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  • Heimspiele gegen Braunschweig und Berlin: Vorverkauf läuft!

    Heimspiele gegen Braunschweig und Berlin: Vorverkauf läuft!

    Die Viktoria-Anhänger können sich auf die letzten beiden Heimspiele des Jahres freuen! Am 11. Dezember um 19:00 Uhr ist Eintracht Braunschweig zu Gast im Sportpark Höhenberg, am Freitag, 17. Dezember folgt das Heimspiel gegen Viktoria Berlin. Letzteres wird gleichzeitig das erste Rückrunden-Spiel der Saison 2021/2022 sein. Ab sofort können Tickets für die Partien gekauft werden, denn der Vorverkauf läuft. Wie schon beim Heimspiel gegen den HFC wird die 2G-Regel gelten. Eintrittskarten für die Drittliga-Heimspiele sind im Online-Ticketshop, in der Geschäftsstelle am Stadion und in den bekannten Vorverkaufsstellen (bitte beachten Sie die jeweiligen Öffnungszeiten) erhältlich.

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  • Spieler des Monats November gesucht!

    Spieler des Monats November gesucht!

    Der November neigt sich dem Ende entgegen und auf der Facebook-Seite der Viktoria steht die nächste Wahl zum Spieler des Monats an!

    Zwei Siege aus drei Drittliga-Partien hat die Mannschaft von Cheftrainer Olaf Janßen im November auf dem.Konto stehen. Lediglich die bittere Niederlage beim SV Meppen musste das Team hinnehmen. Beim 2:1 bei Türkgücü München und dem 2:0-Heimsieg gegen den Halleschen FC machten folgende Spieler mit besonders guter Leistung auf sich aufmerksam:

    – Patrick Sontheimer (der diesjährige Neuzugang erzielte nicht nur das 1:0 bei Türkgücü München, sondern brachte auch weiterhin positiv gute Leistungen auf den Platz)

    – Maximilian Rossmann (der Abwehrmann sorgte für Stabilität in der Viktoria-Abwehr und zeigte, welch ein wichtiger Teil des Teams er ist. Gegen Meppen und den HFC führte der 26 Jährige die Mannschaft als Kapitän auf das Feld)

    – Luca Marseiler (in München mit hervorragender Offensivleistung, gegen Halle dann mit einem Doppelpack belohnt. Die Leihgabe vom SC Paderborn machte besonders in diesem Monat von Woche zu Woche mit seiner Leistung auf sich aufmerksam)

    – Florian Heister (auf der Außenbahn sowohl offensiv als auch defensiv aktuell nicht wegzudenken)

    Die Abstimmung findet auf der Facebook-Seite von Viktoria Köln statt. Die Wahl läuft bis Dienstag, 7. Dezember 2021 um 9.00 Uhr. Die Stimme der Viktoria-Anhänger wird durch die jeweiligen Emojis (welche den Spielern zugeordnet sind) gezählt.

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  • Drei Punkte und Booster-Impfung! Danke, Dr. Zastrow

    Drei Punkte und Booster-Impfung! Danke, Dr. Zastrow

    Dr. Jürgen Zastrow ist kein Mann, dem es schwerfällt, Leute zum Zuhören zu bewegen. In der Halbzeitpause der Drittligapartie Viktoria Köln gegen den Halleschen FC ergreift er das Mikrofon und beginnt mit den Gästen des VIP-Zeltes zu sprechen. Wie wichtig impfen für die Bekämpfung von Corona ist. Dass er Verständnis hat gegenüber denen, die bisher sich einer Impfung verweigert haben. Und dass jeder Impfstoff, der zugelassen worden ist, seine Daseinsberechtigung besitzt.

    Dabei klingt die Ansprache des Arztes mit der markanten Fliege nicht oberlehrerhaft oder gar panisch, sondern freundlich und verständlich. So bringt es manch einen Gast zum Lachen, als er von seiner neuesten Taktik erzählt, Erstimpfungen Patienten schmackhaft zu machen: „Ich kaufe eine Familienration ‚Mon Cherie‘ und jeder, der sich impfen lässt, erhält eines.“ Der Arzt weiß, wie man mit Skepsis umzugehen hat, schließlich leitete er selbst bis vor Kurzem das Impfzentrum Deutz.

