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  • Heimspiel-Splitter: Viktoria vs. Großaspach

    Am Freitag kommt die SG Sonnenhof Großaspach in den Sportpark Höhenberg. Die Gäste aus Baden-Württemberg stehen aktuell nur auf dem 19. Rang der 3. Liga. Der FC Viktoria Köln ist auf Platz 17. Damit belegen beide Teams aktuell einen Abstiegsplatz. Der Ausgang der Partie ist somit von enormer Bedeutung.  

    Beginn: Das Aufeinandertreffen zwischen Viktoria Köln und der SG Sonnenhof Großaspach beginnt am Freitag um 19.00 Uhr. Die Tageskassen und Stadion-Tore öffnen um 17.30 Uhr.

    Bilanz: Beide Teams standen sich erst einmal in einem Meisterschaftsspiel gegenüber – am 24. August 2019 in der Hinrunde beim 3:0 für Viktoria Köln.

    Der Viktorianer: Wer am Freitagabend zum Flutlichtspiel der Viktoria kommt, sollte sich das kostenlose Heimspiel-Magazin nicht entgehen lassen. Hier gibt es interessante Neuigkeiten aus der 3. Liga, Interviews mit Sead Hajrović und Franz-Josef Wernze, das neue Mannschaftsposter mit allen Neuzugängen und viele Informationen über die Partner des Drittligisten.

    Gelbe Karten: Die Mannschaft aus Großaspach wird nach der fünften Gelben Karte auf Kai Gehring verzichten müssen. Bei Viktoria Köln ist keiner der Spieler gesperrt.

    Gegner: Die SG Sonnenhof Großaspach steht derzeit in der Tabelle zwei Plätze hinter Viktoria Köln auf dem 19. Rang. Das Team gehört gehört seit der Saison 2014/2015 der 3. Liga an. Zuvor spielten die Kicker aus dem Rems-Murr-Kreis in der Regionalliga Südwest. Die ganz großen Erfolge im Profifußball fehlen bislang noch. Die beste Drittliga-Platzierung erreichte Großaspach in der Spielzeit 2015/2016 mit dem siebten Rang.

    Parken: Die Parkplätze rund um den Sportpark Höhenberg herum sind sehr begrenzt. Wer nicht mit dem Rad oder zu Fuß zum Spiel kommt, dem wird empfohlen, die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen. Anreisende Fans mit einem PKW können bei dieser Partie leider nicht auf P22 und P21 an der Kölner Messe zurückgreifen.  

    Radio Viktoria: Wer es nicht zum Spiel in den Sportpark Höhenberg schafft, hat die Möglichkeit, mit dem Audio-Stream von Radio Viktoria bei der Partie dabei zu sein. Beginn des Live-Streams ist um 18.45 Uhr.

    Schweigeminute und „Rote Karte dem Rassismus“: Vor Anpfiff am Freitag wird ein deutliches Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit gesetzt. Denn am 14. Februar wurde im Preußenstadion in Münster der Würzburger Spieler Leroy Kwadwo rassistisch beleidigt und in seinen fundamentalsten Menschenrechten verletzt. Doch es war auch ein Moment der Hoffnung und Stärke, als tausende Zuschauer, die Spieler, die Schiedsrichter, die Vereine und nicht zuletzt der Betroffene selbst ein unüberhörbares Signal in die Welt schickten: Es ist kein Platz für Rassismus und Ausgrenzung. Nicht im Stadion. Nicht in der 3. Liga. Nicht in Deutschland. Nicht in der Gesellschaft. Deshalb setzen die Clubs der 3. Liga und der DFB ein gemeinsames Zeichen. Das Motto lautet „Rote Karte dem Rassismus“. Anschließend wird es eine Schweigeminute für die Opfer von Hanau geben. Dabei haben elf Menschen ihr Leben verloren. Familien sind zerstört worden. Dieser rassistische und rechtsgerichtete Anschlag ist die nächste eindringliche Mahnung, dass alle Menschen gemeinsam gegen Hass und Rassismus sowie gegen jede Form der Diskriminierung zusammenstehen müssen – ob auf der Stadiontribüne, auf der Straße oder im Internet.

    TV-Präsenz: Die Partie wird live bei Magenta Sport zu sehen sein. Sendebeginn ist um 18.30 Uhr.

