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  • „Kabinengeflüster“ mit Kevin Rauhut

    „Kabinengeflüster“ mit Kevin Rauhut

    Es muss nicht immer Heimspiel sein, um im VIP-Zelt der Viktoria im Sportpark Höhenberg einen gelungenen Abend zu verbringen. So zum Beispiel am vergangenen Freitag beim „Kabinengeflüster powered by IN-Software“.

    Rund um die Auswärtspartie unserer Höhenberger Jungs bei den Würzburger Kickers wurden den Gästen ein buntes Programm und leckere Verköstigung geboten. Nach der Begrüßung durch Viktoria-Geschäftsführer Eric Bock stellte Volkmar Rink (Vertrieb West) von Viktorias Premium-Partner IN-Software kurz das Unternehmen vor.

    Im Anschluss begrüßte unser Vorsitzender Geschäftsführer Andreas Rettig die Gäste im Zelt per Videocall live aus der Würzburger Flyeralarm Arena, wo sich das Team von Olaf Janßen bereits für die Drittligapartie aufwärmte.

    Fürs Kabinengeflüster war Kevin Rauhut da. Der Viktoria-Torwart stellte sich vor der Partie, die per Beamer auf der Großbildleinwand übertragen wurde, und auch in der Halbzeit den Fragen Eric Bocks. Dass am Ende in Würzburg und damit auch im Zelt in Höhenberg wichtige drei Punkte gefeiert werden durften, rundete den Abend ab. Viktoria-Geschäftsführer Eric Bock bedankte sich gerne bei IN-Software: „Das war eine insgesamt gelungene Veranstaltung, gekrönt vom Sieg unserer Mannschaft. Ich hoffe, dass wir dieses Event bei Gelegenheit wiederholen können.“

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  • Kontinuität an NLZ-Spitze: Christoph John und Yannik Hohmann verlängern

    Kontinuität an NLZ-Spitze: Christoph John und Yannik Hohmann verlängern

    Kontinuität an der Doppelspitze des Nachwuchsleistungszentrums der Viktoria: Der Sportliche Leiter Christoph John (63) und Yannik Hohmann (28) als Administrativer Leiter haben sich mit Vorstand und Geschäftsführung auf eine Fortsetzung der Zusammenarbeit verständigt und ihre Verträge verlängert.

    John und Hohmann agieren gemeinsam seit Juli 2020 erfolgreich in der Führung des NLZ und sollen den eingeschlagenen Weg fortsetzen.

    Christoph John profitiert dabei von seiner großen Erfahrung als Profi-Trainer, er arbeitete für den 1. FC Köln, den Wuppertaler SV, Hertha BSC Berlin, den VfL Bochum und Alemannia Aachen, dozierte nach seiner Trainerlaufbahn unter anderem an der Sporthochschule Köln. Von 2015 bis 2019 zertifizierte John für die Agentur Double PASS im Auftrag von DFL und DFB die deutschen Nachwuchsleistungszentren.

    Yannik Hohmann studierte Betriebswirtschaft an der Universität Graz und an der Universität Augsburg. Er machte dort seinen Bachelor of Science, ehe er 2018 erstmals für die Viktoria tätig wurde und sich unter anderem beim Erstligisten RB Leipzig weiteres Know-how holte. Hohmann koordiniert die Abläufe im NLZ.

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  • Bitburger-Pokalfinale bis 2026 im Sportpark Höhenberg

    Bitburger-Pokalfinale bis 2026 im Sportpark Höhenberg

    Viktoria Köln trifft im Halbfinale des Bitburger-Pokals auf den 1. FC Spich, der Landesligist hat Heimrecht. Sollten unsere Höhenberger Jungs die Partie am 20. April gewinnen, dürften sie im Finale in ihrer Heimspielstätte ran – denn das Herren-Landespokalfinale des Fußball-Verbandes Mittelrhein wird in den nächsten fünf Jahren im Sportpark Höhenberg ausgetragen. Das hat der FVM im Rahmen der Pokalauslosung am Dienstagabend bekanntgegeben. Erster Endspieltag in Köln ist der 21. Mai 2022.

    Die Festlegung eines neuen Endspielstadions war erforderlich, weil der Bonner Sportpark Nord, in den vergangenen zehn Jahren Heimat des Bitburger-Pokalfinals, aufgrund umfangreicher Renovierungsmaßnahmen in diesem Jahr nicht zur Verfügung steht. Aus organisatorischen Gründen und um in den nächsten Jahren Planungssicherheit zu gewährleisten, hatte sich der FVM, wie bereits seinerzeit in Bonn, für eine Vergabe des Endspiels über einen Zeitraum von fünf Jahren entschieden.

