Kategorie: Uncategorized

  • Viktoria Köln unterliegt beim Aufsteiger aus Berlin

    Viktoria Köln unterliegt beim Aufsteiger aus Berlin

    Viktoria Köln hat das erste Saisonspiel in der neuen Drittliga-Saison verloren. Am Sonntagnachmittag mussten sich die Höhenberger mit 1:2 bei Viktoria Berlin geschlagen geben. Dabei hatte der erst 17-jährige Youssef Amyn die Gäste aus der Domstadt in der 33. Minute in Führung gebracht. Allerdings drehten die Hauptstädter die Begegnung durch Treffer von Yannis Becker (37.) und Lucas Falcao (38.) noch vor der Pause. In der zweiten Hälfte brachten die Berliner den Vorsprung dann über die Zeit.

    Viktoria-Cheftrainer Olaf Janßen setzte im Tor auf Moritz Nicolas. Für den aus der letzten Saison Gelbrot-Gesperrten Daniel Buballa setzte Janßen in der Linksverteidigung auf Niklas May. Daneben spielen Christoph Greger, Maximilian Rossmann und Florian Heister. Die Sechserposition bekleideten Kai Klefisch und Moritz Fritz. Youssef Amyn, Federico Palacios und Marcel Risse kamen im offensiven Mittelfeld zum Zug. Albert Bunjaku wurde als einzige nominelle Sturmspitze aufgeboten.

    Bei Temperaturen von fast 30 °C erwischten die Höhenberger einen guten Start. Nach vier Minuten prüfte Palacios Keeper Philip Sprint. Der lies das Leder abklatschen und der Ball war beim Nachschuss im Tor – doch Schiedsrichter Florian Exner entschied auf Abseits. Im Anschluss fanden auch die Gastgeber gut in die Partie, sodass sich erst einmal eine ausgeglichene Begegnung entwickelte. In der 15. Minute hatte Lucas Falcao eine Einschussmöglichkeit, doch Nicolas parierte glänzend.

    Auch ein Falcao-Freistoß 60 Sekunden später sorgte für Gefahr. Doch das Leder ging über das Kölner Gehäuse. In der 20. Minute kam Bunjaku mit einer Direktabnahme im Strafraum zum Abschluss. Doch sein Versuch ging rechts am Kasten der Berliner vorbei. Sechs Minuten später brachte der 37-jährige Stürmer das Leder nach Risse-Flanke von rechts über die Linie. Doch wieder machte der Schiedsrichter den Rechtsrheinischen mit einer Abseitsentscheidung einen Strich durch die Rechnung.  

    Die Gastgeber blieben vor allem nach Standardsituationen gefährlich. In der 33. Minute fiel dann aber die Führung für Viktoria Köln. Risse setzte sich auf der rechten Außenbahn durch und passte flach nach innen vor das Berliner Gehäuse. Amyn stand goldrichtig und bugsierte das Leder aus kurzer Distanz über die Linie – 0:1! Diese glich Yannis Becker in der 37. Minute aber mit einem Traumtor aus. Wenig später klingelte es erneut im Kölner Kasten. Falcao traf zum 2:1 für die Hauptstädter (38.). Damit ging es in die Pause.

    Janßen setzte in den zweiten 45 Minuten auf David Philipp für Palacios. Und der Mann mit der Nummer zehn hatte 120 Sekunden nach seiner Einwechslung gleich den Ausgleich auf dem Fuß. Allerdings streifte der Ball am Tor vorbei. In der 51. Minute waren die Gastgeber wieder am Drücker. Moritz Seiffert scheiterte allerdings freistehend an Schlussmann Nicolas. Die Höhenberger agierten in dieser Phase druckvoll. Das machte Hoffnung auf den Ausgleichstreffer.