    Wetter: Die Internetseite Wetterdienst.de prognostiziert für den 21. Februar um 19.00 Uhr eine Temperatur von 7 °Celsius. Es soll zwar bewölkt sein, aber trocken bleiben.

    Viktoria – Das V steht für Vussball!

    Eintrittskarten für die Drittliga-Partie Viktoria Köln vs. Großaspach sind aktuell noch im Online-Ticketshop und am 20. Februar an der Tageskasse erhältlich.

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  • U 19: Am Sonntag zum Deutschen Meister

    In der A-Junioren-Bundesliga West hat Viktoria Köln am Wochenende eine schwere Aufgabe zu bewältigen. Das Team von Trainer Jürgen Kohler reist zu Borussia Dortmund. Anpfiff der Partie ist am Sonntag um 11.00 Uhr.

    Für den Tabellenzwölften aus Köln dürfte die Partie alles andere als einfach werden. Dortmund ist amtierender Deutscher Meister und belegt mit bislang 39 Punkten in der Tabelle Rang zwei – punktgleich mit dem Ersten, dem 1. FC Köln.

    Und obwohl Dortmund schon in der Hinrunde mit 2:0 gewann, wollen sich die Gäste aus Höhenberg so teuer wie möglich verkaufen. „Ich glaube, dass wir jederzeit in der Lage sind, auch mal für eine Überraschung zu sorgen“, sagte Jürgen Kohler zuletzt nach dem 1:1 gegen Preußen Münster.

    Dennoch, sein Team geht beim BVB als absoluter Underdog ins Rennen. Das Gute ist, nach zuletzt acht sieglosen Spielen in Folge, hat Viktoria Köln auswärts überhaupt nichts zu verlieren. Aufgrund der Abstiegssorgen wäre aber trotzdem jeder Punkt Gold wert.

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  • Timo Röttger: „Jedes Spiel ist wichtig“

    Timo Röttger hat schon selbst für Viktoria Köln gespielt. Der heute 34-Jährige, der in Waldbröl im Oberbergischen Land geboren wurde, wechselte dann aber zur Saison 2015/2016 zur SG Sonnenhof Großaspach. Am Freitag kommt es für den Stürmer zu einem Wiedersehen mit seinem früheren Verein. Vor der Partie zwischen den Höhenbergern und dem selbsternannten Dorfklub stellte sich Röttger unseren Fragen. 

    Herr Röttger, hätten Sie nach Ihrem Wechsel von Viktoria Köln nach Großaspach im Jahr 2015 gedacht, dass sich Ihre Wege noch einmal in der 3. Liga kreuzen würden?

    Timo Röttger: Klar. Das große Ziel der Viktoria war ja schon damals der Aufstieg in Liga 3! Es hat zwar ein wenig länger gedauert, aber ich war mir sicher, dass sie es schaffen werden und freue mich nun auch, dass wir jetzt gegeneinander spielen! 

    Die Saison lief bisher generell nicht so, wie sich das viele Fans Ihrer Mannschaft gewünscht hätten. Worin liegen die Gründe für die bislang nicht sonderlich gelungene Saison?

    Röttger: Es hat mehrere Gründe, warum es dieses Jahr leider nicht so läuft, wie wir uns das alle erhofft hatten. Aber man darf auch nicht vergessen, dass wir das kleinste Dorf mit dem geringsten Etat in dieser starken Liga sind. Und wer hätte vorher jemals daran gedacht, dass wir jetzt das mittlerweile sechste Jahr in der dritthöchsten deutschen Spielklasse spielen dürfen? Bei allen Problemen, die wir auch gerade zu haben scheinen, darf das nicht vergessen werden.

    In der Hinrunde gewann Viktoria Köln in Aspach mit 3:0. Was für ein Spiel erwarten Sie am Freitag?

    Röttger: Ich erwarte ein kampfbetontes Spiel gegen den Abstieg. Beide Teams brauchen die Punkte unbedingt und das wird man auch merken! 

    Beide Teams belegen aktuell einen Abstiegsplatz. Ist die Bedeutung der Partie deshalb eine ganz besondere?

