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  • Imke Wübbenhorst wird Co-Trainerin bei Viktoria Köln

    Imke Wübbenhorst wird Co-Trainerin bei Viktoria Köln

    Viktoria Köln freut sich über einen prominenten Neuzugang im Trainerteam: Imke Wübbenhorst wird ab dem 1. August die Arbeit von Chefcoach Olaf Janßen als Co-Trainerin Analyse unterstützen. Die 32-Jährige, die während ihrer aktiven Laufbahn für den Hamburger SV und den BV Cloppenburg auf insgesamt 116 Einsätze in der FLYERALARM Frauen-Bundesliga kam, arbeitete bereits als Trainerin für den BV Cloppenburg und die Sportfreunde Lotte. Sie ist Inhaberin der UEFA-Pro-Lizenz.

    „Ich hatte schon bei den ersten Gesprächen ein sehr gutes Gefühl, weil es sehr viel um fußballerische Aspekte ging“, erzählt Wübbenhorst. „Franz Wunderlich und Marcus Steegmann haben sehr viel über den Aufbau, die Führung und die Zukunft des Vereins gesprochen. Ich persönlich sehe bei der Viktoria großes Potenzial. Ich glaube, dass mit Andreas Rettig ein hervorragender Mann geholt wurde, der den Klub in eine noch bessere Richtung führt und die Strukturen weiter verbessert.“

    Besonders schätzt die frühere U 19-Europameisterin die zukünftige Zusammenarbeit mit Olaf Janßen. „Wir haben uns auf Anhieb gut verstanden. Ich freue mich, dass mir ein erfahrener Trainer die Möglichkeit gibt, in seinem Team zu arbeiten. Ich werde viel Zeit, Kraft und Energie in meine Tätigkeit stecken, um die gemeinsamen Ziele zu erreichen. Bei der Viktoria kann ich mich weiter entwickeln und bekomme den nötigen Input, um fachlich zu wachsen. Das ist eine sehr interessante Aufgabe.“

    Olaf Janßen: „Ich freue mich sehr, Imke Wübbenhorst ab dem 1. August an Bord begrüßen zu können. Sie ist eine Bereicherung für unser Trainerteam – schon durch ihre Ausbildung zur Fußballlehrerin – also der höchsten Qualifikation, die man in diesem Bereich haben kann.“ Janßen sieht Wübbenhorst als Gewinn für die Viktoria. „Wer mich kennt, der weiß, dass die Videoanalyse für mich ein extrem wichtiger Hebel ist. Ich bin mir sicher, dass Imke uns hier helfen wird und neue Ideen mit einbringt“, so der 54-Jährige.

    Marcus Steegmann, der Sportliche Leiter der Viktoria, fügt hinzu. „Unser Ziel war es, das Trainerteam weiter zu professionalisieren. Mit Imke Wübbenhorst haben wir eine Person gefunden, die gerade erst ihre Fußballlehrerlizenz gemacht hat und somit auf dem neuesten Stand ist, wenn es um Schwerpunkte wie die Video- und Gegner-Analyse sowie die Vorbereitung von Spielen und Matchplänen geht. Sie soll uns unterstützen, Spieler individuell zu verbessern. Das ist eine wichtige Kernkompetenz für uns.“

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  • U 19 verliert durch Tor in der Schlussphase

    U 19 verliert durch Tor in der Schlussphase

    Dramatik pur! Im Testspiel am Sonntag trennte sich Fortuna Düsseldorf von Viktoria Köln mit 1:0. Das entscheidende Tor für die Landeshauptstädter erzielte Stephan Soghomonian in der 89. Minute. Im Vergleich der A-Junioren-Bundesligisten ließen die Höhenberger gute Chancen aus und wurden in einer hart umkämpften Partie kurz vor Abpfiff dafür bestraft. Trainer Marian Wilhelm war am Ende aber zufrieden, vor allem mit der kämpferischen Einstellung seines Teams.

