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  • Wiesbaden im Gegnercheck: Vom Tabellenführer zum Verfolger

    Wiesbaden im Gegnercheck: Vom Tabellenführer zum Verfolger

    Im Hinspiel hätte sich der SV Wehen Wiesbaden mit einem Sieg gegen unsere Viktoria auf den Aufstiegsplätzen festsetzen können, doch das Team von Olaf Janßen erkämpfte sich trotz Unterzahl nach einer Ampelkarte für Moritz Fritz (66. Minute) ein 1:1. Nun gastieren die Hessen am Samstag (14 Uhr) im Sportpark Höhenberg.

    Bisherige Saison: Der SVWW war extrem stabil in die Saison gestartet, kassierte in den ersten fünf Punktspielen nur einen Gegentreffer und stand mit elf Zählern an der Tabellenspitze. Erst am 6. Spieltag setzte es beim 2:4 gegen den inzwischen designierten Aufsteiger 1. FC Magdeburg die erste Niederlage. Nach dem Remis gegen unsere Viktoria am 11. Spieltag stand Rang fünf, doch daraus wurde nach den folgenden Pleiten bei Türkgücü München (0:1) und gegen den SV Meppen (3:4) Platz neun.

    Der Trainer: Nach dem 13. Spieltag sahen sich die Bosse zum Handeln gezwungen und trennten sich von Rekordtrainer Rüdiger Rehm (43), der seit 2017 stolze 199 Pflichtspiele für den Verein gecoacht hatte. Nach einer Interimslösung mit Mike Krannich (inzwischen wieder Rehms Assistent beim FC Ingolstadt) und Nils Döring wurde Marcus Kauczinski (52) verpflichtet, der das Amt am 8. November mit großen Ambitionen übernahm: „Es geht darum, erfolgreich zu sein und oben mitzuspielen. Das hat der Verein auch gesagt, und das trifft sich gut.“ Doch der gebürtige Gelsenkirchener konnte den Trend nicht auf Anhieb umkehren und musste bis Mitte Dezember auf den ersten Sieg warten (2:1 gegen Halle). Ende Februar schien Kauczinskis Team dann tatsächlich die dringend benötigte Serie zu starten, aber diese wurde nach drei Siegen ausgerechnet letzten Samstag gegen Abstiegskandidat Würzburg jäh gestoppt (0:1).

    Der Torjäger: Dass Gustaf Nilsson Tore schießen kann, weiß man bei den Höhenbergern. Im Hinspiel in der BRITA-Arena traf der 24-jährige Schwede zur 1:0-Führung, mittlerweile kommt der Stürmer auf 14 Drittligatore. Damit ist er der zweitgefährlichste Torschütze der Liga, nur Baris Atik vom 1. FC Magdeburg hat mehr (17).

    Der Kapitän: Sebastian Mrowca ist zurück auf dem Feld. Nach einer Knöchelverletzung, einem Muskelfaserriss und einer Magen-Darm-Grippe ist der Abwehrspieler nun wieder mit der Binde unterwegs. Der 28-Jährige ist zugleich auch der Dienstälteste beim SVWW: Seit 2014 schnürt er seine Schuhe für die Rot-Schwarzen.

    Historie: In die SV Wehen 1926 Wiesbaden GmbH sind seit 2007 die Lizenzspielerabteilung und das Nachwuchsleistungszentrum des Sportverein Wehen 1926-Taunusstein e. V. ausgegliedert. Damals war dem SV Wehen erstmals der Aufstieg in die 2. Bundesliga gelungen. Das Wehener Stadion am Halberg entsprach nicht mehr den DFB-Anforderungen, die Verantwortlichen entschieden sich gegen einen Ausbau und für einen Stadion-Neubau in der nahen Landeshauptstadt. In der zweiten Spielzeit im Bundesliga-Unterhaus folgte der Abstieg. 2019 gelang erneut der Aufstieg, allerdings gefolgt vom direkten Wiederabstieg. Um in dieser Saison noch ins Rennen um den Relegationsplatz einzugreifen, muss nun ein fulminanter Endspurt her, dessen Start die Viktoria natürlich verhindern will.

