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  • Geschäftsstelle bis auf Weiteres geschlossen

    Der Coronavirus ist in Deutschland überall präsent. Das Thema macht auch vor dem Fußball nicht halt. Einerseits betrifft das den Trainings- und Spielbetrieb der Vereine, andererseits aber natürlich auch den administrativen Bereich. So ist es auch beim FC Viktoria Köln. Hier bleibt die Vereinsgeschäftsstelle am Sportpark Höhenberg vorerst bis auf Weiteres geschlossen.

    In den Viktoria-Räumlichkeiten am Clevischen Ring ist die Situation ähnlich. Hier wird aktuell mit einer „Notbesetzung“ gearbeitet. Die anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Viktoria sind aus dem Homeoffice heraus tätig.

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  • Heute außerordentliche Managertagung

    Der 28. und 29. Spieltag der 3. Liga sind bereits verlegt worden. Mit der Entscheidung folgte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) in der vergangenen Woche als Liga-Träger der Empfehlung des Ausschusses 3. Liga, die in Zusammenarbeit mit den 20 Drittliga-Vereinen ausgesprochen wurde. Wie es ab dem 30. Spieltag weitegeht, gilt es heute zu klären. Der DFB hat den Ausschuss und alle Klubs der 3. Liga für Montagnachmittag zu einer außerordentlichen Versammlung eingeladen – die Teilnahme erfolgt in der Regel nicht persönlich, sondern aufgrund des Coronavirus in den meisten Fällen per Videokonferenz. Obwohl die weiteren Folgen auf den Spielbetrieb der laufenden Saison noch nicht in vollem Umfang abzusehen sind, werden die jeweiligen Entscheidungen mit großer Spannung erwartet. Mit einem Ergebnis ist am Abend zu rechnen.

    DFB-Generalsekretär Dr. Friedrich Curtius sagt: „Wir befinden uns in einer Ausnahmesituation, nahezu stündlich ergeben sich neue Sachlagen. Klar ist: Die Gesundheit steht über allem. Klar ist darüber hinaus, dass wir unserer Verantwortung für die Vereine gerecht werden wollen und müssen. Vor diesem Hintergrund ist vom DFB für den Fußball in Deutschland ein vernünftiges und entschlossenes Handeln gefragt. Dies muss stets auf Grundlage der von den zuständigen Gesundheitsbehörden ausgesprochenen Verfügungen und im engen Austausch mit den beteiligten Klubs – wie nun in der 3. Liga – geschehen.“ Wie es weitergeht, sei schwer vorhersehbar. „Es ist unglaublich schwierig, Aussagen zu treffen, die über den kommenden Tag hinausgehen. Man muss sich mit aller Besonnenheit den Problemen stellen.“

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  • Dotchev: „Ich habe eine starke Frau“

    Seit dem Heimspiel gegen den SC Preußen Münster ist Pavel Dotchev (54) Rekordtrainer der 3. Liga. Mit 237 Partien als Drittliga-Coach hält er zusammen mit Peter Vollmann, aktuell Sportdirektor bei Eintracht Braunschweig, die Bestmarke. Beim nächsten Spiel – der Coronavirus sorgt dafür, dass aktuell nicht vorhersehbar ist, wann das genau sein wird – holt sich Dotchev mit 238 Spielen die alleinige Bestmarke. Wir haben das zum Anlass genommen, um ausführlich mit dem Viktoria-Cheftrainer zu sprechen.

    Herr Dotchev, wann und wie haben Sie eigentlich selbst mit dem Fußballspielen begonnen?

    Pavel Dotchev: Ich habe mit neun Jahren angefangen, Fußball zu spielen. Das war bei Lokomotive Sofia, einem bulgarischen Traditionsverein. Danach, mit 18 Jahren, ging es schon zu den Profis. Damals war ich ja noch ein junger Spieler und ich hatte Glück: Mein Mitspieler hat sich damals leider das Bein gebrochen. Da bekam ich dann als Spieler meine erste richtige Chance. Ich werde nie vergessen, wie der Präsident dann vor dem Spiel zu mir sagte: ‚Der Vogel ist jetzt auf deiner Schulter gelandet, also greife zu.‘ Ich habe das dann gut hinbekommen, bin mit 21 Jahren Kapitän bei Lokomotive Sofia geworden und habe dort, bis ich 25 war, gespielt. Als Profifußballer war man seinerzeit in Bulgarien privilegiert. Für bulgarische Verhältnisse habe ich recht gut verdient. Wir haben zwar nicht viel gehabt, aber es war eine schöne Zeit.  

