Blog

  • Federico Palacios im Porträt: „Immer mit den Füßen auf dem Boden bleiben“

    Federico Palacios im Porträt: „Immer mit den Füßen auf dem Boden bleiben“

    Dreimal Torschützenkönig in der A- und B-Junioren-Bundesliga, für sieben Profi-Vereine gespielt und in den höchsten fünf Spielklassen des Landes bereits getroffen. Wer sich die Karriere von Federico Palacios ansieht, der könnte meinen, der Offensivmann gehöre bereits zum alten Eisen. Aber weit gefehlt: Der Neuzugang vom SSV Jahn Regensburg ist erst 26 Jahre alt.

    Als Sohn eines spanischen Vaters und einer deutschen Mutter wuchs Federico Palacios Martínez im spanisch geprägten Ahrbergviertel in Hannover auf. „Ich spreche zwar die Sprache nicht fließend, aber zu einem gewissen Teil fühle ich mich schon meinen spanischen Wurzeln verbunden“, sagt der 1,70 Meter große Offensivmann. Durch seinen Vater kamen er und sein großer Bruder zum Fußball. Während der Ältere bereits früh zu Hannover 96 in die Jugend ging, kickte der sechs Jahre alte Federico zuerst beim Verein in der Nähe, dem SV Linden 07. „Bereits damals wollte ich nur Tore schießen“, erinnert sich der heute 26-Jährige an seine Anfänge zurück. Der wendige Stürmer und Mittelfeldspieler, der es schnell in die Niedersachsenauswahl schaffte, war bald im Fokus der großen Vereine. So klingelte Hannover 96 häufiger durch, aber auch der FC Bayern München oder Borussia Dortmund bekundeten ihr Interesse.

    Letztendlich machte das Rennen aber der VfL Wolfsburg. „Bei den Wölfen hatte ich von Anfang an ein gutes Gefühl“, sagt Palacios über die Entscheidung. Das Internat war modern, viele Mitspieler kannte er bereits. Während andere 14-Jährige den Verlust ihres Elternhauses nur schwer verkraften können, war der Offensivmann allein auf den Fußball fokussiert. Mit Mitspielern wie Julian Brandt (Borussia Dortmund), Paul Seguin (SpVgg Greuther Fürth) oder Maximilian Rossmann (Viktoria Köln) dominierte er den Nachwuchsbereich im Nordosten des Landes. Allein in seinen 87 A- und B-Junioren-Bundesligaspielen schoss Palacios rekordverdächtige 78 Tore und bereitete weitere 33 Treffer vor. Damit holte er nicht nur dreimal die Torjägerkanone, sondern auch einmal die deutsche A-Jugend-Meisterschaft. „Ich bin aber immer ruhig und mit den Füßen auf dem Boden geblieben“, betont Palacios, der seinerzeit auch in den DFB-Nachwuchsmannschaften zu finden war.

    Vielleicht wäre eine weitere A-Jugend-Meisterschaft für den Offensivmann drin gewesen, doch RB Leipzig wollte den 18-Jährigen bereits in der Winterpause nach Sachsen holen. Dafür war der damalige Drittligist bereit, 600.000 Euro an die Wölfe zu bezahlen. Bis heute ist Palacios damit der fünftteuertste Neuzugang in der Geschichte der 3. Liga. Doch bei den Bullen war es nicht leicht, sich zurechtzufinden. Viele neue Spieler (zum Beispiel Yussuf Poulsen oder Joshua Kimmich) wurden verpflichtet und die Möglichkeit, in die 2. Bundesliga aufzusteigen, erlaubte keine Experimente. Nach zwei Kurzeinsätzen verletzte sich der Neuzugang und wurde in der Folge nur noch sporadisch eingesetzt. Auch nach dem Aufstieg ins Unterhaus gab es für den Stürmer keine Spielpraxis, weshalb der 19-Jährige zur Winterpause an Rot-Weiß Erfurt in die 3. Liga ausgeliehen wurde.

    Nach seiner Rückkehr zu RB Leipzig kam Palacios in die Reserve der Bullen. „Die erste Mannschaft war voll mit guten Spielern, von denen viele in das zweite Team gehen mussten“, erinnert er sich heute an seine Zeit in der Regionalliga Nordost zurück, „so konnte sich keine richtige Einheit bilden und ähnlich holprig verlief dann auch die Saison.“ In der nächsten Spielzeit war die Reserve erfolgreicher, doch zu seinem größten Fußballerlebnis kam Palacios eher zufällig. „Vor dem Spiel gegen Borussia Dortmund ging in der 1. Mannschaft eine Grippewelle um“, erinnert sich der torhungrige Akteur an sein Bundesligadebüt, „deshalb wurde mir gesagt: ‚Pack deine Sachen, du fliegst nach Dortmund!‘“ Vor 80.000 Fans durfte Palacios die letzten zehn Minuten gegen die drohende Auswärtsniederlage ankämpfen und traf sogar in der 94. Minute zum Ausgleich – nur leider stand er dabei minimal im Abseits. „Dennoch ist dieses Spiel mein schönster Fußballmoment bis heute“, sagt der 26-Jährige, der stets das Positive im Sinn hat.

