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  • Viktoria Köln läuft ab dem Sommer in CAPELLI SPORT auf

    Viktoria Köln läuft ab dem Sommer in CAPELLI SPORT auf

    CAPELLI SPORT wird ab der Saison 2021/2022 offizieller und exklusiver Ausrüster von Viktoria Köln. Neben der Profimannschaft der Höhenberger treten ab dem Sommer auch alle Nachwuchsteams des Klubs in CAPELLI SPORT an. 

    CAPELLI SPORT ist ein international agierendes Unternehmen mit Ursprung und internationalem Hauptsitz in der Fashionmetropole New York. 1990 als Teil der GMA Group gegründet, entwickelt CAPELLI SPORT seit 2011 in enger Zusammenarbeit mit Spitzenathleten Sportkleidung, Accessoires und Equipment. Die Designexperten des Teamsportausrüsters greifen auf über 30 Jahre Textilerfahrung zurück und verbinden Qualität und Funktionalität mit Lifestyle. Der europäische Hauptsitz befindet sich in Ratingen.

    Innerhalb der letzten zehn Jahre hat sich der Sportartikelhersteller zum größten Ausrüster in der 3. Liga entwickelt. Schon jetzt laufen Teams wie der MSV Duisburg, Waldhof Mannheim, SV Wehen Wiesbaden, Türkgücü München und der KFC Uerdingen in den Capelli-Trikots auf. „Mit dem Einstieg bei Viktoria Köln baut CAPELLI SPORT das Engagement in der 3. Liga weiter aus“, sagt Kay Mourheg, Präsident von Capelli Europe. „Wir haben während der Gespräche mit den Viktoria-Verantwortlichen gemerkt, dass wir viele gemeinsame Ziele haben. Die Entscheidung, den Weg zukünftig gemeinsam mit Viktoria Köln zu beschreiten, gibt uns die Möglichkeit, zahlreiche Vorhaben zusammen voranzutreiben und zu erreichen.“

    Wie ernst es der Marke mit ihrem Engagement bei den Rechtsrheinischen ist, beweist auch die Vertragslaufzeit. „Die Zusammenarbeit läuft zunächst einmal bis 2026“, verrät Halil Özcelik, Vertriebsleiter bei Capelli. „Wir freuen uns sehr auf die zukünftige Partnerschaft. Es macht uns glücklich, die Marke CAPELLI SPORT für mindestens fünf Jahre bei Viktoria Köln im Einsatz zu sehen. In dieser Zeit werden wir viele gemeinsame Ideen umsetzen.“ 

    Im Gegensatz zu einigen anderen Teamsportausrüstern produziert CAPELLI SPORT seine Produkte selbst. „Das ermöglicht uns, im Laufe der nächsten Jahre mit speziell designten Trikots aufzulaufen“, weiß Eric Bock, Geschäftsführer der FC Viktoria Köln 1904 Spielbetriebs GmbH. „Für uns ist das ein großer Pluspunkt. Denn damit haben wir die Möglichkeit, uns mit der Viktoria als Marke von anderen Klubs zu unterscheiden und flexibel auf strategische Ziele zu reagieren.“

    Weitere Informationen zu CAPELLI SPORT gibt es unter www.capellisport.com.

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  • Weis wechselt die Rheinseite

    André Weis verlässt Viktoria Köln am Ende der Saison. Das teilte der 31-Jährige den Klub-Verantwortlichen mit. In der kommenden Spielzeit will der Keeper das Tor beim Stadtrivalen Fortuna hüten. Der Verein aus der Kölner Südstadt spielt aktuell in der Regionalliga West.

    Weis war im Januar letzten Jahres zur Viktoria gekommen. Vorher war der Schlussmann für Jahn Regensburg, den 1. FC Kaiserslautern, FSV Frankfurt, FC Ingolstadt, VfB Stuttgart, TuS Koblenz sowie beim SV Wilhelmshaven aktiv. Dabei kam er auf 51 Zweitliga-Einsätze.

    Nachdem Viktoria Köln im Sommer 2020 den früheren Bundesliga-Torhüter Sebastian Mielitz vom dänischen Pokalsieger SönderjyskE verpflichten konnte, kam der gebürtige Pfälzer in der laufenden Saison nur noch zweimal von Beginn an in Pflichtspielen zum Zug.

