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  • Ticketverkauf für DFB-Pokal läuft auf Hochtouren!

    Ticketverkauf für DFB-Pokal läuft auf Hochtouren!

    Am 9. August ist es so weit! Viktoria Köln empfängt in der 1. Hauptrunde des DFB-Pokals die Erstliga-Mannschaft der TSG Hoffenheim. Das Interesse an der Partie ist riesig. Umso schöner ist die Nachricht, dass im Rahmen der Coronas-Schutzverordnung bei der Begegnung mit dem Bundesligisten 5.000 Zuschauer im Sportpark Höhenberg dabei sein können.

    „Die Tickets in Block 11 sind bereits vergriffen“, berichtet Philipp Rothenmeyer, Leiter Spielbetrieb & Ticketing bei Viktoria Köln. „Deshalb haben wir im Stehplatzbereich für unsere Heimfans inzwischen auch Block 10 geöffnet. Auch im Sitzplatzbereich werden die Plätze knapp. Deshalb bitten wir alle Zuschauer, sich möglichst rechtzeitig Eintrittskarten zu sichern.“

    Die Tickets für das Pokalspiel in einer Woche gibt es aktuell im Onlineshop (unter www.viktoria-tickets.de), in der Geschäftsstelle am Sportpark Höhenberg (dienstags bis freitags zwischen 15.00 und 18.00 Uhr) und in den bekannten Vorverkaufsstellen. Ob die Tageskasse in Höhenberg am Montagabend geöffnet sein wird, ist aktuell noch nicht absehbar.

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  • Spieler des Monats Juli gesucht!

    Spieler des Monats Juli gesucht!

    Die Saison hat gerade begonnen. Jetzt wird wieder der Spieler des Monats gesucht! Auf der Facebook-Seite von Viktoria Köln ist wie immer die Meinung der Anhänger gefragt. Im Monat Juli standen die Rechtsrheinischen in zwei Drittliga-Partien sowie drei Freundschaftsspielen (gegen Karlsruhe, Mönchengladbach und Mainz II) auf dem Feld. Der Start in die Drittliga-Saison 2021/2022 verlief mit dem 1:2 beim Aufsteiger Viktoria Berlin unglücklich. Beim 1:1 gegen den FSV Zwickau konnten die Höhenberger gegen den FSV Zwickau immerhin den ersten Punkt einfahren.  

    Folgende Akteure sind für die Wahl zum Spieler des Monats Juli nominiert:

    – Marcel Risse (am Anfang des Monats wurde der Kölner fest von der Viktoria verpflichtet. Gleichzeitig wurde er vor dem ersten Saisonspiel bei Viktoria Berlin von Olaf Janßen zum neuen Mannschaftskapitän ernannt. Besonders in den Testspielen und auch in den Spielen gegen Berlin und Zwickau brachte Risse eine starke Qualität auf den Platz)

    – Youssef Amyn (bereits im Monat Juni wurde der Youngster zum Spieler des Monats gewählt, nun steht auch einer Nominierung im Monat Juli nichts im Wege: Gleich im ersten Saisonspiel bei Viktoria Berlin steuerte der 17-Jährige einen Treffer bei)

    – Christoph Greger (der Neuzugang, der zu Saisonbeginn aus Unterhaching kam, war in jedem Test- und Pflichtspiel dabei. Dabei wusste er mit soliden Leistungen zu überzeugen und gab der Viktoria-Abwehr mehr Stabilität)

    – Simon Handle (war in der Vorbereitung sowie in den ersten Saisonspielen ein wichtiger Teil der Mannschaft. Der Allrounder erzielte beim 1:1 gegen Zwickau den zwischenzeitlichen Führungstreffer für die Viktoria)

    Die Abstimmung findet auf der Facebook-Seite von Viktoria Köln statt. Die Stimmabgabe erfolgt mit den jeweiligen Emojis, die den Spielern zugeordnet sind. Die Wahl läuft bis Montag, 9. August 2021 um 9.00 Uhr.

