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  • Gegnercheck: runderneuerte Arminen nach fast 30 Jahren wieder in Höhenberg

    Gegnercheck: runderneuerte Arminen nach fast 30 Jahren wieder in Höhenberg

    Viktoria Köln gegen Arminia Bielefeld – dieses Duell gab es zuletzt 1995. Seitdem kreuzten sich die Wege der beiden NRW-Teams nicht mehr, da auf der Alm vor allem Bundesliga-Wind wehte. Wir haben uns den Gegner für die Partie am Sonntag (19:30 Uhr) für Euch genauer angeschaut.  

    Saisonstart: Absteiger aus der 2. Bundesliga hatten es in den vergangenen Jahren oft schwer, in die 3. Liga zu finden, bis dato ergeht es auch den Ostwestfalen so: Einen Sieg aus vier Spielen holte die Kniat-Elf, verlor unter anderem das Auftaktspiel in Dresden mit 1:3, unterlag zudem in Ulm (0:1) und musste sich gegen Regensburg mit einem Punkt zufrieden geben (1:1). In den beiden Derbys bisher setzte man allerdings dicke Ausrufezeichen – den VfL Bochum kegelte man nach Elfmeterschießen aus dem DFB-Pokal (4:1 i.E.), im heißen Liga-Derby gegen Preußen Münster verließen die Bielefelder ob des 4:0-Siegs das Feld mit breiter Brust.  

    Transfers: Neu-Sportdirektor Michael Mutzel (43) musste auf dem Transfermarkt direkt kreativ werden, bis auf Fabian Klos (35) ist kein einziger Spieler des letztjährigen Zweitliga-Kaders auf der Alm geblieben. Zumindest der 17-jährige Henrik Koch, letztes Jahr gesamtdeutscher B-Junioren-Meister mit Bielefeld, bestritt zumindest ein Relegationsspiel für die Bielefelder. Neue Kollegen der beiden Stürmer sind nun unter anderem Manuel Wintzheimer (24/Nürnberg), Nicklas Shipnoski (25), Nassim Boujellab (24/Schalke 04) und Merveille Biankadi (28/Heidenheim). 

    Trainer: Selbst der Trainer in Ostwestfalen ist neu, wenn auch ein bekanntes Gesicht aus Liga drei: Der in Eschweiler geborene Michél Kniat (37) übernahm im Sommer von Abstiegstrainer Uwe Koschinat (51). Kniat startete seine Profi-Trainerkarriere im Februar 2022 beim SC Verl, wo er zweimal in Folge den souveränen Klassenerhalt schaffte. Zweimal traf er in der Zeit auf die Mannschaft von Olaf Janßen, konnte dabei aber keinen Sieg gegen Viktoria feiern (1:2 und 2:2).  

    Begegnungen: Um das letzte Duell der beiden Teams zu finden, müssen wir in den Geschichtsbüchern unter dem Kapitel „SCB Preussen Köln“ nachschauen. 1994/95 gab es zwei Duelle mit dem DSC, beide endeten kurioserweise 3:3. Am Höhenberg standen sich dabei übrigens die beiden Trainer Tony Woodcock (Viktoria) und Ernst Middendorp (Bielefeld) gegenüber. Blättert man in den Geschichtsbüchern noch weiter zurück, findet man weitere 18 Zweitliga-Duelle zwischen 1963 und 1980 – dreimal siegte Viktoria, sechsmal die Arminia und neunmal trennten sich beide Vereine Remis.  

    Historie: Unentschieden sind gewissermaßen Teil der Bielefeld-Geschichte geworden, 2016 stellte man mit 18 Remis in einer 2. Bundesliga-Saison einen neuen Rekord auf. Wie bereits angesprochen trennten sich die Wege von Bielefeld und Viktoria nach 1995 drastisch, die Arminia marschierte unter Coach Middendorp von der Regionalliga bis in die Bundesliga durch und ist seitdem als Fahrstuhl-Mannschaft bekannt – 15 Ligenwechsel gab es in Ostwestfalen seitdem, noch vor 16 Monaten spielte Bielefeld in der Bundesliga.  

