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  • Bunjaku verlässt die Viktoria und wechselt nach Bonn

    Bunjaku verlässt die Viktoria und wechselt nach Bonn

    Albert Bunjaku (38) verlässt Viktoria Köln und schließt sich dem Bonner SC an. Der Stürmer spielte seit September 2018 in Höhenberg, erzielte in 97 Pflichtspielen starke 42 Tore.

    Marcus Steegmann, Sportlicher Leiter der Viktoria: „Albert Bunjaku ist ein absolut verdienter Spieler der Viktoria. Wir wünschen Albert beim Bonner SC viel Erfolg.“

    Albert Bunjaku: „Ich hatte bei der Viktoria eine tolle Zeit. Wir sind gemeinsam aufgestiegen und haben viele Erfolge gefeiert. Ich wünsche der Viktoria für die Zukunft alles Gute.“

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  • Für Trainer Wilhelm: U 19 schlägt Düsseldorf mit 2:1

    Für Trainer Wilhelm: U 19 schlägt Düsseldorf mit 2:1

    Unsere U 19 startet mit einem Sieg in das Jahr 2022! Mit 2:1 (1:0) besiegten die Höhenberger Fortuna Düsseldorf. Knapp 100 Zuschauer sahen im Paul-Janes-Stadion Ilhan Altuntas kurz vor der Pause die Führung erzielen (39.), bevor die Gastgeber nach Wiederanpfiff durch Ephraim Kalonji ausglichen (46.). Das Siegtor für die drei wichtigen Punkte in der A-Junioren Bundsliga West erzielte Elvin Jashari (53.).

    Ausgangslage: Seit Ende November ruhte der Ball in der A-Junioren Bundesliga West. Da es am letzten Spieltag einige Gegentreffer für Fortuna sowie Viktoria gab (Düsseldorf verlor 1:9 gegen Dortmund, Viktoria unterlag mit 1:5 dem Stadtrivalen 1. FC Köln), hatten beide Teams aus dem unteren Mittelfeld genug Zeit, um ihr Spiel zu analysieren und zu verbessern.

    Personal: Youssef Amyn, Benjamin Hemcke, Tim Schirmer und Seokju Hong wurden zu den Profis hochgezogen, die zeitgleich im Sportpark Höhenberg den TSV 1860 München empfingen. U 19-Coach Marian Wilhelm musste auf zwei Hochzeiten gleichzeitig tanzen. Zuerst gab er die Teamansprache im Paul-Janes-Stadion in Düsseldorf, dann musste er schnell nach Köln und als Übergangstrainer der Profis zusammen mit Cheftrainer Olaf Janßen von der Seitenlinie alles geben. Dass er einen Tag zuvor Vater geworden war, viel da fast hinten runter. So übernahm Co-Trainer Dean Woodburn bei dem A-Jugendspiel die Leitung.

    Spielverlauf: Starker Wind und strahlende Sonne empfingen die beiden Teams auf dem Rasen und die Viktoria setzte direkt ein erstes Zeichen: Bereits nach 60 Sekunden war es Luca de Meester, der den ersten Schuss auf das gegnerische Tor abgab. Die mit viel Körpereinsatz spielenden Hausherren brauchten bis zur 12. Minute, um ihrerseits das erste Mal gefährlich zu werden. Ein Freistoß vom linken Strafraumeck senkte sich im letzten Moment unter die Latte – doch Viktoria-Schlussmann Jakob Brambach war zur Stelle und faustete das Leder einhändig über den Querbalken.