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  • Viktoria bei Zuschauerrückkehr mit Remis

    Viktoria bei Zuschauerrückkehr mit Remis

    Viktoria Köln hat beim ersten Heimspiel der neuen Saison ein Unentschieden erreicht. Gegen den FSV Zwickau hieß es am Samstag im Sportpark Höhenberg 1:1. Bei der ersten Partie mit Zuschauern seit dem Oktober letzten Jahres wollten 2.098 Fans dabei sein. Simon Handle brachte die Kölner in der 72. Minute in Führung. Marius Hauptmann glich in der 86. Minute für die Gäste aus Sachsen aus.

    Viktoria-Cheftrainer Olaf Janßen stellte Elias Bördner ins Tor, der den kurzfristig ausgefallenen Moritz Nicolas ersetzte. Daniel Buballa, Christoph Greger, Maximilian Rossmann und Florian Heister spielten in der Abwehr. Auf der Sechserposition kam Moritz Fritz zum Zug. Youssef Amyn, Kai Klefisch, Patrick Sontheimer und Marcel Risse agierten im Mittelfeld offensiver. Neuzugang Nikolaj Möller begann im Sturm.

    Von der ersten Sekunde an entwickelte sich zwischen der Viktoria und den Gästen ein munteres Spielchen. Die Gastgeber sicherten sich dabei etwas mehr Feldanteile, der FSV wirkte mit seinem schnellen Umschaltspiel gefährlich. Und die Sachsen hatten auch die erste Möglichkeit: Johan Gomez kam in der 13. Minute nach einem Eckball mit dem rechten Fuß an den Ball, doch er schoss über das Tor.

    120 Sekunden später hatten die Kölner Glück. Heister, bedrängt von Dustin Willms, bugsierte den Ball an den Pfosten des eigenen Kastens. Von dort sprang das Leder zum Glück genau in die Arme von Viktoria-Keeper Bördner. Danach waren dann wieder die Höhenberger am Drücker. In der 21. Minute zog Sontheimer mit dem linken Fuß von der Strafraumgrenze ab, doch FSV-Torwart Johannes Brinkies hatte den Ball sicher.

    In der 26. Minute legte Risse per Ecke für Greger auf. Doch sein Kopfball landete links knapp neben dem Tor der Gäste. 120 Sekunden später zog Risse mit rechts aus 22 Metern ab. Doch Brinkies war auch bei der Aktion des Kölner Kapitäns zur Stelle. Die Gastgeber kamen durch Amyn (29.) und Fritz (32.) zu weiteren Gelegenheiten. Danach verlor die Partie ein wenig an Fahrt. So ging es mit dem 0:0 in die Kabinen.

    In den zweiten 45 Minuten brachte Janßen auf der Sechserposition Jeremias Lorch für Fritz und Simon Handle im rechten Mittelfeld für Amyn. Und Handle hatte gleich eine gute Chance: Brinkies entschärfte den Schuss aus sechs Metern allerdings (47.). Danach hatte der FSV ein wenig mehr vom Spiel. In der 58. Minute kam Willms aus halblinker Position zur Schusschance. Bördner hielt den Ball sicher.

    In der 71. Minute versuchte es Schikora aus der zweiten Reihe. Aber sein Schuss ging über das Kölner Gehäuse. Dann kam die 72. Minute. Der eingewechselte David Philipp setzte Handle im Strafraum in Szene. Und der Mann mit der Nummer sieben schlenzte den Ball fein an Brinkies vorbei in den Kasten – 1:0! In der 86. Minute fiel aber noch das 1:1. Der eingewechselte Marius Hauptmann traf. Dabei blieb es.

    Aufstellung: Elias Bördner – Daniel Buballa, Christoph Greger, Maximilian Rossmann, Florian Heister – Moritz Fritz (46. Jeremias Lorch)  – Youssef Amyn (46. Simon Handle), Kai Klefisch, Patrick Sontheimer (61. David Philipp), Marcel Risse – Nikolaj Möller (61. Timmy Thiele)

    Tore: 1:0 Simon Handle (72.), 1:1 Marius Hauptmann (86.)