    Tickets: Ihr habt gleich 3 Möglichkeiten, Euch den Platz im Stadion zu sichern: 
    1. Online unter www.viktoria-tickets.de  
    2. In der Geschäftsstelle am Sportpark Höhenberg (Dienstag bis Freitag 14-17 Uhr)  
    3. An der Abendkasse am Spieltag (ab 18 Uhr)  

    Partie in den Medien:   

    Radio: Vussballradio Schäl Sick ab 19:20 Uhr LIVE und kostenlos mit Daniel und Jakob 
    TV: ab 19:00 Uhr live bei MagentaSport  
    Social Media: Facebook, Instagram, Twitter, YouTube  

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  • 1:2 in Haching – Viktoria kassiert erste Saison-Niederlage

    1:2 in Haching – Viktoria kassiert erste Saison-Niederlage

    Gebrauchter Samstag für unsere Viktoria: Mit dem 1:2 beim weiter ungeschlagenen Aufsteiger SpVgg Unterhaching kassierten die Höhenberger Jungs die erste Saisonniederlage.

    „Wir haben uns eigentlich zwei Eigentor eingeschenkt, dann war es schwer gegen Haching. Wir haben es am Ende nicht gut genug gemacht hat“, haderte Luca Marseiler an alter Wirkungsstätte: „Jetzt müssen wir uns den Mund abputzen und nächste Woche weitermachen.“

    „Es sind ein paar Sachen gegen uns gelaufen, die Tore die wir bekommen, waren schon mal grausam“, befand auch Cheftrainer Olaf Janßen, legte am Magenta-Mikrofon aber auch den Finger in die Wunde: „Insgesamt waren wir mit dem Ball zu unsauber, haben zu viel Hacke-Spitze-1-2-3 versucht. Das habe ich den Jungs auch gesagt.“

    Fünftes Pflichtspiel, zum fünften Mal die gleiche Startelf, warum hätte Janßen auch wechseln sollen. Und schon in der 4. Minute hatte diese Elf die erste dicke Chance: Ecke Donny Bogicevic, Direktabnahme Michael Schultz – Latte! Das wäre um ein Haar bereits die Führung gewesen.

    Fünf Minuten später hätte Patrick Hobsch die Gastgeber in Führung köpfen können, zielte aber genau in die Arme von Viktoria-Keeper Ben Voll. In der 15. Minute war es aber dann passiert: Bogicevic spielte einen riskanten Rückpass in Richtung Michael Schultz, den sich aber Simon Skarlatidis schnappte und unhaltbar für Voll ins rechte Eck zur Hachinger Führung vollendete.

    Fünftes Pflichtspiel, vierter Rückstand – dreimal konnte Viktoria bislang nach einem 0:1 noch siegen. Und Niklas May hatte tatsächlich nach Vorlage von Philipp den schnellen Ausgleich auf dem Fuß, traf den Ball aber nicht (19.).

    Dann war es es wiederum Voll zu verdanken, dass nicht schon früher zwei Tore aufzuholen gewesen wären: Mit einem Klasse-Reflex lenkte er einen durch Mathias Fetsch verlängerten Schuss von Boipelo Mashigo über die Latte (31.).

    „Wir müssen uns darauf besinnen, die Sachen konzentrierter zu Ende zu spielen“, forderte Viktorias Sportlicher Leiter Stephan Küsters zur Halbzeit im Interview bei MagentaSport. Janßen brachte Jeremias Lorch und Mittelstürmer André Becker für Russo und Henning ins Spiel.

    Doch Viktoria musste den nächsten Rückschlag hinnehmen: Hobsch jagte einen Freistoß aus 30 Metern an den rechten Pfosten – und Moritz Fritz köpfte den Abpraller beim Versuch, zur Ecke zu klären, unglücklich ins eigene Tor (53.).

    Würde Janßens Team etwas auch einen Zwei-Tore-Rückstand wegstecken können? Nein. Zunächst mal gab es mal weitere schlechte Nachrichten: Valdrin Mustafa, gerade erst eingewechselt, musste nach einem Zusammenprall wieder ausgewechselt werden, stand und lag gerade mal sechs Minuten auf dem Feld.

    Simon Handle, ebenfalls eingewechselt, ließ die Viktoria wieder hoffen, zirkelte den Ball nach Philipps Vorlage sehenswert zum Anschlusstreffer ins lange Eck (81.). Voll verhinderte gegen Maurice Krattenmacher das 1:3 und hielt sein Team in der Partie – aber für den Ausgleich sollte es nicht mehr reichen.

    Nun geht es am kommenden Sonntag (3. September, 19.30 Uhr) mit dem Heimspiel gegen Zweitliga-Absteiger Arminia Bielefeld weiter, Tickets gibt es hier.  

    Viktoria Köln: Ben Voll – Michael Schultz, Moritz Fritz (59. Valdrin Mustafa/65. Suheyel Najar), Christoph Greger – Patrick Koronkiewicz, Stefano Russo (46. Jeremias Lorch), Niklas May – Donny Bogicevic, Bryan Henning (46. André Becker) – David Philipp, Luca Marseiler (73. Simon Handle)

    Tore: 1:0 Simon Skarlatidis (15.), 2:0 Moritz Fritz (53./ET), 2:1 Simon Handle (81.)

