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  • Patrick Sontheimer im Porträt: „Ich hatte gar nicht vor, Vussballprofi zu werden …“

    Patrick Sontheimer im Porträt: „Ich hatte gar nicht vor, Vussballprofi zu werden …“

    Die Geschichte des Patrick Sontheimer beginnt in Marktoberdorf. 18.000 Einwohner. Erholungsgebiet. Traumhafter Blick auf die Alpen. Doch Patrick schaut lieber auf den Ball. Als Knirps jagt er der Kugel beim FC Ebenhofen hinterher. Gehört sich auch so: Schließlich kommt er aus einer leidenschaftlichen Vussball-Vamilie. „Meine Mutter spielte früher im Sturm. Mein älterer Bruder auch. Mein Vater war im Mittelfeld zu finden, so wie ich“, erzählt der heute 23-Jährige.

    Papa und Mama trainieren Patrick. Schließlich ist Vussball Vamiliensache. Patricks Talent spricht sich schnell rum. Der FC Memmingen klopft an. Es ist Zeit für den ersten Sprung. Von nun an wird ‚Sonti‘ dreimal die Woche in das 60 Kilometer nördlich gelegene Memmingen gefahren. Für den Verein ist der Junge etwas Besonderes, denn Sontheimer wird zu DFB-Stützpunkten eingeladen. „Ich war der Einzige, der nicht von einem der ganz großen Vereine kam“, erinnert sich der 1,68 m große Spieler an seine ersten Schritte im Talentförderprogramm des DFB. Doch es dauert nicht lange und einer der ‚großen Vereine‘ klopft an: Die SpVgg Greuther Fürth will den kleinen und wendigen Nachwuchsspieler für ihre U 16 gewinnen. „Ich hatte gar nicht vor, Vussballprofi zu werden“, lacht Sontheimer heute über die Situation, „eigentlich hatte ich schon begonnen, mir Gedanken über einen Ausbildungsplatz zu machen.“ Doch nach einem langen Gespräch mit seinen Eltern ist klar: Das Abenteuer beginnt. Koffer packen, ab nach Fürth. Mit gerade einmal 15 Jahren muss er in die Kleinstadt vor den Toren Nürnbergs ziehen. Plötzlich wird er entlassen in die große, fremde Vussballwelt…

    Doch der Neuzugang im Nachwuchsleistungszentrum der Kleeblätter hat Glück: Anstatt ins Internat geht es für ihn und eine Handvoll gleichaltriger Mitspieler zu Heinz Krapf. Der Fürther Jugendtrainer baut das Dachgeschoss für die jungen Talente aus. „Wir haben alle bei ihm gewohnt. Seine Frau hat für uns gekocht und er hat mir schnell und streng klargemacht, wie es im Leistungssport läuft“, erinnert sich Sontheimer, „das Vamiliäre hat alles erleichtert. Und die Stimmung bei ihm war fantastisch.“ Seine Art zu spielen kommt gut an. „Es geht um Willenskraft. Ich habe mich in jeden und alles reingeschmissen. Sei er ein Schrank oder ein Kerl, der zwei Meter groß ist – das war mir egal“, lacht er, „deshalb nannte man mich bald ‚Kampfsau‘.“

