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  • Viktoria unterliegt RB Leipzig trotz starken Auftritts mit 1:3

    Erst in der zweiten Hälfte, wo die Kräfte der hart kämpfenden Viktorianer nachließen, geriet unsere Viktoria gegen den RB Leipzig auf die Verliererstraße. Das Erstrunden-Match im DFB-Pokal war bis zum Seitenwechsel eine offene Angelegenheit, in der die Viktoria sogar mit einer verdienten Pausenführung in die Kabine ging. Golley hatte eine sensationelle Vorlage von Koronkiewicz zum 1:0 verwertet. Dennoch ging der Bundesligist später mit einem 3:1-Erfolg vom Feld.

    Trotz drei Ligen Unterschied zwischen beiden Mannschaften sah man im ersten Durchgang ein Spiel auf Augenhöhe. Die Gäste aus der Bundesliga gaben zwar spielerisch den Ton an, fanden gegen die Viktoria aber zu Beginn kein Mittel. Mit großem Einsatz warfen sich die Höhenberger in jeden Zweikampf und eroberten so meist noch vor der Gefahrenzone die Bälle. Auch offensiv hatten sie die erste Chance der Partie: Reiche legte einen Freistoß per Kopf auf Backszat ab, der den Kasten mit seinem Fallrückzieher aus acht Metern aber links verfehlte. (25.)

    Das Tor von Sebastian Patzler war im ersten Durchgang kaum in Gefahr. Selbst dann war ein Viktorianer zuletzt am Ball: Forsberg flankte flach von rechts in den Fünfer, wo die Kugel durch Reiches Rettungstat das Tor knapp rechts passierte (34.). Es sollte die einzige echte Torchance der Leipziger in der ersten Hälfte bleiben. 

    Koronkiewiczs Solo, Golleys Treffer

    Wesentlich erfolgreicher war hingegen die Offensivabteilung der Viktoria, die schließlich unter großem Jubel im Stadion das verdiente 1:0 gegen den Bundesligisten erzielte. Lang eroberte im eigenen Strafraum den Ball und schickte Koronkiewicz auf die Reise. Über mehr als 70 Meter sprintete Paco auf dem rechten Flügel, vernaschte zwei Leipziger sehenswert und hatte dann im Halbfeld das Auge für den mitgelaufenen Golley. Unser Top-Stürmer drückte die scharfe Flanke aus rund fünf Metern über die Linie. (39.)

    Doch die Führung hielt leider nicht lange an, denn beim Seitenwechsel stellte Ralf Rangnick, Trainer der Gäste, um und brachte mehr Leben in seine Mannschaft. Sekunden später zeigte diese erstmals, in welche Richtung die Partie fortan laufen würde. Doch unser Keeper Patzler parierte erst stark gegen Augustin und wehrte auch Brumas Versuch bei der anschließenden Ecke ab (47.)

    Der Bundesligist kam zurück 

    Dem steigenden Druck der Gäste konnte die Viktoria aber später kaum noch standhalten. Nach einer gespielten Stunde musste es dann passieren: Im Gewühl vor dem Höhenberger Tor drückte Poulsen das Leder über die Linie. (60.) Der hereingearbeitete Treffer motivierte die Gäste weiter, die nun auch offensiv den Ton angaben. Leider auch erfolgreich: Erst traf Augustin aus 16 Metern zwar noch die Latte (64.), dann nagelte Forsberg einen Abpraller mit vollem Risiko in das Herz der Viktorianer (69.). 

    Trotz Rückstands steckte die Mannschaft von Patrick Glöckner aber keinesfalls auf. Mit letzten Kräften sollte noch irgendwie der Ausgleich her. Golley setzte sich im Mittelfeld stark durch und schickte den rechts freistehenden Koronkiewicz steil. Zum Torabschluss kam er jedoch nicht, da er vom eingewechselten Saracchi umgerissen wurde. Für diese Notbremse musste der Leipziger mit Rot vom Platz. (78.)

