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  • Viktoria mit Remis, Aachen mit Niederlage

    Viktoria mit Remis, Aachen mit Niederlage

    Wie viel Kraft und Substanz zusätzliche Pokalspiele unter der Woche kosten, haben auch Viktoria Köln und Alemannia Aachen zu spüren bekommen. Die Höhenberger erkämpften beim Drittliga-Spiel bei Türkgücü München immerhin noch ein Unentschieden, auch wenn sie in den Schlussminuten quasi aus dem letzten Loch pfiffen. Noch härter traf es Regionalligist Alemannia Aachen. Nach dem Erreichen des Bitburger-Pokalfinales (durch ein 1:0 gegen Wegberg-Beeck) kam der nächste Gegner der Kölner am Samstag im Heimspiel gegen den SC Wiedenbrück mit 0:3 unter die Räder.

    „Wir wollen die Spannung hochhalten, damit wir mit einem guten Gefühl in die Woche starten können“, hatte Aachens Trainer Kristoffer Andersen vor der Partie gegen Wiedenbrück von seiner Mannschaft gefordert. Doch daraus wurde nichts. Nachdem Hamdi Dahmani in der 71. Minute die Rote Karte kassierte, nahmen die Dinge ihren Lauf. Hendrik Lohmar traf sieben Minuten später per Foulelfmeter zum 0:1. Viktor Maier baute die Führung der Ostwestfalen aus (87. Minute). Und Phil Beckhoff nutzte einen Abwehrfehler der Alemannia in der Nachspielzeit (90. + 2) sogar noch zum 0:3.

    In Rückstand geriet auch Viktoria Köln (im Pokal-Halbfinale 2:1 nach Verlängerung bei Fortuna Köln) bei Türkgücü München. Doch nach dem Führungstreffer durch Kilian Jakob in der 55. Minute, gelang dem eingewechselten Marcel Risse (64.) noch der Ausgleichstreffer. Entsprechend erleichtert zeigte sich Viktoria-Chefcoach Olaf Janßen nach der Partie. „Ich bin sehr zufrieden“, so der 54-Jährige. „Wir haben vor dem Spiel aus der letzten Rille gepfiffen. Und man konnte sehen, die Mannschaft hat versucht, alles in die Waagschale zu werfen und hat noch den Ausgleich erzielt.“

    Wie das Kräfteverhältnis beider Teams am 29. Mai beim Bitburger-Pokalfinale in Bonn aussehen wird, bleibt abzuwarten. Sicher ist, wie die letzte Begegnung zwischen beiden Teams ausging. Diese – es handelte sich am 18. Januar 2020 um ein Testspiel – gewann Alemannia Aachen auf dem Tivoli deutlich mit 4:1. Für Köln traf damals Michael Seaton zum zwischenzeitlichen Ausgleich (47.). Robin Garnier (46.), Vincent Boesen (58.), Florian David Rüter (67.) und Manuel Glowacz (87., Foulelfmeter) erzielten die Tore für die Schwarz-Gelben.

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  • Viktoria beendet Saison auf Platz zwölf

    Viktoria beendet Saison auf Platz zwölf

    Viktoria Köln hat im letzten Spiel der Drittliga-Saison 2020/2021 noch einmal einen Punkt erkämpft. Im Münchner Olympiastadion gelang den Höhenbergern bei Türkgücü ein 1:1. Nachdem Kilian Jakob die Gastgeber in der 55. Minute in Führung geschossen hatte, glich Marcel Risse drei Minuten nach seiner Einwechslung (64.) aus. Damit belegt die Viktoria – genau wie in der Spielzeit zuvor – in der Abschlusstabelle der 3. Liga mit 51 Punkten den zwölften Platz.

    Viktoria-Cheftrainer Olaf Janßen ließ auch in der letzten Partie der Drittliga-Saison Stammkeeper Sebastian Mielitz im Tor ran. In der Abwehr kamen Luca Stellwagen, Maximilian Rossmann, Jeremias Lorch und Simon Handle zum Einsatz. André Dej und Kai Klefisch spielten auf der Sechserposition. Davor agierten im Mittelfeld Kevin Holzweiler, Mike Wunderlich und Lucas Cueto. Routinier Albert Bunjaku wurde als einzige echte Spitze aufgeboten.

    Türkgücü legte los, wie die Feuerwehr: In der zweiten Minute traf Nico Gorzel mit rechts aus 17 Metern die Querlatte. Die Rückkehr von Sercan Sararer ins Team tat den Gastgebern offenbar gut. Auf der anderen Seite steckte den Gästen noch das Halbfinale im Bitburger-Pokal vom Mittwoch in den Knochen. Trotzdem, nach etwa fünf Minuten waren auch die Höhenberger im Spiel und versuchten, selbst Akzente zu setzen. Allerdings fehlte zunächst noch der finale Pass.

    In der Folge ergaben sich erst einmal keine weiteren Tormöglichkeiten. Dann hätte Bunjaku nach Zuspiel von Wunderlich nach einer halben Stunde fast getroffen. Der Routinier scheiterte – vier Meter vor dem Tor – aus spitzem Winkel an René Vollath, der das Leder zur Ecke lenkte. In der 41. Minute hatte Lorch nach Freistoß-Hereingabe von Wunderlich eine Kopfballmöglichkeit. Zwei Minuten später hatte der Kapitän selbst eine Großchance, zielte aber über den Kasten – 0:0 zur Pause.