    Zum Schluss lädt Dr. Zastrow alle Stadiongäste ein, nach dem Spiel zu ihm in die Praxis zu fahren, um eine Booster-Impfung zu erhalten. Dieses Angebot wird auch über die Stadionlautsprecher an die Zuschauer weitergegeben. Und sie kommen: Bis in den Abend frischt der Arzt Impfungen in seiner Praxis in Riehl auf. Somit gehen einige der Anhänger der Viktoria nicht nur mit drei gewonnen Punkten nach Hause, sondern auch mit der Gewissheit, etwas sicherer durch den Alltag zu kommen.

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  • Kölner Pokalduell am 8. Dezember

    Kölner Pokalduell am 8. Dezember

    Im Achtelfinale des diesjährigen Bitburger-Pokals kommt es zum Stadtduell zwischen dem SV Weiden und unserer Viktoria. Nun wurde das Spiel zeitgenau terminiert. Am Mittwoch, 8. Dezember 2021 um 19:30 Uhr, wird die Mannschaft von Cheftrainer Olaf Janßen auf die linke Rheinseite zum Kreisligisten reisen, um ins Viertelfinale einzuziehen.

    Tickets für das Pokalspiel gibt es am Freitag, 3. Dezember sowie am Dienstag, 7. Dezember (von 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr) in der Geschäftsstelle am Sportpark Höhenberg. Erwachsene zahlen für die Partie 12 Euro Eintritt, ermäßigte Tickets kosten sechs Euro. In Weiden gilt die 2G-Regel.

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  • Trotz großem Kampf: U 19 verliert gegen den 1. FC Köln mit 1:5

    Trotz großem Kampf: U 19 verliert gegen den 1. FC Köln mit 1:5

    Viktoria Köln verliert das Spiel gegen den Stadtrivalen 1. FC Köln mit 1:5 (1:2). Im Aggerstadion sahen 150 Besucher, dass die Favoriten aus dem Geißbockheim es dem Nachwuchs der Viktoria schwer machten. Dennoch erzielten die Gastgeber durch Elvin Jashari die zwischenzeitliche Führung (21.). Auch wenn sich unsere A-Jugend nie aufgab, konnten sie die hohe Niederlage nicht abwenden.

    Ausgangslage: Zwischen der letzten Partie in der A-Junioren Bundesliga West und dem Stadtderby gegen den 1. FC Köln lagen 21 Tage. U 19-Coach Marian Wilhelm nutzte diese Zeit für ein Testspiel gegen Ligakonkurrenten Rot-Weiss Essen (3:1) und gegen die Herrenmannschaft des Mittelrheinligisten TuS BW Königsdorf (0:2). Die Gäste von der anderen Seite des Rheins erzielten zuletzt ein 1:1-Unentschieden gegen Bayer Leverkusen, zuvor gab es Siege gegen den SV Darmstadt (3:0) und Fortuna Köln (4:2).

    Personal: Da Benni Hemcke in der 3. Liga sein Startelfdebüt gab, wurde seine Position im Mittelfeld von Joel Vieting eingenommen.

    Spielverlauf: Von Beginn an drückte der 1. FC Köln auf das Tor der Viktoria und wurde seiner Favoritenrolle gerecht. In der 1. Minute faustete Viktoria-Keeper Jakob Brambach einen Ball aus seinem Strafraum, kurz darauf schoss das Spielgerät knapp an seinem rechten Pfosten vorbei (3.). Die in Weiß gekleideten Gäste kannten nur eine Richtung und waren fest entschlossen, ein Tor zu erzielen. Doch ihre Versuche scheiterten entweder am Pfosten (9.) oder konnten von Brambach noch am Kasten vorbeigelenkt werden (10.). Und genau in diese Phase stach ein Befreiungsschlag der Viktoria: Mika Durczok verschaffte sich auf der rechten Seite mit einem Doppelpass mit Luca De Meester ein wenig Platz und zog dann zum Strafraum. Bedrängt von zwei Mann legte er den Ball auf Außenverteidiger Oualid Mhamdi, der das Leder flach durch den Strafraum schickte. Am zweiten Pfosten lief Elvin Jashari ein und haute das Ding aus wenigen Metern in die Maschen für die 1:0-Führung der Viktoria (21.)!