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  • Janßen vor Osnabrück-Testspiel: „Wir schauen nur auf uns“

    Zurzeit steht für die Höhenberger Jungs ein kräftezehrendes Training auf dem Plan. Cheftrainer Olaf Janßen will mit seiner Mannschaft an die Grenzen gehen, um sich ausreichend auf das Saisonfinale vorzubereiten. Zum Abschluss der anstrengenden Einheiten wird es am Donnerstag ein Spiel gegen den Zweitligisten VfL Osnabrück geben. „Das Testspiel ist ein gelungenes Ende für die intensive Zeit“, freut sich Chefcoach Janßen über die anstehende Begegnung, „dabei steht das Training unter Wettkampfbedingungen im Vordergrund und nicht der Gegner oder das Ergebnis.“

    Die Viktoria fuhr zuletzt vier Siegen in Folge ein, der Gegner aus Niedersachsen konnte aus den letzten zehn Spielen nur einen Punkt ergattern (1:1-Unentschieden gegen den 1. FC Nürnberg). Doch die unterschiedlichen Formkurven beider Teams haben für Janßen keine Priorität: „Wir schauen nur auf uns selbst. Ich werde mir einige Spieler genauer angucken, die in letzter Zeit weniger Einsätze hatten und gleichzeitig werde ich anderen weitere Spielpraxis bieten.“ Im Anschluss an die Partie können die Viktorianer ein paar Tage den „leeren Tank“ wieder auffüllen, bevor am 5. April Tabellenschlusslicht SpVgg Unterhaching zu Gast im Sportpark Höhenberg sein wird.

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  • Osterferiencamps von Viktorias Vussballschule abgesagt!

    Aller Bemühungen zum Trotz müssen die Osterferiencamps von Viktorias Vussballschule leider abgesagt werden. Aufgrund der angespannten Corona-Lage ist es nicht möglich, die zwei Feldspieler- sowie das Torhütercamp durchzuführen. "Wir bedauern sehr, dass die diesjährigen Osterferiencamps nicht stattfinden können", sagt Daniel Merten, Leiter von Viktorias Vussballschule. Für die angemeldeten Kinder und Jugendlichen würden keinerlei Kosten anfallen, da man in diesen unbeständigen Zeiten keine Teilnahmegebühr im Vorfeld eingezogen hatte. "Wir hoffen natürlich, dass sich die Lage beruhigt und wir alle Teilnehmer beim Pfingstcamp wieder begrüßen dürfen", so Merten. Das Pfingstcamp findet zwischen dem 22. und 25. Mai statt.

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  • Nächstes Viktoria-Pflichtspiel am Ostermontag

    Für Viktoria Köln geht es nach der Länderspielpause „dahoam“ gegen die SpVgg Unterhaching weiter. Am Ostermontag (Anpfiff 19.00 Uhr) trifft die Mannschaft von Olaf Janßen in der 3. Liga nach dem turbulenten 3:2-Sieg in Saarbrücken auf das Tabellenschlusslicht. Die Spielvereinigung hat am Wochenende im Kellerduell gegen den KFC Uerdingen mit 2:3 verloren.

    Bereits zur Halbzeit lag das Team von Arie van Lent mit 0:2 zurück. „Wir haben ein bisschen unsicher gewirkt“, so der Coach hinterher. Turbulent wurde es dann nach einer Stunde. Paul Grauschopf erzielte nach einer Ecke den 1:2-Anschlusstreffer. Nur 90 Sekunden darauf traf Stephan Hain zum Ausgleich. Doch in der 64. Minute gerieten die Gastgeber wieder in Rückstand. Van Lent: „Nach dem 2:2 haben wir uns vielleicht zu sehr gefreut und nicht aufgepasst.“ Den Ausgleich konnten die Bayern jedenfalls nicht mehr erzielen. „Es hat dann einfach nicht gereicht heute“, so das Resümee von van Lent am Mikrofon von Magenta Sport.

