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  • Gegnercheck: Wundertüte Würzburg

    Gegnercheck: Wundertüte Würzburg

    Am Sonntag (Anpfiff: 14:00 Uhr) sind die Würzburger Kickers zu Gast im Sportpark Höhenberg. Ein Duell auf Augenhöhe, denn während die Viktoria derzeit Tabellenplatz 18 in der 3. Liga belegt, ist der Zweitligaabsteiger mit sieben Punkten aus elf Spielen der direkte Verfolger der Höhenberger. Das Spiel verspricht also spannend zu werden, denn die Unterfranken kommen mit einem neuen Trainer.

    Bisherige Saison: Die Rothosen standen in der vergangenen Saison nach einer 1:3-Niederlage gegen den VfL Osnabrück als erster Absteiger in der 2. Bundesliga fest. Damit mussten die Unterfranken nach nur einem Jahr im Unterhaus wieder in die dritthöchste Spielklasse zurück. Doch auch in der 3. Liga scheint für die Kickers nicht alles rund zu laufen: Nach Auftaktniederlagen gegen 1860 München (0:1) und den SC Verl (0:1), folgten Unentschieden und Niederlagen, ehe man am neunten Spieltag gegen den 1. FC Magdeburg (2:1) den ersten Saisonsieg feiern konnte. An diese Leistung wurde in den darauffolgenden Partien allerdings nicht angeknüpft: Sowohl das Spiel gegen den SV Wehen Wiesbaden (0:4), als auch gegen Dortmund II (0:2) verloren die Unterfranken ohne ein Tor zu erzielen.

    Kader: In den vergangenen elf Spielen trafen die Kickers lediglich fünfmal und sind somit die torungefährlichste Mannschaft der Liga. Eine Rolle bei dieser Statistik spielt der Abgang des Top-Torjägers der vergangenen Zweitligasaison: Ridge Munsy traf zehnmal in 43 Zweitligaspielen für Würzburg und Erzgebirge Aue. Nach dem Zweitligaabstieg wechselte der Mittelstürmer allerdings zu Aufsteiger Hansa Rostock. Der vom Karlsruher SC ablösefrei verpflichtete Marvin Pourié sollte diesen Wechsel mit seiner Erfahrung kompensieren. In der Saison 2018/2019 verhalf er dem Karlsruher SC mit 22 Toren entscheidend zur Rückkehr ins Unterhaus. Doch nach gerade einmal zwölf Minuten im Pokalspiel gegen den SC Freiburg am 8. August zog sich der Mittelstürmer eine muskuläre Verletzung im hinteren Oberschenkel zu und stand den Rothosen daher bis Ende August nicht zur Verfügung. Zuletzt stand der 30-Jährige zwar wieder in der Startelf, an der Würzburger Torflaute änderte dies allerdings nichts.

    Spieler Im Fokus: Durchaus bezeichnend für die bisherige Saison der Würzburger Kickers ist, dass Torwart Hendrik Bonmann wohl einer der besten Spieler in der Elf der Unterfranken ist. Mit insgesamt 35 Paraden (viertbester Ligawert) war es dem 1,94 Meter großem Schlussmann oftmals möglich, noch schlimmeres für den FWK zu verhindern. Der 27-Jährige unterschrieb am 1. Oktober 2020 bei den Kickers und hat seitdem 32-mal für die Unterfranken zwischen den Pfosten gestanden. Außerdem führte er die Elf des FWK in dieser Saison bereits zehnmal als Kapitän auf das Spielfeld und besticht somit auch durch seine Führungsqualitäten. Torsten Ziegner, ehemaliger Trainer der Würzburger Kickers, begründet die Wahl von Hendrik Bonmann als stellvertretender Kapitän wie folgt: „Hendrik ist ein sehr emotionaler und lauter Typ, der reißt ein ganzes Team mit.“

