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  • Neuzugänge für die kommende Saison

    Auch in der Sommerpause geht es bei der Viktoria rund: Die Transferphase beginnt. Hier gibt es alle Neuigkeiten zu den Spielern, die sich unserer Viktoria für die kommende Saison anschließen:

    Für das Abwehrzentrum wurde Stefano Maier von den Offenbacher Kickers unter Vertrag genommen. Nachdem er das Jugendsystem der Kickers durchlaufen hatte, schaffte Maier 2012 den Sprung in den Kader der damaligen Drittliga-Mannschaft. Für die Mannschaft aus seiner Heimatstadt absolvierte Maier insgesamt 146 Spiele, erzielte dabei vier Tore und bereitete sieben weitere Treffer vor. Seine Auftritte in der Defensive waren in dieser Saison so überzeugend, dass er für den Dritten der Regionalliga Südwest in dieser Spielzeit 34-mal in der Startelf stand. Einzig beim 5:1-Auswärtssieg bei Schott Mainz am letzten Spieltag wurde er vorzeitig ausgewechselt und verpasste dort den Einsatz über 90 Minuten. Sonst ging es immer über die volle Distanz. Zwei Spiele verpasste Maier dennoch: Einmal musste er wegen Grippe aussetzen, beim zweiten Mal war er gelbgesperrt.

    Zwischen den Pfosten ist in der kommenden Saison ein Rückkehrer zu finden: Mark Depta wechselt von der Alemannia aus Aachen nach Höhenberg zurück. Bis zur U19 hatte der heute 20-Jährige das Trikot der Viktorianer getragen, bis er erst den Schritt in die Südstadt und dann nach Aachen machte. Bei der Alemannia schaffte er den Sprung in den Kasten der Regionalliga-Mannschaft und etablierte sich mit starken Leistungen in der Liga. In der vergangenen Saison machte Depta insgesamt 25 Spiele für Aachen.

    Von der TuS Koblenz schließt sich der Linksaußen Dimitrios Popovits unserer Viktoria an. In der vergangenen Saison wurde der ehemalige griechische Jugend-Nationalspieler in 22 Liga-Spielen eingesetzt und erzielte dabei drei Tore. Mitten in der Spielzeit wurde er leider von einem Bänderriss außer Gefecht gesetzt und fiel lange aus. Erfahrungen in der Regionalliga machte Popovits aber nicht nur in Koblenz, auch bei Waldhof Mannheim trat er schon vor den Ball.

    In der Sturmspitze der Viktorianer findet Nicolas Hebisch ein neues Zuhause. Der 28 Jahre alte Mittelstürmer wechselt von Waldhof Mannheim nach Höhenberg. Für den Vizemeister der Regionalliga Südwest machte Hebisch in der vergangenen Saison in 36 Einsätzen zwölf Tore und hatte seinen Anteil an der guten Platzierung Waldhofs. Auch in der 3. Liga konnte der Stürmer schon einige Einsätze verbuchen: Für den SV Babelsberg und den 1. FC Magdeburg stand er in insgesamt 76 Drittliga-Partien auf dem Platz.

    Die Offensive unserer Viktoria wird auch durch Christian Derflinger verstärkt. Aus der U23 von Greuther Fürth schließt sich der 24 Jahre alte Ex-Jugend-Nationalspieler Österreichs der Viktoria an. Für die in der Regionalliga Bayern spielenden Kleeblätter war der offensive Mittelfeldspieler in der vergangenen Saison eine feste Größe und war in 30 Spielen im Einsatz. In der Jugend des FC Bayern München ausgebildet, schaffte er über den Nachwuchs des HSV  den Sprung in die erste Bundesliga Österreichs, wo er 22 Spiele für den SV Grödig absolvierte. Vor rund zwei Jahren schloss er sich dann den Fürthern an, für die er sogar zweimal in der 2. Bundesliga spielte. Ab der kommenden Saison schnürt er sich in unserem Sportpark die Schuhe.

    Auf der offensiven Außenbahn wird Yves Mfumu wirbeln. Der 20-Jährige kommt vom FSV Frankfurt aus der Regionalliga Südwest an den Rhein. In Frankfurt machte er die ersten Schritte als Fußballer, als er in der Jugend der Eintracht ausgebildet wurde. Nach kurzen Stationen bei Werder Bremen und dem VfB Stuttgart landete er von etwa einem Jahr wieder am Main und schaffte beim FSV Frankfurt den Sprung in die erste Mannschaft. In der vergangenen Saison stand er für den FSV zwölfmal auf dem Platz.

    Außerdem nahm die Viktoria das 19 Jahre alte Abwehr-Talent Hajdar Shala von Bayer Leverkusen unter Vertrag. Der Rechtsverteidiger wechselt von der U19 der Werkself in die Domstadt und soll in Höhenberg den nächsten Schritt in seiner Karriere machen. In der abgelaufenen Spielzeit stand Shala in 24 Spielen in der Startelf. Rotgesperrt musste er nur bei zwei Bundesligaspielen der Junioren zuschauen. Vorne steuerte er ein Tor und zwei Vorlagen bei.