    Bisherige Bilanz: Es steigt das vierte Drittligaduell beider Klubs. Viktoria konnte bisher noch nicht gewinnen. In der letzten Saison gab es daheim ein 0:2, in Wiesbaden ein 2:2. In der laufenden Spielzeit holte das Team von Olaf Janßen auswärts ein achtbares 1:1.

    Die Partie in den Medien: Anpfiff der Partie ist am Samstag um 14:00 Uhr im Sportpark Höhenberg. Für alle, die zu Hause mitfiebern wollen, wird das Spiel zwischen Viktoria Köln und dem SV Wehen Wiesbaden ab 13:45 Uhr live bei Magenta Sport übertragen. Über die Social-Media-Kanäle (Facebook, Instagram, Twitter, YouTube) werden unsere Viktorianer ebenfalls auf dem Laufenden gehalten. Und für jeden, der Vussball lieber hört als sieht oder liest, für den sind beim Vussballradio Schäl Sick ab 13:55 Uhr Christian und Daniel an den Mikrofonen.

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  • Immer wieder samstags: 32.-34. Spieltag terminiert

    Immer wieder samstags: 32.-34. Spieltag terminiert

    Die Spieltage 32. bis 34. sind terminiert worden. Für die Viktoria stehen die Partien gegen Dortmund II, den Tabellenführer 1. FC Magdeburg und Türkgücü München an, die alle an Samstagen stattfinden. Gegen alle drei Mannschaften konnten in der Hinrunde Siege eingefahren werden.

    Ansetzungen:

    02.04.2022 14.00 Uhr Viktoria Köln – Borussia Dortmund II

    09.04.2022 14.00 Uhr 1. FC Magdeburg – Viktoria Köln

    16.04.2022 14.00 Uhr Viktoria Köln – Türkgücü München

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  • Dem Tabellenführer getrotzt: U 19 spielt 0:0 beim BVB

    Dem Tabellenführer getrotzt: U 19 spielt 0:0 beim BVB

    Es gibt Unentschieden, die sich wie Siege anfühlen. Ein Beispiel dafür ist das gestrige 0:0-Unentschieden der A-Junioren bei Borussia Dortmund. Gegen die Schwarzgelben, die bis dato 31 von 33 möglichen Punkten holten, verteidigte die Mannschaft von Coach Marian Wilhelm wacker und hatte selbst einige Torchancen. Dass der Trainer nach dem Spiel seinen imaginären Hut vor der Mannschaft zog, ist kein Wunder. Denn obwohl gleich fünf seiner Schützlinge mit den Profis nach Duisburg fuhren und alle drei nominellen U 19-Torhüter ausfielen, hielt sein Team gegen die mit Abstand beste Offensive der Liga stand. Im Tor kam zudem mit Oskar Hill (15) der jüngste A-Junioren-Bundesliga-Spieler dieser Saison zu seinem Debüt.

    Ausgangslage: Die Viktoria kam nach dem 4:0-Sieg gegen den Wuppertaler SV mit viel Rückenwind nach Dortmund-Brackel. Ähnlich die Gastgeber: Noch am Dienstag gewannen die Schwarzgelben bei Manchester United im Achtelfinale der Youth League, der „Königsklasse der Junioren“, mit 3:1 im Elfmeterschießen. Generell scheint der BVB besonders in der Liga unschlagbar: Bis dato gingen sie in elf Partien zehnmal als Sieger hervor, lediglich beim 1:1-Remis gegen den MSV Duisburg ließ die Borussia Punkte liegen. So trat der Tabellenführer mit sieben Zählern Vorsprung auf Verfolger Leverkusen an.

    Personal: Personell waren die Kölner „stark dezimiert“. Wilhelm musste auf seine Offensivkräfte Joel Vieting, Luca de Meester und Tim Schirmer verzichten, die mit den Profis in Duisburg weilten. Ersetzt wurden sie von Mika Durczok, Kian Assadollahi und Ben Hompesch. Den Ausfall von Florian Engelhardt kompensierte Murat Aydin. Außerdem fielen alle drei nominellen A-Jugend-Torhüter aus, sodass Oskar Hill aus der U 16 zu seinem Debüt kam.

