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  • Viktoria testet in der Länderspielpause zweimal

    Nach dem Heimspiel gegen den FC Carl Zeiss Jena steht erst einmal wieder eine Länderspielpause auf dem Programm. Das nächste Drittliga-Spiel bestreitet die Kölner Viktoria am 25. November beim MSV Duisburg. Um die Zeit bis dahin intensiv zu nutzen und um im Rhythmus zu bleiben, wird das Team von Cheftrainer Pavel Dotchev zwei Testspiele bestreiten.

    Am 12. November empfängt der FC Viktoria Köln um 19.00 Uhr den SV Bergisch Gladbach 09. Die Gäste aus dem Bergischen Land sind aktuell in der Regionalliga West zu Hause. Nach dem Aufstieg aus der Mittelrheinliga haben die 09er noch nicht so recht in die Saison gefunden und stehen auf einem Abstiegsplatz. Die Partie findet im Sportpark Höhenberg unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

    Am Donnerstag folgt dann um 15.00 Uhr ein Testspiel beim VfL Bochum. Nachdem der Zweitligist aus dem Ruhrgebiet noch unter der Leitung von Trainer Robin Dutt in die aktuelle Saison gestartet war, übernahm Anfang September Thomas Reis als Chefcoach. Der 46-Jährige, früher selbst Spieler beim VfL, soll den Klassenerhalt sichern. Die Partie findet auf dem Leichtathletikplatz am Vonovia Ruhrstadion statt.

    Viktoria – Das V steht für Vussball!

    Eintrittskarten für die Drittliga-Heimspiele der Viktoria sind im Online-Ticketshop, in der Geschäftsstelle am Stadion und in den bekannten Vorverkaufsstellen (bitte die jeweiligen Öffnungszeiten beachten) erhältlich.

  • Tickets für die Spiele in Duisburg und Würzburg

    Die nächsten Auswärtsspiele werfen ihre Schatten voraus. Am Montag, den 25. November, ist Viktoria Köln beim MSV Duisburg zu Gast. Am Samstag, den 7. Dezember, treten die Mannen um Kapitän Mike Wunderlich bei den Würzburger Kickers an. Jetzt gibt es Eintrittskarten für beide Drittliga-Auswärtsspiele. Diese sind ab sofort in der Vereins-Geschäftsstelle im Sportpark Höhenberg erhältlich. Darüber hinaus gibt es die Tickets bei den Heimspielen der Viktoria am Fan-Stand an der Südtribüne. Die Viktoria-Anhänger haben zudem die Möglichkeit, gemeinsam zum jeweiligen Auswärtsspiel zu reisen. Informationen dazu gibt es auf der Viktoria-Homepage unter dem Menüpunkt Fanbus.

    Viktoria – Das V steht für Vussball!

    Eintrittskarten für die Heimspiele von Viktoria Köln sind im Online-Ticketshop, in der Geschäftsstelle am Sportpark Höhenberg und in den bekannten Vorverkaufsstellen (bitte beachten Sie die jeweiligen Öffnungszeiten) erhältlich.

  • U 19: Samstagsspiel in Bergisch Gladbach

    Am Samstag wird es für die U 19 der Viktoria wieder ernst. Denn dann empfängt die Mannschaft von Weltmeister Jürgen Kohler den Tabellenzweiten, Borussia Mönchengladbach. Da das Stadion in der Merianstraße in Chorweiler aufgrund von Kabinenumbauarbeiten nicht für Spiele in der A-Junioren-Bundesliga zur Verfügung steht, wird das Heimspiel der Höhenberger in der Belkaw-Arena in Bergisch Gladbach (Paffrather Str. 135) ausgetragen. Anpfiff der Partie ist um 11.00 Uhr. Nach der klaren Niederlage am Sonntag gegen den 1. FC Köln ist die Viktoria in dieser Partie eher in der Rolle des Underdogs. Denn die Borussia hat nach zehn Spielen bereits 23 Punkte auf ihrem Konto. Die Gastgeber stehen in der Tabelle mit neun Zählern auf Rang zehn.

