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  • Viktoria verliert im Testspiel gegen Bochum spät mit 1:2

    Viktoria verliert im Testspiel gegen Bochum spät mit 1:2

    In einem unterhaltsamen Testspiel bietet die Viktoria dem Bundesligisten VfL Bochum lange die Stirn und verliert kurz vor Schluss mit 1:2 (1:1). Den ersten Treffer der Partie erzielte Saulo Decarli (16.) per Kopf, bevor noch vor dem Halbzeitpfiff Luca Marseiler mit einem sehenswerten Schuss aus der Reihe ausglich (32.). Kurz vor Ende köpfte Soma Novothny den 2:1-Endstand für die Gastgeber aus Bochum (87.). Viktoria-Chefcoach Olaf Janßen setzte sieben Spieler aus der Höhenberger A-Jugend ein und lobte den Einsatz seiner Truppe nach dem Abpfiff trotz der Niederlage.

    Zwei formstarke Mannschaften aus verschiedenen Ligen trafen am Mittwochnachmittag auf dem Leichtathletikplatz neben dem Vonovia Ruhrstadion aufeinander: Unsere Viktoria ist seit sechs Drittligaspielen ungeschlagen und konnte die letzten beiden Auswärtspartien gewinnen. Der Bundesligist aus Bochum konnte wiederum vier der letzten fünf Begegnungen für sich entscheiden, die letzten beide Heimspiele gewannen die Gastgeber zu null.

    Trainer Olaf Janßen baute seine Startaufstellung im Vergleich zum 2:1-Erfolg gegen Türkgücü im Münchner Olympiastadion nur auf zwei Positionen um: Für den zuletzt überragenden Florian Heister begann Nachwuchstalent Ilhan Altuntas, anstelle von Aaron Berzel war es kam der in der Liga zuletzt Gelb gesperrte Maximilian Rossmann in die Abwehr.

    Von Beginn an hatten die Hausherren mehr Ballbesitz. Doch konnte Bochum zunächst daraus keine Torgefahr entstehen lassen. So hatte die Viktoria den ersten Torabschluss der Partie: Nach 6. Minuten rutschte VfL-Keeper Paul Grave aus und konnte so den zu ihm gespielten Pass nicht rechtzeitig erreichen. Luca Marseiler war zur Stelle und flankte auf den mitgelaufenen Jeremias Lorch, doch der schoss den Ball über das Tor. In der Folge wurde der Bundesligist durch ruhende Bälle gefährlicher. So fand eine Ecke von rechts Saulo Decarli am zweiten Pfosten, der 1,88 m große Innenverteidiger brauchte den Ball nur noch mit dem Kopf über die Torlinie zum 1:0 zu drücken (16.).

    Die Viktoria ließ sich von dem Rückstand nicht aus der Ruhe bringen und lauerte auf Chancen. So war Risse bei einem Fehlpass von Grave zur Stelle und konnte gerade noch so von Raman Chibsah am Torschuss gehindert werden (30.). Doch mit dem nächsten Angriff zappelte der Ball im Bochumer Netz: Luca Marseiler nahm an der linken Strafraumkante Fahrt auf, ließ Patrick Osterhage stehen und schlenzte den Ball aus gut 22 Metern ins rechte Dreiangel (32.). Die Viktoria bot nun ein Duell auf Augenhöhe. In der 40. Spielminute konnte Seokju Hong nach Marcel Risses Vorarbeit nur durch ein taktisches Foul am Torabschluss gehindert werden, wofür Osterhage mit Gelb verwarnt wurde. Unglücklicherweise ging es unmittelbar danach nicht mehr weiter für Risse. Der Kapitän ging noch vor der Halbzeit in die Kabine, für ihn kam Joel Vieting (41.). Kurz darauf pfiff Schiedsrichter Florian Exner pünktlich zum Pausentee.