    Die Geißböcke schüttelten sich kurz und gingen dann über zum Gegenangriff. Früh störten sie den Spielaufbau der Höhenberger, gewannen die Kugel und fanden Damion Downs im Strafraum: 1:1 (28.). Downs war auch kurz vor der Halbzeit der Spieler im Mittelpunkt, als nach Ballverlust von Durczok Winzent Suchanek eine Anspielstation im Sechszehner suchte. Dieser fand mit seiner Hereingabe Downs, der abgezockt auf 1:2 stellte (40.). Die Viktoria versuchte noch eine Antwort zu finden vor der Halbzeit, doch Mhamdis Schuss flog in den wolkenbedeckten Himmel. Dann pfiff Schiedsrichter Tobias Esch zur Halbzeit.

    Die Viktoria kam mit frischem Mut aus der Kabine und zeigte Ambitionen. Murat Aydin gewann den Ball gut 35 Meter vor dem Tor der Geißböcke, steckte durch auf De Meester und der zog ab – doch sein Schuss flog links am Pfosten vorbei (54.). Kurz darauf zappelte die Pille im Netz, nur leider im Tor der Viktoria. Maximilian Schmid kam an der Strafraumkante an das Spielgerät und schoss fast aus dem Stand ins rechte Eck (57.). Die Viktoria hatte sich von dem Treffer noch nicht richtig erholt, da klingelte es erneut: Diesmal war es Downs, der mit seinem Treffer den Dreierpack schnürte (63.). Sehenswert fand er einen Weg an drei Viktoria-Spielern vorbei und schloss unhaltbar für Keeper Brambach ab.

    Wer jetzt gedacht hätte, dass der Höhenberger Nachwuchs nun die Segel streichen würde, der sah sich eines Besseren belehrt. Weiterhin boten sie dem Gegner die Stirn – und der griff weiter an. In der 79. Minute kamen die Geißböcke erneut in den Strafraum und Downs legte den Ball vorbei an Brambach, doch Ilhan Altuntas konnte den Schuss mit der Hacke klären. Zumindest für den Augenblick, denn Vladislav Fadeev stand goldrichtig und schob zum 1:5-Endstand ein. Ein verdienter Sieg für die Gäste, der allerdings zu hoch ausfiel.

    Stimme zum Spiel: „Der 1. FC Köln ist eine Top-Mannschaft in dieser Liga. Wie erwartet konnten sie auf dem Platz ihre individuelle Klasse unter Beweis stellen“, sagte Marian Wilhelm nach Abpfiff, „um gegen so ein Team zu gewinnen, braucht man einen Sahnetag – und den hatten wir heute nur phasenweise.“

    Aufstellung Viktoria Köln: Jakob Brambach – Tim Schirmer, Rexhep Ajdari, Ilhan Altuntas (84., Eliot Albert), Oualid Mhamdi – Ben Hompesch (65., Florian Engelhardt), Murat Aydin (77., Fabrizio Fili), Luca De Meester (77., Kian Assadollahi), Joel Vieting, Mika Durczok – Elvin Jashari

    Tore: 1:0 Elvin Jashari (21.), 1:1 Damion Downs (28.), 1:2 Damion Downs (40.), 1:3 Maximilian Schmid (57.), 1:4 Damion Downs (63.), 1:5 Vladislav Fadeev (79.)

    Zuschauer: 150

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  • Viktoria siegt 2:0! Lucas Doppelpack zum 1. Advent

    Viktoria siegt 2:0! Lucas Doppelpack zum 1. Advent

    Sportlicher Befreiungsschlag unserer Viktoria!

