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  • Jeremias Lorch wird für zwei Spiele gesperrt

    Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat Jeremias Lorch im Einzelrichterverfahren nach Anklageerhebung durch den Kontrollausschuss des Verbandes mit einer Sperre von zwei Meisterschaftsspielen der 3. Liga belegt.

    Der Mittelfeldspieler der Viktoria war in der Nachspielzeit des Drittligaspiels gegen Dynamo Dresden von Schiedsrichter Sven Waschitzki (Essen) des Feldes verwiesen worden. Grund dafür soll eine Beleidigung des Schiedsrichters gewesen sein.

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  • Viktoria lädt zur Online-Weinverkostung

    Seit vielen Jahren ist die Weinmanufaktur Christian Schardt offizieller Partner von Viktoria Köln. Das Familienunternehmen, welches seit 1878 besteht und von Herrn Schardt in der fünften Generation geführt wird, ist aber auch erfinderisch – gerade in diesen Zeiten, in denen eine traditionelle Weinverkostung in einer größeren Gruppe nicht möglich ist.

    „Als uns Christian Schardt angeboten hat, eine Online-Weinverkostung für unsere Partner zu veranstalten, waren wir direkt interessiert“, erinnert sich Eric Bock, Geschäftsführer der Spielbetriebs GmbH des Klubs aus Höhenberg und führt weiter aus: „Von der herausragenden Organisation sind wir mehr als begeistert.“ Vier verschiedene Weine sowie Käse und Schinken wurden an die Geschäftsführer sowie an eine Vielzahl Sponsoren vorab geliefert, die sich dann bei einem Zoom-Meeting die einzelnen Weine von Herrn Schardt persönlich erklären ließen. „Besonders gelungen war die Möglichkeit, dem Winzer Fragen über den Chat zu stellen, die er direkt beantworten konnte“, freut sich Eric Bock, „allerdings konnte man im Verlauf der Verkostung auch einen Dialog mit nur einer einzelnen Person haben, sodass es möglich war, eine Nähe trotz digitaler Distanz zu den Sponsoren herzustellen.“

    Christian Schardt wurde im Jahr 2017 und 2018 als Kölner Winzer des Jahres ausgezeichnet und ist seit kurzer Zeit auch unter die Schnapsbrenner gegangen: Sein Jak 1886 Premium-Gin gilt als Geheimtipp – nicht nur bei den Mitarbeitern der Viktoria, die ihn probiert haben.

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  • Viktoria verschenkt Weihnachtsbäume an Sponsoren

    Die Geschäftsführer der Viktoria Köln Spielbetriebs GmbH, Axel Freisewinkel und Eric Bock, verschenkten am Wochenende Weihnachtsbäume an Sponsoren im Sportpark Höhenberg. "Da unsere Geschenke an die Sponsoren sonst nur mit der Post verschickt werden, bot sich hierbei die Möglichkeit, unsere Partner nach teils mehreren Monaten endlich persönlich wiederzusehen", freute sich Eric Bock, der die Aktion als vollen Erfolg wertete: "Es war ein stetiges Kommen und Gehen, aber wir haben viel Wert auf den nötigen Abstand gelegt. Im Anschluss erreichten mich viele nette E-Mails und SMS, in denen sich die Sponsoren bedankt haben."

    Somit hat die Aktion einen Wiederholungswert für den Geschäftsführer: "Es ist die Nähe zu denen, die uns teils seit Jahren unterstützen, die wir wahren wollen."

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  • Geschäftsstelle bleibt vorerst geschlossen

    Aufgrund der überarbeiteten Coronaschutzverordnung des Landes NRW vom 14. Dezember 2020 bleibt die Geschäftsstelle am Sportpark Höhenberg bis einschließlich Montag, den 11. Januar 2021, für das Laufpublikum geschlossen.

    Auf den Kauf von Fanartikeln muss allerdings nicht verzichtet werden: Wer bis jetzt noch kein Weihnachtsgeschenk gefunden hat, der kann sich im Viktoria-Onlineshop zum Beispiel mit den neuen Geschenk-Gutscheinen oder dem Fanartikel des Monats ausrüsten.

