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  • Doppelbelastung in der Liga und im Pokal

    Von trainingsfreien Tagen können die Spieler von Viktoria Köln aktuell nur träumen. Denn nachdem das Team von Cheftrainer Pavel Dotchev zuletzt am Montag (beim SV Meppen) und am Freitag (gegen den 1. FC Magdeburg) in der 3. Liga ranmusste, stehen in der kommenden Woche zwei weitere Spiele bevor: das FVM-Pokalspiel beim FC Hennef 05 und die Drittliga-Partie beim TSV 1860 München. Die Spieldichte und Reisestrapazen führen dazu, dass alle Trainingsmöglichkeiten genutzt werden. Allerdings ist das ein Spagat. Denn die Belastung muss gut ausbalanciert sein.

    Welche Formation Pavel Dotchev am Mittwochabend (Anpfiff: 19.00 Uhr) in der 1. Runde des Bitburger-Pokals ins Rennen schicken wird, hat er noch nicht kundgetan. Doch sein Team wird gut daran tun, den FC Hennef 05 nicht zu unterschätzen. Denn die Mannschaft von Trainer Sascha Glatzel geht gestärkt aus dem Wochenende hervor. In der Mittelrheinliga gelang den 05ern ein 2:0-Auswärtssieg gegen den VfL Vichttal. Für die Tore sorgten am Sonntag Kento Teranuma (10.) und Yannick Genesi (57.). Damit steht Pokalgegner Hennef in der Mittelrheinliga auf Rang fünf.  

    Am Samstag tritt die Viktoria beim TSV 1860 München an. Der Traditions-Club unterlag bei Hansa Rostock mit 1:2 (0:1), agierte aber auf Augenhöhe. „Wir schaffen es halt nicht, zum Schluss noch den Ausgleich zu erzielen. Wir müssen jetzt den Kopf oben halten, die Leistung war in Ordnung", gab Coach Daniel Bierofka nach der Partie bei Magenta Sport zu Protokoll. Viktoria-Trainer Dotchev haderte nach dem 1:1 (1:1) vom Freitag gegen den FCM mit dem Kräfteverschleiß seines Teams: „Man hat gesehen, dass wir am Montag schon ein schweres Spiel hatten und heute kräftemäßig etwas abgebaut haben.“

    Viktoria – Das V steht für Vussball!

    Eintrittskarten für die Heimspiele von Viktoria Köln sind im Online-Ticketshop, in der Geschäftsstelle am Sportpark Höhenberg und in den bekannten Vorverkaufsstellen (bitte beachten Sie die jeweiligen Öffnungszeiten) erhältlich.

  • Nächstes Fan-Treffen am 12. November

    Am 12. November um 19.00 Uhr heißt es wieder Fan-Treffen bei der Viktoria: Nachdem sich in dieser Saison schon Pavel Dotchev, Dominik Lanius und Mart Ristl den Fragen der Fans stellten, stehen diesmal Eric Bock und Axel Freisewinkel, die Geschäftsführer der FC Viktoria Köln 1904 Spielbetriebs GmbH, Rede und Antwort. Dabei soll es in erster Linie um die Anliegen der Viktoria-Anhänger gehen. Welche Entwicklungen hat es in den letzten Monaten gegeben? Was muss unternommen werden, um die Begeisterung weiter zu steigern? Bei welchen Problemen kann die Spielbetriebsgesellschaft die Fans unterstützen? An welchen Stellen soll die Kommunikation zwischen Verein, Spielbetriebsgesellschaft, Mannschaft und Fans verbessert werden?

    Stattfinden wird das Fan-Treffen im Jugendbistro des Sportparks Höhenberg. Mit dabei ist natürlich auch Heike Weißweiler die Fanbeauftragte, der Viktoria. Darüber hinaus hoffen die Verantwortlichen auf einen guten Besuch, damit gemeinsam mögliche Verbesserungen auf den Weg gebracht werden können.