    Personal: Wilhelm blieb seiner Linie treu und wechselte, wie auch schon in den vergangenen Testspielen, die Mannschaft in der Halbzeit nahezu komplett aus. Zehn neue Spieler kamen nach Wiederanpfiff in die Partie. Die Kapitänsbinde trug zunächst Benjamin Hemcke. Diese gab er zu Beginn der zweiten 45 Minuten an Tim Schirmer weiter.

    Spielverlauf: Beide Teams gingen mit zwingenden Torchancen zunächst sparsam um. Den ersten Schuss des Tages feuerte Joel Vieting ab, dieser verfehlte das Ziel aber deutlich (11.). Geprägt war der erste Durchgang allen voran voll vielen harten, intensiven Zweikämpfen. Während die Kölner Defensive gut stand, hatte Offensivspieler Mika Durczok die Gelegenheit, die Führung zu erzielen. Seinen Schuss aus halblinker Position konnte Kaylen Reitmaier im Kasten der Gastgeber aber souverän abwehren (24.). Das war es aber schon mit zwingenden Viktoria-Gelegenheiten in Halbzeit eins. Stattdessen verhinderte Mika Rudnick im Tor der Höhenberger noch den Rückstand. Im Eins-gegen-Eins bekam der Keeper rechtzeitig die Arme hoch und verhinderte das 0:1 aus Viktoria-Sicht (42.).

    Nach der Pause kamen die Kölner mit zehn neuen Gesichtern auf den Rasen zurück. Lediglich Tim Schirmer blieb auf dem Feld. Doch auch wenn sich das Personal änderte, blieb das Spiel zunächst weitestgehend gleich. Es gab kaum Highlights, beide Mannschaften gingen aber aggressiv in die Zweikämpfe. So holte sich die Fortuna alleine im zweiten Spielabschnitt drei Gelbe Karten ab. Im Schlussspurt zogen die rotgekleideten Gäste dann noch einmal die Zügel an. Salvatore Giambra (71.), Kian Assadollahi (75.) und Calvin Mockschan (84.) verpassten die Chance zur Führung. In den letzten Minuten der Partie ließ sich die Mannschaft von Cheftrainer Wilhelm aber zunehmend zurückdrängen. So kamen die Landeshauptstädter in der 87. Minute zu ihrer bis dahin besten Gelegenheit: Nach einer Flanke von der rechten Seite verpasste Ephraim Kalonji das Tor aus kurzer Distanz mit dem Kopf nur knapp. Besser machte es dann kurz darauf sein Kollege Stephan Soghomonian. Dieser köpfte den Ball nach einer Hereingabe von Niko Garic in das lange Eck und ließ Viktoria-Keeper Joel Tohler keine Chance (89.).

    Stimme zum Spiel: „In dieser Phase der Vorbereitung steht das Ergebnis ganz klar im Hintergrund. Wir haben in der vergangenen Woche wieder versucht, viele Inhalte mit den Jungs umzusetzen. Wir sind sehr zufrieden, was sie derzeit auf den Platz bringen – vor allem, was die Einstellung angeht, aber heute auch an spielerischen Elementen. Wir waren über weite Strecken auf Augenhöhe. Am Ende ist es dann unglücklich, so spät noch das Gegentor zu kassieren.“

    Aufstellung erste Halbzeit: Mika Rudnick – Oualid Mhamdi, Phil Zimmermann, David Kubatta, Tim Schirmer – Ben Hompesch, Benjamin Hemcke, Murat Aydin, Mika Durczok – Joel Vieting, Luca de Meester

    Aufstellung zweite Halbzeit: Joel Tohler – Disimua Kanzi, Eliot Albert, Rexhep Ajdari, Tim Schirmer (70. Thomas Wycisk) – Fabio Schmidt, Calvin Mockschan, Kian Assadollahi, Salvatore Giambra – Florian Engelhardt, Oshomah Ichue

    Gelbe Karten:

    Fortuna Düsseldorf: Kaylen Reitmaier (20.), Enes Yilmaz (60.), Daniel Bunk (63.), Ephraim Kalonji (82.)

    Viktoria Köln: Oualid Mhamdi (44.)

