Kategorie: Uncategorized

  • A-Junioren erkämpfen Remis gegen Eintracht Frankfurt

    A-Junioren erkämpfen Remis gegen Eintracht Frankfurt

    Dank einer leidenschaftlichen Mannschaftsleistung erzielte die U 19 der Viktoria beim Testspiel gegen Eintracht Frankfurt ein 1:1-Remis (1:0). Das Team um A-Junioren-Coach Marian Wilhelm zeigte trotz der heißen Temperaturen eine starke Laufbereitschaft auf dem Rasen, die den Trainer nach Abpfiff schwärmen ließ: „Wir haben einen sehr guten Tag erwischt. Die Jungs standen geschlossen und waren füreinander da, wenn einer Hilfe brauchte.“

    So gingen die Gäste auch nicht unverdient in der 21. Minute in Führung: Nach einem Ballgewinn in der eigenen Hälfte verlagerte die Viktoria das Spiel auf den Flügel, von wo Lamin Touray aus dem Halbfeld eine Flanke auf Joel Vieting schlug, der diese direkt volley verwertete. „Ein Traumtor von der einleitenden Kombination bis zur Vollendung“, freute sich Wilhelm über den einzigen Treffer in der ersten Halbzeit. Nach dem Seitenwechsel kamen die Hessen besser aus der Kabine und glichen durch David Halbich aus (48.), woraufhin ein leidenschaftliches Fußballspiel auf Augenhöhe mit Chancen auf beiden Seiten entbrannte. Letztendlich blieb es beim Unentschieden, mit dem Höhenberger zufrieden sein dürfen. „Die Jungs sind stolz in den Bus gestiegen und haben sich das freie Osterwochenende redlich verdient“, so U 19-Trainer Wilhelm.

    Viktoria – das V steht für Vussball!

    Weitere Nachrichten aus dem Nachwuchsbereich von Viktoria Köln finden Sie hier!

  • Vussball mit V kommt in den Duden!

    Vussball mit V kommt in den Duden!

    Große Freude bei den Verantwortlichen von Viktoria Köln: Der Verein aus Höhenberg macht neben seinen sportlichen Erfolgen seit geraumer Zeit mit seinem Claim „Viktoria – das V steht für Vussball“ von sich Reden. Da die Schreibweise mit „V“ zuletzt immer häufiger benutzt wurde, wird sie in die 29. Auflage des Dudens einfließen.

    Der Duden ist das Nachschlagewerk schlechthin, wenn es um die deutsche Rechtschreibung geht. Einmal im Jahr, in der Regel im August, erscheint die neueste Ausgabe. In dieser wird dann erstmals das Vussball mit V als zulässige Variante für „Fußball“ nachzulesen sein. Wie es dazu kommt, erklärt die Duden-Internetseite. „Das wichtigste Verfahren der Dudenredaktion besteht darin, dass sie mithilfe von Computerprogrammen sehr große Mengen an elektronischen Texten daraufhin ‚durchkämmt‘, ob in ihnen bislang unbekannte Wörter enthalten sind. Treten sie in einer gewissen Häufung und einer bestimmten Streuung über die Texte hinweg auf, handelt es sich um Neuaufnahmekandidaten für die Wörterbücher.“ Genau das trifft jetzt auf Vussball mit V zu.

    Wie es zur ungewöhnlichen Schreibweise kam, weiß Manuel Mandunic. Der geschäftsführende Gesellschafter von KIM SportsManagement entwickelte in den vergangenen Jahren zusammen mit Viktoria Köln das neue Markenbild des Klubs. „Die Heimat der Viktoria auf der ‚Schäl Sick’ ist geschichtlich die germanische Seite Kölns, während die Domseite Kölns die römische Geschichte widerspiegelt. Die Viktoria hat mit Viktor aber einen ‚Römer‘ als Maskottchen. Das machte uns von Anfang an deutlich, dass Selbstironie und multikulturelle Werte wesentliche Markeninhalte des Vereins sind. Auch steht der Fußballsport für Zusammenhalt, Freundschaft, Leidenschaft und Gemeinschaft. Werte, die Viktoria Köln durch die Nahbarkeit und die altehrwürdige Heimat im Sportpark Höhenberg mehr repräsentiert als viele andere professionelle Fußballklubs in Deutschland. Also war es für uns damals nur konsequent, uns selbst nicht zu ernst zu nehmen und den Vussball rund um den Verein folgerichtig mit dem lautgleichen ‚Viktoria-V‘ zu schreiben. Dass wir damit sogar im Duden landen, kommt zwar auch für uns als Markenexperten überraschend, macht uns aber extrem stolz“, so der Fachmann für emotionales Brand- und Sportmarketing.