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    Eintrittskarten für die Heimspiele von Viktoria Köln sind im Online-Ticketshop, in der Geschäftsstelle am Sportpark Höhenberg und in den bekannten Vorverkaufsstellen (bitte beachten Sie die jeweiligen Öffnungszeiten) erhältlich.

  • U 19: Knoten endlich wieder geplatzt

    Der FC Viktoria Köln hat das Siegen nicht verlernt. Gegen den Wuppertaler SV setzte sich die Mannschaft in der A-Junioren-Bundesliga zu Hause mit 4:0 (0:0) durch und schaffte den Sprung von den Abstiegsrängen.

    Vor den Augen von Viktoria-Mäzen Franz-Josef Wernze war das Team von Trainer Jürgen Kohler die klar überlegene Mannschaft. Doch in den ersten 45 Minuten ließ das Team der Gastgeber noch zu viele Chancen liegen.

    Wernze: „Viktoria war schon in der ersten Hälfte deutlich besser – sowohl läuferisch als auch spielerisch. Einziges Manko war die Chancenauswertung, denn mehr Torgelegenheiten kann man sich eigentlich nicht wünschen.“

    Das änderte sich in der zweiten Hälfte. Zunächst traf Robin Bird per Foulelfmeter (53.). Finn Belzer sorgte für ein Eigentor der Gäste (65). Dann waren Selim Ajkic (80.) und Luis Müller (84.) für die Viktoria erfolgreich.

    „Die Jungs haben sich für den ganzen Aufwand, den wir unter der Woche betreiben, belohnt“, zeigte sich Trainer Kohler hinterher zufrieden. „Wir haben uns vieles im Training hart erarbeitet. Daher sind wir heute sehr glücklich.“

    Viktoria Köln rückt damit erst einmal auf den neunten Tabellenplatz vor. Am kommenden Sonntag geht es zum Lokalderby zum 1. FC Köln. Die Geißböcke sind aktuell mit 23 Punkten Tabellenführer der A-Junioren-Bundesliga West.

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  • U 19: Spiel am Sonntag in Höhenberg

    Die Partie der A-Junioren-Bundesliga zwischen dem FC Viktoria Köln und dem Wuppertaler SV findet jetzt doch in Höhenberg statt. Da das Stadion in der Merianstraße in Chorweiler kurzfristig nicht für das Aufeinandertreffen zur Verfügung stand, wird das Spiel am Sonntag (27. Oktober) um 11.00 Uhr auf dem Kunstrasenplatz II (hinter dem Stadion in Höhenburg, auf der Rückseite des Gästeblocks) ausgetragen. Das Duell beider Teams ist von enormer Bedeutung. Die Viktoria rutschte zuletzt auf Rang zwölf und damit auf einen Abstiegsplatz ab. Die Gäste aus Wuppertal haben nur einen Zähler mehr auf dem Konto und sind aktuell Zehnter.

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  • 1:1 der Viktoria gegen Magdeburg

    Spektakuläres Unentschieden der Kölner Viktoria gegen den 1. FC Magdeburg. Vor 2.739 Zuschauern trennten sich die Teams im Sportpark Höhenberg mit 1:1 (1:1). Kurios: Schiedsrichter Patrick Hanslbauer übersah vermeintlich gleich zwei Treffer – einen für die Kölner, einen für die Gäste.

    Cheftrainer Pavel Dotchev musste kurzfristig auf die verletzten Spieler Patrick Koronkiewicz und Kai Klefisch verzichten. In der Abwehr schickte er Jan-Lukas-Funke, Dario De Vita, Lars Dietz und Marcel Gottschling ins Rennen. Auf der Sechserposition bot er André Dej und Mart Ristl auf. Im Mittelfeld spielten Simon Handle, Mike Wunderlich und Kevin Holzweiler. Albert Bunjaku agierte als echte Sturmspitze. Daniel Mesenhöler hütete das Kölner Tor.