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  • Viktoria muss sich Tabellenführer beugen

    Viktoria muss sich Tabellenführer beugen

    Stark gekämpft und doch verloren: Viktoria Köln musste sich im letzten Heimspiel des Jahres gegen die SG Dynamo Dresden geschlagen geben. Gegen den Drittliga-Spitzenreiter lagen die Höhenberger sogar noch mit 2:1 in Führung, ehe die Gäste aus Sachsen das Blatt in der Schlussphase wendeten und mit 4:2 gewannen. Damit bestätigte der Wintermeister eindrucksvoll seine bestechende Form.

    Viktoria-Coach Pavel Dotchev stellte Sebastian Mielitz, der gleichzeitig Kapitän war, ins Tor. In der Abwehr setzte er auf Luca Stellwagen, Fabian Holthaus, Dominik Lanius und Patrick Koronkiewicz. Auf der Sechserposition spielten Jeremias Lorch und Moritz Fritz. Offensiver ausgerichtet kamen im Mittelfeld Lucas Cueto, René Klingenburg und Kevin Holzweiler zum Zug. Michael Seaton begann im Sturm.

     

     

    Für die Viktoria gab es einen Auftakt nach Maß: Gleich in der zweiten Minute zeigte Schiedsrichter Sven Waschitzki nach einem Handspiel auf den Elfmeterpunkt. Lucas Cueto schoss mit dem rechten Fuß einfach in die Mitte – und traf gegen Kevin Broll zum 1:0 (3.). In der sechsten Minute gab es für Koronkiewicz und im Nachschuss für Cueto die Möglichkeit, auf 2:0 zu erhöhen. Doch Broll war zur Stelle.

    In der zwölften Minute schloss sich die Möglichkeit zum Ausgleich an: Flacher Pass von der rechten Torauslinie auf Philipp Hosiner, doch der scheiterte aus einem Meter an Mielitz. In der 29. Minute bekam Klingenburg den Ball am Elfmeterpunkt nach Hereingabe von Koronkiewicz auf den Fuß, doch seine Direktabnahme mit dem rechten Fuß ging knapp am Dresdner Gehäuse vorbei.

    Anschließend hatten die Gäste mehr Spielanteile. Doch die Viktoria blieb gefährlich – zum Beispiel durch einen Lorch-Freistoß aus 18 Metern von der halblinken Seite, den Broll trotzdem mühelos entschärfte. In der 43. Minute traf Klingenburg den Ball im Strafraum nicht richtig, da war mehr drin. Weil Dresdens Christoph Daferner kurz vor dem Pausenpfiff auch nicht an Mielitz vorbeikam, ging es mit dem 1:0 in die Halbzeit.

    In den zweiten 45 Minuten vertraute Dotchev anfangs weiter auf seine Startelf. Und die stand vor allem in der Defensive recht sicher. In der Offensive blieben die Kölner aber auch gefährlich. Holzweiler traf sechs Minuten nach dem Seitenwechsel aus 16 Metern mit einem Flachschuss den linken Pfosten. In der 58. Minute hatte Seaton eine gute Chance, doch sein Schlenzer ging knapp am Tor vorbei.

    Stattdessen traf Dresden: Christoph Daferner zog aus 18 Metern flach mit rechts ab und das Leder landete unten links im Kasten der Gastgeber (59.). In der 64. Minute prüfte Lorch mit einem gefährlichen Flachschuss Dynamo-Keeper Broll. 60 Sekunden danach machte der Schlussmann der Dresdner aber keine gute Figur. Den 16-Meter-Schuss von Cueto ließ er durch die Hände gleiten – 2:1 für die Viktoria!

    Doch dann gab es auch für Dresden Handelfmeter. Philipp Hosiner traf zum 2:2. In der 78. Minute erzielten die Gäste dann sogar die Führung: Der eingewechselte Pascal Sohm setzte sich im Fünfmeterraum gegen Lanius durch und schob zur Dynamo-Führung ein. In der 89. Minute folgte Sohms zweiter Streich: Durch seinen Treffer zum 4:2 für Dresden war die Partie entschieden.