    Und irgendwas musste in dem Offensivmann geklickt haben, denn nach seiner Rückkehr in die zweite Mannschaft traf Palacios, wie er wollte. In den zwölf Spielen, die er noch für die Reserve bestritt, konnte er 15 Tore verbuchen und sicherte sich damit die Torjägerkanone. Der Offensivspieler führt das auf die Umgebung zurück: „Was ich brauche, um zu funktionieren, sind ein lockeres Team und das Vertrauen des Trainers. Wie hier bei der Viktoria.“ Und Coach Robert Klauß (heute Trainer vom 1. FC Nürnberg) schien ihm genau das bieten zu können.

    Doch auch das gute Saisonergebnis der Reserve hinderte RB Leipzig nicht daran, die zweite Mannschaft in der Folge vom Spielbetrieb abzumelden. Palacios stieg in das erste Team auf, wurde aber ohne Spielpraxis im Winter an den Zweitligisten 1. FC Nürnberg abgegeben. „Zu so einem großen Verein zu kommen, war eine sehr schöne Sache“, sagt er heute dazu. Mit dem Traditionsklub stieg er in die Bundesliga auf, schoss im Oberhaus Tore gegen Fortuna Düsseldorf und Schalke 04, konnte aber letztlich den direkten Wiederabstieg nicht verhindern. In der 2. Bundesliga ging es für ihn zu Jahn Regensburg, doch glücklich wurde Palacios bei seinem neuen Arbeitgeber nicht. Als sich eine Leihe zum abstiegsbedrohten MSV Duisburg in der 3. Liga anbot, ergriff er seine Chance und ging in den Westen. Obwohl er in Duisburg fast die Hälfte der Zeit aufgrund eines Muskelbündelrisses ausfiel, halfen seine Tore und Vorlagen den Zebras zum Klassenerhalt.

    Und dann kam Viktoria Köln. „Das hat sich von Anfang an spannend angehört“, sagt Palacios erfreut, „die Gespräche waren positiv und der Kontakt lief reibungslos.“ Seine Frau, das gemeinsame Baby (vier Monate) und Familien-Hund „Coco“ sind in Köln gut angekommen. Deshalb konzentriert er sich jetzt auf den Klub von der Schäl Sick. „Ich würde gerne auf längere Sicht eine Spielklasse höher spielen“, lächelt er. „Wenn die Viktoria mitkommt, wäre das top.“

    Viktoria – das V steht für Vussball!

    Weitere Nachrichten zur 1. Mannschaft von Viktoria Köln finden Sie hier!

    Zum Online-Ticketverkauf von Viktoria Köln geht es hier!

     

  • Neues aus dem Verein

    Neues aus dem Verein

    Hier sind wieder ein paar interessante Kurznachrichten rund um Viktoria Köln.

    Auswechslungen und Kadergröße: Aufgrund des mehrheitlichen Votums der Klubs in der Managertagung wurde vom DFB-Ausschuss 3. Liga und dem DFB-Spielausschuss für die Saison 2021/2022 erneut der Erhöhung der möglichen Auswechslungen auf 5 zugestimmt. Zudem wird in der aktuellen Saison – ebenfalls aufgrund des mehrheitlichen Wunsches der Klubs – die Größe des Kaders auf 20 Spieler erhöht. Diese Regelungen wurden bereits am ersten Spieltag umgesetzt. Entsprechend schöpfte Viktoria-Cheftrainer Olaf Janßen das Wechselkontingent von fünf Spielern auch bei der Partie in Berlin aus.

    Geschäftsstelle: 5.000 Tickets darf Viktoria Köln für das erste Saison-Heimspiel am Samstag gegen den FSV Zwickau verkaufen. Damit es möglichst viele Möglichkeiten gibt, um an die Eintrittskarten zu kommen, wurden kurzfristig die Öffnungszeiten der Geschäftsstelle am Sportpark Höhenberg erweitert. Diese ist diese Woche zwischen 10.00 und 18.00 Uhr besetzt. Außerdem sind die Eintrittskarten unter www.viktoria-tickets.de oder an der Tageskasse erhältlich.

