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  • Dotchev: „Jetzt sind wir wieder die Außenseiter“

    Am Sonntag tritt der FC Viktoria Köln beim Tabellenvierten, dem FC Ingolstadt, an. Auf dem Papier sind die Gastgeber klarer Favorit, schließlich stehen die Schanzer in der 3. Liga gleich 13 Plätze vor den Höhenbergern. Doch so ganz ohne Hoffnung reisen die Kölner trotzdem nicht nach Ingolstadt.

    „Jetzt sind wir wieder mal die Außenseiter,“ so Viktoria-Cheftrainer Pavel Dotchev. „Die Mannschaft aus Ingolstadt ist momentan gereizt. Sie haben am letzten Wochenende beim F.C. Hansa Rostock wieder verloren. Sie werden zu Hause unbedingt gewinnen müssen und wollen. Deshalb sollten wir am Sonntag auch eine Top-Leistung abrufen, wenn wir etwas mitnehmen möchten.“

    Hoffnung macht ihm der Heimsieg seines Teams vom letzten Freitag gegen die SG Sonnenhof Großaspach. „Wir sind nicht blauäugig und denken nach dem Erfolg gegen Großaspach nicht, dass in Ingolstadt alles von alleine läuft. Wir müssen sehr viel investieren und sehr gut arbeiten. Denn das ist es, was zählt“, so der 54-Jährige vor dem Auswärtsspiel beim früheren Bundesligisten.

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    Eintrittskarten für Drittliga-Heimspiele von Viktoria Köln sind im Online-Ticketshop, in der Viktoria-Geschäftsstelle am Sportpark Höhenberg und in den bekannten Vorverkaufsstellen (bitte die jeweiligen Öffnungszeiten beachten) erhältlich.

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  • U 19: Am Samstag gegen Düsseldorf

    Am Wochenende steht in der A-Junioren-Bundesliga West der 19. Spieltag auf dem Programm. Dabei trifft Viktoria Köln, derzeit Tabellenzwölfter, auf den Fünften, Fortuna Düsseldorf. Ausgetragen wird die Partie am Samstag um 11.00 Uhr – aller Voraussicht nach auf dem Kunstrasenplatz 2 in Höhenberg.

    Viktoria-Trainer Jürgen Kohler hat die Aufgabenstellung für die kommenden Wochen klar definiert. „Wir wissen, dass wir bis zum letzten Spieltag um den Klassenerhalt spielen werden. Und am Ende des letzten Spieltags soll es so sein, dass wir drei Teams hinter uns lassen“, so der Weltmeister von 1990.

    Das Hinspiel gegen Düsseldorf ging mit 1:3 verloren. Kohler glaubt dennoch an sein Team. Am letzten Spieltag gegen Borussia Dortmund  sah er trotz der Niederlage viel Positives. „Ich glaube, wir haben da sehr gut angefangen. Die Mannschaft hat läuferisch alles reingeschmissen. Hätten wir die Rote Karte nicht bekommen, wäre es vermutlich ein anderes Spiel geworden.“

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  • Viktoria setzt auf die Unterstützung von Zimmer

    Bei einer Profifußballmannschaft gehören Blessuren und Verletzungen zum Tagesgeschäft. Umso wichtiger ist es, in diesem Bereich auf Spezialisten und erfahrene Partner setzen zu können. Zu diesen gehört beim FC Viktoria Köln die Zimmer MedizinSysteme GmbH aus Neu-Ulm. Dabei nutzen die Fußballer beispielsweise den PhySys, ein innovatives Therapiegerät für Elektro- und Ultraschalltherapie.

