Große Freude bei den Kids im Bethanien Kinderdorf Bergisch Gladbach: Am Mittwoch schauten die Viktoria-Spieler Albert Bunjaku, Bernard Kyere, Sven Kreyer und Sebastian Patzler vorbei, um mit den fußballbegeisterten Kindern gemeinsam zu trainieren.
„Wir haben den Kids gezeigt, wie wir uns aufwärmen, welche Übungen wir im Training machen und ein kleines Trainingsspielchen absolviert“, berichtet Bernard Kyere, Innenverteidiger bei Viktoria Köln. „Die Kinder haben das sehr gut aufgenommen und waren mit großem Spaß dabei.“
Und das ist gut so. Schließlich leben im Bethanien Kinder- und Jugenddorf rund 135 Kinder und Jugendliche, die aus unterschiedlichen Gründen nicht bei ihrer Herkunftsfamilie aufwachsen können. Das Kinderdorf bietet ihnen ein liebevolles und familienähnliches Zuhause.
„Die Kinder haben es schon jetzt nicht so einfach, obwohl sie noch sehr jung sind“, so Kyere. „Sie hatten alle sehr viel Spaß und haben viel gelacht. Das zu sehen, tut schon sehr gut – obwohl es eigentlich eine Selbstverständlichkeit ist, dass wir sie besucht haben.“
Zum Abschluss gab es für die Kids noch Autogramme von den Spielern. Abgeschlossen ist die Aktion damit aber nicht. Denn beim Viktoria-Heimspiel gegen Preußen Münster statten die Kinder den Fußballern einen Gegenbesuch ab und sind als Einlaufkinder dabei.
Viktoria – das Vsteht für Vussball! #VollgasfuerdenKlassenerhalt
Eintrittskarten für das Drittliga-Heimspiel der Viktoria gegen Preußen Münster sind im Online-Ticketshop, in der Viktoria-Geschäftsstelle am Sportpark Höhenberg und in den bekannten Vorverkaufsstellen (bitte die jeweiligen Öffnungszeiten beachten) erhältlich.
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Am vergangenen Sonntag holte die Mannschaft von Pavel Dotchev drei umjubelte Punkte beim Aufstiegsaspiranten FC Ingolstadt. Damit reiste das Team mit einem guten Gefühl zurück nach Höhenberg. Nach einem Trainingsspiel am Dienstag gegen die zweite Mannschaft der Viktoria geht es am Samstag gegen den SC Preußen Münster. Und auch der zeigt sich in der 3. Liga nach zwei Siegen in Folge mit breiter Brust. Seit Sascha Hildmann bei den Westfalen den Cheftrainerposten besetzt, ist der Glaube an die Trendwende im Abstiegskampf zurückgekehrt. Für sein Team sprangen in den letzten vier Spielen acht Punkte heraus. Der Aufschwung war allerdings auch dringend nötig, wenn man einen Blick auf die Tabelle wirft. Nach 26 Spieltagen fehlen dem SC Preußen Münster aber immer noch einige Zähler zum rettenden Ufer. Die Aufholjagd ist allerdings gestartet.
Das Hinspiel:
Die Partie in der Hinrunde wurde am Ende noch einmal spannend. Im September gewann die Viktoria nach Treffern von Mike Wunderlich (8. und 18.) und Albert Bunjaku (72.) mit 3:2. Rufat Dadashov (78.) und Heinz Mörschel (87.) sorgten aber dafür, dass die Viktoria in den Schlussminuten noch einmal um den Sieg bangen musste. Simon Scherder erhielt damals kurz vor Schluss die Gelbrote Karte und nahm der eigenen Mannschaft damit den Wind aus den Segeln.
Die personelle Situation:
Im Winter haben zwei Spieler die Münsteraner verlassen. Während Ugur Tezel ablösefrei zum Berliner AK in die Regionalliga Nordost wechselte, streift sich Rufat Dadashov (Torschschütze in der Hinrunde) nun das Trikot von Phoenix Rising in der zweiten amerikanischen Liga über. Der Verein reagierte auf die Abgänge. Mit Marco Königs (ablösefrei vom F.C. Hansa Rostock), Jan Löhmannsröben (ablösefrei von Wacker Nordhausen) und Oliver Steurer (vom 1. FC Heidenheim) wurden gleich drei erfahrene Spieler verpflichtet. In der Partie am Samstag wird den Westfalen lediglich Jannik Borgmann aufgrund einer Zehenverletzung fehlen.