    Hochwasserkatastrophe: Die Hochwasserkatastrophe in Teilen Deutschlands hat auch in der 3. Liga für tiefe Betroffenheit gesorgt. Die 20 Klubs – und damit natürlich auch Viktoria Köln – hatten sich deshalb in Abstimmung mit dem DFB darauf verständigt, am 1. Spieltag geschlossen mit Trauerflor aufzulaufen und eine Gedenkminute für die Opfer abzuhalten. Unter anderem kann über Aktion Deutschland hilft, das Bündnis deutscher Hilfsorganisationen, gespendet werden. Eine andere Möglichkeit ist der Soforthilfefonds des Deutschen Olympischen Sportbundes, der hochwassergeschädigte Sportvereine unterstützt. Darüber hinaus ist die Viktoria selbst aktiv und hat eine Aktion für Betroffene aus dem eigenen Nachwuchs ins Leben gerufen.

    Jüngster Torschütze: Zwar durfte sich Viktoria Köln beim Auswärtsspiel in Berlin nicht über Punkte freuen. Dennoch gab es Historisches zu berichten. Denn Youssef Amyn, der die Höhenberger mit 1:0 in Führung schoss, war im Alter von 17 Jahren der jüngste Pflichtspieltorschütze, den es jemals in der ersten Senioren-Mannschaft der Viktoria gab. Vor dem Mittelfeldspieler hatte Alexander Höck diese Marke inne. Der Abwehrmann hatte am 1. Juli letzten Jahres mit 18 Jahren zum 5:1 gegen die Würzburger Kickers getroffen.

    Nachwuchsfördertopf: Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat die Berechnungen zum Nachwuchsfördertopf 3. Liga für die Saison 2020/2021 kurz vor dem Beginn der aktuellen Spielzeit abgeschlossen. Insgesamt werden über diese Maßnahme pro Saison 2,95 Millionen Euro brutto zur Belohnung und Stärkung der Nachwuchsförderung an die Drittligisten ausgezahlt. Die höchsten Summen fließen in diesem Jahr an einen Absteiger und einen Aufsteiger. Die SpVgg Unterhaching bekommt aus dem Topf rund 465.000 Euro. An den jetzigen Zweitligisten FC Ingolstadt gehen 405.000 Euro. Auch der FC Viktoria Köln (knapp 185.000 Euro) darf sich über eine große Ausschüttung freuen. Damit rangieren die Höhenberger an sechster Stelle. Folgende Kriterien waren dabei zu berücksichtigen: das Vorhandensein eines Leistungszentrums oder eines Leistungszentrums im Aufbau sowie die Einsatzzeiten von Spielern in der 3. Liga mit deutscher Staatsangehörigkeit im U 21-Alter.

    Viktoria – das V steht für Vussball!

    Weitere Nachrichten zu Viktoria Köln finden Sie hier!

    Jetzt Tickets sichern! Zum Viktoria-Kartenverkauf geht es hier!

  • IN-Software wird neuer Premium-Partner

    IN-Software wird neuer Premium-Partner

    In der dritten Saison in Folge ist IN-Software im Sportpark Höhenberg präsent. Seit Beginn der Spielzeit 2021/2022 ist das badische Software-Unternehmen auf der zweithöchsten Partnerebene bei Viktoria Köln aktiv. Damit ist IN-Software jetzt auf der LED-Bande und statischen Bande im TV-Bereich sichtbar. Darüber hinaus wird es zukünftig einige Aktivierungsmaßnahmen, wie zum Beispiel Autogrammstunden und den „Handwerkertag“ geben.

    Timo Paul, Leiter Sportmarketing der Firma IN-Software, äußert sich zur Partnerschaft: „Mit Viktoria Köln haben wir einen verlässlichen und sehr authentischen Partner. Wir freuen uns, die Partnerschaft auf der nächsten Partnerebene fortzuführen und gemeinsame Projekte zu realisieren.“

    Eric Bock, Geschäftsführer der FC Viktoria Köln 1904 Spielbetriebs GmbH: „Wir freuen uns, dass uns IN-Software als Premium-Partner zur Seite steht. Die Partnerschaft läuft hervorragend. Trotzdem haben wir das gemeinsame Ziel, die Zusammenarbeit stetig zu verbessern.“ 

    Die IN­-Software GmbH wurde 1986 gegründet und feierte 2016 ihr 30-jähriges Firmenjubiläum. Das inhabergeführte mittelständische Unternehmen mit Stammsitz in Karlsbad bei Karlsruhe ist an drei Standorten vertreten. Zum Kundenkreis zählen sowohl kleine und große Handwerksbetriebe als auch kleinere Industrie- und Fertigungsbetriebe. Mit ca. 150 Mitarbeitern betreut IN-Software GmbH über 40.000 zufriedene Anwender in Deutschland, Polen und den deutschsprachigen Nachbarländern.

    Weitere Informationen zur IN-Software GmbH: www.in-software.com.

    Viktoria – das V steht für Vussball!