    Die Höhenberger legten gleich los. Bereits in der ersten Minute gab es einen Eckball und beinahe eine richtig gute Schusschance für Simon Handle. Drei Minuten später jubelten die Kölner schon. Ein Klärungsversuch der Magdeburger traf Keeper Morten Behrens unglücklich, sodass der Ball über die Linie kullerte – ein klares Tor, das Schiedsrichter Patrick Hanslbauer aber übersah. In der achten Minute dann aber doch die Viktoria-Führung: Handle zog aus 20 Metern ab und sein abgefälschter Schuss landete halblinks im Gehäuse der Gäste.

    Danach kamen die Magdeburger gefährlich vor den Kölner Kasten. Rico Preißinger zog im 16-Meter-Raum ab, doch sein Schuss verfehlte knapp den rechten Pfosten (12.). Nur zwei Minuten später spielte Wunderlich im Strafraum Bunjaku an, der freistehend mit links verzog. In der 20. Minute dann aber der Ausgleich für den FCM: Sören Bertram verwandelte eine schöne Flanke von der rechten Seite mit dem Kopf zum 1:1. In der 26. Minute musste Mesenhöler in höchster Not nach einer Chance von Tobias Müller klären.

    In der 30. Minute fiel das Flutlicht zum Teil aufgrund eines technischen Defektes aus. Nach einer Unterbrechung von drei Minuten ließ Schiedsrichter Hanslbauer trotzdem weiterspielen. In der 36. Minute wurde es wieder brenzlig für die Gäste. Bunjaku passte von der rechten Torauslinie in den Fünfmeterraum zurück. Doch seine Hereingabe ging an Freund und Feind vorbei und fand in der Mitte keinen Abnehmer. Danach passierte bis zur Halbzeitpause nicht mehr viel. So ging es nach zweiminütiger Nachspielzeit mit dem Stand von 1:1 in die Kabinen.

    Viktoria Köln startete in unveränderter Aufstellung in die zweite Hälfte. Der 1. FC Magdeburg kam zunächst etwas besser aus der Pause. Doch die Höhenberger hielten dagegen. In der 53. Minute hatten die Gastgeber aber nach einem Eckball von der linken Seite Glück: Christian Beck köpfte und das runde Leder landete am rechten Innenpfosten – sprang von dort aber wieder ins Feld. Fünf Minuten danach legte Beck schön auf Thore Jacobsen ab. Mit vereinten Kräften retteten die Höhenberger aber noch zum Eckball.

    Nach 63. Minuten köpfte Dominik Ernst nach einem langem Ball an Mesenhöler vorbei auf das Kölner Tor. Jan-Lukas Funke kratzte das Leder aber aus Sicht des Schiedsrichters noch von der Linie. In der 66. Minute parierte Mesenhöler nach Schuss von Beck mit dem Fuß. In der 76. Minute rettete Dietz kurz vor der Torlinie für den geschlagenen Keeper gegen Beck – die Gäste waren der Führung jetzt näher. Beinahe hätte Handle die schlechte Chancenauswertung aber noch bestraft. In der 85. Minute traf die Nummer 7 der Viktoria nach schönem Dribbling aber nur das linke Außennetz.

    Tore: 1:0 Simon Handle (8.), 1:1 Sören Bertram (20.)