    Tore: 1:0 Stephan Soghomonian (89.)

    Zuschauer: 50

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  • Der Vorbereitungsplan der Viktoria

    Der Vorbereitungsplan der Viktoria

    Noch ist Sommerpause bei den Profifußballern von Viktoria Köln. Trotzdem wird mit Volldampf auf die anstehende Saison hingearbeitet. Am 21. Juni nimmt die Mannschaft von Cheftrainer Olaf Janßen das Training wieder auf. Nur fünf Tage danach steht das erste Testspiel der Sommervorbereitung an.

    Die Termine im Überblick:

    Montag, 21. Juni 2021: Trainingsauftakt Viktoria Köln

    Samstag, 26. Juni 2021: Testspiel bei der SpVg. Porz

    Montag, 28. Juni 2021 bis Sonntag, 4. Juli 2021: Trainingslager in Oberstaufen

    Samstag, 3. Juli 2021: Testspiel gegen den Karlsruher SC

    Samstag, 10. Juli 2021: Testspiel bei Borussia Mönchengladbach

    Samstag, 17. Juli oder Sonntag, 18. Juli 2021: Testspiel (Gegner derzeit noch nicht bekannt)

    Freitag, 23. Juli 2021 bis Montag, 26. Juli 2021: erster Spieltag der Drittliga-Saison 2021/2022

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  • Olaf Janßen: „Gute Entscheidungen brauchen Geduld“

    Olaf Janßen: „Gute Entscheidungen brauchen Geduld“

    Während die Spieler der Viktoria in ihrem verdienten Urlaub sind, beschäftigt sich Chefcoach Olaf Janßen (54) mit der Zusammenstellung des Kaders für die kommende Saison. Im Interview spricht der Trainer über die besondere Lage auf dem Transfermarkt, die Bedeutung der Mannschafts-DNA und warum er heute abgeklärter zu Werke geht als noch vor ein paar Jahren.

    Herr Janßen, die Sommerpause ist in diesem Jahr relativ kurz. Können Sie die Zeit nutzen, um Kraft zu tanken oder gilt es sich komplett auf die Kaderzusammenstellung zu fokussieren?

    Olaf Janßen: Bestenfalls schafft man es abzuschalten, denn innerhalb der Saison ist dies nur schwer möglich. Die letzten Wochen haben viel Energie gekostet. Somit versuche ich, einen Spagat zwischen Entspannung und Planung der Saisonvorbereitung hinzubekommen, indem ich mir den Tag einteile.

    Hilft Ihnen Ihre jahrelange Expertise als Trainer dabei, die Dinge abgeklärter anzugehen?

    Janßen: Ja, definitiv. Einer der wichtigsten Aspekte bei der Weiterentwicklung eines Trainers ist die gesammelte Erfahrung. Ich bin mittlerweile ein anderer Coach, als ich es noch vor zehn oder fünfzehn Jahren war. Und das hilft sehr.

    Am 21. Juni beginnt das Training bei Viktoria Köln. Bislang wurde mit Florian Heister nur ein Neuzugang vermeldet. Wird es zum Trainingsauftakt noch weitere Verpflichtungen geben?

    Janßen: Da wir noch rund zehn Plätze zu besetzen haben, wäre das schön. (lacht) Aber es wird eine riesige Herausforderung, denn wir haben hohe Ansprüche. Das Transferfenster ist diesmal ein besonderes, da viele Vereine durch die Corona-Pandemie gebeutelt sind. Wir sehen, dass in höheren Ligen Kaderplätze gestrichen werden, um Geld einzusparen. Dadurch könnten Spieler dazu geneigt sein, sich in tieferen Ligen anzusiedeln. Wir sind in den letzten Monaten sehr fleißig gewesen, aber man braucht auch Geduld, um gute Entscheidungen zu treffen.

    In der letzten Spielzeit sprachen Sie oft von der ‚DNA der Mannschaft‘, die das Team sowohl auf als auch neben dem Platz geprägt hat. Muss diese nun durch den Zulauf weiterer Spieler neu entwickelt werden oder kann man auf die Arbeit der letzten Saison aufbauen?