Spieler im Fokus – Lucas Cueto:
Zwei Meisterschaftstore in diesem Jahr erzielt, zwei weitere vorbereitet. Lucas Cueto spürt aktuell das Vertrauen seines Trainers Sascha Hildmann und zahlt es mit starken Auftritten zurück. In allen sechs Partien nach der Winterpause hat der Flügelflitzer in der Startelf gestanden. Damit es bei ihm weiter aufwärts geht, hat der gebürtige Kölner sogar am freien Rosenmontag auf den Karneval verzichtet. Der 23-Jährige sorgte während seiner Jugendzeit bei Bayer 04 Leverkusen für einen kuriosen Wechsel. In der U 18 verpflichtete ihn damals West Ham United aus England, nur um ihn ein Jahr später wieder an den Bonner SC abzugeben. Dort fiel der beidfüßig begabte Linksaußen dem 1. FC Köln auf, der ihn als Profi ins Auge fasste. Um mehr Spielpraxis zu bekommen, wechselte Cueto 2016 zum FC St. Gallen. Die Schweizer wiederum gaben ihn im Jahr danach an den SC Preußen Münster ab. In 47 Pflichtspielen gelangen ihm bisher für die Westfalen sieben Treffer.
Der Trainer:
Sascha Hildmann ist seit Ende Dezember Cheftrainer der Münsteraner. Der 47-Jährige konnte bisher mit seiner Mannschaft einen Schnitt von 1,83 Punkten pro Spiel einfahren. Hildmann selbst lief früher unter anderem für den 1.FC Saarbrücken, Alemannia Aachen und den FC 08 Homburg auf. Als Trainer stand er beispielsweise schon bei der SG Sonnenhof Großaspach und dem 1. FC Kaiserslautern an der Seitenlinie.
Die Partie in den Medien:
Im TV übertragen wird die Partie am Samstag (Sendebeginn: 13.45 Uhr) von Magenta Sport (im Einzelspiel und in der Konferenz). Des Weiteren wird Radio Viktoria wieder live dabei sein. Außerdem werden die Fans über die Social Media Kanäle der Viktoria (Facebook, Instagram, Twitter, YouTube) auf dem aktuellen Stand gehalten.
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Hier sind wieder ein paar Kurznachrichten und wissenswerte Informationen rund um Viktoria Köln.
Viktoria II: Die zweite Mannschaft der Viktoria fuhr im ersten Spiel nach der Winterpause gleich einen Sieg ein. Im Heimspiel gegen den 1. FC Spich, der in der Landesliga-Tabelle (Staffel I) vor den Höhenbergern steht, gab es einen 2:0-Heimsieg. Für die Tore der Kölner sorgten Joannis Varnas (71.) und Adolf Otibo (82.). Nachdem die Gäste in der 42. Minute eine Rote Karte gesehen hatten, zahlte sich somit am Ende die numerische Überlegenheit doch noch aus. Durch den Erfolg rückte die Mannschaft von Trainer Özkan Turp auf den siebten Rang vor. Spich ist jetzt Fünfter.
Nominierung als Team des Jahres
Köln sucht seine Sportlerinnen, Sportler und sein Team des Jahres 2019! Alle werden am 28. März bei der Kölschen SportNacht in der Flora geehrt. Bei den Mannschaften gehört natürlich auch der FC Viktoria Köln zu den nominierten Teams. Schließlich schafften die Höhenberger mit dem Gewinn der Regionalliga-Meisterschaft auch den Aufstieg in die 3. Liga. Unter www.koelschesportnacht.de kann noch bis zum 8. März für die Viktoria abgestimmt werden.
U 17: Auch für die Mannschaft von Trainer Marian Wilhelm geht es inzwischen in der B-Junioren-Mittelrheinliga wieder um Punkte. Nachdem das Team am 15. Februar mit einem 5:0 (3:0) beim FV Wiehl aus der Winterpause kam, folgte am Samstag beim Heimspiel gegen den SV Deutz 05 ein 1:1 (0:0). Nach der Gästeführung durch Furkan Taskale (52.) gelang Yasin Pala (55.) dabei nur 180 Sekunden später der Ausgleich. Damit belegen die Höhenberger vor dem 16. Spieltag in der Tabelle den dritten Rang.
