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  • Am Mittwoch geht es gegen die U23 des BVB

    Mit 23 Spielen ohne Niederlage im Rücken reisen unsere Viktorianer am Mittwoch nach Dortmund, wo sie auf die U23 des BVB treffen. Dass diese eindrucksvolle Serie auch dort halten wird, ist nicht selbstverständlich, denn die Borussen waren eine der wenigen Mannschaften, gegen die unsere Viktoria in der Hinrunde verlor.

    Im heimischen Sportpark Höhenberg unterlag man im vergangenen September dem BVB knapp mit 0:1. Abwehrchef und Kapitän der Dortmunder, Patrick Mainka, machte in der 32. Spielminute das goldene Tor der Partie. Auch im Rückspiel ist ein packendes Duell beider Mannschaften hochwahrscheinlich.

    Schließlich sind die Dortmunder durch einen Zwischenspurt von drei Siegen in Serie und insgesamt sechs ungeschlagenen Spielen nacheinander nun wieder auf den dritten Tabellenplatz vorgerückt. Damit stehen die Borussen nun direkt hinter unserer Viktoria. Sieben Punkte beträgt der Abstand allerdings schon. Um noch eine kleine Chance auf den zweiten Platz zu haben, muss der BVB gegen unsere Viktoria zuhause auf jeden Fall gewinnen. Gleichzeitig wollen die Gäste aber auch siegreich nach Hause fahren, um den Druck auf Tabellenführer Uerdingen aufrechtzuhalten. Die Vorzeichen für eine spannende Partie sind also gegeben.

    Zum Glück haben sich die Lücken in der Defensive leicht gelichtet. Nach seinem Platzverweis im Spiel gegen Rot-Weiss Essen ist Patrick Koronkiewicz wieder mit an Bord. Für Sascha Eichmeier kommt die Partie beim BVB allerdings noch etwas zu früh. Er fehlt weiterhin verletzt.

    Ursprünglich war das Duell für Anfang März geplant, doch dann musste das Spiel wegen schlechter Witterung ausfallen. Also wird das Spiel erst am Mittwoch im Stadion Rote Erde angepfiffen. Anstoß ist um 19 Uhr.

    Vik! Vik! Viktoria!

  • U19 im Torrausch, U17 glücklos

    Nach dem deutlichen 9:1-Heimsieg gegen den JFV Siebengebirge in der Vorwoche hat unsere U19 am Sonntag auch den Euskirchener TSC mit 9:1 besiegt. Eindrucksvoll unterstrich die Mannschaft von Trainer Lukas Beruda dabei ihre Ambitionen auf den Meistertitel der Mittelrheinliga. Aktuell steht unsere Viktoria an der Tabellenspitze.
    Als Favorit gingen die Viktorianer in die Partie und wurden der Rolle auch früh gerecht. Timo Hölscher brachte seine Mannschaft noch in der ersten halben Stunde durch einen Doppelpack auf die Siegerstraße. (18. & 25.) Nach dem Seitenwechsel brachen dann bei den Hausherren aus Euskirchen defensiv alle Dämme. Erst machte Hölscher sein Drittes (60.), dann legten Pajaziti (71.), Ramspott (74. & 81.) und Merl (84., 90. & 90.) eiskalt nach. Das zwischenzeitliche 1:3 durch Paczullas Elfmetertreffer (63.) fällt am Ende kaum ins Gewicht.
    „Es war ein gutes Spiel von uns, wir haben den Ball gut laufen lassen und hatten viel Spielkontrolle. Hinten raus haben wir zwar noch ein paar Torchancen liegengelassen, aber dennoch können wir mit dem Auftritt sehr zufrieden sein“, sagte Trainer Lukas Beruda nach dem Spiel. Damit haben unsere Viktorianer weiterhin alles in der eigenen Hand. Mit Siegen in den letzten Saisonspielen können die Jungs selbstständig Meister der Mittelrheinliga werden.

    U17 weiter ohne Glück und Punkt

    Zur selben Zeit am Sonntagmorgen hat unsere U17 in Höhenberg gegen den Nachwuchs von Bayer 04 Leverkusen mit 1:4 verloren. In einem offenen Spiel setzte sich der Favorit leider am Ende recht deutlich durch. Damit warten unsere Jungs in 2018 leider weiterhin auf einen Punktgewinn und verlieren im Abstiegskampf das rettende Ufer weiter aus den Augen.