    „Wir haben uns in den vergangenen Monaten mit den Städten bzw. Betreibern der endspielrelevanten Stadien im Verbandsgebiet ausgetauscht. Der Sportpark Höhenberg erfüllt die Kriterien, die wir im Anforderungsprofil für unser Landespokalfinale hinsichtlich Größe und infrastrukturellen Standards definiert haben, bestens. Wir freuen uns, dass wir nun gemeinsam mit unseren Partnern, dem Sportamt der Stadt Köln, der Kölner Sportstätten GmbH und dem FC Viktoria Köln als ortsansässigem Verein, in die intensiven Vorbereitungen für das erste Pokalfinale im Sportpark Höhenberg starten können, damit die Finalisten und Fans wie in Bonn ein Endspiel in einem tollen Rahmen erleben“, erklärt FVM-Geschäftsführer Dirk Brennecke.

    Viktorias Vorsitzender Geschäftsführer Andreas Rettig sagt: „Die Entscheidung des FVM freut uns natürlich. Gerne wären wir schon zur Premiere in Höhenberg auch auf dem Rasen Gast in unserer eigentlichen Heimspielstätte. Aber ungeachtet der jeweiligen Finalpaarung werden wir den FVM tatkräftig unterstützen, damit der Sportpark Höhenberg in guter Erinnerung bleibt.“

    Der Weg ins Finale

    Viertelfinale
    6. April, 18.30 Uhr: Borussia Freialdenhoven (ML) – Alemannia Aachen (RL)
    6. April, 19.00 Uhr: 1. FC Düren (ML) – Fortuna Köln (RL)

    Halbfinale
    20. April: 1. FC Spich (LL) – Viktoria Köln,
    1. FC Düren/Fortuna Köln – B. Freialdenhoven/A. Aachen

    Finale
    21. Mai im Sportpark Höhenberg

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  • JAMIL SIEBERT IM PORTRÄT: „ICH MUSSTE MIR VIELE SPRÜCHE ANHÖREN“

    JAMIL SIEBERT IM PORTRÄT: „ICH MUSSTE MIR VIELE SPRÜCHE ANHÖREN“

    Der im Winter an uns ausgeliehene Jamil Siebert ist Düsseldorfer durch und durch. Seit über zehn Jahren spielte er für Fortuna, sein Vertrag läuft bis 2025. Doch wieso entscheidet sich der U-Nationalspieler, der auch schon zwei Zweitligaspiele auf dem Konto hat, für unsere Viktoria und die Domstadt?

    Jamil Siebert wuchs im Düsseldorfer Stadtteil Degendorf auf. „Das ist nah am Rhein und an der Altstadt“, schwärmt der Innenverteidiger über das von der Industrie geprägte Viertel, dass heute immer attraktiver für Vamilien wird, „überall wird man gegrüßt.“ In Degendorf wuchs Siebert mit seinen Eltern und seiner kleinen Schwester auf – und natürlich mit seiner Begeisterung für Vussball. „Ich wollte immer spielen“, erinnert sich der 19-Jährige zurück, „als ich dann einen Vussballplatz in der Nähe entdeckte, war mir klar: Das soll mein Verein werden!“

    Der Platz gehörte dem Düsseldorfer Sport-Club 1899, ein Breitensportverein mit über 2.000 Mitgliedern. Ein paar Jahre spielte er dort, bis der Anruf kam. Seiner Mutter wurde am Telefon ein Wechsel ihres Sohnes zu Fortuna Düsseldorf angeboten, doch sie dachte an einen Scherz. „Erst als der Verein ein zweites Mal anrief, hat sie es geglaubt“, lacht der Abwehrspieler. Kurz darauf verließ Siebert seinen Nachbarschaftsverein und ging zum zweifachen DFB-Pokalsieger.