    Zuschauer: 3500

    Schiedsrichter: Patrick Kessel

    Gelbe Karten: 

    Unterhaching: Ben Westermeier, Dennis Waidner, Raphael Schifferl, Aaron Keller

    Köln: Luca Marseiler

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  • Gegnercheck: Duell der ungeschlagenen Pokal-Überraschungen

    Gegnercheck: Duell der ungeschlagenen Pokal-Überraschungen

    Abschluss der ersten Englischen Woche der Saison – es geht nach Unterhaching! Im Süden der Nation trifft Viktoria Köln auf den Aufsteiger aus der Regionalliga Bayern, der ähnlich wie das Team von Olaf Janßen in die Saison gestartet ist – Bundesligist aus dem Pokal gekegelt und ungeschlagen in der 3. Liga. Wir haben uns die Spielvereinigung für Euch wie gewohnt etwas näher angeschaut. 

    Saisonstart: Der FC Augsburg war es, der in Haching seine Pokalsaison frühzeitig beenden musste. 2:0 gewann der Underdog aus Liga drei und ist damit bis dato ohne Niederlage: Ein 1:1 bei Jahn Regensburg zum Auftakt, nach dem Sieg im DFB-Pokal folgte ein Last-Second-Sieg gegen Ulm (3:2) und zuletzt ein 0:0 beim SC Freiburg II. 

    Kader: Die Spielvereinigung hat sich in diesem Sommer bisher ausschließlich mit Innenverteidiger Raphael Schiffer (23/Wolfsberger AC) als Leihgabe verstärkt. Ansonsten vertraut man im Süden Münchens auf die Aufstiegself, wenn auch mit Niclas Anspach (22/Regensburg), Stephan Hain (34/Manukau United), Fynn Seidel (19/SV Meppen) oder David Pisot (35/SGV Freiberg) einige Spieler den Verein verlassen haben.

    Trainer: Auch der Aufstiegstrainer ist nicht mehr an Bord: Ex-Nationalstürmer Sandro Wagner (35) hat den Stab an Marc Unterberger (34) übergeben, der seit 2010 in verschiedenen Funktionen in der Haching-Jugend aktiv war. Trotz noch fehlender Lizenz vertraut Rechtsverteidiger und Sportdirektor Markus Schwabl auf den 34-Jährigen. 

    Bisherige Begegnungen: Viermal gab es das Duell zwischen den beiden Teams bereits. Im August 2019 gewann Haching im Sportpark Höhenberg mit 2:0, anschließend trennte man sich dreimal Remis: 1:1, 2:2 und erneut 1:1. 

    Historie: Die Gründungsväter des Vereins ahnten 1925 wohl nicht, welche Rolle Haching in der Fußballgeschichte noch spielen würde: 1999 stieg man in die Bundesliga auf und prägte den Begriff „Vizekusen“ für unsere Nachbarn aus Leverkusen, als diese am letzten Spieltag die Meisterschaft in Unterhaching verspielten. Nach zwei Spielzeiten ging es für die Spielvereinigung allerdings wieder runter, 2008 war man Gründungsmitglied der 3. Liga. 2021 stiegen die Süddeutschen als Tabellenletzter in die Regionalliga ab, als Meister der Regionalliga Bayern ist man nun zurück. 

    Partie in den Medien:

    Radio: Vussballradio Schäl Sick ab 13:50 Uhr LIVE und kostenlos mit Besnik und Jakob aus Haching

    TV: Ab 13:45 Uhr live bei MagentaSport

    Social Media: FacebookInstagramTwitterYouTube

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  • Viktoria nach 0:0 gegen RWE Spitzenreiter

    Viktoria nach 0:0 gegen RWE Spitzenreiter

    „Spitzenreiter, Spitzenreiter“, skandierten die Viktoria-Fans. Zwar reichte es gegen Rot-Weiss Essen nicht zum Sieg, aber Olaf Janßen strahlte auch nach dem 0:0. „Ich bin  stolz auf die Leistung, das habe ich den Jungs auch gesagt. Inhaltlich war das top, wir haben zahlreiche Chancen kreiert. Aber wenn der Torwart dann so stark hält und wir einen Elfmeter nicht bekommen, geht es halt mal 0:0 aus.“

    Wie von Janßen erwartet versuchte RWE die Viktoria zu ärgern, doch die unveränderte Höhenberger Startelf hatte das Spiel durchaus unter Kontrolle und die gefährlicheren Szenen in der ersten Halbzeit. In der 23.Minute rettete Jakob Golz gleich zweimal in höchster Not gegen Niklas May, im dritten Versuch wollte es David Philipp zu genau machen und zögerte einen Tick zu lange. 