    Spielverlauf: Den Bus im eigenen Sechzehner zu parken ist gegen die DNA von Viktoria Köln. Das gilt auch dann, wenn der wohl stärkste Gegner der Saison auf dem Plan steht. So pressten die Kölner ohne Gnade und belohnten sich beinahe schon nach 50 Sekunden: Mika Durczok eroberte das Leder am gegnerischen Strafraum, über Elvin Jashari kam der Ball zu Kian Assadollahi, der aus etwa 20 Metern den Ball haarscharf am linken Pfosten vorbeischoss (1.). Auch die nächste Aktion gehörte der Viktoria: Nach einer Flanke von Oualid Mhamdi kam der Ball auf den am ersten Pfosten frei stehenden Murat Aydin, der das Tor per Kopf knapp verfehlte (10.) Danach wurden auch die Dortmunder zwingender. Zunächst setzten sie das Leder nach einer Hereingabe von links knapp vorbei (16.), kurz darauf durfte sich Debütant Oskar Hill erstmals auszeichnen (20.). Sein Gegenüber, Silas Ostrzinski, war bei den letzten beiden Abschlüssen des ersten Durchgangs durch Jashari (22.) und Mhamdi (42.) zur Stelle.

    Die zweite Halbzeit begann die Wilhelm-Elf dann erneut forsch: Einen langen Vertikalball von Mhamdi in die Dortmunder Box konnten die Gastgeber nur unzureichend klären. So kam Ben Hompesch aus guter Position zum Abschluss, setzte diesen aber über das Tor (47.). Den Domstädtern blieben nach erhöhtem Druck der Gastgeber weitestgehend Entlastungsangriffe. Jashari setzte sich ein paar Minuten später nach einem Pass aus der eigenen Hälfte gut durch, sein Abschluss verfehlte das Tor dennoch (60.) Die beste Chance des Spiels hatten dann die Borussen: Einen Eckball von der rechten Seite verlängerten sie am kurzen Pfosten auf den Helden des Manchester-Spiels, Jamie Bynoe-Gittens. Dass dieser nach seiner Schuss-Grätsche nicht erneut der gefeierte Mann war, lag einzig daran, dass Kapitän Ilhan Altuntas den Ball auf der Linie klärte (67.). Die Kölner hatten noch zwei Gelegenheiten durch Jashari (70.) und Kanzi (83.), die Kräfte schwanden aber allmählich. In der Nachspielzeit kamen die Dortmunder nach einem Pass in den Sechzehner zu einer letzten Chance, doch bevor der Stürmer abschließen konnte, war es erneut Altuntas, der den Ball diesmal per Grätsche ins Toraus abwehrte. So endete die Partie auf dem Dortmunder NLZ-Gelände in Brackel 0:0.

    Ausblick: Die Liga hat noch drei Spiele für die Wilhelm-Elf parat. Für diese steht aber erstmal eine lange Pause an: Am 14. Spieltag hat die Viktoria spielfrei, sodass sie sich schon auf die nächste Heimpartie gegen Borussia Mönchengladbach am 9. April (Anpfiff 11:00 Uhr) vorbereiten kann. Danach geht es zum VfL Bochum und am letzten Spieltag daheim gegen Preußen Münster.

    Stimme zum Spiel: „Wir haben gegen eine echte Top-Mannschaft in Europa gespielt“, sagte Trainer Marian Wilhelm nach der Partie. „Personell waren wir stark dezimiert, was es zu einer noch größeren Herausforderung gemacht hat. Da kann ich nur den Hut vor der Mannschaft ziehen, wie sie die Situation angenommen hat. Gerade in der ersten Halbzeit waren wir auf Augenhöhe, haben gut gepresst und hatten gute Torchancen. In der zweiten Halbzeit hat uns der Gegner zunehmend hinten reingedrückt. Dass wir trotzdem zu null spielen, ist eine tolle Mannschaftsleistung. Ich ziehe den Hut vor meiner Mannschaft!“

    Aufstellung Viktoria Köln: Oskar Hill – Oualid Mhamdi, Ilhan Altuntas, David Kubatta, Salvatore Gimbra (72. Brandon Kanzi) – Murat Aydin (90. Rexhep Ajdari), Kian Assadollahi (55. Fabrizio Fili) – Mika Durczok (74. Thomas Wycisk), Benjamin Hemcke, Ben Hompesch – Elvin Jashari

    Gelbe Karten:

    Viktoria Köln: David Kubatta (68.), Murat Aydin (78.), Benjamin Hemcke (82.), Thomas Wycisk (88.)

