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  • Kurzes Verschnaufen und dann Magdeburg

    Am 25. Oktober trifft Viktoria Köln im Sportpark Höhenberg auf den 1. FC Magdeburg. Anpfiff der Partie ist im 19.00 Uhr. Die Gäste aus Sachsen-Anhalt haben die größere Verschnaufpause vor der Partie. Denn der FCM spielte bereits am Samstag, während der Drittliga-Aufsteiger aus Höhenberg erst am Montagabend beim SV Meppen antrat.

    Allerdings unterlag Magdeburg im Heimspiel gegen den F.C. Hansa Rostock mit 0:1 (0:1). Damit rutschte das Team in der Drittliga-Tabelle auf den elften Rang ab. Und das ist durchaus überraschend, schließlich galt das Team aus der Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts vor der Saison als klarer Kandidat für den Aufstieg.

    „In der 3. Liga gewinnt meistens die Mannschaft, die in Führung geht“, sagte FCM-Coach Stefan Krämer nach dem Spiel. „Dann kriegen wir, ähnlich wie gegen Duisburg, mit der ersten Aktion des Gegners einen Gegentreffer. Das ist der Mannschaft dann bis zur Halbzeit in den Klamotten hängengeblieben. Dann sind wir nicht so gut reingekommen in die zweite Halbzeit. Und hinten heraus haben uns ein bisschen die Mittel gefehlt.“

    Für die Viktoria lief es beim 1:1 in Meppen etwas besser. Allerdings war auch Pavel Dotchev mit der Leistung seines Teams nicht durchweg zufrieden. „Man musste kein Fachmann sein, um heute zu erkennen, dass wir einen glücklichen Punkt aus Meppen entführt haben. Wir haben sehr lethargisch angefangen. Wir haben die erste Halbzeit komplett verschlafen und zu wenig Emotionen entwickelt“, so der Viktoria-Cheftrainer nach dem Spiel kritisch.

    Dazu komme das Problem, dass die Viktoria frühe Gegentore kassiere. Dotchev: „Nach dem Seitenwechsel hatten wir dann aber eine gute Phase. Die Mannschaft hat mehr Emotionen gezeigt. Das Spiel war offen. Das 1:1 war dann psychologisch sehr wichtig. Aber danach haben wir angefangen, das Spiel zu verwalten. Wir hätten bis zum Schluss aktiv bleiben müssen. Dann hätten wir vielleicht die Chance gehabt, heute zu gewinnen. Aber das wäre des Guten zu viel gewesen.“

    Viktoria – Das V steht für Vussball!

    Eintrittskarten für das Viktoria-Heimspiel gegen Magdeburg sind im Online-Ticketshop, in der Geschäftsstelle am Stadion und in den bekannten Vorverkaufsstellen (bitte beachten Sie die jeweiligen Öffnungszeiten) erhältlich.

  • Viktoria punktet in Meppen

    Der FC Viktoria Köln hat beim Auswärtsspiel in Meppen ein 1:1 erkämpft. Vor 6.731 Zuschauern in der Hänsch-Arena dominierte der heimische SVM in der ersten Hälfte deutlich und lag verdient mit 1:0 in Führung. In den zweiten 45 Minuten drehten die Höhenberger auf, sodass der Ausgleich gelang. In einer dramatischen Schlussphase hatte der SV Meppen mehrmals gute Chancen auf den Siegtreffer. Doch es blieb in der hart umkämpften Montags-Partie beim Unentschieden.

    Cheftrainer Pavel Dotchev hatte kurzfristig Personalsorgen. Nach einer Verletzung von Fabian Holthaus setzte er in der Abwehr auf Patrick Koronkiewicz, Dario De Vita, Lars Dietz und Marcel Gottschling. Auf der Sechserposition bot er Mart Ristl und Hamza Saghiri auf. Im Mittelfeld sollten Simon Handle, Mike Wunderlich und Kevin Holzweiler für offensiven Fußball sorgen. Im Sturm war Top-Stürmer Albert Bunjaku dabei. Daniel Mesenhöler hütete das Kölner Tor.

