Am Mittwoch ist es so weit: Viktoria Köln ist im Halbfinale des Bitburger-Pokals beim Stadtrivalen Fortuna zu Gast. Olaf Janßen, der Cheftrainer der Höhenberger, will von einer Favoritenrolle seines Teams nichts wissen. „Ich gehe davon aus, dass wir uns am Mittwoch auf Augenhöhe bewegen“, so der 54-Jährige auf einer Pressekonferenz vor der Auswärtspartie.
Dass die Spiele gegen die Südstädter eine besondere Sache sind, durfte Janßen schon selbst miterleben. „Das war auch ein Halbfinale im Bitburger-Pokal – vor drei Jahren – als ich zum ersten Mal bei der Viktoria war. Wir haben das Spiel nach Verlängerung gewonnen. Es waren viele Zuschauer im Stadion. Das war eine Partie voller Emotionen, es ging hin und her.“
So wünsche man sich ein Pokalspiel, fuhr der Viktoria-Chefcoach fort. „Das ist eine schöne Erinnerung.“ Umso trauriger sei er, dass das Kölner Derby aufgrund der Corona-Pandemie nicht vor Zuschauern ausgetragen werden kann. Janßen: „Das wäre sicher voll bei der Fortuna im Südstadion geworden. Das ist ein Wehrmutstropfen, wenn man daran denkt.“
Janßen geht davon aus, dass sein Team alles investieren muss, um das Finale des Wettbewerbs zu erreichen. „Die Fortuna ist ein Spitzenteam in der Regionalliga, wir sind im Mittelfeld der 3. Liga. Leistungsmäßig liegen keine Welten dazwischen. Von daher wird die Fortuna alles reinlegen. Wir wollen auch alles reinlegen“, äußerte sich der Viktoria-Trainer vor der Partie.
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Trotz eines starken Fights musste sich die Mannschaft von U 19-Chefcoach Marian Wilhelm im Testspiel gegen Borussia Dortmund mit 0:2 (0:1) geschlagen geben. Die Schwarz-Gelben gingen im Sportpark Höhenberg früh durch einen Kopfball in Führung und konnten diese gegen konstant stark spielende Höhenberger Jungs in der zweiten Hälfte ausbauen. U 19-Chefcoach Marian Wilhelm sprach nach der Partie von einem Spiel auf „Augenhöhe“.
Im Tor setzte Marian Wilhelm auf Yannik Hasenbein mit der Kapitänsbinde. Die Viererkette in der Abwehr bildeten Ilhan Altuntas, Maximilian Fischer, Phil Zimmermann und Tim Schirmer. Davor agierten Marten Imping und Murat Aydin auf der Doppelsechs. Für Offensivakzente sollten Lamin Touray, Arif Alkan und Nils Stephan sorgen. Vor ihnen agierte Seokju Hong, der dreifache Torschütze des vergangenen Schalke-Spiels.
Die erste Chance der Partie gehörte den Gastgebern. Nach einem Zuspiel aus dem Mittelfeld lief Hong auf den Dortmunder Kasten zu, allerdings konnte Verteidiger Nnamdi Collins noch in letzter Instanz klären (5.). Zur ersten Chance kam die U 19 des DFB-Pokalsiegers durch eine Ecke von Abu-Bekir El-Zein: Diese schlug er punktgenau auf Innenverteidiger Colin Noah Kleine-Bekel, der unhaltbar ins Tor einnickte (9.).
In der Folge übernahmen die Borussen die Spielkontrolle weitestgehend, ohne die Führung ausbauen zu können. Sowohl Bradley Fink (16.) als auch El-Zein (17.) ließen Chancen für die Dortmunder aus. Nachdem die Höhenberger die Druckphase überstanden hatten, kamen auch sie zu einigen Torgelegenheiten. Der stark aufspielende Imping (18.) und Stürmer Hong (19.) konnten den Ball aber nicht im Tor der Westfalen unterbringen. Auch eine Freistoßhereingabe von Imping auf den Kopf von Zimmermann brachte nicht den gewünschten Ertrag (20.).
