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  • Heimspiel-Splitter: Im DFB-Pokal gegen die TSG Hoffenheim

    Heimspiel-Splitter: Im DFB-Pokal gegen die TSG Hoffenheim

    Nach 1.086 Tagen ist es wieder so weit: Die Höhenberger Jungs treten im DFB-Pokal an! Als Gegner in der 1. Hauptrunde wird die TSG Hoffenheim am Montag im Sportpark Höhenberg auf dem Rasen stehen.

    Beginn: Das DFB-Pokal-Heimspiel beginnt am Montag um 18.30 Uhr. Die Stadiontore öffnen ab 16.30 Uhr.

    Bilanz: Die Begegnung zwischen Viktoria Köln und der TSG Hoffenheim ist eine echte Premiere! Noch nie standen sich beide Teams in einem Pflichtspiel gegenüber.

    Corona-Pandemie: Aktuell können laut Hygienekonzept und im Rahmen der Coronaschutzverordnung 5.000 der 10.001 Steh- und Sitzplätze im Sportpark Höhenberg genutzt werden. Da beispielsweise der Gästeblock nicht vollständig gefüllt sein wird, werden die Kapazitäten am Ende nicht ganz ausgereizt. Dennoch gibt es ein paar wichtige Punkte zu beachten. Grundsätzlich muss im Stadionbereich ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Dieser kann auf dem Platz abgenommen werden. Der Zutritt zum Stadion erfolgt ohne den Nachweis, ob jemand getestet, genesen oder geimpft ist. Dennoch wird jedem Zuschauer empfohlen, einen Nachweis mitzuführen oder vor Betreten des Stadions einen Schnelltest zu machen. Hierzu bietet sich das Testzentrum Höhenberg an, welches in Stadionnähe beheimatet ist. Alle Zuschauer werden gebeten, sich weiterhin an die Abstandsregeln zu halten.   

    Der Viktorianer: Das aktuelle Heimspiel-Magazin „Der Viktorianer“ gibt es zur Pokalpartie als Online-Version. Hier gibt es interessante Dinge nachzulesen: ein Interview mit Patrick Sontheimer, Neuigkeiten aus dem Nachwuchsbereich, einen Vorbericht zum Pokalspiel, ein Top-Thema und vieles mehr. 

    Impf-Aktion: Die Viktoria wird auf und neben dem Platz einen Beitrag gegen die aktuelle Impfmüdigkeit in Deutschland leisten. So wird die Mannschaft zum einen mit dem Schriftzug ‚Solidarität auf und neben dem Platz – Impfen! Jetzt!‘ auflaufen, zum anderen werden Corona-Impfungen vor dem Sportpark Höhenberg angeboten. Unter Aufsicht und Mitwirkung von Kölns leitendem Impfarzt Dr. Jürgen Zastrow werden am Montag ab 16.30 Uhr BioNTech-Impfungen offeriert. Dabei wird entsprechendes Fachpersonal, auch in Hinsicht auf die Betreuung in der Altersgruppe 12 bis 16 Jahre, vor Ort sein, beraten und Impfungen durchführen. Da die Impfzelte vor der Eingangskontrolle des Stadions aufgebaut werden, richtet sich das Angebot nicht nur an Besucher des Spiels.

    DFB-Pokalerfahrung im Kader: Zusammen kommt der Kader der Höhenberger auf 75 DFB-Pokalspiele. Kapitän Marcel Risse, der bereits bei 19 Pokalpartien auf dem Rasen stand, hat diesbezüglich die meiste Erfahrung auf Kölner Seite. Danach kommt Abwehrspieler Daniel Buballa mit zehn DFB-Pokaleinsätzen, gefolgt von Offensiv-Routinier Albert Bunjaku mit sieben Pokalspielen. Weitere Erfahrung im DFB-Pokal besitzen Aaron Berzel, Sebastian Mielitz und Timmy Thiele (je sechs Spiele), Federico Palacios (fünf Spiele), Patrick Koronkiewicz (vier Spiele, alle für die Viktoria), Simon Handle und Patrick Sontheimer (je drei Spiele), Moritz Fritz und Florian Heister (je zwei Partien) sowie Kai Klefisch und Jeremias Lorch (je eine Begegnung im DFB-Pokal).

    Pokal-Experten auf den Rängen: Unter den Zuschauern werden auch Friedhelm Funkel und Erich Ribbeck sein. Während Funkel mit Bayer 05 Uerdingen (heute KFC Uerdingen) in der Saison 1984/1985 den DFB-Pokal in die Luft strecken konnte, gelang es Ex-Viktoria-Spieler Ribbeck als Trainer in der Spielzeit 1987/1988 mit Bayer 04 Leverkusen den UEFA-Cup zu gewinnen.

    Hallo again: Schön dich wiederzusehen, Ihlas Bebou! Der einzige Spieler der TSG, der jemals gegen die Herrenmannschaft der Höhenberger auf dem Feld stand, ist der 26-jährige Deutsch-Togolese. Als Rechtsaußen durchlief er bei Fortuna Düsseldorf die Jugend und spielte anschließend in der zweiten Mannschaft in der Regionalliga West, wo er zweimal auf die Viktoria traf. So ist seine Erinnerung an den Sportpark Höhenberg eine positive, denn der Klub von der Schäl Sick verlor zu Hause gegen die Rheinländer am 19. Mai 2013 mit 2:3. Weitere Spieler, die die Höhenberger noch als Gegner aus ihrer Jugendzeit kennen, sind Kevin Vogt (ausgebildet beim VfL Bochum) und Jakob Bruun Larsen (ausgebildet bei Borussia Dortmund).