    Aufstellung: Daniel Mesenhöler – Jan-Lukas Funke, Dario De Vita, Lars Dietz, Marcel Gottschling – André Dej, Mart Ristl (68. Hamza Saghiri) – Simon Handle, Mike Wunderlich, Kevin Holzweiler (87. Suheyel Najar) – Albert Bunjaku (83. Sven Kreyer)

    Gelbe Karten:

    FC Viktoria Köln: Lars Dietz (25.), André Dej (38.), Pavel Dotchev (39.), Marcel Gotschling (90. + 2)

    1. FC Magdeburg: Rico Preißinger (18.), Tarek Chahed (43.), Dominik Ernst (55.)

    Zuschauer: 2.739

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  • Heimspiel-Splitter: Viktoria vs. Magdeburg

    Mit dem 1. FC Magdeburg präsentiert sich am Freitagabend ein ganz starkes Team im Sportpark Höhenberg. Die aktuelle Drittliga-Tabelle sagt allerdings etwas anderes aus: Viktoria Köln belegt Platz sechs, die Gäste aus Sachsen-Anhalt Rang elf. Verkehrte Fußballwelt? Die Partie am Freitag kann weitere Klarheit bringen.

    Beginn: Das Aufeinandertreffen zwischen Viktoria Köln und um dem 1. FC Magdeburg wird am Freitag um 19.00 Uhr angepfiffen. Die Tageskassen und Stadion-Tore öffnen um 17.30 Uhr.

    Bilanz: Die Viktoria und der FCM standen sich bislang noch nie in einem Meisterschafts- oder Pokalspiel gegenüber. Nach fünf Siegen, vier Unentschieden und drei Niederlagen haben die Kölner aktuell 19 Punkte in der 3. Liga auf ihrem Konto. Magdeburg bringt es mit drei Siegen, sieben Unentschieden und zwei Niederlagen auf 16 Zähler.

    Der Viktorianer: Wer am Freitag zum Heimspiel der Viktoria kommt, muss unbedingt das kostenlose Heimspiel-Magazin lesen. Hier gibt es interessante Neuigkeiten rund um das Spiel, ein Interview und viele Informationen über die Partner der Viktoria.

    Fans: Der 1. FC Magdeburg ist dafür bekannt, mit einer großen Anzahl von Fans anzureisen. Im Vorverkauf in Sachsen-Anhalt wurden bereits über 600 Tickets abgesetzt. Insgesamt werden sogar doppelt so viele FCM-Anhänger in Köln erwartet. Entsprechend sind natürlich die Fans der Viktoria gefordert, ihr Team lautstark zu unterstützen.

    Fußballgeschichte: Vor 45 Jahren gelang dem 1. FC Magdeburg etwas, von dem die Menschen noch heute sprechen. Durch einen 2:0-Erfolg gegen den AC Mailand gewann der FCM im Jahr 1974 den Europapokal der Pokalsieger. Im Endspiel, das im Stadion De Kuip in Rotterdam stattfand, sorgten Enrico Lanzi per Eigentor und Wolfgang Seguin für die Treffer. Im gleichen Jahr gewann Magdeburg – wie auch 1972 und 1975 – die DDR-Meisterschaft.  

    Parken: Die Parkplätze rund um den Sportpark Höhenberg herum sind sehr begrenzt. Wer nicht mit dem Rad oder zu Fuß zum Spiel kommt, dem wird empfohlen, die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen. Anreisende Fans mit einem PKW werden gebeten, ihre Autos in den Parkhäusern P22 und P21 an der KölnMesse (Pfälzischer Ring 105, 50679 Köln) abzustellen. Der Parkplatz dort ist zwar kostenpflichtig, aber dafür steht von dort aus ein kostenloser Shuttle-Bus zur Verfügung, der die Zuschauer stadionnah absetzt und nach dem Spiel wieder zurückbringt.

    Radio Viktoria: Wer es nicht zum Spiel in den Sportpark Höhenberg schafft, hat die Möglichkeit, mit dem Audio-Stream von Radio Viktoria bei der Partie dabei zu sein. Kurios: Die Technologie für das Vereinsradio der Höhenberger wurde ausgerechnet von einer Firma aus Magdeburg – von der mycrocast GmbH – entwickelt. Unser Kommentatoren-Team mit Elena Schiarizza und Marlon Hammoudeh wird die Hörer ab 18.45 Uhr live aus dem Sportpark Höhenberg begrüßen. Ein weiterer Gesprächsgast wird dort Moritz Fritz sein, der in Folge einer Verletzung  noch nicht wieder für die Viktoria spielen kann.  

