Blog

  • Heimspiel gegen die Löwen schon ausverkauft

    Heimspiel gegen die Löwen schon ausverkauft

    Traumstart ins Vussballjahr 2022: Dem 5:2-Heimsieg gegen den SC Verl folgte das 1:0 bei Aufstiegsanwärter Waldhof Mannheim – und nun kommt am Sonntag (30. Januar, 13 Uhr) mit den Münchner Löwen von 1860 ein großer Traditionsklub in den Sportpark Höhenberg.

    Die Fans auf der Schäl Sick sind heiß auf den nächsten Auftritt der Viktoria. Auf der Geschäftsstelle stapeln sich die Ticketanfragen. Doch in Pandemiezeiten müssen wir viele Anhänger diesmal leider enttäuschen: Das aufgrund der aktuellen Corona-Verordnung des Landes NRW zugelassene Kontingent von 750 Karten ist bereits vier Tage vor der Partie vergriffen, die Plätze gingen an Dauerkarteninhaber und Mitglieder. Dieses Spiel hätte sicherlich mehr als 750 Zuschauer verdient.

    Viktoria – das V steht für Vussball!

    Weitere aktuelle Nachrichten zum FC Viktoria Köln finden Sie hier!

  • 1:0-Sieg! „Brummschädel“ Philipp knackt den Waldhof-Fluch

    1:0-Sieg! „Brummschädel“ Philipp knackt den Waldhof-Fluch

    Immer jünger, immer härter, immer besser? Was für ein Auftritt unserer Höhenburger Jungs im Carl-Benz-Stadion! Als Schiedsrichter Dr. Max Burda die Partie abpfiff, brachen die Emotionen aus Viktoria-Trainer Olaf Janßen heraus, der wie wild vor Freude auf den Platz stürmte, um mit seinen Spielern und dem Trainerstab den 1:0-Auswärtssieg zu feiern. Es war der erste Sieg überhaupt in der 3. Liga gegen Waldhof Mannheim.

    „Ich war einfach glücklich und stolz auf meine Jungs, wie sie das hier gemacht haben“, erklärte er wenige Minuten später, als die Anspannung etwas nachließ, immer noch glücklich. Und Jungs ist hier wirklich das Stichwort. Schon gegen Verl (5:2) schickte Janßen ein Team mit einem Durchschnittsalter von nur 22,4 Jahren auf den Platz, und nun ersetzte noch Patrick Sontheimer (23) den drei Jahre älteren Maximilian Rossmann (Kniebeschwerden).

    Doch es kam noch viel, viel dicker in einer vogelwilden ersten Halbzeit mit insgesamt fünf Gelben Karten. Patrick Koronkiewicz verletzte sich bei einer Flanke ohne Gegnereinwirkung, Lenn Jastremski musste wenige Minuten nach einem Foul von Marco Höger vom Platz, und dann wurde auch noch um Marcel Risse gezittert, dem Niklas-Wilson Sommer auf den Fuß gestiegen war. Doch der Kapitän konnte weiter machen.

    Da war bereits David Philipp im Spiel, der für Jastremski gekommen war und sich sofort in der ersten Szene bei einem Zusammenprall mit Alexander Rossipal am Kopf verletzt hatte. Mit „Turban“ wurde Philipp zum Mann des Spiels, nach der Pause versenkte er die erste Chance eiskalt, setzte sich gegen Rossipal durch und traf präzise rechts unten ins rechte Eck.

    In der 37. Minute eingewechselt, in der 46. Minute das goldene Tor des Abends erzielt, doch schon in der 73. Minute ging nichts mehr bei Philipp, der über Sehschwierigkeiten klagte und mit Verdacht auf leichte Gehirnerschütterung ausgewechselt werden musste. Für ihn kam mit U 19-Nationalspieler Youssef Amin ein weiterer Youngster und sorgte für die ein oder anderer Entlastung.

    Der entscheidende Konter zum 2:0 wollte nicht gelingen, doch das war am Ende egal, weil unsere Höhenberger Jungs die von Janßen im Vorfeld erahnte „Schlacht“ unnachahmlich nach Hause fighteten. „Die Reise geht weiter“, sagte Janßen sichtlich glücklich, während Siegtorschütze Philipp über seinen „Brummschädel“ klagte, dabei aber lachen konnte.

    Unsere Aufstellung: Moritz Nicolas – Daniel Buballa (45. Niklas May), Christoph Greger, Jeremias Lorch, Patrick Koronkiewicz (29. Florian Heister) – Patrick Sontheimer, Kai Klefisch – Simon Handle, Marcel Risse – Lenn Jastremski (38. David Philipp, 74. Youssef Amyn), Seokju Hong

    Tore: 0:1 David Philipp (46.)