    Meppen, von der Aufstellung her sehr kompakt stehend, begann recht aggressiv. In den ersten Minuten erspielte sich die Mannschaft von Trainer Christian Neidhart ein optisches Übergewicht – jedoch ohne zunächst zu klaren Möglichkeiten zu kommen. In der neunten Minute attackierten die Höhenberger erstmals das Meppener Gehäuse. Bunjaku bekam allerdings sechs Meter vor dem Kasten nicht mehr genug Druck hinter den Ball, sodass die Chance verpuffte.

    In der 11. Minute stand Meppens Steffen Puttkammer nach einem Freistoß der Emsländer plötzlich zentral vor dem Tor frei und schob den Ball mit dem rechten Fuß gekonnt am Mesenhöler vorbei zur 1:0-Führung ins Netz. Nur 60 Sekunden später setzte sich Gottschling gegen mehrere Gegenspieler durch und legte den Ball für Wunderlich auf, der mit seinem Flachschuss aus 18 Metern an Erik Domaschke scheiterte. In der 19. Minute klärte die Meppener Abwehr nach Wunderlich-Freistoß mit vereinten Kräften gegen Bunjaku.

    In der Abwehr – gerade auch bei Standardsituationen – wirkten die Höhenberger weiterhin anfällig. Nach einem Eckball von der rechten Seite scheiterte Thilo Leugers aus kurzer Distanz mit einem Kopfball. Die Kölner konnten sich in der Folge nur selten befreien. Es dauerte bis zur 35. Minute, ehe Bunjaku wieder eine Chance bekam. Doch sein Linksschuss aus 16  Metern wurde von einem Meppener Abwehrbein abgeblockt. Vier Minuten später probierte es Handle von der halblinken Seite, doch sein Rechtsschuss streifte rechts am Tor vorbei. Dann ging es in die Pause.

    Viktoria-Chefcoach Pavel Dotchev schickte seine Startelf ohne Wechsel in die zweiten 45 Minuten. Offensichtlich hatte er die passenden Worte in der Kabine gefunden, denn seine Mannschaft  wirkte jetzt entschlossener. In der 51. Minute passte Holzweiler in den Strafraum auf Wunderlich, der mit seinem Rechtsschuss aus acht Metern an Domaschke scheiterte. Vier Minuten später versuchte es Holzweiler mit einem Linksschuss, doch Meppens Torhüter war erneut zur Stelle.

    Die Gastgeber waren in dieser Phase in erster Linie nach Standardsituationen gefährlich, wie in der 60. Minute: Da musste Handle nach einer Ecke und einem Kopfball vom SV Meppen auf der Linie retten. In der 65. Minute hatte Bunjaku allein vor dem Meppener Kasten die Riesenchance zum Ausgleich. Nur 60 Sekunden später ging Wunderlich von der linken Seite auf das Tor zu und verwandelte den Ball mit dem rechten Fuß zum verdienten Ausgleich – 1:1!

    In der 68. Minute rettete nach Gottschling-Kopfball der Pfosten für Meppen, da wäre die Führung für die Viktoria möglich gewesen. In der 71. Minute landete das runde Leder nach einer Aktion von Holzweiler im Tor der Emsländer, doch Schiedsrichterin Katrin Rafalski hatte zuvor ein Foulspiel gesehen. Sie erkannte den Treffer nicht an – eine Fehlentscheidung. In der 76. Minute hatte dann aber der eingewechselte Julius Düker für den SVM eine gute Kopfballgelegenheit. Doch der Ball ging rechts neben das Tor.