    Gelber Karten:

    Viktoria Köln: Maximilian Rossmann (55.), Patrick Sontheimer (57.), David Philipp (80.)

    FSV Zwickau: Marco Schikora (8.), Steffen Nkansah (60.)

    Zuschauer: 2.098

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  • Viktoria nimmt Berzel unter Vertrag

    Viktoria nimmt Berzel unter Vertrag

    Drei Wochen lang hat sich Aaron Berzel bei Viktoria Köln im Training empfohlen. Jetzt nimmt der Verein von der Schäl Sick den Innenverteidiger unter Vertag.

    „Aaron hat sich einige Wochen im Training bei uns vorgestellt“, sagt Marcus Steegmann, der Sportliche Leiter von Viktoria Köln. „Er hat uns nicht nur sportlich, sondern auch zwischenmenschlich überzeugt. Er ist ein gestandener Drittliga-Spieler mit viel Erfahrung. Er ist ein Mentalitätsspieler, der in der Innenverteidigung für den Trainer eine zusätzliche Option darstellt und uns noch mehr Stabilität verleihen wird.“

    In puncto Erfahrung hat Berzel in der Tat eine Menge vorzuweisen. Schließlich spielte der gebürtige Heidelberger schon für Mannschaften wie Holstein Kiel, Darmstadt 98, Preußen Münster, Elversberg sowie TSV 1860 und Türkgücü München. Dabei brachte er es auf 125 Drittliga- und drei Zweitliga-Einsätze.

    „Ich freue mich natürlich, dass es am Ende mit dem Vertrag bei Viktoria Köln geklappt hat“, erklärt Berzel. „Es war für mich eine neue Erfahrung, mich über ein ausgiebiges Probetraining zu zeigen. Aber das war ein guter Weg: So habe ich die Mannschaft und die Leute, die um das Team herum arbeiten, schon kennengelernt und weiß um die taktischen Dinge.“

    Obgleich er schon einige Stationen hinter sich hat, ist er ehrgeizig. Berzel: „Ich versuche, was ich in den letzten Jahren dazugelernt habe, einzubringen und an die anderen Spieler weiterzugeben. Mit meiner Mentalität, meinem Ehrgeiz und mit meiner Art auf dem Platz, werde ich versuchen, die anderen Jungs mitzureißen. Denn für mich steht immer an oberster Stelle, das Spiel zu gewinnen. Dem ordne ich alles unter.“

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  • Janßen warnt vor Zwickaus Robustheit

    Janßen warnt vor Zwickaus Robustheit

    Viktoria Köln freut sich, endlich wieder ein Heimspiel vor Zuschauern auszutragen. 5.000 Fans dürfen bei der Partie am Samstag (Anpfiff: 14.00 Uhr) gegen den FSV Zwickau dabei sein.

    „Darauf kann man sich einfach nur freuen“, so Viktoria-Cheftrainer Olaf Janßen bei der Pressekonferenz zur anstehenden Partie. „Das Spiel lebt von Emotionen. Es lebt von den Zuschauern. Und wenn die fehlen, dann fehlt das Herzstück. Umso wichtiger ist, dass dies am Wochenende endlich ein Ende hat.“

    Nachdem es beim Saisonauftakt in Berlin beim 1:2 „denkbar schlecht gelaufen“ sei, hofft Janßen, dass es sein Team gegen Zwickau besser macht. Doch der 54-Jährige warnt vor der Robustheit der Gäste aus Sachsen. „Sie haben extrem viel Wucht und mit König einen Stürmer vorne, der in der Luft kaum zu schlagen ist. Sie gewinnen viele zweite Bälle, schalten extrem schnell um und füttern immer wieder Starke und König mit Bällen von außen und mit Flanken.“

    Janßen prognostiziert: „Es wird auf jeden Fall eine schwierige Aufgabe, wo alles gebraucht wird, um das Spiel erfolgreich zu gestalten.“