    Die Viktoria wechselte zur Halbzeit viele Nachwuchstalente sowie Stürmer-Routinier Albert Bunjaku ein. Und diese spielten direkt mutig nach vorn. Außenverteidiger Tim Schirmer lief die Seitenlinie runter und spielte im richtigen Moment ab auf Joel Vieting, der zu Bunjaku weiterleitete. Der 37-Jährige prüfte VfL-Schlussmann Grave, der eine schöne Flugeinlage zeigte (46.). Doch der Bundesligist kam zu immer besseren Gelegenheiten, die Elias Bördner im Kasten der Viktoria zu entschärfen wusste. Christopher Antwi-Adjei scheiterte zuerst mit einem Schuss aus nächster Nähe am Schlussmann der Höhenberger (50.), dann verlor er auch das Eins-gegen-eins gegen den 19-Jährigen (63.). Der Abwehrverbund der Kölner wurde nun immer stärker unter Druck gesetzt, doch warfen sich die Nachwuchsspieler aufopfernd in jeden Ball. So versuchten die Gastgeber es mit Fernschüssen, doch auch Konstantinos Stafylidis kam an Bördner nicht vorbei (75.).

    Doch kurz vor Schluss war es erneut eine Ecke, die dem VfL Bochum den Sieg in diesem Testspiel bescherte. Die Viktoria rechnete nicht mit einer kurz ausgeführten Ecke und so konnte Eduard Löwen mit aller Übersicht Soma Novothny am ersten Pfosten ausmachen, der ins lange Eck zum 2:1-Endstand einköpfte (87.). Nur wenige Minuten später war Schluss. “In der ersten Halbzeit haben wir es top gemacht und waren streckenweise besser als der Gegner”, resümierte ein zufriedener Olaf Janßen nach der Partie, “in der zweiten Hälfte haben wir dann quasi unsere ganze A-Jugend gebracht. Die haben sich in jeden Ball reingeschmissen und super verteidigt. Insgesamt eine überragende Leistung.”

    Unsere Aufstellung: Moritz Nicolas (45., Elias Bördner) – Ilhan Altuntas (45., Oualid Mhamdi), Maximilian Rossmann, Christoph Greger (45., Alexander Höck), Simon Handle (45., Tim Schirmer) – Moritz Fritz (45., Aaron Berzel) – Marcel Risse (40., Joel Vieting, 78. Ben Hompesch), Jeremias Lorch (45., Benjamin Hemcke), Patrick Sontheimer (66., Mika Durczok), Luca Marseiler (45., Federico Palacios) – Seokju Hong (45., Albert Bunjaku)

    Tore: 1:0 Saulo Decarli (16.), 1:1 Luca Marseiler (32.), Soma Novothny (87.)

    Zuschauer: 250

    Gelbe Karten:

    Viktoria Köln: Risse (15.), Lorch (35.)

    VfL Bochum: Osterhage (40.), Masovic (80.)

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  • Spielansetzungen vom 18. bis zum 25. Spieltag

    Spielansetzungen vom 18. bis zum 25. Spieltag

    Die Paarungen zwischen dem 18. und 25. Spieltag sind nun terminiert. So trägt die Viktoria ihr Heimspiel gegen Viktoria Berlin und auch das Auswärtsspiel gegen die U 23 des SC Freiburg an einem Freitagabend aus. Zuletzt konnte der Klub von der Schäl Sick zwei Freitagabendspiele gewinnen.

