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  • In Straelen gemeinsam alles geben

    Für die Viktorianer geht die letzte Auswärtsfahrt der Saison nach Straelen. Der Tabellenführer trifft dort auf den abstiegsbedrohten 15. der Regionalliga. Doch ein Selbstläufer wird das Spiel ganz sicher nicht. Straelen will nach der deutlichen 2:9-Niederlage des vergangenen Spieltags am kommenden Wochenende vor den heimischen Fans antworten und ein anderes Gesicht zeigen. Auch im Hinspiel gegen die Viktoria hat der SVS eine gute Leistung abrufen können und nahm einen Punkt aus Höhenberg mit. Die Viktorianer können am Samstag jede Unterstützung gut gebrauchen!

    Form

    Das 2:9 gegen den Nachwuchs des BVB wirft natürlich einen großen Schatten über die Formkurve der Gastgeber. Der 2:0-Heimsieg gegen Alemannia Aachen in der Woche zuvor wird davon verdeckt. Allerdings ist auch festzuhalten, dass der Erfolg gegen die Alemannia bislang der einzige Sieg in 2019 war. Auch aufgrund dieser sportlichen Talfahrt steht nun die ehemalige Trainerin der U17-Viktorianer, Inka Grings, an der Seitenlinie in Straelen.

    Bei der Viktoria war die Ausbeute der vergangenen Wochen zu durchwachsen, um sich entscheidend an der Tabellenspitze abzusetzen. Dennoch ist sie seit vier Wochen ungeschlagen und kann nun den ersten Matchball aus eigener Kraft verwandeln. Zuletzt trennte sie sich von Verl mit 1:1 unentschieden.

    Hinspiel

    Erst einmal trafen beide Clubs in der Regionalliga aufeinander. Das Duell in der Hinrunde endete mit einem 2:2. Lang (12.) und Holzweiler (13.) brachten die Viktorianer früh in Führung. Straelen kam allerdings durch ihren Top-Torschützen Terada (32. & 54.) zurück und holten dadurch einen Punkt.

    Schiedsrichter

    Martin Tietze leitet das Spiel am Samstag. Für den Schiedsrichter aus Bornheim neigt sich seine erste Regionalliga-Saison allmählich dem Ende entgegen. Bislang war er in sieben Spielen im Einsatz. Eine Begegnung der Viktoria hat er noch nicht geleitet. Straelen hingegen trat schon zweimal unter ihm an und blieb in beiden Partien ungeschlagen. Gegen Wiedenbrück wurde mit 1:0 gewonnen und in Kaan-Marienborn holte die Mannschaft ein 1:1.

    Angepfiffen wird das Spiel am kommenden Samstag um 14 Uhr. Es findet in Straelen im Stadion Römerstraße statt. Mit einem Sieg können sich die Viktorianer am vorletzten Spieltag für die harte Arbeit belohnen und ihr Ziel erreichen.

    Viktoria – Das V steht für Vussball!

  • U19 hat erstes Endspiel, U17 siegt in Pesch

    Nur noch ein Sieg trennt die U19-Viktorianer vom Aufstieg in die Bundesliga. Durch einen 4:1-Heimerfolg über Troisdorf ist die Mannschaft von Cheftrainer Jürgen Kohler ihrem großen Ziel wieder ein Stück nähergekommen und kann schon am kommenden Samstag, vier Spiele vor Saisonende, alles entscheiden.

    Weiterhin bleiben die Viktorianer ungeschlagen an der Spitze der Mittelrheinliga. Auch beim 4:1-Sieg gegen Troisdorf ließen sie nichts anbrennen: „Wir haben das Spiel verdient gewonnen“, berichtete Kohler. „Auch in der Höhe geht das in Ordnung.“ Pajaziti eröffnete in der 23. Minute mit dem 1:0, Kapitän Hölscher legte wenig später nach (29.).

