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  • Vorbericht HFC: Der Top-Torschütze der Liga kommt auf die Schäl Sick

    Vorbericht HFC: Der Top-Torschütze der Liga kommt auf die Schäl Sick

    Am Sonntag (Anpfiff: 14:00 Uhr) gastiert der Hallesche FC im Sportpark Höhenberg. Nach zwei Niederlagen in Folge will der HFC zurück auf die Siegesstraße, doch Personalsorgen und zwei Corona-Fälle innerhalb der Mannschaft machen den Rot-Weißen das Leben schwer. Doch mit Michael Eberwein haben sie den Top-Torschützen der Liga in ihren Reihen.

    Am vergangenen Spieltag verlor der HFC trotz kämpferischer Leistung gegen die Reserve des BVB mit 1:2. Terrence Boyds Ausgleichstreffer reichte am Ende nicht. So konnte die Dortmunder U 23 nach vier Niederlagen in Folge wieder einen Sieg verbuchen.

     

    Gegen Dortmund „fehlte etwas Selbstvertrauen und Spielglück“

    Unter der Woche äußerte sich HFC-Sportchef Ralf Minge zur aktuellen sportlichen Lage. „Gegen Dortmund stimmte der Einsatz, der Wille. Es fehlte etwas Selbstvertrauen und Spielglück“, so der 61-Jährige. Das Glück war auf Seiten der Schwarz-Gelben, die dank des Doppelpacks von Immanuel Pherai (30., 63.) die Auswärtspunkte einstrichen.

    Minge haderte im Interview mit Liga3-online.de mit der Offensivleistung der Rot-Weißen, sah aber auch, dass die Mannschaft „mit aller Macht auf das Tor gedrängt hat. In einer anderen Phase der Saison hätten wir die Partie vermutlich komplett gedreht. Aber das soll bestimmt keine Entschuldigung sein.“

     

    Abwehr als Achillesferse

    Dabei hat der Hallesche FC mit dem Anführer der Torjägerliste Michael Eberwein (10 Treffer) und Terrence Boyd (6 Treffer) ein Offensivduo, welches mehr als die Hälfte aller HFC-Tore geschossen hat. Doch die Abwehr ist die Achillesferse der Mannschaft. Bereits 25 Tore hat die Mannschaft aus Sachsen-Anhalt kassiert, mehr als 1,5 Gegentreffer pro Spiel.

    „Wir sind hinten zu anfällig, machen Fehler, kriegen zu viele Elfmeter gegen uns. Das ist ein deutliches Indiz“, sagte Minge in Anbetracht der bereits sieben verursachten Strafstöße. Kein Team in der 3. Liga foulte mehr im eigenen Sechszehner (der zweitplatzierte in dieser Statistik, der TSV Havelse, kommt auf vier verursachte Elfmeter).

     

    Große Personalsorgen bei beiden Teams

    Des Weiteren plagen den Halleschen FC eine geraume Anzahl verletzter Spieler. So wurde am Freitagmorgen bekannt gegeben, dass Terrence Boyd aufgrund eines Muskelfaserrisses im Oberschenkel nicht gegen die Viktoria auf dem Platz stehen wird. Zudem fehlen am Sonntag Aaron Herzog (Kreuzbandriss), Toni Lindenhahn (Knorpelschaden), Jan Löhmannsröben (Trainingsrückstand), Sven Müller (Sprunggelenkfraktur), Sören Reddemann (Wadenbeinbruch), Marcel Titsch Rivero (Wadenprobleme) und Tom Zimmerschied (Aufbautraining).

    Die Personalsorgen verschärften sich bei den Rot-Weißen, als vor dem Training am Dienstag zwei Spieler positiv auf Corona getestet worden waren. Die beiden geimpften Personen begaben sich umgehend in Quarantäne. Bereits am Mittwoch konnte das Training wieder aufgenommen werden. Trainerstab und Spieler werden derzeit täglich einem Schnelltest unterzogen, vor der Abreise nach Köln ist zudem ein PCR-Test geplant.