    Aufstellung: Sebastian Mielitz – Luca Stellwagen, Fabian Holthaus, Dominik Lanius, Patrick Koronkiewicz – Jeremias Lorch, Moritz Fritz (84. André Dej –  Lucas Cueto, René Klingenburg (72. Timmy Thiele), Kevin Holzweiler – Michael Seaton

    Tore: 1:0 Lucas Cueto (3., Handelfmeter), 1:1 Christoph Daferner (59.), 2:1 Lucas Cueto (65.), 2:2 Philipp Hosiner (72., Handelfmeter), 2:3 Pascal Sohm (78.), 2:4 Pascal Sohm (89.)

    Gelbe Karten:

    Viktoria Köln: Moritz Fritz (26.), Kevin Holzweiler (60.), Franz Wunderlich (61.), Fabian Holthaus (71.), Jeremias Lorch (80.)

    Dynamo Dresden: Yannick Stark (15.), Kevin Ehlers (36.), Christoph Daferner (55.), Matthias Grahé (57.), Tim Knipping (64.)

    Gelbrote Karten:

    Viktoria Köln: Franz Wunderlich (75.)

    Rote Karte:

    Viktoria Köln: Jeremias Lorch (90. + 3)

    Zuschauer:

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  • Heimspiel-Splitter: Der Spitzenreiter kommt!

    Letzter Spieltag vor der kurzen Winterpause der 3. Liga – und der hat es für Viktoria Köln in sich: Denn am Samstag ist die SG Dynamo Dresden zu Gast. Damit präsentiert sich der Wintermeister und aktuelle Tabellenführer der 3. Liga im Sportpark Höhenberg.

    Beginn: Das neunte Viktoria-Heimspiel der Saison beginnt am Samstag um 14.00 Uhr.

    Bilanz: Die Begegnung zwischen Viktoria Köln und Dynamo Dresden ist eine echte Premiere! Noch nie standen sich beide Teams in einem Pflichtspiel gegenüber.

    Corona-Pandemie: Leider können auch gegen den Tabellenführer aus Dresden keine Zuschauer im Sportpark Höhenberg dabei sein.

    Der Viktorianer: Das aktuelle Heimspiel-Magazin „Der Viktorianer“ ist bereits online. Diesmal handelt es sich um eine Doppelausgabe, da nach Mittwoch bereits das zweite Heimspiel innerhalb von drei Tagen auf dem Programm steht.

    Einlaufkinder: Einlaufkinder sind im Rahmen der Corona-Pandemie leider nicht vorgesehen. Selbst Maskottchen Viktor kann derzeit nicht bei den Heimspielen seiner Viktoria dabei sein.

    Hallo again: Die Partie am Samstag ist auch ein Wiedersehen mit „alten“ Bekannten. Das gilt zum Beispiel für Viktoria-Mittelfeldspieler René Klingenburg, denn er spielte in der vergangenen Saison noch für die Sachsen. Dynamos Co-Trainer Heiko Scholz kennen die Kölner wiederum bestens. Von Mitte 2011 bis Ende 2012 war der heute 54-Jährige als Cheftrainer der Viktoria aktiv.

    Historie: Mit den Gästen von der Elbe kommt eine Mannschaft nach Höhenberg, die einen äußerst klangvollen Namen hat. Denn vor der Wiedervereinigung Deutschlands war Dynamo ein echtes Schwergewicht im Fußball. 1953 gegründet war die Mannschaft aus Sachsen eine der erfolgreichsten und populärsten überhaupt im DDR-Fußball. Gleich achtmal wurde Dresden Meister. Siebenmal gewann Dynamo den FDGB-Pokal. Darüber hinaus sorgten die Sachsen auch auf europäischer Ebene in den Pokalwettbewerben für Aufsehen. Nach der Wiedervereinigung folgten vier Spielzeiten in der Fußball Bundesliga, ehe es in die Regionalliga und in die NOFV-Oberliga zurückging. Doch Dynamo kehrte in den bezahlten Fußball zurück. In der Saison 2004/2005 spielte Dresden wieder in der 2. Bundesliga. Insgesamt neun Spielzeiten absolvierten die Fußballer aus dem Freistaat Sachsen in der zweithöchsten gesamtdeutschen Spielklasse – zuletzt in der vergangenen Saison. Doch der 18. Tabellenplatz bedeute für Dynamo Dresden den Abstieg. Allerdings ist die Mannschaft von Trainer Markus Kauczinski in der 3. Liga Top-Favorit auf den Aufstieg.