    Historie: Hoffenheim spielt bereits zum 19. Mal in Folge im DFB-Pokal. Siebenmal konnte das Viertelfinale erreicht werden. In den letzten fünf Spielzeiten kam die TSG nicht mehr so weit: In der Saison 2016/2017 schied man nach dem 1:2-Freistoßtreffer durch den heutigen Viktoria-Kapitän Marcel Risse in der Verlängerung gegen den 1. FC Köln aus. Und auch in den darauffolgenden Jahren 2017/2018, 2018/2019 und zuletzt in der Saison 2020/2021 mussten sich die Sinsheimer früh aus dem Pokal verabschieden: Nach der 2. Runde gingen sie jeweils als Verlierer vom Platz. Lediglich in der Spielzeit 2019/2020 gelang der Einzug ins Achtelfinale, wo gegen den FC Bayern München eine 3:4-Niederlage hingenommen werden musste.

    Tickets: Eintrittskarten für die Partie gibt es unter www.viktoria-tickets.de. Da die Tickets auf der Haupttribüne und im Stehplatzbereich der Heimfans vergriffen sind (Block 10 und 11), sind nun die Blöcke 7 (Sitzplatz) und 8 (Stehplatz) im Verkauf. Eine Tageskasse wird es nicht mehr geben.

    TV und Medien: Die Partie am Montag wird live auf Sky Sport zu sehen sein. Die Übertragung beginnt um 18.00 Uhr. Als Kommentator führt Martin Groß durch die Partie. Außerdem werden die Anhänger der Viktoria über die Social Media Kanäle der Höhenberger (Facebook, Instagram, Twitter, YouTube) auf dem Laufenden gehalten. Auf der Internetseite der Viktoria gibt es unter www.viktoria1904.de/spielticker einen Liveticker. Gegen circa 22.45 Uhr wird in der ARD eine Zusammenfassung des Spiels gezeigt.

    Wetter: Die Internetseite Wetterdienst.de prognostiziert für den 9. August um 18.30 Uhr eine Temperatur von bis zu 21 °Celsius. Es ist zudem mit leichtem Niederschlag zu rechnen.

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  • Viktoria Köln leistet Beitrag gegen fortschreitende Impfmüdigkeit

    Viktoria Köln leistet Beitrag gegen fortschreitende Impfmüdigkeit

    Am Montag empfängt Viktoria Köln (Anpfiff: 18.30 Uhr) in der 1. Hauptrunde des DFB-Pokals die Bundesligamannschaft der TSG Hoffenheim. Dabei wollen die Höhenberger auf und neben dem Platz einen Beitrag zur aktuellen Impfmüdigkeit in Deutschland leisten.

    „Unsere Mannschaft wird am Montag ein besonderes Trikot tragen“, warf Andreas Rettig, Vorsitzender der Geschäftsführung bei Viktoria Köln, am Donnerstag bei einer Pressekonferenz einen Blick voraus. „Unser Hauptsponsor ETL verzichtet bei der Pokal-Partie auf seine Trikotpräsenz. Stattdessen wird das Team mit dem Schriftzug ‚Solidarität auf und neben dem Platz – Impfen! Jetzt!‘ auflaufen und somit einen gesellschaftlichen Beitrag leisten, um einer bevorstehenden vierten Corona-Welle entgegenzutreten.“

    Rettig: „Dazu werden wir auch neben dem Platz aktiv. Als Zeichen der Solidarität werden wir vor den Toren des Sportparks Höhenberg ein konkretes Impfangebot anbieten. Unter Aufsicht und Mitwirkung von Kölns leitendem Impfarzt Dr. Jürgen Zastrow, der unter der Woche vor unserer Mannschaft und den Mitarbeitern auch einen Vortrag zur Bedeutung des Impfens gehalten hat, werden wir am Montag ab 16.30 Uhr BioNTech-Impfungen anbieten. Dabei wird entsprechendes Fachpersonal, auch in Hinsicht auf die Betreuung in der Altersgruppe 12 bis 16 Jahre, vor Ort sein, beraten und Impfungen durchführen.“

    Das Angebot richtet sich übrigens nicht nur an Besucher des Spiels, sondern an alle. Deshalb werden drei Zelte vor der Eingangskontrolle des Stadions aufgebaut.

    Darüber hinaus gibt es natürlich ein riesiges Interesse an dem, was auf dem Platz passieren wird. Da die Tickets auf der Haupttribüne weitgehend vergriffen sind und die Stehplätze im Heimbereich (Block 10 und 11) inzwischen reichlich gefüllt sind, gehen ab sofort die Blöcke 7 (Sitzplatz) und 8 (Stehplatz) in den Verkauf. Diese waren normalerweise für Gästefans reserviert. „Dies ist als Zeichen der Vernunft zu verstehen“, so Rettig. „Wir hätten die beiden anderen Blöcke weiter füllen können, haben aber gesagt, wir möchten uns hier selbst beschränken. Es geht darum, in Zeiten der Corona-Pandemie ein zu großes Gedränge in den Heimblöcken zu vermeiden. Wir bedanken uns herzlich bei der TSG Hoffenheim und der Kölner Polizei, die uns die zusätzlichen Blocköffnungen durch ihr Entgegenkommen ermöglicht haben.“