    Weitere Nachrichten zu Viktoria Köln finden Sie hier!

    Jetzt Tickets sichern! Zum Viktoria-Kartenverkauf geht es hier!

  • Viktoria-Heimspiel am Samstag endlich wieder mit Zuschauern!

    Viktoria-Heimspiel am Samstag endlich wieder mit Zuschauern!

    Seit heute ist endgültig klar: 5.000 Zuschauer können am Samstag (Anpfiff: 14 Uhr) beim ersten Saison-Heimspiel von Viktoria Köln gegen den FSV Zwickau dabei sein. Grundlage dafür ist der Inzidenzwert des heutigen Tages. Hätte dieser über 35 gelegen, wäre eine schärfere Corona-Regelung möglich gewesen. Dies ist aber nicht der Fall. Und so freut sich die Mannschaft von Viktoria Köln darauf, endlich wieder ein Heimspiel vor reichlich Fans austragen zu können.

    „In der letzten Saison haben wir nur zweimal die Möglichkeit gehabt, Zuschauer im Sportpark Höhenberg zu begrüßen“, weiß Viktoria-Kapitän Marcel Risse. „Jetzt freue ich mich, dass unsere Mannschaft endlich wieder vor Publikum spielen darf. Denn die Unterstützung der heimischen Fans ist elementar wichtig. Sie bringt Herz, Seele und Emotionen ins Stadion zurück. All das hat uns Spielern und natürlich auch den Zuschauern selbst für lange Zeit gefehlt.“

    Somit gilt es, sich möglichst schnell unter www.viktoria-tickets.de die Eintrittskarten für die Partie am Samstag gegen den FSV Zwickau zu sichern. Im Stadion selbst – die Tore öffnen zwei Stunden vor Anpfiff – sind die Zuschauer angehalten, die Abstandsregelungen einzuhalten. Ein medizinischer Mund- und Nasenschutz (MNS) ist auf dem Stadiongelände verpflichtend, bis der Sitzplatz oder Stehplatz eingenommen wurde. Dann kann es endlich wieder losgehen!

    Viktoria – das V steht für Vussball!

    Zu den Tickets für das Heimspiel gegen Zwickau geht es hier!

    Weitere Informationen zur Wiederzulassung von Zuschauern im Sportpark Höhenberg gibt es hier!

  • U 19 gewinnt gegen Landesligist SC Brühl mit 5:0

    U 19 gewinnt gegen Landesligist SC Brühl mit 5:0

    Ein Testspiel mit zwei unterschiedlichen Halbzeiten: Die U 19 von Viktoria Köln gewinnt beim Landesligisten SC Brühl mit 5:0 (1:0). In einer lebhaften Partie mit vielen Torchancen auf Seiten der Höhenberger brauchte der Nachwuchs eine Halbzeit, bis die Möglichkeiten in Treffer umgemünzt werden konnten.

    Personal: Beim Aufwärmen verletzte sich Florian Engelhardt, weshalb Calvin Mokschan für ihn in die Startelf rückte.

    Spielverlauf: Die A-Jugend der Höhenberger verlor keine Zeit mit Abtasten, sondern setzte den Landesligisten direkt unter Druck. Bereits in der 2. Spielminute wussten sich die Gastgeber nur mit einem Foul im Strafraum zu helfen, um Seokju Hong vom Ball zu trennen. Der daraus resultierende Elfmeter wurde von Kapitän Phil Zimmermann zur 1:0-Führung verwandelt. Auch wenn durchaus Leidenschaft im ersten Durchgang zu sehen war, fehlte die Dominanz im letzten Drittel. Zudem verletzte sich Fabio Schmidt und musste ausgewechselt werden (35.). Mit der knappen Führung ging es in die Pause.

    Viktoria-Coach Marian Wilhelm wechselte in der Halbzeit nicht nur ein paar frische Kräfte ein, sondern hielt auch eine Ansprache, die bei den Spielern Wirkung zeigte. Allen voran Luca de Meester, der in der ersten Halbzeit noch hinter seinen Möglichkeiten geblieben war, drehte nun auf. In der 49. Minute zog Disimua Kanzi zwei Spieler auf sich und legte dann geschickt zurück auf de Meester, der den Ball flach zum 2:0 ins Tor bugsierte. Gerne hätte er den Doppelpack kurz darauf geschnürt, doch sein nächster gefährlicher Schuss ging nur an die Latte (58.). Auf der anderen Seite kam der eingewechselte Torwart Jakob Brambach zu einer hervorragenden Parade, als er im Eins-gegen-eins seinen Kasten sauber hielt. Somit war es Thomas Wycisk, der den nächsten Treffer erzielte. Nach einer feinen Ecke von Seokju Hong lief sich der Abwehrspieler frei und köpfte die Kugel in die Maschen (69.). Die Höhenberger hatten nun den richtigen Zugang zum Spiel gefunden und spielten sich Chance um Chance heraus. In der 75. Minute scheiterte Eliot Albert noch an Brühl-Keeper Christian Schallehn, doch kurz darauf machte er es besser. Nach einem Pass von de Meester ließ er die Abwehr gekonnt stehen und legte mit seinem schwächeren linken Fuß den Ball am Torhüter vorbei ins Netz (77.). Den sehenswerten Schlusspunkt setzte Salvatore Giambra: In der 90. Spielminute wurde eine Viktoria-Ecke zuerst geklärt, doch Giambra nahm sich ein Herz und schoss aus rund 25 Metern eine wahre Kanonenkugel auf den Kasten zum 5:0-Endstand ab.

