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  • Siegreich in Siegen – Viktoria gewinnt bei Kaan-Marienborn

    Wichtige drei Punkte haben die Viktorianer im Siegerland eingefahren. Mit 3:1 gewannen sie auswärts beim 1.FC Kaan-Marienborn und fanden so den Weg in die Erfolgsspur zurück. Nach drei Spielen ohne Sieg, die am Dienstag durch die bittere Derby-Niederlage gegen die Fortuna vielleicht ihren Tiefpunkt fanden, ging die Viktoria endlich wieder erfolgreich vom Feld. 

    Gegen den motivierten Aufsteiger hatten die Gäste aus Höhenberg von Beginn an mehr vom Spiel. Nur Torchancen konnten sie sich anfangs nicht herausspielen. Doch schon nach rund elf Minuten wurde eine Lücke gefunden: Eine schöne Kombination landete bei Handle, der an einer Fußabwehr von Keeper Bölker scheiterte. Mit Pech prallte der Ball jedoch an die Wade eines Verteidigers und so trotzdem ins Netz (11.). Erst im offiziellen Spielberichtsbogen wurde klar, dass Yigit zuletzt am Ball war.

    Trotz der frühen Führung blieb das Duell auch weiterhin offen. Spielbestimmende Viktorianer wurden besonders mit schnellen Gegenstößen und Kontern geknackt. Tomas bolzte mit links drüber (12.) und Waldrich schlenzte haarscharf links vorbei (19.). Später versuchte es Waldrich erneut, profitierte von Handles Abfälschen, aber erwischte Viktoria-Keeper Patzler trotzdem nicht auf dem falschen Fuß (34.).

    Gute zweite Hälfte

    Ihr spielerisches Übergewicht brachte die Viktorianer im zweiten Durchgang öfter in den Strafraum und nahm daraus sofort Zählbares mit. Handle steckte auf Kreyer durch, der von links wuchtig auf 2:0 stellte (52.). Aus dem Konzept gebracht wurden die Hausherren durch den zweiten Gegentreffer aber nicht. Sekunden nachdem Wunderlich freistehend gegen Bölker die Chance zum 3:0 vergab, sorgten die Bemühungen der Siegerländer den Erfolg: das Anschlusstor. Ramaj vollendete eine schnelle Kombination zum 1:2 (62.). 

    Ein Ausgleichstreffer lag aber kaum in der Luft. Da sich die Viktorianer immer häufiger in die eigene Hälfte zurückzog, wurden die Räume für die Hausherren immer enger, wodurch das schnelle Umschaltspielt keinen Ertrag mehr brachte. Zu selten spielte der Aufsteiger seine Angriffe gefährlich aus. Unsere Viktoria fokussierte sich in den Schlussminuten auf eine kompakte Defensive, um dann schließlich den entscheidenden Stoß zu setzen: Timm Golley, der erst Momente zuvor eingewechselt worden war, wurde steil bedient, schlug freistehend von links einen Haken in die Mitte und versenkte sicher zum 3:1 (83.).

    Damit läutete die Viktoria den Saisonendspurt mit einem Dreier ein. Nach der Niederlage im Pokal kann sie sich ab jetzt voll auf den Ligaalltag fokussieren. Dort trifft sie schon am kommenden Freitag auf die U21 des 1. FC Köln. Das Heimspiel in Höhenberg beginnt um 19 Uhr.

    Viktoria – Das V steht für Vussball!

     

    1.FC Kaan-Marienborn

    Bölker – Yigit, Zündorf, Schneider, Gänge, Tomas – Waldrich (66. Gencal), Kurt, Muhovic (84. Brato) – Ramaj, Lo Iacono (74. Binder)

    Viktoria Köln

    Patzler – Koronkiewicz, Reiche, Willers, Lang – Saghiri, Klefisch –Holzweiler (57. Derflinger), Wunderlich, Handle (82. Golley) – Kreyer (73. Bunjaku)

    Zuschauer: 908

    Tore:

    0:1 Semih Yigit (11., ET)

    0:2 Sven Kreyer (52.)