    Fürth wird zur zweiten Heimat für den Nachwuchsspieler, der gerne auch mit den Ultras seines Klubs auf Auswärtsfahrten fährt. Nach anderthalb Spielzeiten in der U 19 wird sein A-Jugend-Coach Interimstrainer der Kleeblätter in der 2. Bundesliga. Kurzerhand befördert er seine zwei besten Spieler, David Raum (heute TSG Hoffenheim) und Patrick Sontheimer, zu den Profis. „Nach vier Wochen Vorbereitungszeit stand vor der Partie gegen 1860 München mein Name an der Pinnwand“, erinnert sich Sonti an seinen ersten Profi-Einsatz zurück, „ich habe sofort meine Eltern angerufen.“ Keine sechs Wochen nachdem er das letzte Mal mit den Ultras zusammen auf den Rängen steht, winkt er ihnen in der Allianz-Arena vom Mittelkreis aus zu. „Auch wenn wir verloren haben, war es für mich ein Riesenerlebnis“, sagt Sontheimer und lächelt zufrieden. Doch nach zwei Spielzeiten bei den Profis steht ein Wechsel an. „Ich hätte mir vorstellen können, noch die nächsten 15 Jahre für Fürth zu spielen. Aber da die Einsatzzeiten immer weniger wurden, machte der Vussball weniger Spaß“, so der Mittelfeldspieler. In der Winterpause 2019 klopft der Drittligist Würzburger Kickers an. Für Sontheimer ist die 3. Liga kein Rückschritt. „Ich habe das nie als etwas Schlechtes gesehen, sondern etwas Positives“, sagt er und nimmt das Angebot an. Bei den Kickers kehrt der Spaß zurück. Schnell erarbeitet sich der Mittelfeldspieler einen Startplatz. „Ich habe meine Leistung gebracht und bekam dafür Spielpraxis“, erinnert er sich.

    Es ist der Beginn einer wundervollen Geschichte. Ein Jahr später feiert er mit Würzburg den sensationellen Aufstieg. Zurück in Liga zwei. „Das war fantastisch! Aber ich hatte es meinen Mitspielern bereits in der Winterpause gesagt: Wenn man daran glaubt, ist einiges möglich!“ Das Abenteuer währt nur eine Saison. Die Kickers können die Klasse nicht halten. Und nach vielen neuen Trainern und Spielern will Sonti das Kapitel Würzburg beenden. „Dann erzählte mir Marcus Steegmann (Anm. d. Red. Sportlicher Leiter bei Viktoria Köln) von dem Konzept der Viktoria. Ich war sofort Feuer und Flamme“, so Sontheimer.

    Also ab nach Köln, auf die Schäl Sick. Im Sommer zieht er mit seiner Freundin und seinen zwei Katzen in die Domstadt: Schon gut eingelebt, Patrick? „Ja, die Menschen in Köln sind offen und herzlich. Das gefällt mir besonders gut.“ Und den Fans gefällt es, dass man mit dem jungen Wilden einen furchtlosen und kompromisslosen Kämpfer verpflichtet hat. Einen Mentalitätsspieler, der perfekt in die Viktoria-Vamilie passt.

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  • Sonntag gibt’s das Viktoria-Vamilien-Fest in Höhenberg. Feuert unsere U19 an!

    Sonntag gibt’s das Viktoria-Vamilien-Fest in Höhenberg. Feuert unsere U19 an!

    Hereinspaziert in den Sportpark Höhenberg…

    Ab 13.30 Uhr möchte die Viktoria mit euch zusammen feiern! Vamilien-Fest in unserer Heimat. Der Eintritt ist frei. Und es warten tolle Überraschungen auf euch.

    Schaut euch im Mannschaftsbus – dem Heiligtum der Profis – um. Wollt ihr den Spielern von Cheftrainer Olaf Janßen einmal richtig auf den Zahn fühlen? Dafür gibt es eine Fragerunde mit zwei Profivussballern! Außerdem gibt es Live-Musik und unsere kleinen Vussballfreunde können sich schminken lassen. Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt, das Bistro ist geöffnet.

    Sportvorstand Franz Wunderlich wird kurz vor dem Anpfiff Einblicke in das Nachwuchskonzept der Viktoria geben. Acht Spieler aus dem Nachwuchsleistungszentrum (NLZ) standen bereits im Kader der Profis, fünf von ihnen konnten in dieser Saison bereits Drittligaluft schnuppern. „Die Viktoria ist ein Ausbildungsverein“, sagt Wunderlich, „die Verzahnung zwischen NLZ und Profis ist sehr eng, Durchlässigkeit wird bei uns großgeschrieben. Wir wollen dem Nachwuchs eine echte Chance geben.“

    Um 15 Uhr heißt es dann Daumen drücken und unsere Jungs anfeuern. Es gibt Jugendvussball der Spitzenklasse: Viktorias U19-Junioren kämpfen in der A-Junioren Bundesliga West gegen Arminia Bielefeld um drei wichtige Punkte.