    Den Halleschen FC 2:0 besiegt. 17 Punkte aus acht Spielen gesammelt. Sprung auf Tabellenplatz 13. Fünf Zähler Abstand auf einen Abstiegsrang. Besser hätte es am 1. Advent in Höhenberg nicht laufen können. Matchwinner ist Luca Marseiler mit einem Doppelpack.

    Olaf Janßen muss angesichts der Verletztenmisere wieder einmal improvisieren. Und greift in die Trickkiste. Ohne Stoßstürmer, dafür setzt unser Cheftrainer auf den spielstarken Luca Marseiler als Mann in der Spitze. Benjamin Hemcke, mit 18 Jahren der jüngste Spieler auf dem Platz, beackert die rechte offensive Seite. Simon Handle stürmt auf links. Eine taktische Umstellung, die sich als Volltreffer erweisen sollte.  

    Mit einem Blitzstart unserer Viktoria geht es los. Kluger Pass von Patrick Sontheimer. Luca Marseiler dreht sich um seinen Gegenspieler, zieht aus spitzem Winkel ab. Drin ist das Ding. 1:0-Führung nach 118 Sekunden. Traumstart!

    Gibt das unserer Truppe Selbstvertrauen? Halle will schnell den Ausgleich, drückt. Kommt zu einer großen Kopfballchance von Kapitän Jonas Nietfeld, Schiedsrichter Mario Hildenbrand entscheidet auf Abseits. Ein diskussionswürdiger Pfiff. Also durchschnaufen, Glück gehabt. Die Viktoria befreit sich, geht vorne drauf, setzt den Gast in deren eigener Hälfte unter Dauerstress. Und das führt in Minute 20 zu einem folgenreichen Fehler. Halle spielt die Kugel hinten rum, Benjamin Hemcke grätscht dazwischen und legt zurück, Marseiler ist zur Stelle und netzt aus zwölf Metern ein. Doppelpack unserer Nummer 30. Grenzenloser Jubel beim eigenen Anhang. Wir führen 2:0!

    Bloß nicht übermütig werden. Weiter konzentriert bleiben. Das Ding ist noch lange nicht durch.

    Cheftrainer Olaf Janßen tigert in seiner Coachingzone hin und her, feuert seine Spieler an, gibt Anweisungen. Wir kontrollieren die Partie. Dann ist Pause. Kraft sammeln für die Aufholjagd des Halleschen FC.

    Deren Trainer Florian Schnorrenberg reagiert mit einem Dreierwechsel. Aber auch seine Personalrochade ändert nichts an der Überlegenheit unserer Viktoria. Wir kontrollieren Ball und Gegner und kommen in Minute 65 zu einer Doppelchance: Erst verfehlt Kai Klefisch mit einem raffinierten Fernschuss das Ziel, anschließend klatscht ein Geschoss von Simon Handle an die Querlatte. Das wäre die endgültige Entscheidung gewesen.

    Nach 71 Minuten ist für Luca Marseiler der erfolgreiche Arbeitstag vorbei. Mr. Doppelpack verlässt unter großem Applaus der Anhänger den Rasen. Dafür kommt Timmy Thiele. Für den Stürmer ist es nach langer Verletzungspause der erste Einsatz seit dem 2. Oktober. Elf Minuten vor dem Anpfiff hat er die große Möglichkeit zum 3:0. Nach einem feinen Sontheimer-Zuspiel steht er allein vor Keeper Daniel Mesenhöler, der mit einer Fußabwehr einen weiteren Gegentreffer verhindert. Neun Minuten später steuert Thiele alleine auf das Tor des HFC zu, der eingewechselte Jan Löhmannsröben nietet ihn um und sieht folgerichtig die Rote Karte. Viktoria neun Minuten in Überzahl. Wir dominieren die Partie nach Belieben, haben Großchancen, die wir allerdings nicht nutzen. Dann ist Schluss. Völlig verdienter, souveräner Sieg. Janßen schickt seine Mannschaft in die Fankurve. La Ola und glückliche Gesichter, wohin das Auge reicht.