    1:2 Elsamed Ramaj (62.)

    1:3 Timm Golley (83.)

  • U19-Topspiel am Sonntag in Höhenberg

    Die U19-Viktorianer haben am Wochenende eine harte Aufgabe vor der Brust: Im Topspiel der Mittelrheinliga empfängt die Mannschaft von Trainer Jürgen Kohler den aktuellen Tabellenzweiten, den FC Hennef, zum wegweisenden Spitzenspiel. 

    Einen Vorsprung von vier Punkten wollen die Viktorianer am Sonntag gegen ihren direkten Verfolger verteidigen. Trotz des Vorteils, dass die Höhenberger zusätzlich noch ein Nachholspiel haben, wäre ein Sieg gegen den Konkurrenten in wichtiger Schritt im Titelrennen. 

    Das Hinspiel in Hennef endete 1:1 unentschieden. Erst kurz vor Schluss glich die Viktoria durch ein Eigentor aus und nahm einen Punkt mit. Damit es im Rückspiel sogar zum Sieg reicht, ist jede Unterstützung gefragt. 

    Das Topspiel der U19-Mittelrheinliga beginnt am kommenden Sonntag, den 31.03., um 11 Uhr auf dem Kunstrasenplatz in der Merheimer Heide. Der Eintritt ist frei!

    Viktoria – Das V steht für Vussball!

  • Auswärts ins Siegerland

    Für unsere Viktorianer geht es nach der bitteren Derby-Niederlage gegen Fortuna Köln am Samstag in der Liga wieder weiter. Die Mannschaft von Coach Patrick Glöckner reist am Wochenende zum 1. FC Kaan-Marienborn. Beim Aufsteiger sollen drei Punkte im Kampf an der Tabellenspitze eingefahren werden.

    Form 

    Unsere Viktorianer reisen mit einer 2:3-Niederlage im Rücken in das Siegerland. Nach der Niederlage in Rödinghausen und dem 0:0 gegen Wuppertal warten sie nun schon seit drei Spielen auf einen Sieg. Durch das Ausscheiden im Pokal können sie sich jetzt ganz auf die Liga konzentrieren. Mit fünf Punkten Vorsprung gehen die Höhenberger in den Endspurt. 

    Aber auch die Hausherren vom 1. FC Kaan-Marienborn sind bereits aus ihrem Landespokal ausgeschieden und fokussieren sich voll auf die Regionalliga. Im vergangenen November unterlagen sie gegen den SC Wiedenbrück mit 1:2. Seither wartet auch der Aufsteiger auf einen Sieg. Da aber bereits vier Spiele der Siegerländer verlegt werden mussten, hat das Team von Trainer Thorsten Nehrbauer in diesem Jahr erst drei Spiele absolviert. Aufgrund der vielen noch ausstehenden Nachholspiele ist der Club nun auf Platz 17 abgerutscht. Der Schein trügt!

    Hinspiel

    Das Hinspiel in Höhenberg war das erste Treffen beider Vereine. Erst durch ein Tor in der 82. Spielminute konnten die Viktorianer das Duell gegen mutige Gäste mit 2:1 für sich entscheiden. Albert Bunjaku sorgte mit einem Doppelpack für den Dreier. Zwischendurch glich Gencal für Kaan-Marienborn aus. 

    Letzte Infos

    Angepfiffen wird das Spiel am kommenden Samstag um 14 Uhr auf dem Kunstrasenplatz der Herkules-Arena in Siegen. Der neue Kunstrasen wird mit dieser Partie eingeweiht. Rund 95km ist der Spielort vom Sportpark Höhenberg entfernt. 

    Tobias Severins, Schiedsrichter aus Rheda-Wiedenbrück, leitet das Duell zwischen den beiden Teams. Unter ihm hat die Viktoria in drei Begegnungen noch nie verloren, konnte aber schon zweimal gewinnen. Zuletzt hatten sie im Hinspiel beim Wuppertaler SV (1:1) mit ihm zu tun. Kaan-Marienborn hingegen hat eine ausgeglichene Bilanz unter Severins. Zwei Siege stehen zwei Niederlagen gegenüber. 