    Olaf Janßen, Cheftrainer von Viktoria Köln, freut sich über die große Resonanz bezüglich der Pokalpartie. „Ich spiele gerne in unserem Stadion“, so der 54-Jährige. „Ich glaube, wenn wir da Chancen kreieren, wird uns das Publikum sehr beflügeln. Denn wenn Zuschauer nicht ins Stadion dürfen, fehlt einem etwas. Die Mannschaft freut sich riesig auf Montag. Hoffenheim wird zwar ein extrem harter Brocken für uns, aber unsere Jungs sind total gierig darauf, unseren Fußball zu spielen.“

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  • Gegnercheck: Viktoria empfängt im DFB-Pokal ehemaligen Champions League Teilnehmer

    Gegnercheck: Viktoria empfängt im DFB-Pokal ehemaligen Champions League Teilnehmer

    Nach zwei Saisonspielen in der 3. Liga steht nun die erste Meisterschaftspause für die Viktoria an. Doch das heißt nicht, dass nicht gespielt wird. Denn am Montag um 18.30 Uhr steht für die Viktoria die Partie im DFB-Pokal (1. Hauptrunde) gegen die TSG Hoffenheim auf dem Programm.

    Pokalhistorie:

    Hoffenheim spielt bereits zum 19. Mal in Folge im DFB-Pokal. Doch bislang war für die TSG spätestens nach dem Viertelfinale Schluss. Gerade in den letzten fünf Spielzeiten lief es nicht gerade gut im Pokal: In der Saison 2016/2017 schied man nach dem 1:2-Freistoßtreffer durch den heutigen Viktoria-Kapitän Marcel Risse in der Verlängerung gegen den 1. FC Köln aus. Und auch in den darauffolgenden Jahren 2017/2018, 2018/2019 und zuletzt in der Saison 2020/2021 mussten sich die Sinsheimer früh aus dem Pokal verabschieden: Nach der 2. Runde gingen sie jeweils als Verlierer vom Platz. Lediglich 2019/2020 hieß es dann „erst“ im Achtelfinale 3:4 gegen den FC Bayern München.

    Die Vorbereitung:

    Dreimal testeten die Sinsheimer in der Vorbereitung auf die anstehende Bundesliga-Saison. Nach einer 0:1-Niederlage gegen den Zweitligisten 1. FC Heidenheim und einem 2:2 gegen Bundesliga-Aufsteiger Greuther Fürth, konnte Hoffenheim zuletzt mit 3:1 gegen Stade de Remis im Rahmen der Saisoneröffnung gewinnen. Am Mittwoch folgte ebenfalls ein kurzfristig angesetztes Testspiel. Dies bestritten die Sinsheimer gegen den Karlsruher SC, wo sie nach den Toren von Beier, Baumgartner, John, Adams und Ott mit 5:0 als Sieger vom Platz gehen.

    Kader:

    Hoffenheim hat sich bislang mit David Raum (Greuther Fürth), Angelo Stiller (FC Bayern München II) und Rückkehrer Jacob Bruun Larsen (Leihe RSC Anderlecht) verstärkt. Hinzukommen die Nachwuchsspieler Tom Bischof (eigene U 17) und Nahuel Nell (eigene U 19). Besonders die nun „feste“ Rückkehr von Sebastian Rudy (nach Leihe von Schalke 04) dürfte den Anhängern aus Sinsheim Freude bereiten. Neben den Neuzugängen verzeichnet die Mannschaft von Cheftrainer Sebastian Hoeneß vier Abgänge, davon zwei Spieler die nach einer Leihe zurück zu ihren Vereinen kehren sowie die beiden Akteure Ilay Elmkies (Admira Wacker) und Justin Hoogma (Greuther Fürth), die in diesem Jahr ausgeliehen wurden. Mit einer Kadergröße von 30 Spielern und einem Marktwert von 204 Millionen Euro (laut transfermarkt.de) ist der Erstligist sehr gut aufgestellt.

    Spieler im Fokus:

    Andrej Kramaric spielt bereits die sechste Saison bei den Hoffenheimern. Er ist mit einem aktuellen Marktwert von 28 Millionen Euro der wertvollste Spieler in den Reihen der Mannschaft. Der 30-Jährige kam bislang in insgesamt 184 Pflichtspielen auf 95 Tore. Vier Treffer erzielte er davon in sechs DFB-Pokal-Partien. Der Mittelstürmer stand zudem bei der Europameisterschaft 2020 im Aufgebot der Nationalmannschaft von Kroatien. Hier kam er in allen vier Gruppenspielen zum Zug. Somit wird der Kroate sicherlich auch in dem Duell gegen die Viktoria zum Einsatz kommen.

    Trainer:

    Bereits seit der abgeschlossenen Bundesliga-Saison ist Sebastian Hoeneß Chefcoach bei der TSG. Der 39-Jährige wird mit seiner jetzigen Mannschaft das erste Mal auf die Viktoria treffen. Doch er selbst stand den Höhenbergern bereits in der Saison 2019/2020 mit dem FC Bayern München II an der Seitenlinie gegenüber. Damals nahm er einen Sieg und eine Niederlage mit. Seine erste Saison als Bundesligatrainer schloss der gebürtige Münchner auf Rang elf ab. Als Spieler selbst trug er ebenfalls das Trikot der Hoffenheimer sowie das von Hertha BSC Berlin.   

    Bisherige Bilanz:

    Am Montagabend um 18:30 Uhr wird es das erste Aufeinandertreffen zwischen der Viktoria und dem Erstligisten TSG Hoffenheim sein. Denn bislang standen sich die Vereine weder im Pokal noch in der Liga auf dem Platz gegenüber.

