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  • BENJAMIN HEMCKE IM PORTRÄT: „ICH HABE GERNE ACTION“

    BENJAMIN HEMCKE IM PORTRÄT: „ICH HABE GERNE ACTION“

    Auf den Tag genau vor 19 Jahren kam im hügeligen Oberbergischen Mühlen an der Bech Benjamin Hemcke zur Welt. Ein kleines Dorf mit ein paar hundert Einwohnern und einem Bäcker, gut zwanzig Fahrradminuten von Wiehl entfernt. Den Fußstapfen seines Vaters folgend, gab es für „Benni“, wie er von allen gerufen wird, zu Beginn nur Eishockey. „Ich weiß noch, dass ich in der Eishalle stand, nach draußen geschaut habe und den Vussballplatz sah“, erinnert sich der heutige Nachwuchsspieler der Viktoria zurück. Zunächst war er auf dem Eis wie auf dem Rasen zu Hause, doch schon bald übernahm der Vussball ganz.

    Zum FV Wiehl kam Hemcke mit fünf Jahren. Der zurückhaltende Junge durchlief die Jugend, wurde zu Stützpunkten eingeladen und schaffte es auch in die Mittelrheinauswahl. „Klar gab es da Angebote aus Köln oder Düsseldorf“, sagt der Mittelfeldspieler bescheiden, „aber ich war zufrieden in meinem Verein.“ Bis Marian Wilhelm, damaliger U 15-Coach (heutiger U 19- und Übergangstrainer bei den Profis), ihn bei einem Spiel des FV Wiehl entdeckte.

    Seine Mentalität, seine technische Versiertheit und sein absoluter Siegeswille imponierten dem Jugendtrainer, der den Nachwuchsspieler deshalb zur Viktoria lotste. Bis heute arbeiten sie eng zusammen. „Ich bin Marian sehr dankbar“, so Hemcke über den Trainer, der ihn mittlerweile fast ein Viertel seines Lebens begleitet, „wir verstehen uns gut, und im Verein kenne ich ihn am besten.“ Für jede Trainingseinheit in das 40 Autominuten entfernte Höhenberg zu fahren, war ein großer Schritt für den damals 14-Jährigen. Zum Glück konnte sich Benni auf die Unterstützung seiner Eltern verlassen. Doch auch wenn der Einstieg bei der Viktoria „ein cooler Moment“ war, lief es zu Beginn nicht ganz so einfach.

    „Ich habe mich am Anfang klein gemacht“, weiß er noch, „ich brauche immer etwas Zeit, um in einer neuen Situation anzukommen.“ Nach einem erfolgreichen Jahr in der U 15 zog Wilhelm, der mittlerweile U 17-Trainer geworden war, Benni direkt hoch in die B-Jugend. Die Entwicklungskurve zeigte klar nach oben, doch dann kam der Schock. Bei einem Zweikampf ging Hemcke zu Boden und konnte danach nicht mehr auftreten. Der Krankenwagen fuhr ihn direkt ins Krankenhaus, die Diagnose: Schien- und Wadenbeinbruch. Es folgten Operationen und die Ärzte konnten nicht mit Gewissheit sagen, ob Benni zurück auf den Platz kommen würde. Doch der Verein sprach ihm das langfristige Vertrauen aus. „Ein ganzes Jahr habe ich nicht richtig spielen können“, erinnert sich der heute 19-Jährige daran zurück, „es gab viel Aufbautraining und selbst als ich wieder spielen konnte, war ich weit entfernt von meinem eigentlichen Level.“

    Der Jugendspieler ging weiterhin zu jedem Meeting, brachte sich in der Mannschaft ein. Und während die Welt mit Corona beschäftigt und in der U 19-Bundesliga der Spielbetrieb ausgesetzt war, konnte Hemcke sich zurückkämpfen. In der Vorbereitung zur jetzigen Saison nutzte er dann seine Chance: Beim Testspiel gegen die SpVg. Porz wurde er in der zweiten Hälfte eingewechselt und war an der Entstehung zweier Treffer beim 3:0-Erfolg beteiligt. Kurz darauf durfte er mit den Profis ins Trainingslager fahren, mittlerweile trainiert er komplett bei der 1. Mannschaft. Sein Debüt für die Profis gab der Nachwuchsspieler im wahrscheinlich größten Spiel der Viktoria in dieser Saison: die DFB-Pokalpartie gegen die TSG Hoffenheim.

    „Das war krass“, erinnert sich Benni zurück, „ich war vor dem Spiel noch richtig aufgeregt, aber dann wollte ich einfach nur noch spielen und gewinnen.“ Zwar musste die Viktoria sich dem Bundesligisten in der Verlängerung beugen, doch Hemcke hatte Eindruck hinterlassen. Mittlerweile kommt er auf zehn Pflichtspieleinsätze bei den Profis, doch will der Nachwuchsspieler auch weiterhin Teil der A-Jugend sein. „Ich gehe immer noch zu den U 19-Meetings“, so Hemcke, „und ich habe auch immer noch Bock auf 90 Minuten A-Junioren-Bundesliga- Vussball!“ Und die Doppelbelastung, in zwei Teams gleichzeitig zu spielen? „Ich habe gerne Action“, gibt Benni zurück und grinst. Darauf muss er auch Lust haben, denn in der letzten Woche bedeutete dies für ihn, Freitag in Freiburg im Kader zu stehen, Sonntag im Sportpark Höhenberg gegen die A-Jugend von Alemannia Aachen anzutreten und Montag mit den Profis nach Zwickau zu reisen.