    Der Trainer: Seit April 2021 wechselten die Würzburger Kickers viermal den Trainer. Nachdem Torsten Ziegner am 4. Oktober freigestellt wurde und Ex-Profi Sebastian Neumann sowie Ex-Trainer Dieter Wirsching die Arbeit interimsweise übernommen hatten, wird nun Danny Schwarz neuer Cheftrainer der Kickers. Zuletzt betreute der gebürtige Göppinger die unter Vertrag stehenden und zu anderen Vereinen ausgeliehenen Talente des deutschen Rekordmeisters. Seine aktive Karriere beendete Schwarz 2012 bei Bayern II und hat seitdem sämtliche Jugendmannschaften des Rekordmeisters trainiert. Im Frühjahr coachte er sogar kurzzeitig die U 23 der Bayern. In Würzburg ist man sich indes sicher, den richtigen Trainer für die Mannschaft gefunden zu haben. „Danny hat sehr viel Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Talenten. Unsere Mannschaft ist jung und wir glauben, dass er das Team formen und jeden einzelnen Spieler auf das nächste Leistungslevel bringen kann“, meint Vorstandsvorsitzender Christian Jäger. Auch Danny Schwarz zeigt sich optimistisch gegenüber seiner neuen Aufgabe. Seinerseits hielt er daher fest: „Die Herausforderung bei den Kickers reizt mich sehr. Ich danke den Verantwortlichen für das Vertrauen und freue mich auf die Arbeit mit einer jungen Mannschaft, in der viel Potenzial steckt. Wir werden intensiv arbeiten und hoffentlich auch schnell Erfolge einfahren.“ Ob dieser Erfolg schon am Sonntag gegen die Viktoria gefeiert werden kann, bleibt abzuwarten. Um keine Zeit im Abstiegskampf zu verlieren, fand heute um 10:30 Uhr in Würzburg jedenfalls bereits das erste gemeinsame Training in der neuen Konstellation statt.

    Historie: Die Würzburger Kickers haben in ihrer Vereinshistorie bereits einige Tiefschläge erlebt. Nicht nur nach dem ersten- und zweiten Weltkrieg stand der Verein buchstäblich vor einem Trümmerhaufen, sondern auch in den Spielzeiten 2000/2001 und 2002/2003 verzeichneten die Kickers mit den Abstiegen in die Bezirksoberliga und schließlich in die Bezirksliga Unterfranken Mitte, zu dieser Zeit lediglich die siebte Spielklasse, eine sportliche Talfahrt, die den Verein beinahe in die Insolvenz getrieben hätte. Nach drei Spielrunden in der Landesliga konnte der FWK in der Saison 2007/2008 allerdings nicht nur den abermaligen Aufstieg in die Landesliga feiern, in den darauffolgenden Jahren erarbeiteten sich die Rot-Weißen durch Aufstiege den Weg ins Fußball-Unterhaus in der Saison 2015/2016. Sportliche Talfahrten sind in Würzburg also durchaus bekannt, wurden bis jetzt aber auch immer durchgestanden.

    Bisherige Bilanz: Bisher trafen die beiden Mannschaften zweimal aufeinander, wobei jeder das Heimspiel für sich entschied. Zuletzt waren die Kickers am 1. Juli 2020 im Sportpark Höhenberg zu Gast. An diesem Tag stellte die Viktoria gleich mehrere Rekorde auf, denn mit einem 5:1-Sieg feierten die Höhenberger nicht nur den bisher höchsten Sieg in der 3. Liga, sondern mit Alexander Höck konnte auch der damalige jüngste Torschütze der Viktoria-Geschichte beglückwünscht werden. Das gerade einmal 18 Jahre und drei Monate alte Eigengewächs der Viktoria netzte in der zweiten Minute der Nachspielzeit zum 5:1 ein und schrieb damit ein Stück Vereinsgeschichte. Zuvor erzielte im Sportpark Höhenberg Mike Wunderlich einen Doppelpack (55., 89.), auch Jonas Carls (58.) und Michael Seaton (63.) trafen.