    Die Partien lauten wie folgt:

    18. Spieltag: Samstag, 4.12.2021, 14.00 Uhr: 1. FC Kaiserslautern – Viktoria Köln

    19. Spieltag: Samstag, 11.12.2021, 14.00 Uhr: Viktoria Köln – Eintracht Braunschweig

    20. Spieltag: Freitag, 17.12.2021, 19.00 Uhr Viktoria Köln – Viktoria Berlin

    21. Spieltag: Samstag, 15.01.2022, 14.00 Uhr: FSV Zwickau – Viktoria Köln

    22. Spieltag: Samstag, 22.01.2022, 14.00 Uhr: Viktoria Köln – SC Verl

    23. Spieltag: Dienstag, 25.01.2022, 19.00 Uhr: SV Waldhof Mannheim – Viktoria Köln

    24. Spieltag: Sonntag, 30.01.2022, 13.00 Uhr: Viktoria Köln – TSV 1860 München

    25. Spieltag: Freitag, 4.02.2022, 19.00 Uhr: SC Freiburg II – FC Viktoria Köln

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  • Simon Handle ist der Spieler des Monats Oktober!

    Simon Handle ist der Spieler des Monats Oktober!

    Dieses Mal gab es für die Anhänger der Viktoria keine zwei Meinungen: Mit 80 % aller Stimmen wurde Simon Handle zum Spieler des Monats Oktober gewählt! Der Flügelflitzer ließ bei der Abstimmung Daniel Buballa, Kai Klefisch und Patrick Sontheimer hinter sich.

    Handle stand jede Spielminute im vergangenen Monat auf dem Rasen. Somit trug der 28-Jährige seinen Anteil zur Erfolgsserie der Höhenberger bei, die im Oktober kein einziges Spiel verloren. Gegen den Tabellenführer 1. FC Magdeburg lief er beim letzten Heimspiel zur Höchstform auf: Zuerst zwang er FCM-Kapitän Tobias Müller zu einer mit Rot geahndeten Notbremse, dann erzielte der 1,70 m große Flügelspieler den 1:0-Endstand per Kopf. Nun ist er nach Youssef Amyn der zweite Spieler, der bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr zum Spieler des Monats gewählt wurde.

    Anfang Dezember findet das nächste Fan-Voting statt. Dann wird der Spieler des Monats November von den Viktoria-Anhängern auf Facebook gewählt. Aus den Gewinnern der jeweiligen Monate wird es am Ende des Jahres die Spieler des Jahres Wahl geben.  

    Die Spieler des Monats aus diesem Jahr im Überblick:

    Mike Wunderlich (Januar bis März)

    Michael Schultz (April)

    Timmy Thiele (Mai)

    Youssef Amyn (Juni)

    Youssef Amyn (Juli)

    Simon Handle (August)

    Kai Klefisch (September)

    Simon Handle (Oktober)

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  • Viktoria trägt Testspiel beim VfL Bochum aus

    Viktoria trägt Testspiel beim VfL Bochum aus

    Am kommenden Mittwoch um 14 Uhr absolviert Viktoria Köln ein Testspiel beim Bundesligisten VfL Bochum. Ausgetragen wird die Partie am Leichtathletik-Platz am Vonovia Ruhrstadion.

    Zuschauer sind bei dieser Partie zugelassen. Der Zutritt zur Begegnung erfolgt unter den aus dem Spielbetrieb bekannten 3G-Regeln, heißt: Zugang erhält, wer den Nachweis erbringt, entweder vollständig geimpft oder genesen zu sein bzw. einen offiziellen Test vorweisen kann, der nicht älter als 24 Stunden ist. Eine Mund-Nasen-Schutzmaskenpflicht besteht lediglich beim Einlass sowie vor und in den WC-Räumen.

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  • U 19 schlägt Bielefeld souverän beim Vamilientag

    U 19 schlägt Bielefeld souverän beim Vamilientag

    Ein Vussball-Fest zum Vamilientag! Mit 2:0 (0:0) schlägt Viktorias U 19 die Arminia aus Bielefeld vor 700 Zuschauern im Sportpark Höhenberg. Obwohl unser Nachwuchs das Spiel über weite Strecken bestimmte, fielen die Tore des Tages erst in der zweiten Hälfte: Seokju Hong (71.) und Youssef Amyn (77.) belohnten ihre Mannschaft für einen ausgezeichneten Bundesliga-Auftritt.