    Viktoria – Das V steht für Vussball!

  • Heimspiel-Splitter: Viktoria vs. Jena

    Am Freitag ist der FC Carl Zeiss Jena im Sportpark Höhenberg zu Gast. Die Mannschaft aus Thüringen hat das letzte Spiel gegen den F.C. Hansa Rostock gewonnen. Es war der erste Saisonsieg für das Team von Rico Schmitt, das damit weiterhin den letzten Tabellenplatz in der 3. Liga belegt. Viktoria Köln steht hingegen auf Rang acht. Allerdings blieben die Höhenberger zuletzt in sechs Drittliga-Partien ohne Sieg.
    Beginn: Das Aufeinandertreffen zwischen Viktoria Köln und Carl Zeiss Jena beginnt am Freitag um 19.00 Uhr. Die Tageskassen und Stadion-Tore öffnen um 17.30 Uhr.
    Bilanz: Bisher standen sich beide Teams zweimal gegenüber. In der Aufstiegsrelegation der Saison 2016/2017 gewann Jena zunächst bei der Viktoria mit 3:2, dann siegten die Höhenberger bei den Thüringern mit 1:0. Aufgrund der mehr geschossenen Auswärts-Tore durfte sich Jena allerdings über den Aufstieg in die 3. Liga freuen. Die Viktoria zog bekanntlich zwei Jahre später nach und kehrte zur aktuellen Saison in den Profifußball zurück.  
    Der Viktorianer: Wer am Freitag zum Heimspiel der Viktoria kommt, sollte sich das kostenlose Heimspiel-Magazin nicht entgehen lassen. Hier gibt es interessante Neuigkeiten aus der 3. Liga, ein Interview und viele Informationen über die Partner der Viktoria.
    Fans: Der FC Carl Zeiss Jena wird voraussichtlich mit 300 bis 500 Fans anreisen. Insgesamt werden knapp 2.000 Zuschauer im Sportpark Höhenberg erwartet.  
    Fußballgeschichte: Carl Zeiss Jena ist ein Verein mit großer Vergangenheit. Das zeigen nicht nur die drei Meistertitel zu DDR-Zeiten. Im Jahr 1981 erreichte der Verein das Finale im Europapokal der Pokalsieger, unterlag aber Dinamo Tiflis im Endspiel in Düsseldorf mit 1:2. Auch die Liste der früheren Trainer kann sich bei Jena durchaus sehen lassen. Dort findet man so bekannte Namen wie Georg Buschner, Hans Meyer, Bernd Stange, Klaus Schlappner, Eberhard Vogel, Reiner Hollmann, Frank Neubarth und viele mehr.
    Gedenkminute: Am Sonntag, den 10. November, jährt sich der Tod von Robert Enke zum zehnten Mal. Aus diesem Anlass rufen der DFB und die Robert-Enke-Stiftung mit Unterstützung der DFL und in Zusammenarbeit mit den Regional- und Landesverbänden zu einer gemeinsamen Aktion des deutschen Fußballs auf. Im Rahmen der #gedENKEminute soll bei den Fußballspielen des aktuellen Spieltags nicht nur an den Menschen und Sportler Robert Enke erinnert, sondern vor allem für die Volkskrankheit Depression und die vorhandenen Hilfsangebote sensibilisiert werden. Der frühere Nationaltorwart, der in Jena geboren wurde, war in seiner Karriere für Top-Clubs wie Barcelona, Fenerbahce Istanbul, Benfica Lissabon und Borussia Mönchengladbach aktiv. Seine Profikarriere begann er zuvor beim FC Carl Zeiss Jena.
    Parken: Die Parkplätze rund um den Sportpark Höhenberg herum sind sehr begrenzt. Wer nicht mit dem Rad oder zu Fuß zum Spiel kommt, dem wird empfohlen, die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen. Anreisende Fans mit einem PKW werden gebeten, ihre Autos in den Parkhäusern P22 und P21 an der KölnMesse (Pfälzischer Ring 105, 50679 Köln) abzustellen. Der Parkplatz dort ist zwar kostenpflichtig, dafür steht aber ein kostenloser Shuttle-Bus zur Verfügung, der die Zuschauer stadionnah absetzt und nach dem Spiel wieder zurückbringt.
    Radio Viktoria: Wer es nicht zum Spiel in den Sportpark Höhenberg schafft, hat die Möglichkeit, mit dem Audio-Stream von Radio Viktoria bei der Partie dabei zu sein. Diesmal besteht unser Kommentatoren-Team aus Elena Schiarizza und Sean Margin. Beginn des Live-Streams ist am Freitag um 18.45 Uhr.    
    Sperren: Marcel Gottschling sah beim Auswärtsspiel bei 1860 München die fünfte Gelbe Karte und wird der Viktoria am Freitag fehlen. Bei Jena gibt es aktuell keinerlei Sperren.
    TV-Präsenz: Magenta Sport überträgt die Partie zwischen Viktoria Köln und dem FCC live. Darüber hinaus gibt es im Nachgang die Highlights der Partie bei Magenta Sport zu sehen.