    Borussia Dortmund: Lion Semic (85.)

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  • 0:2! Bakirs Sonntagsschuss schockt Viktoria

    0:2! Bakirs Sonntagsschuss schockt Viktoria

    So grausam kann Vussball sein! Die Viktoria verpasst in Duisburg trotz mehr als einer Stunde völliger Dominanz eine Vorentscheidung im Kampf um den Klassenerhalt und verliert die Partie beim MSV mit 0:2 (0:0).

    Vor 7.518 Zuschauern hätte das Team von Olaf Janßen längst führen müssen, als der sieben Minuten zuvor eingewechselte Alaa Bakir die Partie mit einem Sonntagsschuss am Samstagnachmittag zum 1:0 (69.) für die Zebras auf den Kopf stellte. 

    Denn trotz der erneut zahlreichen Ausfälle (Rossmann, Koronkiewicz, Buballa, Palacios, Thiele und die Langzeitverletzten De Vita und Jastremski) dominierten die Kölner das Spiel. Doch in der ersten Halbzeit hatten Simon Handle, Marcel Risse, Seokju Hong oder David Philipp nicht den nötigen Punch beim Abschluss. Und bei der größten Chance zur Führung hatte Hong dann Pech, als er nur den Pfosten traf (57.)

    Zwölf Minuten später setzte es dann den Schock, den das Team nicht mehr verdaute. Und das war auch das Einzige, was Janßen seinen Höhenberger Jungs vorwerfen wollte: „Das hat sie getroffen, das verstehe ich auch, das ist menschlich. Aber es hat sie so getroffen, dass sie vier, fünf Minuten lang etwas konfus waren, und dann kriegen wir das 0:2. Das war natürlich ein Break in dem Spiel. Nach dem 0:1 waren noch 20 Minuten zu spielen, da müssen wir klaren Kopf behalten.“ 

    Doch so durfte Julian Hettwer die Partie im Nachschuss entscheiden, nachdem Viktoria-Torwart Moritz Nicolas einen Schuss von Moritz Stoppelkamp noch stark pariert hatte.  

    So gilt es nun, sich für die kommenden Aufgaben zu sammeln und diese dann wieder mit kühlem Kopf anzugehen. Kommenden Samstag (12. März, 14 Uhr) gastiert der SV Wehen Wiesbaden im Sportpark Höhenberg, am Freitag der Folgewoche (18. März, 19 Uhr) muss Viktoria in Würzburg bei den Kickers ran.

    Unsere Aufstellung: Moritz Nicolas – Niklas May (45. Luca Marseiler), Christoph Greger, Jamil Siebert, Florian Heister (84. Tim Schirmer) – Patrick Sontheimer (75. Jeremias Lorch), Kai Klefisch (84. Moritz Fritz) – Simon Handle, Marcel Risse – David Philipp, Seokju Hong (75. Seokju Hong)

    Tore: 1:0 Alaa Bakir (69.), 2:0 Julian Hettwer (71.)

    Zuschauer: 7.518

    Gelbe Karten:

    Viktoria Köln: Florian Heister (2.), Jamil Siebert (35.), Christoph Greger (59.), Jeremias Lorch (76.)

    MSV Duisburg: Niko Bretschneider (28.), Tobias Fleckstein (86.)

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  • Janßen vor Duisburg: „Es ist viel Brisanz in der Partie“

    Janßen vor Duisburg: „Es ist viel Brisanz in der Partie“

    Am Samstag geht es in die Schauinsland-Reisen-Arena: Dann empfängt der MSV Duisburg unsere Viktoria (Anpfiff: 14.00 Uhr, zu hören live im Vussballradio Schäl Sick). Unsere Viktoria geht in die Partie mit einer weißen Weste aus den vergangenen drei Spielen (wettbewerbsübergreifend). Chefcoach Olaf Janßen sprach vorab allerdings nicht nur über das Abwehrverhalten seiner Mannschaft, sondern richtete seinen Blick auch auf größere und wichtigere Dinge als den Vussball.