    Janßen: Es ist wichtig, dass unsere Spielphilosophie, also unsere DNA, erhalten bleibt. Das ist kein Prozess, der anfängt oder aufhört, sondern der sich stetig weiterentwickelt. Wir haben gesagt, dass wir so viele Spieler wie nur möglich mitnehmen wollen, die unsere DNA aufgesogen und gelebt haben. Das werden dann auch die Jungs sein, die vorweggehen und die neuen Spieler mitnehmen. Das ist ein entscheidender Faktor. Denn nur durch so eine Haltung kann man Widerstände und Dellen in der Entwicklung überstehen. Es stimmt mich optimistisch, dass die Jungs bis jetzt eine tolle Haltung an den Tag gelegt haben.

    Auch zum Saisonabschluss hat Ihre Mannschaft Haltung bewiesen und den Bitburger-Pokal gewonnen. Konnten Sie den Moment genießen oder dachten Sie direkt an die erste Hauptrunde im DFB-Pokal?

    Janßen: Der Name ‚Pokalendspiel‘ sagt ja bereits, dass es ein Finale ist und danach nichts mehr kommt. Somit wurde der Erfolg zusammen genossen und das gehört sich auch so. Dass wir nun im DFB-Pokal spielen, ist natürlich das i-Tüpfelchen. Da lassen wir uns überraschen, wer uns am 4. Juli zugelost wird.

    Haben Sie einen Wunschgegner für die erste Runde im DFB-Pokal: Vielleicht ein Verein, in dem Sie selbst als Trainer oder Spieler aktiv waren?

    Janßen: Da ich durchaus rumgekommen bin, gibt es einige davon. (lacht) Natürlich hat das ein gewisses Geschmäckle, aber am Ende des Tages sind wir glücklich, dabei sein zu können. Wen wir als Gegner bekommen, entscheidet allein die Losfee. Wir sind allerdings gespannt.

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  • Lucas Cueto wechselt zum Karlsruher SC

    Lucas Cueto wechselt zum Karlsruher SC

    Ein weiterer Viktoria-Abgang steht fest: Offensivspieler Lucas Cueto wechselt zum Karlsruher SC. Darauf haben sich der Spieler, Viktoria Köln und der Karlsruher SC verständigt. Über die Ablösemodalitäten des Wechsels vereinbarten alle Beteiligten Stillschweigen.

    „Ich bin Viktoria Köln sehr dankbar dafür, dass mir der Verein die Möglichkeit gegeben hat, mich weiter zu entwickeln und mir jetzt die Möglichkeit eröffnet, meinem Wunsch, in der 2. Liga zu spielen, nachkommt. Insgesamt gehe ich daher auch mit einem weinenden Auge, weil ich einer tollen Mannschaft und meiner Heimatstadt den Rücken kehre. Auf der anderen Seite habe ich die Chance, mich in der 2. Liga zu beweisen. Das war seit längerer Zeit ein Ziel von mir“, sagt Lucas Cueto über seinen Wechsel.

    Cueto kam vor Beginn der abgeschlossenen Saison vom SC Preußen Münster zu Viktoria Köln. Der 25-Jährige lief in insgesamt 30 Drittliga-Spielen sowie zwei Pokalpartien für die Höhenberger auf und erzielte dabei elf Treffer. 

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  • Florian Heister kehrt zu Viktoria Köln zurück

    Florian Heister kehrt zu Viktoria Köln zurück

    Erste Verstärkung für den Viktoria-Kader der Saison 2021/2022: Florian Heister kehrt zu den Kölnern zurück. Der Außenbahnspieler, der sowohl beide offensiven als auch defensiven Außenbahnen bekleiden kann, spielte zuletzt beim SSV Jahn Regensburg. Hier kam der 24-Jährige auf 19 Zweitligaeinsätze.