    Doch dem Mittelfeldspieler gefällt es im Verein und in seiner Heimat. In Wiehl Doch dem Mittelfeldspieler gefällt es im Verein und in seiner Heimat. In Wiehl hat er Freundin, Freunde und Vamilie und studiert neben dem Vussball BWL. Im Dezember vergangenen Jahres verlängerte er seinen Vertrag bei der Viktoria vorzeitig. „Hier wurde ich ausgebildet und hier bin ich zufrieden. Warum sollte ich also weggehen wollen?“, so der 19-Jährige. Und ein klares Ziel hat er auch vor Augen. „Ich hoffe, dass ich irgendwann hier Startelfspieler bin. Dafür werde ich alles geben“, so Hemcke.

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  • Viertelfinale im salus Park: Viktoria reist nach Hürth

    Viertelfinale im salus Park: Viktoria reist nach Hürth

    Das Bitburger-Pokalviertelfinale führt unsere Viktoria zum Mittelrheinligisten nach Hürth (Dienstag, 19 Uhr). Die Gastgeber stehen derzeit auf einem Abstiegsplatz in der Liga – doch im Pokal bewiesen sie sich zuletzt als Favoritenschreck!

    Bisherige Saison: Seit fast einem Jahrzehnt ist der FC Hürth in der Mittelrheinliga vertreten. In den letzten fünf Jahren kam die Mannschaft immer auf einen einstelligen Tabellenplatz, in der letzten Saison sogar auf Platz 3. In dieser Spielzeit kommt der FC Hürth allerdings nicht in Tritt: Nach etwas mehr als der Hälfte aller Spiele belegen die Rot-Weiß-Schwarzen den 13. Tabellenplatz. Da in der Mittelrheinliga sechs von 18 teilnehmenden Teams absteigen, steht der FC Hürth derzeit auf einem Abstiegsplatz.

    Ganz anders treten die Hürther im Bitburger-Pokal auf: Nachdem man den Kreisligisten SV Rhenania Bessenich (4:1) und Bezirksligisten DJK Rasensport Brand (4:1) besiegen konnte, schlug der FC Hürth auch den Regionalligisten FC Wegberg-Beeck in der Verlängerung mit 2:1. Somit stehen sie das erste Mal seit 2014 wieder im Viertelfinale – damals schied man gegen Viktoria Arnoldsweiler in der Verlängerung mit 3:5 aus.

    Spieler im Fokus: Taner Yalcin ist zurück in der Domstadt. Den gebürtige Kölner, der bei den Geißböcken ausgebildet wurde und 35 Bundesligaspiele für den 1. FC Köln bestritt, zog es 2011 zum Erstligisten Istanbul Basaksehir FK in die Türkei. Damals war Yalcin 21 Jahre alt und hatte einen Marktwert von 1,5 Millionen Euro, zudem konnte er Einsätze in der türkischen sowie deutschen U Nationalmannschaft vorweisen. Doch in der Türkei begann der Stern von Yalcin zu sinken und der Abstieg des defensiven Mittelfeldspielers ging bis in die vierte türkische Spielklasse. Nachdem er über ein Jahr vereinslos war, spielt Yalcin seit Saisonbeginn beim FC Hürth. Der 32-Jährige kommt beim Mittelrheinligisten bisher auf 14 Einsätze. 

    Bilanz: Zwischen 2008 und 2010 begegneten sich die beiden Klubs in der Mittelrheinliga viermal. Zwei Partien gewannen die Hürther (3:2, 2:0), nur einmal konnte unsere Viktoria siegreich den Platz verlassen (2:1).

    Trainer: Oliver Heitmann ist drauf und dran, die Dekade voll zu machen. Seit 2013 steht er an der Seitenlinie in Hürth, zuvor war der gebürtige Hamburger Jugendtrainer beim 1. FC Köln, Scout für Eintracht Frankfurt und U 19-Coach von Alemannia Aachen.

    Die Partie in den Medien: Anpfiff der Partie ist am Dienstag um 19:00 Uhr im salus Park. Unser Vussballradio Schäl Sick wird kurz vor Spielbeginn auf Sendung gehen und euch live Bericht erstatten. Über die Social-Media-Kanäle (Facebook, Instagram, Twitter, YouTube) werden unsere Viktorianer ebenfalls auf dem Laufenden gehalten.

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  • Leider nur ein Abseitstor: Viktoria verpasst Big Points

    Leider nur ein Abseitstor: Viktoria verpasst Big Points

    Leider torlos blieb die Partie der Viktoria gegen Schlusslicht TSV Havelse am Freitagabend im Sportpark Höhenberg. 2.469 Zuschauer sahen dominante Gastgeber, aber den Ball leider nur einmal im Tor, und das leider regelwidrig. Das Team von Olaf Janßen verpasste somit weitere Big Points im Kampf um den Klassenerhalt.