    Auch nach dem Seitenwechsel waren die Viktorianer überlegen und erhöhten durch Bird auf 3:0 (54.). Zwischenzeitlich kamen die Gäste aus Troisdorf durch einen Treffer vom Camara nochmal heran (63.), aber der Heimsieg war nicht mehr in Gefahr. Kurz vor dem Schlusspfiff setzte Hölscher mit seinem zweiten Treffer den 4:1-Schlusspunkt (88.). Ganz zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft war Trainer Jürgen Kohler aber nicht: „Die Chancenverwertung hat mich geärgert. Wir haben wieder viele Hundertprozentige nicht ausgenutzt. Da blieben fünf bis sechs klare Chancen liegen.“

    Damit beträgt der Vorsprung der Viktorianer weiterhin zehn Punkte. Mit einem Sieg am kommenden Spieltag, wenn sie samstags ab 14 Uhr bei Hertha Walheim zu Gast ist, wäre der Aufstieg in die Bundesliga besiegelt. Kohler rechnet vor dem Spiel jedoch nicht: „Was so alles sein kann, ist erstmal nebensächlich. Wir treffen auf einen sehr guten Gegner. Walheim ist Sechster, das wird kein Zuckerschlecken!“.

    U17 siegt in Pesch

    Mit 3:1 haben sich die U17-Viktorianer beim FC Pesch durchgesetzt und drei Punkte im Saisonendspurt eingefahren. Damit steht das Team von Cheftrainer Marian Wilhelm weiter auf dem fünften Platz der Mittelrheinliga. „Wir hatten ein paar Probleme, ins Spiel zu kommen. Da waren einige technische Fehler und zu viele Ballverluste drin“, bedauerte Coach Marian Wilhelm nach Abpfiff. „Erst nach dem Seitenwechsel waren wir wirklich gut drin.“

    Nach der torlosen ersten Hälfte setzten die Viktorianer die Halbzeitansprache direkt bestmöglich um und erzielten durch Pala das frühe 1:0 (41.). Doch auch die Hausherren aus Pesch fanden in der Pause ihren Torinstinkt und kamen wenig später durch Selimi zurück (45.). Wilhelm lobte seine Mannschaft: „Trotz des direkten Ausgleichstreffers blieben wir konzentriert. Mit dem Gegentor sind wir gut umgegangen und haben uns nicht aus der Ruhe bringen lassen.“ Die Viktoria hielt den Druck hoch und belohnte sich kurz vor Schluss durch zwei Elfmetertore. Argento (70.) und Pala (74.) verwandelten sicher vom Punkt.

    Durch den Dreier bleibt der zweite Tabellenplatz weiter in Reichweite. Vier Spieltage vor dem Ende der Saison sind sie davon nur vier Punkte entfernt und können den Abstand durch ein Nachholspiel sogar noch weiter verkürzen. Die Meisterschaft ist allerdings praktisch schon gelaufen, da die Alemannia aus Aachen vorne einsam ihre Kreise dreht.

    Viktoria – Das V steht für Vussball!

  • 1:1 gegen Verl, dennoch Matchball erspielt

    Am Samstag trennten sich die Viktorianer zuhause vom SC Verl mit 1:1 unentschieden und verpassten dabei einen Befreiungsschlag an der Spitze der Regionalliga. Dennoch werden sie am kommenden Wochenende den ersten Matchball in der Hand haben. Gegen Verl brachte Maier die Viktoria mit dem Pausenpfiff in Führung, später glichen die Gäste aus Ostwestfalen aus und nahmen einen Punkt mit.

    Mit Mithilfe der Konkurrenz wäre auch schon an diesem Samstag eine Entscheidung möglich gewesen. Wichtige Voraussetzung dafür war allerdings ein Sieg im Heimspiel gegen den Tabellenachten aus Verl. Daher gingen die Viktorianer von Beginn an hochmotiviert und zielstrebig in die Begegnung. Beinahe direkt mit Erfolg: Nach einem Eckball der Gäste rollte der schnelle Viktoria-Konter, doch Handle verpasste im direkten Duell mit Keeper Brüseke die frühe Führung (8.).

    Nach der ersten Viertelstunde, die hauptsächlich der Viktoria gehörte, wurden auch die Gäste aus Verl aktiver. Es entwickelte sich eine offene Partie, die sich über weite Strecken im Mittelfeld abspielte. Die besseren Torchancen waren aber weiterhin auf Seiten der Viktoria zu notieren: Kreyer setzte einen Schlenzer aus 15 Metern haarscharf drüber (30.) und Willers nickte einen Eckball wenig später nur ans linke Lattenkreuz (32.).