    Viktoria-Chefcoach Janßen wechselte zu Beginn der zweiten 45 Minuten nicht. Und wieder erwischte Türkgücü den besseren Start. Allerdings köpfte Alexander Sorge links knapp neben das Kölner Gehäuse (46.). In der 55. Minute folgte dann eine Vierfach-Großchance für die Gastgeber: Schließlich war es ausgerechnet Abwehrmann Kilian Jakob, der das Leder nach mehreren Rettungstaten der Höhenberger über die Linie brachte – 1:0 für die Gastgeber.

    In der 61. Minute gab es eine Kopfballmöglichkeit für Bunjaku, doch das Leder streifte am Vollath-Gehäuse vorbei. Doch bereits in der 64. Minute fiel der Ausgleich: Der kurz zuvor für Cueto eingewechselte Marcel Risse traf mit einem wuchtigen Rechtsschuss aus zwölf Metern zum 1:1. Ähnlich wie beim Tor der Gastgeber, gab es direkt zuvor zwei Riesenmöglichkeiten für die Kölner. Die Gäste wollten den Schwung mitnehmen und drängten danach sogar auf die Führung.

    In der Schlussphase der Begegnung wollten sich beide Mannschaften zum Abschluss der Drittliga-Saison noch mit einem Sieg belohnen und spielten munter nach vorn. Allerdings waren der Viktoria die schwindenden Kräfte deutlich anzumerken. Dennoch hatten die Kölner genauso wie die Münchner Gelegenheiten, das Spiel noch für sich zu entscheiden. Allerdings fiel kein Treffer mehr, sodass es bei einem leistungsgerechten 1:1 blieb.

    Aufstellung: Sebastian Mielitz – Luca Stellwagen (61. Niklas May), Jeremias Lorch, Maximilian Rossmann, Simon Handle – André Dej (89. Maximilian Fischer), Kai Klefisch – Kevin Holzweiler (89. Youssef Amyn), Mike Wunderlich, Lucas Cueto (61. Marcel Risse) – Albert Bunjaku

    Tore: 1:0 Kilian Jakob (55.), 1:1 Marcel Risse (64.)

    Gelbe Karten:

    Türkgücü München: Filip Kursic (18.), Alexander Sorge (76.)

    Viktoria Köln: André Dej (19.), Albert Bunjaku (44.), Jeremias Lorch (68.)

    Zuschauer: 250

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  • Gegnercheck: Viktoria vom Süd- ins Olympiastadion

    Gegnercheck: Viktoria vom Süd- ins Olympiastadion

    Nach dem Halbfinale im Bitburger-Pokal am Mittwoch im Südstadion, steht am Samstag der letzte Spieltag der Drittliga-Saison 2020/2021 auf dem Programm. Dabei hat die Viktoria eine weite Anreise zu absolvieren. Denn um 13.30 Uhr – am 38. Spieltag beginnen alle Partien zeitgleich – geht es erstmals für die Viktoria ins Münchner Olympiastadion. Der Gegner dort ist Türkgücü.

    Die bisherige Saison:

    Türkgücü München sorgte in dieser Saison auf und neben dem Platz für Wirbel. Der Verein vollzog in den vergangenen Jahren einen rasanten Aufstieg. Und auch in der 3. Liga setzte das Team als Neuling viele positive Ausrufezeichen. Nach einem 3:0 gegen den 1. FC Kaiserslautern rückten die Münchner gleich am zweiten Spieltag auf Tabellenplatz zwei. Danach ging es mal auf und mal ab. Nach dem 2:0 bei Viktoria Köln belegte Türkgücü am Ende der Hinrunde den beachtlichen vierten Rang. Seither ging es allerdings langsam bergab. Nach dem 0:4 am Sonntag bei Dynamo Dresden rangieren die Gastgeber aktuell auf dem 13. Tabellenplatz.  

    Das Hinspiel:

    Die Partie in der Hinrunde war gleichzeitig das erste Aufeinandertreffen beider Teams überhaupt. Dabei bekleckerte sich die Viktoria nicht gerade mit Ruhm. Türkgücü versuchte schon zu Beginn, die Kölner früh beim Spielaufbau zu stören. Davon ließen sich die Gastgeber allerdings nicht beirren und erspielten sich in den ersten 20 Minuten deutlich mehr Ballbesitz. Die Höhenberger kamen danach zu Chancen, waren aber vor dem gegnerischen Gehäuse zu ungenau. In der zweiten Halbzeit setzte sich dann Sercan Sararer erstmals in der Partie gut in Szene. Er drang in den Strafraum ein und traf mit dem linken Fuß ins obere linke Eck zur Gästeführung (48.). Die Viktoria übte in der Folge mehr Druck aus. In den letzten Minuten ergaben sich dadurch Kontermöglichkeiten. Eine davon nutzte Petar Slišković in der 90. Minute zum 0:2. Damit war die Begegnung entschieden.