    Röttger: Ich denke nicht, dass es eine besondere Partie ist, denn wie man so schön und häufig sagt, ist jedes Spiel wichtig. Gegen Unterhaching letzte Woche war es für die Viktoria bestimmt genauso wichtig und man hätte durchaus auch gewinnen können! Dasselbe trifft auf unsere Partie am vergangenen Samstag zu Hause gegen Rostock zu. Die Liga ist wirklich sehr eng und ausgeglichen. Jeder kann hier jeden schlagen, da entscheiden manchmal Kleinigkeiten – leider aktuell bei beiden Vereinen noch zu oft zugunsten der Gegner. 

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    Eintrittskarten für das Drittliga-Heimspiel von Viktoria Köln gegen Großaspach sind im Online-Ticketshop, in der Viktoria-Geschäftsstelle am Sportpark Höhenberg und in den bekannten Vorverkaufsstellen (bitte die jeweiligen Öffnungszeiten beachten) erhältlich.

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  • Gegnercheck: Wichtiger Karnevalsfreitag!

    Einen Punkt nahm Viktoria Köln aus dem letzten Spiel mit nach Hause. 1:1 hieß es bei der SpVgg Unterhaching, Viktoria-Keeper André Weis konnte lediglich durch einen Strafstoß bezwungen werden. Am Freitag empfängt die Viktoria jetzt den selbsternannten Dorfklub im heimischen Sportpark Höhenberg. Gleichzeitig wird es damit zum Duell zwischen dem Viertletzten der Tabelle (Viktoria) und dem Tabellenvorletzten, der SG Sonnenhof Großaspach, kommen.

    Das Hinspiel:

    3:0 setzte sich die Viktoria in der Hinrunde gegen Großaspach durch. Albert Bunjaku (31.), Simon Handle (38.) und Viktoria-Kapitän Mike Wunderlich (66.) erzielten die Treffer für die Höhenberger. Die Partie an sich war von beiden Teams gut gespielt. Letztendlich war es die Viktoria, die mehr Glück im Abschluss hatte. So ging man gegen die SG als verdienter Sieger vom Platz.

    Die personelle Situation:

    Der Dorfklub hat sich zu Beginn des neuen Kalenderjahres dreimal verstärkt. Matthias Morys spielte bereits von Juli 2011 bis Januar 2013 und von Januar 2015 bis Juni 2015 für die SG und soll im Abstiegskampf noch einmal als Mittelstürmer helfen. Kamer Krasniqi vom BSV Rehden und Marin Sverko vom FSV Mainz 05 II sollen in der Abwehr und im Mittelfeld für Stabilität sorgen. Mittelstürmer Dimitry Imbongo-Boele, in der Hinrunde noch gegen die Kölner dabei, hat die Großaspacher mittlerweile in Richtung Finnland verlassen. Innenverteidiger Kai Gehring wird der SG Sonnenhof Großaspach am Freitag aufgrund der fünften Gelben Karte fehlen. Ebenso nicht dabei sein werden Korbinian Burger (Schambeinentzündung), Michael Vitzthum (Hüftverletzung), Joel Gerezgiher (Wadenbeinbruch), Jonas Meiser (Knie-Op) und Jamil Dem (Oberschenkelverletzung).

    Spieler im Fokus – Maximilian Reule:

    Der 26-jährige Torhüter steht seit der Saison 2017/2018 beim Dorfklub unter Vertrag. Zuvor war er auch schon für den SV Wehen Wiesbaden, den Chemnitzer FC und Karlsruher SC im Einsatz. Auch wenn es zurzeit nicht besonders rundläuft für den Dorfklub, verhalf Reule den Baden-Württembergern in dieser Saison schon zu dem einen oder anderen Punktgewinn.

    Der Trainer:

    Aktuell steht Markus Lang interimsweise an der Seitenlinie des Dorfklubs. Bis vor rund zwei Wochen saßen noch Mike Sadlo und Heiner Backhaus auf den Trainerstühlen. Nach gut einem Monat und ausgebliebenen Erfolgserlebnissen war allerdings Schluss für beide. Markus Lang war unter anderem selbst Spieler bei den Stuttgarter Kickers II. Im letzten Jahr verhinderte er in der Schlussphase der Saison als Interimstrainer den Abstieg der Großaspacher aus der 3. Liga.