    Führung der Viktoria

    Kurz vor der Pause machte es Maier genauer und köpfte nach einem weiteren gefährlichen Eckball unhaltbar zur Führung der Viktoria ein (45.). Doch beim Stand von 1:0 spielte sich nach dem Seitenwechsel viel zwischen den Strafräumen ab. Nur selten fanden die Höhenberger den Weg in den gegnerischen Sechzehner. Da von den Gästen im zweiten Durchgang ebenfalls offensiv wenig kam, verlor das Spiel viel an Fahrt.

    Durch die Bedeutung des Duells für die Tabelle blieb es aber immer spannend. Noch spannender wurde es dann, als die Gäste aus Ostwestfalen durch ihre erste echte Torchance der zweiten Hälfte ausgleichen konnten. Yildirim wurde über einen Abpraller bedient und versenkte. Da die Kugel noch abgefälscht wurde und Patzler bereits in die andere Ecke unterwegs war, konnte das Leder zum 1:1-Endstand über die Linie kullern (70.).

    Zeitgleich trennten sich Rot-Weiß Oberhausen und Rot-Weiss Essen ebenfalls mit 1:1, sodass die Viktoria in der nächsten Woche beim SV Straelen aus eigener Kraft das große Ziel erreichen kann.

    Viktoria – Das V steht für Vussball!

    Viktoria Köln

    Patzler – Gottschling, Maier, Willers, Lang – Backszat, Saghiri – Holzweiler (82. Koronkiewicz), Wunderlich, Handle (82. Eichmeier) – Kreyer (61. Bunjaku)

    SC Verl

    Brüseke (46. Klante)– Schmik, Schröder, Stöckner, Sansar – Hecker, Liehr, Schöppner, Heinz (76. Kurzen) – Yildirim, Müller (71. Brosowski)

    Zuschauer: 942

    Tore:

    1:0       Stefano Maier (45.)

    1:1       Aygün Yildirim (70.)

  • Die letzten Meter der Saison: Verl kommt zum vorletzten Heimspiel

    Die letzten Meter der Saison liegen vor der Viktoria. Noch drei Spiele stehen an. In jedem der letzten Saisonduelle kann die Entscheidung fallen. Dafür muss die Viktoria aber ihre Hausaufgaben machen und darf auch im Endspurt nicht nachlassen! Am kommenden Samstag trifft sie zuhause auf den aktuellen Tabellenachten, den SC Verl. In Höhenberg geht es um 14 Uhr los.

    Form:

    In den vergangenen Wochen haben die Gäste aus Verl etwas den Faden verloren. Vier der letzten fünf Spiele gingen verloren. Mit drei Niederlagen im Rücken reist das Team von Cheftrainer Guerino Capretti am Wochenende auf die Schäl Sick. Dort trifft es auf hochmotivierte Viktorianer, die nach dem 2:0-Erfolg in Lippstadt das große Ziel vor Augen haben.

    Hinspiel:

    In der Hinrunde endete das Treffen zwischen der Viktoria und dem SC Verl mit einem knappen 3:2-Auswärtserfolg der Mannschaft von Coach Patrick Glöckner. Wunderlich (2) und Derflinger sorgten für die Tore der Viktorianer, die dadurch lange mit 3:1 führten. In Unterzahl kassierten die Viktorianer dann aber in der Nachspielzeit den Anschlusstreffer, wodurch es zum Schluss noch richtig spannend wurde.

    Bilanz:

    Die bisherige Ausbeute der Viktorianer gegen den SC Verl kann sich sehen lassen: Von den 13 Aufeinandertreffen in der Regionalliga West konnte die Viktoria neun für sich entscheiden und ging bisher nur ein einziges Mal unterlegen vom Feld. In Höhenberg verlor sie 2013 in der Nachspielzeit mit 1:2.

    Schiedsrichter:

    Geleitet wird die Begegnung von Felix Weller aus Neunkirchen. Der 23-jährige Schiedsrichter ist in seiner ersten Regionalligasaison und wird am Samstag seinen ersten Besuch in Höhenberg haben. Der Viktoria ist er bislang noch nicht begegnet. Verl hingegen trat schon zweimal unter seiner Leitung an und teilte sich dabei gegen die Nachwuchsteams des 1. FC Köln und von Borussia Mönchengladbach zweimal die Punkte.