    Ob der neue Stürmer Nikolaj Möller bei der Begegnung gegen den FSV zum Einsatz kommen wird, ließ Janßen offen. „Auf jeden Fall dürfen sich die Fans auf Daniel Buballa freuen, der am letzten Sonntag noch aufgrund einer Gelbroten Karte aus der Vorsaison gesperrt war. Inwieweit Nikolaj Möller schon eine Option ist – oder eine Wechseloption – da müssen wir die nächsten Tage noch abwarten.“

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  • Federico Palacios im Porträt: „Immer mit den Füßen auf dem Boden bleiben“

    Federico Palacios im Porträt: „Immer mit den Füßen auf dem Boden bleiben“

    Dreimal Torschützenkönig in der A- und B-Junioren-Bundesliga, für sieben Profi-Vereine gespielt und in den höchsten fünf Spielklassen des Landes bereits getroffen. Wer sich die Karriere von Federico Palacios ansieht, der könnte meinen, der Offensivmann gehöre bereits zum alten Eisen. Aber weit gefehlt: Der Neuzugang vom SSV Jahn Regensburg ist erst 26 Jahre alt.

    Als Sohn eines spanischen Vaters und einer deutschen Mutter wuchs Federico Palacios Martínez im spanisch geprägten Ahrbergviertel in Hannover auf. „Ich spreche zwar die Sprache nicht fließend, aber zu einem gewissen Teil fühle ich mich schon meinen spanischen Wurzeln verbunden“, sagt der 1,70 Meter große Offensivmann. Durch seinen Vater kamen er und sein großer Bruder zum Fußball. Während der Ältere bereits früh zu Hannover 96 in die Jugend ging, kickte der sechs Jahre alte Federico zuerst beim Verein in der Nähe, dem SV Linden 07. „Bereits damals wollte ich nur Tore schießen“, erinnert sich der heute 26-Jährige an seine Anfänge zurück. Der wendige Stürmer und Mittelfeldspieler, der es schnell in die Niedersachsenauswahl schaffte, war bald im Fokus der großen Vereine. So klingelte Hannover 96 häufiger durch, aber auch der FC Bayern München oder Borussia Dortmund bekundeten ihr Interesse.

    Letztendlich machte das Rennen aber der VfL Wolfsburg. „Bei den Wölfen hatte ich von Anfang an ein gutes Gefühl“, sagt Palacios über die Entscheidung. Das Internat war modern, viele Mitspieler kannte er bereits. Während andere 14-Jährige den Verlust ihres Elternhauses nur schwer verkraften können, war der Offensivmann allein auf den Fußball fokussiert. Mit Mitspielern wie Julian Brandt (Borussia Dortmund), Paul Seguin (SpVgg Greuther Fürth) oder Maximilian Rossmann (Viktoria Köln) dominierte er den Nachwuchsbereich im Nordosten des Landes. Allein in seinen 87 A- und B-Junioren-Bundesligaspielen schoss Palacios rekordverdächtige 78 Tore und bereitete weitere 33 Treffer vor. Damit holte er nicht nur dreimal die Torjägerkanone, sondern auch einmal die deutsche A-Jugend-Meisterschaft. „Ich bin aber immer ruhig und mit den Füßen auf dem Boden geblieben“, betont Palacios, der seinerzeit auch in den DFB-Nachwuchsmannschaften zu finden war.

    Vielleicht wäre eine weitere A-Jugend-Meisterschaft für den Offensivmann drin gewesen, doch RB Leipzig wollte den 18-Jährigen bereits in der Winterpause nach Sachsen holen. Dafür war der damalige Drittligist bereit, 600.000 Euro an die Wölfe zu bezahlen. Bis heute ist Palacios damit der fünftteuertste Neuzugang in der Geschichte der 3. Liga. Doch bei den Bullen war es nicht leicht, sich zurechtzufinden. Viele neue Spieler (zum Beispiel Yussuf Poulsen oder Joshua Kimmich) wurden verpflichtet und die Möglichkeit, in die 2. Bundesliga aufzusteigen, erlaubte keine Experimente. Nach zwei Kurzeinsätzen verletzte sich der Neuzugang und wurde in der Folge nur noch sporadisch eingesetzt. Auch nach dem Aufstieg ins Unterhaus gab es für den Stürmer keine Spielpraxis, weshalb der 19-Jährige zur Winterpause an Rot-Weiß Erfurt in die 3. Liga ausgeliehen wurde.