    „Mit  Elektrotherapie behandeln wir verschiedene Dinge wie zum Beispiel muskuläre Probleme oder Muskelhartspann und mit Ultraschall werden Sehnenprobleme und –reizungen therapiert“, sagt Niklas Hauck, der Physiotherapeut des Fußballteams. „Der PhySys von Zimmer dient oft als Ergänzung, auf die konserative Behandlung durch den Spezialisten – um bei Muskelverhärtungen mit Elektrotherapie und bei Sehnenproblemen mit Ultraschall entgegenzuwirken.“

    Darüber hinaus versorgt die Zimmer MedizinSysteme GmbH den FC Viktoria Köln mit Therapieliegen und reichlich Zubehör – angefangen bei Kinesiologischen Tapes, Blackrolls bis hin zu Sport-Lotionen. Denn das Unternehmen aus Neu-Ulm betreibt als Komplettanbieter von Systemlösungen in der Medizintechnik für Diagnostik, Therapie und Ästhetische Medizin einen modernen Online-Shop, über den schnell und unkompliziert bestellt werden kann.

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  • Gegnercheck: Viktoria auswärts in Ingolstadt

    Am letzten Freitag ging die Viktoria mit einem 1:0 als Sieger gegen die SG Sonnenhof Großaspach vom Platz. Nun geht es am Sonntag zum Tabellenvierten der 3. Liga, den FC Ingolstadt. Genau wie im Hinspiel möchte Viktoria Köln wichtige Punkte gegen die Schanzer mitnehmen.

    Das Hinspiel:

    3:0 siegte die Viktoria in der Hinrunde gegen den FC Ingolstadt 04. Zwar begann der FCI damals stark, aber die Viktorianer steigerten sich in der Partie kontinuierlich und gingen somit verdient als Sieger vom Platz. Simon Handle (22.), Dominik Lanius (30.) und Kevin Holzweiler (70.) erzielten für die Kölner am 31. August die Treffer im heimischen Sportpark Höhenberg.

    Die personelle Situation:

    Im Winter hat sich der Verein aus Bayern personell nicht verstärkt. Allerdings hat auch kein Spieler den Verein verlassen. In der Partie am Sonntag werden den Schanzern Tobias Schröck (Adduktorenverletzung), Gordon Büch (Kreuzbandverletzung) und Thomas Keller (Bänderanriss im Sprunggelenk) fehlen. Keller hatte schon in der Hinrunde nicht die kompletten 90 Minuten absolviert, denn er wurde in der 58. Minute nach einem Foul an Marcel Gottschling des Feldes verwiesen.

    Spieler im Fokus – Frederic Ananou:

    Frederic Ananou hat erst fünf Saisoneinsätze auf seinem Konto. Allerdings war er auch sehr lange verletzt (Schulterverletzung). Nach 399 Tagen und einer starken Vorbereitung vor dem Auftakt nach der Winterpause, erkämpfte sich der Verteidiger wieder einen Stammplatz in der Startelf von Cheftrainer Jeff Saibene. In allen fünf Meisterschaftsspielen in diesem Jahr stand er die vollen 90 Minuten auf dem Platz.

    Der gebürtige Münchner spielte während seiner bisherigen Karriere beziehungsweise in der Jugend einige Jahre für den 1. FC Köln. Bis zur U 19 lief er für die Geißböcke auf, ehe er zur Saison 2016/2017 zu Roda JC Kerkrade wechselte. Dort spielte er bis Januar 2018. Anschließend führte ihn sein Weg zum FC Ingolstadt 04.

    Der Trainer:

    Jeff Saibene ist seit der laufenden Saison Cheftrainer der Ingolstädter. Der Luxemburger konnte bisher mit seiner Mannschaft 41 Punkte einfahren und steht mit dem Team aktuell auf Platz vier. Zuletzt musste er mit dem FCI allerdings drei Niederlagen hintereinander hinnehmen. Saibene selbst ist ehemaliger luxemburgischer Nationalspieler und lief unter anderem für Standard Lüttich, BSC Old Boys Basel oder den FC Aarau auf. Als Trainer stand er beispielsweise schon beim FC St. Gallen, dem FC Thun oder Arminia Bielefeld an der Seitenlinie.