    Hereinspaziert in den Sportpark Höhenberg. Wir freuen uns auf euren Besuch!

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  • Jetzt neu: Fanartikel des Monats November!

    Jetzt neu: Fanartikel des Monats November!

    Bestens gewappnet für den Winter mit den Hoddies der Viktoria! Drei Farben, zwei Motive, ein Preis. Der Hoodie ‚Viktoria‘ besticht durch schlichtes und modernes Design. Oder soll es lieber mehr heimatverbunden sein? Dann ist der Hoodie ‚Sportpark Höhenberg‘ mit den Koordinaten unserer Heimspielstätte genau die richtige Variante. Beide Modelle gibt es in Rot, Schwarz und Grau. Für 49,90 Euro pro Stück ist der Hoodie zu erwerben. Perfekt, egal ob man damit einen gemütlichen Abend auf der Couch verbringt oder beim Spiel der Viktoria die Höhenberger Jungs anfeuert. Zum Onlineshop geht es hier!

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  • Mit Rückenwind ins Olympiastadion

    Mit Rückenwind ins Olympiastadion

    Wieder Freitagabend. Wieder Flutlicht. Und wieder heißt die Spielstätte von Türkgücü München beim Spiel gegen unsere Viktoria: Olympiastadion! Die Höhenberger reisen nach fünf ungeschlagenen Partien zum aktuellen Tabellenzwölften und wollen auch dort wieder Punkte sammeln.

    Während die Mannschaft von Cheftrainer Olaf Janßen am Freitagabend gegen den Tabellenführer aus Magdeburg in Überzahl mit 1:0 gewinnen konnte, ging die Elf von Türkgücü-Coach Peter Hyballa in Unterzahl mit einer 0:1-Niederlage vom Platz. „Die Jungs haben trotz einem Mann weniger bravourös gekämpft. Leider haben wir das 0:1 hinnehmen müssen“, sagte Hyballa nach dem Spiel bei MagentaSport.

    Dass sein Team mit zehn gegen elf dennoch „ein gutes Spiel“ gemacht habe und sie nicht als „Verlierer“ nach Hause fahren würden, brachte der 45-Jährige ebenfalls nach der Partie zum Ausdruck. Somit ist zu erwarten, dass die Elf aus München am Freitag alles reinwerfen wird, um die Zähler in Bayern zu behalten.

    Doch unsere Viktoria braucht sich nicht zu verstecken. Im Oktober wurde keine einzige Partie verloren, in den letzten beiden Spielen gegen den Tabellendritten Borussia Dortmund II sowie Tabellenführer 1. FC Magdeburg konnten Siege erzielt werden. Und des spiegelt auch die Tabelle wieder: Zum ersten Mal seit dem 3. Spieltag steht die Viktoria nicht auf einem Abstiegsplatz, auch wenn es sehr eng in der unteren Tabellenhälfte zugeht. „Wenn wir diese Haltung beibehalten, schaffen wir es da raus“, sagte Janßen nach der Partie gegen Magdeburg.

    An die Leistung aus den vergangenen Spielen gilt es nun am Freitag bei Türkgücü München anzuknüpfen. Anpfiff des bwin-Topspiels ist um 19:00 Uhr im Münchner Olympiastadion. MagentaSport übertragt die Partie wie immer Live ab 18:30 Uhr.

    Tickets gibt es ausschließlich online im Ticketshop von Türkgücü München, einen Fanbus wird es leider nicht geben. Im Olympiastadion gilt die 3G-Regel.

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  • Spieler des Monats Oktober gesucht!

    Spieler des Monats Oktober gesucht!

    Der Oktober ist vorüber und wir suchen wieder den Spieler des Monats! Auf unserer Facebook-Seite können die Viktoria-Anhänger wieder entscheiden, welcher Spieler im vergangenen Monat am meisten überzeugt hat. In vier Pflichtspielen konnte die Mannschaft von Cheftrainer Olaf Janßen jeweils zweimal als Sieger bzw. zweimal mit einem Unentschieden vom Platz gehen. Das Team blieb somit den kompletten Monat ohne Niederlage.