    „Ich bin stolz auf meine Jungs“, sagt ein sichtlich erleichterter Viktoria-Trainer, „das war nach dem 0:4 in Meppen die richtige Antwort. Meine Mannschaft hat Charakter gezeigt. Vor den schweren Partien gegen Kaiserslautern und Braunschweig war das ein Dreier, der uns guttut.“

    Auch Marseiler spricht von einem „hochverdienten Sieg, weil wir es defensiv und offensiv viel besser gemacht haben als in Meppen.“

    Unsere Aufstellung: Moritz Nicolas, Florian Heister, Maximilian Rossmann, Christoph Greger, Daniel Buballa (ab 57.: Niklas May), Kai Klefisch, Moritz Fritz, Patrick Sontheimer, Benjamin Hemcke (ab 88.: Jeremias Lorch) Simon Handle, Luca Marseiler (ab 71.: Timmy Thiele)

    Schiedsrichter: Mario Hildenbrand

    Gelbe Karten:

    Viktoria Köln: Moritz Fritz

    Hallescher FC: Michael Eberwein, Fynn Otto

    Rote Karte: Jan Löhmannsröben

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  • Gegnercheck: Viktoria empfängt den Halleschen FC

    Gegnercheck: Viktoria empfängt den Halleschen FC

    Hoch ambitioniert startete der Hallescher FC in die Spielzeit. Oben mitspielen lautete das Motto der Rot-Weißen. Nach 16 Spieltagen belegt die Mannschaft von Trainer Florian Schnorrenberg lediglich Platz elf, sechs Zähler trennt Halle von Rang drei. Mittelmaß statt Spitze. Nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge möchte der HFC das Ruder herumreißen und gegen die Viktoria am Sonntag (Anpfiff: 14:00 Uhr) einen Sieg einfahren.

    Bisherige Saison: Ende Sommer legte der HFC einen guten Start hin. Aus den ersten fünf Spielen holte die Mannschaft von Florian Schnorrenberg zehn Punkte, zweimal blieb man ohne Gegentor. Doch dann begannen sich die Verletzungsausfälle bemerkbar zu machen, aus den nächsten elf Partien erspielten sich die Rot-Weißen lediglich elf Zähler. Zumindest im Landespokal scheint alles wie geplant zu laufen: Der Hallesche FC steht im Halbfinale dem Oberligisten Einheit Wernigerode gegenüber, der HFC ist in diesem Turnier bisher ohne Gegentor.

    Kader: Zehn neue Spieler wurden über den Sommer im Leuna-Chemie-Stadion begrüßt. Zusammen sollte der Kader den Wegfall der Verteidigungssäulen Antonios Papadopoulos (zu BVB II), Lukas Boeder (zu 1. FC Saarbrücken) und Stipe Vučur (zum rumänischen FCSB) kompensieren. Auch wenn man in dieser Saison bereits nach 16. Spieltagen 25 Tore kassiert hat, muss gesagt werden, dass in der letzten Spielzeit zum gleichen Zeitpunkt 26 Gegentreffer auf dem Konto standen. Von den Neuankömmlingen konnten sich manche bereits in den Kreis der Stammspieler heben: Niklas Kreuzer (von Dynamo Dresden) ist fast jedes Spiel auf dem Flügel zu finden, so wie Kebba Badjie (ausgeliehen von Werder Bremen). Eine weitere Neuverpflichtung sollte den Anhängern der Viktoria bekannt vorkommen. Torwart Daniel Mesenhöler, der in der Saison 2019/2020 18-mal zwischen den Pfosten der Höhenberger stand, ist nun von Heracles Almelo an die Saale gewechselt. Für den HFC darf der Goalkeeper im Landespokal ran (zwei Spiele, kein Gegentor).

    Der Kapitän: Jonas Nietfeld ist in der zweiten Saison in Folge der Spielführer des HFC. Der 27-Jährige ist im Mittelfeld zu Hause, wird aber seit dem Sommer in der Innenverteidigung eingesetzt. Bisher verpasste Nietfeld keine Minute in der Drittligasaison.