    Die Partie in den Medien:

    Für die Anhänger der Schäl Sick, die nicht vor Ort dabei sein können, wird es die Möglichkeit geben, die Partie live auf Sky im Pay-TV zu sehen. Am späteren Abend zeigt auch die ARD im Rahmen ihrer DFB-Pokal-Berichterstattung die Höhepunkte der Partie aus Köln. Natürlich hält der Verein seine Anhänger auch auf dem vereinseigenen Liveticker auf der Homepage auf dem Laufenden. Über die Social Media Kanäle der Viktoria (Facebook, Instagram, Twitter, YouTube) wird der Höhenberger Anhang ebenfalls auf dem neusten Stand gebracht.

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  • Vorfreude auf den DFB-Pokal

    Vorfreude auf den DFB-Pokal

    Während Viktoria Köln am Samstag das erste Heimspiel der Drittliga-Saison 2021/2022 bestritt (1:1 gegen den FSV Zwickau), absolvierte die TSG Hoffenheim die letzte Testpartie vor dem Pflichtspielauftakt. Für die Baden-Württemberger hieß es dabei 3:1 gegen Stade de Reims. Sebastian Rudy, Christoph Baumgartner und Andrej Kramarić erzielten in der PreZero Arena die Treffer für die TSG.

    Dabei meldete sich auch Dennis Geiger wieder fit. Er kehrte nach Verletzungsproblemen erstmals seit Dezember 2020 auf das Spielfeld zurück. „Ich freue mich unheimlich, wieder gesund zu sein“, sagte der 23-Jährige in einem Interview auf der TSG-Vereinshomepage. Vorausblickend auf die Partie bei Viktoria Köln warf der Mittelfeldmann voraus: „Wir wissen, dass die Mannschaft schon in die 3. Liga gestartet ist und deshalb über mehr Spielpraxis verfügt als wir. Es wird nicht einfach, das wissen wir spätestens aus den vergangenen beiden Jahren, als wir gegen Dritt- und Viertligisten ins Elfmeterschießen mussten. Wir unterschätzen grundsätzlich niemanden und stellen uns darauf ein, dass jede Mannschaft in dem Wettbewerb Fußball spielen kann. Wir werden den Kampf annehmen, den sie uns sicherlich bieten werden und wollen dann unsere Klasse ausspielen.“

    Nicht ganz zufrieden war man am Wochenende bei den Kölnern nach dem Remis gegen Zwickau. Ein Heimsieg wäre Viktoria-Cheftrainer Olaf Janßen lieber gewesen. „Der Gegner war gut organisiert“, sagte der 54-Jährige hinterher. „Wir wollten es spielerisch lösen. Wir haben zwölf neue Spieler im Kader gehabt. Deshalb muss ich der Mannschaft das Kompliment machen, dass sie eine große Überzeugung an den Tag gelegt hat. Aber das nicht alles rund laufen kann, ist auch klar.“ Gegen Hoffenheim befindet man sich am Montag in der Rolle des Underdogs. Das Selbstbewusstsein mindert dies nicht. „Die Vorfreude auf die Partie ist riesig“, so Mannschaftskapitän Marcel Risse. „Gerade für diejenigen aus dem Team, die noch nicht im DFB-Pokal dabei waren, wird es sicher das schönste Spiel ihrer Karriere. Wenn wir mutig nach vorne spielen und das nötige Spielglück haben, werden wir eine Chance haben.“

    Anpfiff im Sportpark Höhenberg ist am Montag um 18.30 Uhr.

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  • Viktoria gewinnt Trainingsspiel gegen Bayer Leverkusen

    Viktoria gewinnt Trainingsspiel gegen Bayer Leverkusen

    In einem kurzfristig angesetzten Trainingsspiel konnte Viktoria Köln gegen den Bundesligisten Bayer 04 Leverkusen einen 1:0-Erfolg einfahren. Für den einzigen Treffer der Partie sorgte Federico Palacios (4.)

    Fünf Tage vor dem DFB-Pokalspiel der Viktoria gegen Hoffenheim empfing Bayer Leverkusen die Kölner im Ulrich-Haberland-Stadion zu einem Trainingsspiel. Die Partie, welche zweimal 30 Minuten dauerte, fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

    Beide Mannschaften verzichteten auf längeres Abtasten und versuchten direkt, den Gegner unter Druck zu setzen. Bereits in der 4. Minute wurde der Bayer-Abwehrspieler Panagiotis Retsos früh beim Spielaufbau von Florian Heister in Bedrängnis gebracht, sodass sein Pass zwischen Federico Palacios und dem Leverkusener Charles Aránguiz landete. Palacios setzte sich geschickt gegen den Chilenen durch. Trocken schloss der 26-Jährige gegen Lukas Hradecky im Tor der Werkself ins linke untere Eck zur 1:0-Führung ab.

    Bayer zeigte sich vom Rückstand unbeeindruckt und begann, die Gäste in der eigenen Hälfte einzuschnüren. Doch wandelte der Bundesligist den Ballbesitz nicht in Torgefahr um: Zuerst ging ein Pass der Leverkusener durch den gesamten Sechszehner der Viktoria, verfehlte dabei aber Freund und Feind (7.), dann ging ein Schuss von der Strafraumkante knapp über die Latte (11.). Die nächste flache Hereingabe schnappte sich Florian Wirtz und brachte unter Bedrängnis den ersten Torschuss für die Gastgeber auf den Kölner Kasten, doch Viktoria-Schlussmann Elias Bördner begrub den Ball unter sich.