    Sperren: Die Gastgeber aus Köln müssen am Samstag auf Kai Klefisch verzichten. Der Mittelfeldspieler der Viktoria kassierte am Mittwoch in der Partie gegen den KFC Uerdingen die fünfte Gelbe Karte und muss im letzten Heimspiel des Jahres pausieren. Dynamo Dresden kann diesbezüglich aus dem Vollen schöpfen.

    TV und Medien: Die Partie am Samstag wird live auf Magenta Sport und im MDR-Fernsehen übertragen. Außerdem werden die Anhänger der Viktoria über die Social Media Kanäle der Höhenberger (Facebook, Instagram, Twitter, YouTube) auf dem Laufenden gehalten. Bei Twitter gibt es einen Live-Ticker.

    Wetter: Die Internetseite Wetterdienst.de prognostiziert für den 19. Dezember um 14.00 Uhr eine Temperatur von 12 °Celsius.

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  • Assauer wird Online-Presenter bei Viktoria

    Einst schnürte Jerome Assauer selbst für Viktoria Köln die Fußballschuhe. Jetzt wird er den Klub als Schäl Sick-Partner unterstützen. Als Vertriebspartner für Swiss Life Select, einem der größten deutschen Finanzberatungsunternehmen, wird er sich im Online-Bereich als Presenter der neuen Rubrik „Held des Spieltags“ und bei der Wahl zum „Spieler des Monats“ engagieren.

    Assauer beendete seine aktive Laufbahn vor einigen Jahren aufgrund einer Verletzung. „Seit 2016 habe ich mich deshalb verstärkt um meine beruflichen Perspektiven außerhalb des Fußballs gekümmert“, blickt Assauer zurück. „Ich habe bei Swiss Life Select eine Umschulung angefangen und meine Ausbildung zum Kaufmann für Versicherungen und Finanzen abgeschlossen. Mir gefiel von Beginn an die Unternehmensphilosophie. Denn ich hatte ja selbst gespürt, wie wichtig die Absicherung ist, wenn man seinen angestrebten Beruf nicht mehr ausüben kann.“

    Dass er jetzt als Partner zur Viktoria zurückkehrt, liegt für ihn auf der Hand. „Natürlich verfolge ich generell alle Mannschaften, für die ich selbst gespielt habe. Aber Viktoria Köln ist der Verein, für den ich als letztes aktiv war. Ich stehe mit vielen Spielern oder Personen, die den Klub lenken, in Kontakt und pflege zu allen ein sehr gutes Verhältnis. Das beste Beispiel ist Präsident Günter Pütz, den ich schon seit Kindesbeinen kenne.“

    Entsprechend erfreut sind natürlich auch die Viktoria-Verantwortlichen über das Engagement des früheren Spielers. „Dass Jerome nach dem Fußball einen guten Weg eingeschlagen hat, ist eine wunderbare Sache“, sagt Viktoria-Präsident Günter Pütz. Und Eric Bock, der Geschäftsführer der FC Viktoria Köln 1904 Spielbetriebs GmbH ergänzt: „Es ist schön, wenn man sieht, wie die Viktoria-Vamilie zusammenhält – gerade in der aktuellen Zeit, in der die Fußballklubs aufgrund der fehlenden Zuschauereinnahmen sehr gebeutelt sind.“

    Informationen zu Jerome Assauer, selbstständiger Vertriebspartner für Swiss Life Select, finden Sie hier!

    Über Swisslife Select:

    Swiss Life Select ist ein Finanzberatungsunternehmen und Teil von Swiss Life Deutschland, einem marktführenden Anbieter von Finanz- und Vorsorgelösungen. Seit vielen Jahren profitieren die Mandanten von dem Best-Select-Prinzip. Dieses basiert auf den individuellen Zielen sowie Wünschen der Mandanten – und beinhaltet vorab geprüfte Produktangebote einer Vielzahl namhafter Produktpartner. So können aus einer großen Auswahl an Toplösungen die Produkte angeboten werden, die zum individuellen Bedarf des Kunden passen und für ein selbstbestimmtes Leben sorgen.

