Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus der Vereinten Nationen hat Viktoria Köln ein Zeichen gegen Rassismus und Diskriminierung im Sportpark Höhenberg gesetzt. Mit einem Schild der Initiative ‚FUSSBALLVEREINE GEGEN RECHTS‘, will der Verein jedem Gast im Sportpark zeigen, dass gegenseitiger Respekt, Fair Play und Solidarität unabhängig von Herkunft, Religion und Hautfarbe für ihn unverhandelbar sind.
„Kein Mensch sollte nur aufgrund seiner Herkunft wahrgenommen werden“, sagt auch Albert Bunjaku, Stürmer der Viktoria und seit über zwanzig Jahren im europäischen Fußball aktiv. Der 37-Jährige, der in seiner Karriere bereits für die Nationalmannschaft der Schweiz und des Kosovo spielte, hört drei Herzen in seiner Brust schlagen: „Ich habe fast meine gesamte Karriere in Deutschland verbracht. So habe ich einen großen Bezug zu diesem Land und finde es schön, alle positiven Erinnerungen an die drei Länder mitnehmen zu können.“
Die Viktoria vereint in ihrem Nachwuchsleistungszentrum, der Profimannschaft und dem Mitarbeiterstab Menschen aus 30 verschiedenen Nationen. Mit der Aktion ‚rechtsrheinisch gegen rechts‘ bekennt der Verein seit Jahren Farbe und positioniert sich gegen Rassismus, was nun auch am Eingang der Geschäftsstelle für jeden zu erkennen ist.
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Am Freitag tritt Viktoria Köln in der 3. Liga beim 1. FC Saarbrücken an. Danach steht die Länderspielpause auf dem Programm. Cheftrainer Olaf Janßen wird die Zeit nutzen, um mit seiner Mannschaft ein Testspiel zu bestreiten. Am 25. März trifft das Team von der Schäl Sick auf neutralem Boden (unter Ausschluss der Öffentlichkeit) auf den VfL Osnabrück.
Marcus Steegmann, der Sportliche Leiter der Viktoria, freut sich auf die Partie: „Wettkampfpraxis ist im Fußball durch nichts zu ersetzen. Es ist gut, die Pflichtspielpause vor Ostern zu nutzen, um in Tritt zu bleiben. Es ist sicher für unsere Spieler reizvoll, sich mit einem Zweitligisten zu messen – unabhängig davon, wer letztlich zum Einsatz kommt.“
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Hier sind ein paar interessante und aktuelle Kurznachrichten aus dem Verein.
Amyn jüngster Debütant der Vereinsgeschichte: Beim 3:1-Erfolg gegen den MSV Duisburg kam Youssef Amyn zu seinem ersten Einsatz in der 3. Liga. Mit 17 Jahren, sechs Monaten und 20 Tagen ist er nun der jüngste Spieler, der jemals in einem Pflichtspiel bei den Profis für die Viktoria aufgelaufen ist. In der A-Junioren-Bundesliga West absolvierte Amyn vor der Saisonunterbrechung alle drei Partien. Seit geraumer Zeit trainiert er bei den Profis mit und bekam jetzt seine erste Bewährungschance.
A-Junioren unterliegen dem 1. FC Köln deutlich: Nach dem 3:1-Erfolg gegen Borussia Mönchengladbach setzte es für die U 19 von Viktoria Köln am Wochenende eine 1:6-Niederlage gegen die A-Junioren vom FC. Den Treffer für die Höhenberger erzielte Lamin Touray, der bereits gegen Gladbach erfolgreich war. „Bis zur Halbzeit war es ein Spiel auf Augenhöhe“, so U 19-Trainer Marian Wilhelm. Nach 45 Minuten stand es noch 1:2. Mit dem zweiten Spielabschnitt war Wilhelm nicht zufrieden: „Wir haben in der zweiten Halbzeit unsere sonst gewohnte Intensität verloren.“
Erstes Feldspielercamp ausgebucht: Nachdem das Torhütercamp in den Osterferien schnell ausgebucht war, ist nun auch der erste Feldspielertermin vom 29. März bis zum 1. April ausverkauft. Doch wer sich noch keinen Platz gesichert hat, kann dies noch für die zweite Ferienwoche tun. hier geht es zur Anmeldung.