    Ausgangslage: Beide Mannschaften hatten durchwachsene Wochen hinter sich. Die Viktoria konnte gegen Fortuna Köln gewinnen (4:0), verlor gegen den MSV Duisburg (2:1) und spielte Unentschieden gegen Schalke 04 (2:2). Ähnlich lief es bei der Arminia, die zuerst gegen den Wuppertaler SV gewinnen konnte (1:0), bevor sie gegen den BVB verlor (1:2) und zuletzt in Gladbach ein 1:1-Remis erzielte.

    Personal: Nach dem bemerkenswerten 2:2-Unentschieden beim Tabellenzweiten Schalke 04 wechselte U 19-Coach Marian Wilhelm auf zwei Positionen. Für den Gelb-Rot gesperrten David Kubatta begann Rexhep Ajdari in der Abwehr und anstelle von Murat Aydin durfte Joel Vieting ran. Zudem wurde Mittelfeldspieler Youssef Amyn zu Luca De Meester in den Sturm gestellt.

    Spielverlauf: Der Sportpark Höhenberg bot eine ausgezeichnete Bühne für diese Begegnung in der U 19-Bundesliga West. Während die Gäste in den ersten Minuten Schwierigkeiten hatten, ins Spiel zu finden, übertrug die Viktoria die gute Stimmung von den Rängen auf den Rasen. Ben Hompesch sorgte für den ersten Abschluss der Partie (3.) und setzte auch in der Folge die Abwehr der Gastgeber unter Druck. Aber nach einer Viertelstunde fand sich die Arminia und so wurde Nikolas Korniyenko in der 16. Minute angespielt mit freier Bahn zum Tor. Doch der DSC-Stürmer rutschte unglücklich aus und verlor den Ball. Die Viktoria bestimmte das Spielgeschehen, konnte aber ihre Überlegenheit nicht in Torchancen ummünzen. Amyn bewies seine Klasse, als er seinen Gegner Vladislav Cherny abschüttelte und auf Benjamin Hemcke ablegte – aber der Schuss, ebenso wie die meisten anderen in der ersten Halbzeit, konnte von einem Bein der Bielefelder abgefälscht werden. Pünktlich pfiff Schiedsrichter Jonas Fischbach zum Pausentee.

    Die Viktoria kam mit Feuer aus der Kabine und suchte nun Abschlüsse. Zuerst ging Tim Schirmers Ball knapp über die Latte (46.), dann konnte Amyns Schuss nach einem Tänzchen gegen zwei Bielefelder im Strafraum noch zur Ecke geklärt werden (51.). Die Gäste bauten strategisch um und kamen nur noch mit schnellen Kontern aus ihrer Abwehr. So drang Cem-Ali Dogan in der 66. Spielminute in den Strafraum der Viktoria ein, doch Kapitän Ilhan Altuntas packte die Grätsche aus und stibitzte dem Stürmer den Ball vom Fuß. Viktoria-Coach Wilhelm brachte in der Folge Seokju Hong und Elvin Jashari für Mika Durczok und Luca De Meester (69.). Die neuen Kräfte belebten das Spiel und ließen die Anhänger der Höhenberger keine zwei Minuten später in Jubel ausbrechen. Jashari tunnelte auf der rechten Seite seinen Gegenüber und steckte durch zu Hemcke, der an der Strafraumkante Amyn fand. Sein Schuss konnte noch geblockt werden, doch der Abpraller fiel Hong vor die Füße. Mit all dem Selbstvertrauen, dass er durch sein erstes Drittligator am Freitag bekommen hatte, schoss er das Leder unhaltbar ins rechte Eck (71.)!