Nach einer halben Stunde drehten dann die Kölner richtig auf. Imping gewann einen Zweikampf im Mittelfeld und setzte seinen Kollegen Touray ein. Dieser sah den freistehenden Stephan, der an BVB-Keeper Daniel Dudek scheiterte. Auch der kraftvolle Nachschuss von Ilhan Atuntas führte nicht zum Ausgleich (36.). Kurz darauf konnte Dudek einen Schuss von Altuntas nicht festhalten, sodass Hong zum Abschluss kam. Doch das Leder verfehlte erneut das Tor. So ging es nach ausgeglichenen 45 Minuten mit 0:1 in die Halbzeit.
Aus dieser kamen die Jungs von der Schäl Sick unverändert. Dortmund-Coach Mike Tullberg wechselte hingegen alle Feldspieler aus und ließ lediglich Keeper Dudek auf dem Platz. Wie auch im ersten Durchgang ging es nach Wiederbeginn hin und her, wobei vor allem die Keeper glänzen konnten: Einen Schuss von Rilind Hetemi konnte Hasenbein noch mit dem Fuß abwehren. An dessen Abpraller versuchte sich Julius Rauch, doch der Ball landete schließlich wieder bei Hetemi. Der U 21-Nationalspieler aus dem Kosovo ließ aber auch diese Chance liegen (56.). Weitere Abschlüsse von Alkan (62.) und Touray (63.) verfehlten ihr Ziel knapp. Nachdem sich beide Teams schwertaten, Chancen zu kreieren, machte der A-Junioren-Meister von 2019 den Deckel drauf: Eine Flanke von Wesley Heimann in den Sechzehner landete auf dem Kopf von Angreifer Julius Rauch. Dieser köpfte das Leder wuchtig in den Kasten der Viktoria (72.). Keeper Hasenbein, der nach einer insgesamt starken Leistung auch an diesen Ball noch rankam, konnte das 0:2 letztlich nicht verhindern.
Doch wie auch im ersten Durchgang ließ sich die Mannschaft von Marian Wilhelm vom Gegentor nicht beirren. Touray kam nach einem sensationellen Dribbling über das halbe Spielfeld im Strafraum in Schussposition. Der Flügelspieler tanzte im Strafraum seinen Gegner aus, nur der krönende Abschluss blieb dem Mann mit der Nummer zehn verwehrt (73.). In der Schlussphase fehlte dann der Viktoria die nötige Kraft, um erneut Torgefahr zu erzeugen.
Cheftrainer Marian Wilhelm war dennoch nach dem Abpfiff zufrieden. „Das hat Spaß gemacht. Es war ein gutes Spiel und sehr eng. Die Augenhöhe war definitiv da“, so der Trainer der Viktoria.
Aufstellung: Yannik Hasenbein – Ilhan Altuntas, Maximilian Fischer, Phil Zimmermann (David Matusinski 64.), Tim Schirmer – Nils Stephan (Kaan Keskin 83.), Marten Imping, Murat Aydin (Joshua Kapenda 74.), Lamin Touray (Sincere Overman 74.) – Arif Alkan (Karim Ait Lamadane 83.) – Seokju Hong
Tore: 0:1 Colin Noah Kleine-Bekel (9.), Julius Rauch (72.)
Gelbe Karten:
Viktoria Köln: –
Borussia Dortmund: Colin Noah Kleine-Bekel (34.), U 19-Trainer Mike Tullberg (43.)
Zuschauer: –
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Kevin Holzweiler wird in der nächsten Saison nicht mehr für Viktoria Köln spielen. Wie der 26-Jährige den Verantwortlichen des Klubs mitgeteilt hat, wird er zukünftig die Fußballschuhe für Rot-Weiss Essen schnüren. Damit trennen sich die Wege von Verein und Spieler nach fünf Jahren.