    Nach seiner Rückkehr zu RB Leipzig kam Palacios in die Reserve der Bullen. „Die erste Mannschaft war voll mit guten Spielern, von denen viele in das zweite Team gehen mussten“, erinnert er sich heute an seine Zeit in der Regionalliga Nordost zurück, „so konnte sich keine richtige Einheit bilden und ähnlich holprig verlief dann auch die Saison.“ In der nächsten Spielzeit war die Reserve erfolgreicher, doch zu seinem größten Fußballerlebnis kam Palacios eher zufällig. „Vor dem Spiel gegen Borussia Dortmund ging in der 1. Mannschaft eine Grippewelle um“, erinnert sich der torhungrige Akteur an sein Bundesligadebüt, „deshalb wurde mir gesagt: ‚Pack deine Sachen, du fliegst nach Dortmund!‘“ Vor 80.000 Fans durfte Palacios die letzten zehn Minuten gegen die drohende Auswärtsniederlage ankämpfen und traf sogar in der 94. Minute zum Ausgleich – nur leider stand er dabei minimal im Abseits. „Dennoch ist dieses Spiel mein schönster Fußballmoment bis heute“, sagt der 26-Jährige, der stets das Positive im Sinn hat.

    Und irgendwas musste in dem Offensivmann geklickt haben, denn nach seiner Rückkehr in die zweite Mannschaft traf Palacios, wie er wollte. In den zwölf Spielen, die er noch für die Reserve bestritt, konnte er 15 Tore verbuchen und sicherte sich damit die Torjägerkanone. Der Offensivspieler führt das auf die Umgebung zurück: „Was ich brauche, um zu funktionieren, sind ein lockeres Team und das Vertrauen des Trainers. Wie hier bei der Viktoria.“ Und Coach Robert Klauß (heute Trainer vom 1. FC Nürnberg) schien ihm genau das bieten zu können.

    Doch auch das gute Saisonergebnis der Reserve hinderte RB Leipzig nicht daran, die zweite Mannschaft in der Folge vom Spielbetrieb abzumelden. Palacios stieg in das erste Team auf, wurde aber ohne Spielpraxis im Winter an den Zweitligisten 1. FC Nürnberg abgegeben. „Zu so einem großen Verein zu kommen, war eine sehr schöne Sache“, sagt er heute dazu. Mit dem Traditionsklub stieg er in die Bundesliga auf, schoss im Oberhaus Tore gegen Fortuna Düsseldorf und Schalke 04, konnte aber letztlich den direkten Wiederabstieg nicht verhindern. In der 2. Bundesliga ging es für ihn zu Jahn Regensburg, doch glücklich wurde Palacios bei seinem neuen Arbeitgeber nicht. Als sich eine Leihe zum abstiegsbedrohten MSV Duisburg in der 3. Liga anbot, ergriff er seine Chance und ging in den Westen. Obwohl er in Duisburg fast die Hälfte der Zeit aufgrund eines Muskelbündelrisses ausfiel, halfen seine Tore und Vorlagen den Zebras zum Klassenerhalt.