    Viktoria – Das V steht für Vussball!

  • Öffentliches Probetraining bei der Viktoria

    In der vergangenen Woche fand das zweite öffentliche Probetraining unserer Nachwuchsabteilung in dieser Saison statt. Eine große Zahl an begeisterten Nachwuchsfußballern der Jahrgänge 2003 bis 2011 versammelte sich an diesem Nachmittag im Sportpark Höhenberg zu intensivem Training mit vielen Toren und einer Menge Spaß.

    Nach einem technischen Aufwärmen ging es für alle Jahrgänge an insgesamt drei Stationen zur Sache. Im 1 gg. 1, im Funino und in einer Spielform konnten die Nachwuchstalente ihr gesamtes Können unter Beweis stellen und sich unseren Nachwuchstrainern von ihrer besten Seite präsentieren. Auch interessierte Torwarttalente ab der U10 hatten die Gelegenheit, speziell mit unseren Torwarttrainern zu arbeiten und ihre besonderen Fähigkeiten zu präsentieren.  Der Einsatz und die Freude aller Spieler war beispielhaft, wie im Fluge vergingen die einzelnen Trainingseinheiten.

    Die auffälligsten Spieler bekommen nun zeitnah die Gelegenheit, sich im Training unserer Nachwuchsteams zu zeigen. War also ein Neu-Viktorianer schon am Montag mit dabei?!

    Wir danken euch allen für den tollen Tag und das herausragende Training! Auf ein Wiedersehen bei der Viktoria am Höhenberg.

    Viktoria – Das V steht für Vussball!

  • Bitteres Aus im Pokalderby

    Ausgerechnet durch eine Derbyniederlage sind die Viktorianer aus dem Bitburger-Pokal ausgeschieden. Gegen Fortuna Köln unterlag die Mannschaft von Trainer Patrick Glöckner trotz großen Kampfs und einer spielerisch guten Leistung auf dramatische Weise in der Nachspielzeit mit 3:2.

    Gegen den Drittligisten aus der Südstadt traten die Viktorianer von Beginn an selbstbewusst auf und hatten mehr Spielanteile. Die Fortuna fokussierte sich auf die Defensive lauerte auf Fehler. Nach ordentlichem Beginn der Viktoria nutzten die Fortunen den ersten Fehler eiskalt aus: Ballgewinn im Aufbau der Viktorianer, Querpass auf Dahmani, 1:0 (12.). 

    Doch von dem unnötigen Gegentreffer ließ sich die Viktoria nicht verunsichern und vertraute auf ihre Stärken. Mit Erfolg, denn allmählich näherten sie sich dem gegnerischen Tor gefährlich an. Kreyer, der den Vorzug über Musculus und dem angeschlagenen Bunjaku erhalten hatte, wollte das Vertrauen zurückzahlen, jedoch segelten seine guten Abschlüsse haarscharf vorbei (25.) oder knapp drüber (32.). Auch Holzweiler hatte nach tollem Sololauf kein Glück und verfehlte den linken Torwinkel nur minimal (35.). Spätestens als Wunderlich einen Freistoß aus 20 Metern an die Querlatte schlenzte und Willers den Abpraller nicht über die Linie drücken konnte, war der Ausgleich mehr als verdient. 

    Der verdiente Ausgleich und die kurze Freude darüber

    Kurz vor dem Seitenwechsel wurden die Viktorianer endlich belohnt. Kreyer versuchte es aus zweiter Reihe, traf ein Fortuna-Bein und überspielte so Fortuna-Keeper Rehnen zum verdienten 1:1 (40.). Leider stand Kreyer wenig später auch auf der anderen Seite im Mittelpunkt: Bei einer Ecke fiel ihm das Leder am ersten Pfosten unglücklich an den Hinterkopf und von dort ins Netz (45.+1). Erneut lag die Viktoria auf unglückliche Art und Weise hinten. Trotz einer sehr guten ersten Halbzeit gegen den Drittligisten lag die Viktoria zur Pause hinten. 