    Personelle Situation:

    Da Türkgücü in den letzten Jahren in keiner Liga länger als eine Spielzeit zu Hause war, änderte sich auch der Kader stetig. So ist der treueste Spieler, Mittelfeldakteur Ünal Tosun, erst seit Mitte 2018 bei den Münchnern. Darüber hinaus hat Interimstrainer Andreas Pummer ein paar Sorgen mit verletzten Spielern. Furkan Zorba (Sehnenriss), Atakan Akkaynak (Innenbandanriss im Knie) und Sebastian Maier (Sprunggelenks-Operation) werden am Wochenende sicher fehlen. Aber mit ein bisschen Glück könnte noch der eine oder andere angeschlagene Spieler wieder fit werden. Nicht dabei ist am Samstag auf alle Fälle Aaron Berzel. Der 28-Jährige hatte in der Partie bei Dynamo Dresden die Gelbrote Karte gesehen.

    Spieler im Fokus:

    Sercan Sararer gehört ohne Frage zu den stärksten Spielern der Liga. Der gebürtige Nürnberger, der spanische und türkische Wurzeln hat, durchlief die Jugend bei Greuther Fürth, die im Anschluss mit seiner Hilfe in der Saison 2011/2012 den Sprung vom Unterhaus in die Bundesliga schafften. Zeitgleich zogen die Fürther im DFB-Pokal bis ins Halbfinale ein und besiegten auf dem Weg den Stadtkonkurrenten 1. FC Nürnberg, bei dem zu dieser Zeit Albert Bunjaku spielte. In der Folge pendelte der türkische Nationalspieler zwischen den obersten zwei Ligen in Deutschland im Trikot vom VfB Stuttgart, Fortuna Düsseldorf und erneut Greuther Fürth, bevor er als mittlerweile 28-Jähriger zum vereinslosen Spieler wurde. Nach einem halben Jahr ohne Klub heuerte ihn der Karlsruher SC für eine Rückrunde in der 3. Liga an, stellte Sararer zur nächsten Spielzeit allerdings frei. Aber dann: Am 1. Januar 2020 verpflichtete Türkgücü den Offensivspieler und stieg mit ihm in die 3. Liga auf. Der mittlerweile 31-Jährige war für die Münchner auch in dieser Saison wertvoll. Er bereitete zwölf Tore vor und schoss zehn selbst. In den letzten sieben Partien fiel er allerdings mit angeblichen Wadenproblemen aus. Somit ist fraglich, ob er am Samstag gegen die Viktoria auflaufen wird. Im Kader soll Sararer aber stehen.

    Der Trainer:

    Nachdem Alexander Schmidt im Februar beurlaubt wurde, übernahm Serdar Dayat den Cheftrainerposten bei den Münchnern. Allerdings musste auch er nach kurzer Zeit aufgrund von „gesundheitlichen Problemen“ die Segel streichen. Seit Anfang des Monats hat nun Interimscoach Andreas Pummer wieder das Sagen an der Seitenlinie von Türkgücü. Der 38-Jährige soll aber nur eine Übergangslösung sein. Denn, wie der Verein mitteilte, wird Petr Ruman in der Saison 2021/2022 als Cheftrainer bei den Münchnern tätig.

    Die Historie:

    1988 wurde Türkgücü München der zweite Migrationsverein nach Türkiyemspor Berlin, der es in die dritthöchste Spielklasse Deutschlands schaffte. In der Bayernliga war der unter dem Namen SV Türk Gücü München (Türk Gücü bedeutet übersetzt türkische Macht/Kraft) bekannte Klub vier Spielzeiten lang vertreten. In den 1990-er Jahren folgte zunächst der Abstieg in die Oberliga, zwei Jahre später sogar der Gang in die Landesliga. Mit der Idee, an die erfolgreiche Geschichte des SV Türk Gücü anzuknüpfen, entstand 2002 der Türkische SV München, der jedoch 2008 gar in die Kreisliga abstieg. Um wieder als Verein zu erstarken, erfolgte 2009 die Fusion mit dem SV Ataspor München. Der neue Klub fand nach Startproblemen langsam zur alten Größe zurück. 2013 gelang unter Trainer Majid Aghajer der Aufstieg in die Landesliga Südost. Das Jahr 2016 brachte dann weitere Veränderungen: Hasan Kivran wurde neuer Präsident. 2018 folgte der Aufstieg in die Bayernliga, 2019 der in die Regionalliga Bayern (in dem Jahr wurde der Verein in Türkgücü München umbenannt) und im vergangenen Jahr schließlich der Sprung in die 3. Liga.

    Spielstätte Olympiastadion:

    Eine der Heimspielstätten von Türkgücü ist aktuell das Münchner Olympiastadion. Mit 69.250 Plätzen ist es die zweitgrößte Fußballarena der Stadt. Erbaut wurde das weltbekannte Stadion zu den Olympischen Spielen 1972. Bis 2005 fanden hier überwiegend Fußballspiele des FC Bayern München statt. Aber auch zahlreiche Länder- und Europapokal-Begegnungen wurden hier ausgetragen. Nach dem Aufstieg von Türkgücü München in die 3. Liga wurde das Stadion erneut für den Profifußball tauglich gemacht.

    Die Partie in den Medien:

    Anpfiff der Begegnung zwischen Türkgücü München und Viktoria Köln ist am Samstag um 13.30 Uhr. Ab 13.15 Uhr gibt es die dazugehören Bewegtbilder aus dem Olympiastadion live bei Magenta Sport. Zudem werden die Viktoria-Anhänger über die Social Media Kanäle von Viktoria Köln (Facebook, Instagram und Youtube) und den Live-Ticker auf Twitter auf dem Laufenden gehalten.