    Das Spiel stand im Schatten des Angriffs auf die Ukraine, den Viktoria Köln verurteilt. Wir stehen in unserer Haltung fest an der Seite der Menschen vor Ort. Um dies zu unterstreichen, wurden im Sportpark optische Zeichen in Form von Flaggen und Eckfahnen sowie LED-Banden in ukrainischen Farben gesetzt, vor dem Spiel gab es eine Gedenkminute.

    Andreas Rettig, Vorsitzender der Geschäftsführung erklärte im Live-Interview bei MagentaSport vor der Partie: „Auch wenn es Herrn Putin nicht beeindrucken wird, wollen wir doch hier ganz klar unsere Solidarität mit den Menschen in der Ukraine bekunden.“

    Auf dem Rasen übernahm die Viktoria nach Anpfiff gegen tief stehende Gäste sofort die Spielkontrolle, und schon in der 9. Minute jubelten die Fans. Doch die Tor-Musik sollte schnell wieder verstummen, weil Seokju Hong beim Schuss von Marcel Risse knapp im Abseits stand, ehe er den Abpraller zur vermeintlichen Führung verwertete.

    Diese hatte der Koreaner Mitte der ersten Halbzeit noch zweimal auf dem Fuß, doch zunächst zielte er knapp links vorbei (22.), nur eine Minute später genau in die Arme von TSV-Torwart Norman Quindt.

    In der zweiten Halbzeit setzte Janßen alles auf eine Karte, wechselte mit Luca Marseiler, Youssef Amyn, Federico Palacios und Moritz Fritz drei Offensivkräfte sowie den kopfballstarken Innenverteidiger ein. Fritz gab sein Comeback nach langer Pause, spielte zuletzt am 17. Dezember gegen Viktoria Berlin, Palacios stand seit Mitte Oktober nicht mehr in einem Pflichtspiel auf dem Rasen.

    Für das erlösende Tor reichte all das nicht. Marseilers Schuss in der 71. Minute lenkte Quindt sehenswert über die Latte, ansonsten biss sich Viktoria am Gästebollwerk die Zähne aus. In der 89. Minute hatten dann die Gäste sogar die Chance zum Sieg, aber Leon Damer zielte aus acht Metern zu hoch. „Es wäre ein glücklicher Sieg gewesen“, gestand TSV-Trainer Rüdiger Ziehl, der die Partie zuvor mit diesem Satz auf den Punkt gebracht hatte: „Das war kein Leckerbissen.“

    Olaf Janßen musste sich letztlich damit trösten, dass seine Defensive weiterhin hervorragend funktioniert: „Wir haben jetzt in sieben Spielen vier Gegentreffer kassiert, das ist unser Fundament.“ 

    Schon Karnevalsdienstag (19 Uhr, salus Park) spielt Viktoria beim FC Hürth im Viertelfinale des Bitburger-Pokals um den Einzug in die Runde der letzten vier des FVM-Wettbewerbs.

    Unsere Aufstellung: Moritz Nicolas – Florian Heister (60., Luca Marseiler), Jamil Siebert, Christoph Greger, Niklas May (81. Moritz Fritz) – Kai Klefisch, Patrick Sontheimer (75., Federico Palacios) – Marcel Risse, Simon Handle – Seokju Hong, David Philipp (60., Youssef Amyn)

    Zuschauer: 2.469

    Gelbe Karten:

    Viktoria Köln: Olaf Janßen (65.)

    TSV Havelse: Niklas Tasky (64.)

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  • Gegnercheck: Viktoria empfängt Havelse

    Gegnercheck: Viktoria empfängt Havelse

    Es war ein Freitagabend im September. Der Gegner hieß TSV Havelse und war Tabellenletzter. Es war der Tiefpunkt der Hinrunde für die Viktoria, die das Spiel beim Aufsteiger 0:1 verlor. Am Freitagabend (19 Uhr/Sportpark Höhenberg) heißt der Gegner wieder Havelse und ist nach dem 1:3 im Kellerduell gegen die Würzburger Kickers erneut Tabellenletzter.

    Bisherige Saison: Der Sieg gegen unsere Höhenberger Jungs am neunten Spieltag der Saison war der erste Drittliga-Dreier überhaupt in der Geschichte der Niedersachsen nach zuvor sieben Pleiten zum Start und einem Remis gegen Würzburg (0:0). Anschließend konnte der Aufsteiger immer mal wieder punkten und ließ nun im neuen Jahr mit einem 1:1 bei Spitzenreiter 1. FC Magdeburg sowie zwei Siegen bei Türkgücü München (1:0) und gegen den SV Meppen (3:0) aufhorchen – nach dem 25. Spieltag betrug der Abstand zum rettenden Ufer nur noch vier Punkte. Doch nach den folgenden Niederlagen bei Borussia Dortmund II (0:1) und gegen die zuvor zwölf Mal sieglosen Würzburger sind es inzwischen wieder mindestens sieben Zähler bis zu Rang 16 ­– Viktoria Berlin hat zwei Spiele, der SC Verl eine Partie weniger ausgetragen – sodass der TSV schon ein bisschen um seine letzte Rettungschance spielt und entsprechend fighten dürfte.