    Die Viktoria spielte stets aktiv und angriffslustig, doch nach einer halben Stunde nahmen die Düsseldorfer Chancen überhand: Zuerst verfehlte ein Freistoß den langen Pfosten um Haaresbreite (31.), dann versuchten die Gastgeber eine Freistoßvariante, welche Brambach aber ebenfalls nicht überwand (34.). In der 36. Spielminute verlor Viktoria im Aufbauspiel den Ball und Düsseldorf tauchte gefährlich vor dem Kölner Kasten auf – doch erneut behielt Brambach die Oberhand. Auf der anderen Seite des Spielfelds kam Viktoria zu einem Einwurf, den zwar die Düsseldorfer Abwehr ergattern konnte, doch ein Verteidiger rutschte innerhalb des Strafraums weg und traf den Ball klar mit der Hand – Elfmeter! Ilhan Altuntas schnappte sich ohne zu zögern die Kugel, lief an und schweißte das Spielgerät unhaltbar ins rechte Dreiangel (39.)! Mit der verdienten Pausenführung ging es in die Kabine.

    In der Halbzeitansprache erinnerte Co-Trainer Woodburn seine Jungs daran, dass sie heute für ihren abwesenden Trainer alles geben mussten. Dieser hatte sich die erste Halbzeit live vom Videoanalysten am Telefon kommentieren lassen, während er zum Sportpark Höhenberg unterwegs war. Vielleicht waren die Kölner deshalb etwas zu forsch, denn kurz nach Wiederanpfiff unterlief ihnen ein gravierender Fehler. Ausgerechnet Torhüter Brambach spielte Fortuna-Stürmer Ephraim Kalonji den Ball am Strafraum in die Füße, sodass dieser sich gemütlich die Kugel zurechtlegen konnte. Von halb links schoss er ins lange Eck, der Ball klatschte an den Pfosten und fiel von dort aus hinter die Torlinie – Ausgleich (46.)!

    Die Viktoria schüttelte sich einmal und besann sich dann wieder auf ihr Spiel. Und Brambach konnte seinen Fehler ausbügeln: Nachdem ein Angriff der Gastgeber letztendlich bei ihm gelandet war, schoss der Torhüter den Ball hoch und weit hinter die Mittellinie. Elvin Jashari und Luca de Meester waren gestartet, doch standen zwei Innenverteidiger der Fortuna besser zum Ball. Unglücklich behinderten sich beide gegenseitig, sodass der Kopfball von Jashari aufgenommen werden konnte – und auf und davon war der Kölner Stürmer! Im Eins-gegen-eins gegen F95-Torwart Kaylen Reitmaier behielt er die Nerven und haute den Ball zum 2:1 in die Maschen (53.)!

    In der Folge entwickelte sich ein Auswärtsspiel, wie man es schon gegen Paderborn gesehen hatte: Ein Spiel auf Messers Schneide, welches in jede Richtung gehen konnte. So zeichnete sich Brambach einmal mehr sich als klasse Rückhalt aus (65.), im Gegenzug entstand ein ähnlicher Viktoria-Konter wie beim 2:1, doch Ben Hompesch verfehlte das Tor (66.). Die letzte große Chance des Gegners ergab sich in der 73. Minute, als Kalonji erneut in den Strafraum eindrang. Doch am Elfmeterpunkt setzte David Kubatta zur alles entscheidenden Grätsche an. Entweder Angriff vereitelt oder Strafstoß – doch das lange Bein des Verteidigers stibitzte dem Stürmer den Ball. Gefahr gebannt!

    In den letzten Minuten häuften sich die Chancen für die Viktoria, doch am Endstand änderte dies nichts mehr. Mit 2:1 gewinnen die Höhenberger gegen Fortuna Düsseldorf und schieben sich somit am Wuppertaler SV vorbei auf Platz 8. Am 6. Februar geht es für unsere U 19 weiter, dann kommt Alemannia Aachen in die Domstadt (Anpfiff: 14 Uhr).