    Ebenfalls 19 Jahre alt ist Jannis Fraundörfer, der aus der U19 des VfL Bochum zu unserer Viktoria stoßen wird. Der junge Innenverteidiger, der auch im defensiven Mittelfeld einsetzbar ist, hatte mit 22 Einsätzen in der West-Bundesliga großen Anteil daran, dass die Bochumer am Ende der Saison den dritten Tabellenplatz erobern konnten. Nach drei Jahren in Bochum streift sich Fraundörfer in der kommenden Spielzeit das Viktoria-Trikot über.

    Herzlich willkommen bei der Viktoria!

  • Pokalsieger! Viktoria gewinnt mit 2:0 n.V. gegen Alemannia Aachen

    Mit einem 2:0-Sieg nach Verlängerung hat unsere Viktoria am Pfingstmontag den Bitburger-Pokal gewonnen. Nach starker Leistung in den ersten 90 Minuten musste aber erneut ein Nachschlag her, wo sich die Viktorianer endlich für die gute Arbeit belohnten. Kreyer stieß die Türe zum Pokalsieg nach 108 Minuten weit auf und Wunderlich vollendete in der Nachspielzeit ins leere Tor.

    Das Finale begann wie ein typisches Pokalspiel. Keiner wollte den ersten und vielleicht auch schon entscheidenden Fehler machen. Unsere Viktoria hatte mehr Ballbesitz, fand in der tiefstehenden Abwehr der Aachener aber keine Lücke. Wenn nach einer guten Kombination spielerisch eine Lücke gerissen wurde, scheiterten die Viktorianer allerdings oft am starken Alemannia-Keeper Depta. Holzweiler bediente Wunderlich, doch der Schlussmann hielt blendend. (13.) Aber auch die Viktoria brachte einen starken Keeper in den Bonner Sportpark. Sebastian Patzler zeigte nach Mohr-Flanke von links und Fejzullahus anschließendem Abschluss einen grandiosen Reflex und hielt seinen Kasten sauber. (15.)

    Nach der kurzen temporeichen Phase von beiden Teams wurde das Spiel wieder ruhiger. Die Kölner hatten den Ball weitestgehend im Griff und drückten Aachen an den eigenen Strafraum zurück. Mit schnellen Kontern wollten die Alemannen aber weiter gefährlich bleiben. Die nächste echte Großchance hatte aber dennoch die Viktoria: Backszat düpierte an der linken Eckfahne zwei Gegenspieler und flankte dann butterweich auf den zentral postierten Golley, der per Kopf aber erneut an Schlussmann Depta scheiterte. (26.)

    Viktoria mit mehr Ballbesitz

    So ging eine unter dem Strich offene Partie torlos in die Kabine. Zu diesem Zeitpunkt war das Remis für beide Seiten verdient. Das änderte sich aber im zweiten Durchgang, wo die Viktoria endgültig das Heft des Handelns in die Hand nahm. Abermals bediente Holzweiler Wunderlich sehenswert und abermals konnten unseree Viktorianer Depta nicht überwinden, als Wunderlich aus spitzem Winkel von rechts scheiterte. (50.) Der Druck nahm immer mehr zu, Aachen brach darunter aber nicht. Auch für den eingewechselte Kreyer war in der 70. Minute (noch) bei Keeper Depta Endstation, als dieser Kreyers gefühlvollen Kopfball mit den Fingerspitzen noch abwehrte. Wenig später hielt der Aachener Schlussmann auch Golleys starken Fernschuss aus 30 Metern stark. (73.)

    Wie schon im Halbfinale gegen Fortuna Köln ging es also mit einem 0:0 nach 90 Minuten in die Verlängerung, in der nun wieder der Keeper auf der anderen Seite über sich hinauswuchs. Nach der alten Fußballerweisheit „Wenn du sie vorne nicht machst, kassierst du sie hinten“, hätte unsere Viktoria kurz nach dem erneuten Wiederanpfiff in Rückstand geraten können. Aber Sebastian Patzler stand zwischen den Pfosten! Aachens Kapitän Winter tauchte nach einem schnellen Konter freistehend vor Patzler auf und zimmerte auf das Kölner Tor. Patzler wehrte den strammen Schuss ab und war auch beim folgenden Nachschuss Winters sensationell zur Stelle (99.).  Auch wenige Sekunden später hatten die mitgereisten Aachener den Torschrei auf den Lippen, als es Bösing vollbrachte, den Ball aus zwei Metern über die Querlatte zu grätschen.

    Joker Kreyer sticht

    Diese eine Minute hätte alles entscheiden können. Aber so ging die 109. Spielminute dieses Finals in die Geschichte ein. Willers eröffnete mit einem langen Pass von der Mittellinie in den Lauf den halbrechts startenden Kreyer, der aus spitzem Winkel Keeper Depta in der kurzen Ecke überwand.