    Sperren: Viktoria Köln muss letztmalig auf Tobias Willers verzichten, der nach der Partie gegen Eintracht Braunschweig vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) für vier Meisterschaftsspiele gesperrt wurde. Die Gäste aus Sachsen-Anhalt können diesbezüglich aus dem Vollen schöpfen.

    TV-Präsenz: Magenta Sport überträgt die Partie zwischen Viktoria Köln und dem 1. FC Magdeburg live. Darüber hinaus gibt es im Nachgang die Highlights der Partie bei Magenta Sport zu sehen.    

    Wetter: Die Internetseite Wetterdienst.de prognostiziert für den 25. Oktober um 19.00 Uhr eine Temperatur von 14 °Celsius. Es soll leicht bewölkt sein – also gutes Fußball-Wetter.

    Viktoria – Das V steht für Vussball!

    Eintrittskarten für das Spiel Viktoria Köln gegen den 1. FC Magdeburg sind im Online-Ticketshop, in der Geschäftsstelle am Stadion und in den bekannten Vorverkaufsstellen (bitte beachten Sie die jeweiligen Öffnungszeiten) erhältlich.

  • Krämer lobt Viktoria

    Am Freitag ist der 1. FC Magdeburg im Sportpark Höhenberg zu Gast. Das Team aus Sachsen-Anhalt wird von Stefan Krämer trainiert, der vor seinem Wechsel zum FCM als Coach schone eine Menge bewegen konnte. Auch bei Viktoria Köln kennt man Krämer gut, schließlich lieferte man sich mit seinem früheren Arbeitgeber Uerdingen in der Saison 2017/2018 in der Regionalliga West ein unerbittliches Rennen um den Aufstieg. Vor der Partie am Freitag stellte sich Krämer zum Gespräch.

    Herr Krämer, seit dieser Saison sind Sie Trainer beim 1. FC Magdeburg. Wie haben Sie sich in Sachsen-Anhalt eingelebt? 

    Stefan Krämer: „Magdeburg ist eine tolle Stadt, wir fühlen uns sehr wohl hier. Als Rheinländer kommt man aber überall gut zurecht.“

    Bevor Sie Ihr Amt in Magdeburg angetreten haben, waren Sie bereits für den KFC Uerdingen, Rot-Weiß Erfurt, Energie Cottbus und Arminia Bielefeld als Cheftrainer tätig. Das heißt, Sie kennen sich im Fußball aus. Warum ist die Aufgabe, den 1. FC Magdeburg zu trainieren, besonders reizvoll für Sie?

    Krämer: „Natürlich ist der Club eine Legende. Mindestens im Osten der Republik, aber auch in ganz Deutschland ist der 1. FC Magdeburg bekannt. Der Verein besitzt eine Strahlkraft und bewegt die Menschen in der Region Sachsen-Anhalt. Die Atmosphäre hier bei den Heimspielen ist unbeschreiblich und einzigartig.“

    Mit welchen Zielen sind Sie persönlich in Magdeburg angetreten?

    Krämer: „Ich glaube, die Philosophie, wie ich möchte, dass eine Mannschaft Fußball spielt, passt gut zum FCM und der Stadt Magdeburg. Der Verein besitzt ein großes Potenzial. Wir haben vor der Saison sehr gute Gespräche geführt und arbeiten eng im Stab und der Vereinsführung zusammen, sind im ständigen Austausch. Nach dem Umbruch befinden wir uns im Aufbau einer Mannschaft, welche ein junges Gesicht hat. Hier gilt es, unsere Tugenden und unsere Philosophie einzubringen und das Team zu entwickeln. Der Verein will in den kommenden drei Jahren zurück in die 2. Bundesliga, das ist das kommunizierte Ziel.“

    Nach dem Abstieg aus der 2. Liga sind die Hoffnungen natürlich groß, in absehbarer Zeit wieder aufzusteigen. Glauben Sie, dass Magdeburg in dieser Saison noch eine Rolle im Aufstiegskampf spielen kann?