    Wie sind Sie eigentlich nach Deutschland gekommen?

    Dotchev: Später, nach der Zeit bei Lokomotive Sofia, wechselte ich zunächst für ein Jahr zum ZSKA, dem Rekordmeister des Landes. Damals kamen Scouts zu einem Spiel, die eigentlich Jordan Letschkow – mit dem ich in einer Mannschaft spielte – beobachten wollten. Ich bin offensichtlich auch sehr positiv aufgefallen. Hinterher wurde ich angesprochen. So ging es dann 1992 nach Hamburg, zum HSV. Damals war Egon Coordes dort Trainer.

    Sie haben in Deutschland beim HSV, Holstein Kiel und beim SC Paderborn unter Vertrag gestanden. Gibt es eine Anekdote, an die Sie besonders gerne zurückdenken?

    Dotchev: Ja, da gibt es einige lustige Geschichten. Einen besonderen Spaß erlaubten sich meine Mitspieler bei Holstein Kiel mit mir. Da ich der deutschen Sprache noch nicht mächtig war, gaben sie mir Tipps, wie ich etwas auf Deutsch zum Trainer sagen sollte. Leider haben sie mich auch manchmal auf den Arm genommen und ich habe dann die lustigsten und peinlichsten Sachen vor der ganzen Mannschaft zum Coach gesagt. 

    In Paderborn sind Sie dann 2003 auch Trainer geworden. Wie kam es dazu?

    Dotchev: Nach meiner Zeit in Kiel wechselte ich zum SC Paderborn. Dort war ich viele Jahre Führungsspieler. Ich habe dort gespielt, bis ich 37 war. Parallel habe ich meine Trainerlizenzen gemacht – die B-Lizenz in Bielefeld, die A-Lizenz in Hennef und 2000 in Köln die Fußballlehrer-Lizenz. Ich habe die Zeit während meiner Laufbahn als Fußballer genutzt, weil es mein Traum war, nach meiner aktiven Zeit als Spieler weiter im Fußball zu arbeiten. Dann wurde unser damaliger Trainer Uwe Erkenbrecher in Paderborn freigestellt. Der damalige Präsident Herr Finke, der im Januar letzten Jahres verstorben ist, wollte mich dann zum Spielertrainer machen, weil er mich als Spieler nicht verlieren wollte. Aber das wollte ich nicht. Er hat sich dann doch entschlossen, mir die Chance als Chefcoach zu geben. So kam es, dass ich dort zweieinhalb Jahre als Trainer arbeiten konnte. Ich konnte die Mannschaft stabilisieren und am Ende stand der Aufstieg in die 2. Liga.

    Sie haben vor Ihrer Zeit bei Viktoria Köln für Paderborn, Erfurt, Sofia, Sandhausen, Münster, Aue und Rostock als Chefcoach gearbeitet. An welche Stationen denken Sie besonders gerne zurück? Und warum?

    Dotchev: Ich habe bei allen Vereinen, bei denen ich gearbeitet habe, viel Freude gehabt. Ich war überall sehr glücklich und habe mich wohlgefühlt. Der einzige Verein, bei dem ich nicht so richtig angekommen bin, war Sandhausen. Deshalb habe ich wahrscheinlich auch nur ein paar Monate dort gearbeitet. Allerdings war das dann vielleicht auch meine Schuld. Ich habe nirgendwo einen Scherbenhaufen hinterlassen, war überall mit Herzblut dabei. Das ist – glaube ich – auch der Grund dafür, weshalb mich viele Menschen bei den früheren Vereinen noch mögen.

    Seit dem Sommer letzten Jahres arbeiten Sie für Viktoria Köln. Was hat Sie – mit so viel Erfahrung im Gepäck – an dieser Aufgabe gereizt?