    Danach brachen die Dämme – Fast wortwörtlich. In die Erleichterung und die große Freude auf Kölner Seite mischte sich der Frust bei den Aachenern. Das gipfelte in einer Rudelbildung kurz vor dem Ende der Verlängerung: Nach einem Foul im Mittelfeld vergriff sich Mickels an Willers und stieß ihn rustikal um. Dafür sah der Aachener glatt die Rote Karte. (114.) Den anschließenden Platzsturm-Versuch der Fans konnten die Bonner Ordnungskräfte noch verhindern, die Partie musste aber dennoch kurz unterbrochen werden.

    Dadurch wurde auch in der Verlängerung noch ordentlich nachgespielt. Aachen warf alles nach vorne und wurde dann klassisch ausgekontert. Keeper Depta war ebenfalls im Viktoria-Strafraum zu finden und hatte seinen eigenen Kasten verlassen. Das nutzte Mike Wunderlich aus und schob sicher zum verdienten 2:0 ein. (120. +4)

    So durften die Viktorianer zum vierten Mal in fünf Jahren den Bitburger-Pokal in die Lüfte heben und haben sich dank einer starken Leistung nun auch für den DFB-Pokal qualifiziert.

    Vik! Vik! Viktoria!

    Tore: 0:1 Kreyer (109.), 0:2 Wunderlich (120. +4)

    Zuschauer: 5478

    Alemannia Aachen
    Depta – Fiedler (77. Damaschek), Heinze, Hackenberg, Pluntke, Winter – Pütz (97. Bösing), Lippold, Mohr – Fejzullahu, Torunarigha (83. Mickels)

    Viktoria Köln

    Patzler – Koronkiewicz, Lanius, Willers, Lang – Backszat (103. Lohmar), Saghiri – Holzweiler (68. Kreyer), Wunderlich, Handle (90. Eichmeier) – Golley

  • Pokalfinale gegen Alemannia Aachen!

    Finale, oho! Das letzte Spiel unserer Saison steht an und es ist wortwörtlich ein Endspiel: Im Finale des Bitburger-Pokals können unsere Viktoria nicht nur den Pott holen, sondern auch den Einzug in den DFB-Pokal perfekt machen. Am Pfingstmontag kann diese Spielzeit ein besonders erfolgreiches Ende nehmen. Im Bonner Sportpark Nord rollt der Ball ab 17 Uhr.

    In der Liga setzte sich unsere Viktoria gleich zweimal gegen die Alemannia durch. Aber es heißt ja bekanntlich: Der Pokal hat seine eigenen Gesetze. An den beiden souveränen Erfolgen (4:2 und 4:0) können sich die Kicker von Cheftrainer Olaf Janßen zwar weitere Motivation holen, am Ende muss aber noch ein dritter Erfolg gegen die Alemannia her.

    Mit einem Erfolg in Bonn wäre die Viktoria nach einem Jahr Abstinenz wieder im DFB-Pokal dabei und könnte auf hochkarätigen Besuch in Höhenberg hoffen. Aber auch Aachen wird hochmotiviert in ihr letztes Saisonspiel gehen. Der Gewinn des Bitburger-Pokals und die damit verbundene Qualifikation für den DFB-Pokal wären für die Alemannia gern gesehene Einnahmen. Für die Mannschaft der Aachener geht es auch darum, die Spiele aus der Liga vergessen zu machen.

    Gemeinsam mit den Finals von 20 anderen Landesverbänden wird dieses Duell am Pfingstmontag, 21. Mai, ausgetragen. Die insgesamt 21 Spiele werden in drei große Konferenzen unterteilt. Unsere Viktoria tritt dabei im letzten Slot ab 17 Uhr an. Es wird also ein toller Fußballtag mit einem hoffentlich guten Ende.

    Personell kann sich die Lage in den letzten Tagen vor dem Spiel leicht verbessern, sicher ist da aber noch nichts. Sascha Eichmeier, Mike Wunderlich und Daniel Reiche sind auf dem Weg der Besserung, sind aber noch nicht sicher im Finale dabei.

    Von den Rängen brauchen unsere Viktorianer am Montag in Bonn jede Unterstützung, die sie bekommen können, um die Aachener in dieser Saison auch noch ein drittes Mal besiegen zu können.

    Vik! Vik! Viktoria!

  • U12 holt Meisterschaft!

    Unserem U12-Jahrgang – den 2006ern und ihren Trainern Sebastian Lohr und Felix Weihmann – ist es frühzeitig gelungen, die Meisterschaft in der U12-Sonderliga des Kreis Köln einzufahren. Bereits zwei Spieltage vor Saisonende konnte das Team am vergangenen Wochenende mit einem 5:0-Erfolg gegen Borussia Hohenlind die Spitzenposition gegenüber dem direkten Konkurrenten vom SC West uneinholbar festigen. Wir gratulieren an dieser Stelle zu einer tollen Spielzeit und drücken die Daumen für die beiden noch ausstehenden Aufgaben! Klasse Job, Jungs!