    Krämer: „Der Auftrag ist klar umrissen, wir wollen dieses Jahr eine stabile Saison spielen und die vielen jungen Spieler integrieren und weiter entwickeln.“

    Keine Mannschaft spielt in der 3. Liga so häufig unentschieden wie der FCM. Sieht man das als Trainer eher mit einem lachenden oder mit einem weinenden Auge?

    Krämer: „Für mich als Rheinländer ist das Glas eher halbvoll. Wir haben bis zum Rostock-Spiel zehnmal hintereinander nicht verloren, das halte ich in der ausgeglichenen 3. Liga für eine gute Leistung. Allerdings muss man jedes Remis auch für sich bewerten und da waren Spiele dabei, mit denen wir nicht zufrieden waren.“

    Am 25. Oktober tritt Ihre Mannschaft bei Viktoria Köln an. Wie schätzen Sie die Mannschaft aus dem Rechtsrheinischen ein?

    Krämer: „Viktoria ist eine gute und eingespielte Mannschaft, welche schon zu Regionalliga-Zeiten sehr gut besetzt war und im Zweikampf mit Uerdingen den Aufstieg ebenfalls verdient gehabt hätte, weil sie einfach eine gute Saison gespielt haben. Pavel Dotchev ist ein erfahrener und guter Trainer. Mit Mike Wunderlich pflege ich dazu ein freundschaftliches Verhältnis.“

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  • Dotchev: „Wir müssen uns steigern“

    Am Freitag misst sich Viktoria Köln im Sportpark Höhenberg mit dem 1. FC Magdeburg. Pavel Dotchev, der Cheftrainer der Höhenberger, stellte am Mittwoch bei der Heimspiel-Pressekonferenz klar, über welche Qualität das Team aus Sachsen-Anhalt verfügt.

    „Die Mannschaft aus Magdeburg ist für mich ein Aufstiegsaspirant. Natürlich ist beim FCM noch nicht alles hundertprozentig gelaufen und es gibt auch Gründe dafür – zum Beispiel die vielen neuen Spieler, die sich erst einmal finden müssen“, so Dotchev. „Aber welches Potenzial und welche Wucht dahinterstecken – auch mit ihren Fans – und wieviel Qualität sie in der Mannschaft haben, damit ist Magdeburg zu Recht ein Favorit auf den Aufstieg. Deswegen erwartet uns ein sehr schweres Spiel am Freitag. Denn Magdeburg gehört trotz der Tabellenkonstellation zu den Spitzenmannschaften der Liga. So eine Leistung wie in Meppen in der ersten Halbzeit dürfen wir uns zu Hause deshalb nicht erlauben.“

    Damit sprach der 54-Jährige unter anderem die Passivität in der ersten Hälfte und in der Schlussphase des Meppen-Spiels an. „Magdeburg würde uns, wenn wir so spielen, dafür bestrafen. Das darf nicht noch einmal vorkommen. Wir müssen uns steigern und zu Hause endlich mal wieder gewinnen.“

    Die komplette Pressekonferenz sehen Sie im offiziellen YouTube-Kanal des FC Viktoria Köln 1904.

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  • Gegnercheck: Auf- gegen Absteiger

    Gegnercheck: Auf- gegen Absteiger

    Nach dem 1:1-Unentschieden beim SV Meppen geht es für Drittliga-Aufsteiger Viktoria Köln schon am Freitag zu Hause gegen den 1. FC Magdeburg weiter. Beim Auswärtsspiel am Montag kehrte Torhüter Daniel Mesenhöler in die Startelf der Höhenberger zurück. Dieser kennt die Magdeburger noch gut. In der letzten Saison spielte er mit dem MSV Duisburg in der 2. Liga gegen die Mannschaft aus Sachsen-Anhalt.