    Stimme zum Spiel: „Düsseldorf hat eine unheimliche Qualität“, sagte Co-Trainer Dean Woodburn nach dem Abpfiff, „aber wie sich die Jungs heute in alles reingeschmissen und mit Mann und Maus alles verteidigt haben, war eine reife Leistung!“

    Aufstellung Viktoria Köln: Jakob Brambach – Oualid Mhamdi, David Kubatta, Ilhan Altuntas, Florian Engelhardt (90. Rexhep Ajdari) – Ben Hompesch (85. Brandon Kanzi), Murat Aydin (61. Fabrizio Fili), Joel Vieting, Salvatore Giambra – Luca de Meester (77. Mika Durczok), Elvin Jashari

    Tore: 0:1 Ilhan Altuntas (HE, 39.), 1:1 Ephraim Kalonji (46.), 1:2 Elvin Jashari (53.)

    Zuschauer: 100

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  • Viktoria Köln verpflichtet U 20-Nationalspieler Jamil Siebert

    Viktoria Köln verpflichtet U 20-Nationalspieler Jamil Siebert

    Viktoria Köln verpflichtet U 20-Nationalspieler Jamil Siebert (19). Der 1,93 Meter große Innenverteidiger kommt auf Leihbasis von Zweitligist Fortuna Düsseldorf und hat einen Vertrag bis zum Saisonende unterschrieben. Siebert spielte zunächst beim Düsseldorfer SC 99, wechselte schon als Achtjähriger zur Fortuna, wo er sich über alle Jugendteams bis zu den Profis hocharbeitete, für die er zwei Zweitligaspiele bestritt (Saison 2020/2021).

    In der laufenden Saison wurde Siebert zunächst von einer Schambeinentzündung gestoppt, absolvierte dann zunächst elf Spiele für Fortuna Düsseldorf II in der Regionalliga West, debütierte im November für die deutsche U20 und stand Mitte Januar gegen Werder Bremen erstmals wieder im Zweitligakader.

    Marcus Steegmann, Sportlicher Leiter der Viktoria: „Jamil Siebert ist ein schneller, kopfballstarker und zweikampfstarker Innenverteidiger, der zudem über ein hervorragendes Aufbauspiel verfügt. Wir sind überzeugt, dass er uns in der Rückrunde verstärken wird.“

    Jamil Siebert: „Mein Berater hat im Winter ein paar Angebote bekommen. Ich hatte hier gute Gespräche mit Trainer Olaf Janßen und Marcus Steegmann, weshalb ich mich für die Viktoria entschieden habe. Als erste Profi-Station nach Fortuna Düsseldorf ist das eine tolle Herausforderung, ich habe viel vor mit der Viktoria. Ich hoffe auf eine gute Zeit und kann kaum erwarten, morgen mit meinem neuen Team zu trainieren.“

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  • Mielitz verlässt Viktoria, Rauhut kommt

    Mielitz verlässt Viktoria, Rauhut kommt

    Sebastian Mielitz (32) verlässt Viktoria Köln. Der Torwart wechselt kurz vor Ende des Transferfensters zum dänischen Zweitligisten FC Helsingör, der als Spitzenreiter um den Aufstieg in die Superliga kämpft. Mielitz spielte in Dänemark bereits für SönderjyskE, kam im Juli 2020 zur Viktoria, für die er 37 Spiele absolvierte, ehe er in der Sommervorbereitung 2021 durch einen Syndesmoseriss gestoppt wurde.

    Marcus Steegmann, Sportlicher Leiter der Viktoria: „Sebastian Mielitz hat sich hier immer als absolutes Vorbild präsentiert, auch in der Phase der schweren Verletzung. Er ist ein tadelloser Sportsmann, dem wir für die Zukunft alles Gute wünschen.“

    Sebastian Mielitz: „Die Viktoria war eine tolle Erfahrung in meiner Karriere. Ich danke der Viktoria, dass sie mir den Wechsel ermöglich hat.“

    Im Gegenzug verpflichtet Viktoria Kevin Rauhut (32). Rauhut spielte zuletzt 2018/2019 für Energie Cottbus in der 3. Liga, anschließend für Fortuna Köln und zuletzt beim SGV Freiberg (Oberliga Baden-Württemberg).