    Im zweiten Durchgang entwickelte sich das Spiel von einem guten Duell zu einem echten Derby. Viele Fouls und anschließende Diskussionen unterbrachen den Spielfluss. Schiedsrichter Stegemann und sein Team hatten Mühe, die Partie unter Kontrolle zu halten. Dadurch kam aber nur selten spielerisch Fahrt auf. Zwar hatten die Viktorianer den Ball, fanden gegen die tief stehenden Gäste aber kaum ein Durchkommen. Durch das Eigentor in Führung liegend fokussierten sich die Fortunen nur auf die Defensive versuchten, die Angriffe der Viktoria zu verteidigen. 

    Spiel erneut verdient ausgeglichen, Spiel erneut nur kurz wieder offen

    Bis zur 85. Minute hatten sie damit Erfolg, doch dann wurde die Abwehrreihe geknackt. Ein toller Spielzug über rechts bediente Wunderlich am Elfmeterpunkt und der Viktoria-Kapitän verwandelte sicher zum erneut hochverdienten Ausgleich. Allerdings kam die Fortuna abermals in der Nachspielzeit durch eine Standardsituation zurück. Bei einem Eckball In letzter Minute stand Uaferro am zweiten Pfosten goldrichtig und traf aus kurzer Distanz ins Herz der Viktoria (90.+3). 

    So ist die Reise der Viktoria im Pokal-Viertelfinale gestoppt. Eine andere Mannschaft wird den FVM also in der kommenden Saison im DFB-Pokal vertreten. Für das Team um Trainer Patrick Glöckner geht es nun darum, die gute Leistung aus diesem Derby auch in der Liga zu bestätigen. Am Samstag geht es zum 1. FC Kaan-Marienborn. Anstoß ist dort um 14 Uhr. 

    Viktoria – Das V steht für Vussball!

    Viktoria Köln

    Patzler – Koronkiewicz, Reiche, Willers, Lang (90. Bunjaku) – Wimmer, Saghiri – Holzweiler, Wunderlich, Handle (80. Golley) – Kreyer 

    Fortuna Köln

    Rehnen – Ernst, Kyere, Uaferro, Bröker – Brandenburger, Schiek (76. Ceylan) – Eberwein, Kurt, Scheu (73. Pintol) – Dahmani (82. Komolong)

    Zuschauer: 4100

    Tore: 

    1:0 Hamdi Dahmani (12.)

    1:1 Sven Kreyer (40.)

    1:2 Sven Kreyer (45.+1, Eigentor)

    2:2 Mike Wunderlich (85.)

    2:3 Bone Uaferro (90.+3)

  • Das Pokalderby steigt am Dienstag!

    Es ist endlich soweit! Das langersehnte Pokal-Viertelfinale steht an. Am Dienstag ab 18 Uhr empfangen unsere Viktorianer den Drittligisten Fortuna Köln. Gegen den Stadtrivalen wollen sie den Coup aus der Vorsaison wiederholen und im Bitburger-Pokal erneut die beste Kölner Mannschaft stellen. 

    Form

    Schon in den vergangenen Wochen stimmte der Einsatzwille der Viktorianer. Doch leider konnte sich die Mannschaft von Trainer Patrick Glöckner nicht immer belohnen. Gegen Rödinghausen und Wuppertal nahm sie nur insgesamt einen Punkt mit. Die Fortuna hingegen ist in der 3. Liga auf einem guten Weg. Im Abstiegskampf ist das Team um Ex-Viktoria-Coach Tomasz Kaczmarek seit sechs Begegnungen ohne Niederlage, steht aber noch immer nur noch zwei Punkte über der Abstiegszone. Da die Fortuna seit drei Spielen nur unentschieden spielt, kann sie sich in der Liga kaum befreien.