    Das Problem: Dass es möglicherweise nicht zum Klassenerhalt reicht, könnte im Endeffekt an der fehlenden Durchschlagskraft in der Offensive liegen: Nur Würzburg (21 Tore in 27 Spielen) traf noch seltener als Havelse (23 Tore). 16 dieser 23 Treffer gelangen in nur sechs Spielen – in den weiteren 21 Partien traf der TSV 14 Mal gar nicht. Ganz entscheidend dürfte auch heute das erste Tor sein. In 20 Spielen geriet der TSV in Rückstand, nur dreimal kam er zurück und punktete noch.

    Der Punktegarant: Zehn Scorer-Punkte (vier Tore, sechs Assists) hat Kianz Froese auf dem Konto. Und der 25-jährige Kanadier mit kubanischen Wurzeln, der auch zwei Spiele für die kanadische Nationalmannschaft absolvierte, ist dabei ein wahrer Punktegarant für die Garbsener: Trifft er, gewinnt der TSV. Viktoria kann ein Lied davon singen: Im Hinspiel verwandelte Froese einen Elfmeter zum 1:0-Endstand.

    Der Trainer: Rüdiger Ziehl (44) kennt sich aus im Norden, auch wenn er aus Rheinland-Pfalz ist. Seine Spielerkarriere führte den Sechser über Kaiserslautern und Koblenz zu Wolfsburgs Reserve, wo er Co- und Chef-Trainer der Wölfe wurde. Seit Saisonbeginn steht der 44-Jährige an der Seitenlinie des TSV Havelse.

    Der Kapitän: Innenverteidiger Tobias Fölster kennt den TSV wie seinen Strafraum. Im Sommer 2015 wechselte er nach Havelse von Hannover II, mittlerweile hat der 28-Jährige 165 Spiele für die Norddeutschen absolviert. Mit Denis Cicek (Offensives Mittelfeld) ist er der dienstälteste Spieler beim Aufsteiger.

    Historie: Seine erfolgreichste Zeit erlebte der 1912 als FC Pelikan Havelse gegründete Klub Ende der 80er-Jahre unter Volker Finke (73). In den Saisons 1988/1989 und 1989/1990 führte der spätere Freiburger Kult-Trainer den TSV in die Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga, und dies beim zweiten Versuch erfolgreich: 1990 konnte das entscheidende letzte Spiel gegen den Wuppertaler SV mit 3:2 gewonnen werden. Aus der 2. Bundesliga stiegen die Niedersachsen aber direkt wieder ab. Für lange Zeit bedeutete das den Abschied aus dem Profifußball. Bis zum Sommer 2021: In der Aufstiegsrelegation gewann Havelse zweimal mit 1:0 gegen den 1. FC Schweinfurt 05. Nun geht es erneut gegen den direkten Wiederabstieg.

    Bisherige Bilanz: Das Hinspiel am 17. September 2021 war das erste Spiel in der Geschichte beider Klubs. Die Viktoria hat damit heute den klaren Auftrag, die „Gesamtbilanz“ auszugleichen.

    Die Partie in den Medien: Anpfiff der Partie ist am Freitag um 19:00 Uhr im Sportpark Höhenberg. Für alle, die zu Hause mitfiebern wollen, wird das Spiel zwischen Viktoria Köln und dem TSV Havelse ab 18:30 Uhr live bei Magenta Sport übertragen. Über die Social-Media-Kanäle (Facebook, Instagram, Twitter, YouTube) werden unsere Viktorianer ebenfalls auf dem Laufenden gehalten. Und für jeden, der Vussball lieber hört als sieht oder liest, für den sind beim Vussballradio Schäl Sick ab 18:55 Uhr Daniel und Klaus an den Mikrofonen.

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  • Seokju Hong verlängert Vertrag bei Viktoria Köln

    Seokju Hong verlängert Vertrag bei Viktoria Köln

    Viktoria Köln und Seokju Hong haben den zum Saisonende auslaufenden Vertrag verlängert. Der 18-jährige koreanische Stürmer bleibt auf der Schäl Sick.

    „Ich freue mich darüber, dass Seokju Hong seinen Vertrag bei uns verlängert hat. Er ist neben Kai Klefisch, Youssef Amyn, Niklas May, Benjamin Hemcke, Alexander Höck und vielen weiteren U 19-Spielern, die wir in der laufenden Saison eingesetzt haben, ein Beweis dafür, dass unsere enge Verzahnung zwischen Profis und NLZ lebt“, erklärt Viktoria-Trainer Olaf Janßen. „Auch Dario De Vita, der aktuell vom Verletzungspech geplagt wird, möchte ich dabei ausdrücklich erwähnen. Wir machen in Sachen Ausbildung einen Topjob, allen voran unser Übergangstrainer Marian Wilhelm mit seiner U 19 und Christoph John als Sportlicher Leiter des NLZ. Ich bin fest davon überzeugt, dass Seokju uns noch sehr viel Freude bereiten wird.“

    Der in Seoul aufgewachsene Hong spielte mit zwölf Jahren in der Jugend des koreanischen Zweitligisten Seoul E-Land FC. Als 15-Jähriger wollte er nach Europa. Seine Eltern knüpften über einen Freund in Deutschland Kontakt zum SV Bergisch Gladbach 09, wo Hong auf Anhieb in der U19 spielte. Über den SV Deutz 05 fand er im Sommer 2020 den Weg zur Viktoria, wo er in der laufenden Drittligasaison den Durchbruch bei den Profis schaffte (15 Einsätze, zwei Tore, ein Assist).