    Axel Freisewinkel, der Geschäftsführer der FC Viktoria Köln 1904 Spielbetriebs GmbH, bewertet die Entwicklung ebenfalls äußerst positiv. „Vussball mit V zu schreiben, war natürlich auch für uns ungewöhnlich. Aber es war zunächst ein Alleinstellungsmerkmal“, so der 41-Jährige. „Dann hat sich die Schreibweise aber verselbstständigt, sogar aus Schulen bekamen wir Feedback von Lehrkräften, dass immer mehr Kinder und Jugendliche angefangen haben, Vussball mit V zu schreiben. Dass die Schreibweise jetzt sogar in einem renommierten Nachschlagewerk der Rechtschreibung ihren Platz findet, ehrt uns und macht die Viktoria als Marke noch interessanter. Deshalb wird die nächste Auflage des Dudens natürlich bei uns einen Ehrenplatz erhalten.“

    Viktoria – Das V steht für Vussball! 

    Weitere aktuelle Nachrichten zu Viktoria Köln finden Sie hier!

  • Viktoria-Termine bis Saisonende stehen fest

    Viktoria-Termine bis Saisonende stehen fest

    Der DFB hat die Drittliga-Spieltage bis zum Saisonende zeitgenau terminiert. Mitte April muss Viktoria Köln dabei ein straffes Programm meistern. Am Samstag, den 17. April, gastiert der Hallesche FC in Höhenberg. Am Dienstag danach (20. April) tritt die Viktoria beim TSV 1860 München an. Am Freitag, den 23. April, folgt bereits das Heimspiel gegen den SC Verl. Beim Saisonabschluss am 22. Mai werden alle Partien der 3. Liga zeitgleich angepfiffen, damit es möglichst zu keiner Wettbewerbsverzerrung kommen kann. 

    Die Drittliga-Spiele der Viktoria bis einschließlich Saisonende (38. Spieltag):

    30. Spieltag: Mo, 05.04.2021, 19 Uhr, Viktoria Köln – SpVgg Unterhaching

    31. Spieltag: So, 11.04.2021, 13 Uhr, FSV Zwickau – Viktoria Köln

    32. Spieltag: Sa, 17.04.2021, 14 Uhr, Viktoria Köln – Hallescher FC

    33. Spieltag: Di, 20.04.2021, 19 Uhr, TSV 1860 München – Viktoria Köln

    34. Spieltag: Fr, 23.04.2021, 19 Uhr, Viktoria Köln – SC Verl

    35. Spieltag: Mi, 05.05.2021, 19 Uhr, KFC Uerdingen 05 – Viktoria Köln

    36. Spieltag: Sa, 08.05.2021, 14 Uhr, SG Dynamo Dresden – Viktoria Köln

    37. Spieltag: Sa, 15.05.2021, 14 Uhr, Viktoria Köln – 1. FC Kaiserslautern

    38. Spieltag: Sa, 22.05.2021, 13.30 Uhr, Türkgücü München – Viktoria Köln

    Viktoria – Das V steht für Vussball! 

    Weitere aktuelle Nachrichten zu Viktoria Köln finden Sie hier!

  • Torwarttraining der nächsten Generation

    Torwarttraining der nächsten Generation

    Gelungene Abwechslung für die Viktoria-Torhüter in der Länderspielpause: George Berneanou, der Torwartcoach der Höhenberger, präsentierte den neuesten Stand des VR-Trainings.

    Nachdem Keeper wie Yannik Bangsow und Yannik Hasenbein mit Trackern und einer speziellen VR-Brille bestückt wurden, ging es los. Die Torhüter befanden sich in einem virtuellen Stadion und hatten die heranfliegenden Bälle zu parieren. „Solche Trainings wird es in Zukunft viel häufiger geben”, kündigt Berneanou an. „Man denke nur an die Wintermonate, wenn viele Plätze nicht bespielbar sind. Dann ist das VR-Training für Torhüter eine ideale Alternative.“

    Außerdem lassen sich nach Meinung des 36-Jährigen wichtige Erkenntnisse gewinnen, mit denen er auch die Fertigkeiten der Viktoria-Keeper in der realen Welt verbessern will. Berneanou: „Die Technologie ermöglicht uns, die Reaktionszeit und -schnelligkeit zu erfassen. Außerdem lässt sich das Level des Trainings an die Fertigkeiten des jeweiligen Keepers anpassen und somit steuern. So ist es möglich, die Anforderungen kontinuierlich zu steigern. Dadurch ist im Idealfall eine entsprechende Leistungssteigerung möglich.“