    Stimme zum Spiel: „Es gibt noch viel Arbeit, aber wir haben auch noch viel Zeit“, sagte Viktoria-Coach Marian Wilhelm nach dem Abpfiff, „wir werden unsere Lehren aus diesem Spiel ziehen. Es gilt vor allem, den Druck besser aufbauen zu können.“

    Aufstellung SC Brühl: Christian Schallehn – August von Lehmann, Bissai Batoum, Arne Kaufmann, Wiyao Beleyi – Oguz Aykac, Julian Weidmann, Nils Bertram (46. Clinton Mampuya), Ivaylo Velinov – Marvin Walther, Dieter Blissett.

    Aufstellung Viktoria Köln: Joel Tohler (46. Jakob Brambach) – Tim Schirmer (46. Salvatore Giambra), David Kubatta (46. Eliot Albert), Phil Zimmermann, Murat Aydin (46. Thomas Wycisk) – Ben Hompesch, Fabio Schmidt (35. Disimua Kanzi), Calvin Mokschan, Kian Assadollahi – Luca de Meester, Seokju Hong.

    Gelbe Karten:

    SC Brühl: Clinton Mampuya (89.)

    Viktoria Köln: Luca de Meester (75.)

    Tore: 1:0 Luca de Meester (2.), 2:0 Disimua Kanzi (49.), 3:0 Eliot Albert (69.), 4:0 Thomas Wycisk (77.), 5:0 Salvatore Giambra (90.)

    Zuschauer: 50

    Viktoria – das V steht für Vussball!

    Weitere Nachrichten aus dem Nachwuchsbereich bei Viktoria Köln gibt es hier!

     

  • Dienstag, 19:04 Uhr: Fanabend mit Rossmann und Thiele

    Dienstag, 19:04 Uhr: Fanabend mit Rossmann und Thiele

    Am Dienstagabend um 19:04 Uhr findet der nächste Fanabend von Viktoria Köln statt. Im Ristorante Zur Merheimer Heide, im Zugangsbereich des TuS rrh. 1874, haben die Fans die Möglichkeit, Viktoria-Abwehrmann Maximilian Rossmann und Viktoria-Stürmer Timmy Thiele ihre Fragen zu stellen. Somit kommt es vor dem ersten Heimspiel am Samstag gegen den FSV Zwickau noch einmal zu einem interessanten Austausch.

    Wer beim Fanabend dabei sein möchte, muss sich als getestet, geimpft oder genesen ausweisen können. Schnelltests können beispielsweise beim Testzentrum Höhenberg gemacht werden. Die Viktoria freut sich auf einen tollen Abend mit den Anhängern.

    Infos zum Fantreffen:

    Datum: Dienstag, 27. Juli 2021

    Beginn: 19:04 Uhr

    Talkgäste: Maximilian Rossmann, Timmy Thiele

    Ort: Ristorante Zur Merheimer Heide, Merheimer Heide, 51103 Köln

    Viktoria – das V steht für Vussball!

    Weitere Nachrichten zu Viktoria Köln finden Sie hier!

    Zur Dauerkarten-Bestellung von Viktoria Köln geht es hier!

  • Viktoria sichert sich die Dienste von Möller

    Viktoria sichert sich die Dienste von Möller

    Neuer Stürmer für Viktoria Köln: Der Klub von der Schäl Sick sichert sich die Dienste von Nikolaj Möller. Der 19-Jährige, der in der Jugend unter anderem bei Malmö FF und dem FC Bologna seinen Schliff erhielt, wechselte im vergangenen Jahr zu Arsenal London. Die Gunners leihen den Schweden jetzt an die Höhenberger aus.