    Die Viktoria spielte sich nun in einen Rausch. Jede gute Aktion wurde von den Rängen mit Applaus belohnt. In der 77. Spielminute wurde die Pille zu Amyn in den Strafraum durchgesteckt, der seinen weitaus größeren Gegenspieler hervorragend abschirmte. Im Fallen spitzelte er die Pille an dem herauskommenden DSC-Torhüter Arne Schulz rechts vorbei. Wie in Zeitlupe rollte der Ball ins verwaiste Tor zum 2:0! Kurios: Beide Torschützen standen keine 48 Stunden zuvor beim 2:1-Sieg gegen Türkgücü im Münchner Olympiastadion. Die Arminia bäumte sich noch ein letztes Mal auf und kam erneut zu einem gefährlichen Konter. Doch wieder war Kapitän Altuntas zur Stelle und stahl nicht nur das Spielgerät in letzter Sekunde, sondern zog den Gästen auch den Stecker (85.). Der Abpfiff in der 94. Spielminute ging im Applaus von den Rängen unter.

    Stimme zum Spiel: „Dieses überragende Event zeigt, wie eng verzahnt Jugendarbeit und Profivussball bei der Viktoria ist. Alle aus meiner Mannschaft wollten heute die drei Punkte und haben Teamspirit bewiesen. Alles in allem ein verdienter Arbeitssieg“, sagte U 19-Coach Marian Wilhelm nach dem Abpfiff.

    Aufstellung Viktoria Köln: Jakob Brambach – Tim Schirmer, Rexhep Ajdari, Ilhan Altuntas, Salvatore Giambra – Joel Vieting (Murat Aydin, 82.), Ben Hompesch, Benjamin Hemcke, Mika Durzcok (Elvin Jashari, 69.) – Luca De Meester (Seokju Hong, 69.), Youssef Amyn (Kian Assadollahi, 87.)

    Tore: 1:0 Seokju Hong (71.), 2:0 Youssef Amyn (77.)

    Gelbe Karten:

    Arminia Bielefeld: Julian Frommann (10.)

    Zuschauer: 700

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  • Viktorias Vamilien-Fest – schön war es mit euch!

    Viktorias Vamilien-Fest – schön war es mit euch!

    Schön war es mit euch, liebe Viktoria-Vamilie!

    Sogar die Sonne lächelte…

    Als sich Sonntag pünktlich um 13.30 Uhr die Stadiontore öffneten, strömten die kleinen und großen Besucher in den Sportpark Höhenberg. Vamilien-Fest am Rande des Bundesliga-Spiels der U19-Junioren gegen Arminia Bielefeld, das unsere Jungs mit 1:0 gewannen (siehe Spielbericht). 700 Besucher hatten eine Menge Spaß im Wohnzimmer der Viktoria.

    Die kleinen Vussball-Fans stiegen in den bereitgestellten Bus der Profis, machten Selfies und lauschten gespannt, was ihnen unsere Drittligaspieler Niklas May und Alexander Höck alles verrieten. Zum Beispiel, dass es im „Heiligtum“ der Profis eine feste Sitzordnung gibt. Oder dass die Trainer und der Staff selbstverständlich vorne sitzen. Und wie ist die Stimmung, wenn es mal mit einer Niederlage nach Hause geht? „Mies“, sagte Höck, „da herrscht absolute Stille. Jeder Spieler ist in seinen Gedanken versunken.“

    Natürlich gab es noch ein Gruppenfoto mit den kleinen Anhängern vor dem Bus, anschließend verteilten Höck und May Viktoria-Schals, die die PSD-Bank zu Verfügung stellte. Sie schrieben Autogramme und gaben Kuchen aus – Fußball-Profis zum Anfassen eben…

    An einer Torwand tobten sich die kleinen Viktoria-Besucher aus, während ein DJ für angenehme musikalische Atmosphäre sorgte – so geht Feiern im Kreis von Freunden.

    Und warum dieser schöne Sonntagnachmittag? Natürlich, um einfach mal die Vamilie um sich zu haben. Und um darauf hinzuweisen, wie erfolgreich und nachhaltig die Nachwuchsarbeit der Viktoria ist.