„Wir wünschen Kevin für seinen weiteren Weg alles Gute“, sagte Marcus Steegmann, der Sportliche Leiter der Viktoria, nach Bekanntwerden des Wechsels. „Er gehörte 2019 zu den ‚Aufstiegshelden‘ und hat bei fast 170 Pflichtspieleinsätzen seine Qualitäten für uns unter Beweis gestellt.“
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Zwar steht für Viktoria Köln am 22. Mai noch der letzte Spieltag der Drittliga-Saison auf dem Programm. Doch vorher wollen die Höhenberger im Bitburger-Pokal Flagge zeigen. Am Mittwoch tritt die Mannschaft von Cheftrainer Olaf Janßen bei Fortuna Köln zum Halbfinale an. Die Partie wird ab 18.45 Uhr live auf der Website von Sporttotal.tv (Kostenpunkt 4,99 Euro) übertragen. Somit können – auch wenn durch die Corona-Pandemie derzeit in Köln noch keine Fans in den Stadien zugelassen sind – die Anhänger beider Klubs zumindest im Stream bei der Partie mitfiebern.
Das letzte Kölner Derby zwischen beiden Teams fand auch im Pokal statt: Im März 2019 spielte die Fortuna noch in der 3. Liga und die Viktoria in der Regionalliga West. Somit hatten die Höhenberger bei der Viertelfinal-Begegnung Heimrecht. In einem dramatischen Duell hatte damals die Fortuna das bessere Ende auf ihrer Seite. Nachdem es kurz vor dem Ende noch 2:2 gestanden hatte, erzielte Boné Uaferro in der Nachspielzeit (90. + 3) das 3:2 für die Südstädter. Diese zogen anschließend ins Bitburger-Pokalfinale ein, mussten sich dort aber Alemannia Aachen geschlagen geben.
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Viktoria Köln beendet das letzte Heimspiel der Saison mit einem spektakulären Unentschieden. Dabei war gegen den 1. FC Kaiserslautern mehr drin. Denn nachdem die Gäste zunächst in Führung gegangen waren, lagen die Höhenberger zur Halbzeitpause mit 3:1 vorn. Allerdings brachten die Kölner den Vorsprung nicht über die Zeit. In der 88. Minute erzielte Daniel Patrick Hanslik den Lauterer Ausgleichstreffer.
Viktoria-Cheftrainer Olaf Janßen setzte im Tor auf Stammkeeper Sebastian Mielitz. In der Abwehr kamen Fabian Holthaus, Michael Schultz, Maximilian Rossmann und Patrick Koronkiewicz zum Einsatz. Auf der Sechserposition spielten Kai Klefisch und Jeremias Lorch. Simon Handle, Mike Wunderlich und Marcel Risse bildeten das offensive Mittelfeld. Timmy Thiele lief im Sturm auf.
Für die Viktoria ging es gut los. Handle legte – schon im Strafraum – auf Risse ab. Doch der traf das Leder aus neun Metern mit dem linken Fuß nicht perfekt, sodass der Ball für Keeper Avdo Spahic zur sicheren Beute wurde (3.). Anschließend übernahm Lautern die Spielkontrolle, in der 12. Minute hatte Marvin Pourie eine Möglichkeit, doch ein Kölner Abwehrbein spritzte in letzter Sekunde dazwischen.
Zwei Minuten später zog Daniel Patrick Hanslik mit dem linken Fuß aus 18 Metern ab. Sein Versuch schlug im unteren rechten Eck des Kölner Gehäuses ein. Nur 240 Sekunden danach wurde Thiele schön im Strafraum freigespielt. Der Stürmer der Kölner lupfte den Ball aus halbrechter Position fein über Spahic – Ausgleich! In der folgenden Minute kam Thiele über links. Wieder ein Lupfer, wieder ein Tor – 2:1.