    Dotchev: Die Gespräche mit Marcus Steegmann und Franz Wunderlich haben mich damals überzeugt. Als wir zusammengesessen haben, gab es auch noch zwei andere Optionen. Ich habe mich aber für Viktoria entschieden und die beiden anderen Angebote ausgeschlagen. Denn ich hatte das Gefühl, hier lässt sich etwas entwickeln und hier kann ich den zukünftigen Weg mitgestalten. Ich wusste, dass der Verein sehr viel Kraft investiert hatte, um aufzusteigen. Aber ich kenne die 3. Liga und mir war klar, dass es für uns im ersten Jahr sehr schwer wird. Auf der anderen Seite weiß ich, wenn wir den Klassenerhalt schaffen, hat die Viktoria das Potenzial, durchaus noch mehr zu erreichen. Darüber hinaus mag ich das Familiäre und Ehrliche hier im Verein.

    Jetzt sind Sie Rekordtrainer der 3. Liga. Ist das ein besonderer Moment in Ihrer Trainerkarriere?

    Dotchev: Ich bin schon stolz darauf. Es ist nicht selbstverständlich in diesem Beruf, so lange dabei zu bleiben. Das kostet auch Kraft, Ausdauer, Energie und schlaflose Nächte. Es gibt tausende Trainer, die im Moment auf Jobsuche und auf dem Markt sind – da sind natürlich auch sehr viele gute dabei. Daher schätze ich diesen Rekord, er bedeutet mir sehr viel. Denn ich weiß, es steckt sehr viel harte Arbeit dahinter. Ich gehöre in Deutschland zu den 60 Trainern, die unter Profibedingungen arbeiten und diesem Beruf ausüben dürfen.

    Bei so viel Fußball, zahlreichen Erfolgen, aber auch vielen Umzügen in andere Städte: Wie lässt sich das mit dem Familienleben vereinbaren?

    Dotchev: Das ist wirklich schwierig. Meine Stationen vor Köln waren zum Beispiel Rostock und Aue. Der feste Wohnsitz der Familie ist eigentlich in Paderborn. Das waren dann immer fast 500 Kilometer, um mal nach Hause zu kommen. Da hat man also oft nicht die Zeit, um zur Familie zu fahren. Als die Kinder noch klein waren – inzwischen sind sie mit der Ausbildung fertig und berufstätig – war ich bei den Geburtstagen oder in den Ferien fast nie da. Das war nicht einfach und ich hatte oft ein schlechtes Gewissen. Aber ich habe eine starke Frau, die mich unterstützt hat. Ich bin seit über 30 Jahren verheiratet und das liegt natürlich in erster Linie an meiner Frau Silvia. In diesem Beruf braucht man starke Personen, die zu einem stehen und dafür bin ich sehr dankbar.

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  • Viktoria-Nachwuchs stellt Trainingsbetrieb vorerst ein

    Der Deutsche Fußball-Bund (DFB), der Westdeutsche Fußballverband (WDFV), der Fußball-Verband Mittelrhein (FVM) als auch der Kreisjugendausschuss Köln haben auf die aktuelle Gesundheitssituation zum Coronavirus reagiert und den Spielbetrieb in fast allen Bereichen eingestellt. 

    Der DFB hat die Junioren-Bundesliga vorerst für die kommenden beiden Spieltage, also bis zum 26. März 2020, ausgesetzt. Verband und Kreis haben heute den Spielbetrieb bis zum 17. bzw. 19. April 2020 abgesagt.

    Auch der Trainingsbetrieb im kompletten Nachwuchsbereich der Viktoria ruht. „Die Jugendleitung von Viktoria Köln hat sich auf Grundlage der Empfehlungen von DFB, WDFV, FVM und Kreis dazu entschlossen, den Trainingsbetrieb im Verein ab sofort für alle Jugendmannschaften bis auf Weiteres einzustellen“, so Roland Koch, der Leiter des Nachwuchsleistungszentrums.

    Sobald das Training wieder aufgenommen werden kann, wird der Verein die jeweiligen Ansprechpartner darüber informieren.

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  • U 19: Spielbetrieb ruht

    Der DFB hat aufgrund der Corona-Krise den Spielbetrieb in den Bundesligen der Junioren mit sofortiger Wirkung ausgesetzt. Somit wird die ursprünglich für Sonntag geplante Partie der A-Junioren-Bundesliga West zwischen Viktoria Köln und dem VfL Bochum vorerst nicht stattfinden. Einen neuen Termin für das Spiel gibt es derzeit noch nicht. Somit wird es für die Mannschaft von Trainer Jürgen Kohler frühestens am 4. April weitergehen. Dann steht die Partie beim Wuppertaler SV auf dem Programm.