  • 4:4 am letzten Spieltag – Es hat nicht gereicht

    Am letzten Spieltag der Regionalliga-Saison trennte sich unsere Viktoria von Borussia Mönchengladbach II mit 4:4 unentschieden. Da der Konkurrent KFC Uerdingen zeitgleich in Wiedenbrück deutlich führte, machte sich gegen Ende des Spiels die Enttäuschung breit. Daher verloren die Viktorianer etwas den Zugriff und kassierten noch zwei späte Gegentore. Nach Platz Zwei in der Regionalliga liegt nun der ganze Fokus auf dem Finale des Bitburger-Pokals am Pfingstmontag.

    Als der Ausgang der Uerdinger Partie noch ungewiss war, kam unsere Viktoria sofort stark in das Spiel. Backszat flankte von rechts und fand Golley in der Mitte, der das Leder aus vier Metern in die Maschen jagte. (11.) Wenig später erhöhte der Vorlagengeber zum 1:0, Felix Backszat, trocken aus 20 Metern per Flachschuss auf 2:0. (13.)

    Es war ein furioser Beginn der Hausherren. Man merkte, dass sie ihre einzige Chance auf den Meistertitel nutzen wollten. Holzweilers Querpass aus aussichtsreicher Position wurde abgefälscht und landete schließlich in den Armen von Keeper Hiemer. (15.) Auch Golleys Freistoß aus 22 Metern fand nicht den Weg ins Netz, sondern segelte knapp drüber. (18.)

    Gladbach mit dem Anschluss

    Bei starken Regenfällen brauchten die Gäste aus Mönchengladbach etwa eine halbe Stunde, um auch am Spiel teilzunehmen. Lieder verlängerte einen Freistoß per Kopf auf das Tor, wo Patzler das rutschige Leder erst im Nachfassen sicher hatte. (29.) Wenig später klärte Lanius mit einer starken Rettungstat gegen den einschussbereiten Feigenspan.

    Obwohl die Viktoria auch später weitestgehend alles im Griff hatte, klingelte es in der 35. Spielminute erstmals im Kasten der Gastgeber. Nach einer Ecke konnten die Viktorianer den Ball nicht klären, Simakala nutzte das aus und erzielte mit dem linken Innenpfosten den Anschlusstreffer.

    Mit einer 2:1-Führung ging es in die Pause. Der Druck auf den zeitgleich spielenden KFC Uerdingen war aufgebaut. Allerdings war der Tabellenführer zur Halbzeit ebenfalls souverän in Front und es schien nicht so, als würde er diese nochmal hergeben. Dieses Gefühl wirkte sich auch auf die Partie der Viktoria aus. Es wurde offener: Beide Teams hatten ihre Chancen: Saghiri verfehlte das 3:1 nach einer Ecke nur knapp, als er einen Abpraller aus halblinker Position haarscharf am kurzen Pfosten vorbeisetzte. (52.) Wenig später prüfte Benger Patzler mit einem strammen Fernschuss und scheiterte an einer guten Parade. (57.)

    Torreiche zweite Hälfte

    Erfolgreicher war kurz danach wieder Timm Golley, der nach toller Ballannahme das Leder wuchtig unter die Latte knallte und auf 3:1 erhöhte. (60.) Der eingewechselte Mustafic stellte kurz danach mit einem trockenen Flachschuss aus 25 Metern den alten Abstand wieder her. (64.), was Kreyer nach schöner Drehung im Strafraum allerdings sofort wieder konterte: 4:2. (67.)

    In der Zwischenzeit hatte Uerdingen auf dem anderen Platz aber auf 4:0 gestellt und die Meisterschaft entschieden. Das sprach sich schließlich auch auf dem Höhenberger Rasen rum und die Enttäuschung machte sich breit. Bisher größtenteils abgemeldete Gäste nutzten das eiskalt aus.

    Egbo und Simakala waren in der Schlussphase zur Stelle und verwerteten zum 4:3 und schließlich zum 4:4-Ausgleich. (86. & 88.) Diese Tore wären gegen hochkonzentrierte Viktoria wohl nicht gefallen, aber so endet das letzte Spiel der Regionalliga-Saison mit einer Punkteteilung. Jetzt gilt es, diese Spielzeit noch erfolgreich abzuschließen, indem man das Finale des Bitburger-Pokals gewinnt. Dort trifft die Mannschaft von Cheftrainer Olaf Janßen am Pfingstmontag gegen Alemannia Aachen.

    Vik! Vik! Viktoria!

    Tore:

    1:0 Timm Golley (11.)

    2:0 Felix Backszat (13.)

    2:1 Ba-Muaka Simakala (35.)

    3:1 Timm Golley (60.)

    3:2 Mirza Mustafic (64.)

    4:2 Sven Kreyer (67.)

    4:3 Mandela Egbo (86.)

    4:4 Ba-Muaka Simakala (88.)

    Zuschauer: 745

    Viktoria Köln

    Patzler – Koronkiewicz, Lanius, Willers, Lang – Nottbeck (46. Kreyer), Backszat – Holzweiler, Saghiri (71. Fiore), Handle – Golley (78. Brasnic)

    Borussia Mönchengladbach II

    Hiemer – Egbo, Lieder, Rütten, Komenda – Benger (72. Tenbült), Herzog (56. Mustafic) – Kraus, Pisano, Feigenspan (63. Makridis) – Simakala

  • Gegen die Fohlenelf zum letzten Aufgalopp?