    In der 83. Minute zeigte Mesenhöler eine Glanztat, klärte mit dem linken Fuß gegen den einschussbereiten René Guder. Der SV Meppen hatte danach sogar noch zwei weitere klare Torchancen, nutzte sie aber nicht. So sprach Viktoria-Coach Pavel Dotchev nach der Partie auch von einem „glücklichen Punktgewinn“. Er ergänzte: „Mehr als das wäre heute bei unserer Leistung einfach zu viel des Guten gewesen. Meppen hätte den Sieg eher verdient gehabt.“

    Tore: 1:0 Steffen Puttkammer (11.), 1:1 Mike Wunderlich (66.)

    Aufstellung: Daniel Mesenhöler – Patrick Koronkiewicz, Dario De Vita, Lars Dietz, Marcel Gottschling – Mart Ristl, Hamza Saghiri (70. Kai Klefisch) – Simon Handle (88. Dominik Lanius), Mike Wunderlich, Kevin Holzweiler (78. Suheyel Najar) – Albert Bunjaku

    Gelbe Karten:

    SV Meppen: Deniz Undav (30.), Steffen Puttkammer (49.)

    FC Viktoria Köln: Lars Dietz (10.), Marcel Gottschling (52.), Hamza Saghiri (62.)

    Zuschauer: 6.731

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  • Spiel live bei Magenta Sport und Radio Viktoria

    Heute Abend steht für Viktoria Köln das Auswärtsspiel beim SV Meppen auf dem Programm. Wer nicht live vor Ort dabei sein kann, hat die Möglichkeit, sich das Spiel bei Magenta Sport anzuschauen. Die Sendung beginnt um 18.45 Uhr. Moderator ist Cedric Pick, der zu Beginn der Übertragung Marcus Steegmann, den Sportlichen Leiter der Viktoria, vor der Kamera begrüßen wird. Kommentator der Partie ist Gari Paubandt.

    Wer nicht die Möglichkeit hat, das Spiel auf Magenta Sport zu verfolgen, kann mit Radio Viktoria live dabei sein. Hier werden Elena Schiarizza und Marlon Hammoudeh die Hörer ab 18.45 Uhr live aus der Hänsch-Arena begrüßen. Auch das Kommentatoren-Team der Viktoria hat einen Gesprächspartner eingeladen. Innenverteidiger Tobias Willers, aktuell gesperrt, wird zwischendurch seine Einschätzung zum Spiel abgeben.

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  • Neues aus dem Verein

    Hier sind wieder ein paar Kurznachrichten und wissenswerte Informationen rund um Viktoria Köln.

    Viktoria II:  Eine tolle Vorstellung zeigte am Sonntag die zweite Herrenmannschaft der Viktoria in der Landesliga (Staffel I). Das Team von Trainer Özkan Turp gewann bei der SG Köln-Worringen mit 5:1 (3:0). Dabei lief es von Beginn an rund: Timo Hölscher gelang bereits in der 4. Minute die 1:0-Führung für die Höhenberger. Joannis Varnas sorgte mit einem Doppelschlag (10. und 21.) noch in der ersten Hälfte für klare Verhältnisse. In der 56. Minute erhöhte Mouhaymen Rachdi sogar auf 4:0. Zwar glückte Telmo Pires Teixeira der Anschlusstreffer zum 1:4 (80.), doch Tugra Mercan stellte schließlich den alten Abstand wieder her (90. + 2).

    Trauer: Mit Hubert Makel ist ein früherer Weggefährte von uns gegangen. Er ist in der Nacht auf den 29. September nach langer, schwerer Krankheit im Alter von 74 Jahren verstorben. Der frühere Erst- und Zweitliga-Schlussmann von Bayer Leverkusen beendete im Sommer 1981 seine Profikarriere. Später zog es ihn zurück zum SC Brück, seinem Heimatverein. Hier war er viele Jahre als Torwarttrainer für den Verein tätig. Der SC Brück fusionierte später mit der Viktoria zum SCB Preußen Köln. Im Jahr 2010 entstand hieraus als Nachfolgeverein der FC Viktoria Köln 1904.