    Die Partie in den Medien:

    Freitagabend, Top-Spiel beim Magenta Sport! Die Partie wird ab 18:30 Uhr live übertragen. Ebenso wird Radio Viktoria vor Ort sein und berichten. Hier sind Elena Schiarizza und Günter Zarek am Mikrofon. Genauso werden die Fans über die Social Media Kanäle der Viktoria (Facebook, Instagram, Twitter, YouTube) auf dem Laufenden gehalten.

    Viktoria – Das V steht für Vussball!

    Eintrittskarten für das Drittliga-Heimspiel von Viktoria Köln gegen Großaspach sind im Online-Ticketshop, in der Viktoria-Geschäftsstelle am Sportpark Höhenberg und in den bekannten Vorverkaufsstellen (bitte die jeweiligen Öffnungszeiten beachten) erhältlich.

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  • Wernze tritt aus dem Fokus der Öffentlichkeit

    Am Freitag erscheint zur Partie von Viktoria Köln (um 19.00 Uhr gegen die SG Sonnenhof Großaspach) wieder das Stadion-Magazin „Der Viktorianer“. Darin stellt sich Franz-Josef Wernze noch einmal zum Gespräch. Es ist sein letztes Interview, denn der 71-Jährige wird sich aus dem Fokus der Öffentlichkeit zurückziehen. Vorab lesen Sie hier schon einen Auszug aus dem Interview.

    Wernze tritt aus dem Fokus der Öffentlichkeit

    Franz-Josef Wernze ist seit vielen Jahren Mäzen des FC Viktoria Köln. Mit seinem Engagement führte er den Verein aus der Bedeutungslosigkeit zurück in den Profifußball. Er polarisierte, begeisterte und unterstützte. Jetzt will sich der 71-Jährige aus dem Fokus der Öffentlichkeit zurückziehen. „Genug ist genug“, sagt Wernze. Im Interview spricht er über seine Beweggründe und erläutert, welche Ziele er mit Viktoria Köln anstrebt.

    Herr Wernze, Sie engagieren sich nun schon seit vielen Jahren für Viktoria Köln. Verein und Geschäftsstelle haben Ihnen unendlich viel zu verdanken. Wie kommt es, dass Sie so viel Herzblut in die Viktoria stecken?

    Franz-Josef Wernze: Mein ganz großes Ziel war es immer, den Verein nach vorne zu bringen. Das war schon mein Wunsch, als ich noch in Köln-Dünnwald gewohnt habe.

    Im letzten Sommer gelang mit der Viktoria der lang ersehnte Aufstieg in die 3. Liga. War das auch für Sie ein ganz besonderer Moment?

    Wernze: Ja, das ist ohne Frage der Fall. Das ist ein Moment, der noch lange in meinem Gedächtnis bleibt.

    Früher waren Sie auch in der Öffentlichkeit sehr präsent. Das hat sich, nachdem Sie im letzten Jahr einige gesundheitliche Probleme hatten, geändert. Werden Sie zukünftig wieder mehr den Weg in die Medien suchen?

    Wernze: Nein, auf gar keinen Fall! Ich glaube, ich habe schon mehrfach zum Ausdruck gebracht, dass ich nicht mehr in der Öffentlichkeit stehen will. Ich werde ab sofort keine Interviews mehr geben. Es gab in den vergangenen Jahren immer wieder Anfeindungen. Diese richteten sich nicht nur gegen mich, sondern zum Teil auch gegen meine Familie. Genug ist genug! Ich habe im eigenen und natürlich im Interesse der Familie entschieden, mich aus der Öffentlichkeit zurückzuziehen.

    Heißt das, dass Sie sich fortan nicht mehr so stark bei der Viktoria engagieren werden?

    Wernze: Das heißt es überhaupt nicht. Wenn Sie mich heute fragen, würde ich sagen, mein Engagement endet nie. …

    Das komplette Gespräch finden Sie im nächsten Viktorianer.

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    Eintrittskarten für die Drittliga-Heimspiele der Viktoria – zum Beispiel gegen Großaspach – sind im Online-Ticketshop, in der Viktoria-Geschäftsstelle am Sportpark Höhenberg und in den bekannten Vorverkaufsstellen (bitte die jeweiligen Öffnungszeiten beachten) erhältlich.