    In Überzahl warf die Viktoria weiter alles nach vorne, hatte aber leider oft nicht mehr die Kraft, um den Bundesligisten zu knacken. Das nutzte RB in der Nachspielzeit aus und konterte mit Augustin gegen aufgerückte Viktorianer zum 3:1. (90.+3)

    So schieden unsere Viktorianer trotz eines starken Auftritts im DFB-Pokal gegen RB Leipzig aus und können sich nun voll und ganz auf die Regionalliga-Saison konzentrieren, wo sie mit dieser Form sicherlich noch viele Punkte einfahren können. 

    Vik! Vik! Viktoria!

     

    Tore: 

    1:0 Timm Golley (39.)

    1:1 Yussuf Poulsen (60.)

    1:2 Emil Forsberg (69.)

    1:3 Jean-Kevin Augustin (90.+3)

    Zuschauer: 4712

    Viktoria Köln

    Patzler – Lang, Reiche, Willers, Baumgärtel – Koronkiewicz, Saghiri, Lohmar (76. Klefisch), Backszat, Mfumu (56. Kreyer) –  Golley (82. Popovits) 

    RB Leipzig 

    Gulacsi – Laimer (46. Saracchi), Mukiele, Upamecano, Klostermann – Ilsanker (46. Kampl) , Demme – Forsberg, Augustin, Poulsen, Bruma (79. Konate)

     

  • Pokalfieber steigt! Am Sonntag kommt RB Leipzig nach Höhenberg

    Pokalfieber steigt! Am Sonntag kommt RB Leipzig nach Höhenberg

    Das erste Highlight der Saison ist endlich da: Unsere Viktoria spielt wieder im DFB-Pokal! Mit RB Leipzig wird ein internationaler Top-Klub nach Höhenberg reisen und sich mit hochmotivierten Viktorianern messen, die sich auch gegen den hohen Favoriten nicht geschlagen geben wollen. 

    Seit nunmehr 33 Spielen ist die Viktoria ohne Niederlage. Zuletzt gingen die Höhenberger im September 2017 unterlegen vom Feld und auch in dieser Saison sammelten die Viktorianer schon einige Punkte. Nach drei Spielen der Regionalliga West hat der Vorjahreszweite fünf Zähler auf dem Konto. Nach dem starken Auftakt beim 2:1-Heimsieg gegen Alemannia Aachen liefen die Auftritte meist unglücklich ab: Bei der U23 des BVB und beim Bonner SC musste sich die Viktoria nach Führung zweimal mit einem 2:2-Remis begnügen. Doch auch diese Duelle zu Saisonbeginn lieferten wertvolle Erkenntnisse.

    Um am Wochenende gegen RB Leipzig bestehen zu können, muss man nicht nur Ungenauigkeiten aus den Regionalliga-Spielen abstellen, man muss über sich hinauswachsen. Der Bundesligist wird mit Top-Stars des deutschen Fußballs antreten und verspricht eine große Partie. Während andere Erstligisten in der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals ihren ersten Auftritt der Saison haben, wird es für die Leipziger schon das fünfte Spiel sein: Nach zwei Qualifikations-Runden in der Europa League mit je Hin- und Rückspiel ist RB ebenfalls schon im Spielrhythmus angekommen. 

    Unsere Viktoria kann also nicht darauf zählen, die Leipziger auf dem falschen Fuß erwischen zu können. Wenn das Erstrunden-Spiel erfolgreich enden soll, dann müssen die Viktorianer an die starken Auftritte anknüpfen, die sie in der Vorsaison zu diesem DFB-Pokaltag gebracht hatten: Schon beim eindrucksvollen Erfolg gegen den favorisierten Lokalrivalen aus der Südstadt und beim FVM-Pokalfinalsieg gegen Alemannia Aachen haben die Höhenberger ihre Spielqualität und ihren Kampfgeist unter Beweis gestellt. Ein weiteres Kapitel soll nun folgen.