    Folgende Spieler sind für den Monat Oktober nominiert:

    – Simon Handle (der Allrounder führt aktuell nicht nur die Torjägerliste der Viktoria an, sondern stand in den vier Oktober-Partien über jeweils 90 Minuten auf dem Platz. Beim 1:0 gegen den 1. FC Magdeburg schoss Handle den Siegtreffer)

    – Patrick Sontheimer (der diesjährige Neuzugang kommt von Partie zu Partie immer besser inFahrt und agierte stets routiniert auf seiner Position)

    –  Daniel Buballa (der 31-Jährige stand in allen vier Partien auf dem Feld und zeigte gegen die zweite Mannschaft von Borussia Dortmund nicht nur eine starke Leistung, sondern erzielte auch den 1:0-Siegtreffer im Stadion Rote Erde)

    –  Kai Klefisch (der Mittelfeldakteur gehört seit Beginn der Saison zu den Leistungsträgern der Mannschaft. Mit seiner grandiosen Hütte beim SV Wehen Wiesbaden zeigte er seine derzeit bestechende Form.)

    Die Abstimmung findet auf unserer Facebook-Seite statt. Die Stimmabgabe erfolgt mit den jeweiligen Emojis, die den Spielern zugeordnet sind. Die Wahl läuft bis Dienstag, 09. November 2021, um 12.00 Uhr.

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  • 7:1-Sieg gegen Untereschbach. Viktoria springt mühelos über 1. Pokalhürde

    7:1-Sieg gegen Untereschbach. Viktoria springt mühelos über 1. Pokalhürde

    Mission Titelverteidigung! Erste Station im Bitburger-Pokal: Der TuS Untereschbach.

    Spiel unter Flutlicht. Volle Hütte. Über 1000 Fans, davon 200 Viktoria-Anhänger, finden den Weg in die O-Saft-Arena. Untereschbachs

    Klubvorsitzender Lars Schmidt sagt: „Wir hätten locker über 1500 Tickets verkaufen können. Die Fans haben uns die Bude eingerannt. Aus Sicherheitsgründen durften wir allerdings nicht mehr Karten absetzen.“

    Es herrscht Pokalfair. Bratwurstduft, Kölsch-Fässchen auf den Stehtischen und beste Stimmung unter den Zuschauern. Ist ja auch das Spiel des Jahres für den tapferen Kreisligisten aus dem Bergischen.

    Die Jungs von Coach Ansgar Koenig haben sich einiges vorgenommen. Mindestens einen Treffer wollen sie gegen den haushohen Favoriten aus Liga drei erzielen. Unser Cheftrainer Olaf Janßen aber wie immer ehrgeizig: „Konzentration, Männer“, gibt er seinen Spielern mit auf dem Weg, „wir sind Profis. So müssen wir auch auftreten.“

    Geht auch munter los. Bereits nach fünf Minuten netzt Luca Marseiler zur 1:0-Führung ein, Nikolaj Möller legt in Minute 15 nach. Sieht alles nach einem standesgemäßen Sieg aus.

    Dann aber kommt der große Moment des krassen Außenseiters. Unsere Defensive ist nicht im Bilder, plötzlich steht Maurice Möller allein vor unserer Kiste. Kaltschnäuzig schiebt er die Kugel ins rechte Eck. Die Zuschauer jubeln, plötzlich steht es nur noch 2:1 für den haushohen Favoriten.

    So geht’s auch in die Pause. Ziemlich bescheidener Auftritt bislang von unserer Mannschaft. Da muss die Viktoria in Halbzeit zwei aber einen Gang höher schalten.