    Tanzgruppe: Die Tanzgruppe der Flittarder Karnevalsgesellschaft von 1934 e.V. wird die Zuschauer in der Halbzeitpause auf den anstehenden Karnevalsbeginn am 11.11. einstimmen.  

    Wetter: Die Internetseite Wetterdienst.de prognostiziert für den 8. November um 19.00 Uhr bei starker Bewölkung eine Temperatur von 7 °Celsius. Regen soll es nicht geben.
    Viktoria – Das V steht für Vussball!
    Eintrittskarten für die Heimspiele von Viktoria Köln sind im Online-Ticketshop, in der Geschäftsstelle am Stadion und in den bekannten Vorverkaufsstellen (bitte beachten Sie die jeweiligen Öffnungszeiten) erhältlich.

  • Gegnercheck: Am Freitag kommt Carl Zeiss Jena

    Nach der 2:4-Niederlage gegen den TSV 1860 München richten sich nun alle Blicke auf Freitag. Dann empfängt Viktoria Köln um 19.00 Uhr den  FC Carl Zeiss Jena.

    Die aktuelle Lage:

    Derzeit trennen beide Teams 15 Punkte voneinander: Denn die Viktoria liegt mit 20 Punkten auf dem achten Tabellenplatz und der FC Carl Zeiss Jena mit bisher nur fünf Punkten auf dem 20. Rang. Am vergangenen Spieltag konnte Jena allerdings zu Hause gegen den F.C. Hansa Rostock den ersten Saisonsieg einfahren: Mit einem 3:1 schickten sie die Kogge nach Hause. Die Wochen zuvor verliefen nicht gerade erfolgreich für die Thüringer: Lediglich zwei Unentschieden standen vor dem letzten Sonntag auf ihrem Konto. Die restlichen elf Spieltage mussten sie sich ihren Gegnern immer wieder geschlagen geben.

    Die personelle Situation:

    Insgesamt umfasst der Kader von Jena momentan 30 Spieler. In dieser Saison kamen 19 neue Akteure (beziehungsweise zuvor verliehene Spieler) nach Jena. Personell muss der FCC aktuell auf sechs Spieler verzichten: Jannis Kübler (Schulterverletzung), Eroll Zejnullahu (Leistenverletzung), Maximilian Rohr (Schlüsselbeinbruch),  Marius Grösch (Meniskusverletzung), Patrick Schorr (Muskelverletzung) und Matthias Kühne (Trainingsrückstand nach Kreuzbandriss) werden die Reise ins Rechtsrheinische wohl nicht antreten.

    Spieler im Fokus – Dominik Bock:

    Bereits seit 2014 gehört Dominik Bock zum Kader der 1. Mannschaft von Carl Zeiss Jena. Seit dieser Zeit stand er in insgesamt 121 Pflichtspielen für die Thüringer auf dem Feld und konnte 25 Tore erzielen. In der  laufenden Saison kommt er auf sieben Pflichtspieleinsätze und zwei Treffer. Der 24-Jährige gehörte somit auch im Jahr 2017 zum Kader, als Jena in der Aufstiegsrelegation gegen die Viktoria die Rückkehr in die 3. Liga schaffte.