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  • Türkgücü wartet im Münchner Olympiastadion

    Türkgücü wartet im Münchner Olympiastadion

    Der letzte Spieltag in der 3. Liga führt die Viktoria zu Türkgücü nach München (Anpfiff am Samstag um 13:30 Uhr). Der Verein aus der bayerischen Landeshauptstadt verlor zuletzt gegen Tabellenführer Dynamo Dresden mit 0:4, welches die vierte Niederlage in Folge bedeutete. Der Klub von der Schäl Sick musste unter der Woche bei Fortuna Köln im Halbfinale des Mittelrheinpokals antreten. In der Verlängerung rang Viktoria den Stadtrivalen mit 2:1 nieder.

    Tabellenführer Dynamo Dresden konnte mit einem Sieg gegen Türkgücü München den Aufstieg perfekt machen. Dementsprechend wuchtig begannen die Hausherren: In der 15. Minute fing Christoph Daferner eine Kopfball-Rückgabe von Yi-young Park ab und lupfte das Leder über Schlussmann René Vollath zum 1:0. Nur wenige Minuten später verlor Alexander Sorge ein Laufduell gegen Ransford Königsdörffer, der mit einer Körpertäuschung Sorge und Vollath verlud und das 2:0 erzielte (27.). Auch wenn die SGD in der zweiten Hälfte das Spiel weitestgehend verwaltete, war sie weiterhin gefährlich vor dem Tor: In der 63. Minute passte Niklas Kreuzer scharf auf Philipp Hosiner an der Strafraumkante. Der 32-Jährige steckte direkt durch zum einlaufenden Heinz Mörschel, der das Spielgerät zum 3:0 versenkte (62.). Den Schlusspunkt setzte Panagiotis Vlachodimos in der 90. Minute mit einem sehenswerten Schlenzer ins lange Eck. Türkgücü-Interimstrainer Andreas Pummer bemängelte nach Abpfiff die vielen Verletzten in seinen Reihen: „Eigentlich machen wir es in der Anfangsphase gut. Doch dann erlauben wir uns individuelle Fehler und laden den Gegner ein.“

    Die Viktoria musste am Mittwoch im Kölner Südstadion gegen den Regionalligisten Fortuna Köln ran. Die Höhenberger Jungs gerieten durch einen Treffer von Suheyel Najar in der letzten Minute der ersten Hälfte in Rückstand, bevor ein kräftiger Distanzschuss von Abwehrspieler Moritz Fritz den Klub von der Schäl Sick in die Verlängerung brachte (68.). In dieser war es Maximilian Rossmann, der nach einer Wunderlich-Ecke den Ball zum 2:1-Endstand mit der Hacke über die Linie brachte (111.). Nach der Partie sprach Viktoria-Cheftrainer Olaf Janßen dem Gegner ein Kompliment aus. „Die Fortuna hat einen riesigen Pokal-Fight geliefert. Sie sind hoch angelaufen, haben uns das Spiel schwer gemacht und Ballverluste erzwungen.“ Nach der Pause kam die Viktoria besser mit dem Gegner zurecht. „Wir haben in der zweiten Hälfte eine andere Mentalität gezeigt und waren gieriger. Am Ende haben wir den Sieg in der Verlängerung erzwungen“, so Janßen. 

    Das erste Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften im Februar verlor die Viktoria im Sportpark Höhenberg mit 0:2. Die Torschützen des Hinspiels, Petar Sliskovic (Entzündung der Fußsohle) und Sercan Sararer (Wadenprobleme), werden aller Voraussicht nach nicht gegen den Klub von der Schäl Sick am Wochenende auflaufen können.

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  • Viktoria am 38. Spieltag im Olympiastadion

    Viktoria am 38. Spieltag im Olympiastadion

    Für Viktoria Köln steht am Samstag das letzte Spiel der Drittliga-Saison an. Der Gegner wird dann Türkgücu München sein. Zum Abschluss der Spielzeit 2020/2021 geht es damit ins Olympiastadion. Immerhin dürfen 250 Fans der Gastgeber bei der Partie mitfiebern. Das teilte Türkgücü am Donnerstag der Presse mit.

    Unterdessen freut sich Olaf Janßen, der Cheftrainer von Viktoria Köln, auf eine offene Partie. „Wir treffen auf einen Gegner, bei dem in den letzten Wochen auch ein wenig die Luft raus war“, so der 54-Jährige auf einer Pressekonferenz. „Es gibt keinen Druck in diesem letzten Saisonspiel – bei uns nicht und beim Gegner auch nicht.“

    Janßen fuhr fort: „Ich hoffe, dass es ein Spiel ist, in dem man die Freude am Fußball erkennen kann.“ Dazu könnte auch der Austragungsort der Begegnung beitragen. „Wir dürfen im altehrwürdigen Olympiastadion spielen, was natürlich ein Highlight ist“, so der Coach der Höhenberger. Mit einem Sieg könne seine Mannschaft auf einen einstelligen Tabellenplatz vorrücken.