    Sonstige Infos:

    Das Duell findet am Samstag ab 14 Uhr im Sportpark Höhenberg statt. Fans der Viktoria finden ihren Stehbereich in Block A auf der Gegengerade. Mitreisende Anhänger des SC Verl verfolgen das Spiel aus Block 6 der Haupttribüne.

    Viktoria – Das V steht für Vussball!

  • Klefisch: „Natürlich freut man sich dann sehr“

    Kai Klefisch kletterte in der Sommerpause aus der U19 in die 1. Mannschaft der Viktoria. Von Cheftrainer Patrick Glöckner bekam er in dieser Spielzeit schon in elf Pflichtspielen die Chance, sich im Herrenbereich zu beweisen. Mit uns sprach er über die Umstellungen in seiner ersten Saison.

    Deine erste Saison in der 1. Mannschaft ist bald vorbei. Wie lief sie für dich?

    Klefisch: „Es ist natürlich etwas ganz anderes als in der Jugend. Das Körperliche und die Spielgeschwindigkeit unterscheiden sich schon stark. Als junger Spieler muss man sich erstmal reinfinden. Für mich persönlich lief es recht gut und ich kam zu meinen Einsätzen. Ich glaube, niemand hätte vorher gedacht, dass es gleich auf so viele Einsätze hinauslaufen würde.“

    Wie wurdest du als Jungspieler in der Mannschaft aufgenommen?

    Klefisch: „Sehr gut! Die Älteren helfen sehr viel. Wenn man Fragen hat, kann man immer zu ihnen gehen und auch das Vertrauen des Trainerteams spüre ich. Das macht es einem sehr leicht, als junger Spieler in die Mannschaft zu finden.“

    Wie läuft das ab, wenn es soweit ist?  

    Klefisch: „Ich habe damals bei der U19 meine Spiele und Trainingseinheiten gemacht und bekam dann die Chance, mich bei der 1. Mannschaft zu zeigen. Man bekommt einen Anruf vom Trainer, oder der U19-Trainer sagt einem Bescheid, dass man da oben mittrainieren soll. Wenn man sich dann gut präsentiert, geht es dort auch weiter.“

    Was ging dir da durch den Kopf, als dieser Anruf kam?

    Klefisch: „Natürlich freut man sich dann sehr. Es ist eine Wertschätzung, die man da bekommt. Man weiß, dass man in der U19 einiges richtig macht. Der Einsatz lohnt sich.“

    Musstest du zum Einstand damals irgendwas machen? Auf dem Mannschaftsabend singen oder so?

    Klefisch: „Nein, auf dem Mannschaftsabend nicht. Eher muss dann mal die Mannschaftskasse gefüllt werden. Wenn man sein erstes Spiel gemacht hat, dann ist man fällig. (lacht)“

    Du hast deinen ersten Einsatz gegen RB Leipzig gemacht. Wie war es, im DFB-Pokal gegen eine große Bundesligamannschaft erste Erfahrungen zu sammeln?

    Klefisch: „Das war natürlich überragend. Ich hätte niemals damit gerechnet, dass ich meinen Einsatz da bekomme. Ich muss sagen, dass ich nervös war, aber sobald ich auf dem Spielfeld stand, haben mich die Mitspieler und die Fans gepusht und es hat eigentlich sich wie ein normales Spiel angefühlt. Es war ein richtig tolles Erlebnis. Die mediale Präsenz und die Größe dieses Spiels waren ganz besonders. Überragend, dass das mein erster Einsatz im Herrenbereich war!“

    Du hast auf dem Platz alles ausblenden können?

    Klefisch: „Das ging. Klar bekommt man mit, wie die Stimmung im Stadion ist. Aber sobald man auf dem Feld ist, blendet man aus, dass es eine besondere Partie ist und konzentriert sich auf das Spiel und gibt sein Bestes.“

    Hast du heute im Training irgendwelche besonderen Aufgaben? Es heißt ja immer, dass der Jüngste zum Beispiel das Wasser tragen muss.

    Klefisch: „Als junger Spieler ist es normal, solche Sachen zu übernehmen: Tor tragen, Wasser tragen, Platzwart und Betreuer unterstützen und so. Das machen die Jüngeren dann, weil – ich sag mal – die Rücken der Älteren etwas angeschlagener sind (lacht). Aber die haben das früher auch gemacht. Irgendwann sind wir dann auch älter und dann ist es auch bei uns vorbei.“

    Du hast vergangenes Jahr die U19 als Kapitän zum FVM-Pokalsieg bei Bayer Leverkusen geführt. Hast du mit deinen ehemaligen Teamkollegen noch Kontakt?