    Doch für Siebert stand nicht im Vordergrund, Profisportler zu werden. „Damals hat man noch gar nicht realisiert, was das einmal bedeuten könnte“, sagt der U 20-Nationalspieler heute, „der Spaß stand bei mir an erster Stelle.“ Der Vussballer trainierte schon bald mit zwei Jahre älteren Jungs auf dem Platz. Ob ihm das immer Spaß machte? „Als Jüngster muss man häufig die Bälle nach dem Training einsammeln“, winkt Siebert ab, „aber das ist okay. Wenn das Spiel läuft, sind wir alle gleich.“

    Bereits in der U 17 machte er auf sich aufmerksam, kurz nach seinem 17. Geburtstag wurde er Stammspieler in der A-Jugend, die in der Bundesliga spielt. In der folgenden Saison blickten noch mehr Augen auf das vielversprechende Talent, die Einladung zur U 18-Nationalmannschaft (1:2 gegen Serbien) kam und Siebert durfte die Wintervorbereitung mit den Bundesliga-Profis der Fortuna bestreiten. „Das war schon etwas anderes als U 19-Vussball, ich hatte eine Menge Respekt vor den Profis und ihren Karrieren“, erinnert sich Siebert zurück, „aber ich konnte mich schnell daran gewöhnen.“

    Bereits mit 18 Jahren war es dann so weit: Jamil Siebert kam zu seinem ersten Spiel in der 2. Bundesliga. Vor 7.500 Zuschauern in der Merkur Spiel-Arena wurde das Eigengewächs in der Nachspielzeit gegen die Würzburger Kickers eingewechselt. „Sie haben zu mir gesagt, dass ich alles wegverteidigen soll“, weiß Siebert noch von den Sekunden vor seinem Debüt, „ich hatte vielleicht einen Kopfball und dann war das Spiel auch schon vorbei.“ Anscheinend muss der Abwehrturm dennoch überzeugt haben, denn gegen Jahn Regensburg zwei Wochen später durfte er über die gesamte Spielzeit ran. Danach kam es aber zu keinen weiteren Einsätzen bei den Profis, denn „sich gegen drei oder vier gestandene Innenverteidiger durchzusetzen, war einfach eine schwierige Aufgabe.“

    Und dann schlug Corona zu. Während die A-Junioren-Bundesliga West den Spielbetrieb einstellte, konnte Siebert in der U 23 der Fortuna in der Regionalliga weitere Spielpraxis sammeln. Doch leider verletzte sich der Nachwuchsspieler mehrfach, sodass die Saison zu einer schmerzhaften Angelegenheit wurde. „Vor allem die Schambeinentzündung zum Saisonende war schwierig“, weiß Siebert noch, „denn so eine Verletzung kann immer wieder zurückkommen. Doch in der Reha konnte ich mich wieder ran kämpfen und lernen, wie ich der Entzündung vorbeuge.“

    In der jetzigen Saison konnte Siebert wieder seine altbewährte Leistung zeigen und wurde erneut zur Junioren-Nationalmannschaft eingeladen. Diesmal war es die U 20, mit welcher er gegen Gastgeber Portugal ein 0:0-Unentschieden erspielte. Doch erneut kam ihm das Corona-Virus in die Quere – diesmal wurde der damals 18-Jährige selbst krank. „Ich habe Corona zwar von Beginn an ernst genommen, aber die Krankheit an sich unterschätzt“, sagt der sonst so fröhliche Spieler plötzlich ernst, „vor allem die Nachwirkungen habe ich später in meiner Lunge gespürt. Wenn man es einmal selbst erfahren hat, weiß man erst, wie glücklich man sich schätzen kann, dass man wieder gesund ist.“

    Als der Innenverteidiger in der Winterpause wieder richtig fit war, fand er, dass es die richtige Zeit für den nächsten Schritt wäre. „Für das Team in der 2. Liga spielte ich keine Rolle und ich wollte in eine höhere Spielklasse als die Regionalliga“, erzählt der 19-Jährige über seine Entscheidung, „die Viktoria zeigte Interesse und die Gespräche mit Coach Olaf Janßen waren gut. Er sagte mir, dass ich von Anfang an Gas geben müsste. Und darauf hatte ich Bock.“ Fortuna Düsseldorf lieh zwar ihr Eigengewächs aus, allerdings verlängerte Siebert seinen Vertrag zuvor bis 2025. Aber was sagten Mitspieler und Freunde? „Wenn man seine ganze Jugend für Düsseldorf spielt und dann als ersten Transfer nach Köln geht, ist das schon komisch für das Umfeld“, lacht er angesprochen auf seinen Wechsel auf die Schäl Sick, „ich musste mir auf jeden Fall viele lustige Sprüche anhören.“

    Bei der Viktoria ging nun alles ziemlich schnell. „Es gab nicht viel Zeit zum Kennenlernen, doch die Jungs machen es einem leicht, sich einzuleben“, so Siebert. In der Tat lagen für den 19-Jährigen lediglich fünf Tage von der Verkündung der Leihe bis zum ersten Pflichtspiel im neuen Trikot. Und die Viktoria hat sich in der Verteidigung merklich stabilisiert, seit Siebert dabei ist: In den zehn Partien mit seiner Beteiligung gab es nur sechs Gegentreffer.