    Zum Abschluss der Saison wird Janßen seine Formation trotzdem in einigen Bereichen verändern. „Sicherlich wird es auch so sein, dass eine Menge Spieler auf dem Platz stehen, die weniger Spielzeiten hatten – auch ein Stück weit als Belohnung dafür, dass sie immer Vollgas gegeben haben. Das wird beim Gegner ähnlich sein“, blickte der 54-Jährige voraus.

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  • 2:1 nach Verlängerung – Viktoria im Finale

    2:1 nach Verlängerung – Viktoria im Finale

    Viktoria Köln erkämpft den Einzug ins Bitburger-Pokalfinale! Die Höhenberger setzten sich im Südstadion mit 2:1 nach Verlängerung gegen den Stadtrivalen Fortuna durch. Nach der regulären Spielzeit stand es 1:1. Maximilian Rossmann sorgte schließlich in der 111. Minute für die Entscheidung zu Gunsten der Gäste, die jetzt am 29. Mai in Bonn gegen Alemannia Aachen um den Einzug in den DFB-Pokal spielen.

    Viktoria-Cheftrainer Olaf Janßen baute im Tor auf Stammkeeper Sebastian Mielitz. In der Abwehr spielten Maximilian Rossmann, Moritz Fritz und Michael Schultz. Davor agierten im Mittelfeld Simon Handle, Kai Klefisch, Jeremias Lorch und Patrick Koronkiewicz. Mike Wunderlich und Marcel Risse waren noch stärker nach vorne ausgerichtet. Lucas Cueto lief zunächst als einzige echte Spitze auf.

    In der dritten Minute hatte die Viktoria die erste gute Chance: Wunderlich umspielte Keeper Kevin Rauhut, doch in letzter Sekunde spritzte ein Abwehrbein dazwischen. In der zehnten Minute nahm Wunderlich eine Hereingabe von Handle direkt, doch das Leder wurde ausgerechnet von Mitspieler Cueto von der Linie gekratzt. Auch die Fortuna hatte Gelegenheiten. Gerade wenn sich Schussmöglichkeiten ergaben, versuchten die Südstädter ihr Glück.

    Nach 22 Minuten musste Mielitz das erste Mal zupacken: Suheyel Najar zog im Sechzehnmeterraum aus halblinker Position ab. Sein Schuss wurde abgefälscht und war letztlich ungefährlich. In der 27. Minute versuchte es die Nummer 21 der Gastgeber von der Strafraumkante mit einem Schlenzer, der links nur knapp am Viktoria-Gehäuse vorbeiging. Die Fortuna schien jetzt am Drücker zu sein.

    In der 38. Minute kam Mike Owusu mit dem rechten Fuß vor dem Viktoria-Gehäuse an den Ball und zog ab. Allerdings war Mielitz zur Stelle. Zwei Minuten später kam Fritz auf der anderen Seite zum Kopfball – das Leder landete links neben dem Tor. 120 Sekunden danach prüfte Lorch Keeper Rauhut mit einem Flachschuss. Es folgte ein Konter der Gastgeber: Und Najar überwand Mielitz zur 1:0-Führung. Halbzeit!

    Nach der Pause brachte Janßen mit Michael Seaton einen weiteren Stürmer für Mittelfeldmann Lorch in die Begegnung. Und die Höhenberger agierten druckvoller. Dafür sorgte auch Seaton, der in der 50. Minute nach Zuspiel von Niklas May abzog. Allerdings bekam Rauhut das abgefälschte Leder unter Kontrolle. Die Viktoria dominierte in der Folge die Partie – doch es fehlte die Durchschlagskraft.

    Das änderte Fritz in der 68. Minute. Der inzwischen ins Mittelfeld aufgerückte Spieler nahm einen Abpraller direkt auf und zog trocken mit rechts aus 25 Metern ab – 1:1. Der Ball schlug links im Fortuna-Gehäuse ein. In der 81. Minute schlenzte Seaton das Leder in Richtung unteres, rechtes Eck, doch Rauhut parierte. Fünf Minuten später hatte die Viktoria Glück: Ein abgefälschter Schuss von Jean-Marie Nadjombe streifte die Latte. Somit ging es in die Verlängerung!

    In dieser waren beide Teams zunächst auf Sicherheit bedacht. Die Höhenberger wurden aber von Minute zu Minute dominanter. Die Gastgeber lauerten nur noch auf Kontermöglichkeiten. In der zweiten Hälfte der Verlängerung war Rossmann nach einem Wunderlich-Eckball mit der Hacke da und traf ins Tor – 2:1 für die Viktoria. Die Fortuna lief noch einmal an, aber ohne Erfolg. Es blieb beim Sieg der Höhenberger.

    Aufstellung: Sebastian Mielitz – Maximilian Rossmann, Moritz Fritz, Michael Schultz – Simon Handle, Kai Klefisch, Jeremias Lorch (46. Michael Seaton), Patrick Koronkiewicz (32. Niklas May, 116. Luca Stellwagen) – Mike Wunderlich, Marcel Risse – Lucas Cueto (91. Youssef Amyn)

    Tore: 1:0 Suheyel Najar (45.), 1:1 Moritz Fritz (68.), 1:2 Maximilian Rossmann (111.)

    Gelbe Karten:

    Fortuna Köln: Mike Owusu (34.), Pascal Itter (77.), Nico Ochojski (88.)