    Der Torwarttrainer der Kölner fährt fort: „Als die CleanSheet-Software, die von der Firma INCISIV gestaltet wurde, im letzten Jahr erstmals bei Viktoria Köln zum Einsatz kam, standen wir noch in den Anfängen. Inzwischen sind wir Experten auf diesem Gebiet. Im nächsten Jahr wollen wir die Technologie gezielt einsetzen, um die Fertigkeiten unserer Torleute zu verbessern.“ 

    Viktoria – das V steht für Vussball! 

    Weitere aktuelle Nachrichten zu Viktoria Köln finden Sie hier!

  • Janßen: „Wir wollen unbedingt diese drei Punkte!“

    Janßen: „Wir wollen unbedingt diese drei Punkte!“

    Am Ostermontag (Anpfiff: 19.00 Uhr) empfängt Viktoria Köln die SpVgg Unterhaching. Auf den ersten Blick sind die Gastgeber gegen das Tabellenschlusslicht aus Bayern in der Favoritenrolle. Doch Olaf Janßen, der Chefcoach der Höhenberger, glaubt nicht, dass sich seine Mannschaft davon blenden lässt.

    „Wir müssen genau das machen, was wir in den letzten Wochen auch gemacht haben. Auch wenn wir zuletzt bei dem einen oder anderen Spiel als Underdog galten, hat uns das nicht interessiert. Und genauso wenig interessiert es uns jetzt, dass wir in der Tabelle über dem Gegner stehen“, so der 54-Jährige auf der Pressekonferenz vor dem Heimspiel. Seine Devise sei weiterhin, jedes Spiel „wie das letzte“ anzugehen. Janßen: „Wir wollen unbedingt diese drei Punkte haben.“

    Janßen glaubt, dass seine Mannschaft am Montagabend „ausgeruht und gierig“ ins Spiel gehen wird. Und das sei auch nötig. „Ich habe schon einige Spiele von Unterhaching gesehen. Für mich wurden sie oft unter Wert geschlagen und haben dadurch viel zu wenig Punkte auf dem Konto“, so der Viktoria-Chefcoach. Seine Erwartung: „Das wird eine Mannschaft sein, die um ihr Leben rennen wird, die weiß, dass sie jeden Punkt braucht – eine, die am besten so viele Siege wie möglich aus den letzten neun Spielen holen will, um noch den Klassenerhalt zu schaffen.“

    Viktoria – das V steht für Vussball!

    Weitere Nachrichten zur 1. Mannschaft von Viktoria Köln gibt es hier!

  • Neues aus dem Verein

    Neues aus dem Verein

    Hier sind ein paar interessante und aktuelle Kurznachrichten aus dem Verein.

    Das Hygienekonzept in der 3. Liga wird angepasst: Um Mannschaftsquarantänen im Saisonendspurt bestmöglich zu verhindern, tritt ein höheres Level des Hygienekonzeptes ab dem 1. April in Kraft. Das medizinische Konzept, welches durch eine gemeinsame Task Force aus Sportmedizin/Sonderspielbetrieb des DFB und der DFL erarbeitet wurde, hat während des Pandemie-Levels „hoch“ (Sieben-Tage-Inzidenz über 35) für den Spielbetrieb der Viktoria folgende Auswirkungen: Alle Höhenberger Jungs sowie der Trainerstab werden nun an jedem Reise- und Trainingstag mit einem Antigen-Schnelltest getestet. Der Kontakt zu den Mannschaftskollegen ist erst erlaubt, wenn ein negatives Testergebnis vorliegt. Zudem ist vor jedem Spiel in der Liga ein PCR-Test verpflichtend.