    Der Torjäger: Michael Eberwein ist zurzeit der gefährlichste Torschütze der Spielklasse. Zehnmal traf Eberwein in 16 Drittligapartien, beim 4:4-Unentschieden gegen den SC Verl schoss der 25-Jährige sogar einen Dreierpack. Kurios ist allerdings, dass Halle erst zweimal gewinnen konnte, wenn der Mittelfeldspieler einnetzte.

    Der Trainer: Florian Schnorrenberg kam auf der Zielgraden der vorletzten Saison zum abstiegsgefährdeten HFC. Nachdem er den Klub von der Saale an das sichere Ufer rettete, wurde sein Vertrag verlängert – zurzeit bis Sommer 2023. Statistisch gesehen gewinnt er mit dem Halleschen FC 36 % seiner Spiele, verliert allerdings auch 31 %.

    Personalsituation: Die Krankenbetten beider Mannschaften sind gut belegt. So fehlt unserer Viktoria Seokju Hong (Mittelhandbruch), Lenn Jastremski (Außenbandriss), Patrick Koronkiewicz (Adduktorenprobleme), Sebastian Mielitz (Aufbautraining nach Syndesmoseriss), David Philipp (Außenmeniskusanriss) und Marcel Risse (Muskelverletzung) sicher, bei weiteren Spielern ist ein Einsatz fraglich. Zudem ist ein Spieler nach einem positiven Corona-Befund in Quarantäne. Doch auch der Hallesche FC kann am Sonntag nicht aus dem Vollen schöpfen: Aaron Herzog (Kreuzbandriss), Toni Lindenhahn (Knorpelschaden), Jan Löhmannsröben (Trainingsrückstand), Sven Müller (Sprunggelenkfraktur), Sören Reddemann (Wadenbeinbruch), Marcel Titsch Rivero (Wadenprobleme) und Tom Zimmerschied (Aufbautraining) können nicht eingesetzt werden. Zudem fallen zwei Spieler bei dem Team von der Saale aus, da sie positiv auf Corona getestet worden sind und sich nun in häuslicher Quarantäne befinden.

    Pflichtspiel-Bilanz aus Viktoria-Sicht:

    Gesamt: 2 Sieg, 0 Unentschieden, 2 Niederlagen

    Heim: 1 Siege, 0 Unentschieden, 1 Niederlage

    Auswärts: 1 Sieg, 0 Unentschieden, 1 Niederlage

    Die Partie in den Medien: Anpfiff der Partie ist am Sonntag um 14:00 Uhr. Für alle, die nicht in den Sportpark Höhenberg kommen können, wird das Spiel zwischen Viktoria Köln und dem Halleschen FC ab 13:45 Uhr live bei Magenta Sport übertragen. Über die Social-Media-Kanäle (Facebook, Instagram, Twitter, YouTube) und den Liveticker auf der Viktoria-Homepage werden die Anhänger ebenfalls auf dem Laufenden gehalten.

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  • Seokju Hong im Porträt: Seine verrückte Vussball-Reise um die halbe Welt

    Seokju Hong im Porträt: Seine verrückte Vussball-Reise um die halbe Welt

    Seokju Hong kommt am Stadtrand von Seoul, der Hauptstadt von Südkorea, zur Welt. Hochhäuser soweit das Auge reicht. Vollgestopfte Straßen. Während die meisten seiner Klassenkameraden Baseball- Fans sind (der größte Sport in Korea), weiß der achtjährige Seokju schon genau, was er werden will: Vussballer.