    U 19: Der FC Viktoria Köln ist in der A-Junioren-Bundesliga nach der 1:3-Niederlage in Bochum auf den zwölften Tabellenplatz zurückgefallen. Deshalb müssen im nächsten Heimspiel unbedingt Punkte her. Dieses findet am Sonntag, den 27. Oktober, um 11.00 Uhr im Stadion Merianstraße in Köln-Chorweiler statt. Zu Gast ist dann der Wuppertaler SV, der in der aktuellen Bundesliga-Tabelle Rang zehn einnimmt und nur einen Zähler vor der Viktoria liegt. Eintrittskarten für die Partie gibt es an der Tageskasse.

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  • U 19: Unnötige Niederlage in Bochum

    Der FC Viktoria Köln muss sich in der A-Junioren-Bundesliga dem VfL Bochum geschlagen geben. Die Mannschaft von Trainer Jürgen Kohler unterlag am Samstag beim Auswärtsspiel mit 1:3 (0:3).

    Die Niederlage war unnötig. Denn die Höhenberger waren in der Anfangsphase die überlegene Mannschaft. Für die Tore war jedoch zunächst Bochum zuständig. In der 21. Minute traf Moritz Römling zur VfL-Führung. In der 33. Minute erhöhte Julian Schmidt auf 2:0 für die Gastgeber. Mit dem Pausenpfiff beförderte Luis Hartwig das runde Leder sogar zum 3:0 über die Linie (45. + 2). Damit lag der FC Viktoria zur Halbzeitpause deutlich zurück.

    Nachdem Selim Ajkic zwei Minuten nach dem Seitenwechsel für den 1:3-Anschlusstreffer gesorgt hatte, keimte bei den Kölnern allerdings Hoffnung auf. Die Mannschaft aus Höhenberg spielte mutig nach vorn, belohnte sich aber nicht. Denn das Team um Kapitän Felix Strauß ließ beste Möglichkeiten aus. Bochum hatte nur noch eine gute Gelegenheit, traf mit einem Freistoß den Pfosten. Insgesamt bestimmten die Kölner aber eindeutig das Spielgeschehen.

    „Wir haben uns heute selbst geschlagen haben“, ärgerte sich Weltmeister Jürgen Kohler hinterher. „Wir haben einfache Fehler gemacht und einfache Gegentore bekommen. Dafür sind wir bestraft worden. Es ist dann natürlich schwer, den Rückstand aufzuholen. Die Mannschaft hat sich gegen die Niederlage gestemmt und in der zweiten Halbzeit einen guten Charakter gezeigt. Aber wir müssen einfach besser verteidigen und unsere Chancen nutzen.“

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  • Fanfahrt nach München

    Am 21. Oktober ist der FC Viktoria Köln beim SV Meppen zu Gast. Und unsere Mannschaft freut sich darüber, dass es wieder einen Fanbus geben wird, um unser Team im Emsland zu unterstützen.

    Eine weitere Auswärtsfahrt folgt am 2. November. Dann geht es für die Viktoria ins Stadion an der Grünwalder Straße nach München. Auch zur Partie bei 1860 gibt es eine Fanfahrt, zu der sich die Viktoria-Anhänger anmelden können.

    Daten für den 2. November:

    TSV 1860 München vs. Viktoria Köln

    Treffpunkt: 2.30 Uhr – Sportpark Höhenberg

    Abfahrt: 3.00 Uhr – Sportpark Höhenberg

    Anpfiff: 14.00 Uhr, Stadion an der Grünwalder Straße, München

    Busfahrt/Preis:

    Preis pro Person 50 €

    Anmeldungen sind ab dem 23. Oktober 2019 verbindlich, danach gilt die Buszusage als fest. Sie wird dann auf jeden Fall in Rechnung gestellt (oder es wird eine Ersatzperson besorgt).