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  • Fans wählen Lewerenz zum „Spieler des Monats“

    Die Viktoria-Fans haben ihre Wahl getroffen: Steven Lewerenz ist „Spieler des Monats Februar“. Der 28-Jährige, der in der Winterpause nach Höhenberg kam, hat sich bei der Abstimmung auf der Facebook-Seite von Viktoria Köln deutlich gegen Mike Wunderlich, Jonas Carls und André Weis durchgesetzt.

    Das Ergebnis kommt nicht überraschend. Denn Lewerenz erzielte in der Meisterschaft gleich mehrere wichtige Tore für seine Mannschaft.

    Das nächste Voting findet Anfang April statt. Dann wird der „Spieler des Monats März“ gesucht. Ende 2020 wird dann durch die Facebook-User der Viktoria der „Spieler des Jahres“ gekürt.

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  • 3. Liga verlegt 28. und 29. Spieltag

    Die beiden nächsten Spieltage in der 3. Liga werden verlegt. Somit wird Viktoria Köln am Samstag nicht bei Eintracht Braunschweig spielen. Auch das für den 18. März geplante Viktoria-Heimspiel gegen den FSV Zwickau findet zu einem späteren Zeitpunkt statt. Die erworbenen Tickets für beide Partien behalten vorerst ihre Gültigkeit.

    „Mit der Entscheidung folgt der DFB als Liga-Träger der Empfehlung des Ausschusses 3. Liga, die im Austausch mit den 20 Klubs ausgesprochen wurde“, heißt es in einer Mitteilung des Verbandes. Die Spieltage 28 und 29 werden frühestens Anfang Mai nachgeholt. Die genauen Zeitpunkte werden noch festgelegt.

    Die Frage, wie ab dem 30. Spieltag in der 3. Liga verfahren wird, soll am kommenden Montag geklärt werden. Der DFB hat an diesem Tag den Ausschuss und alle Klubs der 3. Liga zu einer außerordentlichen Versammlung in Frankfurt am Main eingeladen.

    DFB-Generalsekretär Friedrich Curtius sagt: „Wir befinden uns in einer Ausnahmesituation, nahezu stündlich ergeben sich neue Sachlagen. Klar ist: Die Gesundheit steht über allem. Klar ist darüber hinaus, dass wir unserer Verantwortung für die Vereine gerecht werden wollen und müssen. Vor diesem Hintergrund ist vom DFB für den Fußball in Deutschland ein vernünftiges und entschlossenes Handeln gefragt. Dies muss stets auf Grundlage der von den zuständigen Gesundheitsbehörden ausgesprochenen Verfügungen und im engen Austausch mit den beteiligten Klubs – wie nun in der 3. Liga – geschehen.“

    Der Ausschuss 3. Liga, der sich zum großen Teil aus Klubvertretern zusammensetzt, hatte sich bereits am Montag in einer ersten Einschätzung grundsätzlich dafür ausgesprochen, die von behördlichen Anordnungen betroffenen Partien zunächst eher zu verlegen statt Geisterspiele auszutragen. Hintergrund ist die besondere wirtschaftliche Sensibilität in der 3. Liga, in der die Erträge aus dem Spielbetrieb existenziell für viele Klubs sind und einen wichtigen Teil der jährlichen Gesamteinnahmen ausmachen.

    Die Haltung des Ausschusses erhärtete sich mehrheitlich im weiteren Austausch mit den Klubs. Der daraus folgenden Empfehlung hat sich der DFB unter Beachtung zahlreicher weiterer Faktoren und in Abwägung der Gesamtsituation nun angeschlossen.

    Alle Beteiligten sind sich dabei im Klaren, dass die weiteren Folgen des Coronavirus‘ auf den Spielbetrieb der laufenden Saison noch nicht in vollem Umfang abzusehen sind. Zum Schutze des Wettbewerbs wurde sich daher darauf verständigt, die kompletten Spieltage 28 und 29 zu verlegen und nicht ausschließlich die Partien, die aktuell von behördlichen Anordnungen betroffen sind. So ist gewährleistet, dass alle Klubs die gleiche Anzahl von Spielen absolviert haben und kein verzerrtes Tabellenbild entsteht.