    Sportvorstand Franz Wunderlich ergriff kurz vor dem Anpfiff das Mikro und erzählte, dass beim 2:1-Sieg der Profis in München bei Türkgücü sieben Spieler aus dem eigenen Nachwuchs im Kader von Cheftrainer Olaf Janßen standen. Und dass dem 18-jährigen Seokju Hong mit einem wundervollen Kopfball in seinem siebten Ligaspiel sein erstes Profitor gelang. Was ist das Geheimnis der Jugendarbeit bei Viktoria, Herr Wunderlich? „Die enge Verzahnung zwischen Profis und Nachwuchsabteilung. Außerdem haben wir motivierte und hoch qualifizierte Trainer im Team. Der Zusammenhalt und der gegenseitige Respekt spielen ebenfalls eine große Rolle. Für die jungen Spieler soll die Viktoria auch ein Stück Heimat sein, in der sie sich wohlfühlen. Eine gute Nachwuchsarbeit ist eine tragende Säule des Klubs.“

    Schade nur, dass dieser Viktora-Nachmittag irgendwann einmal zu Ende gehen musste. Danke, liebe Viktoria-Vamilie, es war ein schönes Vussball-Fest mit euch.

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  • Viktoria siegt auch in München – Janßen: „Ich bin stolz auf meine Mannschaft.“

    Viktoria siegt auch in München – Janßen: „Ich bin stolz auf meine Mannschaft.“

    Olaf Janßen schnappt sich das Mikrofon von Magenta Sport und startet eine Lobeshymne auf seine Mannschaft. „Heute fehlten uns elf Spieler. Elf! Aber was meine Jungs dann gezeigt haben, war eindrucksvoll. Ja, ich bin stolz auf diese Mannschaft. Sie hat mal wieder großen Charakter gezeigt.“

    Unsere Viktoria reitet weiter auf einer Erfolgswelle. Im Münchner Olympiastadion Türkgücü völlig verdient mit 2:1 geschlagen, seit sechs Spielen ohne Niederlage, 14 Punkte gesammelt und in der Tabelle auf Platz 12 gesprungen – so schöne Geschichten schreibt nur der Vussball.

    Dabei musste der Viktoria-Chefcoach seine zuletzt siegreiche Truppe wieder mal umbauen. Kai Klefisch konnte in der Woche wegen eines grippalen Infektes nicht trainieren, saß zunächst nur auf der Bank. Daniel Buballa blieb wegen Muskelproblemen in Köln. Aber diese personellen Nackenschläge knabberten nicht am Selbstvertrauen unserer Mannschaft. Im Gegenteil: Im altehrwürdigen Münchner Olympiastadion präsentierte sich 90 Minuten lang ein verschworener Haufen.

    Gehen wir rein in diese Partie, die mit einem Traumstart beginnt. In Minute 15 fasst sich Patrick Sontheimer ein Herz, knallt die Kugel aus 20 Metern in die Maschen. Ein Schuss wie ein Strahl. „Da habe ich einfach mal draufgehalten“, sagt der geborene Allgäuer nach dem Abpfiff.

    Und keine 240 Sekunden später steigt Seokju Hong in den Münchner Nachthimmel, nickt eine Flanke von Florian Heister ein. Es ist der erste Ligatreffer des 18-Jährigen und der Beweis: Nachwuchsarbeit lohnt sich.

    Wir führen 2:0. Und haben weitere Großchancen. Türkgücüs-Keeper Vollath verhindert mit einem tollen Reflex einen Doppelpack Hongs. Und auch danach will der Ball irgendwie nicht mehr über die Linie.

    Und plötzlich wird es noch einmal eng. Plötzlich müssen wir zittern. Eine kleine Unachtsamkeit in der Abwehr, Münchens eingewechselter Barry schafft mit einer technisch anspruchsvollen Direktabnahme noch einmal den Anschlusstreffer (81.). Dann heißt es: neun Minuten lang zittern.

    Aber die Viktoria-Spieler kämpfen, schmeißen sich in jeden Ball und retten den hochverdienten Sieg über die Zeit.