    Und das tut sie dann auch. Möller erhöht mit seinem zweiten Treffer nach kluger Vorarbeit von Kai Klefisch auf 3:1.  Acht Minuten später unterläuft Untereschbachs Markus Franken ein Eigentor. Wir erhöhen auf 4:1. Langsam verlassen den Kickern aus der Kreisliga A die Kräfte. Albert Bunjaku erhöht mühelos auf 5:1 (77.), in Minute 82 schnürt er einen Doppelpack, das halbe Dutzend ist voll. Sekunden vor dem Abpfiff darf sich auch Sekju Hong in die Torschützenliste eintragen.

    Dann ist Schluss. 7:1 gewinnt die Viktoria. Es gibt warmen Applaus für unsere Jungs und die tapferen Spieler des TuS Untereschbach. Die erste Hürde im Bitburg-Pokal mühelos übersprungen. Nun kann sich unsere Mannschaft auf die Meisterschafts-Partie Freitag (19 Uhr) bei Türkgücü München vorbereiten. 

    Aufstellung: Elias Bördner, Maxi Rossmann, Alexander Höck, Aaron Brezel, Jeremies Lorch (72.: Sontheimer), Florian Heister (ab 46.: Kai Klefisch), Federico Palacios (82.: Joel Vieting), Luca Marseiler (ab 61.: Seokju Hong), Albert Bunjaku, Simon Handle (72.: Tim Schirmer), Nikolaj Möller

    Zuschauer: 1.000

    Schiedsrichter: Tobias Esch

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  • Aus Solidarität für Flutopfer: Viktoria spendet komplette Pokaleinnahmen

    Aus Solidarität für Flutopfer: Viktoria spendet komplette Pokaleinnahmen

    Die Jahrhundert-Flut hinterließ auch bei dem TuS Untereschbach verheerende Schäden. Der Kunstrasenplatz der O-Saft-Arena verwandelte sich in einen riesigen Pool, das Wasser stand kniehoch. Die Wassermassen zerstörten die Tennisplätze, die benachbarte Halle wurde ebenfalls Opfer der Überschwemmung. Wochenlang konnte der Klub, der 400 Mitglieder hat, nicht trainieren. „Es war eine schlimme Zeit für uns und die Menschen hier in Untereschbach“, sagte der Klubvorsitzende Lars Schmidt.

    Deshalb war die Freude bei ihm riesengroß, als Viktorias Vorsitzender der Geschäftsführung, Andreas Rettig, ihn vor dem Anpfiff des Pokalspiels zu einem Plausch einlud. Und ihm eröffnete: „Wir verzichten aus Solidarität zu den Opfern der Flutkatastrophe auf unsere Einnahmen. Diese Entscheidung haben der Vorstand und die Geschäftsführung einstimmig beschlossen. Damit möchte die Viktoria einen Beitrag leisten, damit die TuS Untereschbach wieder auf die Beine kommt und die vielen Kinder und Jugendlichen trainieren können.“

    Schmidt war sichtlich erfreut über die Solidarität des Drittligisten. „Damit haben wir nicht gerechnet. Wir sind der Viktoria sehr dankbar. Das ist eine fantastische Geste, über die wir uns sehr freuen. Es ist gut zu wissen, dass die Viktoria in dieser schweren Zeit an unserer Seite steht.“

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  • 2:2! Viktorias U 19 eiskalt gegen Schalke 04

    2:2! Viktorias U 19 eiskalt gegen Schalke 04

    Unsere U 19 trotzt dem Tabellenzweiten Schalke 04 ein 2:2 (0:1) ab! In einer umkämpften Partie gingen die Gastgeber durch Bogdan Shubin in Führung (27.), bevor der Höhenberger Nachwuchs nach dem Seitenwechsel gleich doppelt zuschlug: Die zwei Tore von Elvin Jashari (75.) und Ilhan Altuntas (80.) stellten den Spielverlauf auf den Kopf, allerdings währte die Führung nur kurz. In der 81. Minute erzielte Leo Weichert den 2:2-Endstand. Nach dem Abpfiff gab es eine Rudelbildung, bei der sich David Kubatta eine Gelb-Rote Karte einfing.