    Marcus Steegmann: „Mit Kevin Rauhut bekommen wir einen erfahrenen Torhüter. Der Kontakt kam über unseren Torwarttrainer Georg Koch zustande, der Kevin aus gemeinsamen Zeiten bei Fortuna Köln kennt. Kevin wird unser Torwart-Team mit seiner Erfahrung und seinem vorbildlichen Charakter komplettieren.“

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  • Jetzt zugreifen: Die Tickets für das Auswärtsspiel in Freiburg sind da!

    Jetzt zugreifen: Die Tickets für das Auswärtsspiel in Freiburg sind da!

    Am Freitag, den 4. Februar steht das nächste Auswärtsspiel der Viktoria auf dem Programm. Dann reist die Mannschaft von der Schäl Sick ins Dreisamstadion zum SC Freiburg II. Inzwischen gibt es Gästetickets für die Partie. Stehplätze sind ab 8 Euro, Sitzplätze ab 13 Euro im Ticketshop der Gastgeber erhältlich. Das Spiel findet unter der 2G+-Regelung statt und für den Zutritt zum Stadiongelände ist eine FFP2-Maske verpflichtend.

    Die Rahmenbedingungen und Hygienevorschriften im Freiburger Dreisamstadion sind hier zusammengefasst.

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  • Viktoria-Vamilie trauert um Hermann Rey

    Viktoria-Vamilie trauert um Hermann Rey

    Viktoria Köln trauert um Hermann Rey, Mitglied des Wirtschaftsrats. Hermann Rey verstarb am Sonntag (30. Januar) plötzlich und unerwartet im Alter von 70 Jahren. Noch immer tief erschüttert von der Todesnachricht sind unsere Gedanken bei Hermann Reys Familie, der wir nun viel Kraft wünschen.

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  • Wie bitter! 0:1 – und das Lazarett wächst und wächst

    Wie bitter! 0:1 – und das Lazarett wächst und wächst

    Bitterer Sonntag für die Viktoria: Nicht nur, dass unsere Höhenberger Jungs beim 0:1 gegen 1860 München die erste Niederlage des Jahres kassierten, sondern auch die Zahl der Ausfälle wächst und wächst.

    Musste Trainer Olaf Janßen im Vergleich zum Mannheim-Spiel bereits Torwart Moritz Nicolas – für ihn spielte Elias Bördner – sowie Patrick Koronkiewicz und Lenn Jastremski verletzungsbedingt sowie Kai Klefisch krankheitsbedingt ersetzen, so wuchs das Lazarett früh in der Partie weiter. Jeremias Lorch musste bereits in der 11. Minute angeschlagen vom Feld, für ihn kam Youssef Amyn. In der 87. Minute sah Niklas May Gelb-Rot, ist somit fürs Auswärtsspiel in Freiburg am Freitagabend (19 Uhr) gesperrt. Und auch David Philipp, der zuletzt mit drei Joker-Toren stach, nachdem er bereits in der Hinrunde lange ausgefallen war, muss erneut pausieren.

    „Ich habe noch 12 Spieler“, zählte Janßen nach dem Spiel durch, zeigte sich aber sofort kämpferisch: „Die Haltung, die ich sehe, macht mir Mut, dass wir unser Ziel Klassenerhalt schaffen. Wir haben uns bewusst für den Weg mit diesen Jungs entschieden, und den ziehen wir gnadenlos durch. Die Art und Weise, wie sie das alles annehmen und heute wieder gespielt haben, war klasse. Es ist eine geile Herausforderung, mit diesen Jungs zu arbeiten.“

    Da die U 19 am Sonntagmorgen im wichtigen Spiel bei Fortuna Düsseldorf ran musste – und dieses 2:1 gewann – konnte Janßen nicht mal den Spieltagskader komplett besetzen, sodass Timmy Thiele nach langer Pause und nur fünf Trainingstagen überraschend dabei war und sogar eingewechselt wurde (64. für Hong). „Bis Timmy wirklich wieder so weit ist, dauert es aber noch drei, vier oder auch fünf Wochen“, erklärte Janßen.