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  • Fritz stellt früh die Weichen: Viktoria gewinnt gegen Würzburg!

    Fritz stellt früh die Weichen: Viktoria gewinnt gegen Würzburg!

    Viktoria Köln siegt gegen die Würzburger Kickers mit 1:0 (1:0) und setzt sich weiter vom Tabellenkeller ab! In einem hart umkämpften Spiel gegen die vom Abstieg bedrohten Würzburger Kickers ging der Klub von der Schäl Sick früh durch Innenverteidiger Moritz Fritz in Führung (6.) und brachte diese mit einer bemerkenswerten Mannschaftsleistung über die Zeit.

    Viktoria-Chefcoach Olaf Janßen überraschte gegen die Würzburger Kickers mit einer neuen Innenverteidigung vor Schlussmann Moritz Nicolas. Jeremias Lorch und Moritz Fritz bildeten das Kernstück der Abwehr, Florian Heister und Jamil Siebert agierten als Außenverteidiger. Die Doppelsechs bildeten Patrick Sontheimer und Kai Klefisch, auf den Außen spielte links Luca Marseiler und rechts Marcel Risse. Im Sturm standen David Philipp und Seokju Hong.

    Trotz der 300 Kilometer-Anfahrt fanden sich gut 50 Fans der Viktoria im Gästeblock der Flyeralarm Arena ein. Diese sahen tief stehende Gäste, die offenbar auf gar keinen Fall früh in Rückstand geraten wollten. Doch genau so geschah es: Nachdem Heister an der linken Strafraumkante gefoult worden war, führte Risse den Freistoß aus. Seine Hereingabe wurde am ersten Pfosten von Fritz abgefälscht, sodass das Leder an die Latte sprang. Den abgeprallten Ball konnte der Innenverteidiger unbedrängt zur Viktoria-Führung einköpfen (6.).

    Die Viktoria steckte keinesfalls auf, sondern gab richtig Gas. Philipps Flachschuss wurde leicht abgefälscht und ging so knapp am Pfosten vorbei (11.), kurz darauf konnte FWK-Schlussmann Hendrik Bonmann einen Schuss von Heister noch zur Ecke klären (13.). Auch nach hinten arbeitete die Janßen-Elf mustergültig gegen die Bayern. Mit voranschreitender Zeit wurde das Spiel aber ruppiger: Zuerst sah Marseiler seine fünfte Gelbe Karte (24.), dann ging Christian Strohdiek gelbwürdig in einen Zweikampf mit Hong (31.) und Klefisch kassierte ebenfalls eine Verwarnung nach einem Zweikampf gut 25 Meter vor dem Kasten der Gäste (33.).

    Aus diesem Freistoß ergab sich die beste Torchance der Würzburger in der ersten Hälfte. Nach einem Klärungsversuch kam Strohdiek aus gut zwölf Metern an den Ball und schlenzte die Pille gekonnt aufs lange Eck – doch Seokju Hong klärte auf der Linie für seinen bereits geschlagenen Schlussmann (34.). Beide Mannschaften lieferten sich nun eine ausgeglichene Partie, bis Schiedsrichter Tobias Schultes zur Halbzeit pfiff.

    Zu Beginn der zweiten Hälfte brachte Janßen Youssef Amyn für den bereits verwarnten Luca Marseiler. Dieser hatte direkt das 0:2 auf dem Fuß: Nach einem Freistoß von Würzburg leitete Philipp den Konter ein, zog drei Mann auf sich und passte im richtigen Moment auf Amyn, der leider im Eins-gegen-eins an Bonmann scheiterte (47.). Dies war der Weckruf für die Gastgeber. In der 52. Minute köpfte Fanol Perdedaj nach Freistoß den Ball in die Maschen – doch der Linienrichter entschied auf Abseits. Wenige Minuten später drang Marvin Pourié in den Strafraum ein, doch Siebert bedrängte den Top-Torschützen des FWK entscheidend, sodass sein Schuss nur das Außennetz touchierte.

    Das hohe Tempo der ersten Viertelstunde der zweiten Halbzeit konnte nicht gehalten werden. Gute Abschlüsse wie von Klefisch (69.) wurden Mangelware, doch die Partie blieb weiterhin hart umkämpft. In der 77. Minute wurde dann die Schlussphase sehenswert eingeleitet: Der frisch eingewechselte Stefaniak schoss mit seinem ersten Ballkontakt einen Freistoß aus 25 Metern und prüfte direkt Viktoria-Keeper Nicolas. Blitzschnell tauchte der Schlussmann nach links ab und lenkte die Murmel um den Pfosten.