    Und dann kam Viktoria Köln. „Das hat sich von Anfang an spannend angehört“, sagt Palacios erfreut, „die Gespräche waren positiv und der Kontakt lief reibungslos.“ Seine Frau, das gemeinsame Baby (vier Monate) und Familien-Hund „Coco“ sind in Köln gut angekommen. Deshalb konzentriert er sich jetzt auf den Klub von der Schäl Sick. „Ich würde gerne auf längere Sicht eine Spielklasse höher spielen“, lächelt er. „Wenn die Viktoria mitkommt, wäre das top.“

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  • Gegnercheck: Viktoria Köln empfängt den FSV Zwickau

    Gegnercheck: Viktoria Köln empfängt den FSV Zwickau

    Im ersten Drittliga-Heimspiel der Saison empfängt Viktoria Köln am Samstag im Sportpark Höhenberg (Anpfiff 14.00 Uhr) den FSV Zwickau. Der Klub von der Schäl Sick und die Schwäne aus Sachsen beendeten die letzte Saison punktgleich. Somit ist es wenig überraschend, dass beide Mannschaften zurzeit auf dem gleichen Tabellenplatz stehen.

    Die letzte Saison:

    Wie viele andere Vereine wurde auch der FSV Zwickau von Corona hart getroffen. Mehrere Spiele wurden abgesagt, Spieler mussten sich in häusliche Quarantäne begeben. Dennoch ließ sich die Mannschaft um FSV-Coach Joe Enochs nicht in den Abwärtsstrudel hinabziehen, sondern kämpfte sich aus dem Tabellenkeller in das gesicherte Mittelfeld der 3. Liga. Allen voran Mittelfeldspieler Morris Schröter und Stürmer Ronny König, die je zehn Saisontreffer beisteuerten, verhalfen dem Fußball-Sport-Verein zum Verbleib. Letztlich hatten die Schwäne am Saisonende 51 Zähler gesammelt und belegten punktgleich mit Viktoria Köln einen soliden zehnten Rang.

    Die Vorbereitung und der Saisonauftakt:

    Die Sachsen gingen mit einer 1:5-Niederlage gegen den Zweitligisten 1. FC Nürnberg in die Vorbereitung. Im Anschluss wählte der Verein Gegner aus der Regionalliga Nordost und fuhr Siege gegen BSG Chemie Leipzig (7:1), FC Carl Zeiss Jena (2:1) und ZFC Meuselwitz (2:0) ein. Im letzten Testspiel gegen den tschechischen Zweitligisten FK Usti nad Labem kamen die Schwäne allerdings nicht über ein 1:1-Unentschieden hinaus. Im ersten Spiel in der 3. Liga bekam es der FSV genau wie die Viktoria mit einem Aufsteiger zu tun. Gegen die Reserve von Borussia Dortmund unterlagen die Sachsen mit 1:2 und teilen sich zurzeit mit der Viktoria einen Tabellenplatz.

    Kader:

    Elf Spieler gab der FSV Zwickau in der Sommerpause ab. Während der Abschied von Leihspielern wie Jozo Stanic oder Maximilian Wolfram bereits im Vorhinein fest stand, war der Abgang von Morris Schröter (ablösefrei, Dynamo Dresden) schwer zu verkraften. Schröter war in der letzten Spielzeit an 18 Treffern der Zwickauer beteiligt, zudem stand er bei 36 von 38 Spielen für die Schwäne auf dem Feld. Seine Position im rechten Mittelfeld wird nun von einem der neun Neuzugänge eingenommen: Dominic Baumann (26, zuvor Würzburger Kickers) hat bereits über 100 Partien in der 3. Liga für Würzburg und Dresden absolviert. Zudem haben sich die Sachsen bei Hansa Rostock bedient: Mit Nils Butzen (28, Mittelfeldspieler) und Max Reinthaler (26, Innenverteidiger) sind zwei Ergänzungsspieler von der Ostsee nach Sachsen gekommen. Zudem wurde Luca Horn (22, Mittelfeldspieler) für ein Jahr von der Kogge ausgeliehen.

    Spieler im Fokus:

    Mit 38 Jahren ist Ronny König weiterhin der Torgarant für die Schwäne. Der in Sachsen geborene Stürmer netzt seit Sommer 2016 für den FSV ein und kommt mittlerweile auf 64 Treffer für seinen Arbeitgeber. Der Stürmer stieg 2007 mit dem SV Wehen Wiesbaden in die 2. Bundesliga auf und spielte im Unterhaus nicht nur für den SVWW, sondern auch für Rot-Weiß Oberhausen, Erzgebirge Aue und Darmstadt. Wenn König gegen die Viktoria auf dem Feld steht, wäre es für den Stürmer das 200. Pflichtspiel für den Fußball-Sport-Verein.