    In der 43. blieb Golz erneut Sieger, nachdem Luca Marseiler schön für Philipp durchgesteckt hatte. Und in der Nachspielzeit hätte es Elfmeter geben müssen, als Vinko Sapina Michael Schultz zu Boden riss – doch Schiri Leonidas Exuzidis ließ bei seinem Drittliga-Debüt weiterlaufen. „Ich denke man sieht, dass er den schon geben kann“, erklärte Schultz nach Abpfiff bei MagentaSport: „Aber wir hätten ja auch sonst noch ein Tor machen können.“

    Doch das wollte auch nach der Pause nicht fallen, in der 65. Minute parierte Golz bei der bis dahin besten Chance des zweiten Abschnitts erneut gegen Philipp, vier Minuten später auch gegen May.

    Viktoria drückte und drückte, doch der Ball wollte nicht rein. Entweder stand der überragende Golz im Weg oder es fehlten Zentimeter, sie bei Jeremias lorchs Kopfball in der Nachspielzeit. Gäste-Coach Christoph Dabrowski sprach von einem „glücklichen Punkt, aber wir müssen uns sicher nicht dafür schämen.“

    Genauso wenig wie die Viktoria für ihren Saisonstart mit sieben Punkten aus drei Spielen, die aktuell Platz eins bedeuten. „Was wir daraus ziehen, ist sicherlich kein Übermut – aber Überzeugung“, sagte Janßen und erinnerte an die Vorsaison: „Da ist 1860 München mit fünf Siegen gestartet und wurde dann verschluckt von dieser 3. Liga. Wir wissen, wie eng und brutal sie ist und können das einordnen.“

    Schon Samstag (14 Uhr) wartet die Auswärtsaufgabe beim ungeschlagenen Aufsteiger Unterhaching.        

    Viktoria Köln: Ben Voll – Michael Schultz, Moritz Fritz, Christoph Greger – Patrick Koronkiewicz (63. Simon Handle), Stefano Russo, Niklas May – Donny Bogicevic (89. Valdrin Mustafa), Bryan Henning (75. Jeremias Lorch) – David Philipp (75. Suheyel Najar), Luca Marseiler (63. André Becker)

    Tore: keine

    Zuschauer:  6.089

    Schiedsrichter: Leonidas Exuzidis

    Gelbe Karten: 

    Köln: David Philipp

    Essen: Ron Berlinski, Isaiah Young

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  • Neuer Torwart-Trainer: „Tiger“ Kraft folgt auf Alex Bade

    Neuer Torwart-Trainer: „Tiger“ Kraft folgt auf Alex Bade

    Wechsel auf der Position des Torwart-Trainers bei Viktoria Köln. Alexander Bade (52) schließt sich dem Al-Ahli SFC in der Saudi-Pro League an, seinen Posten im Sportpark Höhenberg hat Michael Kraft (57) bereits übernommen.

    Im Tor des Al-Ahli SFC steht der senegalesische Nationaltorwart Edouard Mendy (31/vorher FC Chelsea) – deutscher Cheftrainer des Teams ist Matthias Jaissle (35), der zuletzt zwei Jahre lang den österreichischen Serienmeister RB Salzburg coachte und Alexander Bade aus dessen Zeit als Torwart-Trainer und Sport-Koordinator des FK Austria Wien kennt und schätzt.

    „Ich möchte mich ausdrücklich bei Viktoria Köln für eine kurze, aber tolle Zeit mit vielen Höhen und kaum Tiefen bedanken. Ich bin hier fantastisch aufgenommen worden und durfte mit allen Beteiligten eine sehr schöne Zeit verbringen“, erklärt Alexander Bade, der im November 2022 die Nachfolge von Georg Koch (51) angetreten hatte. „Jetzt wartet auf mich eine neue Herausforderung, die ich so nicht gesucht habe, die ich aber doch wahrnehmen möchte. Ich werde den Weg der Viktoria auch aus der Entfernung weiterverfolgen und die Daumen drücken für eine erfolgreiche Saison.“

    Mit Michael Kraft folgt auf Bade erneut ein Ex-Profi-Keeper und gestandener Torwart-Trainer mit Erfahrung von zahlreichen hochkarätigen Stationen. Der „Tiger“ stand von 1988 bis 1990 und 1993 bis 1998 im Bundesliga-Kader des 1. FC Köln, arbeitete als Torwart-Trainer unter anderem für Werder Bremen, Eintracht Frankfurt und den türkischen Top-Klub Fenerbahce Istanbul.