    Möller freut sich sehr darauf, im Trikot der Kölner aufzulaufen. „Ich bin ein ambitionierter Spieler“, so der Stürmer. „Ich will das Beste für mich, das Team und natürlich den Klub. Ich habe die neuen Kollegen schon ein wenig in Aktion gesehen. Ich glaube, die Viktoria ist ein gutes Team. Deshalb denke ich, wir sind auf einem guten Weg.“

    Marcus Steegmann, der Sportlicher Leiter von Viktoria Köln, schätzt die Qualitäten des Schweden: „Nikolaj Möller ist ein sehr veranlagter Spieler. Er ist groß gewachsen und besitzt eine starke Physis – gepaart mit guter Technik. Ich bin überzeugt, dass er sehr gut in unser Team passt. Er ist ein junger Spieler, der großes Entwicklungspotenzial hat und bei uns die nächsten Schritte machen möchte.“

    Viktoria – das V steht für Vussball!

    Weitere Nachrichten zu Viktoria Köln finden Sie hier!

    Zum Online-Ticketverkauf bei der Viktoria geht es hier!

  • Viktoria empfängt den FSV Zwickau am Samstag

    Viktoria empfängt den FSV Zwickau am Samstag

    Nach dem Auswärtsspiel gegen Viktoria Berlin empfängt der Klub von der Schäl Sick als Nächstes den FSV Zwickau. Beide Mannschaften sind in die Drittligasaison mit einer 1:2-Niederlage gestartet und somit direkte Tabellennachbarn.

    Genau wie die Kölner Viktoria bekamen die Schwäne einen Aufsteiger zum Saisonstart zugelost. Das Team um Joe Enochs empfing in der GGZ-Arena die Reserve von Borussia Dortmund und ging bereits früh in Führung: Ronny König, der zweitälteste Spieler in der 3. Liga, verarbeitete eine Hereingabe von Dustin Willms zum ersten Tor für den FSV in dieser Spielzeit. Doch die zweite Mannschaft des BVB schüttelte sich kurz und kam in der zwölften Spielminute zum Ausgleich durch Immanuel Pherai. In der Folge entwickelte sich ein offenes Spiel mit Möglichkeiten auf beiden Seiten, bevor nach dem Seitenwechsel Tobias Raschl den entscheidenden Treffer des Tages erzielte (58.). Der 21-Jährige bestrafte den Fehler des Zwickauer Linksverteidigers Can Coskun, dessen Abwehrversuch unglücklich bei den Schwarz-Gelben gelandet war. Doch die Schwäne gaben nicht auf und setzten die Gäste so unter Druck, sodass Niklas Dams nach einer Notbremse in der 76. Minute den Gang in die Kabine antreten musste. In Überzahl warfen die Sachsen alles nach vorne, doch am Ende blieb es bei der 1:2-Niederlage. „Wir haben gut angefangen gegen einen starken Gegner“, sagte Zwickau-Trainer Joe Enochs in der anschließenden Pressekonferenz, „doch durch zwei Fehler kassieren wir zwei Gegentore. Wir hatten am Schluss richtig gute Chancen zum Ausgleich. Es ist schon bitter, wenn wir so viel investieren und dann die Möglichkeiten liegenlassen.“

    Auch bei dem Klub von der Schäl Sick gab es zum Saisonauftakt eine 1:2-Niederlage gegen einen Aufsteiger. Dabei gingen die Kölner im Jahn-Sportpark gegen Viktoria Berlin in der 33. Minute durch Youssef Amyn in Führung. Der 17-Jährige schob eine Hereingabe von Marcel Risse sicher ein und ist somit nun der jüngste Pflichtspieltorschütze aller Zeiten der Höhenberger. Doch der Aufsteiger aus der Regionalliga Nordost antwortete kurz darauf mit einem Doppelpack: Zuerst haute Yannis Becker eine Flanke volley in die Maschen zum Ausgleich (37.), bevor eine Minute später Lucas Falcão aus zehn Metern den Siegtreffer erzielte (38.). Nach der Halbzeit versuchten die Kölner viel, aber die Versuche von Simon Handle (78.) und Youssef Amyn (90.+ 2) stellten keine große Gefahr für die Himmelblauen da. Viktoria-Chefcoach Olaf Janßen sah nach dem Abpfiff die schnellen zwei Tore der Berliner als Knackpunkt der Partie: „Wir sind super in das Spiel gekommen und in Führung gegangen. Dann haben wir den Doppelschlag kassiert. Das hat die Mannschaft geschüttelt. In der zweiten Hälfte haben wir dann alles in die Waagschale geworfen, aber richtig funktionieren wollte es heute nicht.“

    Die nächste Möglichkeit für den ersten Sieg in dieser Drittligasaison bietet sich beiden Mannschaften am Samstag (Anpfiff 14.00 Uhr) im Sportpark Höhenberg. Für die Viktoria ist dies die letzte Partie vor dem DFB-Pokalspiel gegen die TSG Hoffenheim.

    Viktoria – das V steht für Vussball! 