    Viktoria Berlin blieb bei schnellen Gegenangriffen gefährlich. Im Tor mussten die Gastgeber ab der 70. Minute auf Stammkeeper Sprint verzichten. Der Verletzte wurde durch Torhüter Julian Krahl ersetzt. Die Kölner verstanden es trotzdem nicht, daraus Kapital zu schlagen. Zwar erspielten sich die Höhenberger in der Schlussphase noch einige Gelegenheiten, doch so richtig gefährlich wurde es dabei für die Gastgeber nicht. Somit blieb es nach 90 Minuten beim 2:1 für Viktoria Berlin.   

    Aufstellung: Moritz Nicolas – Niklas May (80. Patrick Sontheimer), Christoph Greger, Maximilian Rossmann, Florian Heister (80. Alexander Höck) – Kai Klefisch (70. Jeremias Lorch), Moritz Fritz – Youssef Amyn, Federico Palacios (46. David Philipp), Marcel Risse – Albert Bunjaku (60. Simon Handle)

    Tore: 0:1 Youssef Amyn (33.), 1:1 Yannis Becker (37.), 2:1 Lucas Falcao (38.)

    Gelber Karten:

    Viktoria Berlin: –

    Viktoria Köln: Kai Klefisch (15.)

    Zuschauer: 1.112

    Viktoria – das V steht für Vussball!

    Weitere Nachrichten zur 1. Mannschaft von Viktoria Köln finden Sie hier!

    Zum Online-Ticketverkauf von Viktoria Köln geht es hier!

  • Greger: „Es ist wichtig, gut in die Saison zu starten“

    Greger: „Es ist wichtig, gut in die Saison zu starten“

    Am Sonntag startet für Viktoria Köln in Berlin die Drittliga-Saison 2021/2022. Aller Voraussicht nach wird dann auch Christoph Greger mit von der Partie sein. Der 24-Jährige, der in München geboren wurde, wechselte von der SpVgg Unterhaching zu den Höhenbergern. Vor dem ersten Saisonspiel verrät der Innenverteidiger im Interview, wie die ersten Wochen in Köln verlaufen sind und mit welchen Erwartungen er in die Spielzeit geht.

    Herr Greger, Sie sind im Juni aus Unterhaching zur Viktoria gewechselt. Sind Sie schon in Köln angekommen?

    Christoph Greger: Total! Ich habe mich hervorragend eingelebt. Ich habe sofort Anschluss im Team gefunden. Ich hatte schnell eine Wohnung. Für mich war das ein sehr guter Start und ich fühle mich sehr wohl. Jetzt muss nur noch der sportliche Erfolg kommen. Ich hoffe, dass wir eine gute Saison spielen und unsere Ziele erreichen.

    Aus Bayern zum Dom, das ist aber doch trotzdem eine ganz schöne Umgewöhnung, oder?

    Greger: Ja, das stimmt. Für mich ist das eine neue Erfahrung. Aber bislang gefällt es mir sehr gut. Es gibt also keinen Grund, sich zu beschweren.

    Gibt es schon Dinge, die Sie in Köln schätzen gelernt haben?

    Greger: Tatsächlich ist mir aufgefallen, dass Köln ein bisschen kleiner als München ist. Dadurch sind die Wege kürzer. Man braucht nicht so lange, kommt in 15 oder 20 Minuten fast überall hin. Darüber hinaus sind mir die Menschen sehr positiv aufgefallen. Mir wurde schon davor gesagt, dass alle sehr herzlich und freundlich sind. Und das kann ich bisher absolut bestätigen.

    Sie haben natürlich schon diverse Saisonvorbereitungen mitgemacht. Hat sich die Vorbereitung der Viktoria von den bisherigen unterschieden?

    Greger: So eine Vorbereitung unterscheidet sich eigentlich nicht von Verein zu Verein, sondern eher von Trainer zu Trainer. Insofern war das schon eine Umstellung für mich, denn hier haben wir vielleicht noch intensiver und härter trainiert, teilweise sogar dreimal täglich in der Vorbereitung. Aber ich bin ganz gut dadurch gekommen.   

    Am Sonntag steht bei Viktoria Berlin das erste Saisonspiel für Ihren Verein an. Wie ist bei Ihnen so kurz vor Saisonbeginn die Gefühlslage?