    Die Partie in den Medien: Anpfiff der Partie ist am Sonntag um 14:00 Uhr. Für alle, die nicht im Sportpark mitfiebern können, wird das Spiel zwischen den Würzburger Kickers und Viktoria Köln ab 13:45 Uhr live bei Magenta Sport übertragen. Über die Social-Media-Kanäle (Facebook, Instagram, Twitter, YouTube) und den Liveticker auf der Viktoria-Homepage werden die Anhänger ebenfalls auf dem Laufenden gehalten.

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  • Kai Klefisch ist der Spieler des Monats September!

    Kai Klefisch ist der Spieler des Monats September!

    Die Viktoria-Anhänger haben entschieden: Spieler des Monats September ist Mittelfeldakteur Kai Klefisch. Bei der monatlichen Facebook-Abstimmung setzte sich der 21-Jährige gegen Simon Handle, Moritz Nicolas und David Philipp durch.

    Klefisch stand im September ganze zwölf Minuten nicht auf dem Platz. Der Dauerbrenner wurde im Spiel gegen den 1. FC Saarbrücken für seine tolle Leistung von den Fans zum ‚Held des Spieltags‘ gewählt. Für das Eigengewächs der Viktoria sind solche Auszeichnungen mittlerweile nichts neues mehr: Im vergangenen Jahr wurde der Mittelfeldspieler Spieler des Jahres 2020. 

    Anfang November findet das nächste Fan-Voting statt. Dann wird der Spieler des Monats Oktober von den Viktoria-Anhängern auf Facebook gewählt. Aus den Gewinnern der jeweiligen Monate wird es am Ende des Jahres die Spieler des Jahres Wahl geben.  

    Die Spieler des Monats aus diesem Jahr im Überblick:

    Mike Wunderlich (Januar bis März)

    Michael Schultz (April)

    Timmy Thiele (Mai)

    Youssef Amyn (Juni)

    Youssef Amyn (Juli)

    Simon Handle (August)

    Kai Klefisch (September)

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  • Frank Bleydorn sagt auf Wiedersehen

    Frank Bleydorn sagt auf Wiedersehen

    Frank Bleydorn verabschiedet sich bei Viktoria Köln. Der 50-Jährige, der seit Juli 2019 als Leiter Medien und Kommunikation für die Höhenberger agierte, beendet seine Tätigkeit bei den Rechtsrheinischen.

    „Das waren zwei schöne Jahre bei Viktoria Köln“, so Bleydorn. „Gerade die Unterstützung der Spieler und Trainer werde ich in sehr positiver Erinnerung behalten. Darüber hinaus möchte ich mich herzlich bei meinem eigenen Team, den Kolleginnen und Kollegen bei der Viktoria sowie allen Medienvertretern für die gute Zusammenarbeit bedanken. Ein besonderes Dankeschön gilt den Anhängern des Klubs, die sich mir gegenüber immer sehr kooperativ verhalten haben.“

    In den letzten Monaten sei der Wunsch gereift, sich einer anderen Herausforderung zu stellen. „Ich denke, ich habe während meiner Tätigkeit für Viktoria Köln viele Impulse im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit gesetzt und viele Arbeitsprozesse standardisiert“, so Bleydorn, „daher ist jetzt ein guter Zeitpunkt, um den Weg frei zu machen. Ich bin mir sicher, dass Andreas Rettig mit seinem riesigen Netzwerk in Kürze eine großartige Neubesetzung der Position präsentieren wird.“ Der Klub von der Schäl Sick bedankt sich beim Leiter für Medien und Kommunikation. „Frank Bleydorn hat während seiner Zeit bei der Viktoria Spuren hinterlassen und ist ein immer willkommener Gast bei unserer Viktoria“, so das einhellige Statement von Vorstand und Geschäftsführung der Viktoria.

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  • Neues aus dem Verein

    Neues aus dem Verein

    Hier sind wieder ein paar interessante Kurznachrichten rund um Viktoria Köln.

    Fanbus: Auch zum Auswärtsspiel bei Borussia Dortmund II soll es wieder einen Fanbus der Viktoria geben. Anmeldungen hierzu gehen an Heike Weißweiler, die Fanbeauftrage der Viktoria. Informationen zum Ticketing für das Dortmund-Spiel folgen in Kürze. Infos zu den Fahrpreisen des Fanbusses gibt es auf der Viktoria-Homepage.