    Trotz aller Widrigkeiten agierte die Viktoria feldüberlegen, hätte durch einen Volleyschuss von May oder Patrick Sontheimer, der sich durchtanke und an Marco Hiller scheiterte, sogar führen können. Ein unglücklicher, etwas zu kurz geratener Ball von Bördner führte zum vermeidbaren Gegentreffer, den Marcel Bär nach feinem Steckpass von Keanu Staude (39.) markierte.

    Viktoria stemmte sich in der zweiten Halbzeit mit allem, was noch möglich war, gegen die Niederlage, konnte diese aber nicht mehr verhindern. So fuhren die Corona-geplagten Löwen, die ebenfalls stark ersatzgeschwächt angereist waren, als glückliche Sieger zurück an die Isar.

    Unsere Aufstellung: Elias Bördner – Florian Heister, Maximalian Rossmann, Christoph Greger, Daniel Buballa (46. David Philipp) – Jeremias Lorch (11. Youssef Amyn), Patrick Sontheimer, Marcel Risse, Niklas May – Seokju Hong (64. Timmy Thiele), Simon Handle

    Tore: 0:1 (Marcel Bär, 39.)

    Zuschauer: 750

    Gelbe Karten:

    Viktoria Köln: Daniel Buballa (28.), Youssef Amyn (57.), Niklas May (73.), Maximilian Rossmann (83.)

    1860 München: Semi Belkahia (37.)

    Gelb-Rote Karte:

    Viktoria Köln: Niklas May (87.)

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  • Gegnercheck: 1860 reist nach Höhenberg

    Gegnercheck: 1860 reist nach Höhenberg

    Zum Ende des Jahres 2021 bestimmte die Trennung von Sascha Mölders die Schlagzeilen bei 1860 München. Im Anschluss bewiesen die Löwen zunächst, dass sie auch ohne den Kult-Stürmer ordentlich brüllen können. Auf ein 2:0 bei Borussia Dortmund II folgte ein 3:0 bei den Würzburger Kickers zum Jahresabschluss. Im ersten Punktspiel des neuen Jahres konnte das Team von Trainer Michael Köllner nach 0:2-Rückstand durch drei Standard-Treffer noch 3:2 gegen Wehen-Wiesbaden gewinnen, im Pokal unterlagen die Sechziger nur knapp mit 0:1 Zweitligist Karlsruher SC. Dann wurden die Münchner von Corona gestoppt – nach zwei Spielabsagen empfängt Viktoria nun am 24. Spieltag (Anpfiff Sonntag, 13 Uhr) eine kleine „Wundertüte“ in Höhenberg.

    Die Hinrunde

    Nach dem zwischenzeitlichen Tiefpunkt bei der 2:5-Heimpleite gegen Magdeburg am 18. Spieltag, die im Nachgang schließlich auch zur Trennung von Mölders und dessen Wechsel zur SG Sonnenhof Großaspach führte, konnten sich die Löwen rasch wieder aus der Gefahrenzone ins sichere Mittelfeld absetzen. Und selbst der Blick zu den Aufstiegsplätzen war – wie für so viele Teams in der engen Liga – nicht mehr wirklich weit.

    Der Kapitän

    Waschechter Bayer: Stefan Lex spielte bislang nur für Klubs aus dem größten Bundesland der Republik. Dabei agierte der gebürtige Erdinger in allen Ligen von eins bis fünf und kann mit 32 Jahren auf eine turbulente Karriere blicken, die noch lange nicht vorbei ist. Seit dem 19. Spieltag trägt er die Kapitänsbinde, die zuvor an Sascha Mölders Bizeps spannte. Seitdem hat der Offensivspieler bis zur Zwangspause der Löwen zwei Tore geschossen und drei vorbereitet.