    Viktorias U 19 verspielt Führung gegen Rot-Weiß Oberhausen: Nach dem 2:2-Unentschieden gegen den Nachwuchs von Rot-Weiß Oberhausen war U 19-Trainer Marian Wilhelm sichtlich enttäuscht. „Es war keine gute Leistung, die wir heute auf den Platz gebracht haben“, erklärte Wilhelm im Anschluss an die Partie, „man merkt den Spielern an, dass die Liga vor dem Abbruch steht.“ Dabei ging die Viktoria früh durch ein Eigentor des gegnerischen Torwarts in Führung (6.) und konnte diese nach der Halbzeit durch Arif Alkan (49.) ausbauen. Danach verspielte die Höhenberger A-Junioren-Bundesligamannschaft aber den erarbeiteten Zwei-Tore-Vorsprung wieder. „Wir sind unglaublich dankbar, dass wir überhaupt die Möglichkeit haben, diese Testspiele zu absolvieren“, so Wilhelm, „jetzt müssen wir sie nur noch besser nutzen.“

    Viktorias U 19 reist zum Testspiel nach Frankfurt: Am 1. April ist die U 19 der Viktoria zu Gast bei Eintracht Frankfurt. Coach Marian Wilhelm will nach dem 2:2-Unentschieden gegen Rot-Weiß Oberhausen im Spiel gegen die Hessen ein anderes Gesicht zeigen: „Die Jungs sollen sich den Frust aus den Knochen schütteln. Vielleicht gelingt uns ja erneut eine Überraschung.“ Viktoria Köln konnte im Oktober gegen die Mannschaft aus der A-Junioren Bundesliga Süd/Südwest einen 1:0-Erfolg verbuchen. Doch der Nachwuchs der Eintracht ist zurzeit in einer guten Form: Zuletzt besiegten sie Viktorias Ligakonkurrenten Borussia Dortmund mit 2:0.

    Vielleicht zweite Viktoria in Liga drei: Seit Anfang November pausiert die Regionalliga Nordost. Mittlerweile gilt es als sicher, dass das NOFV-Präsidium auf seiner Sitzung am 16. April das vorzeitige Ende der Saison beschließen wird. Der derzeitige Tabellenerste FC Viktoria 1889 Berlin, der alle elf Spiele vor der Unterbrechung des Spielbetriebs gewinnen konnte, könnte demnach zum Meister erklärt werden und aufsteigen. Dadurch erhöhen sich die Chancen, dass es erstmals in der 3. Liga zu einem Viktoria-Duell kommen könnte. Doch ist es noch fraglich, wo das Spiel in der Hauptstadt stattfinden könnte: Das Stadion Lichterfelde ist mit 4.300 Zuschauerplätzen zu klein für die 3. Liga, die Ausweich-Option, das Potsdamer Karl-Liebknecht-Stadion, wird bereits von zwei Fußball- und einer American Footballmannschaft genutzt.

    Viktoria – das V steht für Vussball!

    Weitere Nachrichten zu Viktoria Köln finden Sie hier!

  • Schultz: „Immer einen Schritt nach dem anderen“

    Schultz: „Immer einen Schritt nach dem anderen“

    In unregelmäßigen Abständen stellen wir die Spieler von Viktoria Köln genauer vor. Heute: Michael Schultz.

    Wenn man Michael Schultz fragt, wann er begann, Fußball zu spielen, zuckt der Verteidiger mit den Schultern: „Mit den Freunden im Kindergarten habe ich schon immer gekickt. Mit vier Jahren dann im Verein.“ Sein erster Klub, der SV Viktoria Herxheim 1913, hatte nicht nur einen ausgezeichneten Vereinsnamen, sondern bot ihm auch die Möglichkeit, seine Kinderjahre mit seinen Freunden auf dem Rasen zu verbringen. „Schulle“, wie Schultz auf dem Platz gerufen wird, spielte in seiner Jugend noch in der Offensive und das so gut, dass er zum Landesstützpunkt eingeladen wurde. Als dort der Trainer zum Karlsruher SC als Coach für die U 13 berufen wurde, wollte dieser Schultz gerne ebenfalls zum großen Verein in der Region mitnehmen. Und so fuhr ihn sein Vater, der selbst in der Oberliga gekickt hatte, von nun an die halbe Stunde zum Trainingsgelände des KSC.

    „Plötzlich war ich einer von den Jungs“, erinnert sich der heute 27-Jährige an seine Ankunft in der Karlsruher Talentschmiede, „da muss man erst seinen Platz finden, was mit zwölf Jahren nicht so leicht ist. Und man stresste sich, dass man aussortiert werden könnte.“ Doch Schultz erreichte immer die gewünschten Ziele und wurde zum Innenverteidiger umgeschult. „Anfangs war das seltsam, aber ich mochte schnell die vielen Ballkontakte und das Spiel vor mir zu haben“, schaut der Abwehrspieler zurück. Zudem bekam er die Kapitänsbinde, die er in vielen Jugendmannschaften trug. In seiner ersten Spielzeit in der B-Junioren-Bundesliga Süd/Südwest spielte er fast die gesamte Saison durch an der Seite von Hakan Calhanoglu (heute beim AC Mailand) und sah seine erste Rote Karte. „Da brach eine Welt für mich zusammen“, lacht der 1,94 Meter große Verteidiger heute, „auch wenn Härte im Spiel ist oder man ein taktisches Foul zieht, bin ich keiner für ein grobes Einsteigen.“ Die Statistik gibt Schultz recht: In seiner Zeit bei den Herren wurde erst einmal mit Gelb-Rot des Platzes verwiesen.