    Youssef Amyn und Lenn Jastremski: Gleich zwei junge Offensivspieler der Viktoria sind aktuell mit den Nachwuchs-Nationalmannschaften unterwegs. Dabei kam Youssef Amyn beim 6:1-Erfolg am 6. Oktober gegen die Slowakei zum nächsten Startelf-Einsatz. Beim 2:1-Sieg der Deutschen am Samstag gegen Portugal wurde er in der 73. Minute eingewechselt. Lenn Jastremski kam beim 0:0 der U 20 in Polen zu weiteren Nationalmannschaftsminuten.

    A-Junioren: Nach dem 4:0-Sieg der Viktoria gegen Fortuna Köln am 2. Oktober geht es für die Höhenberger am Sonntag in der A-Junioren Bundesliga West weiter. Das Team von Cheftrainer Marian Wilhelm tritt dann um 11.00 Uhr beim MSV Duisburg an. Während die Viktoria, aktuell Tabellenfünfter, zuletzt im Stadt-Derby klar gewann, erreichten die Zebras immerhin ein 1:1 bei Borussia Dortmund. Damit steht Duisburg auf Rang zehn.

    Daniel Zillken: Daniel Zillken kehrt zum Bonner SC zurück. Der 54-Jährige, der bereits vom 1. Juli 2014 bis zum 10. November 2018 als Trainer für die „Rheinlöwen“ tätig war, wird ab dem 1. Januar Geschäftsführer Sport und Sportdirektor beim BSC. Zurzeit ist Zillken noch für Viktoria Köln tätig. Hier arbeitet er bis zum Jahresende als Chef-Scout, ehe er dann seine neue Aufgabe beginnt.

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  • Sonntagsspiel: Würzburg in Köln zu Gast

    Sonntagsspiel: Würzburg in Köln zu Gast

    Nach dem PSD-Bank Cup ist vor der 3. Liga! Nach dem faszinierenden Fußball-Fest mit dem 1. FC, Fortuna und Viktoria Köln geht es am Sonntag im Sportpark Höhenberg wieder um Meisterschaftspunkte. Dabei sind die Würzburger Kickers zu Gast. Zur Erinnerung: Während die Viktoria zuletzt beim SV Wehen Wiesbaden ein 1:1 in Unterzahl erreichte (Moritz Fritz sah die Gelbrote Karte), kassierte Würzburg in der 3. Liga ein 0:2 bei der Bundesliga-Reserve von Borussia Dortmund. Die Folge: Die Kickers stellten Trainer Torsten Ziegner, seinen Assistenten Michael Hiemisch und Sportvorstand Sebastian Schuppan frei.

    Interimsweise haben danach der frühere Spieler Sebastian Neumann und Dieter Wirsching (führte die Kickers 2012 zurück in die Regionalliga) die Aufgaben des vorherigen Trainerteams übernommen. Und das mit Erfolg: In der Länderspielpause tankten die Unterfranken beim 3:1-Testspielsieg gegen die SG Sonnenhof Großaspach Selbstvertrauen. Nach Rückstand sorgten Marvin Pourie (12.), Ryan Adigo (32. und 45.) für die Würzburger Treffer. In Köln sollten Neumann und Wirsching aber nicht mehr die Hauptverantwortung tragen. „Unser Ziel ist es, bis zum kommenden Auswärtsspiel bei Viktoria Köln am 17. Oktober 2021 einen neuen Cheftrainer zu verpflichten“, so der Vorstandsvorsitzende Christian Jäger. Im Gespräch soll verschiedenen Medienberichten nach der Kölner Dirk Lottner sein.