    Der Trainer:

    Joe Enochs hält nicht viel von Wechseln. Der 49-Jährige war als aktiver Profisportler zwölf Jahre beim VfL Osnabrück, bevor er seine Fußballschuhe für die Lila-Weißen an den Nagel hängte und sich die Trainerjacke anzog. Nach knapp einem weiteren Jahrzehnt, in welchem er die U 19, U 23 und die erste Mannschaft des Vereins für Leibesübungen trainierte, stellte ihn die Geschäftsführung im Herbst 2017 frei und bot ihm einen anderen Posten im Klub an. Da Enochs weiter Profi-Trainer sein wollte, wechselte er zum FSV Zwickau. Das Arbeitsverhältnis geht mittlerweile in die vierte Saison.

    Historie:

    Die Wurzeln des FSV Zwickau reichen zurück bis ins Jahr 1912. Der Verein aus der Stadt des „Trabis“ erlangte seine Größe allerdings erst 1950, als er als erste Mannschaft die DDR-Meisterschaft für sich entscheiden konnte. Damals hieß der Klub noch ZSG Horch Zwickau, wurde aber im nächsten Jahr zu BSG Motor Zwickau unbenannt. In den kommenden Jahren gewannen die Sachsen zweimal den DDR-Pokal (1963 und 1967), bevor der Klub 1968 seinen Namen in BSG Sachsenring Zwickau änderte. Unter diesem Namen feierte man nicht nur 1975 erneut den Sieg des DDR-Pokals, sondern kam in der Folge auch im Europapokal der Pokalsieger bis ins Halbfinale. In den Achtzigern wurde der Verein zur Fahrstuhlmannschaft in der DDR, was sich auch nach dem Fall der Mauer nicht änderte. Seit 1990 heißt der Klub FSV Zwickau und spielte zwischen der 2. Bundesliga und der Landesliga Sachsen in jeder Spielklasse. Seit 2016 sind die Schwäne in der 3. Liga vertreten.

    Bisherige Bilanz:

    Viermal trafen sich die beiden Klubs mittlerweile auf dem Spielfeld. Während die ersten beiden Partien in der Saison 2020/2021 torreiche Begegnungen waren (eine 0:4-Niederlage und ein 3:0-Sieg aus Sicht der Viktoria), gab es in der letzten Spielzeit zu Hause ein 1:1-Unentschieden. Beim Rückspiel am 31. Spieltag gewannen die Höhenberger in der GGZ-Arena mit 2:1 dank der Treffer von Moritz Fritz und Michael Schultz. Beide Tore wurden von Marcel Risse vorbereitet.

    Die Partie in den Medien:

    Anpfiff der Partie ist am Samstag um 14.00 Uhr im Sportpark Höhenberg. Die Partie wird live und in voller Länge ab 13.45 Uhr auf Magenta Sport zu sehen sein. Dazu werden die Anhänger der Viktoria wie gewohnt über die Social Media Kanäle (FacebookInstagramYoutube und Twitter) auf dem Laufenden gehalten. Unter www.viktoria1904.de/spielticker gibt es zudem einen Liveticker.

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  • Viktoria-Heimspiel am Samstag endlich wieder mit Zuschauern!

    Viktoria-Heimspiel am Samstag endlich wieder mit Zuschauern!

    Seit heute ist endgültig klar: 5.000 Zuschauer können am Samstag (Anpfiff: 14 Uhr) beim ersten Saison-Heimspiel von Viktoria Köln gegen den FSV Zwickau dabei sein. Grundlage dafür ist der Inzidenzwert des heutigen Tages. Hätte dieser über 35 gelegen, wäre eine schärfere Corona-Regelung möglich gewesen. Dies ist aber nicht der Fall. Und so freut sich die Mannschaft von Viktoria Köln darauf, endlich wieder ein Heimspiel vor reichlich Fans austragen zu können.