Viktorias Talentförderung wird weiter belohnt: Der DFB hat die Verlängerung des Nachwuchsförderungstopfes bis 2022 beschlossen. Seit 2018 belohnt der Verband damit Drittliga-Vereine für ihre Nachwuchsarbeit. Zwei Kriterien spielen dabei eine Rolle: Das Betreiben eines Leistungszentrums sowie der Einsatz deutscher Spieler unter 21 Jahren in der 3. Liga. Axel Freisewinkel, Geschäftsführer der Viktoria Köln Spielbetriebs GmbH: „Wir freuen uns über die Entscheidung des DFB, die Förderung um ein Jahr zu verlängern. Dank unseres Nachwuchsleistungszentrums und jungen Spielern wie Kai Klefisch, Dario De Vita und Alexander Höck partizipieren auch wir von den Fördermitteln.“
Alles für den Nachwuchs: Im März dreht sich im Viktoria-Onlineshop alles um den Nachwuchs: Egal ob Schnuller, Lätzchen oder Body – mit der Babykollektion der Höhenberger sind alle Mini-Viktorianer von Beginn an bestens ausgestattet. Willkommen in der Viktoria-Vamilie!
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Bis zum 28. März laufen die Internationalen Wochen gegen Rassismus. Diese wurden einst durch einen Beschluss der Generalversammlung der Vereinten Nationen ins Leben gerufen und erinnern historisch an das Massaker im südafrikanischen Sharpeville. „Genauso wie wir nur im Team gewinnen können, können Rassismus und Diskriminierung ebenfalls nur gemeinsam überwunden werden“, heißt es dazu in einer Erklärung des DFB und der DFL-Stiftung. „Deshalb gilt es, nicht wegzusehen, sondern gemeinsam für den Wertekanon des Fußballs einzustehen – offen, laut und mutig – während der Internationalen Wochen gegen Rassismus und jeden Tag darüber hinaus.“
Die Aktion wird auch durch die Verantwortlichen beim FC Viktoria Köln unterstützt. „Für uns stehen gegenseitiger Respekt, Fair Play und Solidarität unabhängig von Herkunft, Religion und Hautfarbe an oberster Stelle“, sagt Günter Pütz, der Präsident von Viktoria Köln. „Wir können nur zusammen gegen Diskriminierung und Rassismus vorgehen und beides gemeinsam überwinden. Deshalb haben wir uns schon vor einigen Jahren mit unserer Aktion ‚rechtsrheinisch gegen rechts‘ klar positioniert. Denn Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus sind Themen, die uns alle angehen – und gegen die unsere Viktoria ein Zeichen setzen will!“
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Pech für René Klingenburg: Der Mittelfeldspieler hat beim Heimspiel gegen den MSV Duisburg aufgrund der fünften Gelben Karte gefehlt. Doch der 27-Jährige hat sich auch noch einen Bänderriss im rechten Ellenbogen zugezogen. Damit wird er Viktoria Köln für mehrere Wochen fehlen.
„Ich bin nach einem Zweikampf beim Training unglücklich gelandet und mit dem rechten Arm weggeknickt. Dabei ist das Band gerissen“, berichtet Klingenburg. Eine Magnetresonanztomographie (MRT) in der Mediapark Klinik Köln bestätigte anschließend den Verdacht einer stärkeren Verletzung.
Klingenburg: „Natürlich ärgert es mich, dass ich der Mannschaft erst einmal nicht helfen kann. Aber ich gebe alles dafür, um schnell wieder auf dem Platz zu stehen.“
Derzeit wird der rechte Arm durch eine Schiene stabilisiert, sodass Klingenburg nicht trainieren kann.
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Viktoria Köln reist zur letzten Partie vor der Länderspielpause zum 1. FC Saarbrücken. Anpfiff der Begegnung ist am Freitagabend um 19.00 Uhr. Der Tabellenvierte eroberte am Wochenende ein 1:1 beim Tabellenführer aus Dresden. Damit hat die Mannschaft von Trainer Lukas Kwasniok weiterhin Tuchfühlung zu den Aufstiegsrängen. Die Kölner hingegen schlossen ihre Englische Woche mit einem Heimerfolg gegen den MSV Duisburg ab.