    Olaf Janßen über …

    Verteidigen: „Wettbewerbsübergreifend haben wir in den letzten sieben Spielen vier Tore kassiert. Das ist die Basis in unserem Spiel, auf welche wir seit Januar den Fokus gelegt haben. Das fängt bereits im Kopf der Spieler an, sodass sie Freude am Verteidigen haben. In den letzten Wochen hat sich das sehr gut angefühlt – wenn wir das weiter verbessern, sind wir auf einem guten Weg.“

    Vollstrecken: „Es stimmt, dass wir nicht viele Tore geschossen haben. In unserem Fall hängt das zusammen mit unserem Personal. Timmy Thiele fehlt uns fast die gesamte Saison, Lenn Jastremski fiel und fällt weiterhin aus und auch David Philipp stand über Monate nicht zur Verfügung. Auch Luca Marseiler und Federico Palacios konnten nicht immer spielen. Von der Spielanlage her fühlt es sich aber gut an. Wir haben viele Torchancen herausgespielt, nur leider zu wenige davon genutzt.“

    Verletzte: „Timmy Thiele wird ausfallen und Federico Palacios wird aufgrund seiner Wade ein paar Wochen nicht zur Verfügung stehen. Unsere Ausfälle hindern uns aber nicht daran, jede Position in unserem Kader qualitativ zu besetzen.“

    Vogelwild – die Schlussphase im Hinspiel: „Das war wirklich ein verrücktes Spiel! Wir standen zu dem Zeitpunkt etwas mit dem Rücken zur Wand, denn wir hatten nach neun Spieltagen nur fünf Punkte auf dem Konto. So war der 4:2-Sieg gegen Duisburg brutal wichtig, da es uns half, in den Flow zu kommen und auch die nächsten Spiele zu gewinnen.

    Kurz vor Schluss führten wir 2:0, aber dann fingen wir uns ein Slapstick-Tor. Doch wir antworteten sofort mit dem 3:1, was einem als Trainer wieder durchatmen lässt – allerdings war der Gedanke noch nicht einmal fertig gedacht, da stand es schon 3:2. Mit dem Schlusspfiff schossen wir dann den 4:2-Endstand. Das war wirklich ein besonderes Spiel, den Sieg hatten wir hochverdient.

    An diesem Samstag wird uns eine ganz andere Situation erwarten. Es sind nur noch zehn Spieltage und beide Mannschaften brauchen die Punkte. Es ist viel Brisanz in dieser Partie.“

    Verschiedenes: „Wenn man die Bilder aus der Ukraine anschaut, wird man sehr traurig. Das macht einen betroffen. Es ist mitten in Europa und jeder von uns weiß, was es bedeuten würde, wenn die westlichen Mächte dort einmarschieren. Es liegt mir am Herzen, einen Appell an alle Menschen zu senden, wie durch unsere Schweigeminuten oder ukrainischen Fahnen auf und neben dem Spielfeld. Ich denke, dass am Ende dieser Krieg nur durch das russische Volk gestoppt werden kann – und die Zeit ist knapp.“

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  • Gegnercheck: Viktoria zu Gast in Duisburg

    Gegnercheck: Viktoria zu Gast in Duisburg

    Ende September startete die Viktoria mit einem irren 4:2-Erfolg gegen den MSV Duisburg. Bis zur 86. Minute stand es 2:0, dann hagelte es aber vier Tore in sieben Minuten! Der Sieg war der Startschuss für eine Serie von sechs Spielen ohne Niederlage. Dieser Lauf brachte die Höhenberger Jungs erstmals in der Saison „über den Strich“. Am Samstag (Anpfiff: 14.00 Uhr) wäre ein Auswärtssieg bei den Zebras ein echter Punch im Kampf um den Klassenerhalt.

    Bisherige Saison: Im Anschluss an die Niederlage bei unserer Viktoria verlor Duisburg in der Hinrunde auch das folgende Heimspiel gegen Meppen (0:1) und stürzte so am 11. Spieltag endgültig in die Abstiegszone. Nach der Winterpause kämpfte sich der MSV mit vier Siegen, davon drei auswärts (Havelse, Wehen-Wiesbaden und Würzburg), zurück auf die rettenden Plätze. Mit einem Heimsieg könnte der aktuell 15. bis auf zwei Punkte an die Viktoria heranrücken. 