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  • Holzweiler muss pausieren

    Kevin Holzweiler wird Viktoria Köln in der 3. Liga voraussichtlich vier Wochen fehlen. Der Mittelfeldspieler zog sich in der letzten Woche einen Muskelfaserriss im vorderen, rechten Oberschenkel zu und fiel daher kurzfristig für das letzte Spiel bei der SpVgg Unterhaching aus.

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    Eintrittskarten für die Drittliga-Heimspiele von Viktoria Köln sind im Online-Ticketshop, in der Viktoria-Geschäftsstelle am Sportpark Höhenberg und in den bekannten Vorverkaufsstellen (bitte die jeweiligen Öffnungszeiten beachten) erhältlich.

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  • Erstes Treffen des Wirtschaftsrats im neuen Jahr

    „Wir haben alle zum Ausdruck gebracht, dass wir wild entschlossen sind, alles dafür zu tun, dass Viktoria die Liga hält.“ Prof. Dr. Rolf Bietmann, der Vorsitzende des Wirtschaftsrats von Viktoria Köln, hatte am Montag zum ersten Treffen des Beirats im neuen Jahr geladen.

    Dabei gab es nach einem gemeinsamen Abendessen und der Begrüßung unter anderem Berichte zur sportlichen Situation, zum Stadion und zur Fanszene der Viktoria. Darüber hinaus wurden die neuesten Mitglieder des Beirats freundlich empfangen.

    „Der Wirtschaftsrat ist ein beratendes und förderndes Gremium. Er berät das Präsidium und er fördert den FC Viktoria Köln 1904“, erklärte Bietmann die Funktion des Wirtschaftsrats. „Wir sehen uns als Bindeglied zwischen Vorstand, Mitgliedern und großen Sponsoren.“

    Bietmann berichtete hinterher: „Es war ein sehr angenehmer Abend. Wir haben uns nicht nur hervorragend unterhalten, sondern auch vorher zusammen gegessen. Und wenn man miteinander isst, dann kann man meist auch sehr gut miteinander arbeiten und reden.“

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  • Hajrovic: „Defensiv besser stehen und punkten“

    Seit Mitte Januar steht Sead Hajrović beim FC Viktoria Köln unter Vertrag. Der 26-Jährige wurde unter anderem im Nachwuchsleistungszentrum von Arsenal London ausgebildet und spielte vor seinem Wechsel nach Deutschland beim FC Winterthur in der Schweiz. Vor der Freitagspartie gegen die SG Sonnenhof Großaspach stellte sich der Innenverteidiger unseren Fragen.

    Herr Hajrović, seit diesem Jahr stehen Sie bei Viktoria Köln unter Vertrag. Was hat Sie daran gereizt, für die Höhenberger zu spielen?

    Sead Hajrović: Ich habe einige Jahre in der Schweiz gespielt und dort sehr viele Spiele bestritten. Da war auf jeden Fall der Anreiz vorhanden, noch einmal den Schritt ins Ausland zu wagen – dazu noch bei so einem wunderbaren Verein wie Viktoria Köln und in einer fantastischen Stadt wie Köln. Da konnte ich einfach nicht Nein sagen.

    Sie machen keinen Hehl daraus, dass Ihnen die Familie (Ihre Frau Melisa und Ihre zwei Kinder) sehr wichtig ist. Ist diese auch schon in Köln angekommen?

    Hajrović: Meine Familie ist inzwischen in Köln. Wir sind sehr zufrieden. Wir lieben die Stadt. Wir lieben die Leute, die Kultur und den Verein. Es ist alles sehr positiv.

    Ihr älterer Bruder Izet Hajrović ist in Deutschland kein Unbekannter. Er spielte für Werder Bremen und steht aktuell bei Dinamo Zagreb unter Vertrag. Kann es da in der Familie überhaupt andere Themen als Fußball geben?

    Hajrović: Auf jeden Fall gibt es auch andere Themen. Wir sind grundsätzlich eine sehr sportbegeisterte Familie. Wir sind zum Beispiel  große Basketballfans und verfolgen die NBA. Aber natürlich ist der Fußball meistens das Thema Nummer eins. Das steht außer Frage.

    Sie haben jetzt die ersten vier Meisterschaftsspiele für die Viktoria bestritten. Wie lautet Ihre erste Zwischenbilanz?