    Der Trainer:

    Seit Oktober ist Cheftrainer Rico Schmitt als Nachfolger von Lukas Kwasniok im Amt. Im letzten Spiel konnte er mit seiner Mannschaft gegen Hansa Rostock den ersten Saisonsieg einfahren. Der 51-Jährige stand selbst für den Chemnitzer FC II, den Greifswalder SC und den FSV Grüna-Mittelbach auf dem Platz. Ende der vegangenen Saison trainierte er den VfR Aalen.

    Bisherige Bilanz:

    Wenn es um den FC Carl Zeiss Jena geht, weiß jeder Viktorianer um welchen Verein es sich handelt: Denn in dem Viktoria-Meisterschaftsjahr 2016/2017 (Regionalliga) spielte man in der Relegation gegeneinander. Damals sicherte sich Jena aufgrund der mehr geschossenen Auswärtstore den Aufstieg in die 3. Liga. Bei Viktoria Köln standen damals schon Spieler wie Kevin Holzweiler, Dominik Lanius, Mike Wunderlich, Sven Kreyer und Marcel Gottschling unter Vertrag. 

    Die Partie in den Medien:

    Anpfiff der Partie am Freitag ist um 19:00 Uhr im Sportpark Höhenberg. Die Begegnung wird live bei Magenta Sport zu sehen sein. Außerdem werden die Anhänger der Viktoria über die Social Media Kanäle des Drittligisten auf dem Laufenden gehalten. Live dabei sind auch die Hörer von Radio Viktoria. Das Vereinsradio der Höhenberger ist über den Webplayer auf der Homepage der Viktoria verfügbar.

    Viktoria – Das V steht für Vussball!

    Eintrittskarten für das Viktoria-Heimspiel gegen Jena sind im Online-Ticketshop, in der Geschäftsstelle am Stadion und in den bekannten Vorverkaufsstellen (bitte beachten Sie die jeweiligen Öffnungszeiten) erhältlich.

  • Dotchev und Bunjaku optimistisch

    Am Freitagabend empfängt Viktoria Köln den FC Carl Zeiss Jena. Obwohl die Gastgeber sechsmal in Folge nicht in der 3. Liga gewonnen haben, stehen sie auf dem achten Tabellenplatz.

    Für Viktorias Cheftrainer Pavel Dotchev liegen die Gründe für die nicht gewonnenen Partien auf der Hand. „Wir haben seit Wochen immer wieder versucht, Löcher zu stopfen“, so der 54-Jährige am Mittwoch auf der Heimspiel-Pressekonferenz. „Wir hatten immer wieder Ausfälle – ob jetzt verletzungsbedingt oder durch Sperren – und dadurch fehlen aktuell manche Automatismen. Dieses Selbstverständnis, zum Beispiel gegen den Ball zu arbeiten, ist nicht da. Und das ist auch eine Erklärung dafür, warum wir so viele Gegentore hinnehmen müssen. Hinten ist keine eingespielte Viererkette vorhanden.“ Natürlich gäbe es auch andere Gründe, die dazu geführt hätten, dass die Punktausbeute zuletzt nicht mehr so gut gewesen sei. „Aber eine Sache möchte ich ganz deutlich sagen: Die Mannschaft ist sehr willig. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann wir anfangen, wieder Spiele zu gewinnen“, so Dotchev.

    Albert Bunjaku, mit aktuell zehn Treffern Top-Torschütze der Viktoria, bestätigt die Eindrücke des Cheftrainers. „Die Stimmung ist gut, die Mannschaft ist willig“, glaubt der 35-Jährige. Bunjaku: „Wir sind heiß auf das Spiel am Freitag. Wir müssen versuchen, die individuellen Fehler abzustellen. Wir müssen wieder als Einheit verteidigen und angreifen. Ich denke, wenn jeder bei hundert Prozent ist, werden wir am Freitag auch die Punkte holen. Wir haben in den letzten fünf, sechs Spielen sehr viel Aufwand betrieben und wurden leider nicht dafür belohnt. Jetzt ist es an der Zeit, auch mal wieder in Führung zu gehen und das Spiel an sich zu reißen. Dann sehe ich sehr gute Chancen, dass wir am Freitag als Sieger vom Platz gehen.“ Wichtig sei, die eigene Leistung abzurufen und auf sich selbst zu schauen.

