Am 21. August (Anpfiff 14.00 Uhr) steht das nächste Heimspiel der Viktoria auf dem Programm. Dann empfangen die Kölner den früheren Erstligisten SV Waldhof Mannheim. Die Eintrittskarten sind ab sofort unter www.viktoria-tickets.de erhältlich. Darüber hinaus gibt es die begehrten Tickets in der Viktoria-Geschäftsstelle am Sportpark Höhenberg (dienstags bis freitags zwischen 15.00 und 18.00 Uhr) und in den bekannten Vorverkaufsstellen.
Die Corona-Schutzverordnung erlaubt aktuell den Einlass von 3.333 Personen (maximal 1.000 getestete Personen). Ein Mund-Nasen-Schutz zum Betreten des Sportparks Höhenberg ist verpflichtend. Auf dem Sitz- oder Stehplatz darf die Maske abgenommen werden. Der Zutritt erfolgt nur noch mit dem Nachweis, ob jemand getestet, genesen oder geimpft (3-G-Regel) ist. Der COVID-Status wird beim Bestellprozess abgefragt und muss mit dem Ticket übereinstimmen. Ausgenommen von den 1.000 getesteten Personen sind Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre sowie diejenigen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können. Der Verkauf von Eintrittskarten für Gästefans erfolgt ausschließlich über Waldhof Mannheim.
Gegen den Traditionsverein aus Baden-Württemberg hat die Viktoria bislang keine besonders positive Bilanz. Siebenmal standen sich die Kölner und der SV Waldhof gegenüber – zum ersten Mal im Jahr 1937! Insgesamt gab es nur einen Sieg für die Höhenberger und vier Erfolge für die Mannheimer. Zwei Partien endeten unentschieden.
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Die Entscheidung ist gefallen! Die Anhänger von Viktoria Köln haben erneut Youssef Amyn zum Spieler des Monats gewählt! Der 17-Jährige, der sich schon im Juni durchgesetzt hatte, heimste bei der Fan-Abstimmung auf der Facebookseite der Höhenberger fast fünfzig Prozent der Stimmen ein. Hierbei behauptete er sich gegen so namhafte Spieler wie Marcel Risse, Christoph Greger und Simon Handle.
Schon jetzt scharrt Amyn, der sich im Juli beim Auswärtsspiel in Berlin für das erste Saisontor der Viktoria verantwortlich zeigte, eine recht große Fan-Community um sich. Das ist aber auch nicht verwunderlich, wenn man bedenkt, dass er als 17-Jähriger jüngster Pflichtspieltorschütze aller Zeiten bei der Viktoria wurde.
Am 21. August feiert Amyn seinen 18. Geburtstag. Und auch die Tatsache, dass er bis dahin schon zum zweiten Mal die Wahl zum Spieler des Monats gewann, ist einzigartig.
Die Spieler des Monats aus diesem Jahr im Überblick:
Mike Wunderlich (Januar bis März)
Michael Schultz (April)
Timmy Thiele (Mai)
Youssef Amyn (Juni)
Youssef Amyn (Juli)
Das nächste Voting findet Anfang September statt. Dann wird der Spieler des Monats August gesucht. Ende 2021 wird dann von den Facebook-Usern der Viktoria der Spieler des Jahres aus den jeweiligen Monatsgewinnern ermittelt.
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Viktoria Köln hat der TSG Hoffenheim in der 1. Hauptrunde des DFB-Pokals einen großen Kampf geliefert. Am Ende mussten sich die Höhenberger vor 3.402 Zuschauern mit 2:3 geschlagen geben. Nach der regulären Spielzeit hatte es nach Treffern von Andrej Kramaric (Foulelfmeter, 27.) und Simon Handle (33.) im Sportpark Höhenberg 1:1 gestanden. Munas Dabbur (94.), Christoph Greger (102.) und erneut Andrej Kramaric (107.) trafen in der Verlängerung.
Trainer Olaf Janßen musste kurzfristig auf einige Stammkräfte verzichten. Zum Beispiel fehlte Mannschaftskapitän Marcel Risse mit Rückenbeschwerden. Der Viktoria-Chefcoach setzte im Tor auf Moritz Nicolas. Daniel Buballa, Christoph Greger und Maximilian Rossmann bildeten in der Abwehr eine Dreierkette. Davor kamen Simon Handle, Kai Klefisch, Jeremias Lorch und Florian Heister zum Zug. Youssef Amyn und Patrick Sontheimer agierten im offensiven Mittelfeld. Neuzugang Nikolaj Möller spielte als vorderste Spitze.