Im Wetterchaos von Köln gelang der Mannschaft von Olaf Janßen ein 3:1-Sieg. Ein Hagelschauer sorgte kurz nach Spielbeginn für eine sechsminütige Spielunterbrechung. „Das war auch das erste Mal für mich“, schmunzelte Kapitän Mike Wunderlich nach der Partie. „Wir waren danach wieder präsent. Die gute Anfangsphase war der Grundstein.“ Der 34-Jährige war es, der jeweils das 1:0 für Lucas Cueto und das 2:0 für Timmy Thiele auflegte. Das abschließende 3:1 erzielte er in der zweiten Halbzeit selbst. Damit gelang den Domstädtern der dritte Sieg in Serie. „Das ist natürlich erste Sahne“, freute sich Viktoria-Cheftrainer Olaf Janßen hinterher am Mikrofon bei Magenta Sport. „Damit war nicht zu rechnen.“
„Unter dem Strich leistungsgerecht“, resümierte Janßens Trainerkollege Kwasniok das 1:1-Remis der Saarbrücker im Dresdner Rudolf-Harbig-Stadion. Letztlich sei aber „schon ein Hauch Enttäuschung da“. Trotz allem lobte er die ersten 45 Minuten seiner Mannschaft: „Wir haben in der ersten Halbzeit bis auf eine Standard-Situation unmittelbar vor Halbzeitpfiff gar nichts zugelassen.“ Nach Wiederbeginn erzielte der FCS durch Manuel Zeitz nach einer Ecke das 0:1. Der Saarbrücker Keeper Daniel Batz musste allerdings vier Minuten später nach einem Schuss von Pascal Sohm hinter sich greifen. Dennoch zeigte sich Kwasniok selbstbewusst: „1:1 in Dresden – da muss man sich nicht schämen.“
Nun kommt es am Freitag zum direkten Aufeinandertreffen zwischen Saarbrücken und Köln. Dabei sind die Gastgeber aus der saarländischen Landeshauptstadt aufgrund des Tabellenplatzes moralisch im Vorteil. Aber auch ansonsten dürften sie mit breiter Brust in das Spiel gehen. Schließlich gewann das Kwasniok-Team schon die erste Drittliga-Partie beider Mannschaften im November vergangenen Jahres mit 2:0.
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Viktoria Köln jubelt über den dritten Sieg in nur einer Woche: Nach den Erfolgen in Lübeck und gegen Meppen gelang der Mannschaft von Cheftrainer Olaf Janßen am Samstag ein 3:1 gegen den MSV Duisburg. Lucas Cueto (23.), Timmy Thiele (35.) und Mike Wunderlich (81.) trafen dabei für die Gastgeber. David Tomic sorgte in der 41. Minute für den zwischenzeitlichen Anschlusstreffer des MSV, der mittlerweile vom früheren Kölner Trainer Pavel Dotchev betreut wird.
Viktoria-Coach Janßen musste sein Team aufgrund von einigen Ausfällen umbauen. Sebastian Mielitz hütete das Tor. In der Abwehr liefen Simon Handle, Michael Schultz, Maximilian Rossmann und Patrick Koronkiewicz auf. Kai Klefisch und Moritz Fritz agierten auf der Sechserposition. Lucas Cueto, Mike Wunderlich und der 17-jährige Profidebütant Youssef Amyn kamen im offensiven Mittelfeld zum Zug. Timmy Thiele begann im Sturm.
Beide Teams tasteten sich zunächst gegenseitig ab. Für mehr Aktion sorgte das Wetter. Nach sieben Minuten prasselte ein Hagelsturm vom Himmel, sodass Schiedsrichter Dr. Max Burda die beiden Mannschaften zunächst noch einmal in die Kabinen schickte. Nach einer Unterbrechung von sechs Minuten ging es weiter – mit dem Unterschied, dass sich der Sportpark Höhenberg in kürzester Zeit in eine Winterlandschaft verwandelt hatte.