    Zuschauer: 500

    Gelbe Karten:

    Viktoria Köln: Kai Klefisch (43.)

    Waldhof Mannheim: Adrien Lebeau (16.), Marcel Costly (23.), Marco Höger (32.), Niklas Sommer (45.), Gerrit Gohlke (89.)

    Viktoria – das V steht für Vussball!

    Nachrichten zur 1. Mannschaft von Viktoria Köln finden Sie hier!

    Jetzt Tickets sichern! Zum Viktoria-Kartenverkauf geht es hier!

  • Gegnercheck: Knackt Viktoria die Waldhof-Serie?

    Gegnercheck: Knackt Viktoria die Waldhof-Serie?

    Der 23. Spieltag führt Viktoria am Dienstagabend ins Carl-Benz-Stadion von Waldhof Mannheim (Anpfiff 19 Uhr). Beide Teams konnten am Wochenende Siege einfahren, wobei die Viktoria sich mit einem 5:2-Erfolg gegen den SC Verl beeindruckend aus der Winterpause zurückmeldete. Doch nun wartet ein Aufstiegsanwärter und die Anhänger der Höhenberger Jungs werden die Gastgeber aus Baden-Württemberg kaum unterschätzen. Denn in der 3. Liga konnte die Viktoria noch nie einen Sieg gegen die Waldhof-Buben einfahren.

    Die Hinrunde

    Als Tabellenachter beendete der SV Waldhof Mannheim die vergangene Saison, lag 19 Punkte hinter dem Relegationsrang. Dementsprechend überraschend war es, als Geschäftsführer Markus Kompp vor Saisonbeginn als Ziel bis 2023 angab, „voll aus der Krise heraus die zweite Liga angreifen“ zu wollen. Bisher wird dieser Kurs gehalten: Die Buben beendeten die Hinrunde auf dem Relegationsplatz.

    Der Kapitän

    Marcel Seegert ist nicht wegzudenken aus der Startelf. Der 27-Jährige kam bereits 2014 von seinem Ausbildungsverein 1. FSV Mainz 05, zwischendurch spielte der Innenverteidiger zwei Spielzeiten beim Zweitligisten SV Sandhausen. Mit Waldhof gewann er 2016 und 2019 die Regionalliga Südwest, mit der letzten Meisterschaft konnten die Schwarz-Blauen auch den Aufstieg in die 3. Liga feiern. Anscheinend fühlt der Kapitän sich bei den Buben wohl, denn diese Woche verlängerte er vorzeitig seinen Vertrag.

    Der Top-Scorer

    Dominik Martinovic ist der Gefahrenherd des SVW: Bereits zehn Treffer erzielte der gebürtige Stuttgarter mit kroatischen Wurzeln, fünf weitere bereitete er vor. Kurios daran ist, dass er sein letztes Tor im November schoss (ein Doppelpack gegen 1860 München). Doch die Anhänger der Viktoria sollten sich nicht zu früh freuen: Beim Hinspiel im Sportpark Höhenberg schoss der 24-Jährige nicht nur die 1:0-Führung, sondern legte Marc Schnatterer auch das 2:0 auf. 

    Der Trainer

    Patrick Glöckner ist ein alter Bekannter der Viktoria – und von unserem Coach Olaf Janßen. Der Trainer von Waldhof Mannheim stand mit Janßen bereits 2017 beim FC St. Pauli an der Seitenlinie, später wechselte das Duo auf die Schäl Sick. Nachdem das Kapitel Viktoria bei Glöckner zu einem Ende kam, ging es für den gebürtigen Bonner zuerst nach Chemnitz, bevor er 2020 nach Mannheim wechselte. Bisher konnte Glöckner durchaus überzeugen: Von 72 Spielen gewann seine Mannschaft 33.

    Bisherige Bilanz

    Fünfmal stand Viktoria bereits den Buben in der 3. Liga gegenüber, noch nie sprang dabei ein Sieg für die Höhenberger heraus. Im Hinspiel führte Waldhof zur Halbzeit bereits mit 3:0, Viktoria kam in der zweiten Hälfte besser ins Spiel, doch konnte das Ruder nicht mehr rumreißen und verlor mit 2:3.

    Die Partie in den Medien

    Anpfiff des Drittligaspiels ist um 19 Uhr im Carl-Benz-Stadion. Die Partie wird live und in voller Länge ab 18:45 Uhr auf Magenta Sport zu sehen sein. Dazu werden die Anhänger der Viktoria wie gewohnt über die Social Media Kanäle (FacebookInstagramYoutube und Twitter) auf dem Laufenden gehalten. Zudem wird es einen Liveticker auf unserer Website geben, der euch ab 18:30 Uhr mit den wichtigen Infos zum Spiel versorgen wird.