    Nachdem sich Schultz auch in der A-Junioren-Bundesliga verdient gemacht hatte, stieg der seinerzeit 19-Jährige in die U 23 des Karlsruher SC auf. Unglücklicherweise war die erste Mannschaft der Eurofighter gerade in die 3. Liga abgestiegen, weshalb die zweite Mannschaft gezwungen war, die Regionalliga zu verlassen. Somit startete die Herren-Karriere für Schultz in der Oberliga Baden-Württemberg, womit er im Nachhinein zufrieden ist: „Es ist gut so, wie es gekommen ist. Man konnte sich an Spieler mit mehr Körpergewicht und Erfahrung gewöhnen.“ Schultz traf in seinem ersten Spiel in der Oberliga gegen den FC 08 Villingen und stand jede Partie in der Startelf. Doch als es nach der nächsten Saison erneut nicht aus der Oberliga zurück in die Regionalliga ging, sah der Abwehrspieler, dass er nicht weiterkam. „Es fiel mir schwer, den KSC nach neun Jahren zu verlassen“, erklärt Schultz heute, „auch wenn ich zu Testspielen bei den Profis ran durfte, gab es keine Chance, in der ersten Mannschaft Fuß zu fassen.“

    Und so zog der Verteidiger weiter nach Kaiserslautern. Zwei Spielzeiten verteidigte Schultz für die zweite Mannschaft der Roten Teufel in der Regionalliga, doch sah er auch hier, dass er nicht vorankam. „Wenn du Ambitionen hast, dann kannst du nicht ewig U 23 spielen“, sagt Schultz über seine vier Jahre in Reserveteams. Für ihn ging es zum nächsten Traditionsklub, der ebenfalls in der Regionalliga Südwest spielte: dem SV Waldhof Mannheim. Schultz hatte mit den Blau-Schwarzen eine gelungene erste Spielzeit, bis er sich kurz vor Saisonschluss das Kreuzband riss. „Das war schon fies“, erinnert sich der Pfälzer zurück. So konnte er nicht verhindern, dass sein Team in der Relegation am SV Meppen scheiterte. „Ich habe danach viel investiert, um wieder fit zu werden“, berichtet Schultz, der fast ein ganzes Jahr bis zur Rückkehr in die Regionalliga brauchte. Genau richtig, um in der nächsten Relegation eingesetzt zu werden. Gegen den KFC Uerdingen gab es nach einer 0:1-Niederlage im Hinspiel, auch im Rückspiel ein 0:2.

    Doch in der nächsten Spielzeit stieg ‚Schulle‘ mit Waldhof endlich auf. „Das war eine Wahnsinnssaison“, bekundet Schultz, der mit Mannheim in der Liga nur zwei Spiele verlor und im Finale des Badenpokals stand.

    In der Folge lernte der damals 26-Jährige die 3. Liga kennen. „Höheres Niveau der Mannschaften, bessere Stürmer“, konstatiert Schultz, „aber man muss immer einen Schritt nach dem anderen machen. Das war bisher immer so in meiner Karriere.“ Waldhof etablierte sich schnell in der Liga und spielte oben mit, bevor Corona die Saison unterbrach. Die Blau-Schwarzen konnten nach Wiederaufnahme der Spielzeit nicht an die alte Form anknüpfen und beendeten die Saison auf einem soliden neunten Tabellenplatz. Schultz bekam in der Sommerpause viele Wechselangebote, doch der Innenverteidiger entschied sich für Eintracht Braunschweig, den Aufsteiger in die 2. Bundesliga. Sein erstes Spiel für den neuen Arbeitgeber war direkt ein fulminanter 5:4-Erfolg im DFB-Pokal gegen den Bundesligisten Hertha BSC Berlin, doch nachdem der Auftakt in der 2. Liga zum Fehlstart wurde, bekam Schultz keine Chance, sich bei seinem neuen Arbeitgeber zu beweisen.