    Eine andere Gemütslage herrschte am Abend zuvor bei Viktoria-Chefcoach Olaf Janßen. Denn nachdem seine Mannschaft lange mit 0:1 zurücklag, drehten Lucas Cueto (64.) und Mike Wunderlich (70.) die Partie binnen sieben Minuten. Den 2:2-Ausgleich der Saarbrücker konterte Timmy Thiele in der Nachspielzeit mit dem 3:2-Siegtreffer für seine Mannschaft. Danach gab es kein Halten mehr und der Jubel auf Kölner Seite nahm seinen Lauf. „Das sind Momente, die man am liebsten einschweißen würde“, sagte Janßen nach der Begegnung. „Insgesamt war es ein verdienter Sieg – tolle Moral, tolle Einstellung!“

    Während sich die Kölner mit vier Siegen in Folge ein Polster auf die Abstiegsränge verschafft haben, fehlen den Hachingern nun acht Punkte auf das rettende Ufer. Der ehemalige Bundesligist hofft deshalb, im Toto-Pokal des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV) wieder in die Spur zu finden. Dort tritt Unterhaching am Mittwoch gegen Türkgücü München an. Sollte die Spielvereinigung siegen, würde am Dienstag danach eine Pokalpartie gegen den Sieger der Begegnung 1860 München vs. FC Ingolstadt folgen. Viktoria Köln bleibt in der Länderspielpause ebenfalls aktiv. Am Donnerstag steht ein Testspiel gegen den VfL Osnabrück an.

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  • Neues aus dem Verein

    Hier sind einige interessante Kurznachrichten rund um Viktoria Köln.

    Viktoria Dritter in der März-Tabelle: Aufgrund der jüngsten Ergebnisse gehört die Mannschaft von Olaf Janßen aktuell zu den formstärksten Teams der 3. Liga. Mit zwölf gewonnenen Zählern in fünf Partien stehen die Kölner auf Rang drei der „März-Tabelle“. Punktgleicher Zweiter ist Hansa Rostock. Die meisten Punkte im laufenden Monat hat der FC Ingolstadt geholt. Als einziges Team blieben die Autostädter ungeschlagen und holten 13 Zähler.

    Cueto bester U 25-Torschütze: Wenn es um die Spieler geht, die das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, ist Lucas Cueto mit elf Treffern bester Torschütze der 3. Liga. Der 24-Jährige teilt sich den Rang mit Maurice Malone (20 Jahre) und Nicklas Shipnoski (23 Jahre), die in dieser Spielzeit ebenfalls elfmal getroffen haben. Insgesamt bester Torschütze der 3. Liga ist 1860-Stürmer Sascha Mölders (36 Jahre) mit inzwischen 16 Treffern.

    Viktoria Köln klettert in der ewigen Tabelle: Dank der anhaltenden Siegesserie sind die Höhenberger auch in der ewigen Drittliga-Tabelle geklettert. Dabei hat der Verein sowohl die Bundesligisten Union Berlin (78 Punkte) und RB Leipzig (79) sowie Regionalligist Wuppertaler SV (83) hinter sich gelassen. Mit nun 90 Zählern steht der Klub von der Schäl Sick auf Platz 46, einen Punkt hinter dem SV Waldhof Mannheim.

    Handle in den Top-10 mit den meisten Partien im Viktoria-Dress: Seit seinem Wechsel auf die Schäl Sick 2017 lief Simon Handle inzwischen in 108 Pflichtspielen mit dem V auf der Brust auf. Damit gehört er laut Transfertmarkt.de zu den Top-10-Rekordspielern der Höhenberger. Derzeit hat er genauso viele Einsätze wie Dr. Jens Rehhagel auf Platz neun.

    Cueto zweikampfstark: Lucas Cueto ist für seine Torgefährlichkeit bekannt. Doch er legt auch ein starkes Zweikampfverhalten an den Tag. Mit 108 gewonnenen Zweikämpfen am Boden hält der 24-Jährige in dieser Saison den Bestwert der Mannschaft. Doch nicht nur das: Auch ligaweit steht er mit dieser Marke laut FussballTransfers.com auf Rang zwei. Vor ihm liegt nur noch Sercan Sararer (189 gewonnene Bodenzweikämpfe in dieser Saison).