    Viktoria – das V steht für Vussball!

    Nachrichten zur 1. Mannschaft von Viktoria Köln finden Sie hier!

    Jetzt Tickets sichern! Zum Viktoria-Kartenverkauf geht es hier!

  • Janßen vor Mannheim: „Wir erwarten den Gegner mit voller Wucht“

    Janßen vor Mannheim: „Wir erwarten den Gegner mit voller Wucht“

    Nach dem Heimsieg ist vor dem Auswärtsspiel: Schon am Dienstag muss die Viktoria in Mannheim beim SV Waldhof ran (Anpfiff: 19.00 Uhr, im Liveticker auf viktoria1904.de). Die Buben aus Mannheim haben das letzte Heimspiel verloren und müssen somit gegen unsere Höhenberger Jungs punkten, um die Nähe zu den Aufstiegsrängen zu wahren. Für unseren Coach Olaf Janßen ist es das erste Pflichtspiel im Jahr 2022, bei welchem er wieder an der Seitenlinie stehen darf. Im „Vorspiel“ (hier anschauen) verriet Janßen uns, dass er sich aber auch noch auf weitere Dinge am Dienstagabend freut.

    Olaf Janßen über …

    Vorfreude: „Gegen den SC Verl durfte ich nicht an der Seitenlinie stehen. Oben in der Kanzel zu sitzen und den Jungs aus der Ferne zuzusehen, war sehr gewöhnungsbedürftig. Doch weder bei der Mannschaft noch bei mir schmälerte es die Vorfreude auf das erste Drittligaspiel des Jahres. Jetzt kommt das erste Spiel, bei dem ich wieder an der Seitenlinie stehen darf, und darauf freue ich mich natürlich. Ebenso freue ich mich, meinen Kollegen und jahrelangen Co-Trainer Patrick Glöckner wiederzusehen.“

    Verfassung des Gegners: „Dafür muss man nur auf die Tabelle gucken. Mannheim ist mitten im Aufstiegskampf. Die Mannschaft ist gut besetzt im Angriff mit Dominik Martinovic und Pascal Sohm, den wahrscheinlich besten Stürmern der Liga in dieser Konstellation. Mit Joseph Boyamba und Anton Donkor kommen sie zudem über die Flügel mit extremem Tempo. Und dann gibt es auch noch den Ex-Bundesligaspieler Marco Höger auf der Sechs.

    Das ist eine Topmannschaft, die von ihrem Offensivspiel lebt. Wie wir im Hinspiel erfahren mussten, ist ihr Umschaltspiel auch eine große Stärke Mannheims. Aber: Wir haben uns vorbereitet und gehen jedes Spiel an, als wäre es das letzte. Das haben wir gegen Verl gemacht und das erwarte ich auch gegen Mannheim. Wir werden versuchen, unser Spiel gegen einen hoch anlaufenden Gegner auf den Platz zu bringen. Da müssen wir mutig sein, aber ich bin frohen Mutes und voller Vorfreude, dass unsere Mannschaft das morgen gegen eine Top-Mannschaft zeigen wird.

    Varianten: „Wir sind keine Mannschaft, die sich hinten reinstellt und dann sagt: ‚Vorne hilft der liebe Gott.‘ Wir wollen den Ball haben, wir wollen das Spiel bestimmen. Und wenn der Gegner den Ball hat, dann wollen wir ihn stören. In der letzten Partie sind drei Treffer von uns nach Ballgewinn entstanden. Das ist auch Teil unserer DNA, dass der Gegner aggressiv angelaufen wird. Die Mannheimer haben ihr letztes Heimspiel verloren. Deshalb werden wir den Gegner mit voller Wucht erwarten.“

    Vorhersage: „Wenn wir es schaffen, mutig zu sein und unser Spiel auf den Platz zu bringen, wird es eine Schlacht, wo beide Teams um den Sieg kämpfen werden. Schauen wir mal, was morgen dabei rauskommt.“

    Viktoria – das V steht für Vussball!

    Nachrichten zur 1. Mannschaft von Viktoria Köln finden Sie hier!

    Jetzt Tickets sichern! Zum Viktoria-Kartenverkauf geht es hier!