    Auch wenn der Bundesligist unaufhörlich drückte, spielten die Höhenberger konzentriert weiter und lauerten auf ihre Chancen. So wie in der letzten Spielminute der ersten Halbzeit: Vom rechten Strafraumeck aus bediente Niklas May den lauernden Nikolaj Möller. Der Stürmer brachte aus spitzem Winkel einen Ball aufs lange Eck, doch dank eines herausragenden Reflexes von Torwart Hradecky konnte die Kugel entschärft werden (30.). So endete die erste Hälfte nach 30 Minuten mit der Führung für die Viktoria.

    In der Pause wechselten beide Teams auf einigen Positionen, wodurch der Spielfluss der Werkself beeinträchtigt wurde. Die Höhenberger Jungs wiederum begannen stürmisch wie im ersten Durchgang: In der 33. Minute spielte Timmy Thiele einen sehenswerten Doppelpass mit Albert Bunjaku, wodurch der hochgewachsene Stürmer drauf und dran war, die Abwehrkette des Bundesligisten hinter sich zu lassen. Unglücklicherweise stand Thiele beim Zuspiel im Abseits. Eine Minute später verlor Mitchell Weiser im Zweikampf das Spielgerät an Youssef Amyn, der sich ein Herz nahm und von der Strafraumkante abzog. Der für Hradecky ins Tor gekommene Andrey Lunev hielt das Leder jedoch fest (34.).

    Die Viktoria hatte nun die besten Minuten des Trainingsspiels und ließ den Ball gut durch ihre eigenen Reihen laufen. Die gefährlichste Torchance der Werkself im zweiten Durchgang kam nach einer Ecke, welche erst durch Thieles Kopfball Spannung erzeugte. Der 30-Jährige verlängerte das Leder unglücklich an den zweiten Pfosten, doch Bördner war zur Stelle (52.). In der Schlussphase schenkten sich beide Mannschaften nichts, was sich durch ruppige Zweikämpfe zeigte. Kurz vor Ende der regulären Spielzeit hätte Thiele den Deckel draufmachen können, doch anstatt selbst abzuschließen, legte er im Strafraum quer und vergab so die letzte Torchance des Spiels (59.). So blieb es bei der knappen Führung der Viktoria.

    Tor: 0:1 Federico Palacios (4.)

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  • Sontheimer: „Wir wollen alle 100 Prozent auf den Platz bringen“

    Sontheimer: „Wir wollen alle 100 Prozent auf den Platz bringen“

    Patrick Sontheimer ist mit 23 Jahren ein gestandener Profi. Nach dem Aufstieg in die 2. Bundesliga und dem direkten Wiederabstieg in die 3. Liga mit den Würzburger Kickers, trägt der Mittelfeldmann seit dieser Saison das Trikot von Viktoria Köln. Im Interview spricht er über seine erste Station außerhalb Bayerns, den Unterschied zwischen der 2. und 3. Liga, die Mannschaft der Viktoria und das anstehende DFB-Pokalspiel gegen die TSG Hoffenheim.

    Herr Sontheimer, nach knapp drei Wochen in Köln bei der Viktoria: Wie sind Ihre ersten Eindrücke vom Klub, den Kollegen und der Stadt?

    Patrick Sontheimer: Alles in allem sehr positiv – ich wurde sehr gut aufgenommen. Es fühlt sich nicht so an, als wenn es nur drei Wochen sind. Die Stadt ist natürlich schön, ein bisschen konnte ich schon sehen. Aber für wirkliche ‚Erkundungstouren‘ war die Zeit noch zu kurz.

    Nun ist es ja auch Ihre erste Station außerhalb von Bayern. Ist es eine große Umstellung, hier in Nordrhein-Westfalen zu spielen?

    Sontheimer: Definitiv ist es eine Umstellung für mich. Aber genau das habe ich mir ausgesucht. Ein kompletter Tapetenwechsel, raus aus Bayern und dem gewohnten Umfeld, war das, was ich für den richtigen Schritt hielt. Ich bin ein sehr familiärer Mensch. Deswegen ist es nun natürlich anders, weiter weg zu sein. Ich wollte das aber gerne und habe mit Köln meiner Meinung nach eine gute Wahl getroffen. Hier passt einfach alles für mich.

    Sie haben bereits reichlich Erfahrung sammeln können: 57 Zweitliga-Partien und nun auch 50 Drittliga-Spiele stehen auf Ihrem Konto. Wie groß ist der Unterschied zwischen den beiden Ligen, worin unterscheiden sie sich?

    Sontheimer: Ich denke schon, dass in der 2. Liga ein höheres Tempo herrscht und Fehler noch einmal mehr bestraft werden. Aber ich würde sagen, dass die körperliche Fitness in der 3. Liga noch einmal mehr dominiert.

    Was hat Ihnen gerade die letzte Saison in Würzburg an Erkenntnissen gebracht? Schließlich war es mit dem Aufstieg und direkten Wiederabstieg ja ein ereignisreiches Jahr…

    Sontheimer: Das letzte Jahr war schon sehr turbulent. Man nimmt definitiv viele Erfahrungen mit. Denn gerade durch die verschiedenen Trainer während der letzten Saison, gab es ganz unterschiedliche Herangehensweisen. Die Mannschaft hat damals viel durchgemacht und hatte auch wenig Zeit, sich einzuspielen. Deswegen war es kein einfaches Jahr – aber wie gesagt, es war sehr lehrreich.