Viktoria Köln ging mutig in die Pokalpartie. Von einem Zwei-Klassen-Unterschied war im Sportpark Höhenberg nichts zu spüren. Nach neun Minuten hatten die Gäste aus Hoffenheim allerdings trotzdem die erste Chance. Andrej Kramaric zog aus 17 Metern mit rechts ab. Sein Versuch ging links knapp am Tor der Gastgeber vorbei. In der 13. Minute zog Heister von der rechten Seite einen Ball in die Mitte. Allerdings verpassten Amyn und Handle das Leder, sodass TSG-Keeper Philipp Pentke nicht eingreifen musste.
In der 16. Minute versuchte es Klefisch mit einem Distanzschuss. Doch er verzog den Ball. Kevin Akpoguma hatte 120 Sekunden später eine Gelegenheit für die Gäste, aber gefährlich wurde es für Viktoria-Schlussmann Nicolas nicht. In der Folge übernahm der Bundesligist aber immer mehr die Spielkontrolle. In der 26. Minute zeigte Schiedsrichter Franz Bokop nach einem Foul an Jacob Bruun Larsen auf den Elfmeterpunkt. Kramaric verwandelte sicher ins untere linke Eck. Damit stand es 1:0 für die Gäste.
Wer gedacht hatte, davon würden sich die Gastgeber nicht mehr erholen, der sah sich getäuscht. In der 33. Minute spielte der aufgerückte Greger seinen Mitspieler Simon Handle schön an der linken Strafraumgrenze frei. Die Nummer sieben der Kölner nahm sich ein Herz und schlenzte den Ball mit dem rechten Fuß aus 15 Metern ins lange rechte Eck – 1:1! Zwar war Hoffenheim danach wieder am Drücker, doch ein Treffer gelang den Baden-Württembergern vor der Pause nicht mehr. Somit ging es mit dem ausgeglichenen Spielstand in die Kabinen.
Janßen schickte seine Startformation unverändert in die zweiten 45 Minuten. Es dauerte eine Weile, bis die Begegnung wieder an Fahrt aufnahm. Sieben Minuten nach dem Wechsel kam Kramaric mit einem Kopfball zur ersten Möglichkeit des zweiten Durchgangs für den Bundesligisten. Doch die Kugel ging über das Tor. Die Kölner lauerten in dieser Phase eher auf Konter. Dabei wirkte besonders Amyn einige Male brandgefährlich. Allerdings fehlte dem Youngster an diesem Tag beim finalen Pass die nötige Genauigkeit.
In der 59. Minute wechselten die Höhenberger erstmals. Timmy Thiele und David Philipp kamen für Möller und Amyn. Trotzdem hatte die TSG danach durch Kramaric (62.) und zweimal Baumgartner (63. und 81.) sehr gute Gelegenheiten, um die Begegnung in der regulären Spielzeit für sich zu entscheiden. Das gelang den Baden-Württembergern nicht. In der Nachspielzeit (90. + 1) hatte Rossmann dann allerdings noch die Führung für die Höhenberger auf den Kopf. Doch der Innenverteidiger zielte vorbei. So ging es in die Verlängerung.
Hier war es in der 94. Minute Munas Dabbur, der zur erneuten Führung für Hoffenheim traf: Mit dem rechten Fuß bugsierte er das Leder aus zehn Metern ins untere linke Eck. Nicolas war chancenlos. Und wieder kam die Viktoria zurück: Greger verwandelte eine Handle-Ecke von links per Kopf im unteren rechten Eck des Hoffenheim-Gehäuses (102.). In der zweiten Hälfte der Verlängerung, in der 107. Minute, rutschte Rossmann am Fünfmeterraum unglücklich weg. Kramaric nutzte die Gelegenheit und verwandelte zum 3:2 für die TSG.
Jetzt setzte Janßen alles auf die Offensive und brachte auch noch Routinier und Stürmer Albert Bunjaku für Sontheimer in die Partie. Obwohl bei den Gastgebern die Kräfte inzwischen schwanden, stemmten sie sich erneut gegen das Pokal-Aus. Da jetzt auch Hoffenheim versuchte, den Vorsprung über die Zeit zu bringen, schafften es die Höhenberger noch einmal, das Geschehen an sich zu reißen. Thiele hatte in der 117. Minute eine gute Chance, doch der Ball ging neben das Tor. Somit blieb es beim 2:3 nach Verlängerung.