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  • Viktoria erkämpft Last-Minute-Sieg

    Viktoria erkämpft Last-Minute-Sieg

    Viktoria Köln fährt den vierten Erfolg in Folge ein: Beim 1. FC Saarbrücken setzten sich die Höhenberger am Freitagabend mit 3:2 (0:1) durch. Dabei war speziell die Schlussphase an Spannung und Dramatik kaum zu überbieten. Nachdem José Pierre Vunguidica für Saarbrücken im Ludwigsparkstadion in der 82. Minute der 2:2-Ausgleich gelungen war, traf Timmy Thiele in der Nachspielzeit zum Last-Minute-Sieg für die Kölner.

    Viktoria-Cheftrainer Olaf Janßen setzte auf Sebastian Mielitz im Tor. In der Abwehr baute er auf Fabian Holthaus, Michael Schultz, Maximilian Rossmann und Patrick Koronkiewicz. Kai Klefisch und Moritz Fritz spielten auf der Sechserposition. Lucas Cueto, Mike Wunderlich und Simon Handle bildeten das offensive Mittelfeld. Timmy Thiele agierte als vorderste Sturmspitze.

    Beide Mannschaften versuchten, von Beginn an ein hohes Tempo vorzulegen. In der sechsten Minute klingelte es im Kölner Kasten. Sebastian Jacob war mit dem Kopf zur Stelle. Sein Versuch ging zunächst an den linken Pfosten und sprang von dort an den Kopf von Viktoria-Keeper Mielitz ins Kölner Tor. Die erste Gäste-Chance folgte nur 60 Sekunden danach: Koronkiewicz scheiterte von der rechten Seite aus spitzem Winkel an Schlussmann Daniel Batz.

     

     

    In der elften Minute hatte Koronkiewicz das nächste Ding auf dem Fuß. Nach flacher Hereingabe von der rechten Seite verfehlte er in zentraler Position aus fünf Metern das Gehäuse. Cueto fand in der 18. Minute in Batz seinen Meister. Die Höhenberger gingen auch in der Folge sehr offensiv zu Werke. Saarbrücken konnte sich nur selten befreien. Aber in der 41. Minute gelang das. Da hätte Minos Gouras beinahe auf 2:0 erhöht. Doch Mielitz hielt glänzend. So ging es für die Janßen-Elf mit dem 0:1 in die Pause.

    Nach dem Seitenwechsel spielte die Viktoria weiter kontrolliert nach vorne. Allerdings pfiff Schiedsrichter Martin Petersen die Höhenberger einige Male in aussichtsreicher Position aufgrund von Abseitsstellungen zurück. In der 54. Minute gab es dann wieder eine Gelegenheit für die Gastgeber. Markus Mendler zielte aber links neben das Mielitz-Gehäuse. Und dennoch: Die Viktoria blieb am Drücker, agierte allerdings bis zur 60. Minute nicht zwingend genug.

    Das änderte sich dann mit der Hereinnahme von Marcel Risse und Jeremias Lorch. Erstgenannter setzte sich auf der rechten Seite durch und legte flach auf Cueto in der Mitte ab. Der schoss mit links und drin war das Leder – 1:1! In der 67. Minute gab es eine Doppelchance für die Viktoria. Doch Thiele und Wunderlich scheiterten nacheinander an Keeper Batz. In der 70. Minute machte der Kölner Kapitän dann aber alles richtig: Mit dem rechten Fuß schob er aus zehn Metern nach einem Getümmel zum 2:1-Führungstreffer ein.

    In der 82. Minute gelang dem 1. FC Saarbrücken aber der Ausgleich. Nach einer hohen Hereingabe von der linken Seite stand der eingewechselte José Pierre Vunguidica goldrichtig und brachte den Ball unten rechts im Kölner Tor unter. Drei Minuten danach hatte Risse eine Riesen-Möglichkeit. Allerdings scheiterte er an Batz. Anders erging es Thiele in der Nachspielzeit nach Hereingabe durch Holthaus von links: Der Stürmer traf den Ball am Fünfmeterraum perfekt – 3:2 für die Viktoria (90. + 2). Damit war der vierte Sieg in Folge unter Dach und Fach.