    Letztes Spiel 

    Befreit wurden die Viktorianer bei der bislang letzten Begegnung erst in der 105. Spielminute. Patrick Koronkiewicz donnerte den Ball in der Verlängerung des letztjährigen Bitburger-Pokals zur verdienten Viktoria-Führung aus der Distanz ins Netz. Durch Tobias Müller (110.) und Simon Handle (118.) setzte sich die Viktoria mit 3:0 gegen die Fortunen durch und zog verdient in das Endspiel ein. Nun wartet auf den Sieger des Derbys erst das Halbfinale. 

    Bilanz

    Die Bilanz der letzten zehn Jahre spricht leicht für Fortuna Köln. Drei der letzten sechs Spiele gingen in die Südstadt, zwei gewann die Viktoria und ein Duell endete Remis. Beide Stadtderbys, die im Pokal gezogen wurden, endeten mit einem Sieg der Viktoria. 

    Sonstiges 

    Um 18 Uhr wird das Spiel im Sportpark Höhenberg angestoßen. Geleitet wird das Spiel von Mitja Stegemann. Der 30 Jahre alte Schiedsrichter wird seit der laufenden Saison auch in der 3. Liga eingesetzt. Unsere Viktoria konnte vier von fünf Spielen unter seiner Leitung gewinnen. Fortunas Bilanz bei ihm ist hingegen bei drei Begegnungen vollkommen ausgeglichen.

    Der Stehplatzbereich der Heimfans ist im Block 1 (Haupttribüne) untergebracht, die Fortuna-Anhänger stehen in Block A (großer Block der Gegengerade). Die Sitzplätze der Viktorianer sind ausverkauft. Im Stehplatzbereich sind allerdings noch eine kleine Hand voll Karten zu ergattern. Ob Block B (kleiner Steh-Block auf der Gegengerade) kurzfristig für neutrale Fans geöffnet wird, steht zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht fest. 

    Die Viktoria bittet alle Zuschauer, frühzeitig (!) und bestenfalls mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen. 

    Viktoria – Das V steht für Vussball! 

  • Viktoria belohnt sich gegen Wuppertal nicht

    Viele lange Gesichter und leere Blicke auf dem Höhenberger Rasen. Die Enttäuschung war groß nach dem torlosen Remis der Viktoria gegen den Wuppertaler SV. Trotz guter Leistung, viel Spielanteilen und guten Chancen kamen die Viktorianer nicht über ein 0:0 hinaus. Und mussten sich mit einem Punkt begnügen.

    Gegen den Tabellenneunten gaben die Viktorianer früh den Ton an und setzten das Wuppertaler Tor unter Druck. Besonders in der ersten Hälfte fand das Spiel fast ausschließlich in der Hälfte der Gäste statt. Mit großem Einsatz versuchten die Viktorianer, die Abwehr des WSV zu knacken und sich mit einem Tor zu belohnen, jedoch gelang es ihnen nicht. Holzweiler nagelte den Ball nach tollem Tanz aus 20 Metern an den rechten Pfosten (13.) und Wunderlich scheiterte Sekunden später an einer Glanztat von Keeper Lübcke (15.) Bei den beiden besten Chancen des ersten Durchgangs fehlte nicht viel zur verdienten Führung. 

    Auch in der zweiten Hälfte ein ähnliches Bild: Die Viktoria drückte auf den gegnerischen Strafraum, drang aber zu selten in ihn hinein. Auf echte Torchancen mussten die 1506 Zuschauer im Höhenberger Sportpark daher etwas warten. Erst nachdem der WSV offensiv aktiver geworden und durch Pagano zu einer ersten gefährlicheren Annäherung gekommen war (68.), kam die Viktoria wieder zu Großchancen. Dabei stand Wuppertals Keeper Lübcke aber im Weg. Erst rettete er gegen Kreyer aus fünf Metern mit einem sensationellen Reflex (69.), dann wehrte er Derflingers gefühlvollen Freistoß mit einer Flugeinlage ab (78.). 