Trainingsspiel: Am Dienstagnachmittag gab es auf dem Kunstrasenplatz 2 im Sportpark Höhenberg ein Trainingsspiel zwischen dem Drittliga-Team und der zweiten Mannschaft der Viktoria. In der Elf von Pavel Dotchev kamen dabei in erster Linie Spieler zum Einsatz, die zuletzt nicht so viel Spielpraxis hatten. Viktoria II konnte aufgrund der frühen Anstoßzeit auch nicht in Bestbesetzung auflaufen, schlug sich aber wacker. Letztlich durften sich die anwesenden Zaungäste – darunter auch alle weiteren Drittliga-Profis der Viktoria – in den etwa 60 Minuten über vier Treffer freuen. Mart Ristl und Sven Kreyer sorgten jeweils für einen Doppelpack.
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Das erste Heimspiel im neuen Monat wirft seine Schatten voraus. Am Samstag empfängt Viktoria Köln die Mannschaft von Preußen Münster. Im Monat März hält auch der Fanshop wieder besondere Angebote bereit. Aktuell kann bei der Kollektion „HÖHENBERG“ (Sweater sowie T-Shirts für Damen und Herren) bis zu 26 Prozent gespart werden. Erhältlich sind die „Fanartikel des Monats“ im Onlineshop, in der Geschäftsstelle am Stadion und im Fanshop bei Betten Sauer (Brücker Mauspfad 539).
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Ab sofort haben die Fans von Viktoria Köln wieder die Möglichkeit, den Spieler des letzten Monats zu wählen. Die Abstimmung findet auf der Facebookseite der Höhenberger statt. Die Stimmabgabe erfolgt mit den jeweiligen Emojis, die auf den Spielerbildern zu sehen sind. Diese werden in die Kommentare gepostet.
Für den abgelaufenen Monat Februar stehen vier Akteure zur Wahl:
– Steven Lewerenz (kam im Winter aus Belgien und hat schon sechs Pflichtspiele für Viktoria bestritten. Dabei erzielte er vier Tore)
– André Weis (ist seit Januar bei der Viktoria und hat mit seinen Paraden einen großen Anteil daran, dass zuletzt weniger Tore kassiert wurden)
– Mike Wunderlich (der Viktoria-Kapitän ist nicht wegzudenken, er überzeugt durch seine Torgefährlichkeit und riesigen Einsatz)
– Jonas Carls (gewann die Abstimmung im Monat Januar und war auch im Februar mit seinen Läufen auf der linken Seite sehr präsent)
Die Abstimmung läuft und wird am 10. März 2020 um 12.00 Uhr ausgewertet.
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Im Januar hat Viktoria Köln den 30-jährigen Keeper André Weis verpflichtet. Der neue Torhüter der Höhenberger hat seither alle Pflichtspiele für seinen Verein absolviert. Vor dem Heimspiel gegen Preußen Münster haben wir die Chance genutzt, um mit ihm zu sprechen.
Herr Weis, im Januar kamen Sie von Jahn Regensburg zur Viktoria. Wie waren die ersten Wochen in Köln?
André Weis: Die waren super. Ich wurde hervorragend aufgenommen. Und aus sportlicher Sicht läuft es doch inzwischen auch richtig gut. Jetzt müssen wir den Schwung mitnehmen, um weiter erfolgreich zu spielen.
Seit Ihrem Wechsel zu Viktoria Köln haben Sie alle sechs Meisterschaftsspiele im neuen Jahr für die Höhenberger bestritten. Wie lautet Ihr erstes Zwischenfazit?
Weis: Ich denke, wir sind gut in die Rückrunde gekommen. Zunächst gab es noch zu viele Gegentore. Aber in den letzten drei Spielen haben wir lediglich einen Treffer kassiert und der fiel durch einen Elfmeter. Ich glaube deshalb, dass wir auf dem richtigen Weg sind.
Sie wurden zur Viktoria geholt, nachdem sich Daniel Mesenhöler an der Schulter verletzte. Aber es stehen mit Sebastian Patzler und Mark Depta noch zwei andere Torleute im Kader. Wie ist Ihr Verhältnis zu den Beiden, schließlich sind Sie ja gewissermaßen auch Konkurrenten?
Weis: Wir sind ein Team, aber im Fußball ist es so, dass nur ein Keeper spielen kann. Das wissen wir alle. Sebastian Patzler und Mark Depta sind sehr gute Torhüter. Daher weiß ich auch: Ob ich spiele oder nicht, das kann sich jederzeit ändern. Jeder von uns will natürlich zum Einsatz kommen. Aber wir gehen trotzdem sehr respektvoll und fair miteinander um. Wir pushen uns gegenseitig. Und ich bin mir sicher, jeder von uns gönnt es dem anderen, erfolgreich zu sein. Deshalb haben wir auch sehr viel Spaß untereinander.