    Womöglich steht am kommenden Sonntag das letzte Heimspiel unserer Viktoria in dieser Saison an. Am 34. Spieltag der Regionalliga West empfängt das Team von Cheftrainer Olaf Janßen die U23 von Borussia Mönchengladbach. Mit einem Sieg gegen die Fohlen, würde die Viktoria ihre Chancen auf die Tabellenspitze wahren und müsste dann auf das Ergebnis von Konkurrent Uerdingen blicken.

    Erstmal müssten die Viktorianer ihre eigenen Hausaufgaben erledigen, bevor sie sich mit den anderen Plätzen beschäftigen können. Durch das deutlich bessere Torverhältnis würde man auf den letzten Metern an Uerdingen noch vorbeiziehen können, sollten die Krefelder beim SC Wiedenbrück Punkte lassen.

    Doch mit der U23 von Borussia Mönchengladbach hat unsere Viktoria eine harte Nuss zu knacken. Als Tabellenzwölfter sind die Borussen zwar deutlich hinter den Erwartungen zurück, bleiben aber brandgefährlich. Besonders in den letzten Wochen der Saison geht es für die Kicker der U23 darum, Empfehlungsschreiben für die kommende Spielzeit zu versenden. Bislang kamen die Fohlen aber noch nicht in den Tritt. Seit vier Spielen warten sie nun schon wieder auf einen Sieg. Auch im Spiel beim  Wuppertaler SV setzte es unter der Woche eine 3:1-Niederlage.

    Zeitgleich hat unsere Viktoria im Halbfinal-Derby des Bitburger-Pokals den Drittligisten und Stadtrivalen Fortuna Köln mit 3:0 nach Verlängerung besiegt. In einem anstrengenden Duell gingen die Viktorianer verdient als Sieger von Platz. Allerdings brauchten sie für den Erfolg die 30-minütige Verlängerung, was sich nach all den englischen Wochen der vergangenen Monate sicherlich nicht positiv auf die Kraftreserven ausgewirkt hat. Gegen Mönchengladbach kann alles passieren.

    Im Hinspiel setzte sich unsere Viktoria auswärts ganz knapp mit 1:0 durch. Nach rund einer Stunde sorgte Tobias Willers per Kopf für den erlösenden Siegtreffer und tütete die drei Punkte ein.

    Auch am letzten Spieltag hätten wir gegen einen Erfolg der Viktorianer nichts einzuwenden. Aber dafür brauchen die Spieler jede Unterstützung, die sie von den Rängen bekommen können. Nach dem harten Kampf im Derby am vergangenen Dienstag müssen neue Kraftreserven mobilisiert werden. Das Duell beginnt am Sonntag um 14 Uhr.

    Vik! Vik! Viktoria!

  • Ticketinformationen zum Bitburger-Pokalfinale

    Durch den verdienten Derbysieg gegen Fortuna Köln im Halbfinale des Bitburger-Pokals hat sich unsere Viktoria für das Endspiel gegen Alemannia Aachen qualifiziert. Der Ticketverkauf für das Duell im Bonner Sportpark Nord startet in unserer Geschäftsstelle am kommenden Sonntag, den 13. Mai. Online ist er bereits angelaufen.

    Ab dem Regionalliga-Spiel unserer Viktoria gegen die U23 von Borussia Mönchengladbach besteht die Möglichkeit, am Stadion Karten für das Finale des Bitburger-Pokals zu kaufen. Die Tickets für das Spiel am Montag, den 21. Mai, sind in unserer Geschäftsstelle am Sportpark Höhenberg erhältlich. Unter der Woche findet der Verkauf dann zu den üblichen Öffnungszeiten von 15 Uhr bis 18 Uhr statt.

    Online sind die Karten schon jetzt schon unter www.fvm.de zu ergattern. Dennoch keine Panik: Es werden in der Geschäftsstelle genug Tickets vorhanden sein. 

    Bis Mittwoch, den 16. Mai, um 16 Uhr können Viktoria-Fans Karten in Höhenberg erwerben. Danach bleiben nur noch der Online-Weg über den FVM (www.fvm.de) und die Abendkasse erhalten.

    Tickets kosten im Vorverkauf 12€ für einen Stehplatz (7€ ermäßigt) und 17€ für einen Sitzplatz (12€ ermäßigt). An der Abendkasse kommen je 3€ Aufschlag dazu.

    Das Finale um den Bitburger-Pokal zwischen unserer Viktoria und Alemannia Aachen findet am Pfingstmontag, den 21. Mai 2018, im Bonner Sportpark Nord statt. Anstoß ist um 17 Uhr.

  • U19 ist Pokalsieger! Erfolg im Elfmeterschießen gegen Bayer Leverkusen

    Der Mittelrheinpokal tritt den Weg nach Höhenberg an. In einem packenden Endspiel setzte sich unsere U19 gegen den Nachwuchs von Bayer Leverkusen durch. Erst im Elfmeterschießen fiel die Entscheidung zugunsten der Viktorianer. Damit ist die U19 in der kommenden Saison für den DFB-Pokal qualifiziert.