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  • Zesamme simmer stark: FC, Fortuna und Viktoria rufen zum Impfen auf

    Zesamme simmer stark: FC, Fortuna und Viktoria rufen zum Impfen auf

    Die drei größten Kölner Fußballclubs 1. FC Köln, Fortuna Köln und Viktoria Köln haben in diesem Jahr beim ersten Kölner Stadtturnier gezeigt, dass sie gemeinsam mobilisieren können – ihre Strahlkraft wollen die drei Clubs diesmal nutzen, um gemeinsam für das Impfen mobil zu machen.

    Die Inzidenzzahlen schießen dramatisch in die Höhe. Die Intensivstationen der Krankenhäuser stehen vor dem Kollaps. Das medizinische Personal arbeitet nach einer kurzen Verschnaufpause im Sommer erneut an der körperlichen wie psychischen Belastungsgrenze. Die Covid-19-Pandemie lässt unsere Gesellschaft nicht los. Der Grund: Aktuell sind lediglich 68,2 Prozent der deutschen Bevölkerung geimpft – um die Pandemie in den Griff zu bekommen, ist mindestens eine Quote von 85 Prozent notwendig.

    Deshalb appellieren der 1. FC Köln, Fortuna Köln und Viktoria Köln gemeinsam an alle Kölnerinnen und alle Kölner – an alle Fußball-Fans: Lasst euch impfen. Schützt die anderen. Schützt euch selbst!

    Wir wollen nicht, dass das gesellschaftliche Leben noch einmal zum Stillstand kommen muss, sondern wir wollen zusammen mit Euch zurück in eine Normalität, in der wir mit Corona leben können. Das Impfen und die Auffrischung der Impfung sind entscheidende Faktoren dafür, dass unsere Krankenhäuser nicht länger überstrapaziert werden, unsere Kinder Kitas und Schulen besuchen können, dass die Kulturbranche und die Gastronomie eine Chance haben, endlich wieder richtig ins Laufen zu kommen, dass der Profisport vor Zuschauern stattfinden kann.

    (Viktoria setzt sich schon länger für das Impfen gegen Corona ein, wie zum Beispiel beim DFB-Pokalspiel gegen die TSG Hoffenheim.)

    Wir beim 1. FC Köln, bei der Fortuna und bei der Viktoria haben uns aus Überzeugung impfen lassen – Vorstand und Geschäftsführung, unsere Profis, unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

    Macht mit – und sorgt mit einem kleinen Pieks dafür, dass wir die Gesundheit aller schützen!

    Denn nur zesamme sin mer stark.

    1. FC Köln         Viktoria Köln      Fortuna Köln

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  • Viktoria unterstützt Einzelhandel am „Tag des Veedels“ in Deutz

    Viktoria unterstützt Einzelhandel am „Tag des Veedels“ in Deutz

    Am Samstag, den 27. November, findet in ganz Köln der „Tag des Veedels“ statt. Ziel der Aktion ist es, den von der Corona-Pandemie schwer getroffenen Einzelhandel zu unterstützen. Deshalb hat sich unsere Viktoria zusammen mit der IG Deutz ein ganz besonderes Dankeschön einfallen lassen für diejenigen, die an diesem Tag in Deutz einkaufen!

    Alle Personen, die am Samstag in den unten genannten teilnehmenden Geschäften auf der Deutzer Freiheit und Umgebung in einem Wert von mindestens 25,- Euro einkaufen, erhalten eine Vamilienkarte (2 Erwachsene und bis zu 3 Kinder) für ein Spiel von Viktoria Köln im Wert von über 40,- Euro. Die Karten sind in der Saison 2021/2022 für ein Heimspiel nach Wahl und Verfügbarkeit einlösbar. Das Angebot gilt nur solange der Vorrat reicht.

    Des Weiteren erhalten alle Besucher der Deutzer Freiheit am Samstag zwischen 10 und 12 Uhr ein sehr leckeres Tütchen mit frisch gebackenen Plätzchen der Bäckerei und Konditorei Hütten als kleines erstes Adventsgeschenk. Ein Besuch lohnt sich in jedem Fall!

    Teilnehmende Geschäfte sind: Süßes Herz, Apotheke im Alten Rathaus, Café Rosenstock, Kaffeebar, Café Heimisch, The Art for Living, Haus Zeyen, Rieker Shoes, Koelngeschenk, Notebook Köln und das First Reisebüro.

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  • Sichert euch jetzt die Rückrunden-Dauerkarte!