    Die Partie in den Medien:

    Am Sonntag ist Anpfiff um 13:00 Uhr im Audi Sportpark. Die Partie wird live bei Magenta Sport zu sehen sein. Und auch die Hörer von Radio Viktoria sind wieder live dabei. Ebenso besteht die Möglichkeit, sich über die Social Media Kanäle der Viktoria (Facebook, Instagram, Twitter, YouTube) auf dem Laufenden zu halten.

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  • Abstimmen für Kölns Sportler des Jahres

    Köln sucht seine Sportlerinnen, Sportler und sein Team des Jahres 2019! Alle werden am 28. März bei der Kölschen SportNacht in der Flora geehrt. Bei den Mannschaften gehört natürlich auch der FC Viktoria Köln zu den nominierten Teams. Schließlich schafften die Höhenberger mit dem Gewinn der Regionalliga-Meisterschaft auch den Aufstieg in die 3. Liga. Sieben Jahre lang hatte die Mannschaft zuvor in der vierthöchsten deutschen Spielklasse vorn mitgespielt, bis Kapitän Mike Wunderlich am 18. Mai 2019 mit seinem Elfmetertreffer in der 66. Minute gegen die Bundesliga-Reserve von Borussia Mönchengladbach die Rückkehr in den bezahlten Fußball perfekt machte. In die 3. Liga startete der Aufsteiger im Sommer dann furios. Bis zur Winterpause fiel die Mannschaft ab, überwinterte aber immerhin auf einem Nichtabstiegsplatz. Unter www.koelschesportnacht.de/sportlerwahl-2020 kann noch bis 8. März für die Viktoria abgestimmt werden.

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  • Viktoria-Fanbus nach Ingolstadt

    Auch zum Auswärtsspiel am Sonntag beim FC Ingolstadt (Anpfiff: 13.00 Uhr) soll es wieder einen Fanbus geben. Wer noch keine Eintrittskarte hat, kann sich diese am Aschermittwoch noch in der Geschäftsstelle am Sportpark Höhenberg oder vor Ort in Ingolstadt sichern. Für die Busfahrt muss man sich allerdings schon jetzt anmelden.

    Busfahrpreis für Ingolstadt:

    – bei einer Mindestteilnehmerzahl von 40 Personen: Fahrpreis 50 Euro pro Person
    – bei Auslastung des Busses: Fahrpreis 45 Euro pro Person

    Getränke im Fanbus:

    Cola, Limo, Wasser, Cola-Bier, Radler oder Kölsch je 1 Euro.

    Anmeldungen für die Busfahrt nach Ingolstadt sind nur mit persönlicher Nachricht direkt über die Viktoria-Fanbeauftragte Heike Weißweiler (E-Mail, Telefon, WhatsApp etc.) möglich.

    Weitere Infos zum Fanbus nach Ingolstadt:

    Treffpunkt: Sonntag, den 1. März 2020 um 04.00 Uhr am Sportpark Höhenberg
    Abfahrt: 04.30 Uhr am Sportpark Höhenberg
    Anpfiff: 13.00 Uhr im Audi-Sportpark in Ingolstadt

    Anmeldungen für die Auswärtstour nach Ingolstadt sind verbindlich. Sie werden auf jeden Fall in Rechnung gestellt – oder aber es wird eine Ersatzperson für den jeweiligen Platz besorgt!!! Des Weiteren benötigt die Fanbeauftragte eine Handy- oder Telefonnummer im Falle einer nicht stattfindenden Fahrt.

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  • Andere Gemütszustände: Viktoria reist zum FCI

    Unterschiedlicher hätten die Gemütszustände wohl kaum sein können. Bevor am 1. März (Anpfiff: 13.00 Uhr) der FC Ingolstadt und Viktoria Köln aufeinandertreffen, herrschte bei der Mannschaft aus Bayern eher Frust. Auf Seiten der Höhenberger machte sich hingegen ein Gefühl der Erleichterung breit. 