    Weitere aktuelle Nachrichten zu Viktoria Köln finden Sie hier!

  • Viktoria Köln unterliegt beim Aufsteiger aus Berlin

    Viktoria Köln unterliegt beim Aufsteiger aus Berlin

    Viktoria Köln hat das erste Saisonspiel in der neuen Drittliga-Saison verloren. Am Sonntagnachmittag mussten sich die Höhenberger mit 1:2 bei Viktoria Berlin geschlagen geben. Dabei hatte der erst 17-jährige Youssef Amyn die Gäste aus der Domstadt in der 33. Minute in Führung gebracht. Allerdings drehten die Hauptstädter die Begegnung durch Treffer von Yannis Becker (37.) und Lucas Falcao (38.) noch vor der Pause. In der zweiten Hälfte brachten die Berliner den Vorsprung dann über die Zeit.

    Viktoria-Cheftrainer Olaf Janßen setzte im Tor auf Moritz Nicolas. Für den aus der letzten Saison Gelbrot-Gesperrten Daniel Buballa setzte Janßen in der Linksverteidigung auf Niklas May. Daneben spielen Christoph Greger, Maximilian Rossmann und Florian Heister. Die Sechserposition bekleideten Kai Klefisch und Moritz Fritz. Youssef Amyn, Federico Palacios und Marcel Risse kamen im offensiven Mittelfeld zum Zug. Albert Bunjaku wurde als einzige nominelle Sturmspitze aufgeboten.

    Bei Temperaturen von fast 30 °C erwischten die Höhenberger einen guten Start. Nach vier Minuten prüfte Palacios Keeper Philip Sprint. Der lies das Leder abklatschen und der Ball war beim Nachschuss im Tor – doch Schiedsrichter Florian Exner entschied auf Abseits. Im Anschluss fanden auch die Gastgeber gut in die Partie, sodass sich erst einmal eine ausgeglichene Begegnung entwickelte. In der 15. Minute hatte Lucas Falcao eine Einschussmöglichkeit, doch Nicolas parierte glänzend.

    Auch ein Falcao-Freistoß 60 Sekunden später sorgte für Gefahr. Doch das Leder ging über das Kölner Gehäuse. In der 20. Minute kam Bunjaku mit einer Direktabnahme im Strafraum zum Abschluss. Doch sein Versuch ging rechts am Kasten der Berliner vorbei. Sechs Minuten später brachte der 37-jährige Stürmer das Leder nach Risse-Flanke von rechts über die Linie. Doch wieder machte der Schiedsrichter den Rechtsrheinischen mit einer Abseitsentscheidung einen Strich durch die Rechnung.  

    Die Gastgeber blieben vor allem nach Standardsituationen gefährlich. In der 33. Minute fiel dann aber die Führung für Viktoria Köln. Risse setzte sich auf der rechten Außenbahn durch und passte flach nach innen vor das Berliner Gehäuse. Amyn stand goldrichtig und bugsierte das Leder aus kurzer Distanz über die Linie – 0:1! Diese glich Yannis Becker in der 37. Minute aber mit einem Traumtor aus. Wenig später klingelte es erneut im Kölner Kasten. Falcao traf zum 2:1 für die Hauptstädter (38.). Damit ging es in die Pause.

    Janßen setzte in den zweiten 45 Minuten auf David Philipp für Palacios. Und der Mann mit der Nummer zehn hatte 120 Sekunden nach seiner Einwechslung gleich den Ausgleich auf dem Fuß. Allerdings streifte der Ball am Tor vorbei. In der 51. Minute waren die Gastgeber wieder am Drücker. Moritz Seiffert scheiterte allerdings freistehend an Schlussmann Nicolas. Die Höhenberger agierten in dieser Phase druckvoll. Das machte Hoffnung auf den Ausgleichstreffer.

    Viktoria Berlin blieb bei schnellen Gegenangriffen gefährlich. Im Tor mussten die Gastgeber ab der 70. Minute auf Stammkeeper Sprint verzichten. Der Verletzte wurde durch Torhüter Julian Krahl ersetzt. Die Kölner verstanden es trotzdem nicht, daraus Kapital zu schlagen. Zwar erspielten sich die Höhenberger in der Schlussphase noch einige Gelegenheiten, doch so richtig gefährlich wurde es dabei für die Gastgeber nicht. Somit blieb es nach 90 Minuten beim 2:1 für Viktoria Berlin.   

    Aufstellung: Moritz Nicolas – Niklas May (80. Patrick Sontheimer), Christoph Greger, Maximilian Rossmann, Florian Heister (80. Alexander Höck) – Kai Klefisch (70. Jeremias Lorch), Moritz Fritz – Youssef Amyn, Federico Palacios (46. David Philipp), Marcel Risse – Albert Bunjaku (60. Simon Handle)

    Tore: 0:1 Youssef Amyn (33.), 1:1 Yannis Becker (37.), 2:1 Lucas Falcao (38.)