    Die Besonderheit dieses Fußballtages wird auch in der Spielkleidung der Viktorianer deutlich zu erkennen sein. Denn die Hausherren werden im diesjährigen DFB-Pokal in einem speziellen DFB-Pokal-Trikot. Der Projektentwickler und Bauträger, DIE WOHNKOMPANIE, wird die Viktoria in diesem Wettbewerb als besonderer Pokal-Partner tatkräftig unterstützen. 

    Trotzdem geht der Europapokal-Teilnehmer aus der Bundesliga natürlich als Favorit in das Spiel. Doch die Männer von Cheftrainer Patrick Glöckner wittern ihre Chance. Im heimischen Sportpark Höhenberg ist mit der Unterstützung der Fans alles möglich! Der Pokal hat bekanntlich seine eigenen Gesetze. 

    Das DFB-Pokalspiel gegen RB Leipzig startet am kommenden Sonntag um 15:30 Uhr.

    Vik! Vik! Viktoria! 

  • Erneutes Remis – 2:2 gegen den Bonner SC

    Am Freitagabend sammelte unsere Viktoria im Bonner Sportpark Nord den nächsten Punkt. Beim Bonner SC endete das Duell mit 2:2. Erneut gaben die Viktorianer jedoch in einem intensiven Spiel eine Führung aus der Hand. Die Tore von Saghiri und Backszat reichten am Ende nicht. 

    Eigentlich begann das Spiel stark. Holzweiler schickte eine Ecke hoch rein, Reiche kam mit dem Kopf heran, drückte das Leder mit schönem Flugkopfball aber knapp über die Latte. (6.) Besonders in der Anfangsphase hatte die Viktoria das Spiel im Griff. Da Bonn allerdings sehr kompakt stand, fanden die Gäste nur selten den Weg vor das gegnerische Tor.  

    Erst später fanden die Bonner auch offensiv ins Spiel. Über Konter wollten die Hausherren die Viktoria knacken. Omerbasic setzte sich auf dem rechten Flügel durch und wollte Patzler in der kurzen Ecke überraschen. Doch der Viktoria-Keeper bekam die Hände noch rechtzeitig hoch und wehrte ab. (24.) Wenig später nickte Perrey eine scharfe Flanke von links haarscharf drüber. (27.) Dennoch hatte die Mannschaft von Cheftrainer Glöckner mehr vom Spiel und lauerte auf das Holzweiler schlenzte einen Freistoß aus dem Halbfeld auf das Tor. Abgefälscht von einem Bonner kullert das Leder knapp links am Tor vorbei (34.).

    Viktoria ging zweimal in Führung

    Die Mühen der Gäste zahlten sich kurz vor der Pause schließlich endlich aus, als sich Saghiri ein Herz fasste und aus etwa 30 Metern abzog. Abgefälscht segelte das Leder unhaltbar in die rechte Torecke (43.). Das wichtige 1:0 war gefallen!

    Davon ließen sich die Gastgeber allerdings nicht beeindrucken. Direkt nach dem Seitenwechsel behauptete Mwarome den Ball an der Strafraumkante, drehte sich und schloss flach ab. Vom linken Innenpfosten abgeprallt, kullerte der Ball ins Netz (48.). Geschockt wirkte die Viktoria nach ihrem Gegentreffer aber auch nicht, sodass sie direkt zurückkommen konnte. Eine kurz ausgeführte Ecke landete zentral vor dem Tor auf dem Kopf von Backszat, der damit zwar erst am Pfosten scheiterte, den Nachschuss aber über die Linie drückte (51.). Wieder war die Viktoria in Front.

    Bonn gleich in offener Schlussphase aus

    In einem nun sehr offenen Spiel hatten beide Seiten ihre Torchancen. Wie schon in der Vorwoche bei der Partie gegen den Nachwuchs des 1. FC Köln steckten die Bonner nicht auf, sondern spielten mutig weiter. Mit großer Moral kam das Team von Coach Zillken auch am Freitag zu einem späten Treffer, als Perrey eine Flanke von rechts aus fünf Metern mit dem Kopf über die Linie wuchtete. (75.)