    Viktoria Köln: Moritz Fritz (64.), Michael Seaton (116.)

    Zuschauer:

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  • Rossmann bleibt bei der Viktoria

    Rossmann bleibt bei der Viktoria

    Viktoria Köln hat den Vertrag mit Maximilian Rossmann verlängert. Der Innenverteidiger war im Sommer letzten Jahres vom niederländischen Erstligisten Heracles Almelo zu den Höhenbergern gestoßen. In der aktuellen Saison kam der 26-Jährige bisher auf 21 Startelf-Einsätze für die Rechtsrheinischen.

    „Als Maximilian zu uns kam, hatte er – durch die Corona-Pandemie – rund ein halbes Jahr nicht mehr gespielt. Dementsprechend hat er etwas gebraucht, um sich bei uns einzufinden und unserem Anspruch als Leistungsträger in der Mannschaft gerecht zu werden“, blickt Marcus Steegmann, der Sportliche Leiter der Viktoria, zurück. Verletzungs- und krankheitsbedingt kam Rossmann in der aktuellen Saison auf weniger Einsätze als erhofft. Steegmann: „Mit zunehmender Dauer ist er immer stabiler geworden. Unter der Obhut von Cheftrainer Olaf Janßen hat er sich noch einmal gesteigert. Wir sind überzeugt, dass er zukünftig noch konstanter spielt und ein wichtiger Baustein für unsere Mannschaft wird.“

    Rossmann freut sich über die Vertragsverlängerung: „Ich hoffe, dass ich mich zukünftig noch besser einbringen kann. Ich werde weiter an mir arbeiten, um noch stärker zu spielen. Es kommt ein spannendes Jahr auf uns zu. In den letzten Wochen war zu sehen, zu was wir fähig sind. Daher ist die Vorfreude auf die weitere Zeit in Köln riesengroß.“

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  • Gegnercheck: Kölner Derby im Bitburger-Pokal

    Gegnercheck: Kölner Derby im Bitburger-Pokal

    Am Mittwoch (Anpfiff 19:00 Uhr) gastiert die Viktoria im Südstadion bei Fortuna Köln. Dabei steht das Halbfinale des Bitburger-Pokals auf dem Programm. Die Fortunen konnten zwar im Viertelfinale den Bonner SC mit 3:2 besiegen, verloren aber ihr letztes Heimspiel in der Regionalliga West gegen Borussia Mönchengladbach II mit 0:1. Für die Mannschaft aus der Südstadt geht es in der Liga nicht mehr um viel. Umso mehr will man über den Bitburger-Pokal den Einzug in den DFB-Pokal schaffen.

    Bisherige Saison:

    Fortuna Köln erwischte einen Blitzstart in der Regionalliga West. Mit vier Siegen aus den ersten vier Spielen führte man die Liga an. Auch wenn die Mannschaft aus der Südstadt diese Punkteausbeute nicht beibehalten konnte, blieb sie über die Saison hinweg immer im oberen Drittel der Tabelle. Seit Ende Februar lief es nicht mehr ganz so rund. Das hängt sicherlich damit zusammen, dass der Abstand auf die Tabellenführung zu groß wurde. Mit Platz vier in der Regionalliga West darf man aber durchaus von einer guten Saison sprechen.

    Das letzte Aufeinandertreffen:

    Das letzte Duell beider Teams gab es am 26. März 2019. Damals spielte die Fortuna noch in der 3. Liga und die Viktoria hatte als Regionalligist Heimrecht. Die 4.100 Zuschauer in Höhenberg sahen unter Flutlicht ein Spiel auf Augenhöhe, bei dem Hamdi Dahmani den Führungstreffer für die Fortuna erzielte (12.). Sven Kreyer glich zwar in der 40. Minute aus, doch er bugsierte den Ball später zum 1:2-Pausenstand ins eigene Tor (45.). In der zweiten Hälfte konnte sich die Viktoria für ihren aufopfernden Kampf zunächst belohnen: Mike Wunderlich erzielte in der 86. Minute den Ausgleich. Doch in die Verlängerung ging die Partie nicht. Boné Uaferro traf in der Nachspielzeit für Fortuna Köln (90.+ 3) zum 3:2.

    Personelle Situation:

    Personell kann die Fortuna weitgehend aus dem Vollen schöpfen. Ersatztorwart Martin Velichkov scheint aufgrund eines Fingerbruchs für längere Zeit auszufallen. Maik Kegel, der Ende April einen Bänderriss erlitt, wird wohl fehlen. Mit dabei ist hingegen Dauerbrenner Nico Ochojski, der in der kommenden Saison zum SC Verl wechseln wird. Der 22-Jährige, der bereits 36 Spiele in dieser Saison für Fortuna Köln bestritt, ist laut Transfermarkt.de der wertvollste Spieler der Gastgeber.

    Spieler im Fokus:

    Als Roman Prokoph sein erstes Tor im Profi-Bereich schoss, konnte man sich das noch nicht auf YouTube ansehen – denn es gab das Videoportal noch nicht. Der mittlerweile 35-Jährige kann auf eine bemerkenswerte Karriere in den höchsten fünf Spielklassen Deutschlands stolz sein, welche ihn unter anderem zum 1. FC Union Berlin (2004 bis 2006) und dem VfL Bochum (2008 bis 2011) führte. Grundsätzlich zeigte sich der Stürmer in den letzten Jahren konstant treffsicher. Auch in dieser Saison ist er am Knipsen: 15-mal traf er in 33 Spielen.