    Für Viktorias Cheftrainer Olaf Janßen macht das die Angelegenheit nicht einfacher. Schließlich trumpfen viele Teams unter neuer Regie erst einmal auf. Hinzukommt, dass es schwierig ist, sich auf solche Gegner einzustellen. Denn ein neuer Coach wartet oft mit der ein oder anderen Überraschung auf. So wird sich der 55-Jährige mit seiner Mannschaft in erster Linie auf die eigenen Stärken besinnen. „Ich finde, in Wiesbaden haben wir zuletzt mutig gespielt“, so Janßen. „Selbst die unglückliche Gelbrote Karte für Moritz Fritz hat daran nichts geändert. Ich war mit der Art und Weise, wie wir den Punkt geholt haben, sehr zufrieden.“ Nach den vielen Verletzungen in den vergangenen Wochen sei aber viel wichtiger, dass gegen Würzburg genügend Spieler fit seien.

    So werden die Karten am Sonntagnachmittag (Anpfiff: 14.00 Uhr) also wieder neu gemischt. Trotzdem: An die letzte Partie gegen die Kickers denken die Viktoria-Anhänger gerne zurück. Diese fand am 1. Juli 2020 im Sportpark Höhenberg statt. Damals hieß es am Ende 5:1 für die Kölner. Würzburg schaffte dennoch nur wenige Tage später den Aufstieg in Liga zwei. Nach nur einer Saison war dort aber wieder Schluss. Als Tabellenachtzehnter ging es für die Unterfranken zurück in die 3. Liga. Hier sind die Würzburger nicht gut in die aktuelle Spielzeit gestartet. Nach elf Spieltagen belegen sie einen Rang hinter der Viktoria Platz 19. Damit geht es um ganz wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt.

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  • Viktoria unterstützt den SV Adler Dellbrück 1922 e.V.

    Viktoria unterstützt den SV Adler Dellbrück 1922 e.V.

    Viktoria Köln und der SV Adler Dellbrück 1922 e.V. setzen ein Zeichen für ein partnerschaftliches Miteinander im Rechtsrheinischen. Die beiden Vereine von der Schäl Sick verbindet allerdings mehr als nur die regionale Nähe. Nun hat die Viktoria dem Kreisligisten original Spielbälle aus der Liga gespendet.

    Sascha Zinken, Trainer der Senioren-Mannschaft von Adler Dellbrück, freute sich über den jüngsten Besuch von Viktoria Köln: „Für die Jungs ist es natürlich ein Ansporn, mit solchen Bällen zu trainieren und zu spielen. Wir freuen uns sehr über die Bälle und bedanken uns herzlich bei der Viktoria.“

    Viktoria Köln versucht den Kontakt zu anderen Vereinen im Rechtsrheinischen zu forcieren. Denn gerade in der Nachbarschaft ist es wichtig, den Zusammenhalt und die Freundschaft zu pflegen.

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  • 50.000 Euro für die Kölner Obdachlosen: Das war der PSD-Bank Cup 2021

    50.000 Euro für die Kölner Obdachlosen: Das war der PSD-Bank Cup 2021

    VEREINT! Unter diesem Motto fand am Freitag der erste PSD-Bank Cup statt. Beim Stadtturnier trafen die drei höchstspielenden Fußballvereine Kölns an einem Abend aufeinander. Der Sieg ging an den 1. FC Köln. Doch der eigentliche Gewinner des Abends ist die Kölner Obdachlosenhilfe. 50.000 Euro kamen am Ende des Tages zusammen.

    Neben den drei Spielen über je 45 Minuten (Viktoria Köln – Fortuna Köln 2:0, Fortuna Köln – 1. FC Köln 0:0 und Viktoria Köln – 1. FC Köln 0:1) fanden Jugendspiele der drei Vereine statt: Rund 100 Kinder aus den Mannschaften der U 9 bis U 11 erlebten ebenfalls einen unvergesslichen, gemeinsamen Fußballtag im Sportpark Höhenberg.

    Mit dabei waren über 5.000 Zuschauer, die für eine tolle Kulisse sorgten. Unter den Zuschauern waren auch bekannte Namen der Klubs. Wolfgang Fahrian (Fortuna Köln), Karl-Heinz Thielen (1. FC Köln) und Viktoria-Ikone Erich Ribbeck schauten gemeinsam den heutigen Akteuren ihrer Klubs zu.