    Hong erklärt: „Ich bin bei der Viktoria sehr gut aufgenommen worden und fühle mich hier wohl. Der Verein hat mich in jeder Hinsicht voll überzeugt. Die Stadt, die Menschen hier – das Paket passt und hat mir die Entscheidung letztlich leicht gemacht. Meine Ziele sind, gesund zu bleiben, mit dem Team den Klassenerhalt zu schaffen und die gute Entwicklung voranzutreiben. Ich möchte meinen Teil dazu beitragen, dass der Verein und die Mannschaft erfolgreich sind.“

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  • Tickets für Pokalspiel in Hürth

    Tickets für Pokalspiel in Hürth

    Am Aschermittwoch ist alles vorbei – aber für die Viktoria soll es natürlich weitergehen im Mittelrheinpokal des FVM. Dienstagabend (19 Uhr/Salus Park) müssen unsere Höhenberger Jungs im Viertelfinale beim FC Hürth ran. Tickets gibt es ab heute zu den üblichen Öffnungszeiten (15 – 18 Uhr) auf der Geschäftsstelle im Sportpark Höhenberg.

    Sitzplätze kosten 15 Euro (ermäßigt 8 €).

    Stehplätze: 10 Euro (ermäßigt 5 €)

    Schwerbehinderte bzw. -beschädigte, Rentner, Studenten und Jugendliche bis 17 Jahre: 5 Euro.

    Für das Spiel gilt die 2G-Regel. Es besteht keine Maskenpflicht auf dem Gelände, aber es wird dazu geraten und darum gebeten, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

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  • Kubatta stellt früh die Weichen – U 19 besiegt Wuppertal mit 4:0

    Kubatta stellt früh die Weichen – U 19 besiegt Wuppertal mit 4:0

    Unsere U 19 besiegt den Wuppertaler SV mit 4:0 und untermauert damit ihre Heimstärke! Am Sonntagmittag ließ die Mannschaft von Marian Wilhelm den Gästen keine Chance. David Kubatta brachte die Hausherren früh auf die Siegesstraße (7., 9.), Salvatore Giambra (55.) und Oualid Mhamdi (74.) erhöhten in der zweiten Hälfte zum 4:0-Endstand. Kurios: Alle vier Torschützen sind nominell Abwehrspieler!

    Ausgangslage: Die Viktoria fand sich nach der ersten Niederlage des Jahres gegen Leverkusen (1:2) auf Platz sechs der Tabelle wieder. Für die Gäste aus Wuppertal verlief die vergangene Woche wenig besser: Gegen Liga-Primus Borussia Dortmund verlor der WSV mit 0:4. Nachdem die U 19 aus dem Löwenstall bereits das letzte Jahr mit einer 0:7-Packung in Leverkusen beendet hatten, stellen sie mit insgesamt 27 Gegentreffern nach Alemannia Aachen die schlechteste Verteidigung der Liga.

    Personal: Trainer Marian Wilhelm veränderte seine Elf nach einer „überragenden Leistung“ in Leverkusen nur auf einer Position: Luca de Meester rückte für Kian Assadollahi in die Startformation. Die wiedergenesenen Ben Hompesch und Murat Aydin nahmen zunächst auf der Bank Platz. 

    Spielverlauf: Aufgrund des Orkans musste das Spiel kurzfristig vom Troisdorfer Aggerstadion auf den Kunstrasenplatz II des Sportpark Höhenbergs verlegt werden. Doch kurz nach Anpfiff stellte sich heraus: Die Viktoria musste sich in Sachen Sturmqualitäten vor Tief „Zeynep“ nicht verstecken! Früh kamen die Höhenberger durch einen Fehlpass der Gäste zur ersten Gelegenheit. Der Ball landete bei Benjamin Hemcke, der das Leder an den Pfosten setzte (6.). Doch die nächste Möglichkeit nutzten unsere Nachwuchsspieler: Nach einem Ball von der rechten Seite köpfte Ilhan Altuntas den Ball an den zweiten Pfosten, wo Oualid Mhamdi bereitstand und die Unterkante der Latte traf. Von dort aus kam die Kugel zu David Kubatta, der sie über die Linie zum 1:0 bugsierte (7.)!

    Der Innenverteidiger bewies ähnlich wie beim Heimspiel gegen Aachen ungeahnte Stürmerqualitäten: Wenige Augenblicke nach dem Führungstor traf Kubatta nach einem erneuten Ball von rechts unhaltbar ins lange Eck – 2:0 (9.)! Danach flachte das Spiel etwas ab, Torchancen wurden Mangelware. Einen Wermutstropfen gab es aus Sicht der Höhenberger aber: Elvin Jashari musste kurz vor der Pause angeschlagen ausgewechselt werden, für ihn kam Ben Hompesch in die Partie (43.).