    Da der FC Carl Zeiss Jena am letzten Wochenende gegen den F.C. Hansa Rostock gewonnen hat, erwartet Cheftrainer Dotchev einen sehr hartnäckigen und mutigen Gegner: „Jena ist in einer Situation, in der sie nichts zu verlieren haben. Wenn einer etwas zu verlieren hat, dann sind wir das. Aufgrund der Tabelle sind wir am Freitag Favorit.“

    Die komplette Pressekonferenz sehen Sie im offiziellen YouTube-Kanal des FC Viktoria Köln 1904.

    Viktoria – Das V steht für Vussball!

    Eintrittskarten für das Viktoria-Heimspiel am Freitag gegen Jena sind im Online-Ticketshop, in der Geschäftsstelle am Stadion und in den bekannten Vorverkaufsstellen (bitte beachten Sie die jeweiligen Öffnungszeiten) erhältlich.

  • Vor dem Jena-Spiel: Mike Wunderlich im Interview

    Wenn man nach der Identifikationsfigur schlechthin im Kader von Viktoria Köln sucht, fällt sofort der Name Mike Wunderlich. Der Kapitän spielt seit acht Jahren für die Höhenberger. Schon 255-mal stand er für die Rechtsrheinischen in Meisterschafts- und Pokalspielen auf dem Feld. Dabei gelangen dem Mittelfeldspieler satte 162 Treffer. Kein Wunder also, dass seine Worte im Team Gewicht haben. Vor der Partie gegen den FC Carl Zeiss Jena stand der 33-Jährige Rede und Antwort.

    Herr Wunderlich, im Moment läuft es nicht so wie zu Saisonbeginn. Was muss die Mannschaft ändern?

    Mike Wunderlich: „Ich glaube, dass es nur an Kleinigkeiten liegt. Wir haben zum Beispiel beim TSV 1860 München eigentlich ein gutes Spiel abgeliefert, aber zu viele individuelle Fehler gemacht. Wenn wir die abstellen, dann werden wir auch wieder erfolgreich sein.“

    Sind Sie deshalb als Kapitän im Moment besonders gefragt?

    Wunderlich: „So schlimm schätze ich die Situation nicht ein. Denn unsere Leistungen stimmen mich weitgehend zuversichtlich. Und wenn dann doch mal auf den Tisch gehauen werden muss, dann gibt es ja mit Albert Bunjaku und Tobias Willers noch weitere erfahrene Spieler, die ebenso ihre Meinung äußern sollten. Ich glaube, wir sollten Defizite eher im Kollektiv ansprechen und lösen.“

    Sie haben von Defiziten und individuellen Fehlern gesprochen. Was meinen Sie damit?

    Wunderlich: „So einfach lässt sich das nicht beantworten. Denn es sind ja immer wieder unterschiedliche Fehler, die passieren. Ich selbst kann mich davon auch nicht freisprechen. Deshalb ist das eine Sache, die jeden einzelnen Spieler von uns betrifft. Jeder muss noch konzentrierter und fokussierter zu Werke gehen. Denn unsere Fehler werden in der 3. Liga gnadenlos bestraft."

    Würden Sie sagen, dass die zuvor viel gelobte Aufstiegseuphorie inzwischen verflogen ist?