    Greger: Man merkt jetzt natürlich, dass die Anspannung ein wenig steigt. Aber es herrscht auch große Vorfreude. Wir haben seit dem letzten Testspiel gegen Mainz II die Ausrichtung auf die Berlin-Partie begonnen. Es wurden viele Videos analysiert. Deshalb können wir es jetzt kaum erwarten.

    Welche Rolle kann Viktoria Köln aus Ihrer Sicht in dieser Saison spielen?

    Greger: Ich hatte schon bei meiner Verpflichtung gesagt, dass es hier sehr viele Spieler gibt, die eine hohe Grundqualität mitbringen. Und das schätze ich auch sehr an unserer Mannschaft. Wir dürfen aber auch nicht vergessen, dass es gewissermaßen einen Umbruch gab: Einige Spieler haben den Verein verlassen, andere sind geholt worden. Der Kader nimmt jetzt immer mehr Formen an. Ich kann sagen, dass wir sehr viel Potenzial und Qualität in der Mannschaft haben. Aber natürlich muss sich das auch noch ein Stück weit finden. Deshalb ist es erst einmal wichtig, gut in die Saison zu starten. Und wir müssen uns weiter einspielen. Darüber hinaus ist eigentlich alles offen.

    Viktoria – das V steht für Vussball!

    Weitere Nachrichten zur 1. Mannschaft von Viktoria Köln finden Sie hier!

    Zum Online-Ticketverkauf von Viktoria Köln geht es hier!

  • Inklusions-Partie ein „absolut positives Event“

    Inklusions-Partie ein „absolut positives Event“

    Am Mittwoch trafen sich die B-Junioren von Viktoria Köln und die intellektuell beeinträchtigten Sportler des Fußball-Leistungszentrums Frechen der Gold-Kraemer-Stiftung im Sportpark Höhenberg für eine gemeinsame Partie. „Das war ein absolut positives Event“, schwärmte nach dem Abpfiff Willi Breuer, Sportlicher Leiter und Trainer für Fußballspieler mit Behinderung in Frechen, „womöglich war das die beste Trainingseinheit, die wir je hatten.“

    Die U 17 der Viktoria und die Fußballer aus Frechen, die teilweise bei Kreisligisten in der Region kicken, machten sich zu Beginn gemeinsam warm und mischten dann ihre Teams. „Im Spiel selbst fiel häufig gar nicht auf, wer aus welcher Mannschaft kommt“, sagte Yannik Hohmann, einer der zwei Leiter des Nachwuchsleistungszentrums (NLZ) von Viktoria Köln. „Was sehr gut zeigt: Ein Miteinander ist immer möglich.“

    Nach der Partie gab es für die Spieler beider Mannschaften noch etwas zu essen. Zudem überreichte die Leitung des NLZ ein Trikot der Viktoria als Sinnbild der Inklusion an die Gold-Kraemer-Stiftung. Beide Seiten waren sich einig darüber, dass dieses Event nicht das letzte seiner Art gewesen sein soll.

    Viktoria – das V steht für Vussball!

    Weitere Nachrichten zu Viktoria Köln finden Sie hier!

    Zu einer weiteren Nachricht zum Thema Inklusion geht es hier!

  • Janßen macht Risse zum Viktoria-Kapitän

    Janßen macht Risse zum Viktoria-Kapitän

    Am Sonntag ist es so weit: Für Viktoria Köln steht das erste Saisonspiel auf dem Programm. Hierbei geht es für die Höhenberger zu Viktoria Berlin, dem Aufsteiger aus der Regionalliga Nordost. Bei der Pressekonferenz am Donnerstag sprach Kölns Cheftrainer Olaf Janßen über die anstehende Drittliga-Partie und lüftete das Geheimnis, wer zukünftig Kapitän seiner Mannschaft wird.