    Unterm Strich war das Ausgleich der Bonner verdient. Er hätte sogar noch einen späten Führungstreffer ermöglicht, aber Patzler lenkte Jesics Freistoß mit den Fingerspitzen stark über die Latte (89.). Da auch der aufgerückte Willers mit seinem Schuss aus elf Metern in der Nachspielzeit an einem Abwehrmann scheiterte, blieb es am Ende beim 2:2-Unentschieden. 

    Am kommenden Wochenende treffen die Viktorianer nach zwei 2:2 in Serie im DFB-Pokal auf den Bundesligisten RB Leipzig. 

    Vik! Vik! Viktoria!

     

    Tore:

    0:1 Hamza Saghiri (43.)

    1:1 Bernd Mwarome (48.)

    1:2 Felix Backszat (51.)

    2:2 Nico Perrey (75.)

    Zuschauer: 984

    Bonner SC

    Michel – Hirsch, Rütten, Wipperfürth, Perrey – Fillinger, Omerbasic, Mwarome, Stoffels (73. Schmidt), Brock (68. Jesic) – Bors (83. Addai)

    Viktoria Köln

    Patzler – Koronkiewicz, Reiche, Willers, Lang – Saghiri, Backszat – Holzweiler (46. Mfumu), Golley, Popovits (66. Lohmar) – Kreyer 

     

  • Wiedersehen mit dem Bonner Sportpark Nord beim Duell gegen den Bonner SC

    Es geht wieder nach Bonn! Am Freitagabend spielen unsere Viktorianer im Sportpark Nord gegen den Bonner SC. Nach dem 2:2-Remis bei der U23 des BVB am vergangenen Wochenende soll es wieder den nächsten Dreier geben. Gegen die Mannschaft von Cheftrainer Daniel Zillken wird es allerdings eine sehr schwere Aufgabe. 

    Denn nach dem knappen Klassenerhalt in der vergangenen Saison läuft es für Bonn momentan deutlich besser. Es begann mit einem Testspiel gegen die Profis des 1. FC Köln, welches mit 1:0 gewonnen wurde. In der Liga bauten die Bonner mit starken Leistungen dann darauf auf. Am ersten Spieltag mussten sie sich erst durch einen späten Doppelschlag den Dortmunder Borussen mit 1:2 geschlagen geben. Eine Woche später sorgten sie in der Schlussphase für den Siegtreffer und gewannen gegen die Nachwuchsmannschaft des 1. FC Köln mit 2:1. 

    Mit dem Sportpark Nord haben die Viktorianer in diesem Jahr schon gute Erfahrungen gemacht. Nach dem überzeugenden 3:0-Auswärtssieg im April wurde im Mai auch das Saison-Highlight der vergangenen Spielzeit dort gefeiert: Im Finale des Bitburger-Pokals setzte sich die Viktoria gegen Alemannia Aachen durch und holte den Pokal. Auch im dritten Besuch im Jahr 2018 hoffen wir auf einen Sieg.

    Durch den Pokalsieg ist das Duell mit dem Bonner SC nicht nur ein Spiel um drei Punkte in der Liga, es ist auch die Generalprobe für den Auftritt im DFB-Pokal gegen den Bundesligisten RB Leipzig. Anstoß in Bonn ist am Freitag um 19:30 Uhr. 

    Vik! Vik! Viktoria! 

  • WvM Immobilien wird Schäl Sick-Partner

    Kölns größter inhabergeführter Bauträger ist ab sofort wichtiger Partner beim größten rechtsrheinischen Fußballverein. Die WvM Immobilien + Projektentwicklung GmbH unterstützt ab dieser Saison erstmalig den FC Viktoria Köln offiziell als „Schäl Sick-Partner“. Seit einigen Jahren sponsert der Projektentwickler bereits die Kölner Haie, die HSG Refrath/Hand und die Cologne Crocodiles, die ebenfalls im Sportpark Höhenberg spielen. 