    Anmeldungen für die Busfahrt sind bei unserer Fanbeauftragen Heike Weißweiler oder beim Heimspiel gegen Magdeburg am Fanstand möglich.

    Eintrittskarten für die Partie in München sind aktuell in der Geschäftsstelle im Sportpark Höhenberg oder beim nächsten Heimspiel gegen Magdeburg am Fanstand (Südtribüne) erhältlich. Wir möchten darauf hinweisen, dass es vor Ort in München keine Tickets für Gästefans geben wird.

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  • Radio Viktoria vor Drittliga-Premiere

    Der FC Viktoria Köln baut sein Medienangebot aus. Nachdem der Drittligist seine Online-, Social-Media- und Bewegtbild-Aktivitäten nach dem Aufstieg in die 3. Liga bereits deutlich erhöht hat, dürfen sich die Fans zukünftig mit Radio Viktoria auf einen weiteren Service freuen.

    Radio Viktoria berichtet ab sofort live von allen Drittliga-Partien der rechtsrheinischen Kicker und versorgt die Hörer kostenlos mit brandaktuellen und emotionalen Informationen. Der Audio-Stream ist über einen Webplayer verfügbar, den die Fußballfans auf der Internetseite der Viktoria finden.

    „Wir freuen uns sehr über dieses zusätzliche Angebot für unsere Anhänger“, sagt Eric Bock, Geschäftsführer der FC Viktoria Köln 1904 Spielbetriebs GmbH. „Darüber hinaus bietet Radio Viktoria unseren Partnern gute Möglichkeiten, um sich auf sehr emotionale Art und Weise zu präsentieren.“

    Möglich macht das die Technologie von mycrocast aus Magdeburg. Denn die urheberrechtlich geschützte Software zum Live-Audio-Streaming glänzt durch eine herausragende Übertragungsqualität. Außerdem lassen sich werbliche Inhalte unkompliziert und zielgruppenorientiert ausspielen.

    „Nachdem wir zunächst Erfahrungen in anderen Sportarten gesammelt haben, ist der FC Viktoria Köln unser erster Partner im deutschen Profifußball“, sagt Marcel Heße, Geschäftsführer der mycrocast GmbH. „Beginnend mit dem Spiel in Meppen hat jeder Viktoria-Fan die Möglichkeit, live bei allen Spielen dabei zu sein.“

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  • Gegnercheck: Mit Wunderlich nach Meppen

    Die Länderspielpause ist vorüber: Für die Viktoria steht das nächste Pflichtspiel auf dem Programm. Am Montagabend sind die Höhenberger beim SV Meppen zu Gast. Mit dabei sein werden dann auch wieder der Viktoria-Kapitän Mike Wunderlich und Torhüter Daniel Mesenhöler. Beide stehen nach ihren Verletzungen wieder zur Verfügung.

    Die aktuelle Lage:

    In der Länderspielpause testeten die Meppener – genau wie die Viktoria – gegen den 1.FC Köln. Allerdings gegen die U 21 vom FC. Nach 90 Minuten konnte Meppen das Spiel mit 3:1 für sich entscheiden. Das letzte Drittliga-Spiel am 5. Oktober gegen den F.C. Hansa Rostock ging allerdings verloren. 2:1 mussten sich die Emsländer bei der Kogge geschlagen geben. Drei Tage davor konnten die Meppener im Nachholspiel mit 3:1 beim MSV Duisburg gewinnen. So steht die Mannschaft von Cheftrainer Christian Neidhart aktuell mit vier Siegen, zwei Unentschieden und fünf Niederlagen auf dem 13. Tabellenplatz der 3. Liga.

    Die personelle Situation:

    Insgesamt hat der Kader des SV Meppen mit 26 Spielern eine normale Größe. Mit Willi Evseev (vom F.C. Hansa Rostock) und Julius Düker (vorher SC Paderborn) hat sich der Verein beispielsweise für die Saison mit Spielern verstärkt, die schon in höheren Ligen gespielt haben. Mit Nick Proschwitz (nach Braunschweig) und Nico Granatowski (zum VfL Osnabrück) haben die Emsländer aber auch Spieler verloren, die vorher zur Stammformation gehörten.