    „Natürlich hat Mike Wunderlich ein großes Loch hinterlassen. Aber ich erwarte jetzt auch, dass andere Eigenverantwortung übernehmen – für die Mannschaft und unser Spiel einstehen. Das war für mich die schönste Erkenntnis während der Vorbereitung, dass sich hier eine Heerschar von Spielern herauskristallisiert hat. Jungs, die gesagt haben, sie fühlen sich verantwortlich und sagen, da unser früherer Kapitän nicht mehr da ist, muss ich jetzt für das Mannschaftsgefüge und den Teamgeist mehr tun. Das hat sich hervorragend angefühlt. Am Ende des Tages habe ich mich für den Kapitän Marcel Risse entschieden.“

    Die Entscheidung für den erfahrenen Bundesliga-Profi liegt auf der Hand. „Er hat schon in der vergangenen Saison bei uns gespielt und sich jetzt wieder zu uns bekannt“, so Janßen. „Er ist Vorbild in allen Dingen. Eine bessere rechte Hand kann sich ein Trainer nicht wünschen. Deshalb bin ich froh, dass ‚Cello‘ meinem Wunsch gefolgt ist, denn er ist eigentlich ja kein Lautsprecher. Aber das ist auch nicht wichtig: Entscheidend ist, wie der Spieler nach Innen wirkt und das tut Marcel in herausragender Art und Weise. Unterstützen werden ihn Maximilian Rossmann und Timmy Thiele als Stellvertreter.“

    Neben der Kapitänsentscheidung ging es um den Gegner im ersten Saisonspiel. „Ich kann der Viktoria aus Berlin und meinem Trainerkollegen nur ein großes Kompliment machen“, so Janßen. „Ich habe mir natürlich Spiele angeschaut – unter anderem gegen Hannover 96 und Union Berlin. Da haben sie mich beindruckt. Das ist eine Mannschaft, die sehr mutig ist und immer agieren will, die großen Druck auf den Ball des Gegners ausübt und über ein sehr gutes Umschaltspiel verfügt. Dazu verteidigen sie im Verbund extrem aggressiv und leidenschaftlich. Von daher glaube ich, dass in Berlin eine große Herausforderung auf uns wartet. Es ist das erste Spiel in der 3. Liga für sie. Daher wird die Begegnung ein wenig Pokalspiel-Charakter haben.“

    Viktoria – das V steht für Vussball!

    Weitere Nachrichten zur 1. Mannschaft von Viktoria Köln finden Sie hier!

    Zum Online-Ticketverkauf von Viktoria Köln geht es hier!

  • Gegnercheck: Viktoria Köln gastiert bei Viktoria Berlin

    Gegnercheck: Viktoria Köln gastiert bei Viktoria Berlin

    Das erste Spiel der neuen Saison bestreitet Viktoria Köln am Sonntag um 13 Uhr bei Viktoria Berlin im Jahn-Sportpark. Für den Gastgeber und Aufsteiger aus der Regionalliga Nordost, die Berliner Viktoria, ist die Partie das erste Ligaspiel seit November 2020. Doch nicht nur das macht den Rivalen zu einem schwer einzuschätzenden Gegner.

    Die letzte Saison:

    In die Spielzeit 2020/2021 startete Viktoria Berlin bärenstark. Die ersten elf Spiele in der Regionalliga Nordost gewannen die Himmelblauen und ließen so ihre Konkurrenz hinter sich. Doch auch die Siegesserie der Hauptstädter konnte nichts ausrichten gegen die Corona-Pandemie, die nicht nur diese Regionalliga-Staffel zum Abbruch zwang. In einem Votum sprachen sich die Vereine einstimmig für den Aufstieg des Tabellenführers Viktoria Berlin aus, sodass die Himmelblauen zwar nun ein Teil des Drittliga-Feldes sind, im Jahr 2021 allerdings lediglich zwei Pflichtspiele austrugen: Im AOK-Landespokal Berlin gewannen sie im Viertelfinale gegen Tennis Borussia Berlin mit 3:0, bevor sie im Halbfinale gegen BFC Dynamo eine 0:3-Niederlage einstecken mussten.