    Heister kennt die Viktoria bestens: Zunächst spielte er für die U 19 der Höhenberger, ehe er in der darauffolgenden Saison (2015/2016) den Sprung in die erste Mannschaft schaffte. „Viktoria Köln war immer ein Thema für mich“, verrät Heister. „Schließlich habe ich hier während meiner A-Jugend-Zeit gespielt und anschließend die ersten Schritte im Seniorenbereich gemacht. Mir hat es schon damals gut bei der Viktoria gefallen. Der Verein war schon immer ambitioniert. Inzwischen ist der Aufstieg in die 3. Liga gelungen, das Stadion wurde erweitert und die Trainingsmöglichkeiten haben sich verbessert.“

    Heister, der in Neuss geboren wurde, startete seine Fußballkarriere bei der Holzheimer SG. Im Jugendbereich lief er für Borussia Mönchengladbach, den SC Kapellen-Erft und schließlich für Viktoria Köln auf. Nach seinen ersten Senioreneinsätzen in Höhenberg wechselte er 2017/2018 zum TSV Steinbach Haiger. Anschließend spielte er mit dem SSV Jahn Regensburg in der 2. Bundesliga.

    Cheftrainer Olaf Janßen freut sich auf den Rückkehrer: „Für unsere Mannschaft ist Florian eine absolute Bereicherung. Er hat eine wahnsinnige Geschwindigkeit und ist ein Klasse-Junge. Die Gespräche mit ihm liefen hervorragend. Durch seine damalige Zeit bei der Viktoria kennt er den Verein.“

    Der 54-jährige Coach glaubt, dass sich Heister bei den Rechtsrheinischen weiter entwickeln wird. „Wir achten bei unseren Neuverpflichtungen darauf, dass wir Spieler holen, bei denen Qualität vorhanden ist, aber auch Entwicklungspotenzial besteht. Somit können beide Seiten den nächsten Schritt gehen.“

    Janßen ist sicher: „Durch die Erfahrung in der 2. Bundesliga und die Flexibilität bezüglich seiner Einsetzbarkeit, wird uns Florian helfen können und eine Bereicherung für uns sein.“  

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  • Timmy Thiele ist Spieler des Monats

    Timmy Thiele ist Spieler des Monats

    Die Anhänger der Viktoria haben gewählt: Timmy Thiele ist der „Spieler des Monats Mai 2021“. Der Stürmer setzte sich bei der Fanabstimmung auf der Viktoria-Facebook-Seite gegen Moritz Fritz, Maximilian Rossmann und Sebastian Mielitz durch. Damit erhält er den Titel zum ersten Mal während seiner Zeit in Höhenberg.

    Der 29-Jährige zeigte besonders zu Beginn des Monats Mai, welch ein wichtiger Teil der Viktoria er geworden ist. Gegen den KFC Uerdingen und seinen Ex-Klub 1. FC Kaiserslautern steuerte der Stürmer insgesamt drei Treffer bei.

    Das nächste Fanvoting findet Anfang Juli statt. Dann wird der „Spieler des Monats Juni“ von der Facebook-Community gewählt. Am Ende des Jahres wird aus den jeweiligen Gewinnern der Abstimmungen der „Spieler des Jahres“ ermittelt.

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  • Koronkiewicz geht bei Viktoria Köln in das achte Jahr

    Koronkiewicz geht bei Viktoria Köln in das achte Jahr

    Viktoria Köln hat den Vertrag mit Patrick Koronkiewicz verlängert. Für den Abwehrspieler, der in Bonn geboren wurde, geht es damit in die achte Saison bei den Höhenbergern. Nach Mike Wunderlich ist Koronkiewicz der Spieler, der am längsten das große „V“ auf der Trikotbrust trägt. Das gilt auch bei den Pflichtspieleinsätzen. Schon 195-mal lief der 30-Jährige für die Rechtsrheinischen auf.  