    Der Trainer:

    In Juni letzten Jahres wurde Alexander Ende als Cheftrainer der Fortuna vorgestellt. Der 41-Jährige, der zwischen 2009 und 2013 bei der Fortuna als defensiver Mittelfeldspieler aktiv war, hatte zuvor bei der Reserve von Borussia Mönchengladbach vier Jahre lang als Co-Trainer verbracht. Fortuna Köln ist nach der U 17 von Mönchengladbach die zweite Cheftrainer-Station Endes. Dieser spielte einst auch für die Viktoria.

    Vereinsgeschichte:

    Der Sport-Club Fortuna Köln entstand 1948 – ähnlich wie die Viktoria und der 1. FC Köln – durch eine Fusion verschiedener Kölner Vereine. Nachdem der Klub in der Landes-, Verbands- und Regionalliga spielte, schaffte die Fortuna 1973 den Aufstieg in die Bundesliga. Nach einer Saison ging es zwar hinab in die 2. Liga, dort konnte der Verein allerdings 26 Jahre überdauern. Einen riesigen Anteil daran hatte der 2005 verstorbene Jean Löring, früherer Mäzen und langjähriger Präsident der Fortuna. Legendär ist bis heute die Entlassung von Trainer Toni Schumacher, den er 1999 in der Halbzeitpause eines Zweitligaspiels gegen Mannheim feuerte. Mit Loering erreichte die Fortuna 1983 auch das Endspiel des DFB-Pokals, das mit 0:1 gegen den 1. FC Köln verlorenging. Ebenso kurios: Loering spielte im Herrenbereich nie für die Fortuna. Im Gegenteil: Er schnürte die Fußballschuhe von Juli 1955 bis Juni 1957 als Verteidiger bei Preußen Dellbrück und anschließend bis Juni 1961 beim Nachfolgeverein SC Viktoria 04 Köln.

    Partie in den Medien:

    Die Begegnung zwischen Fortuna Köln und Viktoria Köln beginnt am Mittwoch um 19:00 Uhr. Die Partie wird ab 18:45 Uhr live auf der Website von Sporttotal.tv (Kostenpunkt 4,99 Euro) übertragen. Somit können – auch wenn durch die Corona-Pandemie derzeit in Köln noch keine Fans in den Stadien zugelassen sind – die Anhänger beider Klubs zumindest im Stream bei der Partie mitfiebern. Darüber hinaus werden die Fans wie gewohnt über die Social Media Kanäle von Viktoria Köln (FacebookInstagramYoutube und Twitter) auf dem Laufenden gehalten. Unter www.viktoria1904.de gibt es einen Liveticker zur Partie.

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  • Damals: Vor zwei Jahren machte die Viktoria den Aufstieg perfekt!

    Damals: Vor zwei Jahren machte die Viktoria den Aufstieg perfekt!

    Heute lohnt sich der Blick in die Historie von Viktoria Köln wieder ganz besonders. Denn genau vor zwei Jahren feierten die Höhenberger die Meisterschaft in der Regionalliga West – und damit den Aufstieg in die 3. Liga!

    Wir blicken auf den 18. Mai 2019 zurück: 3.570 Zuschauer hatten an diesem Samstagnachmittag den Weg in den Sportpark Höhenberg gefunden. Bei 23 °C herrschten beste Bedingungen. 

    Gegen die U 23 von Borussia Mönchengladbach ging es nach nervösem Beginn mit einem 0:0 in die Pause. Die Spannung war schon jetzt auf dem Siedepunkt. In den zweiten 45 Minuten wurde die Viktoria stärker. In der 66. Minute hieß es dann nach Foul an Kevin Holzweiler Elfmeter.  

    Um kurz vor halb vier legte sich Mike Wunderlich den Ball zurecht. Im Laufe seiner Karriere hatte der Kapitän der Viktoria unzählige Schüsse auf das Tor abgegeben, aber keiner war je so wichtig wie dieser Elfmeter. Die ausgelassene Stimmung auf den Rängen wich kurz gespenstischer Stille. Einen Moment später war der Torwart verladen, der Ball war im Netz!

    „Das war bestimmt nicht das schönste Tor meiner Karriere, aber das wichtigste“, erinnert sich Wunderlich gerne an diesen Moment zurück. Was nach dem Treffer folgte, war Freude pur.

    Und nachdem die Viktoria den Vorsprung über die Zeit gebracht hatte, kannte der Jubel schließlich keine Grenzen.

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  • U 19 unterliegt Borussia Dortmund mit 0:2

    U 19 unterliegt Borussia Dortmund mit 0:2

    Trotz eines starken Fights musste sich die Mannschaft von U 19-Chefcoach Marian Wilhelm im Testspiel gegen Borussia Dortmund mit 0:2 (0:1) geschlagen geben. Die Schwarz-Gelben gingen im Sportpark Höhenberg früh durch einen Kopfball in Führung und konnten diese gegen konstant stark spielende Höhenberger Jungs in der zweiten Hälfte ausbauen. U 19-Chefcoach Marian Wilhelm sprach nach der Partie von einem Spiel auf „Augenhöhe“.