    In der zweiten Halbzeit bekam die Mannschaft von Marian Wilhelm dann prominente Unterstützung: Nach dem Training kamen einige Profis hoch zum Kunstrasenplatz. Nach knapp zehn Minuten sahen die Ehrengäste das 3:0 von Salvatore Giambra, der aus wenigen Metern nur noch einschieben musste (55.). Die Kölner verwalteten nun das Spiel uns setzten noch einen obendrauf: Nach einem Foul an Joel Vieting an der Strafraumkante entschied der Unparteiische auf Freistoß. Oualid Mhamdi nahm sich der Sache an und versenkte das Leder links oben im Winkel (74.). Eine letzte Chance bot sich in der Nachspielzeit: Nach einem Handspiel der Wuppertaler zeigte der Schiedsrichter auf den Punkt. Kapitän Ilhan Altuntas schoss ihn nach rechts unten, doch Wuppertal-Keeper Joel Nickel parierte den Strafstoß (90+2.). So blieb es beim unangefochtenen 4:0-Endstand, der zugleich den vierten Sieg aus den letzten fünf Heimspielen bedeutete.

    Ausblick: In der Tabelle der A-Junioren Bundesliga-West stehen die Höhenberger nun auf Platz fünf mit 20 Punkten. Für die Mannschaft von Marian Wilhelm steht als Nächstes eine Mammutaufgabe bevor: Am Samstag, den 05. März (Anpfiff 11:00 Uhr) tritt die Viktoria auswärts bei Spitzenreiter Borussia Dortmund an.

    Stimme zum Spiel: „Von Anfang bis Ende haben wir heute ein richtig gutes Spiel gemacht“, analysierte Trainer Marian Wilhelm nach Abpfiff, „wir haben viele Spielphasen dominiert und sind schnell durch zwei Standardtore in Führung gegangen. Das war ein guter Dosenöffner. Wir sind drangeblieben, es war ein auch in der Höhe verdient.“

    Aufstellung Viktoria Köln: Jakob Brambach – Salvatore Giambra, Ilhan Altuntas, David Kubatta, Tim Schirmer – Luca de Meester (67. Murat Aydin), Florian Engelhardt (67. Kian Assadollahi) – Oualid Mhamdi (78. Brandon Kanzi), Benjamin Hemcke – Joel Vieting – Elvin Jashari (43. Ben Hompesch)

    Tore: 1:0 David Kubatta (7.), 2:0 David Kubatta (9.), 3:0 Salvatore Giambra (55.), 4:0 Oualid Mhamdi (74.)

    Zuschauerinnen und Zuschauer: 100

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  • Der Sechserpack zum Saisonabschluss!

    Der Sechserpack zum Saisonabschluss!

    Auf in den Sportpark Höhenberg!

    Die letzten sechs Heimspiele in der 3. Liga stehen an! Bereits gegen den TSV Havelse können wir bis zu 5.000 Zuschauer begrüßen, im März werden weitere Lockerungen erwartet.

    Das ist der richtige Zeitpunkt, um der gesamten Viktoria-Vamilie für ihre Treue und Ausdauer zu danken. Ohne eure Unterstützung wären wir nicht dort, wo wir sind. Und das wollen wir mit allen Viktorianern feiern! Deshalb bietet der Klub von der Schäl Sick nun einen Sechserpack an, damit ihr bei den restlichen Heimspielen in der Saison 2021/22 dabei sein könnt und unsere Jungs auf der Zielgraden anfeuert. Die Höhenberger empfangen noch den TSV Havelse, den SV Wehen Wiesbaden, Borussia Dortmund II, Türkgücü München, den SV Meppen und zum Abschluss den 1. FC Kaiserslautern im eigenen Wohnzimmer.

    Und so günstig geht es ins Stadion:

    • Sitzplatz: 99,- € (Vollzahler) | 94,- € (Mitglied) | 89,- € (Ermäßigt*) | 44,- € (Kind**) | 79,- (Familie – Erwachsener***) | 29,- (Familie-Kind***) | 44,- (Rollstuhlfahrer)
    • Stehplatz: 54,- € (Vollzahler) | 49,- € (Mitglied) | 44,- € (Ermäßigt*) | 29,- € (Kind**)

    Hier geht es zum Kauf des Sechserpacks: Hier klicken.

    Infos zum Paket:

    Man erhält für jedes Spiel ein einzelnes Ticket. Der gebuchte Platz auf der Haupttribüne bleibt für alle Spiele gleich.

     

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  • 1:0! VIKTORIA SETZT AUSRUFEZEICHEN IM SAARLAND

    1:0! VIKTORIA SETZT AUSRUFEZEICHEN IM SAARLAND

    Dickes Ausrufezeichen im Saarland! Viktoria siegt bei Aufstiegsaspirant 1. FC Saarbrücken mit 1:0. Ein ganz wichtiger Dreier, der so nicht unbedingt einkalkuliert war, aber umso mehr Luft verschafft im Kampf um den Klassenerhalt.