    So blieb es am Ende bei einem torlosen 0:0 und einem Zähler für die Viktorianer. Zwar war gegen den WSV deutlich mehr drin, jedoch kann jeder Punkt am Ende entscheidend sein. Für die Viktorianer geht es schon am Dienstag weiter: Im Bitburger-Pokal treffen sie im Viertelfinale auf Fortuna Köln. Mit einem Sieg konnte sich die Mannschaft von Trainer Patrick Glöckner zwar nicht auf das Derby einstimmen, die Einstellung gegen Wuppertal hat aber gezeigt, dass das Team hochmotiviert ist.

    Viktoria – Das V steht für Vussball!

    Viktoria Köln

    Patzler – Koronkiewicz (64. Kreyer), Reiche, Willers, Lang – Wimmer (64. Derflinger), Saghiri – Holzweiler, Wunderlich, Handle – Musculus (77. Popovits) 

    Wuppertaler SV

    Lübcke – Pagano, Malura, Windmüller, Britscho – Manno, Kühnel, Grebe (65.Meurer), Hagemann –Saric (80. Kenan Dünnwald), Topal (90. Osenberg)

    Zuschauer: 1506

    Tore:

  • Glöckner vor Wuppertal: „Ein gefühltes Derby“

    Am Samstag trifft unsere Viktoria ab 14 Uhr zuhause auf den Wuppertaler SV. Vor dem Duell mit dem Tabellenneunten haben wir mit Coach Patrick Glöckner gesprochen. 

    Letzte Woche wurde das Spiel gegen Rödinghausen verloren. Wie geht ihr jetzt in das Spiel gegen Wuppertal rein?

    Glöckner: "Wir nehmen es wie jedes andere Spiel auch. Dass man eine Partie verliert, gehört auch zum Sport dazu, das ist kein Beinbruch. Wir sind nicht so respektlos, dass wir glauben, jedes Spiel gewinnen zu müssen. In dieser Woche haben wir aber aus unseren Fehlern gelernt und werden die gegen Wuppertal abstellen."

    Mit dem Wuppertaler SV taten sich die Viktorianer oft schwer. Welchen Gegner erwartet ihr in dieser Woche?

    Glöckner: "Wir erwarten einen Gegner, der mit einer hohen emotionalen Wucht nach Höhenberg kommt und alles geben wird. Eine Partie gegen Wuppertal ist auch immer so ein gefühltes Derby. Wir wissen, dass der WSV – wie jede andere Mannschaft auch – unbedingt gegen uns gewinnen möchte. Da müssen wir einfach dagegenhalten."

    In der Winterpause wurde der WSV personell ordentlich umgekrempelt. Viele Leistungsträger sind gegangen, andere sind gekommen. Welche Auswirkungen hat das auf euch?

    Glöckner: "Wuppertal ist fast unberechenbar geworden. Jetzt bekommen andere Spieler die Chance, sich auf dieser Bühne zu präsentieren. Sie wollen diese Möglichkeit nutzen und sind motiviert. Ich denke, dass die Neuen durchaus in die Fußstapfen treten können. Wir müssen sehr aufpassen!"

    Gibt es denn auch bei der Viktoria Änderungen im Personal?

    Glöckner: "Ja, Timm Golley ist wieder eine Option für den Kader und könnte von der Bank aus wieder zum Einsatz kommen. Auch Daniel Reiche wird wieder dazustoßen. Es wird definitiv Änderungen in der Startformation geben!"

    Viktoria – Das V steht für Vussball! 

  • Viktoria empfängt den Wuppertaler SV

    „Mund abputzen, weitermachen!“ Nach der-Niederlage der Viktorianer gegen den SV Rödinghausen ging der Blick schnell wieder nach vorne. Schließlich kommt mit dem Wuppertaler SV gleich schon die nächste schwere Aufgabe nach Höhenberg. 

    Formkurve 

    In Rödinghausen unterlag die Viktoria unglücklich mit 0:2, blieb aber dennoch Spitzenreiter der Regionalliga West. Mit dem Wuppertaler SV reist nun der Tabellenneunte nach Höhenberg. Die kurze Siegesserie von zwei Erfolgen in Serie wurde in Ostwestfalen unterbrochen. Jetzt wollen die Viktorianer wieder in die Erfolgsspur kommen. 