    Sichert euch jetzt die Rückrunden-Dauerkarte!

    Zehn Heimspiele stehen in der Rückrunde für die Höhenberger Jungs an. Unter anderem empfängt die Viktoria den TSV 1860 München, den VfL Osnabrück und den 1. FC Kaiserslautern im Sportpark Höhenberg. Und ihr könnt live dabei sein!

    Mit der Rückrunden-Dauerkarte wird mitgefiebert bei jedem Spiel in unserem Wohnzimmer. Los geht es bereits ab 79 Euro. Im Preis mitinbegriffen ist ein VRS-Ticket, welches als Fahrausweis für die An- und Abreise, vier Stunden vor Beginn der Veranstaltung bis 03.00 Uhr des Folgetages, gilt.

    Und noch eine tolle Nachricht: Wer bis zum 6. Dezember eine Rückrunden-Dauerkarte bestellt, für den gibt es das letzte Heimspiel der Saison gegen Eintracht Braunschweig (Sonntag, 11. Dezember, Anpfiff: 14:00 Uhr) gratis dazu! Also nicht lange warten, sondern gleich zugreifen!

    Zur Bestellung der Rückrunden-Dauerkarte geht es hier.

    Weitere Infos zur Rückrunden-Dauerkarte gibt es hier.

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  • Olaf Janßen vor Halle: „So annehmen, wie es ist und alles reinwerfen.“

    Olaf Janßen vor Halle: „So annehmen, wie es ist und alles reinwerfen.“

    Am Sonntag empfängt die Viktoria den Halleschen FC (Anpfiff: 14.00 Uhr). Vor der Partie sprach Cheftrainer Olaf Janßen in seinem ‚Wohnzimmer‘ über die herbe Niederlage in Meppen, die derzeitige personelle Lage, den kommenden Gegner und die sich verschärfende Corona-Situation.

    Olaf Janßen über…

    … die Niederlage in Meppen: „Das war ein schwerer Schlag. Wir haben uns das Spiel nochmal angeschaut, lange darüber gesprochen und die Partie gut analysiert. Wir müssen es abhaken und uns voll auf die nächste Aufgabe konzentrieren.“

    … die personelle Lage: „Es wird vielleicht ein oder zwei Spieler geben, die auf die Bank zurückkehren werden. Aber die Jungs können wir nur für ein paar Minuten einplanen. Wir müssen es so annehmen, wie es ist und alles reinwerfen.“

    … den Halleschen FC: „Nachdem der Hallesche FC die letzten beiden Spiele gegen Havelse und Dortmund verloren hat, erwarte ich, dass sie sehr aggressiv auftreten. Sie werden alles dafür tun, um die drei Punkte mit nach Halle zunehmen. Darauf müssen wir uns einstellen.“

    … das Offensivduo Terrence Boyd und Michael Eberwein: „Beide Spieler sind brutal gefährlich. Wir müssen sie im Auge behalten und ihnen keinen Zentimeter Platz bieten, damit sie gegen uns ihre Trefferquote nicht noch verbessern.“

    … die derzeitige Corona-Situation: „In dieser Zeit ist es leider Teil des Spiels. Jeder hat mit dieser Situation zu kämpfen. Es ist für jeden schwer. Die Zahlen sind enorm in die Höhe gestiegen, deswegen besteht immer eine Gefahr, dass man sich ansteckt. Damit müssen wir leben.“

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  • Stadtduell im Achtelfinale: Die Viktoria reist zum SV Weiden!

    Stadtduell im Achtelfinale: Die Viktoria reist zum SV Weiden!

    Der Fußball-Verband Mittelrhein hat am Mittwochabend das Achtelfinale des diesjährigen Bitburger-Pokals ausgelost. Die Viktoria reist in dieser Runde zum SV Weiden aus der Kreisliga A. „Wir freuen uns auf das Stadtduell“, sagt Cheftrainer Olaf Janßen nach der Auslosung. Informationen über die zeitgenaue Ansetzung folgen in den kommenden Tagen. Das Achtelfinale wird voraussichtlich zwischen dem 7. – 9. Dezember 2021 ausgetragen.

