Fans. Er schnappte sich im Mittelfeld den Ball, schaute einmal hoch und knallte das Leder aus gut 30 Metern über den verdutzten und nicht gut aussehenden Patzurek ins Tor. Nur vier Minuten später erhöhte Wunderlich auf 3:0, kurz vor Schluss vollendete Fatih Candan einen Konter zum 4:0-Endstand. Dann war Schluss und die Viktoria feierte einen, aufgrund der zweiten Halbzeit, völlig verdienten Auswärtssieg.

    Damit baut sie den Vorsprung auf die Verfolger Dortmund und Gladbach auf 10 Punkte aus und ist damit bei noch fünf ausstehenden Spielen auf dem besten Weg in Richtung Relegation. Das ebenfalls für 14:00 angesetzte Parallelspiel zwischen den Sportfreunden Siegen und Borussia Mönchengladbach II wurde aus Witterungsgründen abgesagt.
    Am nächsten Samstag steht erneut eine Auswärtsfahrt auf dem Programm. Gegner ist Wattenscheid 09, der Anpfiff erfolgt wie gewohnt um 14:00 Uhr.
    Vik, Vik, Viktoria!

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    SV Rödinghausen
    Paterok – Langemann (75. Langemann), Harder, Kunze, Knystock – Bülter, Bernhardt, Jakubiak (75. Illig), Steffen (56. Höner) – Hutten.

    FC Viktoria Köln
    Kühn – Eichmeier, Lanius, Reiche, Koronkiewicz – Nottbeck, Lejan (46. Backszat) – Golley (81. Candan), Wunderlich, Holzweiler (61. Gottschling) – Jansen

    Tore
    0:1 – Sascha Eichmeier (53.)
    0:2 – Timm Golley (74.)
    0:3 – Mike Wunderlich (78.)
    0:4 – Fatih Candan (86.)

    Zuschauer
    1234

    Spielbericht: Moritz Fiege

  • U17 verspielt Sieg


    Am gestrigen Ostersamstag hätte unsere U17 gegen den 1. FC Köln einen großen Schritt aus dem Tabellenkeller machen können. Lange sah es auch nach einem Sieg aus, doch kurz vor Schluss schlug der Stadtrivale doppelt zu und glich zum 3:3 aus – ein Ergebnis, mit dem am Ende keiner so richtig zufrieden war.

    Die Zuschauer im Sportpark Höhenberg hatten in den Anfangsminuten allen Grund zu jubeln, denn schon nach fünf Minuten traf Felix-Benedict Neuhäuser zum 1:0 für die Vikorianer. Als Altrim Pajaziti, in der Hinrunde noch für den FC aktiv, in der 20. Minute auf 2:0 erhöhte, schien schon alles nach einem Erfolg gegen den Tabellendritten auszusehen. Noch vor der Pause kamen die Geißböcke durch Yann Aurel Bisseck (28.) zum Anschlusstor, gleichbedeutend mit dem 2:1-Halbzeitstand.
    Davon ließ sich die U17 allerdings nicht beeindrucken und stellte durch Maik Marquardt (66.) den alten 2-Tore-Abstand wieder her. Dann begann eine turbulente Schlussphase, an dessen Ende Noah Katterbach (77.) und Patrick Ince in der Nachspielzeit noch zwei Treffer erzielten und so der Viktoria in letzter Minute einen Sieg klauten.
    Coach Lukas Beruda zeigte sich dementsprechend nicht zufrieden: „Wir sind sehr enttäuscht, dass wir nicht gewinnen konnten. Die Leistung war nicht so gut, wie wir uns das gewünscht haben. Grundsätzlich ist es aber ein wichtiger Punkt für uns.“
    Das zeigt auch die Tabelle, denn durch das Unentschieden kletterte die Mannschaft an Düsseldorf und Essen auf den 10. Platz.
    Der Abstiegskampf wird also immer spannender, noch zwei Spiele bleiben um endgültig die Klasse zu halten. Genug Zeit zur Vorbereitung bleibt, denn das vorletzte Spiel in der Liga findet erst am 21.05. gegen den Hombrucher SV statt. Am 3. Mai steigt das Viertelfinale im B-Jugend-Mittelrheinpokal gegen den FC Hennef.

  • Drei Punkte fürs Osternest


    Am Ostermontag geht es für unsere Viktoria auf eine lange Fahrt in Richtung Nordosten, Ziel ist das Häcker Wiehenstadion des SV Rödinghausen. Das ursprünglich für den Karnevalssamstag angesetzte Spiel musste im Februar aus Witterungsgründen ausfallen und findet nun zu einem für den Saisonverlauf interessanten Zeitpunkt statt.
    Bei einem Sieg würde man das Osterfest mit sechs Punkten in nur fünf Tagen fröhlich abschließen!

    Viktoria oben auf
    Nach dem deutlichen Erfolg gegen die Sportfreunde Siegen am Gründonnerstag (5:0) und den Punktverlusten der Konkurrenz machte sich bei unserer Viktoria leise Freude breit. Die Meisterschaft in der Regionalliga West rückt immer näher, besonders wenn man bedenkt, dass noch gegen den Tabellenletzten aus Sprockhövel gespielt wird und die Verfolger aus Dortmund Gladbach noch direkt aufeinandertreffen.
    Bei aller Euphorie sollte der Fokus aber dennoch auf dem kommenden Spiel liegen, denn die Rödinghausener erwiesen sich schon in der Hinrunde als sehr unangenehmer Gegner.