    Das weitere Vorgehen wird am Montag in der Versammlung mit den Vereinen abgestimmt. Der Vorverkauf für die nächsten Heimspiele von Viktoria Köln wird zunächst einmal ausgesetzt.

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  • U 19: Viktoria unter Zugzwang

    Am Sonntag empfängt Viktoria Köln in der A-Junioren-Bundesliga auf dem Kunstrasenplatz 2 im Sportpark Höhenberg den VfL Bochum. Für die Rechtsrheinischen ist es ein wichtiges Spiel. Das Team von Trainer Jürgen Kohler steht auf einem Abstiegsplatz. Der Abstand zum rettenden Ufer beträgt derzeit drei Punkte, wobei auch das Torverhältnis nicht gerade für die Kölner spricht. Somit wäre ein Heimsieg am 21. Spieltag sicher Balsam für die Viktoria-Seele.

    „Die Stimmung nach der Niederlage gegen Aachen war natürlich nicht die beste“, verrät Kapitän Felix Strauss. „Auch wenn das ein bitterer Tag für uns war: Die Partie am letzten Samstag hat gezeigt, dass wir noch enger zusammenrücken müssen, um unser Ziel, den Klassenerhalt, zu erreichen.“ Der 18-Jährige fordert vor dem nächsten Heimspiel: „Wir müssen uns als Mannschaft beweisen und für unseren Aufwand belohnen. Wir müssen unsere Torchancen konsequenter nutzen.“

    Gegen die Gäste aus Bochum, die in der Tabelle fünf Plätze vor der Viktoria stehen, sind durchaus Punkte möglich. „Zwar haben wir in der Hinrunde verloren, aber wir waren – wie auch bei vielen anderen Spielen – auf Augenhöhe mit dem VfL“, so Strauss. „Wir haben in dieser Woche daran gearbeitet, gut eingestellt ins Spiel zu gehen. Wenn wir unser Bestes geben und auf dem Platz als Mannschaft zusammenarbeiten, bin ich zuversichtlich, dass wir gegen Bochum punkten können.“

    Eintrittskarten für das Spiel der A-Junioren-Bundesliga West sind an der Tageskasse erhältlich.

    Hinweis zum Thema Coronavirus: Am Eingang zum Platz und auf den Toiletten gibt es Möglichkeiten zum Desinfizieren der Hände.

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  • Wie geht die 3. Liga mit dem Thema Coronavirus um?

    Welche Auswirkungen der Coronavirus auf den aktuellen Spielbetrieb in der 3. Liga hat, ist aktuell noch nicht endgültig absehbar. Der DFB steht hierzu mit den Drittliga-Vereinen in einem engen Austausch.

    Am späten Montagnachmittag verkündeten die Landeshauptstadt Magdeburg und das zuständige Gesundheits- und Veterinäramt in einer Pressemitteilung, bis auf weiteres die Austragung von Veranstaltungen mit mindestens 1.000 Zuschauern zu untersagen. Betroffen wäre davon in der 3. Liga das Heimspiel des 1. FC Magdeburg am Samstag gegen den 1. FC Kaiserslautern.

    Ähnliche Weisungsankündigungen bzw. zum Teil auch schon konkrete behördliche Weisungen sind am Dienstag in Thüringen, Bayern und Nordrhein-Westfalen erfolgt. In Thüringen ist der FC Carl Zeiss Jena betroffen, als nächstes mit dem für Sonntag angesetzten Heimspiel gegen den Chemnitzer FC. Mit dem TSV 1860 München, FC Bayern München II, der SpVgg Unterhaching, dem FC Ingolstadt und den Würzburger Kickers spielen fünf bayerische Klubs in der 3. Liga. Im Land Nordrhein-Westfalen sprechen wir über Viktoria Köln, den MSV Duisburg, Preußen Münster und den KFC Uerdingen. In Köln gab es dazu noch einen Erlass der Stadt, der Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmenden bis einschließlich 10. April 2020 untersagt. Das würde beispielsweise das nächste Heimspiel der Viktoria am 18. März gegen den FSV Zwickau betreffen.   