    „Seit unseren gemeinsamen Zeiten beim 1. FC Köln war der Kontakt zu Olaf Janßen immer da und stets sehr gut. Nun hat er mich kontaktiert, ich war frei, und da gab es eigentlich nichts zu überlegen. Ich bin dann natürlich mal hergekommen und habe mir alles angeschaut – und das ist absolut professionell, was hier aufgebaut worden ist“, freut sich Kraft auf die neue Aufgabe. „Olaf war schon als Spieler immer sehr akribisch und taktisch weit vorne, deshalb weiß ich, dass ich mit ihm super zusammenarbeiten kann, zudem habe ich auch nur Gutes gehört über sein Team hier.“

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  • Gegen Rassismus! „Zeit, dass wir alle mal den Verstand einschalten.“

    Gegen Rassismus! „Zeit, dass wir alle mal den Verstand einschalten.“

    Die Fahrt nach Saarbrücken war nicht nur sportlich gelungen. Im Rahmen der Drittligapartie der Viktoria beim FCS auch eine starke Botschaft gesendet. Das Spiel stand im Zeichen des DFB-Projekts „Fußball Verein(t) gegen Rassismus“.

    Der 1. FC Saarbrücken und der FC Viktoria Köln sind als Pilotstandorte die letzten verbliebenen Drittligisten des Projekts. Die Kapitäne Moritz Fritz und Manuel Zeitz trugen eigens angefertigte Spieltagsbinden, ein Mittelkreisbanner und die Eckfahnen verstärkten die Botschaft optisch. Zusätzlich zeigten der Saarbrücker Richard Neudecker (26) und Viktoria-Stürmer André Becker (27) im Doppel-Interview mit DFB.de klare Kante.

    „Fußball verbindet, Rassismus darf im Fußball einfach keine Rolle spielen. Wir als Spieler müssen vorangehen, in der Kabine wie auch auf dem Feld“, fordert Neudecker und findet Unterstützung durch Becker: „Egal ob das jetzt die Hautfarbe oder die Religion betrifft, die Herkunft oder sonstige Diskriminierungen. Wir Fußballer genießen durch unseren Sport unheimlich viel Aufmerksamkeit, deshalb ist es wichtig, mit gutem Beispiel voranzugehen.“

    Hier das ganze Interview auf dfb.de lesen

    Angesprochen auf jüngste Rassismus-Anfeindungen bei zwei Pokalspielen sowie rassistische Angriffe auf Social Media gegen Bayern-Stürmer Mathys Tel, der beim 0:3 im Super Cup ein paar Chancen vergeben hatte, erklärt Becker: „Auch ich habe manchmal das Gefühl, dass einige wenige Fans in ihrem Frust überdrehen. Während des Spiels kommt es auch vor, dass einige Fans einzelne Spieler rauspicken und anpöbeln. Manche denken dann auch, jetzt beleidige ich den halt mal rassistisch. Das geht nicht. Es wird Zeit, dass wir alle mal den Verstand einschalten.“

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  • Gegnercheck: Namhafte Neuzugänge beim Traditionsduell

    Gegnercheck: Namhafte Neuzugänge beim Traditionsduell

    Drei Spiele, drei Siege: Mit der Serie im Rücken geht das Team von Olaf Janßen in die erste Englische Woche 2023/24. Am Mittwochabend (19 Uhr) kommt es im Sportpark Höhenberg zum Duell mit Rot-Weiss Essen. Wir haben den Gegner für Euch wie gewohnt genauer unter die Lupe genommen.  

    Saisonstart: Drei enge Spiele, wenn auch nur ein Punkt auf dem Konto: Beim Eröffnungsspiel der 3. Liga „zitterte sich” Halle, wie der Kicker titulierte, zu einem 2:1-Heimsieg gegen RWE. Die Essener gingen dabei früh in Rückstand, der Treffer von Isaiah Young (25) kam zu spät. Gegen den HSV schrammte Rot-Weiss knapp an der kleinen Überraschung vorbei, trotz dreimaligem Ausgleich musste man sich nach der Verlängerung den HSV-Jubel an der Hafenstraße anschauen (3:4). Erst am Sonntag nun hieß es letztlich 1:1 gegen Aue.  