    „Als Kölner Unternehmen liegt es uns am Herzen, nicht nur Wohnraum zu schaffen, sondern auch die regionalen Vereine und Traditionen zu fördern“, erklärt Wolfgang von Moers, geschäftsführender Gesellschafter der WvM. „Wir glauben an die Potenziale der rechtsrheinischen Veedel und unterstützen gern die aktuelle positive Entwicklung. Zudem wären wir stolz, den FC Viktoria bei seinem Aufstieg in die 3. Liga begleiten zu dürfen.“

    Beim erfolgreichen Auftaktspiel gegen Alemannia Aachen hat die Mannschaft bereits gezeigt, dass sich die Fans in dieser Saison auf spannende Duelle freuen dürfen und das Team hart am Aufstieg in die 3. Liga arbeitet. „Wir freuen uns auf eine tolle Saison und sind froh, dass wir die WvM für unseren Verein begeistern und als Partner gewinnen konnten“, sagt Viktoria-Präsident Günter Pütz. „Es ist toll, dass das Unternehmen neben Eishockey, Handball und Football nun auch den Fußball in Köln unterstützt.“ 

     

     

  • Ein offenes Spiel in Dortmund endet 2:2-Unentschieden

    Nach dem 2:1-Erfolg gegen Alemannia Aachen wollten die Viktorianer auch bei der U23 des BVB einen Sieg einfahren. Nach der ersten Hälfte im Stadion Rote Erde sah es ganz danach aus, als man mit 2:0 in die Kabine ging. Doch nach dem zweiten Durchgang musste sich die Mannschaft von Cheftrainer Patrick Glöckner mit einem 2:2 zufriedengeben.

    Bei heißem Sommerwetter begannen die Dortmunder Hausherren stark und sorgten für die ersten guten Chancen der Partie. Erst verfehlte Ornatelli aus 20 Metern knapp (6.), dann scheiterte der startende Pavlidis aus sechs Metern an Patzlers starker Reaktion (7.). In der Anfangsphase standen die Viktorianer tief und warteten ab. Erst durch Holzweilers Schlenzer vom rechten Strafraumeck in der 15. Spielminute sorgte für Gefahr, doch Keeper Reckert fing das Leder sicher. Bei Popovits‘ Fernschuss wenig später war er zwar nicht mehr so sicher, konnte aber auch im Nachfassen doch halten (18.). An den Offensivbemühungen der Borussen änderte es nichts: Pavlidis schnappte sich vor dem Tor den Ball, drehte sich und schoss minimal rechts vorbei (21.)

    Zwei schnelle Tore der Viktoria

    Die kurze Ansage bei der Trinkpause nach etwa 24 Minuten wirkte dann Wunder. Fortan war auch unsere Viktoria deutlich gefährlicher und belohnte sich nach wenigen Minuten mit dem 1:0. Backszat nagelte einen Freistoß aus 20 Metern an den linken Pfosten, Reiche verwertete den anschließenden Nachschuss ins leere Tor (27.). Vom ersten Treffer motiviert wollten die Kölner nachlegen und erhöhten den Druck. Dem hielt die Abwehr nicht lange stand. Derflinger wurde im Sechzehner gefoult und holte einen Elfmeter heraus. Golley verwandelte diesen sicher zum 2:0 (32.).

    Doppelschlag von Joker Wanner

    Mit dieser Führung im Rücken trat die Viktoria deutlich souveräner auf und hatte das Spiel bis zum Pausenpfiff im Griff. Doch nach dem Seitenwechsel änderte sich das. Dortmund nahm Dominik Wanner herein. Dieser Wechsel machte sich schnell bezahlt, als der Joker per Doppelpack auf 2:2 stellte. Erst netzte er freistehend aus acht Metern flach ein (58.), dann verwandelte er aus der linken Strafraumhälfte in die kurze Ecke (60.).