    Gleich von Beginn an zeigte unser Team, dass sie sich auf dem Platz im Schatten der BayArena nicht verstecken wollte. Im Duell mit der höherklassigen Truppe von Bayer Leverkusen rechnete sich die Mannschaft von Coach Lukas Beruda sofort Chancen aus, als Dario De Vita aus 20 Metern knapp verzog. (4.) Die Werkself, die ihre Saison auf dem sechsten Platz der Bundesliga beendet hatte, bot Zugriffspunkte an.

    Toller Auftritt unserer Viktoria

    Mit einer starken Defensive hielten unsere Viktorianer den besser werdenden Angriffen der Hausherren stand und lauerten auf Konter. Am beherzten Abwehrverhalten bissen sich die Leverkusener die Zähne aus. Kein Ball wurde verloren gegeben, jeder Zweikampf wurde angenommen. Mit vollem Einsatz warf sich die Viktoria dem Favoriten entgegen. Und wenn das Verteidigungs-Bollwerk einmal geknackt war, hatten die Viktorianer noch immer ein Ass im Ärmel: Keeper Ben Alexander Voll. Durch viele Glanztaten hielt er seine Weste sauber und rettete die ‚Null‘. Gegen Bukusu (24.) und Tokac (29.) packte er im ersten Durchgang zweimal stark zu. Auch beim Fernschuss von Stanilewicz sahen viele den Ball schon im Netz, doch die Kugel prallte an die Querlatte (28.). So ging es mit einem torlosen Zwischenstand in die Kabine.

    Nach dem Seitenwechsel zahlte sich der Einsatzwille unserer Viktorianer aus. Gemeinsam wehrten sie Attacke um Attacke souverän ab. Leverkusen fand kaum mehr den Weg in den Strafraum unserer U19, weil meist schon deutlich früher Endstation war. Dann ging es schnell in die andere Richtung: Energisch setzten die Viktorianer bei jedem Konter nach und gaben die Kugel nicht kampflos her.

    Viktoria geht in Führung!

    Für diesen Willen wurde die Mannschaft von Coach Lukas Beruda schließlich belohnt. Kapitän Klefisch flankte einen Freistoß aus dem linken Halbfeld gefühlvoll in den Strafraum, wo Harneid seinem Gegenspieler enteilte und am Elfmeterpunkt frei zum Kopfball kam. Ungestört nickte er zur Führung ein und drehte zum Jubel ab. (70.) „Es hat einen Riesenspaß gemacht, die Jungs zu sehen. Sie haben alles reingeworfen, aber sie haben auch fußballerisch überzeugt“, lobte Lukas Beruda sein Team später.

    Leverkusen kommt zurück

    Der Favorit ließ sich aber natürlich nicht so leicht abschütteln und erhöhte wieder den Druck, bis Stappmann das Leder per Kopf im Kasten unterbrachte. In Rücksprache mit seinem Assistenten gab Referee Tarik Damar den Treffer allerdings nicht. (78.) Die Erleichterung über diese Entscheidung währte aber nur wenige Minuten, denn wenig später vollendete Bukusu eine Freistoßflanke mit der Stirn zum 1:1. (85.). Leverkusen warf in der Schlussphase nochmal alles nach vorne, fiel aber wieder der starken Verteidigung zum Opfer. Am Ende wartete dann auch erneut Schlussmann Voll: Als Yalcin am linken Eck des Fünfers auftauchte, warf sich der Viktoria-Keeper in den Schuss und rettete das 1:1 in die Verlängerung.

    „Ich bin total stolz auf meine Mannschaft. Die Jungs haben bis zum Schluss gefightet, obwohl sie eigentlich schon ab der 70. Minute platt waren“, lobte Trainer Beruda sein Team nach dem Spiel. „Sie haben gezeigt, wie viel Mentalität in jedem einzelnen Spieler steckt und haben sich voll reingehangen.“ Mit Kämpferherz und großem Willen ging das Spiel schließlich in die Verlängerung, wo die Viktoria auch die offensive Spielkontrolle übernahm. Allerdings wurden die zielstrebigen und schnellen Konter nach Ballgewinn leider nicht im gegnerischen Netz untergebracht. Auch ein Foulelfmeter in der Nachspielzeit der Verlängerung fand nicht den Weg ins Ziel. (120.+1)

    Die Duelle vom Punkt

    So musste es also „Mann-gegen-Mann“ entschieden werden. Im Elfmeterschießen krönte Keeper Ben Alexander Voll seine grandiose Leistung mit der entscheidenden Rettungstat: Nachdem alle fünf Viktorianer ihre Versuche versenkt hatten, sah sich Voll im letzten Duell Leverkusens Kapitän Akkaynak gegenüber, tauchte links ab und hielt das Leder auf. Natürlich kannte der Jubel danach keine Grenzen mehr. Auf dem Platz bei den Spielern und auf den Rängen bei den mitgereisten Anhängern war die Freude riesig!