    Transfers: Der wohl namhafteste RWE-Transfer ist ein Spieler, der schon letztes Jahr für die Essener kickte: Felix Götze (25), zuletzt vom FC Augsburg ausgeliehen, ist nun fester Bestandteil des Kaders an der Hafenstraße. Sein laut Transfermarkt.de wertvollster Mitspieler ist Leonardo Vonic (20/600.000€), der Mittelstürmer kommt vom 1. FC Nürnberg. Nicht mehr zur Verfügung stehen Trainer Christoph Dabrowki (45) unter anderem Niklas Tarnat (25), Simon Engelmann (34) und Oguzhan Kefkir (31), die RWE verlassen haben.  

    Trainer: Seit Juli 2022 steht der 48-jährige Christoph Dabrowski an der Seitenlinie bei RWE. Im Ruhrgebiet kennt er sich ja bestens aus, von 2006 bis 2013 war Dabrowski als Spieler beim VfL Bochum aktiv. Als Trainer fand der in Kattowitz (Polen) geborene Ex-Profi seine Heimat bei Hannover 96, in verschiedenen Funktionen war der heutige Essener von 2013 bis 2022 bei 96 aktiv.  

    Bisherige Begegnungen: Viktoria Köln gegen RWE – dieses Duell gab es in der Geschichte schon oft und alleine seit 2012 16-mal. Genau die Hälfte der Partien gingen an Viktoria, so wie auch die beiden Begegnungen in der abgelaufenen Saison (4:1 & 1:0). Zudem gab es das Duell der “alten” Viktoria gegen RWE zwischen 1953 und 1993 gleich 33-mal in der 2. Bundesliga Nord, der Regionalliga West sowie den Oberligen (11 Viktoria-Siege, 12 RWE-Siege, 10 Remis). Übrigens: Das erste Duell in Köln stieg 1958 in der Müngersdorfer Radrennbahn, 5:2 gewann Viktoria.  

    Historie: Die größten Vereinserfolge feierte Rot-Weiss in den 1950er-Jahren: 1953 der Sieg des DFB-Pokals im Finale gegen Alemannia Aachen, 1955 die Deutsche Meisterschaft nach dem Finalsieg gegen Kaiserslautern. Dreimal (1966, 1969 und 1973) stieg RWE in die Bundesliga auf, nach einigen Jahrne in der Regionalliga West kamen die Essener 2022 in die 3. Liga.  

    Tickets: Ihr habt gleich 3  Möglichkeiten, Euch den Platz im Stadion zu sichern:
    1. Online unter www.viktoria-tickets.de 
    2. In der Geschäftsstelle am Sportpark Höhenberg (Dienstag 14-17 Uhr) 
    3. An der Abendkasse am Spieltag (ab 17:30 Uhr) 

    Partie in den Medien:  

    Radio: Vussballradio Schäl Sick ab 18:50 Uhr LIVE und kostenlos mit Daniel und Klaus 
    TV: ab 18:30 Uhr live bei MagentaSport 
    Social Media: Facebook, Instagram, Twitter, YouTube 

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  • Drittes Spiel, dritter Sieg: Viktoria bezwingt Saarbrücken 2:1

    Drittes Spiel, dritter Sieg: Viktoria bezwingt Saarbrücken 2:1

    „Das ist ein Top-Start, aber kein Grund irgendwie überheblich zu werden.“ Michael Schultz stand erschöpft, aber klar bei Kopf auf dem Saarbrücker Rasen und erklärte im MagentaSport-Interview: „Wir wissen das einzuordnen, alle Spiele, die wir jetzt gewonnen haben, hätten in der ein oder anderen Situation auch in die andere Richtung kippen können.“

    Doch der Sieger hieß auch an diesem Samstag wieder Viktoria. 2:1-Auswärtserfolg bei Aufstiegskandidat Saarbrücken. „Das ist nicht selbstverständlich, deshalb fühlt sich das sehr gut an, wir sind glücklich“, erklärte der Torschütze zum 1:1.

    Und auch Olaf Janßen war natürlich happy. „Wir haben allen Grund zum Lächeln, wenn man in Saarbrücken gewinnt“, erklärte der Chefcoach. „Wir wussten, dass wir Widerstände aushalten müssen bei einem absoluten Top-Team. Hinten raus haben wir es gut verteidigt, und überall reingeworfen und vorne den ein oder anderen Konter liegen lassen, das war das einzige Manko.“

    Das Spiel stand im Zeichen des DFB-Projekts „Fußball Verein(t) gegen Rassismus“, in dessen Rahmen der FCS und die Viktoria die beiden letzten verbliebenen Drittligisten sind. Die Kapitäne Moritz Fritz und Manuel Zeitz trugen eigens angefertigte Spieltagsbinden, ein Mittelkreisbanner und die Eckfahnen verstärkten die Botschaft optisch.