    Klefisch: „Wir sind noch immer in Kontakt. Natürlich weniger als vorher, weil sie ja auch ihre Spiele und Einheiten haben. Aber man sieht sich hier natürlich noch oft und mit manchen hat man auch noch privat Kontakt. Man freut sich immer, wenn man sich trifft. Vor allem auch noch mit der besonderen Verbindung durch den gemeinsamen Pokalsieg. Uns verbindet noch immer eine echte Kameradschaft.“

    Das Mannschaftsziel ist eindeutig, aber was sind deine persönlichen Ziele für die kommenden Monate?
    Klefisch: „Es wäre riesig, wenn ich zum Abschluss der Saison noch ein paar Einsätze bekomme. Ich weiß, dass ich auf meiner Position große Konkurrenz habe, aber ich werde auch weiter in jedem Training Gas geben. In der nächsten Saison möchte ich natürlich als junger Spieler weiter Fuß fassen und mir meine Chancen erkämpfen.“
    Viktoria – Das V steht für Vussball!

  • U19 nähert sich dem Ziel an, U17 gewinnt hoch

    Nur noch wenige Meter trennen die U19 von der Meisterschaft und dem damit verbundenen Aufstieg in die Bundesliga. Durch den 6:1-Sieg der Viktorianer im Heimspiel gegen Wegberg-Beeck kann nun jeder Spieltag die Entscheidung bringen. Fünf Spiele vor Saisonende hat die Mannschaft um Cheftrainer Jürgen Kohler einen Vorsprung von zehn Punkten auf das Verfolgerduo.

    In der Mittelrheinliga bleibt die U19-Viktoria weiter ungeschlagen. Beim Tabellenachten setzte sie sich souverän mit 6:1 durch. Kapitän Timo Hölscher steuerte einen Dreierpack zum Erfolg bei. Nach 15 Minuten stellte er mit seinem ersten Treffer der Partie auf 1:0, bevor Pajaziti Sekunden später schon für klarere Verhältnisse sorgte (16.). Mit einem verdienten 2:0 ging es in die Kabine. Im zweiten Durchgang nutzte die Viktoria ihre Überlegenheit noch besser aus und legte noch mit vier weiteren Treffern nach. Neben Hölscher (55. & 87.) waren auch Bamidele (62.) und Ajkic (78.) für das Team von Trainer Kohler erfolgreich. Wegberg-Beeck konnte zwischenzeitlich durch Karaman auf 1:4 verkürzen.

    Durch den deutlichen Sieg kann schon jetzt theoretisch die Entscheidung bevorstehen. Wenn die Viktoria ihre Hausaufgaben macht und gegen Troisdorf am Sonntag (11 Uhr) gewinnt, braucht sie zum sicheren Aufstieg allerdings auch die Schützenhilfe von anderen Teams: Schlusslicht, SC West Köln, muss gegen Fortuna mindestens einen Punkt holen und Bergisch Gladbach muss als Zwölfter gegen Hennef gewinnen.

    U17 siegt in Brauweiler hoch

    Auch die U17-Viktorianer haben sich in den Osterferien gut erholt und sind mit einem guten Spiel in den Endspurt gestartet. Bei Grün-Weiss Brauweiler siegte die Mannschaft von Trainer Marian Wilhelm mit 4:0 und kletterte zurück auf den fünften Tabellenplatz.

    Eigentlich hätte die Viktoria schon unter der Woche im Einsatz sein sollen, doch das Nachhol-Heimspiel gegen den FV Wiehl musste verschoben werden. So wurde das Auswärtsduell in Brauweiler zum ersten Einsatz nach der Osterpause. Dort brauchten die Viktorianer erst eine Halbzeit, um wieder in den Spielrhythmus zu finden. Erst nach dem Seitenwechsel wurden die Viktorianer beim Tabellenschlusslicht dominanter. „Die Auftritte in beiden Halbzeiten waren unterschiedlich. Wir haben etwas gebraucht. Ich glaube schon, dass die Ferien da auch eine kleine Rolle gespielt haben“, vermutete Trainer Wilhelm nach dem Spiel. „Aber in der zweiten Hälfte haben die Abläufe wieder gestimmt.“