    Mit dem Pokalsieg hat sich das Team nicht nur Medaillen und Trophäe gesichert, sondern auch noch das Startrecht für die erste Hauptrunde des DFB-Pokals erspielt. Erstmals ist eine U19-Mannschaft unserer Viktoria dort dabei. Auch das freute Lukas Beruda nach dem Abpfiff sehr: „Wir haben heute Geschichte geschrieben.“

    Vik! Vik! Viktoria!

  • Nach Derby-Fight: Viktoria zieht verdient ins Finale ein

    So muss man in ein Derby gehen! Dank eines starken Auftritts siegte unsere Viktoria am vergangenen Dienstag im Halbfinale des FVM-Pokals gegen Fortuna Köln nach Verlängerung mit 3:0 und steht nun völlig verdient im Endspiel. Gleich von Beginn an gaben die Viktorianer den Ton an, profitierten zusätzlich von einem frühen Platzverweis, mussten dann allerdings noch eine Extrarunde drehen. Am Ende des Tages zählt aber nur eines: der Derbysieg!

    Gegen den Drittligisten kamen unsere Viktorianer gleich gut rein und bestimmten sogar die Anfangsphase. Aus der Distanz zirkelte Koronkiewicz den Ball aus halbrechter Position auf die kurze Ecke. Keeper Boss, der mit einer Flanke rechnete, wurde auf dem falschen Fuß erwischt und lenkte die Kugel noch mit größter Mühe um den Pfosten. (7.) Direkt im Gegenzug war aber auch die Fortuna erstmals gefährlich: Keita-Ruel stieg bei einer Ecke am kurzen Pfosten am höchsten und nickte den Ball auf den Kasten. Doch Patzler rettete mit einer Glanztat auf der Linie. (8.)

    Nach der kleinen Schrecksekunde übernahm die Viktoria aber wieder das Steuer: Golley und Backszat kombinierten sich mit einem tollen Doppelpass durch die Abwehr, bis Timm plötzlich ganz frei auf der Strafraumkante auftauchte und den Platz beinahe nutzte. Mit dem Außenrist verfehlte er die linke Torseite allerdings um Haaresbreite. (16.) Auch Backszats Versuch aus spitzem Winkel segelte wenig später minimal an der langen Ecke vorbei. (17.)

    Bei hochsommerlichen Bedingungen legten beide Mannschaften in der Folge eine kleine Verschnaufpause ein. Unsere Viktoria gab aber weiterhin den Ton an und hatte das Spiel weitestgehend unter Kontrolle. Und dann folgte der vorentscheidende Moment: Fortunas Menz unterband – schon mit einer gelben Karte vorbelastet – einen Angriff der Hausherren mit einem Handspiel auf der Mittellinie. Dafür war sein Derby-Auftritt nach einer halben Stunde beendet. Mit Gelb-Rot ging er vom Platz. (31.) Unsere Viktoria war fortan in Überzahl und nutzte das beinahe aus. Golley schickte den zentral startenden Nottbeck steil. Doch der Mittelfeldmann scheiterte mit seinem strammen Abschluss aus vollem Lauf an einer guten Reaktion von Torhüter Boss. (37.)

    So ging es trotz Chancenplus unserer Jungs torlos in die Kabine. Auch nach dem Seitenwechsel kamen die Kicker von Cheftrainer Olaf Janßen besser auf den Rasen. Holzweiler schickte Koronkiewicz rechts auf die Reise. Doch der Rechtsverteidiger der Viktoria scheiterte freistehend aus guter Position an Boss‘ Abwehrreflexen. (48.)

    Ein echter Derby-Fight!

    Auf beiden Seiten war viel Feuer drin. Oft gerieten die Spieler miteinander und den Trainern aneinander. Schiedsrichter Mario Heller und sein Gespann hatten alle Hände voll zu tun, um die Kontrahenten zu trennen. Dass dieses Duell mit 21 Spielern enden würde, war nach dieser harten zweiten Hälfte eigentlich ein kleines Wunder. Viele Akteure hatten einen möglichen Platzverweis vor Augen.  

    Mit fortlaufender Spielzeit wurden die Beine unserer Viktorianer allerdings schwach. Der volle Einsatz in den ersten 70 Minuten machte sich bemerkbar. Das nutzten die Fortunen beinahe aus. Erst grätschte Keita-Ruel eine scharfe Bröker-Flanke aus fünf Metern drüber (81.), dann tauchte Fritz unter einer Freistoß-Hereingabe von links knapp durch. (82.)

    Auch wenn der Führungstreffer der Fortuna nicht wirklich verdient gewesen wäre, so lag er in der Schlussphase der regulären Spielzeit in der Luft. Besonders Keita-Ruels Chance hätte eigentlich den Weg in das Netz hinter Patzler finden müssen. Aber so blieb es beim torlosen Unentschieden nach 90 Minuten, was im Pokal hieß: Verlängerung.

    Nach all den englischen Wochen zuvor hätte man damit rechnen können, dass die Kräfte ausgehen würden. Dem war jedoch nicht der Fall: Mit vollem Einsatz gingen die Viktorianer in jeden Zweikampf und kämpften um jeden Ball. So übernahmen die Hausherren wieder die Kontrolle und setzten das Fortuna-Tor unter Druck. Holzweiler tanzte seinen Gegenspieler auf der Strafraumkante aus und schlenzte das Leder aus halbrechter Position gefühlvoll auf den Kasten. Auf dem Lattenkreuz schlug es auf und ging ins Toraus. (98.)