    Die Vorbereitung:

    Die ersten zwei Testspiele gewann Viktoria Berlin gegen den brandenburgischen Siebtligisten SG Einheit Zepernick (11:0) sowie gegen den Regionalligisten BFC Dynamo Berlin (2:1). In den folgenden Tests konnte allerdings kein Sieg mehr erzielt werden. Gegen Bundesligist Union Berlin gab es beispielsweise eine 2:5-Niederlage. Gegen die Zweitligisten Hannover 96 (0:1) und Hansa Rostock (3:4) mussten sich die Himmelblauen mit knappen Pleiten zufriedengeben. Im letzten Test vor dem ersten Spiel in der 3. Liga gab es ein 1:1-Remis gegen den Viertligisten Chemnitzer FC.

    Kader:

    Sieben Abgänge und neun Neuverpflichtungen – der Transferverlauf der Berliner ist überschaubar. Unter den Spielern, die den Klub verlassen haben, sind Stammspieler wie der defensive Allrounder Cimo Röcker (27, Hertha BSC II), Mittelfeldspieler Mattis Daube (23, VfB Lübeck) sowie Stürmer Pardis Farcad-Azad (33, vereinslos), der in der Aufstiegssaison fünf Tore in neun Spielen erzielte. Verpflichtet haben die Himmelblauen dafür sechs Spieler aus diversen Regionalligen sowie drei Nachwuchskicker aus der eigenen Jugend. Im Offensivbereich wurde mit Tolcay Cigerci (26, VSG Altglienicke) der zweitbeste Torschütze der Regionalliga Nordost verpflichtet (neun Tore in zehn Spielen). Ihm zur Seite stehen wird Stürmer Pasqual Verkamp (23, zuvor Carl Zeiss Jena), der ebenfalls aus der RL Nordost kommt. Aus dem Westen wird mit Alexander Hahn (28) ein Innenverteidiger, der zuletzt bei Rot-Weiss Essen Stammspieler war, das himmelblaue Trikot tragen. Ebenfalls könnte den Anhängern der Kölner Viktoria der Torwart-Neuzugang Julian Krahl bekannt vorkommen: Der 21-Jährige stand in der letzten Saison in der U 23 des 1. FC Köln zwischen den Pfosten und spielte im Januar dieses Jahres im Testspiel gegen die Höhenberger Jungs.

    Spieler im Fokus:

    Bernd Nehrig kann mit Stolz auf seine bisherige Karriere zurückblicken. Der 34-Jährige gewann mit dem VfB Stuttgart zuerst die A-Jugend-Meisterschaft (2005) und dann die Bundesliga (2007), bevor der defensive Allrounder zur SpVgg Greuther Fürth wechselte. In sechs Spielzeiten kam er auf 184 Einsätze für die Kleeblätter und gewann mit ihnen 2012 die 2. Bundesliga. Nach dem direkten Wiederabstieg ging es für Nehrig zum FC St. Pauli, wo er weitere sechs Spielzeiten im Unterhaus kickte. Nach insgesamt 259 Spielen in der 2. Bundesliga begann für den Routinier das Abenteuer 3. Liga. Für Eintracht Braunschweig absolvierte er in zwei Spielzeiten 32 Spiele und verhalf dem BTSV als Kapitän sogar zur Rückkehr in Liga zwei. Ihn selbst zog es allerdings nach Berlin zur Viktoria. Aufgrund eines Trainingsrückstands konnte Nehrig nur in den letzten drei Partien vor Saisonabbruch zu Einsätzen kommen. Doch zum Aufstieg reichte es trotzdem. In einem Kader mit dem Durchschnittsalter von 23,6 Jahren ist Nehrig mit seinen 34 Jahren ein erfahrener Spieler, dessen Übersicht auf dem Rasen nicht unterschätzt werden darf.