    Die aktuelle Lage:

    Derzeit befindet sich Zweitliga-Absteiger Magdeburg mit 16 Punkten auf dem elften Tabellenplatz der 3. Liga. Zwar hat die Mannschaft aus Sachsen-Anhalt bislang nur zwei Niederlagen hinnehmen müssen, sie konnte aber in den ersten zwölf Spielen auch nur dreimal gewinnen. Mit sieben Unentschieden ist der FCM der Remis-König der 3. Liga. Zuletzt musste das Team von Cheftrainer Stefan Krämer allerdings eine 0:1-Niederlage gegen den F.C. Hansa Rostock hinnehmen.

    Die personelle Situation:

    Die Magdeburger haben sich für diese Saison mit insgesamt 14 neuen Spielern verstärkt. Mit Brian Koglin (vom FC St. Pauli) und Dustin Bomheuer (aus Duisburg) konnten sie starke Innenverteidiger nach Sachsen-Anhalt lotsen. Letzterer wird dem 1. FC Magdeburg am Freitag aufgrund von Knieproblemen fehlen. Nicht dabei sind wohl auch Alexander Brunst (Blinddarmoperation), Mario Kvesic (Fußverletzung) sowie Linksverteidiger Timo Perthel. Fehlen werden natürlich auch die vielen Abgänge, die Magdeburg vor Saisonbeginn verkraften musste. Dazu gehören beispielsweise so namhafte Spieler wie Aleksandar Ignjovski (Holstein Kiel), Felix Lohkemper (1. FC Nürnberg) und Marius Bülter (Union Berlin).

    Spieler im Fokus – Dominik Ernst:

    Der diesjährige Neuzugang der Magdeburger, Dominik Ernst, ist in Köln kein Unbekannter: Denn bis zum Sommer spielte er noch beim Viktoria-Stadtrivalen Fortuna Köln auf der linken Rheinseite. Dort konnte er in der Vergangenheit 66 Spiele in der 3. Liga absolvieren. In der laufenden Saison kommt er bislang auf elf Einsätze für den 1. FC Magdeburg. Zwar musste er am vergangenen Wochenende aufgrund der fünften gelben Karte von der Tribüne aus zuschauen, aber gegen Viktoria Köln ist er wieder im Kader. Der rechte Verteidiger sorgte in dieser Saison schon für fünf Torvorlagen und zeigt damit, dass er eine wichtiger Rolle beim FCM einnimmt.

    Der Trainer:

    Seit Anfang der laufenden Drittliga-Saison coacht Stefan Krämer den Zweitliga-Absteiger aus Magdeburg. Bis zum Januar dieses Jahres trainierte der 52-Jährige noch den KFC Uerdingen, bei dem er nach nur 21 Spielen trotz guter Ergebnisse in der 3. Liga den Hut nehmen musste. Als Spieler selbst stand er damals für den FV Bad Honnef und den FV Rheinbrohl auf dem Platz.

    Bisherige Bilanz:

    0:0 – denn noch nie standen sich beide Teams in einem Meisterschafts- oder Pokalspiel gegenüber.

    Die Partie in den Medien:

    Anpfiff der Partie am Freitag ist um 19:00 Uhr im Sportpark Höhenberg. Die Begegnung wird live bei Magenta Sport zu sehen sein. Außerdem werden die Anhänger der Viktoria über Facebook, Instagram, Twitter und YouTube auf dem Laufenden gehalten. Live dabei sind auch die Hörer von Radio Viktoria. Das Vereinsradio der Höhenberger ist über den Webplayer auf der Homepage der Viktoria zu empfangen.