    So entschied er sich für eine Leihe zur Winterpause. „Steegi (Anm. d. Red. Marcus Steegmann, Sportlicher Leiter) und Franz (Anm. d. Red. Franz Wunderlich, Sportvorstand) wollten mich unbedingt bei der Viktoria haben. Und mir war es wichtig, bei einer Mannschaft mit Potenzial Spielpraxis zu sammeln, was bei der Viktoria der Fall ist“, freut sich der 27-Jährige über seine Leihe auf die Schäl Sick. Und auch die Viktoria kann sich freuen: Schultz konnte sich schnell bei den Höhenberger Jungs eingliedern, stand alle acht Partien über die gesamte Spielzeit auf dem Platz und gewann mit der Viktoria fünf davon.

    Viktoria – Das V steht für Vussball!

    Noch mehr aktuelle Nachrichten zum FC Viktoria Köln finden Sie hier!

  • Virtuelles Fantreffen mit Simon Handle und Marcus Steegmann

    Virtuelles Fantreffen mit Simon Handle und Marcus Steegmann

    Die Corona-Pandemie stellt besonders die Fußballfans vor ungewöhnliche Herausforderungen. Stadionbesuche sind derzeit im Sportpark Höhenberg nicht möglich, der Kontakt der Anhänger untereinander fällt vor Ort bei den Spielen weg. Doch was viel schlimmer ist: Es gibt quasi keinen Kontakt zwischen Fans und Mannschaft. Deshalb hat Viktoria Köln in diesem Jahr das „virtuelle  Fantreffen“ aus der Taufe gehoben. Hier steht in wenigen Tagen der nächste Termin an: Am 6. April ist es um 19.00 Uhr wieder so weit.

    Nachdem sich im Februar Olaf Janßen und Mike Wunderlich den Fragen der Anhänger stellten, stehen am Dienstag nach Ostern Allrounder Simon Handle und Marcus Steegmann, der Sportliche Leiter der Höhenberger, als Talkgäste parat. Dabei wird es einen Blick auf die Partie vom Vortag gegen Unterhaching geben. Außerdem wird auf das Auswärtsspiel in Zwickau vorausgeschaut. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, Fragen an Simon Handle und Marcus Steegmann zu stellen – zur aktuellen Situation, zu den Planungen und zu vielem mehr.

    Infos zum virtuellen Fantreffen:

    Datum: Dienstag, 6. April 2021

    Beginn: 19.00 Uhr

    Talkgäste: Simon Handle und Marcus Steegmann

    Link: https://bluejeans.com/299280409/8843 (Teilnehmer-Pin 8843)

    Viktoria – das V steht für Vussball!

    Weitere News zu Viktoria Köln finden Sie hier!

  • Gegnercheck: Gelingt gegen die SpVgg Unterhaching ein Sieg?

    Gegnercheck: Gelingt gegen die SpVgg Unterhaching ein Sieg?

    Zum Abschluss des 30. Spieltags gastiert die SpVgg Unterhaching im Sportpark Höhenberg. Unter Flutlicht kämpft der Tabellenletzte aus Bayern um wichtige Punkte für den Klassenerhalt. Bereits in der Hinrunde tat sich die Viktoria schwer gegen den früheren Erstligisten und ergatterte in einem umkämpften Spiel einen Punkt. Einen Sieg hat es für die Domstädter gegen Unterhaching bisher noch nicht gegeben – das soll sich am Ostermontag ändern.

    Bisherige Saison:

    Nach vier Spieltagen standen die Hachinger auf dem dritten Tabellenplatz. Zuvor hatten sie unter anderem Meppen und den FC Ingolstadt besiegt. Doch dann folgte eine Talfahrt von der Zugspitze bis ins tiefe, bayerische Tal. Denn von den folgenden 22 Begegnungen gewann Haching lediglich eine und rutschte auf den letzten Rang ab. Nach einem 3:0-Achtungserfolg gegen Halle Anfang März gab das Team aus Bayern die rote Laterne kurzzeitig an den VfB Lübeck ab. Allerdings nicht für lange Zeit – denn nach einer Woche wanderte sie zurück in den Landkreis München. Zuletzt verlor die SpVgg Unterhaching in der 3. Liga mit 1:2 gegen den SC Verl und 2:3 gegen den KFC Uerdingen. Im bayerischen Toto-Pokal schied die Mannschaft in der Länderspielpause gegen Türkgücü München (Endstand 0:2) aus.