    Wunderlich: „Wir sind gut gestartet und haben jetzt eine Phase mit sechs Spielen ohne Sieg. Die Liga ist sehr dicht beieinander. In der Zeit als uns viele hochgejubelt haben, sagten wir immer, dass so eine Phase kommen kann. Das ist keine Überraschung und wir waren darauf vorbereitet. Jetzt müssen wir uns dagegenstemmen, die Köpfe hochnehmen und unsere Leistung wieder mit Siegen belohnen.“

    Gegen den FC Carl Zeiss Jena wird es ein besonderes Spiel. In der Saison 2016/2017 standen sich beide Teams in der Relegation um den Aufstieg gegenüber. Jena schaffte damals durch die Auswärtstor-Regelung den Sprung in die 3. Liga. Denken Sie heute noch daran zurück?

    Wunderlich: „Die Sache habe ich mit unserem Aufstieg in dieser Saison zu den Akten gelegt. Vorher war das schon so, weil ich damals im ersten Relegationsspiel die Rote Karte gesehen hatte. Wir haben es damals nicht geschafft, aufzusteigen. Aber inzwischen ist das Schnee von gestern.“

    Was erwarten Sie am Freitag für ein Spiel?

    Wunderlich: „Das wird eine sehr intensive Partie, so wie man das in der 3. Liga gewohnt ist. Jena hat gerade den ersten Sieg eingefahren. Sie werden mit Selbstvertrauen und Euphorie anreisen. Wir hingegen wollen unsere Nicht-Siegesserie beenden. Ich bin mir aber sicher: Wenn wir unsere Fehler abstellen, werden wir gewinnen.“

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  • Neues aus dem Verein

    Hier sind wieder ein paar Kurznachrichten rund um Viktoria Köln.

    Fanshop: Zwei neue Artikel im Online-Shop! Ab sofort gibt es einen grauen Fanhoodie mit Kapuze, auf dem das Vereinslogo stylisch eingebunden ist. Dazu passend ist jetzt auch ein graues Shirt im gleichen Design verfügbar. Es lohnt sich also, mal wieder im Online-Fanshop der Viktoria vorbeizuschauen.

    U 17: Einen 8:1-Kantersieg beim FC Pesch landete am Wochenende die U 17 der Viktoria. Joel Vieting (10.), Yasin Pala (31.), Rene Lunga (31.) und Nico Steffens per Eigentor (35.) sorgten schon vor der Pause für vier Treffer der Höhenberger. Yassim Saibou (13.) traf für die Gastgeber. In der zweiten Hälfte waren Felix Maximilian Sievers (55.), Kaan Keski (62.) und zweimal Ömer Atilgan (67. und 76.) erfolgreich. Nach dem Sieg vom Samstag bleibt Viktoria Köln in der Mittelrheinliga auf dem fünften Platz.

    Mesenhöler: Die Sonnenschule auf dem Bursten in Bergneustadt hat letzte Woche die Aufnahme im Courage-Netzwerk und die Ernennung zur „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ gefeiert. Die Patenschaft übernimmt Viktoria-Keeper Daniel Mesenhöler. Schulen, die dem Netzwerk beitreten wollen, müssen bestimmte Kriterien erfüllen. Unter anderem wird gefordert, aktiv gegen jede Form von Diskriminierung an der eigenen Schule einzutreten, bei Konflikten einzugreifen und regelmäßig Aktionen zum Thema durchzuführen.

    Viktoria II: Einen Achtungserfolg landete am Sonntag die zweite Herrenmannschaft von Viktoria Köln. Das Team von Trainer Özkan Turp erkämpfte im Heimspiel gegen den vorherigen Landesliga-Tabellenführer SV Schlebusch ein 1:1. Michael Urban hatte die Gäste in der 28. Minute in Führung gebracht. Mouhaymen Rachdi glich kurz vor der Halbzeit für die Höhenberger aus (43.). Um Spielpraxis zu sammeln, waren auch Mark Depta, Richmond Tachie, Timo Hölscher und Suheyel Najar aus der 1. Mannschaft der Viktoria mit von der Partie.

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  • Viktoria-Doku am 11. November im Free-TV

    Inzwischen ist der FC Viktoria Köln in der 3. Liga angekommen. Aktuell belegt das Team aus Höhenberg einen einstelligen Tabellenplatz. Doch bis zum lang ersehnten Aufstieg war es ein weiter und beschwerlicher Weg. Dieser wurde in der Doku-Serie „Viktoria“ festgehalten, die ab dem 11. November (der ursprüngliche Sendetermin wurde kurzfristig um eine Woche verschoben) erstmals im Free-TV auf SPORT1 zu sehen ist.