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  • Bernard Kyere im Interview

    Für Bernard Kyere begann die aktuelle Saison unglücklich. Bereits im zweiten Saisonspiel gegen den Chemnitzer FC zog sich der Neuzugang einen Adduktoren-Abriss im rechten Oberschenkel zu. Aktuell schindet sich der Innenverteidiger für sein Comeback. Wir haben die Gelegenheit genutzt, um mit dem 24-Jährigen über den aktuellen Stand seiner Verletzung zu sprechen.

    Herr Kyere, gleich im zweiten Saisonspiel haben Sie sich einen Adduktoren-Abriss zugezogen. Wie ging es in den Wochen danach weiter?

    Bernard Kyere: „Nach der Diagnose wurde ich gefragt, ob die Verletzung konserativ oder mittels einer Operation behandelt werden soll. Ich habe mich nach ausführlicher Beratung für die OP entschieden. Das ging recht schnell. Nach vier Wochen konnte ich ohne Krücken gehen und durfte in der Physiotherapie die Belastung steigern. Ich konnte aber natürlich noch nicht alles machen, sondern in erster Linie nur mit dem Oberkörper arbeiten. Nach sechs Wochen durfte ich dann mit Dehnungen beginnen. Dann wurde nach und nach geschaut, was möglich ist. Mitte Oktober war ich erstmals wieder auf dem Platz und habe mit Läufen und der Ballarbeit begonnen.“

    Nach der Verletzung konnte man von einer zehn- bis zwölfwöchigen Pause ausgehen. Können die Viktoria-Fans auf eine Rückkehr in den nächsten Wochen hoffen?

    Kyere: „Das ist auf jeden Fall der Plan. Ich möchte in den nächsten Wochen so richtig wieder ins Mannschafttraining einsteigen. Das soll in spätestens drei Wochen der Fall sein.“

    Wie schwer fällt es Ihnen, die Spiele der Mannschaft aktuell von der Tribüne aus zu verfolgen?

    Kyere: „Ich denke, das ist als Sportler immer schwer. Wenn man selbst nicht helfen und nicht seinen Beitrag zum Erfolg leisten kann, tut das schon ein bisschen weh. Aber ich kann mir die Spiele unserer Mannschaft trotzdem gut anschauen, denn wir spielen einen guten und attraktiven Fußball.“

    Die Viktoria spielt bisher eine respektable Saison. Wie schätzen Sie die Leistungen Ihrer Teamkollegen ein?

    Kyere: „Ich finde es schon enorm, was die Mannschaft zeigt. Gerade bei unseren Siegen kann man ja sagen, dass wir die Spiele sehr verdient und nicht mit Glück gewonnen haben. Wir haben einige Gegner dominiert und dann zu Recht gewonnen. Ich sehe jeden Tag, wie motiviert die Mannschaft ist. Sie ist mental gut drauf und wird ganz sicher noch für die eine oder andere positive Überraschung sorgen.“

    Was glauben Sie: Welche Rolle kann Viktoria Köln in dieser Spielzeit in der 3. Liga spielen?

    Kyere: „Wir wollen auf jeden Fall so schnell wie möglich den Klassenerhalt sichern. Wenn ich sehe, welche Qualität wir besitzen, sollte das aber kein Problem sein. Alles andere kann man sehen, wenn wir genügend Punkte gesammelt haben.“

    Am 25. Oktober ist der 1. FC Magdeburg in Höhenberg zu Gast. Wie schätzen Sie die Mannschaft aus Sachsen-Anhalt ein?

    Kyere: „Ich kenne ja ein paar Jungs aus dem Team. Mit Dominik Ernst, Leon Bell Bell und Manfred Osei Kwadwo habe ich schon in einer Mannschaft gespielt. Ich finde, Magdeburg agiert mit einer guten Grundordnung. Als Absteiger aus der 2. Liga bringt die Mannschaft eine Menge Qualität mit. Ich denke aber, wir müssen uns trotzdem nicht vor dem FCM verstecken.“

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