In der 15. Minute hatte Fritz nach Wunderlich-Ecke die erste Möglichkeit für die Kölner: Sein Kopfball verfehlte das Tor. In der 23. Minute lief es besser: Nach langem Ball von der rechten Seite stand Cueto am Fünfmeterraum frei und verwandelte mit dem rechten Fuß zum 1:0. Nach einer halben Stunde präsentierte sich der Rasen wieder grün. Und ähnlich gut sah es für die Höhenberger aus: Thiele hämmerte den Ball aus halbrechter Position unhaltbar unter die Latte – 2:0 (35.)!
In der 41. Minute folgte aber ein Rückschlag für die Gastgeber. Nach Pass in den Strafraum war David Tomic in Bedrängnis eher am Ball als seine Gegenspieler und spitzelte das Leder mit dem rechten Fuß an Mielitz vorbei zum 1:2 ins kurze Eck. Das beflügelte den MSV natürlich. Allerdings gelang es den Duisburgern nicht, noch vor der Pause daraus weiteres Kapital zu schlagen. Somit ging es mit dem 2:1-Vorsprung für die Viktoria in die Kabinen.
Olaf Janßen startete mit Kevin Holzweiler für Amyn in die zweiten 45 Minuten. Sechs Minuten nach Wiederanpfiff folgte eine gute Gelegenheit für die Gastgeber. Cueto stand am Sechzehnmeterraum frei und zog flach mit dem rechten Fuß ab. Doch MSV-Keeper Leo Weinkauf war zur Stelle und parierte den Ball. In der 62. Minute bot sich den Gästen eine Ausgleichschance. Allerdings wurde der Freistoß von Stoppelkamp aus 16 Metern zur sicheren Beute für Mielitz.
In der 65. Minute gab es die nächste Glanztat des Viktoria-Torhüters. Der eingewechselte Orhan Ademi traf den Ball fünf Meter vor dem Gehäuse perfekt mit der rechten Hacke. Doch Mielitz wehrte das Leder mit einem Riesen-Reflex ab. In der 78. Minute hatte Handle aus acht Metern eine gute Gelegenheit. Sein Rechtsschuss ging abgefälscht über das MSV-Tor. Die anschließende Ecke brachte eine gute Kopfballchance für Schultz. Doch das Leder streifte über den Kasten (79.).
Zwei Minuten später versetzte die Viktoria den Gästen aber den entscheidenden Schlag: Wunderlich wurde von Kevin Holzweiler in Szene gesetzt, zog sechs Meter vor dem gegnerischen Gehäuse mit rechts ab und traf flach ins linke Eck – 3:1. Duisburg versuchte in den Schlussminuten, die eigene Offensive zu forcieren. Doch viel gelang den Gästen nicht. Somit geriet der Heimsieg der Kölner nicht mehr in Gefahr.
Aufstellung: Sebastian Mielitz – Simon Handle, Michael Schultz, Maximilian Rossmann, Patrick Koronkiewicz – Kai Klefisch, Moritz Fritz – Lucas Cueto (73. Fabian Holthaus), Mike Wunderlich, Youssef Amyn (46. Kevin Holzweiler) – Timmy Thiele (73. Bernard Kyere)
Tore: 1:0 Lucas Cueto (23.), 2:0 Timmy Thiele (35.), 2:1 David Tomic (41.), 3:1 Mike Wunderlich (81.)
Gelbe Karten:
Viktoria Köln: Kai Klefisch (28.), Moritz Fritz (62.), Patrick Koronkiewicz (71.)
MSV Duisburg: Connor Krempicki (41.), Aziz Bouhaddouz (75.)
Zuschauer: –
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Am Wochenende empfängt Viktoria Köln den MSV Duisburg. Beide Teams gehen mit einem 1:0-Heimsieg im Gepäck in die Partie. Die Meidericher stehen derzeit auf Rang 14 der Drittliga-Tabelle, einen Platz hinter der Mannschaft von Olaf Janßen.
Beginn: Das Match im Sportpark Höhenberg beginnt am Samstag um 14.00 Uhr.