    Mit zwölf Jahren kommt Hong zu E-Land, dem zweitgrößten Klub Seouls. Die erste Mannschaft spielt in der zweiten koreanischen Liga, die Jugend verfügt über ein Nachwuchsleistungszentrum. Doch nach ein paar Jahren reicht ihm das nicht mehr. Er will mehr. Er will nach Deutschland. Warum nicht England? Oder Spanien? Seokju Hong sagt: „In Südkorea wurde ich zu einem guten Techniker ausgebildet. Doch ich wollte körperbetonten Vussball kennenlernen, dafür war die Bundesliga bekannt.“

    Sein Abenteuer beginnt. Er ist gerade einmal 15 Jahre alt, als er den Traum mit seinen Eltern teilt. Sie unterstützen ihn und finden über einen Freund in München einen Berater, der jemanden beim SV Bergisch Gladbach 09 kennt. Noch im Herbst des gleichen Jahres landet Hong in Köln, lebt ab sofort bei dem Berater und pendelt mit der Regio nach Bergisch Gladbach. Wie war der Start in einem neuen Land, wo alles fremd ist? Höflich antwortet der Stürmer, den alle nur ‚Ju‘ rufen: „Ich war mutig, aber natürlich muss man sich an vieles gewöhnen. Zum Beispiel, dass Köln ein bisschen langsamer ist als Seoul. Dafür gibt es hier den Weihnachtsmarkt. Ich liebe es, von Bude zu Bude zu schlendern und die Stimmung aufzusaugen.“

    Für Hong gibt es von nun an nur noch Vussball. Der Sportverein setzt den talentierten 15-Jährigen direkt bei der U 19 ein. „Alle im Team waren nett zu mir, weil ich noch so jung war“, erinnert sich Ju an seine Zeit bei Bergisch Gladbach zurück, „doch in den Spielen hatte ich manchmal Angst. Viele Gegner waren älter und stärker als ich. Aber ein koreanischer Mitspieler namens Dong Min-Park hat mir geholfen, mich hier einzufinden.“

    Nach sechs Monaten ziehen seine Mutter und sein Bruder nach. Der Bruder, weil er Deutsch lernen will, die Mutter, weil sie ihren Sohn vermisst. Nachdem der Trainer seiner U 19 den Verein verlässt, wechselt Hong zum SV Deutz 05, wo er ebenfalls in der A-Jugend spielt. Warum hat der Spieler, der für den Vussball um die halbe Welt gereist ist, sich nicht für ein Probetraining bei einem der Top-Klubs am Rhein beworben? „Ich habe immer gewartet, dass ein Verein auf mich zukommt“, erklärt er, „bis dahin habe ich fleißig trainiert.“

    Nicht viel sagen, lieber viel trainieren, lautet die Denkweise des Seokju Hong. Selbst als Corona die Mittelrheinliga unterbricht, in der der Nachwuchsstürmer spielt, trainiert er weiter. Zu Hause die Muskeln trainieren, im Park an der Kondition arbeiten, auf dem Bolzplatz an der Technik feilen. Malochen für den Traum Profivussballer.

    Eines Tages klingelt das Telefon. Marian Wilhelm, der damalige U 17-Coach von Viktoria Köln, will den mittlerweile über 1,80 Meter großen Nachwuchsspieler nach Höhenberg holen. Ju zögert nicht und spielt ab sofort bei den A- und B-Junioren, wobei im Sommer 2020 Corona den Nachwuchsvussball stoppt. Doch Profimannschaften dürfen spielen. So kommt in der letzten Saison der 17-jährige Hong zu seinem ersten Einsatz im Drittliga- Team. Testspiel gegen die U 23 des 1. FC Köln. Zwanzig Minuten vor Schluss wird er eingewechselt. „Ich lag am Abend davor wach und habe immer wieder darüber nachgedacht, was morgen auf dem Platz passieren wird“, erinnert er sich zurück, „doch sobald es losging, fiel die Nervosität einfach von mir ab.“ In der 82. Minute erzielt er den zwischenzeitlichen Ausgleich, doch letztendlich verliert Viktoria mit 1:2.