    Ingolstadt musste sich am Samstag mit 0:3 (0:2) beim F.C. Hansa Rostock geschlagen geben. Damit rutschten die Schanzer vom zweiten auf den vierten Tabellenplatz ab. „Ich hatte das Gefühl jeder Schuss ist ein Treffer. Wir sind auch teilweise zu naiv, zu nett. Da, wo es weh tut, da sind wir nicht gut genug“, schimpfte FCI-Cheftrainer Jeff Saibene nach der Partie am Mikrofon von Magenta Sport.

    Die Stimmung bei Viktoria-Chefcoach Pavel Dotchev sah am späten Freitagabend nach dem 1:0-Heimerfolg ganz anders aus. Zwar hatte seine Mannschaft gegen die SG Sonnenhof Großaspach nicht spielerisch überzeugt, aber endlich mal kein Gegentor kassiert. „Bis zur letzten Sekunde war es spannend“, gestand der 54-Jährige ein. „Wir haben gut angefangen, das Spiel gut im Griff gehabt. Wir haben es geschafft, mit 1:0 in Führung zu gehen.“

    In der zweiten Hälfte änderte sich die Partie, da wurde Großaspach stärker. „Wir haben das nach der Halbzeitpause nicht gut gemacht. Weil wir es nicht geschafft haben, für Entlastung zu sorgen, ist es bis zum Schluss spannend geblieben“, so Dotchev. „Wir haben viele Spiele gehabt, in denen wir guten Fußball gezeigt und nicht gewonnen haben. Heute war es umgekehrt. Und wir haben endlich einmal zu Null gespielt.“

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  • U 19: Platzverweis wirft Viktoria aus der Bahn

    Die Mannschaft von Trainer Jürgen Kohler hat bravourös gekämpft und viel riskiert: Doch für eine Sensation hat es am Sonntag nicht gereicht. Beim hohen Favoriten und Tabellenzweiten Borussia Dortmund gab es für Viktoria Köln in der A-Junioren-Bundesliga eine 1:5-Niederlage. Am Ende blieb nur noch Enttäuschung und ein Ehrentreffer durch Cihat Topatan übrig.

    Dabei hielten die Höhenberger zunächst gut mit. Von einer Dortmunder Lehrstunde konnte zu Beginn keine Rede sein. Das scheinbar technische Übergewicht der Schwarzgelben glich die Kohler-Elf durch tollen Einsatz wieder aus. Dabei war Torwart Yannik Hasenbein der zunächst überragende Mann auf Seiten der Kölner. Er brachte die Stürmer der Gastgeber mit seinen Glanzparaden zur Verzweiflung. Und ihm war es zu verdanken, dass die Rechtsrheinischen nicht schon früh in Rückstand gerieten.

    Doch dann kam die Szene, die das gute Kölner Spiel aus der Bahn warf. Sam-Calvin Kisekka brachte Youssoufa Moukoko im Strafraum in guter Position zu Fall. Somit hieß es Strafstoß für Dortmund und Platzverweis gegen die Viktoria. Der Elfmeter brachte zwar nicht die Führung für die Gastgeber, doch die Entscheidung von Schiedsrichter Felix Bahr wirkte sich auf den Spielverlauf aus. „Wenn die Rote Karte nicht kommt, ist es ein offenes Spiel, weil wir auch nach vorne die eine oder andere gute Szene gehabt haben“, ärgerte sich Trainer Kohler hinterher.