  • Torparty nach der Pause! 5:2 gegen Verl

    Torparty nach der Pause! 5:2 gegen Verl

    Diese Party brauchte Anlaufzeit, doch als Seokju Hong den Ball in der zweiten Minute der Nachspielzeit sehenswert zum 5:2-Endstand ins Gästegehäuse schlenzte, durfte sie endgültig steigen. Schiedsrichter Marc Philipp Eckermann pfiff nicht mehr an, der enorm wichtige Sieg zum Start ins neue Vussballjahr war eingefahren.

    Fünf Viktoria-Tore bekamen die 750 Fans im Sportpark in der zweiten Halbzeit zu sehen, und damit mehr als in den letzten fünf Pflichtspielen vor der Winterpause. Dabei begann die Partie alles andere als wie gewünscht….

    Wenn der Gegner SC Verl heiß, geistert natürlich das Wort vom Sechspunktespiel durch Höhenberg. Und die Gäste aus Ostwestfalen schienen zunächst bereiter für den Sixpack, startetet mit viel Druck und gingen nach einem Kölner Ballverlust im Mittelfeld früh in Führung: Cyrill Akono veredelte die Vorlage von Lukas Petkov zum 0:1 (8.). Es brauchte eine vergebene Großchance zum 0:2 durch Akono und fast eine halbe Stunde, bis die Viktoria sich allmählich aus dem Sog zog. Hong traf nach einer Flanke von Kapitän Marcel Risse per Kopf nur die Latte, das hätte schon der Ausgleich sein können. Das Spiel begann nun allmählich in die richtige Richtung zu laufen.

    „Ich weiß nicht, ob Verl das hohe Tempo der ersten halben Stunde halten kann“, unkte der Kölner Darts-Star Florian Hempel im Halbzeit-Interview bei MagentaSport. Viktoria begrüßte Hempel vor dem Spiel als neues Ehrenmitglied in der Vamilie, er bekam selbstredend die Mitgliedsnummer 180.

    Und seine Expertise erwies sich als so zielsicher wie seine Pfeile im Ally Pally. In Halbzeit zwei ging die Post ab im Sportpark, und jetzt in die richtige Richtung. Klefisch flankte exakt auf Lorch, dessen Kopfball saß im Eck, 1:1 (49.). Noch schöner der zweite Treffer: Risse spielte scharf in den Strafraum, Jastremski verlängerte wunderbar mit der Hacke, vom Innenpfosten fand der Ball den Weg über die Linie, 2:1 für die Viktoria (56.). Nach elf Minuten der zweiten Halbzeit war das Spiel gedreht.

    Doch es blieb zunächst noch eng. Die Verler steckten nicht auf. Aber Co-Trainer Markus Brzenska, der seinen gesperrten Chef Olaf Janßen an der Seitenlinie vertrat, bewies ein goldenes Händchen, als er in der 71. Minute David Philipp und Youssef Amyn ins Spiel brachte. Philipp sollte das Spiel mit einem Doppelpack entscheiden: Zunächst blieb er nach Pass von Buballa ganz cool und schlenzte den Ball über den herauseilenden Torwart Brüseke zur Vorentscheidung ins Tor (83.), dann setzte er mit Amyn zum Doppelpass an und machte den Deckel drauf (89.). Beim vierten Treffer riss ein Reporter des von Kult-Stimme Tom Bayer unterstützten neuen Vussballradios Schäl Sick vor Freude den Stecker aus der Buchse und legte das Radio kurzfristig lahm.

    Derweil ging die Tor-Party weiter. Nico Ochojski traf noch für die Gäste (90.+1), ehe Hong den Schlusspunkt setzte.

    Was in der Halbzeit passierte, erklärte Brzenska so: „Es bringt ja nichts, sich fertigzumachen. Ich hatte schon gegen Ende der ersten Halbzeit das Gefühl, dass die Jungs versuchen, sich daraus zu ziehen und habe gesagt, sie sollen da weiter machen.“ Und wie unsere Höhenberger Jungs das gemacht haben, das macht Mut für die Rückrunde, die nun mit der englischen Woche voll Fahrt aufnimmt. Dienstag (19 Uhr) wartet das schwere Auswärtsspiel bei Waldhof Mannheim, kommenden Sonntag (13 Uhr) empfangen wir 1860 München.

    Unsere Aufstellung: Moritz Nicolas – Paco Koronkiewicz (90., Florian Heister), Maximilian Rossmann, Christoph Greger, Daniel Buballa – Kai Klefisch, Jeremias Lorch (71., Youssef Amyn) – Marcel Risse, Seokju Hong, Simon Handle (80., Benjamin Hemcke) – Lenn Jastremski (71., David Philipp)

    Tore: 0:1 Cyrill Akono (8.), 1:1 Jeremias Lorch (49.), 2:1 Lenn Jastremski (56.), 3:1 David Philipp (83.), 4:1 David Philipp (89.), 4:2 Nico Ochojski (90.+1), 5:2 Seokju Hong (90.+2)

    Zuschauer: 750

    Gelbe Karten:

    Viktoria Köln: Jeremias Lorch (42.), Chris Greger (69.), David Philipp (82.)