    Hsiao brachte die Viktoria mit seinem 1:0 auf die Siegerstraße (44.), Drndar festigte später die Führung (52.) und Argento schloss mit einem Doppelpack kurz vor Schluss ab (75. & 78.). Trainer Marian Wilhelm lobte die Offensivleistung seiner Mannschaft: „Das waren schöne Tore, die wir sehr gut herausgespielt haben. Dadurch haben wir uns für den insgesamt guten Auftritt belohnt.“

    Durch den 4:0-Erfolg ist die Viktoria nun Fünfter der Mittelrheinliga, kann durch einen Erfolg im Nachholspiel gegen Wiehl aber noch auf den vierten Platz rücken. Doch auch mit einem dortigen Sieg wäre Alemannia Aachen an der Tabellenspitze noch neun Punkte entfernt und in weiter Ferne. Die Vizemeisterschaft und der Nachwuchs von Fortuna Köln sind allerdings mit vier Zählern Abstand noch in Reichweite.

    Viktoria – Das V steht für Vussball!

  • Die Viktoria erkämpft in Lippstadt einen 2:0-Sieg

    Mit großem Einsatz haben sich die Viktorianer in Lippstadt drei Punkte erkämpft. Sie setzten sich gegen den sehr gut aufspielenden Aufsteiger mit 2:0 durch. Mike Wunderlich eröffnete das Spiel in der ersten Halbzeit, Sven Kreyer sorgte mit dem Schlusspfiff für die Entscheidung.

    Nach dem torlosen 0:0 gegen Rot-Weiss Essen wollten die Viktorianer wieder auf die Siegerstraße zurückfinden. Jedoch trafen sie beim SV Lippstadt auf eine hochmotivierte Mannschaft, die sich mit breiter Brust gegen den Tabellenführer stemmte. Das Team von Trainer Daniel Berlinski hatte nach dem verdienten Auswärtssieg gegen den BVB II großen Rückenwind.

    Das zeigte sich auch in der Anfangsphase, in der die Hausherren mehr Spielanteile hatten, aber gegen die Viktoria-Abwehr zu keinen großen Torchancen kamen. Auf den letzten Metern konnten die Höhenberger stets klären. Dennoch gehörte die Anfangsphase spielerisch dem Aufsteiger aus Lippstadt. Erst nach rund einer halben Stunde bekamen die Viktorianer auch in der Offensive Zugriff auf das Spiel und sorgten für die ersten echten Torchancen der Partie. Bunjaku forderte von SVL-Keeper Balkenhoff mit einem Flachschuss eine gute Parade (34.). Momente später scheiterte Handle aus aussichtsreicher Lage, als er in letzter Sekunde abgeblockt wurde (35.).

    Wunderlich vom Punkt zur Führung

    Doch die Viktoria blieb am Ball und belohnte sich schließlich für die Drangphase. Golley wurde im Sechzehner bei einer Drehung gefoult und holte einen Elfmeter heraus. Vom Punkt versenkte Kapitän Mike Wunderlich zum 1:0 (37.).

    Auch nach dem Seitenwechsel hatten die Hausherren aus Lippstadt mehr Spielanteile, setzten das Tor der Viktoria aber weiter nur kaum unter Druck. Mit großem Einsatz verteidigten die Gäste ihre knappe Führung und hatten dabei aber auch Glück, dass Kaiser eine scharfe Hereingabe im Fünfer knapp verpasste (65.).

    Die 2:0-Entscheidung

    Gleichzeitig hätte der eingewechselte Holzweiler auch vorzeitig auf 2:0 erhöhen können, doch Keeper Balkenhoff hatte andere Pläne und parierte den gut platzierten Schlenzer (68.). Erst in der Nachspielzeit konnte die Viktoria gegen hochmotivierte Lippstädter den zweiten Treffer nachlegen, als Kreyer einen Konter zur Entscheidung versenkte.

    Damit haben die Viktorianer die Führung an der Tabellenspitze für zumindest eine Nacht auf sieben Punkte ausgebaut und gehen mit einem Vorsprung in die letzten drei Spiele.

    Viktoria – Das V steht für Vussball!