Am Wochenende gab es den zweiten 1:0-Sieg in Folge. Kann es für einen Torhüter etwas Besseres geben, als zu Null zu spielen?
Weis: Nein, eigentlich nicht. Aber bevor es am Ende 0:0 heißt, ist mir ein 1:0- oder 2:1-Sieg lieber. Allerdings haben wir im Offensivbereich eine große Qualität. Deshalb glaube ich, dass wir vorne immer für ein Tor gut sind. Wenn wir also kein Tor kassieren, müssten wir am Ende trotzdem gewinnen.
Mit Preußen Münster kommt am Samstag ein Team nach Köln, das zuletzt einen Aufwärtstrend zeigte und im Kampf um den Klassenerhalt trotzdem punkten muss. Erwarten Sie deshalb ein besonders hart umkämpftes Spiel?
Weis: Ich glaube, in der 3. Liga ist jede Partie ein Kampfspiel. Das habe ich zuletzt auch gegen vermeintlich stärkere Teams wie Halle, Unterhaching und Ingolstadt beobachtet. Am Ende haben wir trotzdem Punkte geholt. Und auch gegen Münster wird es nicht anders sein, es geht über die Einstellung und den Kampf. Aber uns ist klar, mit einem Erfolg wollen wir den Gegner in der Tabelle auf Distanz halten.
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Wenn am Samstag der SC Preußen Münster in den Sportpark Höhenberg kommt (Anpfiff: 14.00 Uhr), dann geht es in der 3. Liga um wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Während sich die Gäste aus Westfalen derzeit auf dem 18. Platz und damit auf einem Abstiegsrang tummeln, machte Viktoria Köln mit dem 1:0-Erfolg beim FC Ingolstadt einen Sprung nach vorn. Damit steht das Team von Cheftrainer Pavel Dotchev seit Sonntag auf dem 16. Tabellenplatz. Dieser wäre am Saisonende gleichbedeutend mit dem Ligaverbleib.
„Die erste Halbzeit gegen Ingolstadt war für mich eine verlorene Halbzeit, weil wir kaum etwas nach vorne kreiert haben“, sagte Dotchev nach dem Auswärtssieg. Der 54-Jährige sah insgesamt eine sehr kampfbetonte Partie. Dotchev: „In der zweiten Halbzeit haben wir effektiver gespielt, machen durch eine Torchance das 1:0 und gewinnen. Im Endeffekt bin ich sehr glücklich, gegen eine starke Mannschaft wie Ingolstadt drei wichtige Punkte mitgenommen zu haben. Das Glück war heute auf unserer Seite. Jetzt schauen wir weiter nach vorne.“
Das sollten auch die Viktoria-Spieler, schließlich gewann das Team zum zweiten Mal in Folge mit 1:0. „Wir sind glücklich, dass wir an den Sieg gegen Großaspach angeknüpft und wieder zu Null gespielt haben“, so Viktoria-Kapitän Mike Wunderlich. „In unserer Situation ist das Wichtigste, gut zu stehen. Jetzt hat es zweimal gut geklappt und das ist aktuell Gold wert.“ Gegen Münster gilt es trotzdem, nachzulegen. „Wir haben noch zwölf Spiele vor uns, es ist noch ein langer Weg. Aber wenn wir so auftreten, bin ich guter Dinge, dass wir unser Ziel erreichen“, so Wunderlich.
Für Münster wäre der Abstieg in die Regionalliga ein Fiasko. Denn die Westfalen gehörten in der Saison 1963/1964 zu den Gründungsmitgliedern der 1. Bundesliga. Es gelang der Mannschaft damals nicht, die Klasse zu halten. Und auch die Rückkehr ins Fußball-Oberhaus glückte nicht wieder. Inzwischen ist Münster zum neunten Mal in Folge in der 3. Liga dabei. Doch der Erfolg in der aktuellen Saison war mäßig, sodass die Mannschaft im Dezember von Trainer Sascha Hildmann übernommen wurde. Zuletzt gab es unter ihm vier Spiele in Folge ohne Niederlage.