    „Ich bin nicht überrascht von der Leistung, ich kenne meine Mannschaft ja ein bisschen“, sagte Coach Olaf Janßen im Interview, nachdem er mit seinem Team vor den mitgereisten Fans im Gästeblock den Dreier gefeiert hatte. „Aber wir sind natürlich happy mit den drei Punkten, jetzt haben wir 33, 45 brauchen wir, fehlen also noch zwölf.“

    Mit dem Kader und der Leistung von gestern sollte es wohl machbar sein, das Abstiegsgespenst in den nächsten Wochen allmählich zu vertreiben.       

    Der genesene Moritz Nicolas kehrte ins Tor zurück, Jamil Siebert rückte für den kurzfristig erkrankten Maximilian Rossmann in die Startelf. Diese kam mit Hilfe des Gegners zur frühen Führung: Dominik Ernst wollte die Flanke von Flo Heister offenbar zur Ecke klären, verschätzte sich dabei aber und traf ins eigene Tor, Viktoria führte 1:0 (7. Minute).

    Kaum eine Minute später kam Seokju Hong zum Abschluss, zielte aber zu hoch. Köln kontrollierte die Partie weitgehend, die Gastgeber kamen bis zur Pause kaum zu nennenswerten Abschlüssen, ein Fernschuss von Pius Krätschmer war sichere Beute für Nicolas (26.).

    Viktoria hätte mit etwas mehr Präzision durchaus auf 2:0 stellen können, doch weder Heister (Linksschuss aus 18 Metern), Kai Klefisch (Kopfball) noch Simon Handle (Rechtsschuss aus 20 Metern) hatten bei ihren Abschlüssen das nötige Quäntchen Glück.

    Auch nach der Pause versäumte es Viktoria, als Saarbrücken nach und nach das Spiel öffnen musste, das Spiel bei einem der durchaus zahlreichen und auch vielversprechend vorgetragenen Kontersituationen zu entscheiden, so dass mal wieder bis in die Nachspielzeit gezittert werden musste. „Das wird ja im Fußball bekanntlich gerne auch mal bestraft, wenn man seine Chancen liegen lässt“, durfte Janßen durchatmen, dass es diesmal nicht so war.

    Nun wartet schon Freitag (19 Uhr, Sportpark Höhenberg) das wichtige Heimspiel gegen den TSV Havelse, wo die Viktoria im Duell mit einem direkten Konkurrenten nachlegen und den Abstand zur Gefahrenzone weiter vergrößern will.

    Unsere Aufstellung: Moritz Nicolas – Niklas May (64., Daniel Buballa), Christoph Greger (46., Jeremias Lorch), Jamil Siebert, Florian Heister – Patrick Sontheimer, Kai Klefisch – Simon Handle, Marcel Risse (73., Youssef Amyn) – David Philipp (64., Timmy Thiele), Seokju Hong (83., Luca Marseiler)

    Tore: 0:1 Ernst (Eigentor)

    Zuschauer: 6.419

    Gelbe Karten:

    Viktoria Köln: Jeremias Lorch (50.), Niklas May (53.),

    1. FC Saarbrücken: Dominik Ernst (49.), Pius Krätschmer (90.+3)

     

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  • Gegnercheck: Auf ins Ludwigsparkstadion!

    Gegnercheck: Auf ins Ludwigsparkstadion!

    Am Samstag (Anpfiff 14:00 Uhr) gastiert unsere Viktoria beim Aufstiegsaspiranten 1. FC Saarbrücken. Die Blau-Schwarzen aus dem Südwesten des Landes gehören zu den besten Heimteams der Liga, doch plagen Verletzungssorgen das Team von FCS-Trainer Uwe Koschinat. Und eine weitere Statistik wird der gegnerische Coach nicht gerne hören wollen: Noch nie konnte in dieser Drittligabegegnung die Heimmannschaft gewinnen.

    Bisherige Saison: Der FCS war von Saisonbeginn an oben dabei. Allerdings brauchte es bis zum 12. Spieltag, bis die Saarländer mit einem 3:2-Erfolg gegen den Halleschen FC einen Aufstiegsplatz erklommen. Zum Ende der Hinrunde stand man auf dem vierten Platz, der vor allem durch die Heimstärke der Saarländer ermöglicht wurde. Auch in der Rückrunde ist Saarbrücken zu Hause das viertstärkste Team. Und obwohl der FCS derzeit auf dem Relegationsplatz steht, ist eine Schwäche im neuen Jahr zu erkennen: Drei der vier Rückenrundenspiele auf fremden Plätzen gingen verloren.

    Der Torjäger: Adriano Grimaldi kam ablösefrei vom KFC Uerdingen zu den Saarbrückern und ist gefährlicher als je zuvor! Elf Tore erzielte er bereits für den FCS, weitere vier legte er auf. Ob der 30-Jährige gegen Viktoria zur Verfügung stehen wird, ist eher nicht zu erwarten: Grimaldi laboriert an einer Reizung der Achillessehne sowie der Wadenmuskulatur und fehlte bereits in den letzten zwei Partien. Der zweitbeste Torschütze der Saarländer ist Julian Günther-Schmidt mit sieben Treffern.