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  • Kai Klefisch im Interview: „Meine Eltern sind meine Vorbilder“

    Kai Klefisch im Interview: „Meine Eltern sind meine Vorbilder“

    Kai Klefisch ist ein Beispiel für die erfolgreiche Jugendarbeit in Höhenberg. 2016 wechselte er von Bayer Leverkusen zur Viktoria, spielte in der U17 und U19 und schaffte den Sprung zu den Profis. Der Mittelfeldspieler ist längst zu einem Leistungsträger herangewachsen. In dieser Saison stand er in allen 16 Spielen auf dem Platz und erzielte einen Treffer. Im Interview verrät der 21-Jährige, warum er noch bei seinen Eltern wohnt, wovon er als Kind geträumt hat, was auf den Essenstisch kommt und warum er den Fans der Viktoria dankbar ist. 

    Wie sehr schmerzt die 0:4-Niederlage beim SV Meppen?

    Sehr. Das tat schon weh. Vor allem deshalb, weil wir in der ersten Halbzeit das Spiel eigentlich im Griff hatten. Aber gerade in der zweiten Halbzeit waren wir zu offen, haben zu Kontern eingeladen und unsere großen Chancen nicht genutzt. Aber das haut uns nicht um. Jetzt heißt es: Mund abputzen und gegen Halle Vollgas geben.

    Du bist ein absoluter Leistungsträger. Wie siehst du deine Rolle im Team?

    Der Wegfall von Mike Wunderlich war für die Mannschaft eine große Umstellung, wir mussten deshalb gemeinsam mehr Führung übernehmen und aus seinem Schatten treten. Darin sehe ich aber auch meine Chance, mitzuwachsen und mich weiterzuentwickeln. Ich übernehme gerne mehr Verantwortung.

    Musst Du lauter auf dem Platz werden? Mehr Anweisungen geben?

    Ich scheue mich nicht davor, mal den Mund aufzumachen und meine Meinung zu sagen. Das gehört für mich zum Vussball dazu. Es kann auch mal laut werden, aber danach ist das Thema auch wieder gegessen.

    Hilft es auch den Spielern, die aus der U 19 hoch zu den Profis gekommen sind, dass Du selbst noch in der Entwicklungsphase steckst?

    Definitiv. In den letzten Jahren konnte ich viel Erfahrung sammeln und kann diese jetzt weitergeben. Die Jungs schauen vielleicht auf Spieler wie mich, weil ich den gleichen Weg wie sie gegangen bin.

    Du bist im vergangenen Jahr von den Fans zum „Spieler des Jahres 2020“ sowie schon öfter zum Spieler des Monats gewählt worden. Was bedeutet dir diese Anerkennung?

    Das ist für mich eine Ehre, eine Auszeichnung. Die Wertschätzung der Fans ist für mich sehr wichtig. Das zeigt, dass ich meinen Job scheinbar ganz gut mache und sie zufrieden mit mir sind. Ich möchte aber auch betonen, dass die Unterstützung der Fans in dieser Saison ganz besonders ist. Man merkt, wie Spieler und Anhänger zusammenstehen. Das ist wirklich klasse. Deshalb möchte ich den Fans auch einfach mal ein ‚Danke‘ sagen für den Support. Egal, ob zu Hause oder auswärts. Egal, ob in guten oder schlechten Zeiten.

    Gibt es neben dem Vussball aktuell noch weitere Pläne? Oder konzentrierst du dich ausschließlich auf den Vussball?

    Ich habe mir immer vorgenommen, dass ich mich nach meinem Abitur erst einmal auf den Vussball konzentriere. Für mich ist es jetzt kein großer Unterschied, ob ich mit 18 oder 22 Jahren studiere. Mal schauen, wo die Reise am Ende hingehen wird. Ich bin jung und habe noch einiges vor, deswegen mache ich mir keinen Druck. Aber ich finde es wichtig, auch in die Zukunft zu schauen. Vermutlich werde ich mich dann für einen Studiengang im Sportbereich entscheiden.

    Wovon hast du als Kind geträumt?

    Seit ich denken kann, wollte ich immer Vußballer werden. Etwas anderes gab es nicht. Und ich bin unfassbar stolz, diesen Beruf ausüben zu dürfen. Es ist auch weiterhin mein größter Traum, mit dem Vussball etwas zu erreichen.

    Du hast also deine Kindheit komplett mit dem Vussball verbracht?