    Gelber Karten:

    Viktoria Berlin: –

    Viktoria Köln: Kai Klefisch (15.)

    Zuschauer: 1.112

    Viktoria – das V steht für Vussball!

    Weitere Nachrichten zur 1. Mannschaft von Viktoria Köln finden Sie hier!

    Zum Online-Ticketverkauf von Viktoria Köln geht es hier!

  • Greger: „Es ist wichtig, gut in die Saison zu starten“

    Greger: „Es ist wichtig, gut in die Saison zu starten“

    Am Sonntag startet für Viktoria Köln in Berlin die Drittliga-Saison 2021/2022. Aller Voraussicht nach wird dann auch Christoph Greger mit von der Partie sein. Der 24-Jährige, der in München geboren wurde, wechselte von der SpVgg Unterhaching zu den Höhenbergern. Vor dem ersten Saisonspiel verrät der Innenverteidiger im Interview, wie die ersten Wochen in Köln verlaufen sind und mit welchen Erwartungen er in die Spielzeit geht.

    Herr Greger, Sie sind im Juni aus Unterhaching zur Viktoria gewechselt. Sind Sie schon in Köln angekommen?

    Christoph Greger: Total! Ich habe mich hervorragend eingelebt. Ich habe sofort Anschluss im Team gefunden. Ich hatte schnell eine Wohnung. Für mich war das ein sehr guter Start und ich fühle mich sehr wohl. Jetzt muss nur noch der sportliche Erfolg kommen. Ich hoffe, dass wir eine gute Saison spielen und unsere Ziele erreichen.

    Aus Bayern zum Dom, das ist aber doch trotzdem eine ganz schöne Umgewöhnung, oder?

    Greger: Ja, das stimmt. Für mich ist das eine neue Erfahrung. Aber bislang gefällt es mir sehr gut. Es gibt also keinen Grund, sich zu beschweren.

    Gibt es schon Dinge, die Sie in Köln schätzen gelernt haben?

    Greger: Tatsächlich ist mir aufgefallen, dass Köln ein bisschen kleiner als München ist. Dadurch sind die Wege kürzer. Man braucht nicht so lange, kommt in 15 oder 20 Minuten fast überall hin. Darüber hinaus sind mir die Menschen sehr positiv aufgefallen. Mir wurde schon davor gesagt, dass alle sehr herzlich und freundlich sind. Und das kann ich bisher absolut bestätigen.

    Sie haben natürlich schon diverse Saisonvorbereitungen mitgemacht. Hat sich die Vorbereitung der Viktoria von den bisherigen unterschieden?

    Greger: So eine Vorbereitung unterscheidet sich eigentlich nicht von Verein zu Verein, sondern eher von Trainer zu Trainer. Insofern war das schon eine Umstellung für mich, denn hier haben wir vielleicht noch intensiver und härter trainiert, teilweise sogar dreimal täglich in der Vorbereitung. Aber ich bin ganz gut dadurch gekommen.   

    Am Sonntag steht bei Viktoria Berlin das erste Saisonspiel für Ihren Verein an. Wie ist bei Ihnen so kurz vor Saisonbeginn die Gefühlslage?

    Greger: Man merkt jetzt natürlich, dass die Anspannung ein wenig steigt. Aber es herrscht auch große Vorfreude. Wir haben seit dem letzten Testspiel gegen Mainz II die Ausrichtung auf die Berlin-Partie begonnen. Es wurden viele Videos analysiert. Deshalb können wir es jetzt kaum erwarten.

    Welche Rolle kann Viktoria Köln aus Ihrer Sicht in dieser Saison spielen?

    Greger: Ich hatte schon bei meiner Verpflichtung gesagt, dass es hier sehr viele Spieler gibt, die eine hohe Grundqualität mitbringen. Und das schätze ich auch sehr an unserer Mannschaft. Wir dürfen aber auch nicht vergessen, dass es gewissermaßen einen Umbruch gab: Einige Spieler haben den Verein verlassen, andere sind geholt worden. Der Kader nimmt jetzt immer mehr Formen an. Ich kann sagen, dass wir sehr viel Potenzial und Qualität in der Mannschaft haben. Aber natürlich muss sich das auch noch ein Stück weit finden. Deshalb ist es erst einmal wichtig, gut in die Saison zu starten. Und wir müssen uns weiter einspielen. Darüber hinaus ist eigentlich alles offen.

    Viktoria – das V steht für Vussball!

    Weitere Nachrichten zur 1. Mannschaft von Viktoria Köln finden Sie hier!

    Zum Online-Ticketverkauf von Viktoria Köln geht es hier!