    Gleichzeitig tritt der WSV ebenfalls hochmotiviert an. Der 1:0-Auswärtssieg bei Alemannia Aachen vor zwei Wochen sorgte nach nur einem Zähler aus vier Spielen für Rückenwind. Am vergangenen Spieltag fiel das Heimspiel der Wuppertaler gegen Borussia Dortmund aus. Dadurch musste der Schwung aus dem Aachen-Sieg zwei Wochen lang halten. 

    Hinspiel 

    Das Hinspiel in Wuppertal endete 1:1 unentschieden. Sekunden vor der Pause ging der WSV auf kuriose Art in Führung, als Langer einen Eckball direkt im Netz unterbrachte. Erst spät wurde die Viktoria für ihren Einsatz belohnt und glich durch Derflinger aus (83.). Der direkte Freistoßtreffer des aktuellen Top-Torschützen der Viktorianer war sein erstes Tor mit dem V auf dem Trikot. 

    Bisherige Statistik

    Seit 2012 trafen beide Mannschaften in sieben Spielen aufeinander. Bislang ist die Bilanz noch recht ausgeglichen: Die Viktoria gewann zwei und Wuppertal ein Duell. Vier weitere Begegnungen endeten ohne Sieger. Seit November 2016, wo sie zuhause in Höhenberg mit 5:1 gewannen, warten die Viktorianer auf einen Sieg gegen den WSV. 

    Rahmenbedingungen

    Geleitet wird das Spiel von Schiedsrichter Florian Visse aus Ibbenbüren. Unter Visse sind die Viktorianer in sechs Partien noch ungeschlagen. Fünf dieser Begegnungen wurden sogar gewonnen. Beim bislang letzten Treffen mit Visse setzten sie sich im vergangenen Oktober beim SC Verl mit 3:2 durch. 

    Das Spiel findet am kommenden Samstag ab 14 Uhr in Höhenberg statt. Für die Gästefans ist Block B („kleiner“ Stehplatz-Block Gegengerade) geöffnet. Der Viktoria-Stehblock befindet sich auf der Haupttribüne in Block 1.

    Viktoria – Das V steht für Vussball!

  • U17 mit erstem Sieg in Rückrunde

    Trotz guter Auftritte konnten die U17-Viktorianer in der Rückrunde lange nicht gewinnen. In drei Spielen in Serie brachte die Mannschaft von Coach Marian Wilhelm zwar ordentliche Leistungen auf den Platz, belohnte sich aber nur selten. Nach zwei Niederlagen und einem Unentschieden zum Rückrundenauftakt verlor die Viktoria den Kontakt auf die Spitzengruppe und rutschte auf Platz sechs ab. Mit einem souveränen und hochverdienten 4:0-Erfolg über den FC Rheinsüd Köln ist sie nun aber wieder in der Erfolgsspur. 

    „Um jeden Preis wollten wir dieses Spiel gewinnen, das hat man direkt gemerkt“, freut sich Trainer Marian Wilhelm. Im Gegensatz zu den Begegnungen der Vorwoche waren die Viktorianer am Samstag effektiver: „Endlich haben wir unsere Torchancen genutzt. Vor dem Tor waren wir deutlich besser als zuletzt“, lobt Wilhelm seine Schützlinge. Schon früh führten die Möglichkeiten zum Erfolg: Höck (18.) und Weist (22.) brachten die Viktorianer auf die Siegerstraße. Im zweiten Durchgang erhöhten dann Aref (52.) und Hsiao (75.) mit ihren Treffern sogar auf ein verdientes 4:0. 

    Wilhelm berichtet: „Wir hatten einen sehr guten Fokus auf dem Platz und haben die Spannung hochgehalten.“ Dank dieser guten Einstellung konnten die Viktorianer nach zuletzt drei sieglosen Spielen endlich wieder einen Dreier einfahren. Am kommenden Sonntag soll der Erfolg bestätigt werden, wenn es zuhause (um 11 Uhr) gegen den FV Wiehl erneut um Punkte geht. 

    Viktoria – Das V steht für Vussball!