    Ausgangslage: Nach der 1:2-Niederlage gegen den MSV Duisburg wollte die Viktoria wieder erneut auf fremden Rasen punkten, doch Trainer Marian Wilhelm drückte die Erwartungshaltung. „Schalke spielt ein unglaublich aggressives Pressing. Da erwartet uns ein Feuerwerk“, sagte der U 19-Coach vorab. Doch zu verstecken brauche sich seine Mannschaft nicht. „Wir sind bereit und werden den Kampf annehmen“, so der Trainer. Schalke 04 hatte zuvor alle Heimspiele in der noch jungen Saison gewonnen (4:1 gegen 1. FC Köln, 5:0 gegen Alemannia Aachen und 8:0 gegen den Wuppertaler SV) und ging somit als Favorit in die Partie.

    Personal: Da Soekju Hong am Freitag bei den Profis zum Einsatz kam, verzichtete Viktoria-Coach Marian Wilhelm auf seinen Stürmer. Für ihn kam Youssef Amyn Mal wieder zu einem Startelf-Einsatz in der U 19-Bundesliga West. Der 18-Jährige gehört in dieser Saison zum Profi-Kader und kam bereits zu zwölf Einsätzen in der 3. Liga.

    Spielverlauf: Von Beginn an übernahm Schalke die Spielgestaltung, auch wenn es eine Weile dauerte, bis die Hausherren wirklich gefährlich wurden. In der 27. Spielminute wurde dann Bogdan Shubi bedrängt von mehreren Kölnern im Strafraum angespielt, umtänzelte zwei Abwehrspieler und schoss ins rechte Eck, doch Viktoria-Keeper Jakob Brambach hatte den Braten gerochen und war blitzschnell abgetaucht. Er konnte den Ball zu Seite klären, doch da lauerte Emmanuel Gyamfi bereits auf den Abpraller, den er postwendend auf den Kasten der Höhenberger abfeuerte. Tim Schirmer und Brambach konnten den Schuss gemeinsam klären, im zweiten Versuch machte es dann Gyamfi schlauer, legte ab auf Shubi und der erzielte die Führung für Schalke 04.

    Die Königsblauen wollten direkt nachlegen, doch Brambach war auf der Hut (32., 45.). Das einzige Lebenszeichen der Kölner Offensive kam von Salvatore Giambra: Im Zusammenspiel mit Mika Durczok bot sich dem Außenverteidiger die Möglichkeit, zu einem Lauf gut zwanzig Meter vor dem gegnerischen Kasten anzusetzen. Flink stach er in den freien Raum, guckte sich den Torwart aus und haute einen Gewaltschuss von der Strafraumkante ins lange Eck, bei dem sich Schalke-Schlussmann Justin Treichel ganz lang machen musste (39.). Mit dem knappen Rückstand ging es für die Viktoria in die Kabine.

    Zur zweiten Hälfte brachte Viktoria-Coach Marian Wilhelm Joel Vieting für Murat Aydin. Doch zunächst war Schalke wieder am Drücker. Aus über 30 Metern Entfernung feuerte Luca Campanile einen Freistoß aus zentraler Position ins rechte Eck – doch erneut war Brambach für die Viktoria zur Stelle (50.). In der Folge entwickelte sich ein Powerplay der Königsblauen: Viktorias Keeper bekam in den folgenden Minuten viel zu tun, auch wenn die sehenswert herausgespielten Angriffe der Schalker nicht zu gefährlichen Abschlüssen führten. Besser machte es da die Viktoria: Bei einem Vorstoß der Kölner konnte Durzcok von der rechten Seitenauslinie nach innen ziehen, wodurch sich die Gegenspieler an ihm orientierten und Vieting an der Seitenlinie allein zurückließen. Durczok legte geschickt ab auf Vieting, der konnte mit Übersicht in den Strafraum passen, wo Elvin Jashari zum genau richtigen Zeitpunkt einlief. Mit der Fußspitze erwischte Jashari den Ball und erzielte sein bereits drittes Tor in dieser Saison (75.).