    Cheftrainer Olaf Janßen betont immer wieder die ‚DNA‘ der Mannschaft. Was würden Sie sagen, wie eingespielt ist das Team nach den ersten beiden Meisterschaftsspielen? Was läuft schon gut und was muss noch verbessert werden?

    Sontheimer: Jedem ist bewusst, dass die Mannschaft noch nicht komplett eingespielt sein kann. Wir müssen die Abläufe noch besser reinbekommen. Jeder muss wissen, was zu tun ist. Im Spiel gegen den FSV Zwickau konnte man sehen, dass wir hart an uns gearbeitet haben. Es war eine Steigerung im Vergleich zum ersten Saisonspiel in Berlin. Wir wollen alle 100 Prozent auf den Platz bringen. Dafür werden im Training die Grundlagen gelegt.

    In Berlin durften Sie in der Schlussphase ran, gegen Zwickau dann gleich von Beginn an. Wie würden Sie Ihre eigene Leistung nach den Spielen einschätzen? Was würden Sie über Ihre persönlichen Ziele in dieser Saison sagen?

    Sontheimer: Ich möchte immer meine Bestleistung auf den Platz bringen und Schritt für Schritt besser ins Spiel reinkommen. Da helfen mir natürlich die Spielminuten. Der Mannschaft möchte ich helfen. Am besten natürlich mit Toren und Scorerpunkten. Auch wenn ich noch nicht so alt bin, haben mir die letzten Jahre viel Erfahrung gegeben. Davon  möchte ich gerne eine Menge einbringen und der Mannschaft den nötigen Halt geben. Als Mannschaft wollen wir das Bestmögliche rausholen.

    Jetzt ist in der Liga erst einmal eine kleine Pause angesagt, denn der DFB-Pokal steht an. Am Montag empfängt Viktoria Köln die TSG Hoffenheim. Der Pokal hat bekannterweise seine eigenen Gesetze. Was denken Sie, was ist am Montag drin? Für Hoffenheim ist es schließlich das erste Pflichtspiel in der neuen Saison…

    Sontheimer: Vor zwei Jahren hatte ich bereits das Vergnügen, mit Würzburg in der 1. Runde im DFB-Pokal gegen Hoffenheim zu spielen. Da haben wir es damals in die Verlängerung und sogar ins Elfmeterschießen geschafft. Am Ende haben wir leider knapp verloren. Da habe ich persönlich auch gemerkt, dass im Pokal alles möglich ist. Es geht darum, wer es am Montag mehr will und gieriger auf dem Platz ist. Wir haben natürlich durch die zwei Spiele, die wir bereits absolviert haben, einen kleinen Vorteil. Denn wir sind schon im Wettbewerbsmodus. Deswegen ist es allgemein für die unterklassigen Vereine vielleicht die Möglichkeit, Profit aus der Situation zu schlagen. Wir wollen unser Spiel durchdrücken, die DNA auf den Platz bringen und es Hoffenheim so schwer wie möglich machen.  

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  • Neues aus dem Verein

    Neues aus dem Verein

    Patrick Sontheimer mit 50. Drittligaspiel: Gegen Viktoria Berlin noch eingewechselt, gegen den FSV Zwickau direkt in der Startelf – Patrick Sontheimer stand in seiner 50. Partie in der 3. Liga über eine Stunde auf dem Rasen. Der Mittelfeldspieler kommt in der dritthöchsten Spielklasse bisher auf vier Tore und fünf Vorlagen.

    A-Jugend empfängt Fortuna Düsseldorf im NRW-Ligapokal: Nach 295 Tagen steht am Sonntag um 11.00 Uhr endlich wieder ein Pflichtspiel der U 19 auf dem Plan: Viktoria Köln empfängt im Troisdorfer Aggerstadion die A-Jugend von Fortuna Düsseldorf im NRW-Ligapokal. Der Wettbewerb wird im Turnierformat ausgespielt und beginnt, ähnlich wie die Champions-League oder eine Weltmeisterschaft, mit einer Gruppenphase. In der Gruppe von Viktoria Köln sind neben Fortuna Düsseldorf auch der VfL Bochum und Rot-Weiss Essen vertreten. „Wir sind voller Vorfreude auf das neue Wettbewerbsformat“, sagt U 19-Cheftrainer Marian Wilhelm, „es ist eine tolle Gelegenheit sich unter Wettkampfbedingungen zu messen.“ Für die Begegnung am Sonntag dürfen 100 Zuschauer ins Stadion. Bei der Einlasskontrolle muss ein Impfnachweis, ein negativer Corona-Test oder eine Genesungsbescheinigung vorgewiesen werden.

    Geschäftsstelle im Sportpark Höhenberg mit neuen Öffnungszeiten: Die Öffnungszeiten der Geschäftsstelle im Sportpark Höhenberg sind während der Corona-Pandemie häufiger geändert worden. Nun wurde eine dauerhafte Lösung gefunden: Die Geschäftsstelle hat ab sofort dienstags bis freitags zwischen 15.00 und 18.00 Uhr geöffnet.