    Der Goalgetter

    Marcel Bär liegt offenbar die kalte Jahreszeit. Der 29-Jährige, der im Sommer von Eintracht Braunschweig in die Hauptstadt des Freistaats wechselte, schoss bereits acht Treffer – fünf davon seit November. Dabei wird Bär nicht nur im Sturm eingesetzt, sondern kann auch im offensiven Mittelfeld oder über die Flügel seine Torgefahr unter Beweis stellen.   

    Der Trainer

    Seit über zwei Jahren ist Michael Köllner der Löwen-Dompteur, fast jedes zweite Pflichtspiel gewann er mit den Himmelblauen. Der 52-Jährige, der in der letzten Saison zum Trainer der 3. Liga gewählt wurde, coachte bisher ausschließlich bei bayrischen Vereinen: sei es in seinem Heimartort Fuchsmühl, Hof, Nürnberg, Regensburg oder Fürth.

    Bisherige Bilanz

    Fünfmal stand Viktoria den Löwen in der 3. Liga gegenüber, konnte dabei seine beiden Heimspiele gewinnen (2:0 im Juni 2020, 2:1 im Dezember 2020). In München gab es zwei Niederlagen und ein Remis womit die Gesamtbilanz ausgeglichen ist. Torverhältnis aus Kölner Sicht: 7:9.

    Die Partie in den Medien

    Anpfiff des Drittligaspiels ist Sonntag um 13 Uhr im Sportpark Höhenberg. Die Partie wird live und in voller Länge ab 12:45 Uhr auf Magenta Sport zu sehen sein. Dazu werden die Anhänger der Viktoria wie gewohnt über die Social Media Kanäle (FacebookInstagramYoutube und Twitter) auf dem Laufenden gehalten. Zudem kann wieder live bei unserem Vussballradio Schäl Sick mitgefiebert werden, das auch im Stadion via Funkempfänger (gibt es gegen Pfand im Bistro) angeboten wird.

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  • Viktoria unterstützt 18. Erinnerungstag im deutschen Fußball

    Viktoria unterstützt 18. Erinnerungstag im deutschen Fußball

    Am heutigen 27. Januar 2022 jährt sich zum 77. Mal der Tag, an dem die Überlebenden im Konzentrationslager Auschwitz befreit wurden. Mit dem „Erinnerungstag im deutschen Fußball“ gedenken der Deutsche Fußball-Bund und seine Landesverbände, die DFL Deutsche Fußball-Liga und die Klubs der Bundesliga und 2. Bundesliga, die Klubs der 3. Liga und der Flyeralarm Frauen-Bundesliga sowie die gesamte deutsche Fußballfamilie der Opfer des Nationalsozialismus. An den Spiel- und Turniertagen um den 27. Januar 2022 gedenkt man gemeinsam der ermordeten Menschen, die auch Mitglieder ihrer Vereinsfamilien waren. 2004 wurde der Gedenktag durch die Initiative „!Nie wieder“ geschaffen, um die Botschaft der Überlebenden des ehemaligen Konzentrationslagers Dachau weiter in unsere Gegenwart und Zukunft zu tragen.

    In diesem Jahr soll besonders an die Menschen erinnert werden, die aufgrund ihrer körperlichen, geistigen oder psychischen Behinderung von den Nationalsozialisten verfolgt und ermordet wurden. Sie gehörten für die Nationalsozialisten zu sogenanntem „unwerten Leben“. Aus psychiatrischen Krankenhäusern, aus geschlossenen Heimen und aus der eigenen Familie wurden kranke und behinderte Menschen in „Tötungsanstalten“ transportiert. Viele Zehntausende sind ermordet worden, darunter mehr als 10.000 Kinder.