Aufstellung: Moritz Nicolas – Daniel Buballa, Christoph Greger, Maximilian Rossmann – Simon Handle, Kai Klefisch, Jeremias Lorch (89. Benjamin Hemcke), Florian Heister (105. Niklas May) – Youssef Amyn (59. David Philipp), Patrick Sontheimer (109. Albert Bunjaku) – Nikolaj Möller (59. Timmy Thiele)
Tore: 0:1 Andrej Kramaric (Foulelfmeter, 27.), 1:1 Simon Handle (33.), 1:2 Munas Dabbur (94.), 2:2 Christoph Greger (102.), 2:3 Andrej Kramaric (107.)
Gelbe Karten:
Viktoria Köln: Daniel Buballa (30.), Christoph Greger (35.), Youssef Amyn (45.)
TSG Hoffenheim: Angelo Stiller (24.), Christoph Baumgartner (30.), Kevin Akpoguma (63.)
Zuschauer: 3.402
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Am Montagabend (Anpfiff: 18.30 Uhr) heißt es nach knapp drei Jahren wieder DFB-Pokal für Viktoria Köln. Gegner ist die TSG Hoffenheim. Einen Tag vor der Partie äußerte sich Viktoria-Cheftrainer Olaf Janßen bei der offiziellen Pressekonferenz zum anstehenden Spiel.
„Wir treten gegen einen bärenstarken Gegner an, der sehr spielstark ist. In der 1. Runde des DFB-Pokals einen Bundesligisten zu ziehen, ist immer etwas Außergewöhnliches. Von daher ist das ein ganz besonderer Festtag für uns“, so der 54-Jährige am Sonntag. Dabei hofft er auf die Unterstützung der Fans. Janßen: „Wir waren gefühlt eineinhalb Jahre ohne Zuschauer unterwegs, da fehlte dann die Seele des Spiels – und die Emotionen. Wir freuen uns darauf, ein gut gefülltes Stadion zu haben. Das allein ist schon eine Besonderheit.“
Viktoria Köln gilt vor der Begegnung als klarer Underdog. „Da liegen zwei Klassen dazwischen. Das ist natürlich auch in der Qualität spürbar“, so der Viktoria-Chefcoach. „Es wird für uns eine sehr große Herausforderung sein, nicht nur hinter dem Ball hinterherzulaufen, sondern auch selbst zu versuchen, aktiv an diesem Spiel teilzunehmen – gegen den Ball, aber auch mit dem Ball. Viel schwerer hätte das Los für uns nicht sein können. Aber wir nehmen das mit großer Freude an und werden versuchen, es den Hoffenheimern möglichst schwer zu machen.“
Der Trainer der Viktoria kündigte an, dass sein Team keine Angst haben werde und vor heimischer Kulisse ein mutiger Auftritt zu erwarten ist. „Am Ende des Tages werden wir mit allen Mitteln versuchen, eine der Mannschaften im DFB-Pokal zu sein, die dem Favoriten ein Bein stellt. Das kann man aber nur schaffen, wenn man überzeugt ist, Mut hat und wenn man alles in die Waagschale wirft. Das ist die Grundvoraussetzung dafür, um am Montagabend nicht nur teilzunehmen, sondern auch eine Chance auf das Weiterkommen zu haben“, so Janßen.
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Nach zwei Saisonspielen in der 3. Liga steht nun die erste Meisterschaftspause für die Viktoria an. Doch das heißt nicht, dass nicht gespielt wird. Denn am Montag um 18.30 Uhr steht für die Viktoria die Partie im DFB-Pokal (1. Hauptrunde) gegen die TSG Hoffenheim auf dem Programm.
Pokalhistorie:
Hoffenheim spielt bereits zum 19. Mal in Folge im DFB-Pokal. Doch bislang war für die TSG spätestens nach dem Viertelfinale Schluss. Gerade in den letzten fünf Spielzeiten lief es nicht gerade gut im Pokal: In der Saison 2016/2017 schied man nach dem 1:2-Freistoßtreffer durch den heutigen Viktoria-Kapitän Marcel Risse in der Verlängerung gegen den 1. FC Köln aus. Und auch in den darauffolgenden Jahren 2017/2018, 2018/2019 und zuletzt in der Saison 2020/2021 mussten sich die Sinsheimer früh aus dem Pokal verabschieden: Nach der 2. Runde gingen sie jeweils als Verlierer vom Platz. Lediglich 2019/2020 hieß es dann „erst“ im Achtelfinale 3:4 gegen den FC Bayern München.