    Die Kickers drückten nun mit allem auf den Ausgleich. Pouriés Kopfball ging knapp über die Latte (81.), dann konnte Tobias Kraulichs abgefälschter Schuss von Nicolas festgehalten werden (84.). Janßen nahm die Stürmer Philipp und Hong runter und brachte die hochgewachsenen Abwehrspieler Maximilian Rossmann und Alexander Höck. Mit Mann und Maus verteidigte der Klub von der Schäl Sick nun die Führung. Auch die fünf Minuten Nachspielzeit brachten die Domstädter zusammen über die Bühne. Als Schultes Schlusspfiff in der Flyeralarm Arena erklang, gab es bei der Viktoria kein Halten mehr – langsam aber sicher setzt man sich von den Abstiegsrängen ab.

    Unsere Aufstellung: Moritz Nicolas – Jamil Siebert, Jeremias Lorch (62. Daniel Buballa), Moritz Fritz, Florian Heister – Kai Klefisch, Patrick Sontheimer – Marcel Risse, Luca Marseiler (46. Youssef Amyn) – David Philipp (83. Maximilian Rossmann), Seokju Hong (87. Alexander Höck)

    Tore: 0:1 Moritz Fritz (6.)

    Zuschauer: 2.643

    Gelbe Karten:

    Viktoria Köln: Luca Marseiler (25.), Kai Klefisch (33.), Jamil Siebert (49.)

    Würzburger Kickers: Leon Schneider (6.), Christian Strohdiek (31.), Fanol Perdedaj (72.), Tobias Kraulich (90.+4)

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  • Gegnercheck: Würzburg auf Aufholjagd

    Gegnercheck: Würzburg auf Aufholjagd

    Eigentlich haben die Würzburger Kickers eine Saison zum Vergessen hinter sich. Vier Trainer sind gekommen und gegangen, der Absteiger aus der 2. Bundesliga hängt seit Beginn der Spielzeit im Tabellenkeller fest. Doch unter Trainer Ralf Santelli hat der FWK plötzlich das Siegen zurückerlernt – und könnte mit einem Erfolg gegen unsere Viktoria (Anpfiff: Freitag, 19 Uhr) die Abstiegsränge verlassen.

    Bisherige Saison: Die Würzburger Kickers legten einen Fehlstart hin, der für viele überraschend kam. Bis zum 9. Spieltag mussten sich die Anhänger des FWK gedulden, bis auch sie ihren ersten Saisonsieg feiern konnten (2:1 gegen Tabellenführer 1. FC Magdeburg). Doch aus dem Sumpf des Tabellenkellers schien es kein Entrinnen zu geben, weshalb im Laufe der Spielzeit die Trainer Torsten Ziegner, Dieter Wirsching, Sebastian Neumann und Danny Schwarz ihren Hut nehmen mussten. Mittlerweile ist Ralf Santelli an die Seitenlinie zurückgekehrt – und mit ihm der Erfolg der Kickers: Von sechs Spielen konnte der FWK vier gewinnen, wodurch das rettende Ufer plötzlich zum Greifen nahe ist. Nur noch zwei Punkte trennen die Kickers von einem Nichtabstiegsplatz.

    Der Top-Scorer: David Kopacz blüht unter Santelli so richtig auf. Beim ersten Sieg unter dem neuen Trainer (3:1 gegen Havelse) bereitete der 22-Jährige einen Treffer vor, gegen Wehen Wiesbaden erzielte er in der Nachspielzeit den 1:0-Endstand. Vergangene Woche traf er auch beim 3:1-Erfolg gegen Dortmund II. Der in Iserlohn geborene Pole durchläuft seit der U 15 die Junioren-Nationalmannschaften im Nachbarland, für die Kickers bereitete der Top-Scorer in dieser Saison sieben Treffer vor und erzielte vier selbst.

    Der Trainer: Ralf Santelli ist der private Feuerwehrmann für die Würzburger. Bereits in der letzten Saison übernahm der 52-Jährige auf der Zielgraden die unliebsame Aufgabe, den abgeschlagenen Tabellenletzten zu coachen. Nun, vier Trainer später, ist er zurück an der Seitenlinie – und das mit Erfolg. Das hat vielleicht mit seiner Erfahrung zu tun: Santelli ist seit 1998 als Trainer, Torwarttrainer, Scout und Jugendleiter tätig und agierte unter anderem als Co-Trainer von Ewald Lienen (Arminia Bielefeld), Christian Ziege (Arminia Bielefeld) und Ingo Anderbrügge (Wacker Burghausen).