Das Spiel in der Hinrunde dürfte den Westfalen allerdings keine große Hoffnung machen. Denn damals gewann Viktoria Köln nach Treffern von Mike Wunderlich (8. und 18.) und Albert Bunjaku (72.) mit 3:2. Allerdings wurde es am 14. September 2019 am Ende noch einmal eng. Denn Rufat Dadashov (78.) – wechselte im Januar zum Phoenix Rising FC in die amerikanische USL Championship – und Heinz Mörschel (87.) sorgten dafür, dass die Viktoria in den Schlussminuten doch noch einmal um den Sieg bangen musste.
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Der FC Viktoria Köln hat mit dem zweiten 1:0-Sieg in Folge den Sprung von den Abstiegsplätzen geschafft. Nach dem Erfolg gegen Großaspach in der Vorwoche und dem Sieg am Sonntag beim FC Ingolstadt belegt die Mannschaft von Viktoria-Cheftrainer Pavel Dotchev in der 3. Liga Rang 16.
Pavel Dotchev setzte im Audi Sportpark vor 4.972 Zuschauern auf Schlussmann André Weis. In der Abwehr waren Jonas Carls, Sead Hajrović, Dominik Lanius und Marcel Gottschling (für Patrick Koronkiewicz, Riss in der Sehne im Adduktorenbereich) im Einsatz. André Dej und Hamza Saghiri begannen auf der Sechserposition. Simon Handle, Mike Wunderlich und Steven Lewerenz bildeten das offensive Mittelfeld. Michael Seaton agierte kurzfristig als vorderste Spitze, nachdem sich Albert Bunjaku beim Aufwärmen einen Hexenschuss zugezogen hatte.
Die Viktoria begann recht offensiv, schon in der ersten Minute erspielten sich die Kölner einen Eckball. Dieser blieb allerdings ohne Wirkung. Ingolstadt versuchte zunächst, den Spielaufbau der Höhenberger früh zu stören. Das änderte sich aber im Laufe der Partie. Eigene Offensivbemühungen von den Gastgebern waren zu Beginn nicht zu sehen. Ab der zehnten Minute wurden die Schanzer stärker. Besonders nach Eckbällen, so wie in der 16. Minute, wirkten sie gefährlich. Allerdings fanden zwei Standards hintereinander keinen Abnehmer.
In der 25. Minute hatte Maximilian Beister die erste gute Chance für den FCI. Doch er fand nach seinem Linksschuss aus zehn Metern in Keeper Weis seinen Meister. Eine weitere gute Aktion der Ingolstädter folgte in der 43. Minute, als Frederic Ananou aus 25 Metern trocken abzog. Doch sein Geschoss aus zentraler Position ging über den Kasten der Kölner. Ansonsten passierte in den ersten 45 Minuten nicht mehr viel, sodass es mit dem 0:0 in die Kabinen ging.
Pavel Dotchev schickte sein Team in unveränderter Aufstellung in die zweite Halbzeit. Das Spiel nach vorn wurde jetzt genauer und somit gefährlicher. In der 53. Minute sorgte ein großartiger Konter der Kölner für die Führung: Seaton erlief auf der linken Seite einen langen Ball aus der eigenen Hälfte und brachte ihn schön in die Mitte auf Lewerenz, der das Leder mit dem linken Fuß an Torhüter Fabijan Buntic vorbei im Gehäuse der Gastgeber versenkte.
Fünf Minuten später zog Beister aus 18 Metern mit links ab, doch sein Schuss verfehlte das Tor von Weis. Die Viktoria geriet jetzt stärker unter Druck. Nach Fehler von Dej in der 63. Minute verhinderte Weis nach einer tollen Aktion von Dennis Eckert Ayensa mit einer Glanzparade den Ausgleich. Fünf Minuten danach gab es aber wieder Gefahr durch die Kölner. Wunderlichs Distanzschuss aus 30 Metern ging letztlich allerdings deutlich über das Ingolstädter Gehäuse. Diese Art der Entlastung war in dieser Phase aber wichtig.
In den letzten zwanzig Minuten bekam Viktoria Köln wieder etwas mehr Ruhe in die Partie. Allerdings gelang beim Spiel in die Spitze immer noch wenig. Aufgrund der fehlenden Entlastung mussten die Gäste bis zum Schlusspfiff zittern, um nicht doch noch den Ausgleich zu kassieren. „Wir haben mit der ersten richtig guten Chance in der zweiten Halbzeit gleich ein Tor gemacht“, sagte Viktoria-Trainer Dotchev nach dem Spiel. Seine Einschätzung: „Am Ende war es ein glücklicher Sieg.“
Aufstellung: André Weis – Jonas Carls, Sead Hajrović, Dominik Lanius, Marcel Gottschling – André Dej (66. Moritz Fritz), Hamza Saghiri (88. Bernard Kyere) – Simon Handle, Mike Wunderlich, Steven Lewerenz (83. Fabian Holthaus) – Michael Seaton
Tore: 0:1 Steven Lewerenz (53.)