Jeremias Lorch (20.) und Thiele (24.) waren anschließend mit Schüssen aus der Distanz gefährlich, doch beide Male ging das Leder am FCK-Gehäuse vorbei. 32. Minute: Wunderlich brachte den Ball von der linken Seite hoch in die Mitte und Klefisch versenkte den Ball aus sieben Metern per Kopf unhaltbar zum 3:1. Mit dem komfortablen Vorsprung für die Höhenberger ging es in die Kabinen.
Nach der Pause war aufgrund des Rückstands ein druckvoller FCK zu erwarten. Das sah auf dem Spielfeld allerdings anders aus. Viktoria Köln spielte zunächst weiter offensiv und kam durch Wunderlich (49.) aus acht Metern und durch Schultz-Kopfball nach einem Eckstoß (50.) zu Möglichkeiten. In der 53. Minute folgte aber eine Freistoß-Gelegenheit für Jean Zimmer aus 22 Metern. Mielitz hielt mit einer Hand glänzend.
Anschließend zogen sich die Gastgeber etwas zurück. Mit Gegenangriffen sorgten sie aber weiter für die größere Torgefahr. In der 63. Minute war dann wieder etwas vom 1. FC Kaiserslautern zu sehen. Nicolas Marcel Sessa zog aus 19 Metern mit links ab, doch Mielitz parierte den Ball. Danach hatte Rossmann nach einem Wunderlich-Freistoß eine gute Chance, doch Lautern klärte zur Ecke (69.).
In der 71. Minute schöpften die Gäste neue Hoffnung: Elias Paul Huth verkürzte nach Hereingabe von links auf 2:3. Natürlich versuchten die Pfälzer nachzulegen. In der Schluss-Viertelstunde hatte die Viktoria einige heikle Situationen zu überstehen. Schultz klärte in der 85. Minute zum Beispiel einen Meter vor der Linie. Zum Sieg reichte es dennoch nicht. Hanslik erzielte per Kopf in der 88. Minute das 3:3.
Aufstellung: Sebastian Mielitz – Fabian Holthaus (21. Moritz Fritz), Michael Schultz, Maximilian Rossmann, Patrick Koronkiewicz (86. Bernard Kyere) – Kai Klefisch, Jeremias Lorch – Simon Handle, Mike Wunderlich, Marcel Risse (74. Kevin Holzweiler) – Timmy Thiele (74. Michael Seaton)
Tore: 0:1 Daniel Patrick Hanslik (14.), 1:1 Timmy Thiele (18.), 2:1 Timmy Thiele (19.), 3:1 Kai Klefisch (32.), 3:2 Elias Paul Huth (71.), 3:3 Daniel Patrick Hanslik (88.)
Gelbe Karten:
Viktoria Köln: Kai Klefisch (66.), Michael Schultz (74.)
1. FC Kaiserslautern: Marvin Senger (60.), Philipp Maximilian Hercher (65.), Kenny Hussein Redondo (68.), Kevin Kraus (77.), Felix Götze (90. + 1)
Zuschauer: –
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Am Samstag ist der 1. FC Kaiserslautern bei Viktoria Köln zu Gast. Dabei gibt es das ein oder andere Wiedersehen mit alten Bekannten. Gleich fünf Spieler der Höhenberger standen in der Vergangenheit in den Reihen der Pfälzer. Diese kommen mit Trainer Marco Antwerpen in die Domstadt, der die Gastgeber von Mitte 2016 bis Ende 2017 coachte.
Beginn: Die Begegnung im Sportpark Höhenberg beginnt am Samstag um 14.00 Uhr.
Bilanz: In der 3. Liga standen sich die Viktoria und die Roten Teufel bisher dreimal gegenüber. In der Saison 2019/2020 siegten die Lauterer mit 4:2 und 3:0 gegen die Kölner. In der Hinrunde der aktuellen Spielzeit gab es ein 0:0 zwischen beiden Teams. Somit haben die Höhenberger noch nie gegen Kaiserslautern gewonnen.