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  • Gegnercheck: Dynamo Dresden gastiert bei der Viktoria

    Das letzte Spiel der Viktoria im Jahr 2020 verspricht ein richtiger Kracher zu werden: Der Gast, der zum ersten Mal auf die Schäl Sick kommt, ist die SG Dynamo Dresden. Die Sachsen sind Tabellenführer der 3. Liga.

    Die letzte Saison:

    Kaum ein Team im deutschen Fußball war von Corona so betroffen wie der Verein aus der Landeshauptstadt Sachsens. Zwar waren die Dresdner auch vor der Corona-Unterbrechung bereits Tabellenletzter der 2. Bundesliga, aber nur einen Punkt vom Relegationsplatz entfernt. Anfang Mai, kurz vor dem Restart der Liga, wurde die gesamte Mannschaft erneut unter Quarantäne gestellt, weshalb sie zwei Wochen lang weder spielen noch trainieren durfte. Im Anschluss gab es für das Team mit Trainingsrückstand allerdings sieben Partien in 19 Tagen, von denen Dynamo fünf Begegnungen ohne eigenen Treffer verlor. Dynamo-Legende Ulf Kirsten sprach von „Wettbewerbsverzerrung“, Verteidiger Chris Löwe übte heftige Kritik an der DFL in einem Sky-Interview – doch die Deutsche Fußball Liga wies eine Klage von Dynamo Dresden zurück. Am Ende blieb den Sachsen nur der Gang in die 3. Liga.

    Der Saisonverlauf:

    Laut einer DFB-Trainerumfrage wurde Dynamo bereits vor Ligastart als Topfavorit für den Aufstieg gehandelt. Die Mannschaft, die in der 1. Runde des DFB-Pokals eindrucksvoll den Zweitligisten Hamburger SV mit 4:1 niederrang, brauchte ein wenig, um in der neuen Spielklasse in den Rhythmus zu finden. Mittlerweile ist sie scheinbar nicht mehr aus dem Takt zu bringen. Von den letzten sieben Partien konnten sechs gewonnen werden – bei einem Torverhältnis von 17:4. Die Sachsen belohnten sich zuletzt mit einem 4:1-Sieg gegen den SC Verl, was gleichzeitig die Wintermeisterschaft bedeutete.

    Der Kader:

    Der Absteiger musste den gesamten Kader umbauen für die 3. Liga. 22 Spieler verließen Dynamo, darunter Namen wie Patrick Ebert (jetzt in der 2. Liga Griechenlands bei AO Xanthi) oder René Klingenburg (jetzt bei Viktoria Köln). Die 18 Neuankömmlinge haben nicht nur einen Marktwert, der um die Hälfte geringer ist, sie sind auch im Durchschnitt drei Jahre jünger. Mittelstürmer Christoph Daferner (22, vom SC Freiburg, vier Tore und drei Vorlagen), Rechtsaußen Ransford Königsdörffer (19, eigene Jugend, vier Tore und zwei Vorlagen) und Mittelfeldspieler Julius Kade (21, von Union Berlin, drei Tore) sind nicht die einzigen jungen Newcomer, die ihre Möglichkeit nutzen, sich in der 3. Liga zu beweisen. Doch ein Blick auf die Verletztenliste zeigt, dass Dynamo im defensiven Bereich aufpassen muss: Mit Sebastian Mai und Chris Löwe fallen der Kapitän und der erfahrenste Abwehrspieler der Sportgemeinschaft aus, mit Marco Hartmann und Paul Will fehlen Dynamo beide etatmäßigen defensiven Mittelfeldspieler.