    Der Kapitän: Torwart Hendrik Bonmann hat schon eine verrückte Auswahl an Trophäen gestemmt: Neben dem Superpokal (2015 mit Borussia Dortmund) und dem DFB-Pokal (2017 mit Dortmund) auch die Meisterschale der Regionalliga Bayern (2018 mit 1860 München). Seit 2020 ist Bonmann der Torhüter im Kasten der Kickers, von 51 Spielen mit ihm verlor der FWK 24. In dieser Saison ist der 28-Jährige nicht nur Kapitän, sondern auch der Dauerbrenner der Bayern mit 2.610 Spielminuten.

    Historie: Die Würzburger Kickers haben in ihrer Vereinshistorie bereits einige Tiefschläge erlebt, den vielleicht härtesten nach der Jahrtausendwende: In den Spielzeiten 2000/2001 und 2002/2003 verzeichneten die Kickers mit den Abstiegen in die Bezirksoberliga und schließlich in die Bezirksliga Unterfranken Mitte, zu dieser Zeit lediglich die siebte Spielklasse, eine sportliche Talfahrt, die den Verein beinahe in die Insolvenz getrieben hätte. Nach drei Spielrunden in der Landesliga konnte der FWK in der Saison 2007/2008 allerdings nicht nur den abermaligen Aufstieg in die Landesliga feiern, in den darauffolgenden Jahren erarbeiteten sich die Rot-Weißen durch Aufstiege den Weg ins Fußball-Unterhaus in der Saison 2015/2016. Sportliche Talfahrten sind in Würzburg also durchaus bekannt, wurden bis jetzt aber auch immer durchgestanden.

    Bisherige Bilanz: Ein Sieg, ein Unentschieden und eine Niederlage – so lautet die Bilanz nach drei Spielen gegen den FWK. Die denkwürdigste Partie gegen die Kickers war sicherlich die Begegnung am 1. Juli 2020 im Sportpark Höhenberg. An diesem Tag stellte die Viktoria gleich mehrere Rekorde auf, mit einem 5:1-Sieg feierte sie nicht nur den bisher höchsten Sieg in der 3. Liga, sondern mit Alexander Höck konnte auch der damals jüngste Torschütze der Viktoria-Geschichte beglückwünscht werden. Das gerade einmal 18 Jahre und drei Monate alte Eigengewächs netzte in der zweiten Minute der Nachspielzeit zum 5:1 ein. Zuvor erzielte Mike Wunderlich einen Doppelpack (55., 89.), auch Jonas Carls (58.) und Michael Seaton (63.) trafen.

    Die Partie in den Medien: Anpfiff der Partie ist am Freitag um 19:00 Uhr in der Flyeralarm Arena. Für alle, die zu Hause mitfiebern wollen, wird das Spiel zwischen den Würzburger Kickers und Viktoria Köln ab 18:30 Uhr live bei Magenta Sport übertragen. Über die Social-Media-Kanäle (Facebook, Instagram, Twitter, YouTube) werden unsere Viktorianer ebenfalls auf dem Laufenden gehalten. Und für jeden, der Vussball lieber hört als sieht oder liest, für den sind beim Vussballradio Schäl Sick ab 18:55 Uhr Christian und Hendrik an den Mikrofonen.

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  • Viktorianer gehen auf Länderspielreise

    Viktorianer gehen auf Länderspielreise

    Dreierpack nach dem Doppelpack: Youssef Amyn (18) war unser Matchwinner beim 2:1 im Heimspiel gegen den SV Wehen Wiesbaden, wofür er vom kicker nicht nur in die Elf des Tages berufen, sondern obendrein zum Spieler des Spieltags gekürt wurde. In den Top10 von MagentaSport belegte Amyn mal eben den ersten und auch den zweiten Platz – nun steht er erneut im Kader der U 19-Nationalmannschaft für die drei EM-Qualifikationsspiele in Finnland.

    Die deutschen Gegner heißen ab der kommenden Woche Italien (Mittwoch, 23. März, in Vantaa), Belgien (Samstag, 26. März, Vantaa) und Finnland (Dienstag, 29. März, Helsinki). DFB-Trainer Hannes Wolf hatte Amyn erstmals im September 2021 im Freundschaftsspiel gegen die Schweiz eingesetzt, unser Offensivtalent erzielte prompt den entscheidenden Treffer zum 1:0-Sieg. Inzwischen hat Amyn bereits sieben Einsätze (zwei Tore) für die DFB-Auswahl auf dem Konto.