Die Vorbereitung:
Dreimal testeten die Sinsheimer in der Vorbereitung auf die anstehende Bundesliga-Saison. Nach einer 0:1-Niederlage gegen den Zweitligisten 1. FC Heidenheim und einem 2:2 gegen Bundesliga-Aufsteiger Greuther Fürth, konnte Hoffenheim zuletzt mit 3:1 gegen Stade de Remis im Rahmen der Saisoneröffnung gewinnen. Am Mittwoch folgte ebenfalls ein kurzfristig angesetztes Testspiel. Dies bestritten die Sinsheimer gegen den Karlsruher SC, wo sie nach den Toren von Beier, Baumgartner, John, Adams und Ott mit 5:0 als Sieger vom Platz gehen.
Kader:
Hoffenheim hat sich bislang mit David Raum (Greuther Fürth), Angelo Stiller (FC Bayern München II) und Rückkehrer Jacob Bruun Larsen (Leihe RSC Anderlecht) verstärkt. Hinzukommen die Nachwuchsspieler Tom Bischof (eigene U 17) und Nahuel Nell (eigene U 19). Besonders die nun „feste“ Rückkehr von Sebastian Rudy (nach Leihe von Schalke 04) dürfte den Anhängern aus Sinsheim Freude bereiten. Neben den Neuzugängen verzeichnet die Mannschaft von Cheftrainer Sebastian Hoeneß vier Abgänge, davon zwei Spieler die nach einer Leihe zurück zu ihren Vereinen kehren sowie die beiden Akteure Ilay Elmkies (Admira Wacker) und Justin Hoogma (Greuther Fürth), die in diesem Jahr ausgeliehen wurden. Mit einer Kadergröße von 30 Spielern und einem Marktwert von 204 Millionen Euro (laut transfermarkt.de) ist der Erstligist sehr gut aufgestellt.
Spieler im Fokus:
Andrej Kramaric spielt bereits die sechste Saison bei den Hoffenheimern. Er ist mit einem aktuellen Marktwert von 28 Millionen Euro der wertvollste Spieler in den Reihen der Mannschaft. Der 30-Jährige kam bislang in insgesamt 184 Pflichtspielen auf 95 Tore. Vier Treffer erzielte er davon in sechs DFB-Pokal-Partien. Der Mittelstürmer stand zudem bei der Europameisterschaft 2020 im Aufgebot der Nationalmannschaft von Kroatien. Hier kam er in allen vier Gruppenspielen zum Zug. Somit wird der Kroate sicherlich auch in dem Duell gegen die Viktoria zum Einsatz kommen.
Trainer:
Bereits seit der abgeschlossenen Bundesliga-Saison ist Sebastian Hoeneß Chefcoach bei der TSG. Der 39-Jährige wird mit seiner jetzigen Mannschaft das erste Mal auf die Viktoria treffen. Doch er selbst stand den Höhenbergern bereits in der Saison 2019/2020 mit dem FC Bayern München II an der Seitenlinie gegenüber. Damals nahm er einen Sieg und eine Niederlage mit. Seine erste Saison als Bundesligatrainer schloss der gebürtige Münchner auf Rang elf ab. Als Spieler selbst trug er ebenfalls das Trikot der Hoffenheimer sowie das von Hertha BSC Berlin.
Bisherige Bilanz:
Am Montagabend um 18:30 Uhr wird es das erste Aufeinandertreffen zwischen der Viktoria und dem Erstligisten TSG Hoffenheim sein. Denn bislang standen sich die Vereine weder im Pokal noch in der Liga auf dem Platz gegenüber.
Die Partie in den Medien:
Für die Anhänger der Schäl Sick, die nicht vor Ort dabei sein können, wird es die Möglichkeit geben, die Partie live auf Sky im Pay-TV zu sehen. Am späteren Abend zeigt auch die ARD im Rahmen ihrer DFB-Pokal-Berichterstattung die Höhepunkte der Partie aus Köln. Natürlich hält der Verein seine Anhänger auch auf dem vereinseigenen Liveticker auf der Homepage auf dem Laufenden. Über die Social Media Kanäle der Viktoria (Facebook, Instagram, Twitter, YouTube) wird der Höhenberger Anhang ebenfalls auf dem neusten Stand gebracht.