    Aufstellung: Sebastian Mielitz – Fabian Holthaus, Michael Schultz, Maximilian Rossmann, Patrick Koronkiewicz – Kai Klefisch, Moritz Fritz (63. Jeremias Lorch) – Lucas Cueto (86. Bernard Kyere), Mike Wunderlich, Simon Handle (63. Marcel Risse) – Timmy Thiele

    Tore: 1:0 Sebastian Jacob (6.), 1:1 Lucas Cueto (64.), 1:2 Mike Wunderlich (70.), 2:2 José Pierre Vunguidica (82.), 2:3 Timmy Thiele (90. + 2)

    Gelbe Karten:

    1.FC Saarbrücken: –

    Viktoria Köln: Kai Klefisch (28.), Timmy Thiele (90. + 3)

    Zuschauer:

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  • Höck Im Interview: „Bei den Spielen fiebere ich mit“

    Im Juni 2020 stieg Alexander Höck zum Profispieler bei Viktoria Köln auf. Doch seit der Sommervorbereitung fällt der 18-Jährige mit einem Kreuzbandriss aus. Im Interview spricht er über seine Genesung, wie er den Kontakt zur Mannschaft aufrechterhält und seine Rolle als Innenverteidiger.

    Herr Höck, aufgrund Ihres Kreuzbandrisses fehlen Sie schon seit Ende der Saisonvorbereitung. Wie verläuft die Genesung?

    Alexander Höck: Bisher sind die Physios, die Ärzte und ich sehr zufrieden mit dem Genesungsverlauf. Seit sechs Monaten begleitet mich die Verletzung jetzt schon. Derzeit bin ich auf dem Sprung zurück auf den Platz. Dreimal pro Woche trainiere ich auf dem Rasen, an den anderen Tagen mache ich Krafttraining. Natürlich kann das Ganze für mich nicht schnell genug gehen. Aber wie mir auch die Ärzte gesagt haben, muss ich meinem Knie die nötige Zeit geben. So mache ich mir selbst keinen unnötigen Druck. Wann ich dann wieder zur Mannschaft stoßen kann, ist schwierig einzuschätzen. Mein Ziel ist es, in der kommenden Sommervorbereitung topfit zu sein. Wenn es früher klappt, freue ich mich natürlich. Ich möchte aber nichts herbeizwingen.

    Wie halten Sie den Kontakt zur Mannschaft aufrecht? Schließlich sind Sie ja nicht beim Mannschaftstraining dabei?

    Höck: Ich versuche, so häufig wie möglich in Höhenberg zu sein. Weil ich von den Physios behandelt werde, bin ich relativ oft vor Ort. Wenn es mein Zeitplan zulässt, nehme ich auch an den Teammeetings teil. Bei den Spielen fiebere ich natürlich mit. Der Kontakt war also über all die Monate da. Daher denke ich, dass ich mich nach meiner Verletzung schnell wieder in die Mannschaft integrieren werde.

    Zuletzt war ein klarer Aufwärtstrend bei der Viktoria erkennbar. Wie ist die Situation für Sie persönlich? Freuen Sie sich über die guten Ergebnisse oder überwiegt die Verärgerung, nicht mitwirken zu können?

    Höck: Natürlich wäre ich gerne dabei. Aber an meiner momentanen Situation kann ich nunmal nichts ändern. Ich freue mich einfach unglaublich, dass wir uns aktuell ein kleines Polster nach unten verschaffen konnten und fiebere an guten wie an schlechten Tagen mit. Vor allem für die Mannschaft und das Trainerteam freut es mich sehr. Natürlich ist es schade, dass ich daran nicht so teilhaben kann, wie es mir lieb wäre. Aber an meiner Situation kann ich nunmal nichts ändern. Aber ich gebe mein Bestes, so gut und schnell wie möglich zurückkehren zu können.

    Bis zur U 12 spielten Sie noch als Stürmer und wurden dann zum Innenverteidiger umgeschult. Allerdings ist auch diese Position vielseitig interpretierbar. Als welche Art Innenverteidiger würden Sie sich beschreiben?

    Höck: Ich sehe mich grundsätzlich als eine Art mitspielender Innenverteidiger. Ich bin sehr schnell. Daher komme ich auch gut mit schnellen Gegenspielern zurecht und kann die Bälle gut ablaufen. Ich helfe gerne im Spielaufbau und lasse den Ball laufen. Aber ich möchte es dem Gegner auch unangenehm machen. Da bietet mir meine Position eine gute Mischung. Ich kann sowohl mit als auch gegen den Ball agieren.