    Olaf Janßen sah naturgemäß keinen Grund, seine Aufstellung zu verändern und schickte dieselbe Startelf wie beim 3:2-Pokal-Coup gegen Werder Bremen auf den Rasen des Ludwigparkstadions.

    Die erste dicke Chance hatten dann doch die Gastgeber, Ben Voll verhinderte gegen Bone Uaferros Kopfball mit einer Glanztat den Rückstand(11.). Sieben Minuten später jedoch war Voll machtlos, als Kai Brünker nach einem Standard und verunglückter Abwehraktion von Patrick Koronkiewicz frei zum Kopfball kam und zum 1:0 einnickte.

    Aber die Nehmer-Qualitäten unserer Höhenberger Jungs sind bekannt – und auch diesmal schlugen sie zurück:  Nach Ecke von Donny Bogicevic köpfte Michael Schultz zunächst Moritz Fritz an, traf aber im Nachsetzen zum 1:1 (31.). So ging es auch in die Pause.

    In Halbzeit zwei setze dann Luca Marseiler ein echtes Highlight: Nach einem ganz starken Solo von Bryan Henning und dessen Vorlage ließ Marseiler den Ball lässig abtropfen, drehte sich einmal um die eigene Achse und jagte die Kugel zur 2:1-Führung ins Netz.

    Donny Bogicevic wählte bei einem 3-auf-1-Konter den eigenen Abschluss, zielte aber zu zentral auf Keeper Tim Paterok.

    Für die Schlussviertelstunde brachte FCS-Coach Stürmer Simon Stehle, damit standen bei den Gastgebern beide Ex-Viktorianer auf dem Platz – Patrick Sontheimer spielte natürlich von Beginn an.

    Als der Sieg über die Zeit gebracht war, sah man in viele glückliche Kölner Gesichter, die sich nun auf eine Englische Woche freuen: Schon Mittwoch (19 Uhr) empfängt die Viktoria im Sportpark Höhenberg Rot-Weiss Essen.

    Aufstellung Viktoria Köln: Ben Voll – Michael Schultz, Moritz Fritz, Christoph Greger (90. David Kubatta) – Patrick Koronkiewicz, Stefano Russo (63. Jeremias Lorch), Niklas May – Donny Bogicevic, Bryan Henning – David Philipp (69. André Becker), Luca Marseiler (63. Simon Handle)

    Tore: 1:0 Kai Brünker (18.), 1:1 Michael Schultz (31.), 1:2 Luca Marseiler (52.)

    Zuschauer:innen: 9.233

    Schiedsrichter: Martin Speckner

    Karten: 

    Saarbrücken: Kasim Rabihic, Lukas Boeder, Calogero Rizzuto (Gelb-Rot)

    Köln: Michael Schultz, Stefano Russo, Jeremias Lorch

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  • Gegnercheck: Schnelles Wiedersehen im Duell der „Pokal-Sieger“

    Gegnercheck: Schnelles Wiedersehen im Duell der „Pokal-Sieger“

    Ab ins Saarland: So wie erst am letzten Spieltag der abgelaufenen Saison geht die Reise für die Viktoria auch im ersten Auswärtsspiel der neuen Spielzeit zum 1. FC Saarbrücken. Anpfiff im Ludwigsparkstadion ist am Samstag, 14 Uhr. Wir haben mal geschaut, was sich beim FCS im Sommer getan hat.         

    Saisonstart: Das Last-Minute-Trauma aus der Vorsaison – nach dem 2:1-Sieg gegen unsere Viktoria wähnte sich Saarbrücken in der Aufstiegsrelegation, bis dem VfL Osnabrück an der Bremer Brücke mit einem Doppelschlag in der vierten und sechsten Minute der Nachspielzeit doch noch der Sieg gegen Borussia Dortmund II gelang – hat das Team von Trainer Rüdiger Ziehl offenbar gut verarbeitet. Einem 1:1 auswärts bei Aufsteiger SSV Ulm trotz Unterzahl ließ der FCS ein Ausrufezeichen im DFB-Pokal folgen und setzte sich gegen einen höherklassigen Gegner durch. Wie auch der Viktoria gegen Bremen gelang dabei der Siegtreffer in der Nachspielzeit, wenn auch nicht in allerletzter Sekunde: Kai Brünker (90. +1) sicherte gegen Zweitligist Karlsruher SC den Einzug in die zweite Runde.