    Das Hinspiel:

    Im Alpenbauer Sportpark musste die Viktoria auf den gesperrten Sebastian Mielitz verzichten, Kapitän Mike Wunderlich kam nach einer Verletzung wieder zurück ins Team. Und er drückte dem Spiel direkt seinen Stempel auf: In der 15. Minute bereitete er mit einer Ecke den Führungstreffer von Fabian Holthaus vor. Nur sieben Zeigerumdrehungen später erhöhte der Kapitän selbst per direktem Freistoß auf 2:0. Kurz darauf gelang den Hachingern durch Patrick Hasenhüttl der 1:2-Anschlusstreffer. In der zweiten Halbzeit erhöhte Unterhaching den Druck und erzielte nach einer Stunde das Ausgleichstor. André Weis, der Mielitz an diesem Tag im Tor vertrat, verhinderte danach Schlimmeres und sicherte den Höhenbergern einen Punkt.

    Personelle Situation:

    Haching-Coach Arie van Lent muss weiter auf die Dauerverletzten Alexander Kaltner und Josef Welzmüller verzichten. Beide hatten sich im Herbst vergangenen Jahres einen Kreuzbandriss zugezogen. Gleiche Diagnose ereilte zuvor auch Dominik Stahl. Der Mittelfeldmann ist mittlerweile wieder in das Training eingestiegen, kam aber noch zu keinem Einsatz. Zuletzt fehlte auch Mittelfeldkollege Lucas Hufnagel aufgrund einer Schulterverletzung. Ob er in Köln dabei ist, kann bisher nicht mit Sicherheit prognostiziert werden. Max Dombrowka hat gegen Uerdingen die fünfte Gelbe Karte gesehen. Er wird somit auf keinen Fall auflaufen dürfen. 

    Spieler im Fokus:

    „Small hut for the rabbits“, so hat Southampton-Coach Ralph Hasenhüttl einst seinen Namen erklärt. Sein Sohn Patrick muss dies bei seinem Arbeitgeber nicht tun. Denn der 23-Jährige steht in Unterhaching als Stürmer unter Vertrag. Mit fünf Treffern ist er gemeinsam mit Niclas Anspach und Dominik Stroh-Engel bester Torschütze seiner Mannschaft. Seit dem 20. Spieltag fehlte der Österreicher wegen einer Knieverletzung. Gegen den KFC Uerdingen feierte er schließlich sein Comeback. Der 1,90 Meter große Mittelstürmer kickte in der Jugend für den VfB Stuttgart und Ingolstadt. Über Türkgücü München landete er im vergangenen Sommer bei Haching. Er ist sowohl als Neuner als auch auf der offensiven Außenposition einsetzbar.

    Trainer:

    Coach bei der Spielvereinigung ist der ehemalige Bundesliga-Stürmer Arie van Lent. Im Sommer übernahm er die Mannschaft von Claus Schromm, der nach fünf Jahren auf der Trainerbank vorerst das Amt des Sportlichen Leiters übernahm. Van Lent war zuvor sieben Jahre lang als Übungsleiter im Jugend- und Amateurbereich von Borussia Mönchengladbach tätig. Für die Fohlen stand er auch zu seiner aktiven Zeit auf dem Rasen. Außerdem schnürte er seine Fußballschuhe für Werder Bremen und Eintracht Frankfurt. Bekannt war der Niederländer für sein ausgeprägtes Kopfballspiel.

    Bisherige Spiele:

    Die beiden Teams trafen bisher dreimal aufeinander. Im Premierenspiel gewann Haching mit 2:0 im Sportpark Höhenberg. Darauf folgten ein 1:1 und das 2:2 in der Hinrunde. Somit ist die Viktoria noch ohne Sieg gegen Unterhaching.

    Vereinshistorie:

    Die SpVgg hatte ihre beste Zeit um die Jahrtausendwende. Von 1999 bis 2001 spielte die Mannschaft aus Bayern in der Bundesliga und verhinderte am 20. Mai 2000 unter anderem mit einem legendären 2:0-Sieg die Meisterschaft von Bayer Leverkusen. Nach dem Abstieg aus der Bundesliga entwickelte sich die Spielvereinigung zu einer regelrechten Fahrstuhlmannschaft und pendelte zwischen Liga zwei und drei hin und her. 2015 kam es noch dicker, da stieg Unterhaching in die Regionalliga ab. Nach zwei Jahren kehrte die Mannschaft in die 3. Liga zurück. In der vergangenen Spielzeit spielte die SpVgg Unterhaching lange um den Aufstieg mit. Nach der Corona-Unterbrechung lief es aber nicht mehr so gut. Deshalb beendete das Team die Saison auf Rang elf.