    Und das Beste: Der PSD-Bank Cup wird weiter stattfinden. Im kommenden Jahr richtet Fortuna Köln das Stadtturnier aus, in zwei Jahren wird der 1. FC Köln der Gastgeber sein.

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  • Sieg, Unentschieden, Niederlage – der Gewinner des PSD-Bank Cups ist Köln!

    Sieg, Unentschieden, Niederlage – der Gewinner des PSD-Bank Cups ist Köln!

    Der PSD-Bank Cup im Sportpark Höhenberg war ein großartiges Vussballfest! Beim Kölner Stadtturnier mit dem 1. FC Köln, Fortuna Köln und Viktoria Köln gab es aber nicht nur Fußball, der Erlös des Wettkampfes wurde auch gespendet an die Obdachlosenhilfe der Domstadt. So präsentierten FC-Präsident Dr. Werner Wolf, Fortuna-Präsident Hanns-Jörg Westendorf und Viktoria-Präsident Günter Pütz nach dem finalen Abpfiff einen Scheck über 50.000 Euro, der der Obdachlosenhilfe zugutekommen wird. Ein gelungener Abschluss eines Abends, der bereits vielversprechend begann.

    Viktoria Köln – Fortuna Köln 2:0

    Viktoria-Cheftrainer und Geburtstagskind Olaf Janßen baute in der ersten Partie auf einige genesene Spieler. So stand das erste Mal in dieser Saison Patrick Koronkiewicz in der Startelf, auch Nikolaj Möller durfte nach überstandener Rückenprellung wieder auf den Rasen. Im Tor stand Moritz Nicolas, die Abwehr wurde gebildet von Koronkiewicz, Maximilian Rossmann, Christoph Greger und Simon Handle. Das Mittelfeld bestand aus Kai Klefisch und Patrick Sontheimer im defensiven Bereich, Daniel Buballa, David Philipp und Benjamin Hemcke agierten im Mittelfeld offensiver. Im Sturm startete Nikolaj Möller.

    Auch wenn die Viktoria sich als klasse Gastgeber außerhalb des Spielfelds präsentierte, war es nach dem Anpfiff der ersten Partie vorbei mit den Geschenken. Bereits in der ersten Minute brach Simon Handle auf der linken Seite durch und prüfte direkt Fortuna-Schlussmann Felix Bühr, der die Kugel parieren konnte. Auch die nächste Aktion gehörte Handle, der im Doppelpass mit Möller die Abwehr der Südstädter aushebelte und nur von Bühr gestoppt werden konnte (5.). Doch in der 7. Spielminute musste sich auch der Torwart des Regionalligisten geschlagen geben: Im Gewusel im Strafraum ergatterte Hemcke links am Fünfer den Ball und schoss ins lange Eck – 1:0 für die Viktoria! Die Antwort der Fortuna ließ nicht lange auf sich warten. Nachdem Buballa einen gegnerischen Angriff an der Strafraumkante nur mit einem Foul beenden konnte, schnürten die Südstädter die Höhenberger in der eigenen Hälfte ein, doch die Viktoria wusste sich mit beherztem Einsteigen zu helfen (12.).

    Die Mannschaft aus Zollstock gab sich nicht auf und kam zu einem schönen Angriff auf der linken Seite über Su Najar, der Philipp aussteigen ließ und auf Dimitry Imbongo ablegte. Der Fortune kam an Rossmann vorbei, brachte den Ball zu Sascha Marquet, doch der verfehlte die Pille (17.). Chancen gab es jetzt im Minutentakt: Zuerst scheiterte Buballa per Kopfball an Bühr, dann konnte im Gegenangriff Marquet nicht Nicolas überwinden (21.). In der 23. Spielminute brachte Viktoria-Cheftrainer Janßen Albert Bunjaku für Möller und Alexander Höck für Rossmann. Höck war ein weiterer frisch Genesener, der beim PSD-Bank Cup Spielpraxis sammeln konnte. Doch Koronkiewicz, ein anderer Rückkehrer, sorgte für die Vorentscheidung in der 28. Minute: Nach einem sehenswerten Lauf auf der rechten Seite brachte er das Spielgerät scharf und flach in den Sechszehner, wo Philipp den Ball direkt ins Tor bugsierte. Diesmal hielt die Fortuna nicht direkt dagegen, auf der anderen Seite kreierten Bunjaku (35.) und Klefisch (40.) Chancen. Bunjaku hätte auch das 3:0 kurz vor Ende der Partie schießen können, doch Handles Pass war ein wenig zu scharf (43.). So endete die Eröffnungspartie nach 45 Minuten mit 2:0 für Viktoria Köln.