    Von den beiden Wirkungstreffern geschockt musste sich die Viktoria fortan wieder sammeln. Das wollten die Hausherren ausnutzen. Doch mit Patzler hatten sie nicht gerechnet: Erst rettete der Schlussmann sensationell gegen Boyamba, dann parierte Patzler bei der folgenden Ecke erneut stark (63.). Später spitzelte Pavlidis die Kugel zwar an Patzler vorbei, fand aber auch knapp nicht den Weg ins Tor (71.).

    In der offenen Schlussphase hätte der Zeiger zu allen Seiten ausschlagen können, denn auch die Viktoria bekam immer größere Chancen: Dortmund konnte einen Freistoß nicht klären, dadurch bekam der eingewechselte Maier eine gute Kopfballmöglichkeit. Doch Keeper Reckert packte eine Klasse-Reaktion aus und rettete das 2:2. (79.). So blieb es bei einem unterm Strich verdienten 2:2. Nach der 2:0-Führung der Viktorianer hat dieser eine gewonnene Punkt aber einen ärgerlichen Beigeschmack. Gegen den Bonner SC soll am kommenden Freitag wieder ein Dreier her!

    Vik! Vik! Viktoria!

     

    Tore:

    0:1 Daniel Reiche (27.)

    0:2 Timm Golley (32. FE)

    1:2 Dominik Wanner (58.)

    2:2 Dominik Wanner (60.)

    Zuschauer: 1637


    Borussia Dortmund U23

    Reckert – Bockhorn (90. Sechelmann), Pieper, Kilian, Dieckmann (46. Wanner)  – Hanke, Ornatelli, Schwermann, Pflücke (54. Burggraf)  – Pavlidis, Boyamba

    Viktoria Köln

    Patzler – Koronkiewicz, Reiche, Willers (46. Maier) , Lang – Saghiri – Holzweiler (69. Kreyer), Backszat, Popovits (60. Handle) – Derflinger, Golley 

  • Auswärts in Dortmund: die nächste schwere Aufgabe

    Nach dem starken Saisonauftakt der Viktorianer gegen Alemannia Aachen haben die Viktorianer gleich die nächste schwere Aufgabe vor der Brust: Am Samstag, den 4. August, tritt die Mannschaft von Cheftrainer Patrick Glöckner bei der U23 des BVB an und will die gute Form unterstreichen. Mit den Dortmundern trifft die Viktoria aber auf einen Gegner, der auch in dieser Saison ganz oben angreifen will.

    Diese Ambitionen hat der BVB am ersten Spieltag direkt untermauert, als das Team von Coach Jan Siewert beim Bonner SC mit 2:1 gewann. Obwohl sie lange in Rückstand waren, blieben die Schwarzgelben zielstrebig und wurden schließlich dafür belohnt, als sie durch Schwermann (84.) und Baxmann (87.) die Partie drehten. Durch den Dreier in der vergangenen Woche sind die Dortmunder nun punkt- und torgleich mit unserer Viktoria auf dem dritten Tabellenplatz der Regionalliga.

    Schließlich haben auch die Höhenberger ihr Auftakt-Match mit 2:1 gewinnen können. Gegen Alemannia Aachen zeigte die Mannschaft um Kapitän Mike Wunderlich eine starke Leistung, machte das Spiel allerdings durch ein unglückliches Elfmeter-Gegentor wieder unnötig spannend. Ebenfalls unnötig war die am Montag folgende Hiobsbotschaft, dass sich Wunderlich im Duell gegen die Alemannia das Sprunggelenk gebrochen hatte. Damit wurde die Liste der Langzeitverletzten wieder um einen Namen länger.

    In der vergangenen Saison war die Ausbeute der Viktoria bei der U23 des BVB ausgeglichen. Nachdem das Hinspiel im heimischen Sportpark knapp mit 0:1 verloren ging, antwortete sie im Rückspiel eindrucksvoll und besiegte Schwarzgelb im Stadion Rote Erde verdient mit 3:1. Am Samstag wird das nächste Kapitel geschrieben. Das Spiel in der Roten Erde beginnt am 04. August um 14 Uhr.