    Die Scharfschützen: Orhan Ademi (11 Tore), Aziz Bouhaddouz (9 Tore) und Moritz Stoppelkamp (8 Tore) haben 28 der insgesamt 37 Tore für die Zebras erzielt. Die stärkste Form weist dabei Routinier und Kapitän Stoppelkamp (35 Jahre, 71 Bundesliga-, 223 Zweitligaeinsätze) mit fünf Toren im Februar auf, während Ademi seit sieben Spielen nicht mehr getroffen hat und zuletzt viermal erst in der Schlussphase eingewechselt wurde.

    Die Horror-Zahl: Mit 54 Gegentreffern stellt Duisburg die anfälligste Defensive der Liga. Im eigenen Stadion setzte es im laufenden Jahr gegen Top-Teams schon derbe Pleiten, etwa beim 0:5 gegen Magdeburg oder dem spektakulären 3:6 im Nachholspiel gegen Osnabrück.  

    Der Trainer: Anfang Oktober 2021 trennte sich der MSV vom ehemaligen Viktoria-Coach Pavel Dotchev, seit 18. Oktober ist Hagen Schmidt im Amt. Der 52-Jährige freute sich auf einen „coolen Verein mit viel Potenzial“ und soll den Traditionsklub in der Liga halten. Schmidt kam von Borussia Mönchengladbach, wo er seit 2016 die U 17 trainiert hatte. Zuvor war er U 19-Coach beim VfL Wolfsburg (2014 – 2016).

    Historie: Der Meidericher Spielverein 02 e.V. Duisburg zählte in den Gründungszeiten der Bundesliga zu den Top-Klubs in Deutschland und wurde in der Premieren-Saison 1963/64 Vizemeister hinter dem 1. FC Köln. Die Duisburger spielten in insgesamt 28 Spielzeiten Bundesliga, zuletzt 2007/08. 2013 folgte der Abstieg aus der 2. Liga, in welche die Zebras zweimal wieder auf-, aber auch erneut abstiegen, zuletzt 2019.

    Bisherige Bilanz: Nur das erste von bislang fünf Drittliga-Duellen konnte Duisburg gewinnen (2:1 im November 2019). Es folgten vier Sieger unserer Viktoria, zuletzt das 4:2 Ende September. Die Kölner Torschützen damals hießen Simon Handle (31.), Moritz Fritz (44.) und David Philipp (90.+1, 90.+4).

    Die Partie in den Medien: Anpfiff der Partie ist am Samstag um 14:00 Uhr in der Duisburger Schauinsland-Reisen-Arena. Für alle, die zu Hause mitfiebern wollen, wird das Spiel zwischen dem MSV Duisburg und Viktoria Köln ab 13:45 Uhr live bei Magenta Sport übertragen. Über die Social-Media-Kanäle (Facebook, Instagram, Twitter, YouTube) werden unsere Viktorianer ebenfalls auf dem Laufenden gehalten. Und für jeden, der Vussball lieber hört als sieht oder liest, für den sind beim Vussballradio Schäl Sick ab 13:55 Uhr Hendrik und Jakob an den Mikrofonen.

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  • Der Spieler des Monats Februar wird gesucht!

    Der Spieler des Monats Februar wird gesucht!

    Der kürzeste Monat des Jahres ist vorbei – Zeit, den Spieler des Monats Februar 2022 zu wählen! Ab jetzt können die Fans unserer Viktoria auf unserer Facebook-Seite ihre Stimme für einen von vier Kandidaten abgeben.

    Kurios: Der Februar war ein echter Flutlichtmonat für unsere Höhenberger Jungs – vier der fünf Drittligaspiele fanden abends statt. Auf das 1:1 im Freitagsspiel beim SC Freiburg II (4. Februar) folgte nur vier Tage später an einem Dienstagabend das denkbar unglückliche 0:1 beim FSV Zwickau mit dem Gegentreffer in der Nachspielzeit nach einer unberechtigten Ecke. Anschließend gab es einen starken Auftritt im Sportpark Höhenberg beim 1:1 im Montagsspiel gegen Aufstiegsaspirant VfL Osnabrück. Den ersten und einzigen Sieg fuhr die Viktoria allerdings im einzigen Samstagsspiel des Februars ein. Beim 1. FC Saarbrücken, der ebenfalls um den Aufstieg kämpft, siegte das Team von Olaf Janßen 1:0. Diesen Dreier mit einem Heimsieg gegen Abstiegskandidat TSV Havelse zu veredeln, gelang dann leider nicht, am Freitagabend unter Flutlicht stand am Ende ein 0:0.