    Als Kind habe ich sehr viel Zeit und Energie in den Vussball gesteckt. Es war immer geil, jeden Tag nach der Schule zum Training zu gehen. Dieser Sport steht bei mir an erster Stelle. Dass ich aus meinem Hobby meinen Beruf gemacht habe, ist Weltklasse.

    Deine zwei Brüder spielen auch Vussball. Der Kleinste, Ben, sogar bei RB Leipzig. Kann man da über andere Themen reden als Vussball?

    Klefisch (lacht): Nee, keine Chance. Vussball und nix als Vussball. Dabei lege ich großen Wert auf die Meinung meiner Vamilie. Ben ist vor vier Jahren, als er 14 Jahre alt war, nach Leipzig gegangen. Wir facetimen oft. Ich versuche ihn so oft es geht zu besuchen. Mit der Bahn ist man ja schnell da. Er probiert auch so oft es geht, hierher zukommen.

    Gegen den Halleschen FC hast du vor zwei Jahren deinen ersten Drittliga-Treffer erzielt. Denkst du noch öfter an dieses Tor zurück?

    Auf jeden Fall. Zum damaligen Zeitpunkt war es ein ungemein wichtiges Spiel für uns. Mit meiner Vorlage und dem Tor konnte ich der Mannschaft helfen. Das war einer der schönsten Momente für mich im Profifußball. Zudem war es auch eine Art Traumtor. So etwas bleibt ewig im Kopf.

    Du wohnst noch zu Hause. Keine Lust, selber zu waschen oder zu kochen?

    Klefisch (lacht herzlich): Sagen wir es mal so: Ich kann auch selber meine Wäsche waschen, genieße aber natürlich die Unterstützung meiner Mutter. Sie hilft mir wirklich gerne. Und sie macht das auch viel besser als ich. Tja, und kochen… Da muss ich ehrlich sein – meine Mutter ist verdammt gut, das schmeckt bei ihr einfach viel besser. Wenn man noch bei der Familie wohnt, hat man schon einen größeren Luxus. Das nehme ich noch gerne mit (lacht). Und meine Eltern sind happy, dass ich noch bei ihnen lebe.

    Was gibt es als Leibgericht von Kai’s Mama?

    Ich liebe Klöße mit Rotkohl und Braten von meiner Mutter. Das ist überragend.

    Wie hat sich die Viktoria in den letzten Jahren verändert?

    Ich beginne mal so: Was sich auf jeden Fall nicht verändert hat, ist der familiäre Umgang im Verein. Die Verantwortlichen, die Mitarbeiter, die Spieler – wir sind alle eine große Vamilie. Das weiß ich sehr zu schätzen. Vor allem ist es fantastisch, was Franz-Josef Wernze für den Klub getan hat. Ohne ihn wäre die Viktoria nicht da, wo sie jetzt steht. Das ist wirklich große Klasse. Allgemein ist es in den letzten Jahren noch professioneller geworden. Was das Team hinter dem Team für den Verein und für uns als Mannschaft leistet, ist eindrucksvoll. Da kann man sich einfach nur wohlfühlen. Auch die Unterstützung der Zuschauer wächst immer stärker an. Außerdem finde ich es klasse, dass die Viktoria jetzt mehr auf soziale Themen eingeht. Nachhaltigkeitsprojekte sind wichtig, denn auch die kommende Generation soll eine lebenswerte Welt vorfinden.

    Hast Du ein Vorbild?

    Cristiano Ronaldo! Ich habe fast alle seine Spiele geschaut und seine Laufbahn intensiv verfolgt. Was er aus sich rausholt und aus sich gemacht hat, ist fantastisch. Speziell auf meiner Position gehört Toni Kroos zu den Spielern, die ganz oben in der Weltspitze stehen. Er verfügt über eine einzigartige Spielintelligenz und Technik. Zudem gefällt mir Arturo Vidal. Er ist ein wahres Mentalitätsmonster. Abseits des Platzes sind eindeutig meine Eltern meine Vorbilder. Ihnen habe ich alles zu verdanken. Mit drei Söhnen, die alle Vussball spielen, ist es schließlich nicht immer einfach. Aber sie haben sich für uns zerrissen. Das wissen wir sehr zu schätzen. Sie sorgten dafür, dass wir immer pünktlich beim Training waren und das machen konnten, was wir am meisten lieben – Kicken. Das ist nicht selbstverständlich. Ohne sie wären wir nicht da, wo wir jetzt sind.