    Die Viktoria witterte nun Morgenluft und arbeitete sich mehr in die Hälfte der Gastgeber. Kurz darauf gab es eine Ecke für den Höhenberger Nachwuchs, die Vieting an den ersten Pfosten brachte. Ilhan Altuntas lief aus dem Rückraum an die Kante des Fünfers und erwischte die Pille mit dem Kopf. Der Ball flog an S04-Torwart Treichel vorbei ins lange Eck (80.). Spiel gedreht! Doch für wie lange? Die Antwort lautete leider nur wenige Augenblicke. Denn eine Ecke von Schalke wurde in der nächsten Spielminute ebenfalls an den ersten Pfosten gebracht. Im Luftgefecht war es der Kopf von Leo Weichert, der das Spielgerät zum 2:2 in die Maschen bugsierte. Schalke wollte in der Folge die erneute Führung erzwingen, ging allerdings fahrlässig mit ihren Chancen um (83., 90.+3, 90.+4).

    Nachdem die letzte Aktion des Spiels durch eine Abseitsstellung der Hausherren abgepfiffen wurde, entstand nach dem Schlusspfiff ein Gerangel im Strafraum der Viktoria. Dabei sah David Kubatta die Ampelkarte und wird der Viktoria somit am Sonntag fehlen, wenn man im Sportpark Höhenberg Arminia Bielefeld empfängt. Ein unrühmlicher Schlusspunkt für eine sonst sehenswerte Partie.

    Stimme zum Spiel: „Ich bin absolut begeistert von der Mentalität, der Intensität und der Ausstrahlung von Viktoria Köln. Wie die Mannschaft jede Situation angenommen und sich durchgebissen hat, hat mir unheimlich gefallen“, sagte Schalkes U 19-Coach Norbert Elgert nach der Partie.

    Aufstellung Viktoria Köln: Jakob Brambach – Tim Schirmer, David Kubatta, Ilhan Altuntas, Salvatore Giambra – Murat Aydin (46. Joel Vieting) – Ben Hompesch (63. Fabrizio Fili), Benjamin Hemcke, Youssef Amyn, Mika Durzcok (89. Brandon Kanzi) – Luca De Meester (73. Elvin Jashari)

    Tore: 1:0 Bogdan Shubin (27.), 1:1 Elvin Jashari (75.), 1:2 Ilhan Altuntas (80.), 2:2 Leo Weichert (81.)

    Gelbe Karten:

    Viktoria Köln: Giambra (40.), Vieting (64.), Kubatta (83.), Schirmer (90.), Fili (90.)

    FC Schalke 04: Hansen (2.), Carbrera (90.)

    Gelb-Rote Karte:

    Viktoria Köln: Kubatta (nach Abpfiff)

    Zuschauer: 200

  • Zusammenhalt – Olaf Janßen erklärt den Mannschaftskreis

    Zusammenhalt – Olaf Janßen erklärt den Mannschaftskreis

    Wer unsere Viktoria im Sportpark Höhenberg oder auswärts unterstützt, dem wird ein Mannschaftsritual aufgefallen sein. Egal, ob nach einer Niederlage wie im DFB-Pokal gegen die TSG Hoffenheim oder nach einem Sieg wie zuletzt gegen Borussia Dortmund II: Nach dem Spiel formt die Mannschaft zusammen mit dem Funktionsteam einen Kreis.

    Was steckt dahinter, Trainer? „Ich finde den Spielerkreis brutal wichtig“, sagt unser Chefcoach Olaf Janßen, „denn wir haben als Mannschaft die ganze Woche auf dieses Spiel hingearbeitet, einen Plan entworfen und alles versucht, um zu gewinnen. Und wenn wir nach dem Spiel zusammenstehen, habe ich die Möglichkeit, den Jungs Feedback zu geben.“ Auch nutze er den Kreis, um den Spielern einen Ausblick auf die kommende Woche zu geben. „Doch vor allem geht es um das Gefühl, dass wir Zusammenstehen und Zusammenhalten – egal, wie groß die Hürden auch sein mögen oder die Ergebnisse am Wochenende sind – denn am Ende des Tages können wir nur gemeinsam gewinnen“, so Janßen.