    Aufstellung: Moritz Nicolas – Patrick Koronkiewicz, Christoph Greger, Maximilian Rossmann (23. Alexander Höck), Simon Handle – Patrick Sontheimer, Kai Klefisch – Benjamin Hemcke, David Philipp, Daniel Buballa – Nikolaj Möller (23. Albert Bunjaku)

    Tore: 1:0 Benjamin Hemcke (7.), 2:0 David Philipp (28.)

    Viktoria Köln – 1. FC Köln 0:1

    Nachdem sich Fortuna und der FC in der zweiten Partie des Abends torlos getrennt hatten, traf die Viktoria im letzten Spiel des Abends auf den Bundesligisten. Der Cheftrainer der Höhenberger ließ eine stark umgestellte Elf gegen die Geißböcke auflaufen: Im Tor stand nun Elias Bördner, vor ihm bildeten Simon Handle, Christoph Greger, Maximilian Rossmann und Florian Heister die Verteidigung. Im defensiven Mittelfeld agierten Jeremias Lorch und Kai Klefisch, vor ihnen spielten Niklas May, Federico Palacios und Marcel Risse. Nikolaj Möller lief im Sturm auf.

    Das letzte Spiel des Abends begann mit einem Abtasten beider Mannschaften. Das lag vor allem an der Qualität des FC-Kaders, denn im Vergleich zum Spiel gegen Fortuna startete der FC mit Anthony Modeste, Mark Uth, Sebastian Andersson und Meiko Sponsel. So dauerte es bis zur 11. Spielminute, bis Modeste Mitspieler Kingsley Schindler auf der linken Außenbahn in Szene setzte. Doch May konnte die Hereingabe zur Ecke klären. Die Angriffslust der Viktoria schien dadurch geweckt worden zu sein, denn Heister holte in der Folge gleich zwei Eckbälle heraus. Bei beiden Eckstößen, die von Risse getreten wurden, gab es Sprechchöre für den ehemaligen FC-Spieler. Die erste richtige Tormöglichkeit entstand durch May, der mit einem Laufpass Möller auf die Reise schickte. Ein Abwehrspieler des Bundesligisten verlängerte den Ball durch eine Grätsche und machte die Chance erst richtig gefährlich. Möller tauchte vor Schlussmann Marvin Schwäbe auf, doch der machte sich groß und gewann das Eins-gegen-eins gegen den Schweden (16.).

    Möller hatte in der 24. Spielminute eine weitere Chance, dass Duell gegen den Schlussmann des 1. FC Köln für sich zu entscheiden. Doch erneut fand er in Schwäbe seinen Meister. Dabei war der Gewaltschuss des Stürmers schwer zu halten, doch der Torwart tauchte nach rechts unten ab und entschärfte die Kugel. In der Folge ging es für May nicht mehr weiter, denn im Sprint verletzte sich der 19-Jährige ohne Fremdeinwirkung (34.). Für ihn kam Joel Vieting ins Spiel. Die Geißböcke schienen danach die letzten Tropfen aus dem Tank zu holen und wurden gefährlich: Zuerst prüfte Salih Özcan Viktoria-Keeper Bördner von der Strafraumkante (39.), dann gab es einen Freistoß rechts vom Sechszehner, den Uth auf den zweiten Pfosten brachte. Bördner sprang hoch und hielt die Kugel schon in den Händen – doch glitt sie ihm durch die Finger und landete im Durcheinander aus FC- und Viktoria-Spielern. Jorge Meré war der Glückliche, der den Ball aus fünf Metern über die Torlinie drückte (42.). Die Viktoria warf danach auch alles nach vorne, doch in der letzten Aktion des Abends stand Federico Palacios minimal im Abseits. So mussten sich die Höhenberger dem 1. FC Köln mit 0:1 geschlagen geben.