    SC Verl: Cyrill Akono (45.)

    Viktoria – das V steht für Vussball!

    Nachrichten zur 1. Mannschaft von Viktoria Köln finden Sie hier!

    Jetzt Tickets sichern! Zum Viktoria-Kartenverkauf geht es hier!

  • Gegnercheck: CAPRETTIS LETZTE MISSION

    Gegnercheck: CAPRETTIS LETZTE MISSION

    Während die Viktoria vergangenen Samstag aufgrund der Absage des Spiels beim FSV Zwickau „nur“ einen 4:2-Testspielsieg gegen Rot-Weiss Essen verbuchen durfte, erkämpfte sich der SC Verl mit zwei ganz späten Toren beim 2:0 im Kellerduell gegen die Würzburger Kickers den ersten wichtigen Dreier des Jahres im Kampf um den Klassenerhalt. An diesem Samstag (Anpfiff 14.00 Uhr) wird sich zeigen, ob die Strategie des scheidenden Verl-Trainers Guerino Capretti auch gegen die Höhenberger aufgehen wird.

    Die Hinrunde

    Verl startete die Saison erfolgreich: Nach drei Spieltagen hatten die Ostwestfalen bereits sieben Punkte gesammelt (unter anderem durch einen 3:1-Erfolg gegen die Viktoria) und rangierten auf dem 4. Platz. Doch von den folgenden 16 Hinrundenspielen konnten nur zwei weitere gewonnen werden, sodass die Mannschaft von SCV-Trainer Guerino Capretti bis auf Rang 17 abrutschte. In der Rückrunde sind sie bisher noch ungeschlagen: Einem 2:2-Remis gegen Türkgücü München folgte ein 2:0-Erfolg gegen die Würzburger Kickers, mit dem sich der SCV an der Viktoria vorbeischob.

    Der Kapitän

    Mael Corboz ist zwar erst in seiner zweiten Saison beim SCV, doch die Kapitänsbinde trägt der in den USA geborene Mittelfeldspieler bereits. Die Anhänger der Viktoria haben den 27-Jährigen vielleicht noch in Erinnerung, denn bei der 1:3-Niederlage im Hinspiel legte er zwei Treffer für die Verler auf.

    Der Vorlagengeber

    Dass Kasim Rabihic einen feinen Fuß besitzt, stellte er schon in der Vergangenheit unter Beweis. Doch in der bisherigen Saison übertrifft der 28-Jährige alle Erwartungen: Bereits elf Vorlagen gehen auf das Konto des gebürtigen Münchners. Vier Treffer bereitete er dabei allein beim 5:3- Sieg gegen den TSV Havelse vor.

    Der Trainer

    Über 175 Spiele steht Guerino Capretti nun schon an der Seitenlinie des SC Verl. Der Coach, der selbst fünf Jahre für den SCV die Schuhe schnürte, führte die Verler 2019 aus der Regionalliga West in die 3. Liga. Doch das Kapitel des 39-Jährigen bei den Schwarz-Weißen bewegt sich dem Ende zu. Capretti teilte in der Winterpause den Vereinsoffiziellen mit, dass er seinen am Saisonende auslaufenden Vertrag nicht verlängern wolle.

    Bisherige Bilanz

    Gegen keine andere Drittligamannschaft spielte Viktoria Köln häufiger. 19-mal standen sich der SCV und die Höhenberger Jungs gegenüber, 16 Begegnungen davon fanden in der Regionalliga West statt. In der vierten Spielklasse konnten neun Partien von den Kölnern gewonnen werden, in der 3. Liga wartet man noch auf den ersten Dreier.

    Die Partie in den Medien

    Anpfiff des Drittligaspiels ist um 14 Uhr im Sportpark Höhenberg. Die Partie wird live und in voller Länge ab 13:45 Uhr auf Magenta Sport zu sehen sein. Dazu werden die Anhänger der Viktoria wie gewohnt über die Social Media Kanäle (FacebookInstagramYoutube und Twitter) auf dem Laufenden gehalten. Und das neue Vussballradio Schäl Sick feiert seine Premiere! Ab 13:55 Uhr geht das Radio auf Sendung – Kommentator ist niemand geringeres als Tom Bayer.

    Viktoria – das V steht für Vussball!

    Nachrichten zur 1. Mannschaft von Viktoria Köln finden Sie hier!