    Vik! Vik! Viktoria!

  • Erfolgreicher Saisonstart! 2:1-Sieg gegen Aachen

    Es war ein erfolgreicher Beginn in die neue Saison. Zum Auftakt am ersten Spieltag hat unsere Viktoria eine hitzige Partie gegen gegen Alemannia Aachen verdient mit 2:1 gewonnen. In einer überlegenen ersten Hälfte gingen die Hausherren durch Tore von Willers und Wunderlich in Führung. Aachen konnte durch einen Elfmetertreffer im zweiten Durchgang zwar noch verkürzen, aber war nicht mehr in der Lage, das Spiel auszugleichen.

    Gleich von Beginn an trat die Mannschaft des neuen Cheftrainers, Patrick Glöckner, sehr selbstbewusst auf und überzeugte spielerisch. Das zahlte sich schon in der neunten Spielminute aus, als die Alemannia einen Eckball nicht klären konnte und die Viktoria nachsetzte. Am linken Strafraumeck rutschte zudem noch Derflingers Gegenspieler weg, sodass der Neuzugang der Viktorianer ungestört flanken konnte. Er fand den Kopf des aufgerückten Willers‘, der wiederum keine Probleme hatte, aus acht Metern einzunetzen.

    Und die Viktoria wollte direkt nachlegen. Koronkiewicz flankte nach tollem Lauf von der rechten Grundlinie an den zweiten Pfosten, wo sich Wunderlich vom Verteidiger gelöst hatte. Doch die riskante Direktabnahme des Kapitäns sauste haarscharf links am Tor vorbei (12.). In der Folge hatte die Viktoria alles im Griff. Aachen kam nur selten gefährlich vor das Tor. Pütz‘ Abschluss nach einem Konter war der erste echte Aachener Abschluss der Partie. Doch der Ball segelte einen Meter drüber (25.).

    Einem Treffer näher war eindeutig die Viktoria in dieser Phase. Nachdem er von Willers auf dem linken Flügel steil geschickt wurde, behauptete Golley an der seitlichen Kante des Sechzehners die Kugel und fand schließlich den perfekten Moment, um den startenden Backszat zu bedienen. Erst im Nachfassen konnte Keeper Jakusch dessen Schuss halten. (33.)
    Die Viktoria kann nachlegen
    Kurz vor der Pause wurde die Viktoria endlich mit dem 2:0 belohnt. Kapitän Wunderlich kehrte nach einer Behandlungspause wieder auf das Feld zurück und wurde sofort von Holzweiler durch die Gasse geschickt. Frei vor dem Kasten umkurvte er den herauslaufenden Schlussmann Jakusch und netzte ins leere Tor ein. (45.+2)
    Nach dem Seitenwechsel wurde die ohnehin schon hitzige Partie noch umkämpfter und Schiedsrichter Siewer hatte alle Mühe, die Begegnung unter seiner Kontrolle zu halten. Am Offensivdrang der Viktorianer änderte das aber nichts: Golley legte nach schönem Solo über den rechten Flügel von der Grundlinie zu Derflinger zurück, der seinen ersten Viktoria-Treffer nur knapp verpasste. (56.) Auch Wunderlich verzog einen direkten Freistoß wenig später nur knapp (58.)
    Aachen gibt sich nicht geschlagen
    Aber nun folgte ein Bruch im Spiel. Aachen witterte noch eine Chance und wurde dann von einer Unachtsamkeit begünstigt, als Patzler den Aachener Kaiser im Strafraum zu Fall brachte und Boesen den folgenden Elfmeter sicher unten rechts unterbrachte. Nur noch 2:1 (70.). Der Anschlusstreffer gab der Alemannia neue Luft. Sie warf nun alles nach vorne, konnte den Ausgleich aber nicht mehr erzielen, auch weil Patzler zwischen den Pfosten stand. Nachdem Bösing aus sieben Metern frei zum Schuss kam, fischte der Viktoria-Keeper die Kugel sensationell von der Linie (79.)
    Da auch Kreyer und Wunderlich in der Schlussphase nach aussichtsreichen Kontern an der gegnerischen Defensive scheiterten, blieb es schließlich beim 2:1. Damit konnte die Viktoria die ersten Punkte der Saison einfahren und ist erfolgreich in die Saison gestartet. In der kommenden Woche folgt mit der U23 von Borussia Dortmund allerdings der nächste schwere Gegner.
    Vik! Vik! Viktoria!