Corona-Pandemie: Aufgrund der Corona-Pandemie sind am Samstag keine Zuschauer zugelassen. Auch Einlaufkinder sind derzeit nicht vorgesehen.
Fußballgeschichte: Der 1. FC Kaiserslautern ist ohne Frage ein Verein mit großer Tradition. 1951, 1953, 1991 und 1998 wurden die Pfälzer Deutscher Meister. 1990 und 1996 gewannen sie den DFB-Pokal. Entsprechend vertraten die Roten Teufel den deutschen Fußball auch international. Es ist also kein Wunder, dass man noch heute viele Namen aus der Vergangenheit kennt. Ein paar Beispiele gefällig? Thomas Allofs, Michael Ballack, Mario Basler, Andreas Brehme, Hans-Peter Briegel, Horst Eckel, Gerry Ehrmann, Reiner Geye, Miroslav Klose, Stefan Kuntz, Olaf Marschall, Ciriaco Sforza, Klaus Toppmöller, Fritz Walter, Ottmar Walter und Wolfgang Wolf – sie alle trugen schon das Trikot der Lauterer.
Hallo again: Bei Viktoria Köln gehören gleich fünf Spieler zum Kader, die einst das Trikot vom 1. FC Kaiserslautern trugen. Dabei handelt es sich um André Weis, Bernard Kyere, Michael Schultz, Albert Bunjaku und Timmy Thiele. Auf der anderen Seite gibt es ein Wiedersehen mit Marco Antwerpen. Der Cheftrainer der Pfälzer führte die Viktoria in der Spielzeit 2016/2017 zur Meisterschaft in der Regionalliga West. Der Aufstieg in die 3. Liga gelang damals aber trotzdem nicht. Denn in den Relegationsspielen setzte sich letztlich Carl Zeiss Jena aufgrund der Auswärtstorregelung durch.
Hätz & Hand: Weil das Herz auch in schwierigen Zeiten weiter für die Viktoria schlägt, wollte der Nachwuchs der Höhenberger Farbe bekennen. Auf zehn Bannern stellt jede Jugendmannschaft, von der U 8 bis zu der U 19, mit Handabdrücken Corona-konform unter Beweis, dass auch während einer Pandemie mit den Profis mitgefiebert wird. Jeder Banner zeigt einen Buchstaben, sodass die Nachricht ‚Hätz & Hand‘ daraus entstanden ist. Dies soll der Mannschaft von Cheftrainer Olaf Janßen auch beim letzten Heimspiel der Saison noch einmal Auftrieb verleihen. Für den NLZ-Nachwuchs war die Aktion eine gelungene Abwechslung.
Sperren: Viktoria Köln muss am Samstag ohne Lucas Cueto auskommen, der beim Spiel in Dresden die fünfte Gelbe Karte kassierte. Beim 1. FC Kaiserslautern fehlt Hendrik Zuck aufgrund einer Gelbsperre.
TV und Medien: Die Partie wird am Samstag ab 13.45 Uhr live bei Magenta Sport zu sehen sein. Kommentator vor Ort ist Stefan Fuckert, moderiert wird die Sendung von Thomas Wagner. Darüber hinaus ist die Begegnung im SWR und SR Fernsehen zu sehen. Highlights gibt es auch ab 18 Uhr in der Sportschau. Außerdem werden die Viktoria-Anhänger wieder über die Social Media Kanäle von Viktoria Köln (Facebook, Instagram und YouTube) und den Live-Ticker auf Twitter auf dem Laufenden gehalten.
Wetter: Für Samstag um 14 Uhr sagt das Internetportal „Wetterdienst.de“ eine Temperatur von 14 °C voraus.