    B-Jugend gastiert bei Bayer Leverkusen am Freitag: Die U 17 reist am Freitag nach Leverkusen für ein Testspiel gegen Bayer. Ab 18:30 Uhr rollt der Ball im Leistungszentrum Kurtekotten. Angesichts der letzten Niederlagen (0:3 gegen Fortuna Düsseldorf, 0:2 gegen Alemannia Aachen) gibt sich U 17-Cheftrainer Martin Grund entspannt: „Man sollte die Ergebnisse in der Vorbereitung nicht überbewerten. Wir werden am Freitag in Leverkusen unser Spiel aufziehen und sehen, was kommt.“

    Fanartikel des Monats August: Unser Neuzugang im Fanshop ist ein echter VIKTORIANER. Der neue Fanschal lässt keine Zweifel daran, für welchen Verein euer Herz schlägt. Jetzt direkt im Onlineshop vorbeischauen und den Schal mit Nachhaltigkeitszertifikat OEKO Tex Standard 100 für 14,90 Euro erwerben.

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  • Moritz Fritz fällt vorerst aus

    Moritz Fritz fällt vorerst aus

    Viktoria Köln muss im DFB-Pokalspiel gegen die TSG Hoffenheim aller Voraussicht nach auf Mittelfeldspieler Moritz Fritz verzichten. Der 28-Jährige zog sich am Samstagnachmittag beim Heimspiel gegen den FSV Zwickau eine Muskelverletzung zu.

    „Passiert ist es bei einem Zweikampf“, erinnert sich Fritz. „Danach habe ich direkt ein Ziehen verspürt.“ Dieses führte dazu, dass der Mann auf der Sechserposition kurz vor Pausenpfiff vom Feld musste und in den zweiten 45 Minuten durch Jeremias Lorch ersetzt wurde.

    Wie lange der Allrounder der Viktoria pausieren muss, ist noch nicht klar. Fritz: „Für mich sind das mehr oder weniger muskuläre Probleme. Da ist schwer vorhersehbar, wann ich wieder zur Verfügung stehen werde. Tatsache ist: Ich möchte so schnell wie möglich auf den Platz zurück.“

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  • U 19 zeigt eine starke Leistung in zwei Testspielen

    U 19 zeigt eine starke Leistung in zwei Testspielen

    Ein Wochenende voller Testspiele: Am Samstag gastierte die U 19 der Viktoria beim 1. FC Saarbrücken, am Sonntag stand der Nachwuchs beim VfL Osnabrück auf dem Platz. Nachwuchstrainer Marian Wilhelm zeigte sich nach beiden Partien erfreut über die Leistung der Höhenberger Jungs.

    SAMSTAG: 1. FC Saarbrücken – Viktoria Köln 1:4 (1:0)

    Personal: Aufgrund der hohen Belastung am Wochenende wechselte die Viktoria fast die gesamte Startelf innerhalb der zweiten Hälfte aus. Dafür konnten Berat Gediktas im Sturm und Baris Biglic auf der rechten Außenbahn von Beginn an ihr Können unter Beweis stellen.

    Spielverlauf: Von der ungewohnt langen Anfahrt ins Saarland ließen sich die Kölner nicht aus dem Konzept bringen. Bereits in der 4. Minute kam ein erster Freistoß gefährlich in den Strafraum der Gastgeber, doch der Ball wurde ins Aus geköpft. Der Nachwuchs des 1. FC Saarbrücken, der in der A-Junioren Bundesliga Süd/Südwest zu Hause ist, zeigte sich effizienter: Nach einem Freistoß vom Flügel stieg Edonis Metaj am höchsten und bugsierte die Kugel per Kopf in die Maschen. Die Viktoria brauchte in der Folge ein paar Minuten, um sich zu sortieren, wurde dann aber doppelt gefährlich: Zuerst konnte Saarbrücken den Ball auf der Linie klären, nachdem FCS-Schlussmann Elias Hartz bereits geschlagen war (20.), dann gewann Eliot Albert das Eins-gegen-eins gegen den Torhüter, doch sein Abschluss fand den Kasten nicht (22.). So ging es mit einem Rückstand in die Pause.

    In der zweiten Hälfte nutzte dann der Klub von der Schäl Sick seine Chancen. In der 57. Minute verlagerte Salvatore Giambra geschickt das Spiel und legte dann zurück auf den lauernden Kian Assadollahi, der mit einem Fernschuss für den Ausgleich sorgte. Kurz darauf wechselte die Viktoria acht Feldspieler aus. Doch wer nun erwartet hatte, dass die Höhenberger unstrukturierter agieren würden, lag falsch: Nach einer Ecke des eingewechselten Joel Vieting behauptete sich David Kubatta im Luftduell und nickte den Ball zur 2:1-Führung ein (61.). Nur zwei Minuten später kam die Kugel nach einem gewonnenen Zweikampf in der eigenen Hälfte zu Fabio Schmidt auf der Außenbahn, der die Pille auf Joel Vieting querlegte, der nur noch den Fuß zum 3:1 hinhalten musste (63.). Abermals zwei Minuten später machte der Klub von der Schäl Sick den Deckel drauf: Der eingewechselte Tim Schirmer ließ seinen Gegenspieler stehen und sah Seokju Hong, der die Vorlage mit einem satten Schuss ins linke Eck veredelte (65.). Danach wechselte zwar Saarbrücken ebenfalls einen Teil der Mannschaft aus, am Endstand änderte dies allerdings nichts mehr.

    Stimme zum Spiel: „Wir sind gut in die erste Halbzeit gestartet und haben uns dann von dem Gegentor überraschen lassen. Doch die Auswechslungen in der zweiten Halbzeit haben neuen Schwung in die Partie gebracht. Dadurch konnten wir den Sieg einfahren, der auch verdient war“, sagte Viktoria-Chefcoach Marian Wilhelm nach dem Spiel.