    In der Tat danach war die Moral der Kölner nach dem Platzverweis gebrochen. Dortmund bestimmte mit einem Spieler mehr die Partie und erzielte zwei Tore durch Wunderstürmer Moukoko (23., 87.), Alaa Bakir (54.) und den eingewechselten Niclas Knoop (63.). Darüber hinaus steuerte Viktoria-Kapitän Felix Strauß, der die Abwehr zu Beginn gut zusammenhielt, in der 51. Minute ein Eigentor bei. Cihat Topatan gelang in der 70. Minute immerhin der Ehrentreffer für die Gäste aus Köln, die noch immer auf einem Abstiegsplatz stehen.

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  • Kraftakt: Viktoria bezwingt Großaspach mit 1:0

    Der FC Viktoria Köln hat das Gewinnen vor heimischem Publikum nicht verlernt. Die Mannschaft von Cheftrainer Pavel Dotchev setzte sich am Freitagabend vor 1.505 Zuschauern im Sportpark Höhenberg in einem spannenden Spiel mit 1:0 (1:0) gegen die SG Sonnenhof Großaspach durch. Es war der erste Heimsieg der Gastgeber im Jahr 2020.

    Viktoria-Coach Dotchev setzte im Tor auf André Weis. In der Abwehr kamen Jonas Carls, Sead Hajrović, Dominik Lanius und Patrick Koronkiewicz zum Zug. André Dej und Kai Klefisch begannen auf der Sechserposition. Simon Handle, Mike Wunderlich und Steven Lewerenz bildeten das offensive Mittelfeld. Albert Bunjaku agierte als vorderste Spitze.

     

     

    Den ersten Aufreger gab es in vierten Minute: Bunjaku stand nach feinem Zuspiel frei vor Maximilian Reule und brachte den Ball links unten im Tor unter – doch der Treffer zählte nicht, Viktorias Top-Torjäger stand vermutlich im Abseits. In der sechsten Minute folgte ein schöner Distanzschuss von Dej, doch Reule lenkte den Ball über den Kasten. Die Viktoria dominierte in der Anfangsphase das Spiel.

    In der achten Minute platzte dann der Knoten: Handle tankte sich auf der linken Seite durch und passte den Ball in den Strafraum. Dort stand Lewerenz, der das Leder mit dem rechten Fuß links oben im Netz versenkte. In der 14. Minute scheiterte Lanius dann mit einem Kopfball am Gäste-Keeper. Danach verflachte die Partie ein wenig. Bis zur 32. Minute, da fabrizierte Dennis Slamar beinahe ein Eigentor.

    Von Großaspach kam vor der Pause wenig. Sebastian Bösel prüfte in der 41. Minute erstmals Kölns Keeper Weis, der das Leder aber mit beiden Händen festhielt. 120 Sekunden danach verlud Panagiotis Vlachodimos seinen Gegenspieler, scheiterte aber aus spitzem Winkel ebenfalls am Schlussmann der Höhenberger. So ging es mit der 1:0-Führung für die Kölner in die Halbzeit.

    In der zweiten Hälfte brachte Dotchev mit Mart Ristl für Klefisch einen anderen Sechser in die Partie. Die Gastgeber agierten erst einmal defensiver. Das machte Großaspach stärker. Auf der anderen Seite gab das aber die Möglichkeit, gefährlich zu kontern. So wie in der 56. Minute, als den Höhenbergern zu Unrecht ein Bunjaku-Treffer aberkannt wurde. Schiedsrichter Patrick Hanslbauer entschied auf Abseits.

    In der 60. Minute scheiterte Handle freistehend an Reule. Spätestens jetzt hätte es 2:0 stehen müssen. In der 61. Minute folgte dann aber eine gute Aktion für die Gäste. Matthias Morys traf mit seinem Versuch aus 14 Metern die Latte. In der 73. Minute gab es dann aber wieder eine Chance für die Gastgeber. Doch Bunjaku brachte den Ball nach seinem Dribbling nicht über die Linie und fand seinen Meister in Reule.