    Spieler im Fokus:

    Philipp Hosiners Karriere geht auf und ab wie eine Seilbahn. Der 31-jährige Stürmer aus Österreich, der auch schon fünfmal im rot-weißen Dress des ÖFB-Teams auf dem Feld stand, spielte bereits mit Austria Wien in der Champions League. Nach 47 Toren in 81 Spielen für die Veilchen bezahlte Stade Rennes stolze 1,90 Millionen Euro für Hosiner, der aber in Frankreich hinter den Erwartungen blieb und in der kommenden Saison an den 1. FC Köln verliehen wurde. Nachdem der Mittelstürmer auch dort nicht zu alter Form fand, verpflichtete ihn zuerst Union Berlin und dann Sturm Graz, doch bei keinem Verein wollte es so richtig klappen. Bis er im Herbst 2019 zum Chemnitzer FC in die 3. Liga wechselte: Für den CFC schoss Hosiner 19 Tore in 28 Spielen, zwei davon beim 2:2-Unentschieden gegen die Viktoria. Letztendlich konnte selbst sein Hattrick am letzten Spieltag gegen Hansa Rostock den Chemnitzer FC nicht vor dem Abstieg bewahren. Den Österreicher zog es danach nach Dresden, wo er für Dynamo in dieser Saison bereits fünf Tore erzielte.

    Der Trainer:

    Markus Kauczinski weiß, wie man aus der 3. Liga wieder aufsteigt, nachdem man abgestiegen ist. Jahrelang trainierte er beim Karlsruher SC die U 19 und die zweite Mannschaft, bevor ihm die unliebsame Aufgabe zuteilwurde, den vom Abstieg bedrohten KSC in der 2. Bundesliga zu halten. Kauczinski holte vier Siege aus den letzten sieben Spielen, kam damit aber nicht über den Relegationsplatz hinaus. Dort musste man sich knapp dem SSV Jahn Regensburg geschlagen geben. In der anschließenden Saison stieg der heute 50-Jährige souverän auf und hielt den KSC in den folgenden Jahren im Unterhaus. Nach einem Intermezzo beim FC Ingolstadt – bei dem nur eines von zwölf Pflichtspielen gewonnen werden konnte (im DFB-Pokal gegen den FC Erzgebirge Aue, der damals vom heutigen Viktoria-Cheftrainer Pavel Dotchev gecoacht wurde) – und anderthalb Spielzeiten beim FC St. Pauli, heuerte Kauczinski bei Dynamo Dresden an, mit denen er in die 3. Liga abstieg. Nun, nach fast einer halben Saison, scheint es, als ob sich die Geschichte von Kauczinskis Fahrstuhlfahrt wiederholen könnte.

    Die Historie:

    In der Deutschen Demokratischen Republik zählte die SG Dynamo Dresden zu den erfolgreichsten Klubs des Landes. Achtmal gewann man die DDR-Meisterschaft, siebenmal den Pokal. Auch auf dem internationalen Parkett war man nicht fremd: Im UEFA-Cup erreichte man zweimal das Viertel- und einmal das Halbfinale, im Europapokal der Landesmeister erreichte Dynamo dreimal das Viertelfinale. Doch war es das Rückspiel im Viertelfinale im Europapokal der Pokalsieger 1986 gegen Bayer 05 Uerdingen, das als „Wunder von Grotenburg“ in die Geschichte eingehen sollte. Dynamo Dresden kam mit einem 2:0-Sieg aus dem Hinspiel nach West-Deutschland und führte zur Halbzeit bereits mit 3:1. Das bedeutete, dass Uerdingen mindestens fünf Tore in der zweiten Halbzeit schießen musste, um weiterzukommen. Bayer 05 hatte den Mut der Verzweiflung und machte das Unmögliche möglich: Sechs Treffer gelangen den Krefeldern, der Endstand lautete 7:3.

    Die Partie in den Medien:

    Anpfiff der Begegnung zwischen Viktoria Köln und der SG Dynamo Dresden ist am Samstag um 14.00 Uhr im Sportpark Höhenberg. Die Partie wird um 13:45 Uhr live bei Magenta Sport (als Einzelspiel und in der Konferenz) übertragen. Außerdem ist die Partie im Free-TV zu sehen – im MDR-Fernsehen. Auf Highlights dürfen sich die Fußballfans dann unter anderem ab 18.00 Uhr im Ersten bei der Sportschau freuen. Ansonsten werden die Viktoria Anhänger über die Social Media Kanäle von Viktoria Köln (Facebook, Instagram und Youtube) und den Live-Ticker auf Twitter auf dem Laufenden gehalten.