    „Patrick Koronkiewicz ist ein sehr verdienter Spieler von Viktoria Köln“, sagt Marcus Steegmann, der Sportliche Leiter der Höhenberger. „Er hat nach Mike Wunderlich die meisten Einsätze für den Verein auf dem Konto und sich in all den Jahren auf seiner Position immer wieder durchsetzen können. Auch nach seiner Verletzung [Abriss der Adduktoren-Sehne im Oberschenkel; Anm. der Red.] stand es für uns außer Frage, den Vertrag zu verlängern.“

    Koronkiewicz: „Als ich 2014 zur Viktoria gekommen bin, waren die Ziele ambitioniert. Von daher hatte ich das Gefühl, es gibt eine Menge Dinge, die ich zusammen mit dem Verein erreichen kann. Sicher ist es in der heutigen Zeit ungewöhnlich, einem Klub so lange die Treue zu halten. Aber ich fühle mich sehr wohl. Meine Familie und meine Freundin leben hier. Für mich war es somit nur logisch, weiter das Trikot der Viktoria zu tragen.“

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  • Marcus Steegmann: „Der Markt wird täglich sondiert“

    Marcus Steegmann: „Der Markt wird täglich sondiert“

    Als Sportlicher Leiter von Viktoria Köln ist Marcus Steegmann (40) maßgeblich daran beteiligt, wie der Kader in der kommenden Saison aussehen soll. Der frühere Bundesliga-Profi blickt im Interview auf die letzten Monate zurück, spricht über die positiven Veränderungen im Klub und verrät, wann die ersten Neuzugänge zu vermelden sind.

    Herr Steegmann, die Drittliga-Saison ist vorüber und am Wochenende gab es sogar noch den Finalsieg im Bitburger-Pokal zu feiern. Welches Fazit ziehen Sie, nachdem jetzt alle Partien gespielt sind?

    Marcus Steegmann: Ich ziehe ein gemischtes Fazit. Ich habe vor der Saison gesagt, dass wir uns insgesamt weiterentwickeln wollen. Wir sind gut gestartet. Anschließend hatten wir nach dem neunten Spieltag eine Phase, in der wir von zwölf Spielen nur eine Partie gewonnen haben. Wir haben es in dieser Zeit nicht geschafft, die große Zahl von Gegentoren entscheidend abzustellen. Da wir zu dem Zeitpunkt unsere Ziele und den Klassenerhalt in Gefahr sahen, haben wir uns entschlossen, den Trainer zu wechseln. Im Vergleich zur Vorsaison waren wir der Meinung, dass der Kader eine höhere Qualität hat. Wir hatten dann die Chance, Olaf Janßen zu verpflichten, bei dem wir – weil er ja schon 2018 als Trainer für uns gearbeitet hatte – genau wussten, woran wir menschlich und fachlich sind. Mit ihm hat sich die Spielweise in sehr kurzer Zeit verändert. Er hat es geschafft, der Mannschaft neue Impulse und eine neue ‚DNA‘ zu geben. Wir haben mit ihm 27 Punkte geholt und gerade – beginnend mit dem Spiel in Lübeck – hervorragend die Kurve bekommen. Am Ende hat uns ein Tor zum achten Tabellenplatz gefehlt. Wäre das passiert, dann wäre diese Weiterentwicklung auch tabellarisch sichtbar geworden. Somit bleibt letztlich der positive Eindruck aus der Rückrunde, in der zu sehen war, welches Potenzial vorhanden ist. Zum Abschluss folgte der Pokalsieg gegen Alemannia Aachen, sodass die Saison am Ende doch recht positiv in Erinnerung bleibt.

    Die Spieler genießen aktuell Ihren Urlaub. Wie sieht das bei Ihnen aus?

    Steegmann: Der Markt wird derzeit täglich sondiert. Es finden sehr viele Gespräche statt. Wir sind im permanenten Austausch mit Beratern, Scouts und Spielern, um den für uns bestmöglichen Kader zusammenzustellen. Wir wollen und müssen uns – Stichwort U 23 Regelung – ein Stück weit verjüngen. Wir haben aber ein gutes Fundament an Jungs, die Olaf Janßens Philosophie verinnerlicht haben. Daran orientiert möchten wir uns auf verschiedenen Positionen verstärken.

    Sie haben es gesagt: Sie arbeiten schon jetzt mit Volldampf am Kader der kommenden Saison. Wird die Viktoria denn bis zum Vorbereitungsstart am 21. Juni schon neue Spieler präsentieren können?