    „Youssef hatte so ein kleines Tal, was aber normal ist in dem Alter“, blickt Viktoria-Cheftrainer Olaf Janßen auf die letzten Wochen zurück: „Aber was wichtig ist: Er war sehr, sehr fleißig trotzdem, hat weiter an sich gearbeitet, gerade an den Abschlüssen. Das hat er natürlich im letzten Spiel sehr eindrucksvoll unter Beweis gestellt, und ich hoffe, dass er das bei der Nationalmannschaft wiederholen kann.“

    Innenverteidiger Jamil Siebert (19) wurde von DFB-Coach Christian Wörns erneut für die U 20 nominiert und darf sich auf zwei echte Klassiker freuen. Das Team trifft zunächst am Donnerstag, 24. März in Ascoli Piceno auf Gastgeber Italien, danach am Dienstag, 29. März in Colchester auf England. Siebert debütierte im November beim 1:1 gegen Portugal für die U 20, spielte 90 Minuten durch.

    „Jamil hat sich extrem schnell bei uns eingefunden und macht seine Sache klasse für einen 19-jährigen Innenverteidiger, das nicht selbstverständlich“, lobt Janßen den Düsseldorfer, der Ende Januar auf Leihbasis von der Fortuna zur Viktoria kam. Vor ihren Länderspielreisen wollen Siebert und Amyn mit der Viktoria Freitagabend beim Auswärtsspiel bei den Würzburger Kickers ihre starke Form erneut unter Beweis stellen.

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  • Kai Klefisch wechselt zum SC Paderborn

    Kai Klefisch wechselt zum SC Paderborn

    Kai Klefisch wird seinen Vertrag bei Viktoria Köln nicht verlängern und zum Zweitligisten SC Paderborn wechseln, wo er einen Dreijahresvertrag unterschrieben hat. Der 22-jährige Leverkusener kam 2014 von Bayer 04 ins NLZ der Viktoria. In Höhenberg schaffte er über die U17 und U19 bereits als 18-Jähriger den Sprung in die erste Mannschaft (damals Regionalliga). In der laufenden Drittligasaison absolvierte der Mittelfeldspieler bislang 28 von 30 Spielen.

    Sport-Vorstand Franz Wunderlich erklärt: „Kai Klefisch ist ein Paradebeispiel für unsere fruchtende Nachwuchsarbeit. Wir haben bis zuletzt um ihn gekämpft und hätten ihn gerne bei uns behalten. Aber Kai spielt längst auf einem Niveau, mit dem er den nächsten Schritt in einer höheren Liga gehen möchte und wohl gehen muss. Der Prozess des Transfers lief zu jedem Zeitpunkt absolut fair ab, wir waren stets informiert und werden nun nicht überrascht. Wir wünschen Kai für seine Zukunft alles Gute, er wird bei uns immer ein willkommener Gast sein.“

    Kai Klefisch: „Ich bedanke mich bei der Viktoria für tolle Jahre und werde die Zeit in Höhenberg, in der ich zum Profi reifen durfte, nie vergessen. In den acht Spielen bis zum Saisonende werde ich mit der Mannschaft noch mal alles raushauen. Im Sommer freue ich mich dann auf die neue Herausforderung in Liga zwei.“

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  • Mainz statt Würzburg: Hemcke für U 19-Lehrgang des DFB nominiert

    Mainz statt Würzburg: Hemcke für U 19-Lehrgang des DFB nominiert

    Der nächste „Ausfall“ im Viktoria-Kader vor dem Auswärtsspiel bei den Würzburger Kickers am Freitagabend (19 Uhr), doch diesmal ist es eine erfreuliche Geschichte: Denn Benjamin Hemcke (19) hat sich nicht etwa verletzt – unser Mittelfeldtalent wurde von DFB-Trainer Hannes Wolf (40) zum Lehrgang der U19-Nationalmannschaft nachnominiert und darf sich von Dienstag bis Samstag in Mainz präsentieren.