Bilanz: In der 3. Liga kam es bisher dreimal zum NRW-Duell zwischen den beiden Klubs. Das erste Spiel in der Schauinsland-Reisen-Arena gewann das Bundesligagründungsmitglied aus Duisburg mit 2:1. Zum Ende der vergangenen Saison gewann die Viktoria daheim mit 1:0. Die Hinrundenpartie der laufenden Saison ging mit 3:1 an die Kölner.
Corona-Pandemie: Pandemiebedingt sind leider auch gegen den MSV Duisburg keine Zuschauer zugelassen.
Der Viktorianer: Das aktuelle Heimsiel-Magazin „Der Viktorianer“ ist bereits online. Auch diesmal gibt es einige interessante Dinge nachzulesen und ein kleines Bild-Rätsel für die spielfreudigen Fans.
Einlaufkinder: Einlaufkinder sind im Rahmen der Corona-Pandemie leider nicht vorgesehen. Selbst Maskottchen Viktor kann bei den Heimspielen seiner Viktoria nicht vor Ort dabei sein.
Hallo again: Als Duisburg-Coach kehrt Pavel Dotchev an seine alte Wirkungsstätte zurück. Von Juli 2019 bis Januar 2021 stand er für die Domstädter an der Seitenlinie. Auch MSV-Stürmer Aziz Bouhaddouz war bereits für die Viktoria aktiv (in der Saison 2012/2013). Aus der Mannschaft von Olaf Janßen liefen sowohl René Klingenburg (2008 bis 2010) als auch André Dej (2008 bis 2012) im Dress des MSV auf.
Fußballgeschichte: Der MSV Duisburg gehörte 1963 zu den Gründungsmitgliedern der Bundesliga. In der ersten Saison wurden die Westdeutschen gleich Vize-Meister. Bis 1982 waren die Meidericher erstklassig. Erstmals Mitglied der 3. Liga wurden sie nach ihrem Zwangsabstieg 2013. Seitdem sind sie zweimal in die 2. Bundesliga zurückgekehrt.
Sperren: Olaf Janßen muss am Samstag auf René Klingenburg verzichten. Der Mittelfeldspieler sah gegen den SV Meppen seine fünfte gelbe Karte. Dotchev hingegen hat keine Sperren zu beklagen.
TV und Medien: Die Partie überträgt Magenta Sport ab 13.45 Uhr live (als Einzelspiel und in der Konferenz). Kommentator vor Ort ist Edgar Mielke, Thomas Wagner moderiert. Zudem werden die Anhänger der Viktoria wie gewohnt über die Social Media Kanäle von Viktoria Köln (Facebook, Instagram und Youtube) und den Live-Ticker auf Twitter auf dem Laufenden gehalten. Zudem plant die ARD die Übertragung einer Zusammenfassung in der Sportschau am Samstagabend ab 18.00 Uhr.
Wetter: Das Wetterportal Wetterdienst.de sagt für Samstagnachmittag Temperaturen von neun Grad Celsius voraus.
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„Ob Viererkette oder Lieferkette – auf Koordination, Vertrauen und ein charakterstarkes Team kommt es nicht nur beim Fußball, sondern auch in der Logistik an“, meint Daniel Steckel, Co-Geschäftsführer der MBS Speditionsgesellschaft. „Kein Wunder, dass wir uns oft mit der Mannschaft auf dem Platz identifizieren können.“
Die rechtsrheinisch in Köln gegründete MBS Logistics Gruppe hat ihren Hauptstandort auch nach über 30 Jahren noch immer in Köln-Gremberghoven – trotz Wachstum und Internationalisierung innerhalb Europas, nach Asien und in die USA. 1987 beschäftigte die MBS Speditionsgesellschaft gerade einmal fünf Mitarbeiter. Damals erbrachte das Unternehmen zunächst Dienstleistungen im Bereich Land- und Seeverkehr. Doch seit der Gründung ist die MBS Logistics stetig gewachsen – personell, strukturell und in ihrem Dienstleistungsspektrum. Heute besteht das Traditionsunternehmen aus über 500 Speditions- und Logistikexperten, die an 30 Orten weltweit operieren. Das Partnernetzwerk setzt sich aus 946 Büros in 144 Ländern und über 100.000 Mitarbeitern zusammen. Die MBS-Gruppe verfügt über Verbindungen bis in die entlegensten Winkel der Erde, über hochqualifizierte Experten und Kompetenzen in allen Logistikbereichen.