    Hajrović: Von der Punkteausbeute können wir eigentlich zufrieden sein, wobei man das natürlich nie sein sollte. Wir haben in vier Meisterschaftsspielen fünf Punkte geholt, das ist eine ordentliche Bilanz. Aber beim letzten Spiel in Unterhaching, da wäre sicher noch mehr drin gewesen. Auf der anderen Seite war das eine gute Mannschaft und man darf dann auch mit einem Punkt zufrieden sein. Im Großen und Ganzen sind wir recht gut ins Jahr 2020 gestartet, mit Ausnahme der ersten Halbzeit gegen Bayern München. Ich selbst bin sehr glücklich und dankbar, dass mir das Trainerteam die Möglichkeit gegeben hat, in allen vier Partien dabei zu sein. Dennoch muss ich sagen, dass wir in den ersten drei Meisterschaftsspielen in diesem Jahr zu viele Gegentore kassiert haben. Und ich bin nach Köln gekommen, um das zu verhindern. Deshalb bin ich, was die Sache mit den Gegentoren angeht, auch nicht so zufrieden. Letztlich ist es erst dann richtig gut, wenn wir nicht mehr so viele Treffer kassieren. Denn unser großes Ziel ist der Klassenerhalt und wir tun alles dafür, um das zu erreichen.

    Mit Pavel Dotchev haben Sie auch einen anderen Trainer als zuletzt in der Schweiz. Wie erleben Sie ihn?

    Hajrović: Die Zusammenarbeit ist sehr gut. Er ist sehr direkt, er spricht die guten Sachen und auch Fehler sofort an. Er ist sehr offen, das gefällt mir. Ich habe solche Menschen gerne. Denn ich finde es gut, wenn man Dinge dann auch sofort klären kann. Über seine fachliche Kompetenz braucht man nicht viel zu sagen: Er ist jemand, der weiß, was er macht. Er weiß, wie man die Gegner analysiert und stellt uns hervorragend ein.

    Was wünschen Sie sich aus sportlicher Sicht für die nächsten Wochen?

    Hajrović: Die kommenden Wochen werden sicher sehr turbulent. Es stehen sehr viele Spiele an. Es ist wichtig, dass wir die Punkte gegen Mannschaften, die hinter uns stehen, unbedingt holen. Aber genauso wollen wir die Teams, die vor uns stehen, ein bisschen ärgern können und vielleicht auch da den einen oder anderen Punkt mitnehmen. Schließlich brauchen wir noch einige Punkte, um den Klassenerhalt zu schaffen. Defensiv besser stehen und punkten, das sind sicherlich die zwei Hauptkriterien in den nächsten Wochen.

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  • Am Karnevalsfreitag folgt das nächste Heimspiel

    Am Freitagabend steht für Viktoria Köln ein Heimspiel auf dem Programm. Um 19.00 Uhr empfängt die Mannschaft von Viktoria-Cheftrainer Pavel Dotchev die SG Sonnenhof Großaspach. Während Viktoria Köln am Samstag wenigstens einen Punkt holte, ging der selbsternannte Dorfklub beim 0:1 gegen den F.C. Hansa Rostock zum dritten Mal in Folge als Verlierer vom Platz.

    „Spielentscheidend war für mich die 21. Minute, als wir eine hundertprozentige Torchance nicht zur Führung nutzen und im Gegenzug dann bitterböse mit dem Gegentor bestraft werden“, sagte Interims-Coach Markus Lang, der erst unter der Woche für das vorherige Trainer-Duo Mike Sadlo und Heiner Backhaus eingesetzt worden war, nach der Partie gegen Rostock im Interview mit Magenta Sport.