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Am Montag empfängt Viktoria Köln (Anpfiff: 18.30 Uhr) in der 1. Hauptrunde des DFB-Pokals die Bundesligamannschaft der TSG Hoffenheim. Dabei wollen die Höhenberger auf und neben dem Platz einen Beitrag zur aktuellen Impfmüdigkeit in Deutschland leisten.
„Unsere Mannschaft wird am Montag ein besonderes Trikot tragen“, warf Andreas Rettig, Vorsitzender der Geschäftsführung bei Viktoria Köln, am Donnerstag bei einer Pressekonferenz einen Blick voraus. „Unser Hauptsponsor ETL verzichtet bei der Pokal-Partie auf seine Trikotpräsenz. Stattdessen wird das Team mit dem Schriftzug ‚Solidarität auf und neben dem Platz – Impfen! Jetzt!‘ auflaufen und somit einen gesellschaftlichen Beitrag leisten, um einer bevorstehenden vierten Corona-Welle entgegenzutreten.“
Rettig: „Dazu werden wir auch neben dem Platz aktiv. Als Zeichen der Solidarität werden wir vor den Toren des Sportparks Höhenberg ein konkretes Impfangebot anbieten. Unter Aufsicht und Mitwirkung von Kölns leitendem Impfarzt Dr. Jürgen Zastrow, der unter der Woche vor unserer Mannschaft und den Mitarbeitern auch einen Vortrag zur Bedeutung des Impfens gehalten hat, werden wir am Montag ab 16.30 Uhr BioNTech-Impfungen anbieten. Dabei wird entsprechendes Fachpersonal, auch in Hinsicht auf die Betreuung in der Altersgruppe 12 bis 16 Jahre, vor Ort sein, beraten und Impfungen durchführen.“
Das Angebot richtet sich übrigens nicht nur an Besucher des Spiels, sondern an alle. Deshalb werden drei Zelte vor der Eingangskontrolle des Stadions aufgebaut.
Darüber hinaus gibt es natürlich ein riesiges Interesse an dem, was auf dem Platz passieren wird. Da die Tickets auf der Haupttribüne weitgehend vergriffen sind und die Stehplätze im Heimbereich (Block 10 und 11) inzwischen reichlich gefüllt sind, gehen ab sofort die Blöcke 7 (Sitzplatz) und 8 (Stehplatz) in den Verkauf. Diese waren normalerweise für Gästefans reserviert. „Dies ist als Zeichen der Vernunft zu verstehen“, so Rettig. „Wir hätten die beiden anderen Blöcke weiter füllen können, haben aber gesagt, wir möchten uns hier selbst beschränken. Es geht darum, in Zeiten der Corona-Pandemie ein zu großes Gedränge in den Heimblöcken zu vermeiden. Wir bedanken uns herzlich bei der TSG Hoffenheim und der Kölner Polizei, die uns die zusätzlichen Blocköffnungen durch ihr Entgegenkommen ermöglicht haben.“
Olaf Janßen, Cheftrainer von Viktoria Köln, freut sich über die große Resonanz bezüglich der Pokalpartie. „Ich spiele gerne in unserem Stadion“, so der 54-Jährige. „Ich glaube, wenn wir da Chancen kreieren, wird uns das Publikum sehr beflügeln. Denn wenn Zuschauer nicht ins Stadion dürfen, fehlt einem etwas. Die Mannschaft freut sich riesig auf Montag. Hoffenheim wird zwar ein extrem harter Brocken für uns, aber unsere Jungs sind total gierig darauf, unseren Fußball zu spielen.“
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Patrick Sontheimer ist mit 23 Jahren ein gestandener Profi. Nach dem Aufstieg in die 2. Bundesliga und dem direkten Wiederabstieg in die 3. Liga mit den Würzburger Kickers, trägt der Mittelfeldmann seit dieser Saison das Trikot von Viktoria Köln. Im Interview spricht er über seine erste Station außerhalb Bayerns, den Unterschied zwischen der 2. und 3. Liga, die Mannschaft der Viktoria und das anstehende DFB-Pokalspiel gegen die TSG Hoffenheim.