    In der Folge boten sich den Gastgebern zahlreiche Kontermöglichkeiten, doch vor dem gegnerischen Gehäuse fehlte die Genauigkeit. Gleiches konnte man über Großaspach sagen. Die Gäste hatten genügend Möglichkeiten, den Ausgleich zu erzielen. In der Schlussphase erkämpfte sich Großaspach ein deutliches Übergewicht. Trotz einiger Chancen gelang der Ausgleich aber nicht mehr.  

    Aufstellung: André Weis – Jonas Carls, Sead Hajrović, Dominik Lanius, Patrick Koronkiewicz – André Dej (78. Moritz Fritz), Kai Klefisch (46. Mart Ristl) – Simon Handle, Mike Wunderlich, Steven Lewerenz (69. Marcel Gottschling) – Albert Bunjaku

    Tore: 1:0 Steven Lewerenz (8.)

    Gelbe Karten:

    Viktoria Köln: Kai Klefisch (36.), André Dej (63.), Moritz Fritz (79.), Patrick Koronkiewicz (84.)

    SG Sonnenhof Großaspach: –

    Zuschauer: 1.505

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  • Viktoria vs. Großaspach: Punkten ist Pflicht!

    Wenn am Karnevalsfreitag Viktoria Köln und die SG Sonnenhof Großaspach aufeinandertreffen, dann liegt auf beiden Mannschaften großer Druck.

    „Vielleicht ist er bei uns sogar größer als bei Großaspach“, sagte Viktoria-Cheftrainer Pavel Dotchev auf der Heimspiel-Pressekonferenz vor der Partie. „Wir sind in diesem Spiel die Favoriten. Normalerweise ist es so, wenn wir zum Beispiel nach Unterhaching fahren oder gegen Uerdingen spielen, dass wir eher der Außenseiter sind. Jetzt ist die Rolle anders: Wir sind die Favoriten. Wir müssen jetzt damit umgehen können. Wir wissen ganz genau, dass wir dieses Spiel unbedingt gewinnen müssen. Aber das sollte man nicht negativ sehen, sondern positiv. Das sollte uns motivieren.“

    Für den Coach der Kölner ist es nicht einfach, die Spielweise des Kontrahenten vorherzusehen. „Nach dem Trainerwechsel hat sich Großaspach gegen Hansa Rostock sehr tapfer präsentiert. Sie haben zwar 0:1 verloren, aber sie waren sehr lauffreudig, sehr motiviert und äußerst diszipliniert. Für mich ist es jetzt ein bisschen schwieriger, vorauszusehen, wie sie gegen uns auftreten werden – mit welcher Formation und mit welchem System.“ Der 54-Jährige warnt: „Wenn einer denkt, jetzt kommt Großaspach, da holen wir mal einfach schnell drei Punkte, dann wäre das sehr fahrlässig. Das wird ein hartes Stück Arbeit und für Großaspach ist es vielleicht schon die letzte Chance, dranzubleiben. Aber ich denke nicht so sehr an den Gegner, ich denke an uns. Wir brauchen die drei Punkte. Und darauf konzentrieren wir uns.“

    Markus Lang, Interimstrainer der SG Sonnenhof Großaspach, weiß ebenfalls um den Druck, der auf seinem Team lastet. Deshalb hat er versucht, unter der Woche im Umgang mit seiner Mannschaft positiv zu agieren. „Wir haben die Mannschaft bestmöglich auf das Auswärtsspiel in Köln vorbereitet“, so Lang auf der Internetseite seines Vereins. „Es ist zudem doch völlig klar, dass wir unbedingt einen Dreier einfahren wollen – das ist in unserer jetzigen Situation nicht nur notwendig, um den Bock umzustoßen, sondern auch deshalb wichtig, um gleichzeitig wieder neuen Mut sowie Selbstvertrauen für die kommenden Wochen zu schöpfen.“ Man fiebere dem Flutlichspiel in Köln mit großer Vorfreude entgegen. Lang: „Wir können das packen, das muss allen bewusst sein und dafür werden wir alles geben.“

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