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Leider! Trotz aller Bemühungen, den Kindern die Tage rund um Pfingsten mit einem Feriencamp zu versüßen, muss sich die Viktoria-Vussballschule den aktuellen Gegebenheiten beugen und die Austragung vom 22. bis zum 25. Mai absagen. Da die Anmeldungen unter Vorbehalt getätigt wurden, ist im Vorfeld keine Teilnahmegebühr eingezogen worden. Somit wurden alle Buchungen kostenfrei storniert. „Wir bedauern es sehr, dass das Pfingstcamp nicht stattfinden kann“, sagt Daniel Merten, Leiter der Vussballschule. „Gleichzeitig hoffen wir natürlich, dass sich die angespannte Lage in Zukunft wieder beruhigt und die nächsten Camps in den Sommerferien ausgetragen werden können.“
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Am Samstag (Anpfiff 14:00 Uhr) empfängt Viktoria Köln den 1. FC Kaiserslautern zum letzten Heimspiel der Saison. Die Roten Teufel kassierten in den letzten acht Partien nur eine Niederlage. Damit rückten sie auf Platz 15 der Drittliga-Tabelle vor. In Köln besteht die Möglichkeit für die Pfälzer, aus eigener Hand den Klassenerhalt zu besiegeln.
Bisherige Saison:
Von Saisonbeginn an steckte der 1. FC Kaiserslautern im unteren Tabellendrittel fest. Nach zwei Auftaktniederlagen und dem Aus in der ersten Runde des DFB-Pokals (4:5 nach Elfmeterschießen gegen Jahn Regensburg) war bereits Schluss für Trainer Boris Schommers. Sein Nachfolger Jeff Saibene zog die Strippen an der Seitenlinie für 21 Spieltage, bevor der FCK sich auch von ihm trennte. Da die Mannschaft unter dem 52-Jährigen mehr als jede zweite Partie unentschieden spielte, konnten sich die Pfälzer nie aus dem Tabellenkeller verabschieden. Unter dem jetzigen Trainer Marco Antwerpen scheint nun die Kehrtwende eingetroffen zu sein: Von den letzten acht Spielen verlor man nur eines (0:3 gegen 1860 München) und schlug zuletzt Abstiegskonkurrenten wie die SpVgg Unterhaching (3:2) und den KFC Uerdingen (4:1). Dadurch hat der 1. FC Kaiserslautern zwei Spieltage vor Schluss vier Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz.
Das Hinspiel:
Bei schwierigen Platzverhältnissen war das erste Spiel des Jahres 2021 für beide Mannschaften ein umkämpftes Unterfangen. Die Höhenberger, die zuvor auf dem Betzenberg noch nie gepunktet hatten, kamen schwungvoll in die Partie und hatten den ersten Abschluss durch Kapitän Mike Wunderlich (1.). Dieser kreierte in der 30. Minute auch die gefährlichste Torchance für die Viktoria, als er nach einem verunglückten Klärungsversuch der Gastgeber den Ball an der Strafraumkante mit der Brust annahm und in den Winkel schlenzte. FCK-Torhüter Avdo Spahic war allerdings zur Stelle. Die Gastgeber kamen ebenfalls nur selten zu Torraumszenen, hätten aber in der Nachspielzeit durch einen Konter das Spiel noch gewinnen können. Doch die Hereingabe von Philipp Hercher entschärfte Bernard Kyere in letzter Sekunde. Somit blieb es beim 0:0.
Personelle Situation:
Die Verletztenliste des 1. FC Kaiserslautern ist überschaubar: Mittelfeldspieler Hikmet Ciftci hat sich einen Muskelbündelriss zugezogen, Außenstürmer Marius Kleinsorge ist nach einer Leistenoperation noch nicht zurück im Training. Zudem ist Simon Skarlatidis weiterhin in häuslicher Quarantäne (nach einem positiven Corona-Befund). Lukas Gottwalt (Verrenkungsbruch des Sprunggelenks), Dominik Schad (Wadenbeinbruch) und Lukas Spalvis (Knorpelschaden im rechten Knie) sind nach überstandenen Verletzungen zurück im Training, auch wenn sie voraussichtlich in dieser Saison nicht mehr im Kader stehen werden. Vor allem für Spalvis ist der Wiedereinstieg ins Training eine gute Nachricht: Der litauische Nationalspieler stand das letzte Mal im August 2018 bei einem Pflichtspiel auf dem Feld.