Herr Sontheimer, nach knapp drei Wochen in Köln bei der Viktoria: Wie sind Ihre ersten Eindrücke vom Klub, den Kollegen und der Stadt?
Patrick Sontheimer: Alles in allem sehr positiv – ich wurde sehr gut aufgenommen. Es fühlt sich nicht so an, als wenn es nur drei Wochen sind. Die Stadt ist natürlich schön, ein bisschen konnte ich schon sehen. Aber für wirkliche ‚Erkundungstouren‘ war die Zeit noch zu kurz.
Nun ist es ja auch Ihre erste Station außerhalb von Bayern. Ist es eine große Umstellung, hier in Nordrhein-Westfalen zu spielen?
Sontheimer: Definitiv ist es eine Umstellung für mich. Aber genau das habe ich mir ausgesucht. Ein kompletter Tapetenwechsel, raus aus Bayern und dem gewohnten Umfeld, war das, was ich für den richtigen Schritt hielt. Ich bin ein sehr familiärer Mensch. Deswegen ist es nun natürlich anders, weiter weg zu sein. Ich wollte das aber gerne und habe mit Köln meiner Meinung nach eine gute Wahl getroffen. Hier passt einfach alles für mich.
Sie haben bereits reichlich Erfahrung sammeln können: 57 Zweitliga-Partien und nun auch 50 Drittliga-Spiele stehen auf Ihrem Konto. Wie groß ist der Unterschied zwischen den beiden Ligen, worin unterscheiden sie sich?
Sontheimer: Ich denke schon, dass in der 2. Liga ein höheres Tempo herrscht und Fehler noch einmal mehr bestraft werden. Aber ich würde sagen, dass die körperliche Fitness in der 3. Liga noch einmal mehr dominiert.
Was hat Ihnen gerade die letzte Saison in Würzburg an Erkenntnissen gebracht? Schließlich war es mit dem Aufstieg und direkten Wiederabstieg ja ein ereignisreiches Jahr…
Sontheimer: Das letzte Jahr war schon sehr turbulent. Man nimmt definitiv viele Erfahrungen mit. Denn gerade durch die verschiedenen Trainer während der letzten Saison, gab es ganz unterschiedliche Herangehensweisen. Die Mannschaft hat damals viel durchgemacht und hatte auch wenig Zeit, sich einzuspielen. Deswegen war es kein einfaches Jahr – aber wie gesagt, es war sehr lehrreich.
Cheftrainer Olaf Janßen betont immer wieder die ‚DNA‘ der Mannschaft. Was würden Sie sagen, wie eingespielt ist das Team nach den ersten beiden Meisterschaftsspielen? Was läuft schon gut und was muss noch verbessert werden?
Sontheimer: Jedem ist bewusst, dass die Mannschaft noch nicht komplett eingespielt sein kann. Wir müssen die Abläufe noch besser reinbekommen. Jeder muss wissen, was zu tun ist. Im Spiel gegen den FSV Zwickau konnte man sehen, dass wir hart an uns gearbeitet haben. Es war eine Steigerung im Vergleich zum ersten Saisonspiel in Berlin. Wir wollen alle 100 Prozent auf den Platz bringen. Dafür werden im Training die Grundlagen gelegt.
In Berlin durften Sie in der Schlussphase ran, gegen Zwickau dann gleich von Beginn an. Wie würden Sie Ihre eigene Leistung nach den Spielen einschätzen? Was würden Sie über Ihre persönlichen Ziele in dieser Saison sagen?
Sontheimer: Ich möchte immer meine Bestleistung auf den Platz bringen und Schritt für Schritt besser ins Spiel reinkommen. Da helfen mir natürlich die Spielminuten. Der Mannschaft möchte ich helfen. Am besten natürlich mit Toren und Scorerpunkten. Auch wenn ich noch nicht so alt bin, haben mir die letzten Jahre viel Erfahrung gegeben. Davon möchte ich gerne eine Menge einbringen und der Mannschaft den nötigen Halt geben. Als Mannschaft wollen wir das Bestmögliche rausholen.