    Zuschauer: 2513

    Viktoria Köln

    Patzler – Koronkiewicz, Reiche, Willers, Lang – Saghiri, Backszat (87. Lohmar) – Holzweiler, Wunderlich, Derflinger (74. Popovits) – Golley (78. Kreyer) 

    Alemannia Aachen

    Jakusch – Rakk, Heinze, Hackenberg, Fiedler, Stulin – Müller, Pütz, Glowacz (58. Boesen) – Kaiser (76. Bösing), Temür (58. Idrizi)

     

     

  • Endlich geht es wieder los!

    Die neue Saison steht in den Startlöchern. Am Sonntag rollt ab 14 Uhr endlich wieder der Ball! Die neue Spielzeit startet so, wie die alte Saison aufgehört hatte: Mit einem Kracher gegen Alemannia Aachen. Das FVM-Pokalfinale, das die Viktorianer zum Abschluss des vergangenen Spieljahres in der Verlängerung gewannen, ist noch in allen Köpfen verankert: Bei der Viktoria in positiver Sicht, bei Aachen in Negativer.

    Zum dritten Mal im sechsten Pflichtspiel kommt es also nun zur Begegnung der beiden Clubs. Neben dem Pokalfinale konnten die Kölner auch das Liga-Spiel in Aachen für sich entscheiden. Natürlich möchten die Gäste aus dem tiefen Westen nun im dritten Treffen passend antworten. Das Team von Trainer Fuat Kilic reist hochmotiviert nach Höhenberg und bringt ein sicherlich spannendes und packendes Duell mit.

    Mit der Mannschaft aus der vergangenen Saison hat die aktuelle Truppe der Aachener allerdings wenig zu tun. Mindestens 17 Spieler haben die Alemannia in der Sommerpause verlassen und sich einen neuen Verein gesucht. Dafür wurde aber auch eine ganze Reihe an Neuzugängen verpflichtet. Zu Beginn der Saison werden die Neulinge besonders motiviert sein, um sich einen langfristigen Stammplatz zu sichern. Somit trifft unsere Viktoria auf eine hungrige Mannschaft, die gleichzeitig auf die beiden harten Niederlagen am Ende der vergangenen Saison reagieren will. Eine gefährliche Mischung

    Doch die Viktorianer vom zum Cheftrainer beförderten Patrick Glöckner wissen, wie sie dagegenhalten müssen. Noch immer „warten“ sie in einem Pflichtspiel auf eine Niederlage. Diese eindrucksvolle Serie dauert nun schon seit dem vergangenen September an und soll am Sonntag natürlich nicht ihr Ende finden.  

    Vik! Vik! Viktoria!

  • Testspiel und Teamvorstellung am Donnerstag

    Am Donnerstag, den 19. Juli 2018, findet ab 19 Uhr ein Testspiel unserer Viktorianer gegen den Mittelrheinligisten FC Blau-Weiß Friesdorf statt. Zu diesem Anlass werden auch die Neuzugänge und der neue Kader der Höhenberger vorgestellt.

    Damit wird die Viktoria erstmals im Sportpark in Action zu sehen sein und kann sich auf den Saisonauftakt gegen Alemannia Aachen am 29.07. bestmöglich vorbereiten. Natürlich ist der Eintritt zur gemeinsamen Saisoneröffnung frei. Auch für das leibliche Wohl der Fans ist gesorgt!