    Spieler im Fokus – Erik Domaschke:

    Torhüter Erik Domaschke steht bereits seit dem Jahr 2017 beim SV Meppen zwischen den Pfosten. Für die Meppener bestritt er bisher 78 Spiele in der 3. Liga und vier Partien im Pokal. Und auch in dieser Saison stand er bislang an allen elf Spieltagen im Kasten. Bevor er nach Meppen wechselte, hatte der heute 33-Jährige unter anderem bei Rot-Weiß Erfurt, RB Leipzig, Wehen Wiesbaden und Bayer Leverkusen einen Vertrag.

    Der Trainer:

    Seit Juli 2013 ist Cheftrainer Christian Neidhart in Meppen im Amt. Der 51-Jährige, früher selbst Spieler beim VfL Osnabrück, dem VfB Oldenburg und dem BV Cloppenburg, ist mittlerweile gar nicht mehr bei den Norddeutschen wegzudenken. Denn er steht bereits seit 242 Punktspielen an der Seitenlinie des SV Meppen. Neben Trainer Christian gibt es einen weiteren Fußballer in der Neidhart-Familie: Sohn Nico. Der spielt allerdings beim Ligakonkurrenten F.C. Hansa Rostock. 

    Bisherige Bilanz:

    Die Partie zwischen dem SV Meppen und Viktoria Köln am Montagabend ist eine echte Premiere. Noch nie standen sich beide Teams in einem Meisterschafts- oder Pokalspiel gegenüber.

    Die Partie in den Medien: 

    Anpfiff der Partie am Montag ist um 19:00 Uhr in der Hänsch Arena. Die Begegnung wird live bei Magenta Sport zu sehen sein. Außerdem werden die Anhänger der Viktoria über Facebook, Instagram, Twitter und YouTube auf dem Laufenden gehalten. Live dabei sind auch die Hörer von Radio Viktoria. Das Vereinsradio der Höhenberger ist über den Webplayer auf der Homepage von Viktoria Köln zu empfangen. Viktoria – Das V steht für Vussball! Eintrittskarten für die nächsten Heimspiele der Viktoria sind im Online-Ticketshop, in der Geschäftsstelle am Stadion und in den bekannten Vorverkaufsstellen (bitte beachten Sie die jeweiligen Öffnungszeiten) erhältlich.

  • Vor Meppen: Dotchev hofft auf neue Serie

    Endlich wieder Drittliga-Fußball: Am Montag geht es für den FC Viktoria Köln zum SV Meppen.

    Zwar waren die letzten Resultate beider Teams in der 3. Liga durchwachsen (Meppen unterlag am 11. Spieltag mit 1:2 beim F.C. Hansa Rostock; Viktoria erreichte ein 2:2 gegen den SV Waldhof Mannheim), doch dafür wollten sich die Kontrahenten während der Länderspielpause in Testspielen neue Motivation ergattern. Im Fall von Meppen ging die Rechnung auf. Die Emsländer gewannen am 10. Oktober gegen den 1. FC Köln II (Regionalliga West) mit 3:1. Beim Spiel in Wietmarschen erzielte René Guder alle drei Treffer für den SVM. „Wir hätten sogar ein, zwei Tore mehr machen können“, lobte Trainer Christian Neidhart seine Mannschaft hinterher.

    Nicht so fröhlich war Viktoria-Coach Pavel Dotchev an diesem Abend. Denn die Höhenberger unterlagen gegen die Bundesligamannschaft vom 1. FC Köln mit 0:6 (Halbzeit 0:4). Den 54-Jährigen ärgerte es, dass sein Team vor fast 5.000 Zuschauern ein schlechtes Spiel ablieferte. „Das habe ich mir anders vorgestellt und gewünscht“, sagte er hinterher.