    Aufstellung Viktoria Köln: Mika Rudnick – Brandon Kanzi (Tim Schirmer, 60.), Rexhep Ajdari, Eliot Albert (David Kubatta, 60.), Thomas Wycisk (Ilhan Altuntas, 60.) – Salvatore Giambra (Luca de Meester, 60.), Calvin Mockschan (Seokju Hong, 60.), Baris Bilgic (Oshomah Ichue, 46., Joel Vieting, 60.), Kian Assadollahi (Benjamin Hemcke, 60.), Kaan Karaduman (Murat Aydin, 60.) – Berat Gediktas (Fabio Schmidt, 46.).

    Tore: 1:0 Edonis Metaj (10.), 1:1 Kian Assadollahi (57.), 1:2 David Kubatta (61.), 1:3 Joel Vieting (63.), 1:4 Seokju Hong (65.)

    Zuschauer: 50

     

    SONNTAG: VfL Osnabrück – Viktoria Köln 2:2 (2:0)

    Personal: Nachdem die U 19 am Samstag bereits mehr als 500 Kilometer zurückgelegt hatte, waren für das Auswärtsspiel am Sonntag weitere 400 Kilometer für Hin- und Rückweg zu gehen. Erneut vertraute Viktoria-Chefcoach Marian Wilhelm auf einen breiten Kader und wechselte im zweiten Durchgang fleißig durch.  

    Spielverlauf: Die Gastgeber aus der A-Junioren Bundesliga Nord/Nordost zeigten sich von Beginn an gefährlich. In der 16. Minute verloren die Kölner den Ball nach einem Freistoß. Im daraus resultierenden Konter erzielte Max Ritter den ersten Treffer des Tages für Osnabrück. Während die Höhenberger Jungs noch den Spielstand verdauten, lief bereits der nächste Konter des Vereins für Leibesübungen: Diesmal konnte der Abwehrverbund das Leder zurückgewinnen, doch David Kubatta rutschte beim Abschirmen des Spielgeräts aus. Sein Gegenspieler Arvin Moulai nutzte die Gelegenheit, suchte sich unbedrängt eine Ecke aus und stellte auf 0:2 (20.). Auch wenn das Spiel stets auf Augenhöhe geführt wurde, gingen die Höhenberger mit einem Rückstand in die Kabine.

    Ähnlich wie beim Testspielsieg gegen den SC Brühl ging der Nachwuchs der Viktoria mit Feuer in die zweite Hälfte. Seokju Hong spielte Ilhan Altuntas auf der Außenbahn an. Der Abwehrspieler nahm Maß und schoss aus 18 Metern ins linke untere Eck. Einen Moment später zappelte das Spielgerät im Netz zum 1:2-Anschlusstreffer (46.). Die Viktoria hatte nun Blut geleckt und drückte auf den Ausgleich. Nach einem Freistoß in der 50. Minute kam das Leder zu Murat Aydin, der an den zweiten Pfosten flankte. Ilhan Altuntas stieg hoch und bediente per Kopf den wunderbar freigelaufenen Seokju Hong, der den Ball zum Ausgleich einnickte. Beide Mannschaften wechselten in der Folge häufig, die frischen Kräfte änderten am 2:2-Endstand allerdings nichts.

    Stimme zum Spiel: „Die A-Jugend des VfL Osnabrück ist wie erwartet ein starker Gegner gewesen“, sagte Viktoria-Chefcoach Marian Wilhelm nach Abpfiff, „so ist den Jungs für ihre mentale Leistung ein Kompliment zu machen, da sie nach der Halbzeit den Rückstand innerhalb kürzester Zeit egalisiert haben. Es ist schön zu sehen, wie die Truppe zusammenwächst.“

    Aufstellung Viktoria Köln: Jakob Bramback – Ilhan Altuntas, David Kubatta (73. Oshomuah Ichue), Phil Zimmermann, Murat Aydin (73. Kian Assadollahi) – Benjamin Hemcke (73. Calvin Mockschan), Tim Schirmer (73. Eliot Albert), Fabio Schmidt (40. Salvatore Giambra), Luca de Meester (73. Brandon Kanzi) – Seokju Hong (73. Rexhep Ajdari), Joel Vieting (73. Thomas Wycisk).

    Tore: 1:0 Max Ritter (16.), 2:0 Arvin Moulai (20.), 2:1 Ilhan Altuntas (46.), 2:2 Seokju Hong (50.)

    Zuschauer: 100

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  • Dauerkarten-Inhaber zu Gast beim Kabinen-Small-Talk

    Dauerkarten-Inhaber zu Gast beim Kabinen-Small-Talk

    Schöne Aktion bei Viktoria Köln: Vor Saisonbeginn wollte sich der Verein von der Schäl Sick besonders bei den Dauerkartenkunden bedanken, die den Gegenwert ihres letztjährigen Saisontickets trotz der Corona-Pandemie ganz oder teilweise gespendet hatten. Bei Häppchen und ein wenig Früh Kölsch vom Fass traf man sich dazu in der Mannschaftskabine der Profifußballer. Hier gab es die Möglichkeit, mit Andreas Rettig (Vorsitzender der Geschäftsführung), Sportvorstand Franz Wunderlich und Präsident Günter Pütz über aktuelle Viktoria-Themen zu diskutieren und Fragen zu stellen. Am Ende waren sich alle einig: Eine tolle Aktion, doch noch schöner ist es, wieder Spiele live im Stadion zu erleben.

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