Jetzt ist in der Liga erst einmal eine kleine Pause angesagt, denn der DFB-Pokal steht an. Am Montag empfängt Viktoria Köln die TSG Hoffenheim. Der Pokal hat bekannterweise seine eigenen Gesetze. Was denken Sie, was ist am Montag drin? Für Hoffenheim ist es schließlich das erste Pflichtspiel in der neuen Saison…
Sontheimer: Vor zwei Jahren hatte ich bereits das Vergnügen, mit Würzburg in der 1. Runde im DFB-Pokal gegen Hoffenheim zu spielen. Da haben wir es damals in die Verlängerung und sogar ins Elfmeterschießen geschafft. Am Ende haben wir leider knapp verloren. Da habe ich persönlich auch gemerkt, dass im Pokal alles möglich ist. Es geht darum, wer es am Montag mehr will und gieriger auf dem Platz ist. Wir haben natürlich durch die zwei Spiele, die wir bereits absolviert haben, einen kleinen Vorteil. Denn wir sind schon im Wettbewerbsmodus. Deswegen ist es allgemein für die unterklassigen Vereine vielleicht die Möglichkeit, Profit aus der Situation zu schlagen. Wir wollen unser Spiel durchdrücken, die DNA auf den Platz bringen und es Hoffenheim so schwer wie möglich machen.
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In einem kurzfristig angesetzten Trainingsspiel konnte Viktoria Köln gegen den Bundesligisten Bayer 04 Leverkusen einen 1:0-Erfolg einfahren. Für den einzigen Treffer der Partie sorgte Federico Palacios (4.)
Fünf Tage vor dem DFB-Pokalspiel der Viktoria gegen Hoffenheim empfing Bayer Leverkusen die Kölner im Ulrich-Haberland-Stadion zu einem Trainingsspiel. Die Partie, welche zweimal 30 Minuten dauerte, fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.
Beide Mannschaften verzichteten auf längeres Abtasten und versuchten direkt, den Gegner unter Druck zu setzen. Bereits in der 4. Minute wurde der Bayer-Abwehrspieler Panagiotis Retsos früh beim Spielaufbau von Florian Heister in Bedrängnis gebracht, sodass sein Pass zwischen Federico Palacios und dem Leverkusener Charles Aránguiz landete. Palacios setzte sich geschickt gegen den Chilenen durch. Trocken schloss der 26-Jährige gegen Lukas Hradecky im Tor der Werkself ins linke untere Eck zur 1:0-Führung ab.
Bayer zeigte sich vom Rückstand unbeeindruckt und begann, die Gäste in der eigenen Hälfte einzuschnüren. Doch wandelte der Bundesligist den Ballbesitz nicht in Torgefahr um: Zuerst ging ein Pass der Leverkusener durch den gesamten Sechszehner der Viktoria, verfehlte dabei aber Freund und Feind (7.), dann ging ein Schuss von der Strafraumkante knapp über die Latte (11.). Die nächste flache Hereingabe schnappte sich Florian Wirtz und brachte unter Bedrängnis den ersten Torschuss für die Gastgeber auf den Kölner Kasten, doch Viktoria-Schlussmann Elias Bördner begrub den Ball unter sich.
Auch wenn der Bundesligist unaufhörlich drückte, spielten die Höhenberger konzentriert weiter und lauerten auf ihre Chancen. So wie in der letzten Spielminute der ersten Halbzeit: Vom rechten Strafraumeck aus bediente Niklas May den lauernden Nikolaj Möller. Der Stürmer brachte aus spitzem Winkel einen Ball aufs lange Eck, doch dank eines herausragenden Reflexes von Torwart Hradecky konnte die Kugel entschärft werden (30.). So endete die erste Hälfte nach 30 Minuten mit der Führung für die Viktoria.
In der Pause wechselten beide Teams auf einigen Positionen, wodurch der Spielfluss der Werkself beeinträchtigt wurde. Die Höhenberger Jungs wiederum begannen stürmisch wie im ersten Durchgang: In der 33. Minute spielte Timmy Thiele einen sehenswerten Doppelpass mit Albert Bunjaku, wodurch der hochgewachsene Stürmer drauf und dran war, die Abwehrkette des Bundesligisten hinter sich zu lassen. Unglücklicherweise stand Thiele beim Zuspiel im Abseits. Eine Minute später verlor Mitchell Weiser im Zweikampf das Spielgerät an Youssef Amyn, der sich ein Herz nahm und von der Strafraumkante abzog. Der für Hradecky ins Tor gekommene Andrey Lunev hielt das Leder jedoch fest (34.).