    Jetzt Tickets sichern! Zum Viktoria-Kartenverkauf geht es hier!

  • FSV Zwickau – Viktoria Köln neu terminiert!

    FSV Zwickau – Viktoria Köln neu terminiert!

    Es hätte das erste Pflichtspiel des Jahres sein sollen, doch Corona machte der Begegnung FSV Zwickau – Viktoria Köln einen Strich durch die Rechnung. Auch zwei weitere Partien mussten am  21. Spieltag Corona-bedingt abgesagt werden. Nun hat der DFB die drei ausstehenden Nachholspiele in der 3. Liga neu angesetzt.

    So rollt der Ball am Dienstag, 8. Februar ab 19.00 Uhr in der GGZ-Arena, wenn der FSV Zwickau unsere Höhenberger empfängt.

    Viktoria – das V steht für Vussball!

    Nachrichten zur 1. Mannschaft von Viktoria Köln finden Sie hier!

    Jetzt Tickets sichern! Zum Viktoria-Kartenverkauf geht es hier!

  • VEREINT! Stiftung der PSD-Bank neu auf unserem Trikot

    VEREINT! Stiftung der PSD-Bank neu auf unserem Trikot

    Der Blick von der Terrasse über die Dächer Kölns zum Dom, der in der direkten Nachbarschaft grüßt, ist ebenso einzigartig wie die Verbundenheit der PSD Bank mit der Viktoria- Vamilie bezüglich gesellschaftlicher Verantwortung.

    PSD VEREINT! Stiftung der PSD Bank West eG – wer könnte wohl ein besserer Partner sein für die Werbefläche auf dem Rücken unseres Trikots, die die Viktoria für den Rest der Saison gerne kostenlos zur Verfügung stellt. Geschäftsführer Eric Bock: „Wir freuen uns sehr, der Stiftung diese Möglichkeit geben zu können. Wir haben bewusst auf eine kommerzielle Vermarktung verzichtet, da wir eine große Schnittmenge in Haltungsfragen und gesellschaftlichem Engagement haben.“ Beim PSD Bank Cup, der Anfang Oktober erstmals im Sportpark Höhenberg ausgetragen wurde, gab der Name der Stiftung bereits das Motto fürs neue Kölner Stadtturnier, das bundesweite Beachtung fand. Nun vereinen sich Viktoria und die PSD Bank noch enger. Eric Bock besuchte die PSD Bank-Zentrale mit den neuen Trikots, die René Königshausen, Vorstandsvorsitzender der PSD Bank West eG, sichtlich gefielen. Dabei informierte Königshausen auch noch einmal über das soziale Engagement der Stiftung, die verschiedensten Projekten durch ihre finanzielle Unterstützung zum Erreichen ihrer gesellschaftlichen Ziele verhilft.

    So flossen rund 5.000 Euro an den Verein Run & Ride for Reading e. V., der die Lesekompetenz der Kleinsten stärken will. Lesen ist der Schlüssel zur Bildung. Doch gelten aktuell fast 21 Prozent der Neuntklässler als schwache Leser. Der Verein richtet seit 2009 Leseclubs an Schulen in der Region ein. Prominentes Mitglied des Vereinsvorstands ist Höhner-Frontmann Henning Krautmacher.

    „Kinder und Jugendliche verbringen heutzutage viel Zeit an Smartphone, Tablet und Co. Leider zu Lasten der Konzentrationsfähigkeit, welche Grundlage der Lesekompetenz ist“, erklärt René Königshausen. „Gerne unterstützen wir das Engagement von Run & Ride for Reading e. V., vermittelt diese doch auch in digitalen Zeiten die Freude am Lesen.“ Zum zehnjährigen Bestehen ihrer Partnerschaft mit Lukas Podolski veranstaltete die PSD Bank eine Spendenaktion, die zum vollen Erfolg wurde. Zahlreiche Promis folgten dem Aufruf, ein Selfie mit dem vom Kölner Künstler Cornel Wachter entworfenen und Podolski persönlich signierten Jubiläumsshirt zu machen. Im Gegenzug spendete die Bank 111 Euro an deren Wunschverein. So flossen rund 5.550 Euro, u. a. an Himmel un Ääd e.V., TrauBe Köln e.V. oder die Christkindaktion der Lutherkirche Südstadt. „Wir haben das Jubiläum zum Anlass genommen, um an die Kinder und Jugendlichen zu denken, die in den letzten Monaten besonders unter der Pandemie gelitten haben“, betont René Königshausen. „Gerade in solch bewegten Zeiten zeigt sich doch immer wieder, welch große Bedeutung soziales Engagement durch Vereine für unsere Gesellschaft wirklich hat.