    Am 15. Oktober folgte in Köln-Neubrück ein weiterer Test gegen die zweite Mannschaft der Viktoria. Dieser endete mit 5:1 (1:0) für das Drittliga-Team. Dabei zeigte sich die Dotchev-Elf spielerisch verbessert. „Für mich war am Wichtigsten, dass Spieler wie Daniel Mesenhöler, Mike Wunderlich, Kevin Holzweiler und Steffen Lang durchspielen konnten. Insofern war das ein guter Test für uns“, so Dotchev hinterher.

    Das Auswärtsspiel am Montagabend in Meppen wird aus Sicht des Viktoria-Cheftrainers nicht einfach. „Das ist eine spielerisch sehr starke Mannschaft, die einige Spieler dabei hat, die schon höherklassig gespielt haben. Ich würde sie vom Kaliber und der Spielweise her ein wenig mit Waldhof Mannheim vergleichen“, warnt Dotchev. Der Viktoria-Cheftrainer fährt fort:  „Ich denke, dass es ein schweres Spiel wird. Aber wir brauchen jetzt wieder ein paar Punkte. Wir haben in der 3. Liga gegen Zwickau verloren. Danach haben wir zu Hause gegen Waldhof nur unentschieden gespielt. Deshalb sind jetzt Erfolgserlebnisse wichtig. Am besten wäre es, jetzt wieder eine Serie zu starten.“

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  • Dotchev-Team gewinnt Testspiel mit 5:1

    Der FC Viktoria Köln hat das Testspiel gegen die zweite Mannschaft am Dienstag gewonnen. Die Drittliga-Mannschaft setzte sich in Köln-Neubrück mit 5:1 (1:0) gegen die Landesliga-Formation durch. Wichtig für Cheftrainer Pavel Dotchev: Zuletzt verletzte oder angeschlagene Spieler wie Stammkeeper Daniel Mesenhöler, Kapitän Mike Wunderlich oder Kevin Holzweiler konnten 90 Minuten durchspielen.

    Dabei zeigte das Dotchev-Team schon in der ersten Halbzeit eine starke Leistung. Allein mit der Treffsicherheit haperte es noch ein wenig. Trotz einiger guter Möglichkeiten dauerte es bis zur 38. Minute, ehe der Drittliga-Mannschaft die Führung gelang. André Dej sorgte mit einem feinen Heber schließlich für den einzigen Treffer vor der Pause.    

    In den zweiten 45 Minuten sollten mehr Tore fallen. Nachdem Ernesto Carratala Jimenez noch an der Latte scheiterte (53.), war es wieder Dej, der in der 57. Minute mit einem 16-Meter-Schuss auf 2:0 erhöhte. In der 75. Minute traf Timo Hölscher aus kurzer Distanz zum 3:0. Zehn Minuten vor dem Ende war es dann Mike Wunderlich, der sich nach einer herrlichen Direktabnahme mit dem 4:0 belohnte. Der Kapitän war jetzt so richtig auf Betriebstemperatur gekommen. Denn in der 86. Minute sorgte er mit einem wunderschönen Heber aus 18 Metern sogar für das 5:0.

    Die zweite Mannschaft der Viktoria, die vor allem in der ersten Hälfte eine sehr ordentliche Leistung gezeigt hatte, durfte am Ende auch jubeln: In der 87. Minute traf Ervin Spahiu per Foulelfmeter zum 1:5.

    Mike Wunderlich war mit seiner Rückkehr ins Team sehr zufrieden. „Solche Spiele sind gut, um wieder in den Rhythmus zu kommen und um sich die Kraft wiederzuholen. Ich bin froh, dass ich verletzungsfrei geblieben bin. Wenn man dann noch zwei Tore macht, freut man sich natürlich und bekommt ein gutes Gefühl und Selbstvertrauen“, so der Kapitän des Drittligisten nach der Partie.

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