    Mit 1,94 Metern sind Sie der größte Spieler der Mannschaft. Ist Ihre Körpergröße für Sie ein Vorteil oder kann es auch, Stichwort Beweglichkeit, ein Nachteil sein?

    Höck: An meiner Beweglichkeit arbeite ich durchgehend. Bei meiner Größe ist das einfach eine Pflicht. Ansonsten funktioniert das nicht. Natürlich ist das teilweise schwierig, die langen Beine zu koordinieren. Aber wenn man hart daran arbeitet und weiß, wo seine Defizite sind, dann funktioniert das. Schon in der Jugend wurde mir gesagt, dass ich darauf achten muss, weil ich plötzlich einen Wachstumsschub gemacht hatte. Seitdem arbeite ich daran und komme momentan gut damit zurecht.

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  • Gegnercheck: Viktoria reist zum Überraschungsteam

    Am Freitag tritt die Mannschaft von Olaf Janßen im Saarbrücker Ludwigspark an. Nach drei Siegen in Folge steigen die Domstädter mit breiter Brust in den Mannschaftsbus. Doch der 1. FC Saarbrücken ist Tabellenfünfter und hat bereits die Hinrundenpartie gewonnen.

    Bisherige Saison:

    Überraschung – das ist wohl das treffende Wort für die bisherige Spielzeit des 1. FC Saarbrücken. Nach drei Spieltagen stand der Aufsteiger an der Tabellenspitze. Dort hielt sich das Team aus dem Saarland elf Spiele lang. Doch dem 2:0-Erfolg in Köln folgte ein Tief: In elf Partien gab es nur einen Sieg. Trotzdem haben die Saarländer weiter realistische Chancen auf den Durchmarsch in die 2. Bundesliga. Bei noch zehn ausstehenden Begegnungen haben sie neun Punkte Rückstand auf den Zweitplatzierten Hansa Rostock.

    Das Hinspiel:

    Zuerst fehlt das Glück, dann kommt auch noch Pech dazu. So oder so ähnlich lässt sich die Hinrundenbegegnung aus Sicht der Viktoria beschreiben. Nach 24 Minuten gingen die Gäste aus dem kleinsten Bundesland Deutschlands in Führung. Eine Flanke von Nicklas Shipnoski brachte der damalige Viktoria-Verteidiger Marcel Gottschling im eigenen Tor unter. Kurz vor der Pause kam es noch schlimmer: Nach einem Handspiel außerhalb des Sechzehners sah Keeper Sebastian Mielitz die Rote Karte. In Überzahl erzielten die Blau-Schwarzen kurz nach Wiederbeginn das 2:0. Shipnoski brachte das Leder in der langen Ecke unter und ließ dem eingewechselten Yannick Bangsow im Kölner Kasten keine Chance.

    Personelle Situation:

    Ramon Castelluci und Bjarne Thoelke laborieren beide an einem Wadenbeinbruch. Timm Golley fällt weiter mit einer Patellasehnenreizung aus. Offensivspieler Shipnoski (Adduktorenbeschwerden) setzt weiter aus. Kianz Froese und Sebastian Bösel sind aufgrund muskulärer Probleme fraglich. Zudem muss Tobias Jänicke gelbgesperrt von der Tribüne aus zusehen.

    Spieler im Fokus:

    Mit drei Doppelpacks binnen sieben Tagen sorgte der 22-jährige Minos Gouras zuletzt für Schlagzeilen. Der Deutsch-Grieche kam im Sommer vom FC-Astoria Walldorf. Dort spielte er mit Viktoria-Verteidiger Luca Stellwagen zusammen in der Regionalliga Südwest. Den Großteil der Hinrunde verpasste Gouras wegen eines Schlüsselbeinbruchs. Sowohl auf dem Flügel als auch in der Sturmspitze hat er zuletzt gespielt. Er fällt vor allem durch hohes Tempo und gute Dribblings auf.