Zudem ist MBS seit Jahren als Premium-Partner stolzer Sponsor von Viktoria Köln. Steckel: „Mein Vater hat die Firma mit aufgebaut und seit 2012 bin ich nun Teil der Erfolgsgeschichte, die es weiterzuführen gilt. Dabei habe ich festgestellt, dass es nicht nur vieles weiterzuentwickeln und neue Wege zu beschreiten gilt, sondern ebenso an vertrauten Werten und Verbindungen festzuhalten. Diese Werte verkörpert für uns auch die Partnerschaft mit der Viktoria und das, wofür der Verein steht.“
„Ich habe bei der MBS schnell festgestellt, welcher Wert dort langjährigen Kundenbeziehungen zuerkannt wird und ganz besonders auch den lokalen Kunden aus dem ‚Veedel‘“, ergänzt Andreas Janetzko, Co-Geschäftsführer der MBS Speditionsgesellschaft, der 2018 zum Team stieß. „Gleiches gilt für unsere treuen Partner und natürlich für die sozialen Projekte und Vereine, die wir mit unserem Erfolg unterstützen dürfen“, führt er weiter aus. „Sie sind ein wichtiger Teil unserer Motivation und in gewisser Weise auch Vorbild für uns.“
Um den Erfolg auch in die Zukunft zu tragen, arbeitet die MBS Logistics vorausschauend, innovativ und flexibel. Der Fokus liegt dabei auf der Entwicklung und einem strategischen, gesunden Wachstum: IT-Entwicklung, E-Commerce, neue und innovative Produkte und letztlich weitere Standorterschließungen. MBS lebt Globalisierung – auch in Zukunft!
Das erfreut auch Eric Bock, den Geschäftsführer der FC Viktoria Köln 1904 Spielbetriebs GmbH: „MBS ist seit vielen Jahren Partner der Viktoria. Zunächst wurde der Nachwuchsbereich gefördert. Inzwischen unterstützt das Unternehmen die Profimannschaft unseres Klubs. Die Zusammenarbeit war dabei immer von Verbindlichkeit und Vertrauen geprägt. Und ich denke, das ist es auch, was die MBS Logistics Gruppe als Unternehmen auszeichnet: nämlich Verlässlichkeit.“
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Am Wochenende reist der MSV Duisburg zu Viktoria Köln. Am Samstag (Anpfiff 14.00 Uhr) geht es für die Mannschaft von Olaf Janßen damit gegen die formstärkste Mannschaft der unteren Tabellenhälfte um wichtige Punkte. Von den letzten fünf Spielen haben die Meidericher vier gewonnen und sich temporär aus dem Keller befreit. Aber auch die Gastgeber müssen sich nicht verstecken. Immerhin gelangen drei Siege in den vergangenen fünf Begegnungen.
Bisherige Saison:
Nachdem die Duisburger in der Saison 2019/2020 den Aufstieg in die 2. Bundesliga knapp verpassten, sind sie nicht optimal in die neue Spielzeit gestartet. Denn seit Beginn stehen sie in der unteren Hälfte des Tableaus. Nach der Freistellung von Coach Torsten Lieberknecht haben sich sowohl die Interimstrainer Marvin Compper und Uwe Schubert sowie Gino Lettieri an der Taktiktafel versucht. Im Februar übernahm Pavel Dotchev die Mannschaft. Seitdem geht es bergauf. Aus seinen bisherigen vier Spielen nahm er neun Zähler mit in den Pott.