    Partie in den Medien:

    Anpfiff der Begegnung zwischen Viktoria Köln und der SpVgg Unterhaching ist am Ostermontag um 19:00 Uhr im Sportpark Höhenberg. Die Partie überträgt Magenta Sport ab 18:45 Uhr live. Zudem werden die Anhänger der Viktoria wie gewohnt über die Social Media Kanäle von Viktoria Köln (FacebookInstagram und Youtube) und den Live-Ticker auf Twitter auf dem Laufenden gehalten. 

    Viktoria – das V steht für Vussball! 

    Weitere aktuelle Nachrichten zu Viktoria Köln finden Sie hier!

  • Viktoria Köln erkämpft sich ein 3:3 gegen Osnabrück

    Viktoria Köln erkämpft sich ein 3:3 gegen Osnabrück

    Viktoria Köln hat die Länderspielpause für ein Testspiel genutzt. Die Höhenberger traten am Donnerstagnachmittag in Harsewinkel im Kreis Gütersloh gegen den VfL Osnabrück an.

    Olaf Janßen setzte zunächst auf Yannik Bangsow zwischen den Pfosten. In der Viererkette agierten Fabian Holthaus, Bernard Kyere, Moritz Fritz und Patrick Koronkiewicz. Vor der Abwehr spielte Jeremias Lorch neben Kai Klefisch auf der Doppel-Sechs. Für Offensivaktionen sollten Kevin Holzweiler, Enes Tubluk und Youssef Amyn sorgen. Anspielstation im Sturm war Albert Bunjaku.

    Bereits nach 180 Sekunden lagen die in schwarz gekleideten Niedersachsen mit 1:0 vorn. Nach einem Ballverlust der Kölner im Zentrum ließ der Osnabrücker Bryan Henning Viktoria-Schlussmann Bangsow keine Chance. Davon ließ sich die Janßen-Mannschaft aber nicht unterkriegen und übernahm zunehmend die Spielkontrolle. Zum ersten Abschluss der Viktoria kam Kai Klefisch, der den Ball knapp über das Tor köpfte (10. Minute). Im zweiten Teil der ersten Halbzeit drückte der Zweitligist dem Spiel seinen Stempel auf. Allerdings blieb die Verteidigung der Domstädter wach. Kurz vor der Halbzeit erhöhten die Osnabrücker den Druck, Schlussmann Bangsow verhinderte gekonnt in Eins-gegen-Eins-Situationen zwei weitere Gegentore. Somit ging es mit 0:1-Rückstand in die Pause.

    Nach dem Seitenwechsel kam André Dej für Kai Klefisch. Und die zweite Halbzeit begann turbulent: Kurz nach Wiederbeginn traf Bashkim Ajdini zum zwischenzeitlichen 0:2 (48.). Doch die Viktoria hatte eine schnelle Antwort parat: Nach einem Freistoß ging Fritz zu Boden. Der Schiedsrichter, der ansonsten mit langer Leine unterwegs war, hatte keine andere Chance, als auf Strafstoß zu entscheiden. Diesen verwandelte Bunjaku sicher und verkürzte in der 51. Minute auf 1:2.

    Doch dabei blieb es nicht lange. Nach einer Ecke der Niedersachsen erhöhte Timo Beermann auf 3:1 für den Zweitligisten (56.). Janßen reagierte und brachte Luca Stellwagen, Niklas May und Michael Seaton für Koronkiewicz, Holthaus und Bunjaku in die Begegnung. Erneut bewies der 54-Jährige ein gutes Händchen, denn nur zwei Minuten nach seiner Einwechslung traf Seaton zum 2:3. Nach einer Hereingabe von Amyn musste er das Leder aus fünf Metern nur noch einschieben (63.).

    Der Treffer setzte beim Team von der Schäl Sick neue Kräfte frei. Dej verpasste das Tor mit einem Schuss von der Strafraumkante zunächst knapp. Nach einer Hereingabe von Amyn über die linke Seite traf Tubluk allerdings in der 74. Minute zum 3:3-Ausgleich. Die Schlussphase gestaltete sich hitzig. Es ging hin und her, echte Torchancen blieben aber aus. So blieb es beim Remis.

    Für die Höhenberger geht es am Ostermontag in der 3. Liga weiter. Im Sportpark Höhenberg empfangen die Domstädter die SpVgg Unterhaching unter Flutlicht (Anpfiff: 19:00 Uhr).

    Viktoria – das V steht für Vussball!

    Weitere Nachrichten zur 1. Mannschaft von Viktoria Köln gibt es hier!