    Dann der Abpfiff, es gibt es nur noch Jubel. Janßen versammelt seine Spieler am Mittelkreis, hält eine packende Rede, und dann geht es zu unseren mitgereisten Anhängern in die Kurve.

    „Wir sind unter schwierigen Bedingungen in die Saison gestartet“, sagt Janßen, „aber von Woche zu Woche sind wir enger zusammengerückt. Wir sind eine echte Mannschaft geworden, ein Team.“

    Türkgücüs Trainer Peter Hyballa sagt: „Der Sieg der Viktoria ist verdient. Sie waren die bessere Mannschaft.“

     

    Unsere Aufstellung: Moritz Nicolas – Florian Heister, Aaron Berzel, Christoph Greger, Simon Handle (76., Alexander Höck) – Moritz Fritz – Marcel Risse (90., Benjamin Hemcke), Jeremias Lorch, Patrick Sontheimer (76., Kai Klefisch), Luca Marseiler (63., Youssef Amyn) – Seokju Hong (63., Nikolaj Möller)

    Tore: 0:1 Patrick Sontheimer (15.), 0:2 Seokju Hong (19.), 1:2 Boubacar Barry (81.)

    Zuschauer: 600

    Gelbe Karten:

    Türkgücü

    Barry, Kusic

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  • Gegnercheck: Türkgücü München

    Gegnercheck: Türkgücü München

    Am Freitagabend um 19:00 Uhr empfängt Türkgücü München unsere Viktoria im altehrwürdigen Münchner Olympiastadion. Das Team um Peter Hyballa ist heimstark und hat mit Philip Türpitz einen wahren Goalgetter in ihren Reihen. Hier sind die Fakten über unseren Gegner am 15. Spieltag.

     

    Heimat Olympiastadion

    Die Arena wurde für die Olympischen Spiele 1972 in Deutschland gebaut und kostete 137 Millionen Mark. Kapazität: 69.250 Plätze. Dort fanden die Eröffnungs- sowie die Schlusszeremonien statt. 1974 wurde dort das Endspiel der Vussball-WM ausgetragen, das Deutschland mit 1:0 gegen die Niederlande gewann. Bis 2005 war das Stadion Heimstätte des FC Bayern München und mit Unterbrechungen auch die des TSV 1860 München. Die Zeltdachkonstruktion soll Leichtigkeit und Offenheit ausdrücken, gilt weltweit als einzigartig und steht unter Denkmalschutz. Türkgücü München spielte bereits in der letzten Saison manchmal im Olympiastadion, seit Mitte September dieses Jahres ist das Olympiastadion ihre Heimspielstätte. Rund 2.000 Zuschauer besuchen im Schnitt die Spiele des Teams von Trainer Peter Hyballa.

    Die Mannschaft

    Mit einem Altersdurchschnitt von 26,8 Jahren ist Türkgücü nach dem SV Meppen (27 Jahre im Schnitt) das zweitälteste Team der Liga. Zum Vergleich: Unsere Viktoria ist im Schnitt 24,3 Jahre alt und damit die drittjüngste Mannschaft. Goalgetter des Gastgebers ist Philip Türpitz, der in den vergangenen fünf Partien drei Tore schoss. Insgesamt traf er bereits fünf Mal und ist damit Top-Torschütze der Münchner.

    Stärken

    Zu Hause ist Türkgücü eine Macht. Zuletzt gab es drei Siege in Folge. Aus sechs Spielen auf eigenem Rasen holten sie 13 Punkte.

    Was heißt Türkgücü?

    Türkische Kraft.

    Was sagt unser Trainer?