    Noch heute existieren Vorbehalte gegenüber psychisch, geistig oder körperlich behinderten Menschen, die unter anderem mancherorts auf dem Arbeitsmarkt benachteiligt sowie häufiger von sexualisierter Gewalt betroffen sind als der Bevölkerungsdurchschnitt. Viele Menschen mit chronischen und psychischen Beeinträchtigungen sprechen hierüber nur ungern mit ihrem erweiterten sozialen Umfeld. Die Angst der Menschen ist zu groß, auf ihre Hilfsbedürftigkeit reduziert, nicht (mehr) ernstgenommen, abgestempelt und ausgegrenzt zu werden.

    Der Leitgedanke der 2008 in Kraft getretenen UN-Konvention für die Rechte von Menschen mit Behinderungen lautet: Menschen mit Behinderungen sollen sich nicht anpassen müssen – stattdessen steht unsere Gesellschaft in der Pflicht, Voraussetzungen für eine gemeinsame Teilhabe zu schaffen.

    Der Fußball berührt Menschen und bringt sie zusammen

    Fan-Initiativen, Klubs, Verbände und ihre Stiftungen engagieren sich seit vielen Jahren dafür, den großen Anspruch der „Teilhabegerechtigkeit“ auf vielfältige Weise umzusetzen. Fanclubs leben nicht nur an Spieltagen eine Gemeinschaft auf Augenhöhe, ihre Mitglieder mit Behinderung gehören selbstverständlich dazu. Sie sind auch bundesweit in der BBAG (BundesBehindertenfanArbeitsGemeinschaft) organisiert. Es bestehen darüber hinaus viele Konzepte und Initiativen, die Barrierefreiheit im Stadion und auf den Fußballplätzen vorantreiben. Dafür engagiert sich beispielsweise KickIn!, eine deutschlandweit tätige Beratungsstelle für Inklusion. Gefördert durch die DFB-Stiftung Sepp Herberger, finden bereits seit 2007 Spieltage in der Blindenfußball-Bundesliga statt. Serdar Celebis Tor für das Blindenteam des FC St. Pauli wurde von den Zuschauer*innen der ARD-Sportschau im August 2018 zum “Tor des Monats” gewählt.

    Ziel des Fußballs ist es, als gutes Vorbild für eine inklusive Gesellschaft zu wirken und klar „Nein“ zu jeder Form von Ausgrenzung zu sagen. Gemeinsam möchten wir vor diesem Hintergrund erinnern und das Leitbild der Initiative unterstützen: „!Nie wieder“.

    Viktoria Köln gegen Diskriminierung, Rassismus und Antisemitismus

    Viktoria Köln bezieht seit Jahren mit dem Aufruf „Rechtsrheinisch gegen Rechts“ und dem „Viktoria-Grundgesetz“ Stellung gegen Diskriminierung, Rassismus und Antisemitismus. So unterscheibt jeder Spieler zu Beginn der Vereinszugehörigkeit das „Viktoria-Grundgesetz gegen Diskriminierung und Antisemitismus, für Toleranz und Gleichberechtigung“.

    Andreas Rettig, Vorsitzender der Geschäftsführung, liegt der Kampf gegen rechts nicht erst seit seiner Zeit beim FC St. Pauli besonders am Herzen, doch wird er bei den Hamburgern bekanntlich besonders offen geführt. 2016 spielten die Kiez-Kicker anlässlich des Erinnerungstags ihre Partie gegen RB Leipzig in Sondertrikots mit dem Schriftzug „Kein Fußball den Faschisten“. Für das bundesweite Programm „Willkommen im Fußball“ rückte in Hamburg seinerzeit selbst die große Rivalität mit dem HSV in den Hintergrund, und beide Klubs warben gemeinsam für die Integrationskraft des Fußballs.