Spieler im Fokus:
Außenverteidiger Philipp Hercher ist auf der Saisonzielgraden in bestechender Form. Der 25-Jährige überzeugt nicht nur mit seiner Abwehrarbeit und Sprints über das gesamte Spielfeld, sondern auch mit Torgefahr: An sechs der letzten elf Tore war Hercher beteiligt. So gab er die Vorlage zum 2:1-Endstand gegen den 1. FC Saarbrücken, erzielte das erste Tor beim 3:2-Erfolg gegen die SpVgg Unterhaching und drehte in der ersten Halbzeit gegen den KFC Uerdingen mit einem Tor und zwei Vorlagen mächtig auf (4:1-Endstand). Der gebürtige Rheinfelder wurde beim 1. FC Nürnberg ausgebildet und kam für den Klub auch zu drei Kurzeinsätzen in der 2. Bundesliga. Für Hercher ist es bereits die vierte Drittligasaison, zuvor spielte er bereits für den VfR Aalen und die SG Sonnenhof Großaspach in Liga drei.
Der Trainer:
Obwohl Marco Antwerpen erst seit Februar den 1. FC Kaiserslautern trainiert, ist der Coach für die Viktoria ein alter Bekannter. Nachdem Antwerpen Rot Weiss Ahlen aus der Oberliga in die Regionalliga West geführt hatte, verpflichtete ihn der Klub von der Schäl Sick. Der 49-Jährige wurde auf Anhieb mit den Höhenbergern Meister, scheiterte aber in der Aufstiegsrelegation knapp an Carl Zeiss Jena. Als Trainer für Preußen Münster ging es für Antwerpen dennoch in der nächsten Saison in die 3. Liga. Bei den Adlern stand er 60-mal an der Seitenlinie und wechselte dann zum Ligakonkurrenten Eintracht Braunschweig, denen er zum Aufstieg verhalf. In der 2. Liga folgte dann die Zeit bei den Würzburger Kickers, doch dort war bereits nach fünf Spielen ohne Sieg wieder Schluss. Nun ist er zurück in der 3. Liga, um den 1. FC Kaiserslautern vor dem Abstieg zu bewahren. Nach 13 Spielen und nur drei Niederlagen sind die Roten Teufel auf dem besten Weg, dieses Ziel zu erreichen.
Vereinsgeschichte:
Die Spieler des vierfachen Deutschen Meisters aus Kaiserslautern sind als ‚Rote Teufel‘ bekannt – aber woher kommt dieser Name? Genau feststellen lässt sich das heute nicht mehr, doch es gibt mehrere Anhaltspunkte. Bereits 1934 bezeichnete der Kicker die Mannschaft aufgrund einer Siegesserie als ‚Teufel‘, doch war die Bezeichnung noch ohne die Trikotfarbe. Nach dem Zweiten Weltkrieg liefen die Spieler des FCK erstmals komplett in Rot auf (zuvor waren sie meist in Rot und Weiß angetreten), was an Fritz Walter gelegen haben könnte: Der Schlüsselspieler des 1. FC Kaiserslautern war während des Krieges Teil der Soldaten-Elf ‚Rote Jäger‘ gewesen, die ebenfalls in roten Trikots spielte. 1948 wurde der Begriff ‚Rote Teufel‘ erstmals von mehreren Zeitungen nach einem 5:1-Sieg gegen den TSV 1860 München verwendet. Allerdings war dieser Spitzname nicht so beliebt wie ‚Waltermannschaft‘ oder ‚Walterelf‘, denn Strippenzieher Fritz Walter und sein Bruder Ottmar waren das Herzstück der Mannschaft. Erst nach dem Karriereende der Brüder setzte sich der Name ‚Rote Teufel‘ durch.