    Chefcoach Olaf Janßen: „Sie haben qualitativ hochwertige Spieler, vor allem in der Offensive. Sie sind sehr heimstark. Wir müssen gierig sein, wir müssen wie zuletzt als Einheit 100 Prozent auf den Platz bringen. Dann haben wir auch eine Chance, unsere positive Entwicklung fortzusetzen.“

    Letzte Partie

    Das letzte Aufeinandertreffen fand ebenfalls im Olympiastadion statt und endete mit 1:1-Unentschieden. Der eingewechselte Marcel Risse schoss den Ausgleich in der zweiten Hälfte (63.).

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  • Bitburger-Pokal: Viktoria reist zum SSV Bornheim

    Bitburger-Pokal: Viktoria reist zum SSV Bornheim

    In der 2. Runde des Bitburger-Pokals 2021 trifft Viktoria auf den SSV Bornheim 1924. Das hat die Auslosung des Fußball-Verbandes Mittelrhein am Donnerstagabend ergeben. Das genaue Austragungsdatum wird in Kürze bekannt gegeben.

    Der Bezirksligist aus der Mittelrhein Staffel 2 besiegte in der 1. Runde den SV Lövenich/Widdersdorf (Kreisliga) mit 6:1 (5:0).

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  • PK aus Olaf Janßens Wohnzimmer: „In den letzten Wochen hat sich ein echtes ‚Wir-Gefühl‘ entwickelt“

    PK aus Olaf Janßens Wohnzimmer: „In den letzten Wochen hat sich ein echtes ‚Wir-Gefühl‘ entwickelt“

    Am Freitagabend reist die Viktoria zum bwin-Topspiel bei Türkgücü München. Vor der Partie sprach Cheftrainer Olaf Janßen über die vergangenen Spiele seiner Mannschaft, den Gegner Türkgücü München, die personelle Situation und die Anreise mit der Bahn.

    Olaf Janßen über…

    … sein Wohnzimmer im Sportpark Höhenberg: „Als ich am Anfang des Jahres zurück zur Viktoria gekommen bin, habe ich einen Ort gesucht, wo man gute Gespräche führen kann. Dieser Raum ist dafür perfekt. Wenn ich mit meinen Spielern in Ruhe reden möchte, kann ich das hier super umsetzen. So ist ‚Olafs Wohnzimmer‘ entstanden.“

    … die vergangenen Spiele der Viktoria: „In den letzten Spielen hat sich bei uns ein echtes `Wir-Gefühl` eingestellt. Für uns als Mannschaft war dies ein wichtiger Entwicklungsschritt. Dann steht hinten auch die Null, wie in den vergangenen zwei Spielen. Das zeigt, dass wir auf einem guten Weg sind.“

    … Türkgücü München: „Türkgücü ist sicherlich mit anderen Erwartungen in die Saison gestartet und hat einen Trainerwechsel hinter sich. Auswärts waren sie bislang noch nicht erfolgreich – doch zu Hause haben sie alles gewonnen. Es ist eine Mannschaft, die wegen der Qualität ihrer Einzelspieler zum oberen Drittel der Tabelle gehört.“

    … die personelle Situation: „Maximilian Rossmann wird uns leider aufgrund der fünften Gelben Karte fehlen. Im Moment sieht es so aus, als würden wir noch weitere Ausfälle zu beklagen haben. Unsere medizinische Abteilung versucht alles – und das wahrscheinlich bis Freitagabend um 18:59 Uhr – damit so viele Jungs wie möglich fit werden.“

    …das Duell im Münchner Olympiastadion: „Es ist wieder ein Freitagabend-Duell und wir spielen in einem der geschichtsträchtigsten Stadien, die es in Deutschland gibt. Das ist ein besonderer Ort, wo ich schon selbst als Spieler auflaufen durfte. Die Kabine sieht noch genauso aus wie früher. Diese Atmosphäre wird uns anspornen.“

    … die Anreise mit der Bahn: „Ich bin überzeugter Bahnfahrer und die Strecke nach München schon oft gefahren. Man hat viel mehr Zeit und kann während der Reise super arbeiten oder in aller Ruhe Gespräche führen. Alles in allem eine Win-Win-Situation.“

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