Die Viktoria hatte nun die besten Minuten des Trainingsspiels und ließ den Ball gut durch ihre eigenen Reihen laufen. Die gefährlichste Torchance der Werkself im zweiten Durchgang kam nach einer Ecke, welche erst durch Thieles Kopfball Spannung erzeugte. Der 30-Jährige verlängerte das Leder unglücklich an den zweiten Pfosten, doch Bördner war zur Stelle (52.). In der Schlussphase schenkten sich beide Mannschaften nichts, was sich durch ruppige Zweikämpfe zeigte. Kurz vor Ende der regulären Spielzeit hätte Thiele den Deckel draufmachen können, doch anstatt selbst abzuschließen, legte er im Strafraum quer und vergab so die letzte Torchance des Spiels (59.). So blieb es bei der knappen Führung der Viktoria.
Tor: 0:1 Federico Palacios (4.)
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Während Viktoria Köln am Samstag das erste Heimspiel der Drittliga-Saison 2021/2022 bestritt (1:1 gegen den FSV Zwickau), absolvierte die TSG Hoffenheim die letzte Testpartie vor dem Pflichtspielauftakt. Für die Baden-Württemberger hieß es dabei 3:1 gegen Stade de Reims. Sebastian Rudy, Christoph Baumgartner und Andrej Kramarić erzielten in der PreZero Arena die Treffer für die TSG.
Dabei meldete sich auch Dennis Geiger wieder fit. Er kehrte nach Verletzungsproblemen erstmals seit Dezember 2020 auf das Spielfeld zurück. „Ich freue mich unheimlich, wieder gesund zu sein“, sagte der 23-Jährige in einem Interview auf der TSG-Vereinshomepage. Vorausblickend auf die Partie bei Viktoria Köln warf der Mittelfeldmann voraus: „Wir wissen, dass die Mannschaft schon in die 3. Liga gestartet ist und deshalb über mehr Spielpraxis verfügt als wir. Es wird nicht einfach, das wissen wir spätestens aus den vergangenen beiden Jahren, als wir gegen Dritt- und Viertligisten ins Elfmeterschießen mussten. Wir unterschätzen grundsätzlich niemanden und stellen uns darauf ein, dass jede Mannschaft in dem Wettbewerb Fußball spielen kann. Wir werden den Kampf annehmen, den sie uns sicherlich bieten werden und wollen dann unsere Klasse ausspielen.“
Nicht ganz zufrieden war man am Wochenende bei den Kölnern nach dem Remis gegen Zwickau. Ein Heimsieg wäre Viktoria-Cheftrainer Olaf Janßen lieber gewesen. „Der Gegner war gut organisiert“, sagte der 54-Jährige hinterher. „Wir wollten es spielerisch lösen. Wir haben zwölf neue Spieler im Kader gehabt. Deshalb muss ich der Mannschaft das Kompliment machen, dass sie eine große Überzeugung an den Tag gelegt hat. Aber das nicht alles rund laufen kann, ist auch klar.“ Gegen Hoffenheim befindet man sich am Montag in der Rolle des Underdogs. Das Selbstbewusstsein mindert dies nicht. „Die Vorfreude auf die Partie ist riesig“, so Mannschaftskapitän Marcel Risse. „Gerade für diejenigen aus dem Team, die noch nicht im DFB-Pokal dabei waren, wird es sicher das schönste Spiel ihrer Karriere. Wenn wir mutig nach vorne spielen und das nötige Spielglück haben, werden wir eine Chance haben.“
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Viktoria Köln muss im DFB-Pokalspiel gegen die TSG Hoffenheim aller Voraussicht nach auf Mittelfeldspieler Moritz Fritz verzichten. Der 28-Jährige zog sich am Samstagnachmittag beim Heimspiel gegen den FSV Zwickau eine Muskelverletzung zu.
„Passiert ist es bei einem Zweikampf“, erinnert sich Fritz. „Danach habe ich direkt ein Ziehen verspürt.“ Dieses führte dazu, dass der Mann auf der Sechserposition kurz vor Pausenpfiff vom Feld musste und in den zweiten 45 Minuten durch Jeremias Lorch ersetzt wurde.
Wie lange der Allrounder der Viktoria pausieren muss, ist noch nicht klar. Fritz: „Für mich sind das mehr oder weniger muskuläre Probleme. Da ist schwer vorhersehbar, wann ich wieder zur Verfügung stehen werde. Tatsache ist: Ich möchte so schnell wie möglich auf den Platz zurück.“
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