    Wiedergutmachung für das Hinspiel
    Am 5. Spieltag erwischte unsere Mannschaft einen wirklich schwarzen Tag. Die Gäste aus Ostwestfalen waren mit nur einem Punkt aus den ersten vier Spielen als Außenseiter nach nach Höhenberg gereist und überraschte dort die Viktoria. Zunächst konnte der jetzt verletzte Torjäger Sven Kreyer noch das 1:0 erzielen, aber nur drei Minuten später glich Abu Bakarr Kargbo per Foulelfmeter aus. Im zweiten Durchgang traf Joshua, der jüngere Bruder von Lewis Holtby, zum 2:1-Endstand für die Gäste und sorgte für Ernüchterung beim Team von Marco Antwerpen.
    Generell sind die Rödinghausener so etwas wie ein Angstgegner, die Viktoria konnte die letzten vier Spiele gegen sie nicht mehr gewinnen. Zwei Niederlagen stehen zwei Unentschieden gegenüber, der letzte Sieg ist auf den 23.08.2014 (5:0) datiert.
    Es wird also mal wieder Zeit für drei Punkte!

    Rödinghausen im gesicherten Mittelfeld
    Der Sv liegt in dieser Saison voll im Soll. Er befindet sich mit 41 Punkten auf Rang neun fernab von Gut und Böse und kann so schon einmal für die nächste Spielzeit in der Regionalliga West planen. Auch die Bilanz von zwölf Siegen, fünf Unentschieden und elf Niederlagen ist sehr ausgeglichen. Nicht nur mit den Ergebnissen in der Liga kann die Vereinsführung zufrieden sein, sondern auch im Pokal läuft es bislang gut: Am 26.04. wartet im Halbfinale des Westfalenpokals der Drittligist und letztjährige Ligakonkurrent aus Lotte.
    In den letzten Spielen zeigte die Mannschaft von Trainer Alfred Nijhuis, seit Saisonbeginn an der Seitenlinie, ein wechselhaftes Gesicht. Siegen gegen Gladbach(!), Aachen und Verl folgte eine ernüchternde Niederlage bei Alemannia Aachen (4:1) und ein starkes Unentschieden gegen den Tabellenzweiten aus Dortmund (1:1).
    Ein Stolperstein soll das Spiel für unsere Viktoria aber nicht werden, dafür könnte auch Timm Golley sorgen, der nach abgesessener Sperre nun wieder einsatzbereit ist.

    Wir freuen uns auf jeden Fan, der unsere Mannschaft im Häcker Wiehenstadion unterstützt.
    Vik, Vik, Viktoria!

  • Viktoria-Ostercamp

    Jede Menge Spaß hatten die jungen Nachwuchskicker beim Viktoria-Ostercamp. Einer der Höhepunkte: Maskottchen Viktor kam zu Besuch und gab Autogramme – und stellte zum Schluss die Urkunden aus. Zudem bekam jeder Teilnehmer noch zwei Freikarten für das Spiel der 1. Mannschaft gegen die Sportfreunde Siegen (5:0).
    Hier geht es zu den schönsten Bildern des Camps: https://www.facebook.com/pg/viktoria1904/photos/?tab=album&album_id=1574493899229438

  • U17 im Derby gegen den FC

    Unsere U17 hätte am letzten Wochenende beinahe für eine riesige Überraschung gesorgt und dem Tabellenführer aus Gelsenkirchen fast noch einen Punkt abgeluchst. Nach einem 4:0-Rückstand wurde die Schlussphase noch einmal richtig turbulent. Die Jungs von Lukas Beruda schossen noch drei Tore und gingen am Ende mit einer knappen 3:4-Niederlage vom Platz.

    Nun geht es am Ostersamstag ins Derby gegen den 1. FC Köln. Der spielt eine starke Saison und steht auf dem 3. Tabellenplatz. Erst dreimal verloren die Jung-Geißböcke, zwei davon auswärts. Seit der Winterpause läuft es allerdings nicht mehr so blendend: Hatte der FC vorher noch Kontakt zum Spitzenreiter, ist der Abstand auf Platz eins jetzt auf 14 Punkte angewachsen. Er holte aus sieben Spielen ab Februar nämlich nur einen Sieg, vier Duelle endeten unentschieden und gegen Borussia Dortmund (0:2) und den MSV Duisburg (0:4) wurde verloren.
    Unsere Viktoria trifft also vielleicht genau im richtigen Moment auf den FC, Punkte scheinen absolut in Reichweite. Die wären aber auch durchaus wichtig, denn die Viktorianer stehen punktgleich mit RWE und Fortuna Düsseldorf auf dem ersten Abstiegsplatz.
    Am Samstag um 11:00 Uhr wird auf dem Kunstrasenplatz im Sportpark Höhenberg angestoßen.