    Die von sporttotal produzierten fünf Episoden beschäftigen sich mit der Regionalliga-Saison 2018/2019. Nachdem die Viktoria zuvor sechsmal in Folge am Aufstiegsvorhaben scheiterte, durfte am Ende gejubelt werden. Die Zuschauer dürfen sich in der Doku-Serie auf einen ungeschminkten Blick hinter die Kulissen des Kölner Fußballvereins freuen. Die Kamera begleitete die Mannschaft zwischen Hoffen und Bangen, bei Erfolgen und Niederlagen und während emotionaler Kabinenansprachen.

    Die Sendetermine der Doku „Viktoria“ im Überblick:

    1. Teil: Montag, 11. November um 19.30 Uhr

    2. Teil: Sonntag, 17. November um 13.00 Uhr

    3. Teil: Montag, 18. November um 18.30 Uhr

    4. Teil: Montag, 25. November um 19.25 Uhr

    5. Teil: Montag, 2. Dezember um 22.30 Uhr

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  • Nächstes Heimspiel: Jena kommt mit neuem Mut

    Am Freitagabend (Anpfiff: 19.00 Uhr) steht das nächste Heimspiel für Viktoria Köln an. Nach dem 2:4 (0:2) beim TSV 1860 München wollen die Höhenberger unbedingt  punkten. Da trifft es sich vermeintlich gut, dass mit dem FC Carl Zeiss Jena der Tabellenletzte der 3. Liga zu Gast ist. Aber Vorsicht! Ausgerechnet am Wochenende fuhren die Thüringer ihren ersten Saisonsieg ein und schöpften neuen Mut.

    Der FC Carl Zeiss Jena gewann am Sonntag vor 7.353 Zuschauern mit 3:1 (1:0) gegen den F.C. Hansa Rostock. Entsprechend erleichtert zeigte sich FCC-Trainer Rico Schmitt nach dem Erfolg vor der Kamera von Magenta Sport. „Rostock ist eine klare Spitzenmannschaft. Der Kader ist ausgerichtet, um aufzusteigen. Meine Jungs haben gezeigt, was in ihnen steckt. Sie haben alles gegeben und verdient gewonnen.“

    Der 51-Jährige sah beim Heimsieg einen starken Auftritt seines Teams: „Die Fans und die Mannschaft haben ewig lange darauf warten müssen. Fakt ist: Wir haben 3:1 gewonnen und zwar verdient. Da gibt es dann auch nichts zu kritisieren.“ Jena schöpft durch den Erfolg natürlich neue Motivation. „Die Mannschaft hat sich heute das nötige Glück erarbeitet. Jetzt schnaufen wir durch und am Freitag geht es nach Köln.“

    So erleichtert wie sein Trainerkollege aus Jena konnte Viktoria-Cheftrainer Pavel Dotchev nach der 2:4-Niederlage gegen den TSV 1860 München nicht sein. „Es ist schwierig, nach so einem Spiel ruhig zu bleiben und eine klare Analyse abzugeben“, so der 54-Jährige auf der Pressekonferenz. „Fakt ist, dass es ein sehr emotionales Spiel war. Das Ergebnis entspricht aus meiner Sicht nicht dem, was heute möglich war.“

    Er war insgesamt mit der Leistung seines Teams zufrieden. Allerdings habe seine Mannschaft „zu viele individuelle Fehler“ gemacht. Dotchev: „Nach fünf Minuten so ein Gegentor zu bekommen, war sehr ärgerlich. Trotzdem haben wir weiter versucht, unseren Plan durchzusetzen.“ Nach dem 1:2-Anschlusstreffer war mehr drin. „Wir treffen den Innenpfosten. Wenn der Ball reingeht, hätte es am Ende vielleicht anders ausgesehen“, so der Viktoria-Coach.

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