    SV Lippstadt

    Balkenhoff – Schubert, Langesberg, Lübbers, Brosch – Henneke (77. Kaldewey), Kaiser – Holz, Hoffmeier K. (89. Joswig), Hoffmeier M.– Maiella (46. Andzouana)

    Viktoria Köln

    Patzler – Gottschling, Maier, Willers, Lang – Backszat, Saghiri – Golley (78. Eichmeier), Wunderlich, Handle (66. Holzweiler) – Bunjaku (80. Kreyer)

    Zuschauer: 940

    Tore:

    0:1       Mike Wunderlich (37. FE)

    0:2       Sven Kreyer (90. +3)

  • Vorletztes Auswärtsspiel der Saison – Freitag in Lippstadt

    Das vorletzte Auswärtsspiel der Saison führt die Viktoria am Freitag zum SV Lippstadt. Beim Tabellenzehnten wollen die Viktorianer im Kampf an der Spitze vorlegen und am frühen Freitagabend Punkte sichern. Los geht es um 18 Uhr!

    Form

    Die Ergebnisse der vergangenen Wochen waren für beide Mannschaften eher durchwachsen. In den letzten vier Wochen holte die Viktoria aus vier Spielen sieben Punkte. Zuletzt spielte sie an Ostersonntag zuhause gegen Rot-Weiss Essen 0:0 unentschieden. Lippstadt sammelte im gleichen Zeitraum von vier Wochen ebenfalls sieben Punkte, jedoch war der SV dort fünfmal im Einsatz. Auch die Mannschaft von Cheftrainer Daniel Berlinski tritt am Freitag hochmotiviert an: An Ostern siegte sie beim Nachwuchs von Borussia Dortmund mit 1:0.

    Hinspiel

    Im Hinspiel hatten die Viktorianer gegen einen sehr gut eingestellten Aufsteiger knapp die Nase vorne. Sie siegten durch einen Treffer von Hamza Saghiri (59.) in Höhenberg mit 1:0. Dadurch festigten sie ihre Tabellenführung in der Liga. Auch an diesem Spieltag soll die Spitzenposition unterstrichen werden.

    Bilanz

    Insgesamt dreimal trafen die Viktorianer und der SV Lippstadt in der Regionalliga West bislang aufeinander. Bereits in der Saison 2013/2014 standen sich die beiden Vereine gegenüber. Nach einem 1:1-Unentschieden in Lippstadt siegten die Höhenberger im Rückspiel zuhause mit 2:1. Damit sind sie gegen den SV noch ungeschlagen.

    Sonstiges

    Unter der Leitung von Referee Lukas Sauer treffen beide Teams am Freitag ab 18 Uhr in der Lippstädter Liebelt-Arena aufeinander. Sauer, 30-jähriger Schiedsrichter aus Kamen, hat langjährige Regionalliga-Erfahrung und ist beiden Mannschaften schon oft begegnet. Siebenmal war er bereits bei Partien der Viktoria im Einsatz. Zuletzt setzten sich die Höhenberger dort mit 2:1 zuhause gegen den 1. FC Kaan-Marienborn durch. In Oberliga und Regionalliga leitete der Westfale schon zehn Spiele des SV Lippstadt. Letztmals trennte sich der SVL dabei vom SC Verl mit 1:1.

    Viktoria – Das V steht für Vussball!

  • Torloses Unentschieden gegen RWE – Führung trotzdem ausgebaut

    Auf vier Punkte haben die Viktorianer an Ostersonntag ihren Vorsprung ausgebaut. Trotz des torlosen Unentschiedens gegen Rot-Weiss Essen haben sie ihre Ausgangslage weiter verbessert, da der direkte Verfolger, Rot-Weiß Oberhausen, zeitgleich verlor.

    Nach dem 7:0-Auswärtssieg gegen den TV Herkenrath blieb der Viktoria-Kader unverändert. Doch in dieser Woche war er nicht erfolgreich und ging ohne Treffer vom Feld. Dabei begann das Spiel erneut vielversprechend: Golley bediente erst Lang, dem die Kugel in aussichtsreicher Position über den Schlappen rutschte (5.), dann legte Golley für Backszat ab, der die lange Ecke aus 16 Metern haarscharf verfehlte (23.). Später neutralisierten sich beide Teams aber weitestgehend, sodass sich im ersten Durchgang viel zwischen den Strafräumen abspielte.