    Lang weiter: „Danach haben wir bei unserem Pfostentreffer durch Orrin McKinze Gaines dann die schnelle Möglichkeit zum Ausgleich. Aber in unserer jetzigen Situation will das sogenannte Matchglück dann einfach nicht auf unsere Seite. Wir haben bis zum Abpfiff viel investiert. Wir haben alles reingeworfen, was wir haben. Am Ende hat es dann leider nicht gereicht. Wir geben aber nicht auf und schauen nach vorn.“

    So richtig glücklich mochte auch Pavel Dotchev mit dem 1:1 beim Tabellendritten, der SpVgg Unterhaching, nicht sein. „Das Spiel war sehr intensiv“, räumte der 54-Jährige bei der Pressekonferenz nach der Partie bei der Spielvereinigung ein. „Wenn jemand vor dem Spiel gesagt hätte, wir nehmen einen Punkt mit, hätte ich gesagt ‚ja‘. Jetzt denke ich mir, dass ein wenig mehr drin war.“

    Dotchev: „Was die Defensivarbeit betrifft: Das hat die Mannschaft heute sehr gut umgesetzt. Wir haben es endlich mal wieder geschafft, in Führung zu gehen. Wir haben ein gutes Forechecking gespielt. Das 1:1 war dann eine kalte Dusche. Danach haben wir uns aber wieder gefangen und nach vorn gespielt.“ Dabei hatten die Höhenberger Pech, dass ein Treffer von Sead Hajrović in der 79. Minute nicht anerkannt wurde.

    Somit wird die Partie am Karnevalsfreitag zwischen Köln und Großaspach zu einem sogenannten „Kellerduell“. Denn die Viktoria konnte sich mit dem Auswärtspunkt in der Drittliga-Tabelle nicht verbessern und belegt Rang 17. Für Großaspach sieht die Situation sogar noch schlechter aus. Mit 18 Punkten, das sind acht weniger als die Höhenberger innehaben, steht das Team aus Baden-Württemberg auf Platz 19.

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  • U 19: Viktoria spielt 1:1 gegen Münster

    Es klingt zwar hart, aber es ist realistisch: Der Klassenerhalt in der A-Junioren-Bundesliga wird für Viktoria Köln zu einer Zitterpartie. Beim 1:1 (0:0) am Sonntag gegen den SC Preußen Münster haben die Höhenberger in der Belkaw-Arena in Bergisch Gladbach vermutlich zwei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt liegen gelassen. Anderseits war das Unentschieden nach sieben Niederlagen in Folge vielleicht auch ein Punktgewinn. 

    Doch der Reihe nach. Eines schien vor dem Kellerduell zwischen dem Tabellenzwölften aus Köln und dem -dreizehnten aus Westfalen klar: Ein Sieg war für beide Teams eigentlich Pflicht. Entsprechend aggressiv und konzentriert begann die Viktoria gegen die auf Konter spielende Mannschaft aus Münster. So waren die Kölner das Team mit den größeren Spielanteilen und einem Stürmer namens Selim Ajkic, der zwischen der 14. und 24. Minute für eine Vorentscheidung hätte sorgen können. Erst verfehlte ein Kopfball nur knapp das Münsteraner Gehäuse, dann fehlte einem 16-Meter-Schuss die Power und in der 24. Minute vergab er völlig freistehend vor Münsters Schlussmann Tom Breuers.

    In den zweiten 45 Minuten erspielte sich die Viktoria dann erneut eine leichte Feldüberlegenheit. Deshalb durfte die Mannschaft von Trainer Jürgen Kohler froh sein, als in der 62. Minute endlich das 1:0 fiel: Aldin Drndar ließ dem Keeper der Preußen mit einem herrlichen Schuss aus zwölf Metern keine Chance. Leider dauerte dieses Glücksgefühl nur ganze fünf Minuten an. Da sorgte Marvin Mika für den 1:1-Ausgleich. Später folgte noch eine gute Möglichkeit für Kilian Hornbruch, doch nach einer Glanzparade von Breuers gelang es auch ihm nicht, für die erneute Führung zu sorgen.

    „Wir wissen, heute hätten wir den Sieg verdient gehabt“, sagte Weltmeister Kohler nach der Partie. „Wir hatten einige hochkarätige Möglichkeiten und Preußen Münster macht eigentlich mit der ersten richtig guten Chance das 1:1. Trotzdem glaube ich, dass wir – wenn man das Spiel komplett sieht – Fortschritte machen. Wir müssen jetzt dranbleiben und dann kommt sicher auch irgendwann das ‚Spielglück‘ zurück. Ich glaube, dass wir jederzeit in der Lage sind, auch mal für eine Überraschung zu sorgen. Nach sieben Niederlagen war der Punkt jetzt enorm wichtig, damit wir das Gefühl zurückbekommen, dass wir auch punkten können.“

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