    Mit ihrer Spende an die Prinzen-Garde Köln 1906 e.V. unterstützte die Genossenschaftsbank gleich zwei Kölner Kinderund Jugendeinrichtungen, nämlich das Kinderkrankenhaus und Himmel un Ääd e.V. 2.500 Euro werden an das Projekt „Kinderschutzzentrum“ sowie für die Betreuung von aktuell ca. 90 Pänz durch Himmel un Ääd fließen.

    Grundsätzlich gehört soziales Engagement zur Firmenphilosophie der PSD Bank, so wie es sich unsere Viktoria auf die Fahnen schreibt. Mit dem Spendenwettbewerb PSD VereinsPreis verfolgt die Bank eine transparente, faire und nicht zuletzt demokratische Spendenvergabe. Im Rahmen dessen unterstützt die Bank Vereine mit insgesamt 34.000 EUR.

    „Die Teilnahme von 306 Vereinen sowie über 300.000 abgegebenen Stimmen zeigt uns zum fünften Mal in Folge die große Bedeutung unseres digitalen Spendenwettbewerbs“, freut sich Königshausen über die rege Teilnahme. „Die bislang mit jedem PSD VereinsPreis eingehende extrem positive Resonanz motiviert uns, unser Engagement für die Region auch in Zukunft beizubehalten.“

    Viktoria Köln freut sich darauf, die Partnerschaft nun noch intensiver zu leben.

    Viktoria – das V steht für Vussball!

    Weitere aktuelle Nachrichten zum FC Viktoria Köln finden Sie hier!

  • Gesperrter Janßen: Volles Vertrauen in Brzenska und Wilhelm

    Gesperrter Janßen: Volles Vertrauen in Brzenska und Wilhelm

    Am Samstag bestreitet die Viktoria endlich ihr erstes Pflichtspiel im neuen Jahr (Anpfiff: 14.00 Uhr). Mit dem SC Verl kommt ein direkter Konkurrent in den Sportpark Höhenberg. Unser Trainer Olaf Janßen darf nur von der Tribüne aus zuschauen. Der Viktoria-Coach sah in der letzten Partie 2021 gegen Viktoria Berlin die Gelb-Rote Karte. Weil das Spiel in Zwickau Corona-bedingt abgesagt wurde, muss er die bittere Innenraum-Sperre nun leider im eigenen Wohnzimmer absitzen. Im „Vorspiel“ (hier anschauen), unserem neuen Videoformat, dass wir ab sofort vor jeder Partie anbieten werden, stand der Chefcoach dennoch Rede und Antwort.

    Olaf Janßen über …

    Vorfreude: „Die Vorfreude ist bei der Mannschaft und mir besonders groß, da unser erstes Spiel des Jahres beim FSV Zwickau abgesagt wurde. So brennen wir natürlich auf dieses Spiel und freuen uns auch auf die Englische Woche im Anschluss.“

    Verletzte: „Unsere Verletztensituation hat sich über die Winterpause etwas verbessert. Krankheitsbedingt und fitnessmäßig werden uns dennoch ein paar Spieler nicht zur Verfügung stehen. Doch wir sind auf einem guten Weg. Es wird so sein, wie in den letzten Wochen auch: Wir werden einige junge Spieler aus dem Hut zaubern und eine schlagfertige Truppe auf den Platz schicken.“

    Varianten: „Wir haben in der Vorbereitung einiges an verschiedenen Taktiken ausprobieren können. Insgesamt ist es so, dass wir in unserem Spiel noch mehr Druck nach vorne entwickeln wollen. Gleichzeitig möchten wir stabiler sein gegen den Ball. Ich bin sehr gespannt, wie viel die Jungs davon am Wochenende auf den Platz bringen können.“

    Verl: „Ich denke, es ist bekannt, dass ich eine hohe Meinung vom Gegner und meinem Trainerkollegen in Verl habe. Nicht zuletzt sah man ihre Stärke im letzten Spiel, dass sie mit 2:0 gegen Würzburg gewannen. Verl ist sehr spielstark und kann den Gegner quälen. Das bedeutet für uns im Umkehrschluss hohe Laufbereitschaft und hohe Aggressivität, um Verl erst gar nicht ins Spiel kommen zu lassen. Bei Ballbesitz müssen wir unsere Stärken auf den Platz bringen, was in der Vorbereitung gut funktioniert hat.“