    Der DFB ist aktuell mit dem Ausschuss 3. Liga und den Klubs in Klärung, wie zunächst mit dem Spieltag am Wochenende und auch dem anschließenden 29. Spieltag (englische Woche) verfahren wird. In seiner Sitzung am Montag hatte sich der Ausschuss 3. Liga zunächst grundsätzlich dafür ausgesprochen, betroffene Partien zunächst eher zu verlegen und keine Geisterspiele auszutragen. Hintergrund ist die besondere wirtschaftliche Sensibilität in der 3. Liga, in der die Erträge aus dem Spielbetrieb signifikant für die finanzielle Stabilität vieler Klubs sind.

    In der abschließenden Entscheidungsfindung und Risikoabschätzung sind weitere – auch rechtliche Aspekte – sowie die Einschätzung weiterer möglicher Szenarien im Hinblick auf die Entwicklung der Pandemie zu berücksichtigen, um den Spielbetrieb sportlich ordnungsgemäß und bestmöglich fortführen zu können.

    Die Abstimmung mit den Klubs soll zunächst zu den nächsten beiden Spieltagen – auf Grundlage der bisher offiziell vorliegenden behördlichen Anordnungen – in Kürze, frühestens aber am Mittwoch, abgeschlossen sein. Das Meinungsbild der Clubs wird dann in die weitere Entscheidungsfindung mit einfließen. Somit ist derzeit offen, wie letztlich verfahren wird.

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    Eintrittskarten für die Drittliga-Heimspiele von Viktoria Köln sind im Online-Ticketshop, in der Viktoria-Geschäftsstelle am Sportpark Höhenberg und in den bekannten Vorverkaufsstellen (bitte die jeweiligen Öffnungszeiten beachten) erhältlich.

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  • Neues aus dem Verein

    Hier sind wieder ein paar Kurznachrichten und wissenswerte Informationen rund um Viktoria Köln.

    U 17: In der B-Junioren-Mittelrheinliga bleibt Viktoria Köln im Jahr 2020 weiter ungeschlagen. Am Samstag kam die Mannschaft von Trainer Marian Wilhelm zu einem 3:2-Auswärtssieg beim SC West Köln. Für die Gastgeber trafen Nico Schmitz (39.) und Bleon Nuradini (41.). Bei den Höhenbergern sorgte Elvin Jashari (17., 44.) für einen Doppelpack, das Siegtor für die Viktoria markierte Louis Müller in der 60. Minute. Damit belegt das Team in der Tabelle nach 16 Spieltagen den dritten Rang.

    Fanartikel: In diesem Monat hält auch der Fanshop wieder besondere Angebote bereit. Aktuell kann bei der Kollektion „HÖHENBERG“ (Sweater sowie T-Shirts für Damen und Herren) bis zu 26 Prozent gespart werden. Erhältlich sind die „Fanartikel des Monats“ im Onlineshop, in der Geschäftsstelle am Stadion und im Fanshop bei Betten Sauer (Brücker Mauspfad 539).

    U 19: Nach der 0:3-Niederlage am Wochenende bei Alemannia Aachen steht die Viktoria in der A-Junioren-Bundesliga West weiterhin nur auf dem zwölften Rang. Das ist gleichbedeutend mit einem Abstiegsplatz. Bisher haben die Höhenberger zehn Punkte auf dem Konto. Damit liegt die Mannschaft von Trainer Jürgen Kohler drei Punkte hinter dem Tabellenelften, dem Wuppertaler SV. Um die Klasse zu halten, müssen also dringend Punkte her. Die nächste Möglichkeit dazu gibt es am Sonntag um 11.00 Uhr. Dann ist der VfL Bochum, aktuell Tabellensiebter, in Höhenberg zu Gast.

    Viktoria II: Zweiter Sieg im zweiten Spiel im Jahr 2020! Die zweite Herrenmannschaft der Viktoria fuhr am Sonntagnachmittag bei Borussia Lindenthal-Hohenlind einen 2:1-Erfolg ein. Rick Mickael Ella (16.) und Ervin Spahiu (60.) sorgten zunächst für eine komfortable Führung der Gäste aus Höhenberg. Nachdem Stefan Caspari in der 64. Minute allerdings zum 1:2 traf, wurde es noch einmal eng. Letztlich brachte die Mannschaft von Trainer Özkan Turp den Sieg aber über die Zeit. Dazu trug auch Dario De Vita bei, der in der aktuellen Saison schon sechsmal in der 3. Liga für die Viktoria auflief.

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