    Trainer:

    Coach beim FCS ist Lukas Kwasniok. Er übernahm die Mannschaft im Januar 2020 von Dirk Lottner. Damit war er letztlich der Coach, mit dem Saarbrücken den Aufstieg in die 3. Liga schaffte. Zuvor war er im Jugendbereich des KSC und als Cheftrainer und Sportdirektor vom FC Carl Zeiss Jena aktiv.

    Das Stadion:

    Der 1. FC Saarbrücken trägt seine Heimspiele im Ludwigsparkstadion aus – meistens zumindest. Denn die altehrwürdige Anlage befindet sich seit 2016 im Umbau. So musste der Verein in dieser Saison bereits in das Hermann-Neuberger-Stadion in Völklingen und die Frankfurter PSD-Arena ausweichen. Die meisten Partien darf der FCS im Rahmen der Corona-Pandemie aber im unfertigen Ludwigspark spielen. Nach der Fertigstellung soll das Stadion etwa 16.000 Zuschauern einen Platz bieten.

    Vereinshistorie:

    1963 war der FCS eines der 16 Gründungsmitglieder der Bundesliga. Als Tabellenletzter stiegen die Saarländer allerdings nach einer Saison in den zweitklassigen Fußball ab. Zweimal wurden die Blau-Schwarzen noch Meister der 2. Bundesliga (1975/1976 und 1991/1992). Insgesamt noch dreimal gelang der Aufstieg in die Eliteliga des deutschen Fußballs. Mit dem Abstieg in die Oberliga Südwest 2007 verließ der 1. FC Saarbrücken zwischenzeitlich die Showbühne des Profi-Fußballs. In der vergangenen Saison erreichte der Klub das DFB-Pokal-Halbfinale. Als Meister der Regionalliga Südwest stieg Saarbrücken außerdem in die 3. Liga auf.

    Partie in den Medien:

    Anpfiff zwischen dem 1. FC Saarbrücken und Viktoria Köln ist am Freitag um 19:00 Uhr im Ludwigsparkstadion. Die Partie überträgt Magenta Sport ab 18:30 Uhr als bwin Topspiel der Woche live. Zudem werden die Anhänger der Viktoria wie gewohnt über die Social Media Kanäle von Viktoria Köln (FacebookInstagram und Youtube) und den Live-Ticker auf Twitter auf dem Laufenden gehalten.

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  • Olaf Janßen: „Ein außergewöhnlicher Aufsteiger“

    Am Freitagabend eröffnet Viktoria Köln im Saarbrücker Ludwigspark unter Flutlicht den 29. Spieltag. Nach zuletzt drei Siegen in Folge gegen direkte Konkurrenten steht mit dem FCS nun ein Gegner auf dem Plan, der noch um den Aufstieg mitspielt.

    „Neben den neun Punkten konnte ich viele positive Eindrücke mitnehmen“, sagte Trainer Olaf Janßen auf der Pressekonferenz vor der Auswärtsfahrt. „Da würden wir gerne am Freitagabend weitermachen.“ Allerdings wartet mit dem 1. FC Saarbrücken „ein außergewöhnlicher Aufsteiger“, der „verdient mit 45 Punkten auf dem vierten Tabellenplatz steht“, wie Janßen findet.

    Er sieht Saarbrücken als eine Mannschaft, die sich „den Gegner zurechtlegt und danach handelt. Das haben sie über die ganze Saison hinweg wirklich sehr gut gemacht.“ Außerdem schätzt er die Flexibilität der Mannschaft von Lukas Kwasniok: „Es ist eine Mannschaft, die sehr gute Umschaltmomente und dennoch gerne den Ball hat.“

    Dass die Saarländer aufgrund der Tabellenkonstellation als Favorit in die Begegnung gehen, sieht der Viktoria-Coach allerdings nicht als Nachteil an. Denn seine Mannschaft tue „gut daran, sich auf ein Spiel einzustellen, das das bisher schwerste sein könnte, seitdem ich wieder hier bin“, so der 54-Jährige.

    In personeller Hinsicht bleiben weitere Fragen offen. René Klingenburg wird noch einige Wochen fehlen. Bei Jeremias Lorch und Marcel Risse „ist es so, dass sie heute voll in das Mannschaftstraining einsteigen“. Ob sie der Mannschaft auch im Ludwigspark helfen können, ließ er offen. „Da muss man einfach mal schauen, wie sich das entwickelt.“

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