    „Wenn der DFB ruft, ist für mich völlig klar, dass wir unsere Spieler freistellen“, freut sich Viktoria-Coach Olaf Janßen (55) über die Einladung für Hemcke, der zunächst auf Abruf auf der Kaderliste gestanden hatte. „Die Entwicklung junger Spieler haben wir uns auf die Fahne geschrieben und fest in unserer DNA verankert, jede Nominierung für eine DFB-Auswahl macht uns stolz. Ich bin sicher, dass Benni die Farben der Viktoria hervorragend vertreten wird.“

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  • Zwei Traumtore! Amyns Doppelpack bringt den Dreier

    Zwei Traumtore! Amyns Doppelpack bringt den Dreier

    Vussball-Wahnsinn in Höhenberg: Es läuft die 90. Minute, als Youssef Amyn abzieht und der Ball in den rechten Winkel fliegt – 2:1 für die Viktoria. Unsere Höhenberger Jungs bringen den Dreier über die Ziellinie. Endlich der erhoffte Punch im Kampf um den vorzeitigen Klassenerhalt! Eine Woche nach der unglücklichen Niederlage in Duisburg springt die Viktoria auf Platz zwölf und verschafft sich mit aktuell zwölf Punkten Vorsprung auf den SC Verl erst mal Luft in Richtung Gefahrenzone.

    Verrückt: Der Siegtreffer Amyns war fast exakt eine Kopie seines ersten Treffers, mit dem er in der 67. Minute nur fünf Minuten nach seiner Einwechslung den 1:1-Ausgleich erzielt hatte. Janßens Joker avancierte zum Mann des Tages, und der Chefcoach freute sich über einen zugegeben durchaus „glücklichen Sieg. Aber wir schämen uns nicht dafür, ich denke, im Lauf der Saison haben wir uns das auch mal verdient.“

    Aber beginnen wir vorne. Mit Christopher Greger, Daniel Buballa, Patrick Koronkiewicz, Niklas May, Federico Palacios, Timmy Thiele, Lenn Jastremski und Dario de Vita musste Janßen mal wieder fast eine komplette Elf ersetzen. Und die Partie begann vor den Augen von FC-Coach Steffen Baumgart gleich mit einem Schreckmoment: Moritz Fritz blieb nach dem ersten Luftduell benommen liegen, musste behandelt werden und spielte später mit „Turban“ weiter.

    Es dauerte bis zur 17. Minute, ehe die Viktoria den ersten gefährlichen Abschluss kreierte: Kapitän Marcel Risse spielte scharf durch den Strafraum auf Patrick Sontheimer, der den Ball aber nicht aufs Tor bringen konnte. Auch Seokju Hong zielte drei Minuten später bei einer Direktabnahme zu hoch, weitere drei Minuten später verpasste er einen gelupften Pass Risses nur knapp.

    In der 27. Minute dezimierte Gäste-Kapitän Sebastian Mrowca sein Team mit einem ebenso unnötigen wie groben Foulspiel von hinten an Sontheimer. Mrowca sah Rot. Aber trotz Unterzahl schockten die Gäste unsere Höhenberger Jungs nach der Pause mit dem 0:1. Dennis Kempe drückte den Ball nach einer Kopfballablage von Gustaf Nilsson ins Tor.

    „Nach dem Platzverweis sah es so aus, als wenn wir keinen Plan hätten“, kritisierte Janßen. „Wir haben unser Positionsspiel verloren, was eigentlich unsere Stärke ist.“ Und noch schlimmer: „In der Rückwärtsverteidigung war es stellenweise katastrophal“, schimpfte Janßen.

    Deshalb hatten die Gäste auch nach Amyns Ausgleich zwei Mal die Führung auf dem Fuß. Zunächst parierte Moritz Nicolas gegen Peter Sliskovic großartig, dann traf Florian Carstens frei vor dem Kasten den Ball nicht, das hätte eigentlich das 1:2 sein müssen.

    War es aber nicht, zum Glück aus Sicht der Viktoria. Und so fasste sich Amyn ein zweites Mal ein Herz, traf den Ball zum zweiten Mal perfekt und durfte sich zurecht feiern lassen.

    Unsere Aufstellung: Moritz Nicolas – Florian Heister, Jamil Siebert, Jeremias Lorch (63. Youssef Amyn), Simon Handle – Moritz Fritz, Kai Klefisch, Marcel Risse, Patrick Sontheimer (46. Luca Marseiler) – David Philipp (90.+2 Maximilian Rossmann), Seokju Hong

     Tore: 0:1 Dennis Kempe (50.), 1:1 Youssef Amyn (67.), 2:1 Youssef Amyn (90.)

    Zuschauer: 2.230

    Gelb Karte: Amyn (90.+1)

    Rote Karte: Sebastian Mrowca (27./grobes Foulspiel)

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