    Folgende Spieler stehen zur Wahl:

    –  David Philipp: Sein Freistoßtor gegen den VfL Osnabrück war ein echtes Sahnestück. Mit dem linken Fuß schlenzte Philipp den Ball unhaltbar über die Mauer ins Eck, ein Treffer, der in jeden Jahresrückblick gehört. Philipp stand in allen fünf Februar-Spielen in der Startelf.

    – Simon Handle: Er war der erste Viktoria-Torschütze des Februars, rettete den Höhenbergern bei starken Freiburgern mit seinem eiskalt verwandelten Elfmeter einen wichtigen Punkt. Handle stand wie Philipp in allen Spielen beim Anpfiff auf dem Platz – und das sogar immer bis zum Abpfiff. 

    – Jamil Siebert: Der zum Ende der Transferperiode verpflichte Innenverteidiger aus Düsseldorf zeigte auf Anhieb, warum die Fortuna aus der Landeshauptstadt seinen Vertrag im Zuge des Leihgeschäfts (bis Saisonende) prompt bis 2025 verlängert hat. Der 19-Jährige wurde in Freiburg zur zweiten Halbzeit eingewechselt, zeigte nicht die Spur von Nervosität, absolvierte bereits drei Spiele über die volle Distanz. Auch dank Siebert stand die Viktoria-Defensive im Februar richtig stark, kassierte nur drei Tore in fünf Partien.

    – Moritz Nicolas: Der Keeper kehrte nach seiner Muskelverletzung in Saarbrücken ins Tor zurück und machte die Abwehr endgültig dicht. Die Nummer Eins hielt den Kasten zweimal sauber, was der Viktoria vier Punkte sicherte.

    Die Abstimmung findet auf der Facebook-Seite von Viktoria Köln statt. Die Wahl läuft bis Freitag, 11. März 2022, um 9.00 Uhr. Die Stimme der Viktoria-Anhänger wird durch die jeweiligen Emojis (welche den Spielern zugeordnet sind) gezählt.

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  • Rechtsrheinisch in die Zukunft blicken: Viktoria empfängt Jugendleiter

    Rechtsrheinisch in die Zukunft blicken: Viktoria empfängt Jugendleiter

    In der letzten Woche lud unser Verein Jugendleiter aus rechtsrheinischen Klubs in den Sportpark Höhenberg ein. Im VIP-Zelt versammelten sich Mitglieder von zwanzig Vereinen von der Schäl Sick sowie der Kölner Kreisjugendausschussvorsitzende Detlef Winkler, um über ein wichtiges, wenn zugleich schwieriges Thema des Jugendvussballs zu sprechen: Die bestmögliche Entwicklung von Jugendspielern.

    „Es geht darum, dass wir im Thema Scouting eine Win-Win-Situation herstellen“, begann Christoph John (Sportlicher Leiter des NLZ) seinen Vortrag. Zuvor hatte Andreas Rettig (Vorsitzender der Geschäftsführung) die Runde eröffnet, was das Interesse der Viktoria an dieser Zusammenkunft unterstrich. John führte aus, wie ein vielversprechender Nachwuchsspieler von einem rechtsrheinischen Verein zusammen mit der Viktoria bestmöglich gefördert werden könnte, ohne aus seinem Umfeld gerissen zu werden. Zudem wolle er auch etwas zurückgeben. „Wir wollen kein Verein sein, der sich bei anderen einfach bedient“, so John, „sondern bieten euch unser Know-how an, ohne euch unser Wissen überstülpen zu wollen.“

    Bei den anwesenden Jugendleitern stieß dies auf Zustimmung, Geschichten über aggressives Scouting von großen Vereinen bei Nachwuchsspielern wurden erzählt. Dies nahm Pietro Schiavo (Koordinator im Nachwuchsbereich) in seinen Vortrag mit auf: „Es geht hier um die bestmögliche Entwicklung eines Spielers und nicht, wo das Kind spielt.“ Die Eltern mit Versprechungen zu locken und das Kind später kurzerhand auszusortieren, würde nicht nur dem Nachwuchsvussballer schaden, sondern auch nicht zur Philosophie der Viktoria passen. David Hufer (Praktikant im Scouting des NLZ) fügte hinzu, dass genau aus diesem Grund die Vereine auf der Schäl Sick für das NLZ der Viktoria interessant wären, schließlich wäre hier die Nähe gegeben.