Gelbe Karten:
FC Ingolstadt: Nico Antonitsch (90.)
Viktoria Köln: André Dej (34.), Marcel Gottschling (75.), Hamza Saghiri (87.)
Zuschauer: 4.972
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In der A-Junioren-Bundesliga hat Viktoria Köln das Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf verloren. Das Team von Trainer Jürgen Kohler unterlag dem Tabellenvierten in Höhenberg mit 0:2 (0:1).
Die Gäste aus Düsseldorf begannen druckvoll. Schon in der fünften Minute hatten sie durch Elmin Heric eine gute Möglichkeit, doch die Nummer neun der Fortuna traf zum Glück für die Gastgeber nur den linken Pfosten. In der Folge befreite sich die Viktoria ein wenig, blieb aber vor dem gegnerischen Gehäuse zu ungenau. Aber auch Düsseldorf gelang nicht viel, ein Rechtsschuss von Heric in der 22. Minute blieb für lange Zeit – neben einem Abseitstreffer von Tim Köther (30.) – die einzige gute Gelegenheit. In der 42. Minute hätte es Hand-Elfmeter für die Kölner geben können. Doch die Pfeife von Schiedsrichter Timo Gansloweit blieb stumm. Mit dem Pausenpfiff folgte dann allerdings ein Schock für die Viktoria: Burak Yasin Yesilay traf zur 1:0-Gästeführung (45.).
Mit einer entsprechenden Wut im Bauch kamen die Gastgeber aus der Kabine zurück. Dabei warfen die Höhenberger gegen die körperlich überlegenen Düsseldorfer einmal mehr ihren Kampfgeist in die Waagschale. In der 55. Minute setzte sich Robin Bird auf der rechten Seite durch und kam frei vor dem Fortuna-Tor zum Abschluss, doch Keeper Dennis Gorka rettete mit einer Fußabwehr. In der 66. Minute schlugen die Düsseldorfer aber gnadenlos zu: Terence Okoeguale lief halblinks auf Keeper Yannik Hasenbein zu und versenkte das Leder unten rechts im Netz. In der 75. Minute hatten die Gäste Glück, als Nikell Paul Touglu für seinen bereits geschlagenen Keeper auf der Torlinie rettete. Drei Minuten später zielte Bird nur knapp über das Tor. Es folgten noch weitere Möglichkeiten, so wie in der 87. Minute als der eingewechselte Serhat Bilgic aus zwölf Metern über das Tor schoss, doch der Anschlusstreffer gelang der Viktoria nicht mehr.
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Für die zweite Herrenmannschaft von Viktoria Köln wird es wieder ernst. Am Sonntag empfängt das Team von Trainer Özkan Turp in Höhenberg den 1. FC Spich. Um 13.30 Uhr wird die Landesliga-Partie (Staffel 1) angepfiffen.
Die Turp-Mannschaft geht gut vorbereitet in die erste Meisterschaftspartie des neuen Jahres. „Wir sind am 20. Januar wieder ins Training eingestiegen und haben dann mehrere Vorbereitungsspiele absolviert“, berichtet Turp.
„Zuletzt gab es am Dienstag die Partie bei Eintracht Hohkeppel. Das war mit dem 4:2-Sieg eine gelungene Generalprobe“, so Turp. Er fährt fort: „Das war schon ein Härtetest, aber wir haben ein gutes Spiel gemacht.“
Die Viktoria belegt in der Landesliga aktuell den neunten Rang. „Unser Ziel ist primär der Klassenerhalt“, sagt Turp. „Aber ich hoffe darauf, dass wir den recht früh sichern, um dann in einem ruhigen Fahrwasser zu sein.“
Gegen Spich gilt sein Team eher als Underdog. Turp: „Das ist eine gut besetzte Mannschaft, die über viel Erfahrung und Schnelligkeit verfügt. Aber wir sind gut vorbereitet und wollen unbedingt mit einem Sieg ins neue Jahr starten.“
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