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  • Wichtige Infos zum Heimspiel gegen Halle: Es gilt die 2G-Regel

    Wichtige Infos zum Heimspiel gegen Halle: Es gilt die 2G-Regel

    Ab Mittwoch, 24.11, gilt in NRW die neue Corona-Schutzverordnung. Im Freizeitbereich gelten demnach flächendeckend Zugangsbeschränkungen. Ab dem kommenden Heimspiel der Viktoria, am Sonntag 28. November um 14:00 Uhr gegen den Halleschen FC, gilt für Zuschauer im Sportpark Höhenberg die 2G-Regel.

    Konkret: Ein Besuch im Stadion erfordert einen gültigen Nachweis der zwei G’s (vollständig geimpft oder genesen). Dies muss durch einen Nachweis belegt und mit einem gültigen Personalausweis oder Reisepass bestätigt werden. Wir bitten euch, dem Ordnungspersonal den digitalen Impfpass vorzulegen, um Wartezeiten an den Eingängen zu vermeiden.

    Kinder bis einschließlich 15 Jahre sind von der Nachweispflicht des 2G-Status ausgenommen. Für schulpflichtige Kinder gilt, insofern vorhanden, der Schülerausweis als Nachweis. Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können, sind ebenfalls von diesen Regelungen ausgenommen. Ein entsprechendes Attest muss am Eingang vorgezeigt werden.

    WICHTIG: Auf dem gesamten Stadiongelände gilt die Maskenpflicht. Hierbei ist das Tragen einer medizinischen oder FFP2-Maske erlaubt. Auf dem Sitz- oder Stehplatz darf die Maske abgenommen werden.

    Wir bitten alle Stadionbesucher, die Nachweise bereits vor der Kontrolle bereitzuhalten. Sprich: den gültigen Personalausweis oder Reisepass mit dem digitalen Nachweis in der CovPass- oder der Corona-Warn-App. Sollte der Nachweis nicht digital erfolgen können, sind längere Wartezeiten leider nicht ausgeschlossen.

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  • Spieler in häuslicher Quarantäne

    Spieler in häuslicher Quarantäne

    Trotz vollständiger Impfung hat sich ein Spieler des FC Viktoria Köln mit dem Corona-Virus infiziert. Er hat sich sofort in häusliche Quarantäne begeben. Die Ergebnisse der durchgeführten Testungen bei der Mannschaft verliefen allesamt negativ.

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  • Bittere 0:4-Niederlage bei abgezockten Meppenern

    Bittere 0:4-Niederlage bei abgezockten Meppenern

    Klagen? Verboten! Dass beim morgendlichen lockeren Training mit Albert Bunjaku noch ein Kandidat für den Kader wegfällt, nimmt Cheftrainer Olaf Janßen auf. „Wir sind die personellen Schicksalsschläge bereits gewöhnt. Es ist brutal, dass uns fast unsere gesamte Offensive weggebrochen ist. Aber Jammern hilft nicht. Wir nehmen das an.“

    Janßen nimmt drei Umstellungen vor. Nikolaj Möller startet in der Spitze, Daniel Buballa soll die linke Seite dicht machen und Kai Klefisch das Spiel im Mittelfeld lenken. Wir starten in einem 4-1-4-1 System gegen einen Gastgeber, der „eine echte Einheit ist, sich in jeden Zweikampf wirft und brandgefährlich ist beim Umschaltspiel“ (Janßen).

    Und natürlich ist da auch noch das begeisterungsfähige Meppener Publikum. 7763 Zuschauer pilgern in die Hänsch-Arena, darunter rund 60 Viktoria-Anhänger. An dieser Stelle: Danke, dass ihr eure Jungs unterstützt.

    Die Partie beginnt mit einem Ärgernis. Einige Meppener Fans stören, wohl aus Protest gegen die Ansetzung von Montagsspielen, mit Trillerpfeifen. Schiedsrichter Florian Exner unterbricht die Partie. Der Stadionsprecher fordert die Zuschauer auf, dies zu unterlassen. Es nutzt nichts. Die Unverbesserlichen wollen es nicht sein lassen. Nach zehn Minuten bittet Referee Exner die Mannschaften in die Kabine, unterbricht das Spiel für elf Minuten. Dann kommen die Teams unter dem Applaus der großen Mehrheit der Zuschauer zurück aufs Feld. Es kann weitergehen.