    Nach einer kurzen Gesprächsrunde, ein paar Geschenken und einem gemeinsamen Foto, zeigte Pietro Schiavo anhand einer Trainer-Schulung, wie Jugendtrainer aus rechtsrheinischen Vereinen von einer Kooperation profitieren konnten. Einige blieben bis spät in den Abend und nahmen das angebotene Wissen mit.

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  • Viktoria und FC Hürth spenden Pokaleinnahmen

    Viktoria und FC Hürth spenden Pokaleinnahmen

    Der FC Hürth und die Viktoria verzichten angesichts der dramatischen Lage in der Ukraine auf alle Einnahmen des heutigen Pokalspiels und unterstützen mit diesem Geld gemeinsam den Partnerschaftsverein Hürth e.V..

    Dieser ruft gemeinsam mit Bürgermeister Dirk Breuer zu Sachspenden für die ukrainischen Freunde in der Partnerstadt Peremyschljany auf. Auch ehrenamtliche Kräfte werden gesucht. Der erste Transport soll bereits am Wochenende stattfinden.

    Andreas Rettig, Vorsitzender der Geschäftsführung: „Das Leid der Menschen vor Ort macht uns fassungslos. Möglicherweise können wir hier gemeinsam mit dem FC Hürth und dem Partnerschaftsverein einen kleinen Beitrag leisten zur Linderung dieses Leids.“ Alle Infos zur Spendenaktion gibt es hier.

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  • Halbfinale! Philipp bricht den Bann beim FC Hürth

    Halbfinale! Philipp bricht den Bann beim FC Hürth

    Halbfinale! Die Viktoria siegt im Bitburger-Pokal mit 1:0 beim FC Hürth. Jetzt sind es nur noch zwei Spiele bis zur erneuten Teilnahme am DFB-Pokal in der kommenden Saison.

    Doch es war das erwartet schwere Spiel auf dem Kunstrasen im salus Park. Es dauerte bis zur 1. Minute der Nachspielzeit, bis David Philipp doch noch frei zum Abschluss kam und den Ball an Hürths Keeper Julian Mehl vorbei im Tor unterbrachte. „David macht es überragend, wie er den Ball da mitnimmt“, lobte Coach Olaf Janßen den Matchwinner. „Das wollten wir eigentlich viel öfter haben, da so zwischen die Linien zu kommen. Dann verwandelt er ihn eiskalt, das muss man erst mal so machen in der Nachspielzeit. So sind wir jetzt einerseits demütig, wir wissen, es war eine harte Nuss, aber wir sind auch glücklich, dass wir das Halbfinale erreich haben.“

    Schon Samstag wartet in der Liga die nächste wichtige Partie beim MSV Duisburg. „Jetzt heißt es regenerieren, bestmöglich alle Körner zusammenzupacken und die bestenfalls am Samstag wieder auf dem Platz zu lassen“, sagt Janßen: „Uns erwartet ein Gegner, der mit aller Macht uns schlagen will, uns schlagen muss, wenn man sich die Tabellensituation ansieht. Da brauchen wir eine top, top Leistung.“

    Unsere Aufstellung: Kevin Rauhut – Florian Heister (64. Patrick Koronkiewicz), Alexander Höck (46. Chris Greger), Jamil Siebert, Daniel Buballa – Kai Klefisch, Jeremias Lorch (64. Patrick Sontheimer)- Simon Handle, Youssef Amyn (46. David Philipp) – Luca Marseiler (86. Luca de Meester), Seokju Hong

    Tore: 0:1 David Philipp (90.+1)

    Zuschauer: 1.000

    Gelbe Karten:

    FC Hürth: Mardochee Tchakoumi 15., Luka Ziegler 45., Zachary Bonsu 80., Eugene Park 83.

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