    „In der letzten Saison haben wir nur zweimal die Möglichkeit gehabt, Zuschauer im Sportpark Höhenberg zu begrüßen“, weiß Viktoria-Kapitän Marcel Risse. „Jetzt freue ich mich, dass unsere Mannschaft endlich wieder vor Publikum spielen darf. Denn die Unterstützung der heimischen Fans ist elementar wichtig. Sie bringt Herz, Seele und Emotionen ins Stadion zurück. All das hat uns Spielern und natürlich auch den Zuschauern selbst für lange Zeit gefehlt.“

    Somit gilt es, sich möglichst schnell unter www.viktoria-tickets.de die Eintrittskarten für die Partie am Samstag gegen den FSV Zwickau zu sichern. Im Stadion selbst – die Tore öffnen zwei Stunden vor Anpfiff – sind die Zuschauer angehalten, die Abstandsregelungen einzuhalten. Ein medizinischer Mund- und Nasenschutz (MNS) ist auf dem Stadiongelände verpflichtend, bis der Sitzplatz oder Stehplatz eingenommen wurde. Dann kann es endlich wieder losgehen!

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  • Viktoria sichert sich die Dienste von Möller

    Viktoria sichert sich die Dienste von Möller

    Neuer Stürmer für Viktoria Köln: Der Klub von der Schäl Sick sichert sich die Dienste von Nikolaj Möller. Der 19-Jährige, der in der Jugend unter anderem bei Malmö FF und dem FC Bologna seinen Schliff erhielt, wechselte im vergangenen Jahr zu Arsenal London. Die Gunners leihen den Schweden jetzt an die Höhenberger aus.

    Möller freut sich sehr darauf, im Trikot der Kölner aufzulaufen. „Ich bin ein ambitionierter Spieler“, so der Stürmer. „Ich will das Beste für mich, das Team und natürlich den Klub. Ich habe die neuen Kollegen schon ein wenig in Aktion gesehen. Ich glaube, die Viktoria ist ein gutes Team. Deshalb denke ich, wir sind auf einem guten Weg.“

    Marcus Steegmann, der Sportlicher Leiter von Viktoria Köln, schätzt die Qualitäten des Schweden: „Nikolaj Möller ist ein sehr veranlagter Spieler. Er ist groß gewachsen und besitzt eine starke Physis – gepaart mit guter Technik. Ich bin überzeugt, dass er sehr gut in unser Team passt. Er ist ein junger Spieler, der großes Entwicklungspotenzial hat und bei uns die nächsten Schritte machen möchte.“

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  • Dienstag, 19:04 Uhr: Fanabend mit Rossmann und Thiele

    Dienstag, 19:04 Uhr: Fanabend mit Rossmann und Thiele

    Am Dienstagabend um 19:04 Uhr findet der nächste Fanabend von Viktoria Köln statt. Im Ristorante Zur Merheimer Heide, im Zugangsbereich des TuS rrh. 1874, haben die Fans die Möglichkeit, Viktoria-Abwehrmann Maximilian Rossmann und Viktoria-Stürmer Timmy Thiele ihre Fragen zu stellen. Somit kommt es vor dem ersten Heimspiel am Samstag gegen den FSV Zwickau noch einmal zu einem interessanten Austausch.

    Wer beim Fanabend dabei sein möchte, muss sich als getestet, geimpft oder genesen ausweisen können. Schnelltests können beispielsweise beim Testzentrum Höhenberg gemacht werden. Die Viktoria freut sich auf einen tollen Abend mit den Anhängern.

    Infos zum Fantreffen:

    Datum: Dienstag, 27. Juli 2021

    Beginn: 19:04 Uhr

    Talkgäste: Maximilian Rossmann, Timmy Thiele

    Ort: Ristorante Zur Merheimer Heide, Merheimer Heide, 51103 Köln

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