    Die Verletztensituation: Grimaldi ist bei Weitem nicht der einzige Stammspieler, der auszufallen droht. Der 19-jährige Youngster Luca Kerber (bereits dreimal in der Kicker Elf des Tages) kann vermutlich aufgrund von Kniebeschwerden nicht spielen, zudem muss Innenverteidiger Steven Zellner wegen eines eingeklemmten Nervs im Rücken voraussichtlich passen. Robin Scheu klagt nach einer Corona-Erkrankung über Atemprobleme, und Verteidiger Mario Müller laboriert an einer Gehirnerschütterung. Ob einer der Spieler bis Samstag fit für einen Einsatz ist, bleibt abzuwarten.

    Der Rückhalt: Daniel Batz ist aus dem Tor der Saarländer nicht wegzudenken. Jedes Drittligaspiel hat er über die gesamte Dauer bestritten, bereits sieben Mal behielt er dabei eine weiße Weste (so auch beim 0:0-Unentschieden im Hinspiel).

    Der Trainer: Uwe Koschinat ist den Anhängern der Höhenberger durchaus bekannt. Der 50-Jährige, der bei 297 Spielen bei Fortuna Köln an der Seitenlinie stand, stieg in der Saison 2013/2014 mit den Südstädtern in die 3. Liga auf und hielt mit dem Verein über fünf Spielzeiten die Klasse, bevor er sich in der Saison 2018/2019 verabschiedete. Während die Fortuna den Abgang nicht kompensieren konnte und letztendlich abstieg, hielt Koschinat den ebenfalls vom Abstieg bedrohten SV Sandhausen in der 2. Bundesliga. Nach zwei Jahren wurde er nach fünf sieglosen Partien in Folge als Cheftrainer freigestellt. Seit Koschinat im letzten Sommer beim 1. FC Saarbrücken unterschrieb, gewinnt er gerne in Serie. Im November und Dezember gab es wettbewerbsübergreifend fünf Siege hintereinander.

    Der Kapitän: Wenn sich einer im Ludwigsparkstadion auskennt, dann Manuel Zeitz. Das Eigengewächs des FCS ist mittlerweile der Rekordspieler des Klubs und kratzt an der 300-Spiele-Marke (gegen Viktoria wird er das 298. Mal für die Blau-Schwarzen in einem Pflichtspiel auflaufen).

    Historie: Der 1. FC Saarbrücken hat in seiner Vereinshistorie einige Höhen und Tiefen durchlaufen. Vom Gründungsmitglied der Bundesliga bis zur fünften Spielklasse war alles mit dabei. In der Saison 2019/2020 konnte bereits am 23. Spieltag der wiedermalige Aufstieg der Saarbrücker in die 3. Liga gefeiert werden. Grund dafür war der Abbruch der Liga wegen des kursierenden Corona-Virus. Saarbrücken wurde als quotientenstärkster Teilnehmer die Meisterschaft der Regionalliga Südwest zuerkannt und der Aufstieg in die 3. Liga war perfekt. In der gleichen Saison konnten außerdem fulminante DFB-Pokalsiege gegen den Bundesligisten 1. FC Köln und die Zweitligisten Karlsruher SC, Fortuna Düsseldorf und Jahn Regensburg gefeiert werden. Somit gelang dem FCS als erster Klub der Regionalliga das Erreichen des Halbfinals des DFB-Pokals.

    Der Verlässliche: Nicht Zeitz, nicht Batz – Mittelfeldspieler Tobias Jänicke absolviert in dieser Saison die meisten Spiele! 28 Pflichtpartien bestritt der 1. FC Saarbrücken bisher in dieser Spielzeit, 28-mal stand Jänicke auf dem Platz. Für den 32-Jährigen ist das nichts Neues, denn schon über 460-mal stand der gebürtige Neubrandenburger auf dem Feld.

    Bisherige Bilanz: Nach drei Begegnungen in der 3. Liga gab es alles – nur keinen Heimsieg. Beim ersten Aufeinandertreffen in der letzten Saison verlor Viktoria zu Hause mit 0:2, doch revanchierten sich die Höhehberger Jungs mit einem 3:2-Auswärtserfolg in Saarbrücken. Das Hinspiel in dieser Saison endete mit einem 0:0-Remis.

    Die Partie in den Medien: Anpfiff der Partie ist am Samstag um 14:00 Uhr im Ludwigsparkstadion. Für alle, die zu Hause mitfiebern wollen, wird das Spiel zwischen dem 1. FC Saarbrücken und Viktoria Köln ab 13:45 Uhr live bei Magenta Sport übertragen. Über die Social-Media-Kanäle (Facebook, Instagram, Twitter, YouTube) werden unsere Viktorianer ebenfalls auf dem Laufenden gehalten. Und für jeden, der Vussball lieber hört als sieht oder liest, für den sind beim Vussballradio Schäl Sick ab 13:55 Uhr Hendrik und Jakob an den Mikrofonen.

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