    Viktoria im zweiten Durchgang tonangebend

    In Hälfte Zwei übernahmen die Viktorianer deutlich öfter die Kontrolle und drückten auf das Führungstor. Sie wollten im Fernduell mit Oberhausen einen Big-Point einfahren und erhöhten immer weiter die Schlagzahl. Gleich nach dem Seitenwechsel brannte es vor Keeper Heller, doch kein Viktorianer war zur Stelle, um das Gewühl im Fünfer auszunutzen (48.). Auch Backszat hatte aus der Distanz erneut kein Glück und scheiterte am Essener Keeper (61.).

    Mit fortlaufender Spielzeit schien beiden Mannschaften jedoch das heiße Osterwetter zu schaffen zu machen und viel Kraft zu kosten. Obwohl der Siegeswille noch vorhanden war, reichten die Reserven in der Schlussphase nicht mehr, um noch gefährlich vor den Kasten zu kommen. So blieb es schließlich beim torlosen 0:0 zwischen der Viktoria und Rot-Weiss Essen. Ein wichtiger Punkt blieb in Höhenberg.

    Viktoria – Das V steht für Vussball!

    Viktoria Köln

    Patzler – Gottschling, Maier, Willers, Lang (83. Eichmeier) – Backszat – Holzweiler (73. Derflinger), Wunderlich, Golley – Bunjaku, Kreyer (73. Saghiri)

    Rot-Weiss Essen

    Heller – Heber, Korczowski, Becker, Scepanik – Wirtz, Brauer, Lucas (77. Urban), Erwig-Drüppel (85. Cokkosan) – Platzek (77. Grund), Baier

    Zuschauer: 1337

    Tore:

  • An Ostern gegen Essen

    Auch an Ostern rollt in Höhenberg der Ball. Am Sonntag empfangen die Viktorianer den aktuellen Tabellensiebten Rot-Weiss Essen und wollen im Heimspiel den nächsten wichtigen Schritt machen. Präsentiert wird das Duell von unserem Sponsor of the Day, Die Wohnkompanie NRW GmbH.

    Form

    Für beide Clubs waren die vergangenen Wochen etwas durchwachsen. Beide haben in den vergangenen sechs Wochen drei Spiele gewonnen, zwei verloren und einmal die Punkte geteilt. Unmittelbar vor dieser Begegnung spricht die Form allerdings für die Viktoria, die am vergangenen Spieltag eindrucksvoll mit 7:0 beim TV Herkenrath gewann. RWE hingegen trennte sich von Borussia Dortmund II torlos mit 0:0 und wartet nun schon seit Ende März auf einen Sieg.

    Hinspiel

    Im Hinspiel hatte die Viktoria die Nase vorne und entführte drei Punkte aus Essen. Schon in der dritten Minute war Tobias Willers nach einer Standardsituation erfolgreich und erzielte das goldene Tor der Partie. Mit 1:0 setzten sich die Viktorianer durch. Das letzte Heimspiel in Höhenberg endete 0:0.

    Bilanz

    Durch den Erfolg im Hinspiel konnten die Viktorianer ihre Statistik gegen Rot-Weiss Essen weiter verbessern. In der Regionalliga West ging die Viktoria bei bislang 13 Spielen sechsmal als Sieger vom Feld, viermal endete das Duell unentschieden und dreimal gewann Essen. Diese Siege von RWE liegen aber schon einige Zeit zurück, denn seit 2014 hat die Viktoria nicht mehr gegen die Mannschaft von der Hafenstraße verloren.

    Schiedsrichter

    Geleitet wird das Spiel von Schiedsrichter Andreas Steffens. Für beide Teams ist der Referee aus Mechernich ein alter Bekannter: RWE spielte schon in 14 Partien unter ihm, die Viktoria begegnete Steffens elfmal. Verloren hat die Viktoria unter ihm aber noch nie. 2014 leitete der 33-Jährige bereits schon einmal die Begegnung zwischen der Viktoria und RWE. Mit 4:0 setzten sich dort die Höhenberger durch.

    Anpfiff der Partie ist an Ostersonntag um 14 Uhr. Die Stehplätze der Gästefans sind auf der Gegengerade in Block B untergebracht (Sitzplätze auf der Haupttribüne in Block 6). Heimfans stehen beim Spiel gegen RWE auf der Haupttribüne in Block 1.

    Viktoria – Das V steht für Vussball!