    Steegmann: Mit Sicherheit! Ich gehe davon aus, dass wir schon in der kommenden Woche einen Spieler präsentieren. Außerdem werden wir beim Vorbereitungsstart sicher das ein oder andere neue Gesicht dabeihaben. Ich gehe aber auch davon aus, dass manche Spieler erst im Laufe der Vorbereitung oder zu Saisonbeginn verpflichtet werden können.

    Wie darf man sich Verhandlungen in Zeiten von Corona überhaupt vorstellen? Es ist ja eigentlich nicht möglich, Spieler über einen langfristigen Zeitraum persönlich scouten zu lassen und ausgiebige Gespräche zu führen…

    Steegmann: Vieles lief tatsächlich in der Corona-Zeit über Videokonferenzen, diverse Online-Plattformen oder Scouting-Tools. In den letzten Wochen war es zum Teil schon möglich, Spieler auch wieder live zu sehen. Diese Gelegenheiten haben wir, wenn es sich ergeben hat, auch bestmöglich genutzt. Aber es ist schon richtig, ein Großteil der Kommunikation lief über Video-Konferenzen. Inzwischen nutzen wir aber auch wieder die Chance, Spieler persönlich zu treffen. Voraussetzung ist dann aber auf beiden Seiten ein negativer Schnelltest.

    Ein großes Thema bei den Kölner Fußballfans ist natürlich auch, ob Marcel Risse bei Viktoria Köln bleiben wird. Ist absehbar, wann es bei dieser Personalie eine Entscheidung geben wird?

    Steegmann: Marcel Risse ist Spieler vom 1. FC Köln, wir hatten mit ihm einen Leihvertrag bis zum Ende dieser Saison. Darüber hinaus möchte ich mich nicht zum Stand der aktuellen Gespräche äußern.

    Seit Kurzem arbeitet Andreas Rettig als Vorsitzender der Geschäftsführung für Viktoria Köln. Haben sich Ihre Aufgaben oder die Herangehensweisen an Verhandlungen dadurch verändert?

    Steegmann: Andreas Rettig ist ein riesiger Gewinn für unseren Klub. Er bringt eine unglaublich große Expertise mit. Er verfügt über eine jahrzehntelange Erfahrung im Profifußball. Insofern können wir auf seinen riesigen Erfahrungsschatz zurückgreifen. Das hilft uns sehr. Wir stimmen uns täglich ab und arbeiten sehr eng zusammen. Natürlich ist er bei allen Verhandlungen involviert.  

    Zum Abschluss natürlich noch eine Frage zum DFB-Pokal: Am 4. Juli wird die erste Hauptrunde des Wettbewerbs ausgelost. Hätten Sie einen Wunschgegner?

    Steegmann: Viele wünschen sich große Namen wie Bayern München oder Borussia Dortmund. Ich sehe das eher aus sportlicher Sicht und würde einen Zweitligisten mit tollem Namen bevorzugen, gegen den wir von der Papierform her vielleicht eine größere Chance als gegen einen Erstligisten hätten, um eine Runde weiterzukommen. (lacht)

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  • Beim Nachwuchs rollt wieder der Ball

    Beim Nachwuchs rollt wieder der Ball

    Im Nachwuchsleistungszentrum der Viktoria ist das Training wieder in vollem Gange. Oft ruhte in den letzten Monaten der Ball. Doch jetzt scheinen viele Einschränkungen durch die Corona-Pandemie vorerst überstanden zu sein. Der Trainingsbetrieb ist wieder gewährleistet, nach und nach bestreiten die verschiedenen Altersgruppen erste Testspiele. Während die B-Jugend bereits am 12. Juni ihr erstes Testspiel gegen Fortuna Düsseldorf bestreitet und die U 19 schon in der Vorbereitung steckt, werden die jüngeren Jahrgänge erst nach den Ferien die ersten Begegnungen absolvieren. Dies setzt voraus, dass sich die Lage nicht erneut verschärft.

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