    Im Tor setzte Marian Wilhelm auf Yannik Hasenbein mit der Kapitänsbinde. Die Viererkette in der Abwehr bildeten Ilhan Altuntas, Maximilian Fischer, Phil Zimmermann und Tim Schirmer. Davor agierten Marten Imping und Murat Aydin auf der Doppelsechs. Für Offensivakzente sollten Lamin Touray, Arif Alkan und Nils Stephan sorgen. Vor ihnen agierte Seokju Hong, der dreifache Torschütze des vergangenen Schalke-Spiels.

    Die erste Chance der Partie gehörte den Gastgebern. Nach einem Zuspiel aus dem Mittelfeld lief Hong auf den Dortmunder Kasten zu, allerdings konnte Verteidiger Nnamdi Collins noch in letzter Instanz klären (5.). Zur ersten Chance kam die U 19 des DFB-Pokalsiegers durch eine Ecke von Abu-Bekir El-Zein: Diese schlug er punktgenau auf Innenverteidiger Colin Noah Kleine-Bekel, der unhaltbar ins Tor einnickte (9.).

    In der Folge übernahmen die Borussen die Spielkontrolle weitestgehend, ohne die Führung ausbauen zu können. Sowohl Bradley Fink (16.) als auch El-Zein (17.) ließen Chancen für die Dortmunder aus. Nachdem die Höhenberger die Druckphase überstanden hatten, kamen auch sie zu einigen Torgelegenheiten. Der stark aufspielende Imping (18.) und Stürmer Hong (19.) konnten den Ball aber nicht im Tor der Westfalen unterbringen. Auch eine Freistoßhereingabe von Imping auf den Kopf von Zimmermann brachte nicht den gewünschten Ertrag (20.).

    Nach einer halben Stunde drehten dann die Kölner richtig auf. Imping gewann einen Zweikampf im Mittelfeld und setzte seinen Kollegen Touray ein. Dieser sah den freistehenden Stephan, der an BVB-Keeper Daniel Dudek scheiterte. Auch der kraftvolle Nachschuss von Ilhan Atuntas führte nicht zum Ausgleich (36.). Kurz darauf konnte Dudek einen Schuss von Altuntas nicht festhalten, sodass Hong zum Abschluss kam. Doch das Leder verfehlte erneut das Tor. So ging es nach ausgeglichenen 45 Minuten mit 0:1 in die Halbzeit.

    Aus dieser kamen die Jungs von der Schäl Sick unverändert. Dortmund-Coach Mike Tullberg wechselte hingegen alle Feldspieler aus und ließ lediglich Keeper Dudek auf dem Platz. Wie auch im ersten Durchgang ging es nach Wiederbeginn hin und her, wobei vor allem die Keeper glänzen konnten: Einen Schuss von Rilind Hetemi konnte Hasenbein noch mit dem Fuß abwehren. An dessen Abpraller versuchte sich Julius Rauch, doch der Ball landete schließlich wieder bei Hetemi. Der U 21-Nationalspieler aus dem Kosovo ließ aber auch diese Chance liegen (56.). Weitere Abschlüsse von Alkan (62.) und Touray (63.) verfehlten ihr Ziel knapp. Nachdem sich beide Teams schwertaten, Chancen zu kreieren, machte der A-Junioren-Meister von 2019 den Deckel drauf: Eine Flanke von Wesley Heimann in den Sechzehner landete auf dem Kopf von Angreifer Julius Rauch. Dieser köpfte das Leder wuchtig in den Kasten der Viktoria (72.). Keeper Hasenbein, der nach einer insgesamt starken Leistung auch an diesen Ball noch rankam, konnte das 0:2 letztlich nicht verhindern.

    Doch wie auch im ersten Durchgang ließ sich die Mannschaft von Marian Wilhelm vom Gegentor nicht beirren. Touray kam nach einem sensationellen Dribbling über das halbe Spielfeld im Strafraum in Schussposition. Der Flügelspieler tanzte im Strafraum seinen Gegner aus, nur der krönende Abschluss blieb dem Mann mit der Nummer zehn verwehrt (73.). In der Schlussphase fehlte dann der Viktoria die nötige Kraft, um erneut Torgefahr zu erzeugen.

    Cheftrainer Marian Wilhelm war dennoch nach dem Abpfiff zufrieden. „Das hat Spaß gemacht. Es war ein gutes Spiel und sehr eng. Die Augenhöhe war definitiv da“, so der Trainer der Viktoria.

    Aufstellung: Yannik Hasenbein  – Ilhan Altuntas, Maximilian Fischer, Phil Zimmermann (David Matusinski 64.), Tim Schirmer – Nils Stephan (Kaan Keskin 83.), Marten Imping, Murat Aydin (Joshua Kapenda 74.), Lamin Touray (Sincere Overman 74.) – Arif Alkan (Karim Ait Lamadane 83.) – Seokju Hong

    Tore: 0:1 Colin Noah Kleine-Bekel (9.), Julius Rauch (72.)

    Gelbe Karten:

    Viktoria Köln: –

    Borussia Dortmund: Colin Noah Kleine-Bekel (34.), U 19-Trainer Mike Tullberg (43.)

    Zuschauer:

    Viktoria – das V steht für Vussball!

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