    Der Trainer:

    Benedetto Muzzicato ist mit 42 Jahren auf dem Höhepunkt seiner bisherigen Karriere. Der Trainer aus Bremerhaven spielte in Norddeutschland in jeder Spielklasse zwischen der Regionalliga Nord und der Landesliga Bremen. Als er 2011 zum wiederholten Male beim FC Oberneuland unterschrieb, wurde er kurz darauf gleichzeitig Interimstrainer der Reserve bei dem Regionalligisten. Für mehrere Jahre war er Spieler und Coach zugleich, trainierte den Nachwuchs vom FC Oberneuland oder war Co-Trainer im Jugendbereich von Werder Bremen. Nach dem Ende seiner Spielerkarriere 2015 stattete ihn der FC Oberneuland mit dem Cheftrainerposten aus – und Muzzicato dankte dem abgerutschten Verein, in dem er den Klub souverän aus der sechsten Spielklasse zum Aufstieg verhalf. Über die Stationen TB Uphusen und BSV Schwarz-Weiß Rehden kam Muzzicato letztendlich nach Berlin. Die Himmelblauen verlängerten seinen Vertrag nach dem Aufstieg direkt bis 2023.

    Historie:

    Viktoria Berlin ist ein Verein, der 2013 aus einer Fusion entstand. Die zwei Stammvereine BFC Viktoria 1889 und der Lichterfelder FC waren durchaus bekannte Namen in der Hauptstadt, ohne allerdings in den letzten Jahrzehnten für nationales Aufsehen zu sorgen. Doch vor dem Ersten Weltkrieg gehörte die Viktoria zu den Spitzenvereinen des deutschen Fußballs. In den Jahren 1908 und 1911 gewannen sie die Deutsche Meisterschaft und standen 1907 und 1909 jeweils im Endspiel.

    Die Partie in den Medien:

    Anpfiff der Partie ist am Sonntag um 13 Uhr im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark. Die Partie wird live und in voller Länge ab 12:45 Uhr auf Magenta Sport zu sehen sein. Dazu werden die Anhänger der Viktoria wie gewohnt über die Social Media Kanäle (FacebookInstagramYoutube und Twitter) auf dem Laufenden gehalten. Unter www.viktoria1904.de/spielticker gibt es zudem einen Liveticker.

    Viktoria – das V steht für Vussball!

    Weitere aktuelle Nachrichten zum FC Viktoria Köln finden Sie hier!

  • „#Viktoria-Akademie“ mit der Sepp-Herberger-Urkunde ausgezeichnet

    „#Viktoria-Akademie“ mit der Sepp-Herberger-Urkunde ausgezeichnet

    Viktoria Kölns Projekt „#Viktoria-Akademie“ ist mit der Sepp-Herberger-Urkunde in der Kategorie „Fußball digital“ ausgezeichnet worden. Die digitale Bildungsplattform wurde als Kommunikationsmittel während der Corona-Pandemie auf den Weg gebracht und ermöglicht einen Austausch verschiedener Abteilungen innerhalb eines Klubs sowie von Vereinen untereinander.

    Ungewöhnliche Zeiten erfordern ungewöhnliche Lösungen. Aus dieser Überzeugung heraus entstand bei der Viktoria die kreative Idee, trotz Kontaktbeschränkungen und Lockdown miteinander im regelmäßigen Austausch zu bleiben. „Wir haben für unseren Nachwuchs den Trainingsbetrieb großenteils umgestellt. Vom Fußballplatz haben wir das Training für eine lange Zeit ins Netz verlegt“, erklärt Yannik Hohmann, der Administrative Leiter des Nachwuchsleistungszentrums (NLZ).

    Doch nicht nur die Jugendspieler litten unter der Pandemie, auch die Coaches hätten vor einer harten Bewährungsprobe gestanden. So erzählt Hohmann: „Den Trainern fehlte der regelmäßige fachliche Austausch unter Kollegen. Außerdem gab es innerhalb der Trainer- und Mitarbeitersitzungen den Wunsch nach weiterer Fortbildung.“ So entstand die Idee zur „#Viktoria-Akademie“. Mit dieser neuen Plattform wurden digitale Räume für Mitarbeiterschulungen sowie ergänzende Angebote entwickelt – etwa Vorträge, das Teilen interessanter Artikel rund um den Fußball oder regelmäßige Zoom-Meetings.