Partie in den Medien:
Die Begegnung zwischen Viktoria Köln und dem 1. FC Kaiserslautern beginnt am Samstag um 14:00 Uhr. Die Partie überträgt Magenta Sport ab 13:45 Uhr live (im Einzelspiel und in der Konferenz). Im Free-TV gibt es das Aufeinandertreffen beim SWR und SR live zu sehen. Darüber hinaus werden die Anhänger der Viktoria wie gewohnt über die Social Media Kanäle von Viktoria Köln (Facebook, Instagram und Youtube) und den Live-Ticker auf Twitter auf dem Laufenden gehalten. Die ARD Sportschau sendet ab 18:00 Uhr Highlights der Drittliga-Begegnung.
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Letztes Saison-Heimspiel für Viktoria Köln: Die Höhenberger treffen am Samstag auf den 1. FC Kaiserslautern. Die „Roten Teufel“, die noch nie gegen ihren Gastgeber verloren haben, könnten mit einem Sieg auf der Schäl Sick den Klassenerhalt perfekt machen. Obwohl die Viktoria in der Tabelle der 3. Liga sechs Plätze vor den Pfälzern liegt, erwartet Vikoria-Cheftrainer Olaf Janßen eine Begegnung mit hoher Intensität.
„Für mich ist es relativ unverständlich, warum sie so weit unten in der Tabelle stehen“, sagte der Coach der Höhenberger auf der Pressekonferenz vor dem Heimspiel. „Sie haben personell für mich eine sehr gut besetzte Mannschaft. Sie sind spielerisch in der Lage, auch tiefstehende Gegner zu knacken und legen ein hohes Tempo vor. Und sie sind im Gegenpressing stark. Bei einem Sieg gegen uns, wäre der Klassenerhalt für sie sicher. Von daher rechne ich mit einer Mannschaft, die mit voller Wucht und totalem Siegeswillen hier in Höhenberg gewinnen will.“
Eine Frage der Motivation werde es aber nicht sein. „Meine Mannschaft ist total fokussiert und motiviert für das Spiel gegen Kaiserslautern. Wir gehen mit der Einstellung ins Spiel, zu gewinnen“, stellte der 54-Jährige klar. Gegen eine Galavorstellung seines Teams beim letzten Saison-Heimspiel hätte Janßen nichts: „Allerdings weiß ich aus meiner Vergangenheit, dass Wünsche auch nicht immer in Erfüllung gehen. Natürlich wollen die Jungs in der letzten Heimpartie der Saison einen Sieg erringen und natürlich auch – wenn es geht – so schön wie möglich. Das ist klar. Aber das sollte uns jede Woche antreiben und nicht nur beim letzten Heimspiel.“
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Das nächste Kölner Derby ist perfekt: Die Viktoria wird im Halbfinale des Bitburger-Pokals gegen die Fortuna antreten. Die Südstädter setzten sich am Mittwochabend im Viertelfinale des Wettbewerbs mit 3:2 (2:0) gegen den Bonner SC durch. Da die Viktoria eine Liga höher als die Fortuna spielt, müssen die Höhenberger auswärts antreten.
„Zunächst einmal gratuliere ich der Fortuna zum Einzug in das Pokal-Halbfinale“, so Marcus Steegmann, der Sportliche Leiter von Viktoria Köln. „Ich freue mich auf die Partie. Es ist besonders schade, dass gerade bei so einem Spiel keine Zuschauer zugelassen sein werden. Für jeden Anhänger der beiden Vereine ist so eine Begegnung ganz sicher ein Highlight.“
Die Partie beim Tabellenvierten der Regionalliga West ist für den 19. Mai angesetzt. Steegmann: „In so einem Derby gibt es keinen klaren Favoriten. Trotzdem wollen wir ins Finale.“ Dieses ist für den 29. Mai in Bonn – im Rahmen des „Finaltags der Amateure“ – geplant. Der Sieger qualifiziert sich direkt für die erste Runde des DFB-Pokals.
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