    Andreas Rettig: „Auch ohne die bundesweite Reichweite oder Strahlkraft des FC St. Pauli ist es alternativlos, dass wir uns hier auf der Schäl Sick klar und verbindlich positionieren: Viktoria Köln steht für gesellschaftliche Verantwortung und gegen jegliche Form von Diskriminierung oder Ausgrenzung.“

    *Der vorliegende, von uns ergänzte Aufruf, wurde verfasst von der Initiative „!Nie wieder – Erinnerungstag im deutschen Fußball“. Das Netzwerk aus Fangruppen, Fanprojekten, antirassistischen Bündnissen, Amateur- und Proficlubs, der DFL und des DFB, sowie zahlreichen Personen und Institutionen aus der Zivilgesellschaft, organisiert seit 18 Jahren den „Erinnerungstag im deutschen Fußball“, an den Spieltagen um den 27. Januar. Kernpunkte der Kampagne sind das Erinnern an das unendliche Leid, das Millionen Menschen in der NS-Zeit erfahren mussten. Ein besonderer Blick gilt den preisgegebenen Mitgliedern der Fußballfamilie, sowie die unbedingte Forderung, alles heute zu tun, „dass Auschwitz nie mehr sei!“.

    Darüber hinaus versteht sich die Kampagne als historischen und politischen Lern- und Aktionsort, an dem sich Menschen, die den Fußball lieben, generationsübergreifend, mit klugen und kreativen Aktionen im Stadion und in der Zivilgesellschaft für ein demokratisches, den Menschenrechten verpflichtetes Gemeinwesen, engagieren.

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  • DFB ePokal: Wir wollen dich im Team!

    DFB ePokal: Wir wollen dich im Team!

    Jahr für Jahr sorgt der DFB-Pokal für Aufsehen. David gegen Goliath. Provinz gegen Großstadt. Traditionsverein gegen Neuankömmling. Der Pokal hat seine eigenen Gesetze und verspricht stets aufs Neue Spannung und Sensationen. Und das nicht nur auf Naturrasen, sondern auch in der zweiten Auflage der digitalen Variante im eSport.

    Gemeinsam mit der Academy of eSports wird die Viktoria am Samstag, 29. Januar ab 19Uhr ein Fan-Turnier ausrichten, um die drei besten SpielerInnen für den DFB ePokal zu finden. Unter folgendem Link hier könnt ihr am Turnier teilnehmen.

    DFB-ePokal – Erklärung/Format

    Gespielt wird das Videospiel FIFA 22 von EA Sports auf der Playstation 4/5. Gesucht werden drei Fans/SpielerInnen für Viktoria Köln. Die im DFB ePokal verwendeten Mannschaften haben alle dieselben Fähigkeiten (90er Modus). Somit haben alle die gleichen Voraussetzungen.

    Um sich für die Hauptrunde des DFB ePokals zu qualifizieren, muss die Viktoria den Club-Qualifier gegen Teams aus der Bundesliga, 2. Bundeliga, Frauen- Bundesliga und 3.Liga spielen. Dieser findet am 5 Februar ab 18Uhr statt. Die besten drei aus dem Club-Qualifier erhalten einen Startplatz in der Hauptrunde, welche in Berlin ausgetragen wird. Der DFB schüttet ein Preisgeld von insgesamt 50.000 Euro aus.

    Am 5. Februar ab 17:45Uhr wird auf dem Viktoria YouTube Kanal der Club Qualifier live gestreamt. Mit von der Partie werden auch Marvin „M4RV“ Hintz von der AoE (ehemaliger eSports Profi von Bayer 04 Leverkusen) und Jan Brix (Mitarbeiter Geschäftsstelle Viktoria Köln) sein. Gemeinsam werden Sie euch durch das Turnier führen und den Club-Qualifier begleiten.

    Meldet euch an, messt euch mit den besten FIFA-Spielern Deutschlands und tretet für die Viktoria im DFB ePokal an.

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