    Wir sind gut im Spiel, technisch die bessere Mannschaft. Es ist eine intensive Partie, Großchancen lassen aber bis Minute 35 auf sich warten. Kai Klefisch fasst sich ein Herz, aber sein Linksschuss rauscht knapp am rechten Pfosten vorbei. Der Gastgeber ist immer dann gefährlich, wenn er den Ball gewinnt und blitzschnell umschaltet. So wie in Minute 41, als einer dieser Konter Luks Tankulic erreicht, der Kapitän bleibt cool, versenkt den Ball aus 14 Metern, erzielt seinen 5. Saisontreffer. Die Hänsch-Arena ist aus dem Häuschen, die Viktoria liegt mit 1:0 hinten.

     

    Mit dem Rückstand geht es in die Pause. Chefcoach Janßen nimmt Moritz Fritz aus der Partie, bringt dafür Patrick Sontheimer. Er soll für mehr Impulse aus dem Mittelfeld sorgen.

    Und wir haben die große Chance zum Ausgleich. Nach einer butterweichen Flanke von Jeremias Lorch steht Nikolaj Möller mutterseelenallein vor Keeper Eric Domaschke, aber sein Kopfball verfehlt das Ziel.

    Und dann passiert etwas, das unsere Bemühungen völlig über den Haufen werfen. Wieder einer dieser schnellen Konter, wieder steht Tankulic vor unserer Hütte, wieder zieht er in Minute 56 unwiderstehlich ab und haut das Ding in die Maschen. Doppelpack des Meppener Kapitäns. Wir liegen 0:2 hinten.

    Können wir antworten? Geht da noch etwas für die Viktoria?

    Janßen bringt Niklas May für Buballa. Und wir haben die nächste Möglichkeit. Florian Heister fuchst sich rechts durch, passt zurück, aber Sontheimers Schuss fehlt die Genauigkeit.

    Dann geht es Schlag auf Schlag. In der 68. Minute trifft Luca Marseiler mit einem fulminanten Freistoß nur den Innenpfosten, Sekunden später rauscht ein Geschoss von Simon Handle knapp am Tor des Gastgebers vorbei.

    Wir kämpfen, geben nicht auf, stemmen uns gegen die drohende Niederlage. 

    Aber dann steht es plötzlich 3:0 für die Meppener. Wieder so ein Konter, den der pfeilschnelle Morgan Faßbender in Minute 73 perfekt abschließt. Und es wird noch bitterer: Der eigewechselte Richard Sukuta Pasu legt in der 88. Minute das 4:0 mit einem Freistoß drauf.

    Dann ist Schluss. Wut, Frust und Niedergeschlagenheit bei der Viktoria. Janßen sagt: „Die Meppener waren abgezockt, sie haben die Tore gemacht, wir nicht. Der Ball muss eben ins Eckige, so ist es nun einmal im Fußball. Jetzt schütteln wir uns durch und dann geben wir im nächsten Spiel gegen Halle wieder Vollgas.“ Meppens Trainer Rico Schmitt lobt trotz der klaren Angelegenheit die Kölner. „Unser Sieg ist mit Sicherheit zu hoch ausgefallen. Ich habe heute fußballerisch eine Viktoria auf Augenhöhe erlebt. Wir waren nur im Ausnutzen unsere Chancen besser.“

    Viktoria Köln

    Moritz Nicolas, Maximilian Rossmann, Christoph Greger, Daniel Buballa (ab 61.: Niklas May), Moritz Fritz (ab 46.:Patrick Sontheimer), Jeremias Lorch, Kai Klefisch, Simon Handle, Florian Heister (ab 71.: Youssef Amyn), Nikolaj Möller

    Tore: 41. Minute: 1:0 Luka Tankulic. 56.: 2:0 Luka Tankulic. 73.: 3:0 Morgan Fassbender

    Gelbe Karten

    Christoph Greger, Florian Heister

    Schiedsrichter

    Florian Exner

    Zuschauer

    7736

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