    Aufstellung: Elias Bördner – Simon Handle, Christoph Greger, Maximilian Rossmann, Florian Heister – Jeremias Lorch, Kai Klefisch – Niklas May (34. Joel Vieting), Federico Palacios, Marcel Risse – Nikolaj Möller

    Tore: 0:1 Jorge Meré (42.)

    Zuschauer: 5.008

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  • Bitburger-Pokal: Viktoria Köln reist in der 1. Runde nach Untereschbach

    Bitburger-Pokal: Viktoria Köln reist in der 1. Runde nach Untereschbach

    Viktoria Köln reist in der ersten Runde des Bitburger-Pokal 2021 zum TUS Untereschbach. Das hat die Auslosung des Fußball-Verbandes Mittelrhein am Donnerstagabend ergeben. Die meisten Spiele der ersten Pokalrunde sollen am 26. bis 28. Oktober ausgetragen werden. Das genaue Austragungsdatum wird in Kürze bekannt gegeben.

    Der Turn- und Sportverein Untereschbach wurde 1910 gegründet und spielt in der Kreisklasse A im Kreis Berg.

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  • Janßen vor dem PSD-Bank Cup: Kölner Vereine übernehmen soziale Verantwortung

    Janßen vor dem PSD-Bank Cup: Kölner Vereine übernehmen soziale Verantwortung

    Am Freitag findet zum ersten Mal der PSD-Bank Cup statt. Viktoria Köln empfängt im Sportpark Höhenberg den Bundesligisten 1. FC Köln und den Regionalligisten Fortuna Köln. Die Gastmannschaften sind in bestechender Form, doch auch die Viktoria muss sich nicht verstecken: Auch wenn die Höhenberger Jungs derzeit im Tabellenkeller der 3. Liga stehen, sind sie im eigenen Wohnzimmer seit über einem Monat ungeschlagen. Doch gibt es neben der Möglichkeit für die Vereine, die Länderspielpause bestmöglich zu nutzen, noch einen viel wichtigeren Grund für die Veranstaltung: Das Wohl aller Bürgerinnen und Bürger der Stadt.

    „Die Idee von Andreas Rettig, dass wir Kölner Vereine soziale Verantwortung übernehmen, finde ich klasse“, sagt Viktoria-Chefcoach Olaf Janßen in der Pressekonferenz vorab, „die Einnahmen aus diesem Turnier gehen an die Obdachlosenhilfe der Domstadt. Das zeigt zum einen die Verbindung, die der Sport zu den Menschen hat und zum anderen, wie begeisterungsfähig unser Kölner Publikum für solch ein Event ist.“

    Doch freut sich der Trainer auch darüber, dass die beide Begegnungen von je 45 Minuten dazu verwendet werden können, gerade genesenen Spielern Zeit auf dem Rasen zu bieten. „Leider war es bei uns der Fall, dass wir in den letzten Monaten von Verletzungen gebeutelt waren. Doch das Lazarett lichtet sich allmählich und so kommt uns die Länderspielpause gelegen. Wir werden in den beiden Spielen verschieden aufstellen“, so Janßen. Auf Nachfrage lässt er sich sogar ein wenig in die Karten gucken: „Alexander Höck, der eine lange Zeit verletzt war, ist sicherlich eine Option. Federico Palacios wird aller Voraussicht nach wieder auf dem Platz stehen und auch Nikolaj Möller, der uns über Wochen gefehlt hat, ist wieder an Bord.“ So können sich die Anhänger der Viktoria auf ein Vussballfest der besonderen Art im heimischen Stadion freuen. Der Ball rollt ab 17 Uhr im Sportpark Höhenberg, die erste Partie lautet Viktoria Köln gegen Fortuna Köln.

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