    Von nun an trainiert der Koreaner häufiger mit den Profis, was ihm zu Beginn schwerfällt. „Ich war nicht so selbstsicher wie sonst und habe Angst gehabt, Fehler zu machen“, gibt Hong zu. Das fällt auch Marian Wilhelm auf und der Coach hilft dem Stürmer, mutiger zu agieren. In der laufenden Saison kommt er im Heimspiel gegen Waldhof Mannheim zu seinem ersten Drittligaeinsatz. Auch hier ist der Stürmer direkt erfolgreich und bereitet einen Treffer vor. „Ich spiele viel lieber in der 3. Liga als in der A-Junioren Bundesliga, denn im Profivussball gibt es mehr Fans“, lacht er, „mehr Zuschauer heißt mehr Spaß.“

    Sein erstes Drittligator schießt Hong keine drei Monate später beim 2:1-Sieg gegen Türkgücü München, sein Gefühl beim ersten Pflichtspieltreffer seiner Karriere beschreibt er mit „einfach top“. Es läuft für den Nachwuchsspieler. Doch im Testspiel gegen den VfL Bochum bricht er sich die Hand. Nach der Operation muss er nun für ein paar Wochen pausieren, was den Stürmer sichtlich bedrückt. Tagelang darf er nicht trainieren. Also schaut er Netflix, hört K-Pop (Anm. d. Red. koreanischer Pop), geht sonntags in die Kirche und bereitet sich auf seine Fahrschulprüfung vor. Und was kommt auf den Esstisch, Seokju? „Fisch. Sehr gerne scharf.“ Dann lacht er herzlich: „Aber ich mag auch Döner.“

    Im ‚Hankki‘, einem Koreaner am Friesenplatz, kennt jeder den Nachwuchsspieler der Viktoria. In der fröhlich lauten Umgebung wird er plötzlich ernst. Er lehnt sich über den Tisch, ihm ist wichtig, dass man ihn versteht. „Ich will, dass die Leute wissen: Wenn ich wieder fit bin, will ich in der U 19 und in der 1. Mannschaft so viel Spielpraxis bekommen und so viele Tore schießen wie nur möglich.“

    Die Reise des Seokju Hong ist noch lange nicht zu Ende. Sie hat gerade erst begonnen…

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  • Black Weekend bei der Viktoria! 20 % AUF ALLES!

    Black Weekend bei der Viktoria! 20 % AUF ALLES!

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  • Coronaverordnung: U 16- und 17-Pflichtspiele bis 2022 abgesetzt

    Coronaverordnung: U 16- und 17-Pflichtspiele bis 2022 abgesetzt

    Seit dem 24. November 2021 gilt in NRW eine neue Coronaschutzverordnung. Der Fußball-Verband Mittelrhein (FVM) ändert dementsprechend auch seine Regeln für den Sportbetrieb im Nachwuchsbereich: Für die Altersklassen der Bambini bis einschließlich der C-Jugend besteht weiterhin die 3G-Regelung, da Schüler bis einschließlich 15 Jahren aufgrund der regelmäßigen Schultestungen keine Nachweise erbringen müssen. Die Pflichtspiele der A- und B-Jugend hingegen werden für das Jahr 2021 abgesetzt, sofern sie vom Fußball-Verband Mittelrhein organisiert sind.

    Der FVM trägt damit dem Umstand Rechnung, dass Impfungen für diese Altersgruppen erst zu einem späteren Zeitpunkt möglich waren. „Das ist ein Aufruf an alle Spieler dieser Altersgruppe, sich impfen zu lassen“, sagte Yannik Hohmann, Administrativer Leiter unseres Nachwuchsleistungszentrums. Der Trainings- und Freundschaftsspielbetrieb für Viktorias U 16 und U 17 ist unter Einhaltung der 2G-Regelung weiterhin möglich. Auch hier gilt, dass übergangsweise ein höchstens 48 Stunden alter, negativer PCR-Test ausreicht.

    Unsere U 19 ist nicht von dieser Maßnahme betroffen. Da das Team von Trainer Marian Wilhelm in der A-Junioren Bundesliga West spielt und diese Spielklasse nicht dem FVM, sondern dem DFB unterliegt, kann es weiterhin bei Pflichtspielen antreten.

    Weitere Infos zum Sportbetrieb des FVM unter der neuen Coronaschutzverordnung gibt es hier.

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