    Top-Transfers: Da wäre eben Mittelstürmer Brünker (29) zu nennen, der ablösefrei von Zweitligist 1. FC Magdeburg geholt wurde und in der Auftaktpartie in Ulm bereits in der 2. Minute nachwies, dass er das Tor trifft. Mit Patrick Schmidt (29) wurde ein zweiter erfahrener Mittelstürmer verpflichtet, der in der letzten Saison zehn Drittligatreffer für den FC Ingolstadt erzielte. Torwart Tim Schreiber (21) kam von Supercup-Gewinner RB Leipzig auf Leihbasis, das zentrale Mittelfeld beackert Ex-Viktorianer Patrick Sontheimer (25), der von rechtsrheinischen an die Saar wechselte. Auch Rechtsaußen Simon Stehle (22) schnürte in der Vorsaison noch in Höhenberg die Schuhe.

    Trainer: Rüdiger Ziehl (45) kam im September 2022 zunächst als Manager zum FCS, übernahm aber bereits im Oktober, zunächst interimsweise, den Trainerposten des entlassenen Uwe Koschinat (51). Ziehl wurde dann offiziell Cheftrainer, Anfang Mai verkündete der Klub, dass man mit dem Ex-Koblenzer auch in Doppelfunktion in die neue Saison gehen werde. Zuvor war Ziehl als Trainer des VfL Wolfsburg II (2016-20) und beim TSV Havelse (2021-22) tätig.

    Coaching Zone: Hier im Video sehen, was Olaf Janßen zum Gegner sagt

    Personal: Mittelfeldspieler Luca Kerber wurde nach seinem Platzverweis in Ulm für zwei Liga-Spiele gesperrt. Bjarne Thoelke laboriert an einem Muskelfaserriss, Mittelstürmer Sebastian Jacob an einem Kreuzbandriss.

    Bisherige Begegnungen: Von bislang drei Spielen im Ludwigsparkstadion gewann Viktoria Köln zwei: Im März 2021 erzielte Timmy Thiele in der 93. Spielminute den emotionalen 3:2-Siegtreffer für die Mannschaft von Olaf Janßen, im Februar 2022 war es ein Eigentor von Dominik Ernst, das den 1:0-Sieg der Viktoria gegen die Koschinat-Elf besiegelte. Die letzte Partie mit dem 2:1-Sieg für die Gastgeber ist nicht zuletzt wegen der Parallel-Ereignisse in Osnabrück wohl noch allen in Erinnerung.

    Partie in den Medien:

    Radio: Vussballradio Schäl Sick ab 13:50 Uhr LIVE und kostenlos mit Besnik und Christian
    TV: ab 13:45 Uhr live bei MagentaSport
    Social Media: Facebook, Instagram, Twitter, YouTube

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  • Vorverkauf startet: Abschiedsspiel für Mike Wunderlich am 8. September

    Vorverkauf startet: Abschiedsspiel für Mike Wunderlich am 8. September

    Die Emotionen vom Pokalsieg gegen Werder Bremen sind noch frisch – und es bleibt emotional bei unserer Viktoria. In der Liga geht es mit der englischen Woche und Spielen in Saarbrücken, gegen Essen und in Unterhaching Schlag auf Schlag. Und Anfang September heißt es dann endgültig Abschied nehmen: Mike Wunderlich (37), Rekordspieler und Ikone unserer Viktoria, wird ein letztes Mal im Sportpark Höhenberg die Fußballschuhe schnüren.   

    Am Freitag, 8. September, gastiert der 1. FC Kaiserslautern auf der Schäl Sick. Im Rahmen eines Testspiels unserer Viktoria gegen den Zweitligisten – bei dem Mike Wunderlich in kürzester Zeit maßgeblich zum Aufstieg mitbeigetragen und so auch dort Kultstatus erwirkt hatte – wollen wir Mike gebührend verabschieden. Anstoß der Partie ist um 18 Uhr.

    Der Vorverkauf für das Spiel startet am heutigen Montag, um 11 Uhr. Der Ticketverkauf findet ausschließlich hier online sowie in der Geschäftsstelle im Sportpark Höhenberg (Di. – Fr. 14-17 Uhr) und an den bekannten VVK-Stellen statt.

    — Sitzplätze auf der Haupttribüne kosten 15 Euro (12 € ermäßigt, 10 € Kind/7-14 Jahre).

    — Die äußeren Plätze der Haupttribüne werden als Stehplätze angeboten und kosten 10 Euro (8 € ermäßigt, 5 € Kind).

    — Die Blöcke 1 und 2 sind für Viktoria-Fans vorgesehen, die Blöcke 5 und 6 für Anhänger des FCK.

    — VIP-Tickets kosten 99 Euro (brutto)

    Weitere Infos zum Abschiedsspiel für Mike Wunderlich folgen hier und auf unseren Social-Media-Kanälen.

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