    Die Erlösung!

    Dann war es endlich soweit: Das absolut verdiente 1:0 für die Viktoria! Der Ball prallte aus dem Sechzehner genau vor die Füße von Koronkiewicz, der halbrechts zu viel Platz hatte, flach abzog und Boss überwinden konnte. Die Freude kannte keine Grenzen und der Ball war gebrochen! (105.) Golley schickte Handle wenig später steil, der mutterseelenallein auf Boss zulief, aber im direkten Duell mit dem Schlussmann wieder den Kürzeren zog. (109.)

    Sekunden später war Boss aber machtlos. Bei einer Ecke von rechts wurde der eingewechselte Müller von den Fortunen am ersten Pfosten nicht gedeckt, stieg unbedrängt hoch und nickte aus fünf Metern zum verdienten 2:0 ein (110.). Dadurch war das Spiel eigentlich entschieden. Dennoch gaben die Gäste aus der Südstadt nicht auf, setzten alles auf eine Karte und liefen dann ins offene Messer: Holzweiler bediente Handle mit einem hohen Pass in den Lauf. Schlussmann Boss musste aus seinem Strafraum kommen, um eine Chance auf den Ball zu haben, wurde dabei allerdings umkurvt. Das Tor war leer und Handle hatte keine Probleme, den Ball dort unterzubringen und den Derbysieg einzutüten. (119.)

    Mit dem Erfolg gegen Fortuna Köln sind unsere Viktorianer ins Endspiel um den Bitburger-Pokal eingezogen. Am Montag, 21. Mai, trifft die Mannschaft von Cheftrainer Olaf Janßen im Bonner Sportpark Nord auf Alemannia Aachen.

    Tore:

    1:0 Patrick Koronkiewicz (105.)

    2:0 Tobias Müller (110.)

    3:0 Simon Handle (119.)

    Zuschauer: 4386

    Viktoria Köln

    Patzler – Koronkiewicz, Lanius, Willers, Lang – Nottbeck (85. Kreyer), Backszat – Holzweiler, Saghiri (91. Müller), Handle – Golley (118. Brasnic)

    Fortuna Köln

    Boss – Ernst, Menz, Fritz, Koljic (61. Bender) – Bröker, Brandenburger, Kegel (73. Kurt), Farrona Pulido (35. Theisen), – Dahmani , Keita-Ruel

  • Derbyfieber steigt! Am Dienstag kommt die Fortuna!

    Es ist soweit: Das langersehnte Pokal-Halbfinale gegen Fortuna Köln steht kurz bevor. Am Dienstagabend empfängt unsere Viktoria die Gäste aus der Südstadt. Ab 19:00 Uhr wird auf dem Höhenberger Rasen um den Finaleinzug gekämpft. Mindestens 90 Minuten voller Einsatz, um als Derbysieger und Pokalfinalist vom Platz zu gehen.

    Unsere Viktoria geht als Regionalligist sicherlich mit der Außenseiterrolle in das Spiel gegen die Drittligisten der Fortuna. Ohne Chance sind die Hausherren nach zuletzt 27 Spielen ohne Niederlage aber keinesfalls. In einem gut besuchten Höhenberger Sportpark sollten die Zuschauer eine offene Partie verfolgen können.

    Während die Viktorianer mit sportlichem Rückenwind antreten können, sind die Gäste von der anderen Rheinseite aktuell auf einer Durststrecke. Seit sieben Liga-Spielen wartet die Mannschaft von Trainer Uwe Koschinat auf einen Sieg und seit 276 Minuten auf ein Tor. Nur das knappe 2:1 im Viertelfinal-Spiel gegen Borussia Freialdenhoven sticht positiv aus den vergangenen Wochen hervor.

    Über den Erfolg bei der Borussia ist die Fortuna in das Halbfinale gekommen. Im früheren Verlauf der Pokalreise setzten sich die Südstädter jeweils mit 1:0 beim Landesligisten Union Schafhausen und dem Bezirksligisten Marialinden durch. Unsere Viktoria hingegen ist etwas über deutlichere Erfolge über Bergisch Gladbach (1:0), SC Brühl (7:3) und Germania Teveren (4:0) in das Halbfinale eingezogen.

    Bei dieser Begegnung sind aus Sicherheitsgründen weitere Parkplatzflächen rund um die Merheimer Heide gesperrt worden. Auf dem gegenüberliegenden öffentlichen Parkplatz ist zudem weiterhin ein Zirkus zu Gast ist, hat sich die Situation am Sportpark nicht verbessert. Daher möchten wir alle Fans bitten, am Abend mit Bus und Bahn anzureisen.  

    Wir rechnen mit einem sehr gut gefüllten Stadion. Wenige Restkarten wird es aber noch an der Tageskasse geben.

    Vik! Vik! Viktoria!