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  • Dotchev hofft auf kleine Sensation

    Am Samstag erwartet Viktoria Köln den Tabellenführer der 3. Liga. Dann kommt Dynamo Dresden in den Sportpark Höhenberg. Pavel Dotchev, der Chefcoach der Gastgeber, befindet sich nach dem jüngsten Ergebnis – dem 0:2 gegen den KFC Uerdingen – mit seinem Team nicht gerade in der Favoritenrolle.

    Die Niederlage am Mittwoch habe sehr wehgetan. „Jetzt haben wir einen gewissen Druck gegen Dynamo Dresden“, gestand der Rekordtrainer der 3. Liga auf der Pressekonferenz am Donnerstag ein. Dabei bereitet dem 55-Jährigen besonders die Qualität des Gegners Kopfzerbrechen. „Die Mannschaft aus Dresden hat in dieser Saison zehn Siege, zwei Unentschieden und nur vier Niederlagen auf dem Konto“, so Dotchev. „Sie haben sehr viel individuelle Klasse. Sie sind brutal effizient, brauchen nicht so viele Torchancen. Es ist eine Mannschaft, die hinten sehr kompakt und stabil steht. Sie lassen sehr wenig Tore zu.“

    Allerdings soll sein Team im letzten Heimspiel des Jahres trotz einiger Personalprobleme noch einmal alle Kräfte mobilisieren. Dotchev: „In dieser Liga kann jeder jeden schlagen. Warum sollen wir am Samstag also keine kleine Sensation schaffen?“

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  • Viktoria empfängt Tabellenführer Dresden

    Am Samstag kommt die SG Dynamo Dresden in den Sportpark Höhenberg (Anpfiff 14.00 Uhr). Gegen den Tabellenführer zu bestehen, der sechs seiner letzten sieben Spiele gewann, wird eine echte Herausforderung für die Viktoria. Denn während sich Dynamo mit einem 4:1-Sieg am Dienstag gegen den SC Verl selbst die Wintermeisterschaft bescherte, verlor der Klub von der Schäl Sick die letzte Partie gegen den KFC Uerdingen mit 0:2.

    Nach dem 4:1-Heimerfolg über den SC Verl war Dynamo-Trainer Markus Kauczinski sichtlich glücklich. „Für den Sieg heute erhalten wir mit Sicherheit keinen Schönheitspreis. Das ist aber nicht wichtig. Was zählt, sind die drei Punkte.“ Möglich gemacht wurde der Heimerfolg durch drei Tore in zehn Minuten in der zweiten Halbzeit von Patrick Weihrauch, Ransford Königsdörffer und Julius Kade. Letzterer sah ebenfalls wie sein Trainer das Spiel weit ausgeglichener, als das Ergebnis vermuten ließ: „Verl hat in der ersten Hälfte ein Megaspiel gemacht.“

    Viktoria-Cheftrainer Pavel Dotchev sprach seinem Gegner, dem KFC Uerdingen, nach dem 0:2 am Mittwoch ebenfalls ein Lob aus. „Dass wir heute nicht überzeugen konnten, liegt nicht nur an uns, sondern auch an der Leistung Uerdingens“, sagte der Rekordcoach der 3. Liga in der Pressekonferenz nach der Partie. Der Cheftrainer haderte zudem mit der Defensivleistung nach ruhenden Bällen: „Wir haben Probleme bei Standardsituationen gehabt. Uerdingen hat sich ebenso wenige Torchancen erarbeitet wie wir, dennoch steht es am Ende 0:2 und nicht 0:0. Unter dem Strich: kein gutes Spiel von uns.“

    Somit bleibt der Viktoria nur zu hoffen, dass Pavel Dotchev in der verbleibenden Zeit seine Mannschaft gut auf den Tabellenführer einstellt. Für die Höhenberger ist es das erste Aufeinandertreffen mit dem achtfachen DDR-Meister. Doch für den Cheftrainer der Viktoria geht es bereits zum 14-mal gegen Dynamo Dresden. Siebenmal blieb er dabei unbesiegt.

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