    Verbot: „Als in der letzten Partie gegen Viktoria Berlin das 2:1 aus einer klaren Abseitsposition erzielt wurde, habe ich interveniert. Das war dem Schiedsrichter zu viel, und so sah ich die Gelb-Rote Karte. Die tat nicht nur in der letzten Partie weh, sondern wird auch in dieser Begegnung schmerzen. Da ich als Trainer eine Vorbildfunktion habe, tut es mir leid und ich hoffe, dass dies meine einzige Sperre ist und bleibt. Während der letzten beiden Testspiele haben wir dies bereits eingeübt. Co-Trainer Markus Brzenska und Übergangs-Coach Marian Wilhelm genießen da bei mir großes Vertrauen. Da die letzten beiden Testspiele positiv waren, gehe ich davon aus, dass die Jungs auf dem Platz auch mal ohne mich können.“

    Vorhersage: „Ich bin mir ganz sicher, dass wir alles, was in uns steckt, auf den Platz bringen werden. Wenn wir dies und den Respekt vor den Gegner in das Spiel fließen lassen, wird es eine sehr spannende Partie werden. Da Verl eine Mannschaft ist, die mitspielen will, wird es interessant werden.“

    Viktoria – das V steht für Vussball!

    Nachrichten zur 1. Mannschaft von Viktoria Köln finden Sie hier!

    Jetzt Tickets sichern! Zum Viktoria-Kartenverkauf geht es hier!

  • „Vussballradio Schäl Sick“: Tom Bayer gibt den Startschuss

    „Vussballradio Schäl Sick“: Tom Bayer gibt den Startschuss

    Jetzt gibt es Viktoria auf die Ohren! Das neue „Vussballradio Schäl Sick“ ist startklar – und man kann es sogar live im Stadion hören! Ab sofort wird jedes Heimspiel der Höhenberger Jungs direkt übertragen. Sogar in doppelter Ausführung.

    Zum einen über das Internet: Wer in Pandemie-Zeiten keine Karte ergattern konnte, zu weit weg wohnt, anderweitig verhindert ist oder sich den Eintritt nicht leisten kann, ist herzlich eingeladen, via „Vussballradio Schäl Sick“ (viktoria1904.de/radio) live mit von der Partie zu sein.

    Doch es gibt noch mehr: Für sehbehinderte Menschen und alle, die nicht mehr die besten Augen haben oder auch einfach nur mal das Radioerlebnis in direkter Stadionatmosphäre testen möchten, wird „Vussballradio Schäl Sick“ innerhalb des Sportparks Höhenberg auch per Funk angeboten. Denn durch Funk gibt es keine Zeitverzögerung (diese beträgt über das Internet einige Sekunden – im Vussball eine gefühlte Ewigkeit). Die Funkempfänger mitsamt Kopfhörer können vor den Heimspielen im Bistro gegen ein Pfand abgeholt werden. Das Signal ist überall im Stadion zu empfangen, man kann also seinen Stammplatz behalten.

    „Vussballradio Schäl Sick“ geht beim Heimspiel gegen den SC Verl am Samstag, 22. Januar, um 13:55 Uhr auf Sendung. Zum Startschuss begrüßen wir eine echte Kult-Stimme als prominente Unterstützung in der Viktoria-Vamilie: Tom Bayer, der sich im Mai 2021 nach 15 Jahren WDR (Hörfunk) und 21 Jahren Sky (Pay-TV) in den „aktiven Unruhestand“ verabschiedete, gibt im Sportpark ein Mini-Comeback. Der gestandene Profi wird mit wechselnden ehrenamtlichen Reportern durch die Begegnung führen und unseren Neueinsteigern mit all seiner Erfahrung zur Seite stehen (hier könnt ihr die Videobotschaft von Tom Bayer sehen). 

    Unsere Reporter sind in Workshops und spätabendlichen Treffen geschult worden, um Sehbehinderten ein bestmögliches Spielerlebnis zu ermöglichen. Das heißt im Klartext: Weniger Gespräche um den Vussball herum, mehr Spielberichtserstattung – sprich: Vussball pur!

    Einen besonderen Dank möchte die Viktoria-Vamilie der Aktion Mensch für ihre Förderung aussprechen. Ohne diese wäre das Projekt nur schwer umsetzbar gewesen. Zudem wollen wir T_OHR für die Schulung unserer Reporter danken. Und auch mycrocast für ihren Service. Nicht zuletzt dem Fanclub Sehhunde e.V. für die tolle Unterstützung und allen Blindenreportern, die ihr Wissen mit uns geteilt haben. Es ist toll zu sehen, wie alle am gleichen Strang gezogen haben, damit dieses Radio auf Sendung gehen kann. Also: einschalten und mitfiebern!

    Viktoria – das V steht für Vussball!

    Weitere aktuelle Nachrichten zum FC Viktoria Köln finden Sie hier!