    Mit dem Projekt habe der Verein Pionierarbeit geleistet, von der man auch nach der Pandemie noch profitieren werde, so Hohmann. Zudem ist angedacht, dem Partnerverein SV Altenberg einen Zugang zur „#Viktoria-Akademie“ zu ermöglichen. Das öffne die Tür für einen neuartigen Wissenstransfer vom NLZ in den Amateurverein, erläutert er. Mit der Auszeichnung Sepp-Herberger-Urkunde in der Kategorie „Fußball digital“ habe man den Weg der Viktoria zu einer zeitgemäßen Mitarbeiterweiterbildung präsentiert und vielleicht auch anderen einen Impuls für künftige Gedankenspiele in diesem Bereich gegeben.

    Viktoria – das V steht für Vussball!

    Weitere Nachrichten aus dem Nachwuchsbereich bei Viktoria Köln gibt es hier!

  • Saisonauftakt gegen Viktoria Berlin

    Saisonauftakt gegen Viktoria Berlin

    Am Wochenende startet endlich wieder die 3. Liga! Der Klub von der Schäl Sick beginnt die Saison 2021/2022 am Sonntag um 13 Uhr mit einem Novum: Zum ersten Mal spielt Viktoria Köln gegen Viktoria Berlin. Ob das Spiel wie geplant im Jahn-Sportpark stattfinden wird, ist zu dieser Stunde noch nicht bestätigt.

    Der Saisonverlauf der vergangenen Spielzeit hätte für beide Vereine nicht unterschiedlicher sein können. Während die Viktoria aus der Domstadt wettbewerbsübergreifend von den letzten 15 Partien nur eine verlor und somit nicht nur einen soliden 12. Platz in der 3. Liga erreichte, sondern auch den Bitburger-Pokal gewann, hatte der Namensvetter aus Berlin quasi keine Rückrunde. Seit November ruhte der Ball in der Regionalliga Nordost, lediglich zwei Spiele bestritten die Himmelblauen im Berliner Landespokal im Mai. Dennoch wurde nach Abbruch der Liga der bis dahin ungeschlagene Tabellenführer zum Meister gekürt, weshalb die Hauptstädter nun zum ersten Mal an der 3. Liga teilnehmen.

    Wo das Spiel am Sonntag stattfinden wird, ist derweil noch nicht komplett sicher. Nach dem Aufstieg musste Viktoria Berlin die Heimspielstätte, das Stadion Lichterfelde, aufgrund von zu wenigen Zuschauerplätzen verlassen und zog um in den Jahn-Sportpark. Zwar liegt eine Betriebserlaubnis für die Spielstätte im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg vor. Doch der Spielausschuss des Deutschen Fußball-Bundes will seine Entscheidung erst noch fällen. Als Ausweichstadion wird das Olympiastadion in Berlin gehandelt.

    Im letzten Testspiel vor dem Drittliga-Auftakt trennten sich Viktoria Köln und 1. FSV Mainz 05 II mit einem 1:1-Unentschieden. Kontrahent Viktoria Berlin erzielte ebenfalls ein 1:1-Remis gegen den Chemnitzer FC.

    Viktoria – das V steht für Vussball!

    Weitere aktuelle Nachrichten zum FC Viktoria Köln finden Sie hier!

     

  • Sontheimer trägt ab sofort das Trikot der Viktoria

    Sontheimer trägt ab sofort das Trikot der Viktoria

    Nächster Neuzugang bei Viktoria Köln: Mittelfeldspieler Patrick Sontheimer wird die Höhenberger ab sofort verstärken. Der 23-Jährige, der in Marktoberdorf geboren wurde, bestritt bereits 57 Zweitliga-Partien (für Würzburg und Fürth) und 48 Drittliga-Spiele (für Würzburg). Darüber hinaus hat er im Nachwuchsbereich einige Länderspiele absolviert und fällt noch unter die U 23 Regelung.