Das Hinspiel:
Im Hinspiel war Pavel Dotchev noch für Viktoria Köln tätig. Mit seiner Mannschaft holte er einen 3:1-Sieg in Duisburg. Doch zunächst gingen die Zebras durch Moritz Stoppelkamp in Führung (22.). Zwölf Minuten später glich Timmy Thiele zum 1:1 aus. Kurz nach dem Seitenwechsel gab es einen Elfmeter für die Höhenberger. Diesen verwandelte Albert Bunjaku sicher (52.). Die letzte halbe Stunde agierten die Domstädter in Überzahl. Lukas Scepanik sah nach einem taktischen Foul die Ampelkarte. Für einen Schlüsselmoment sorgte Sead Hajrović: Durch eine starke Grätsche im eigenen Sechzehner verhinderte er den 2:2-Ausgleich. Keine 180 Sekunden später traf Marcel Risse erstmals für die Viktoria zum 3:1-Endstand (77.).
Personelle Situation:
Bei den Duisburgern fallen Niko Breitschneider (Schambeinentzündung), Stefan Velkov (Knöchel-Operation) und Federico Palacios (Muskelbündelriss) aus. Auch Top-Torjäger Vincent Vermeij (Innenbandverletzung) wird den Meiderichern weiter fehlen. Julian Hettwer hat sich unter der Woche bei einem Zusammenprall verletzt und sollte keine Alternative sein. Stürmer Cem Sabanci ist seit seinem zweiten Kreuzbandriss im März vergangenen Jahres nicht mehr zum Einsatz gekommen.
Spieler im Fokus:
Moritz Stoppelkamp dürfte den meisten Bundesliga-Fans noch wegen seines Treffers gegen Hannover 96 in Erinnerung geblieben sein. Dort traf er im Paderborn-Dress aus 82,3 Metern per Volleyschuss und erzielte das weiteste Distanztor der Ligageschichte. In seiner Karriere lief er unter anderem 223-mal in der 2. Bundesliga und fünfmal in der Europa League auf. Der gebürtige Duisburger ist in dieser Saison mit fünf Treffern und sechs Assists gemeinsam mit Vincent Vermeij (sieben Tore, vier Vorlagen) Top-Scorer der Zebras. Als Kapitän der Mannschaft geht er aktuell einmal mehr voran und traf in den vergangenen drei Partien jeweils einmal. Im Sportpark Höhenberg trifft er zudem auf einen alten Bekannten: In der Saison 2007/2008 spielte Stoppelkampf für Rot-Weiss Essen. Der damalige Sportdirektor war Olaf Janßen.
Trainer:
Der MSV-Trainer ist in Köln bestens bekannt. Seit Februar steht Pavel Dotchev in Duisburg an der Seitenlinie. Von Juli 2019 bis Januar 2021 leitete er zuvor das Training auf der Schäl Sick. Mit 271 Drittliga-Spielen ist er Rekordtrainer der 3. Liga. Ein positiver Effekt ist seit seiner Übernahme beim MSV Duisburg zu sehen: Vom vorletzten Tabellenplatz aus sprang die Mannschaft dank dreier Siege aus vier Partien auf Platz 14. Die Meidericher sind nun fünf Zähler von den Abstiegsrängen entfernt.
Bisherige Spiele:
In der 3. Liga trafen die beiden Vereine bisher dreimal aufeinander. Zunächst ging der MSV Ende 2019 als Sieger vom Feld (2:1). Die vergangenen beiden Begegnungen gingen mit 1:0 und 3:1 an die Jungs von der Schäl Sick.
Vereinshistorie:
1963 schafften die Duisburger die Vize-Meisterschaft in der erstmals ausgetragenen Bundesliga. Bis 1982 blieben die Zebras Erstligist. 1979 erreichte der MSV das Finale des UEFA-Pokals, scheiterte dort aber am späteren Sieger aus Mönchengladbach.
Partie in den Medien:
Anpfiff der Begegnung zwischen Viktoria Köln und dem MSV Duisburg ist am Samstag um 14:00 Uhr im Sportpark Höhenberg. Die Partie überträgt Magenta Sport ab 13.45 Uhr live (als Einzelspiel und in der Konferenz). Die ARD zeigt die Highlights des Spiels ab 18.00 Uhr in der Sportschau. Zudem werden die Anhänger der Viktoria wie gewohnt über die Social Media Kanäle von Viktoria Köln (Facebook, Instagram und Youtube) und den Live-Ticker auf Twitter auf dem Laufenden gehalten.
Viktoria – das Vsteht für Vussball!
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