    Deshalb ist es unserem Trainer auch wichtig, dass nicht nur die Spieler, sondern auch Physiotherapeuten, der Trainerstab und der Zeugwart dabei sind. „Jeder hinterlässt seine Spuren. Kommt man gut gelaunt zur Arbeit? Ist man motiviert? Das spüren meine Spieler“, sagt Janßen, „deshalb ist es wichtig – deshalb ist jeder Einzelne von uns wichtig.“ In der Zukunft kann sich unser Coach gut vorstellen, dass auch mal ein Spieler oder Betreuer die Ansprache hält. Hauptsache, der Kern des Kreises bleibt erhalten. Janßen: „Es geht darum, jedem in der Mannschaft und dem Staff ein gutes Gefühl zu geben.“

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  • Höck vs. Höck: Bruder-Duell im Pokalspiel

    Höck vs. Höck: Bruder-Duell im Pokalspiel

    Wenn am Montagabend um 19:30 Uhr in der 1. Runde des Bitburger-Pokals die Viktoria beim TuS Untereschbach antritt, wird die Partie für zwei Spieler etwas ganz Besonderes sein: Denn der große Bruder von Viktoria-Innenverteidiger Alexander Höck, Philipp, schnürt die Vussballschuhe für den Kreisligisten! Das Duell ist für die Brüder eine Premiere, denn weder miteinander noch gegeneinander standen sie bisher auf dem Rasen. „Dass Philipp und ich endlich mal gegeneinander antreten und dann auch noch im Pokal ist eine tolle Sache“, freut sich Alex Höck, „als die Paarung gezogen wurde, war in unserem Vamilienchat so viel los, dass ich es erst gar nicht realisiert habe.“

    In der Begegnung sind die Rollen klar verteilt: Die Viktoria geht als Titelverteidiger in die Partie gegen den Kreisligisten. Doch unterschätzen und auf die leichte Schippe nehmen sollte man das Duell definitiv nicht. „Untereschbach wird alles reinhauen, was sie haben. Das dürfen wir nicht unterschätzen, wenn wir in die nächste Runde einziehen wollen“, warnt Alex vor dem Pokalspiel am Montagabend.

    Rund 1.000 Tickets sind für das Spiel in der O-Saft-Arena bereits verkauft worden. Davon werden einige mit dem Namen ‚Höck‘ versehen sein. „Unsere ganze Vamilie kommt. Aber auch viele Freunde von uns“, verraten die Brüder. Für die Eltern von Alex Höck und seinem vier Jahre älteren Bruder Phillipp wird es ein toller Abend. „Unsere Eltern unterstützten uns seit der Kindheit. Wenn wir zur gleichen Zeit spielen, teilen sich unsere Eltern auf. Mal fährt unsere Mutter das Spiel in Untereschbach gucken, gleichzeitig fährt unser Vater zur Viktoria in den Sportpark Höhenberg. Oder andersherum. Deswegen wird es klasse, wenn wir Montag gemeinsam auf Feld stehen.“

    Dass die beiden trotz aller Bruderliebe alles geben werden, ist für Alex klar. „Blut ist natürlich dicker als Wasser. Aber wenn mein Bruder am Montag an mir vorbeikommen möchte, dann gibt es was auf die Hölzer“, sagt der 19-jährige Alex Höck mit einem deutlichen Augenzwinkern.

    (Foto: TuS Untereschbach)

    Bei aller Vorfreude auf das Vussballspiel im Rheinisch-Bergischen Kreis darf allerdings nicht vergessen werden, dass die Region und der TuS Untereschbach durch die Flutkatastrophe in Mitleidenschaft gezogen wurde. Deshalb geht pro Ticket 1 Euro an die Hochwasserhilfe. Es gibt noch ein kleines Restkontingent an Eintrittskarten im Kiosk von Anne Mödder im HIT Markt Untereschbach. Weitere Informationen zum Besuch der O-Saft-Arena gibt es auf der Website von TuS Untereschbach.

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