    „Patrick Sontheimer bringt für seine 23 Jahre eine Menge Erfahrung mit“, berichtet Marcus Steegmann, der Sportliche Leiter von Viktoria Köln. „Er ist ein Spieler, der sehr laufstark ist und ein gutes Umschaltverhalten in die Offensive hat. Er bewegt sich gut in den Zwischenräumen und verkörpert einen Spielertyp, den wir so noch nicht in unserer Mannschaft haben. Deswegen freue ich mich, dass er uns verstärken wird.“

    Sontheimer wird am Dienstag zum ersten Mal am Mannschaftstraining der Rechtsrheinischen teilnehmen. „Ich freue mich riesig, dass ich hier bin“, so der offensive Mittelfeldspieler. „Die Verantwortlichen hier haben sich sehr früh für mich interessiert. Jetzt bin ich froh, dass es geklappt hat. Ich kann es kaum erwarten, die Mannschaft kennenzulernen und hoffe, der Viktoria mit meinen Stärken helfen zu können.“

    Viktoria – das V steht für Vussball!

    Weitere Nachrichten zu Viktoria Köln finden Sie hier!

    Zum Online-Ticketverkauf bei der Viktoria geht es hier!

  • Viktoria Köln mit Zeichen für Inklusion

    Viktoria Köln mit Zeichen für Inklusion

    Die B-Junioren von Viktoria Köln erhalten am Mittwoch besonderen Besuch: In Höhenberg gastieren intellektuell beeinträchtigte Sportler. Die Akteure kommen aus dem Fußball-Leistungszentrum Frechen der Gold-Kraemer-Stiftung.

    Für Willi Breuer, den Sportlichen Leiter und Trainer für Fußballspieler mit Behinderung in Frechen, ist dieses Spiel ein Novum: „Wir haben schon häufiger gegen andere Mannschaften gespielt, aber diesmal werden wir unsere Teams mischen. So spielen unter dem Aspekt der Inklusion die ‚Schwachen und die Starken‘ zusammen, Eindrücke können gesammelt und Führungsqualitäten entdeckt und ausgebaut werden.“

    Auch Andreas Rettig, der Vorsitzende der Geschäftsführung der Spielbetriebs GmbH von Viktoria Köln, sieht in dem Freundschaftsspiel eine Möglichkeit, soziales Engagement voranzutreiben und Viktorias Nachwuchs zu sensibilisieren: „Bei diesem Spiel steht nicht der sportliche Wettstreit im Vordergrund, sondern das gemeinsame Erlebnis. Ich bin mir sicher, dass dieses Spiel allen auf dem Platz lange in Erinnerung bleiben wird.“

    Die Partie findet am Mittwoch, den 21. Juli, um 18.30 Uhr auf dem Kunstrasenplatz II am Sportpark Höhenberg statt. Der Eintritt ist für Zuschauer kostenlos.

    Viktoria – das V steht für Vussball!

    Weitere Nachrichten zur 1. Mannschaft von Viktoria Köln finden Sie hier!

    Zu einer weiteren Nachricht zum Thema Inklusion geht es hier!

  • DFB-Pokal: Tickets für Hoffenheim-Spiel im freien Verkauf

    DFB-Pokal: Tickets für Hoffenheim-Spiel im freien Verkauf

    Am 9. August empfängt Viktoria Köln in der 1. Hauptrunde des DFB-Pokals die TSG Hoffenheim. Anpfiff der Partie ist um 18.30 Uhr. Jetzt läuft der Ticketverkauf für die Pokal-Begegnung gegen den Bundesligisten. Eintrittskarten sind online unter www.viktoria-tickets.de oder in der Geschäftsstelle am Sportpark Höhenberg (zwischen 15.00 und 18.00 Uhr) erhältlich.

    Viktoria – das V steht für Vussball!

    Weitere Nachrichten zur 1. Mannschaft von Viktoria Köln finden Sie hier!

    Zum Online-Ticketverkauf von Viktoria Köln geht es hier!