    Vor knapp 250 Zuschauern fand unsere Viktoria in der ersten Viertelstunde deutlich besser ins Spiel und arbeitete sich Chancen heraus. Bereits in der 5.Spielminute hätte sie in Führung gehen können, allerdings gelang es den Gästen, den energischen Konter über Robin Bird noch kurz vor Torabschluss abzuwehren und das Spielgerät ins Aus zu befördern. Nur 10 Minuten später war es Kapitän  Niels Jonas Smuda, der den Ball, nach starker Vorarbeit von Bird, an die Latte setzte. Erst zur Mitte des ersten Durchgangs nahmen die Gäste aus Leverkusen besser am Spiel teil und erarbeiteten sich Chancen. Besonders über ihre Standardsituationen versuchten sie ein Tor zu erzielen. Yannik Schößler legte den Ball nach einem Freistoß von links zu Marc Martin Lamti in die Strafraummitte ab, wo dieser die Kugel ins untere linke Eck spitzelte (28.). Wenig später erhöhten die Gäste auf 0:2: Nach einer Flanke von der rechten Außenbahn war  es diesmal Yannik Schößler selbst, der den Ball ins Netz köpfte. (31.) Viel passierte in der ersten Halbzeit nicht mehr, weshalb der erste Offizielle pünktlich nach 40 Minuten zur Pause pfiff.

    Auch die erste Viertelstunde nach dem Seitenwechsel gehörte unserer Viktoria. Die Mannschaft kam mit frischem Wind und neuen Ideen zurück auf den Platz. Eine Ecke (42.) und ein Torschuss (44.) gingen nur knapp am Tor vorbei. Trotz aller Bemühungen unserer Mannschaft war es leider Leverkusens Connor Klossek, der in der 51.Spielminute den nächsten Treffer machte: 0:3. In der Schlussphase kamen beide Mannschaften nochmal zu Chancen. Die Gäste aus Leverkusen setzten einen Ball wuchtig an die Latte, ehe es im Gegenzug Astefan Saeed war, der den Ball nur knapp am Gästetor vorbeischoss (64.). Erneut wurden unsere Viktorianer dann eiskalt ausgespielt, als Tim-Luis Giersiefer kurz vor Schluss zum 0:4 erhöhte. (76.) Erst nach der Entscheidung gelang es unserer Mannschaft dann doch, den verdienten Ehrentreffer zu erzielen. Oualid Bali nagelte die Kugel nach starker Einzelleistung wuchtig unten rechts ins Netz. Leider kam das Tor etwas zu spät, sodass es leider nur noch zu Ergebniskosmetik diente.

     

  • Deutliches 4:1 bei Wegberg-Beeck

    Deutliches 4:1 bei Wegberg-Beeck

    Mit einem souveränen 4:1-Auswärtssieg hat unsere Viktoria beim FC Wegberg-Beeck drei Punkte eingesammelt und ist nach zuletzt drei Remis in Serie wieder in der Erfolgsspur gelandet. Doch bei sommerlichen Bedingungen war der Beginn leider nicht nach dem Geschmack der Gäste. 

    Bei strahlender Sonne und dementsprechend hohen Temperaturen fanden die Hausherren besser in das Spiel. Artistisch nahm Post einen Ball am Elfmeterpunkt an, drehte sich und schlug die Kugel per Fallrückzieher auf den Kasten. Patzler fing den im hohen Bogen fliegenden Versuch aber sicher. (7.) Gegen unsere Viktoria standen die Gastgeber sehr tief und lauerten auf Kontermöglichkeiten. Aus einer kompakten Defensive heraus wollte Wegberg zum Erfolg kommen. Und das schafften sie:

    Unsere Viktoria biss sich die Zähne aus, nur um dann klassisch ausgekontert zu werden. Nach einem Angriff über den rechten Flügel stand Post halblinks im Strafraum völlig frei und durfte die flache Hereingabe sicher verwerten. Beim Abschluss in die rechte, untere Ecke hatte Patzler keine Abwehrchance. (12.) 

    Durch das Gegentor, was in dieser Phase auch verdient war, wurde die Mannschaft von Cheftrainer Olaf Janßen aber nicht verunsichert, sondern besserte sich in allen Belangen. Das brachte wenig später den Erfolg. Energisch drang die Viktoria in den Strafraum ein und schlug die Kugel in Person von Golley auf den Kasten. Irgendwie fand das Leder den Weg durch das Gewühl und kullerte schließlich rechts unten in das Netz. (18.)

    Viktoria war überlegen

    Der kleine Fehlstart wurde schnell vergessen gemacht. Mit dem Schwung des Ausgleichs hatte die Viktoria das Spiel nun im Griff und belohnte sich wenig später mit dem zweiten Treffer: Golley nahm eine Flanke von der rechten Seite vor dem Tor souverän an und vollendete mit einem Seitfallzieher zur Kölner Führung. (30.)

    Weiter drückten die Gäste auf den Kasten der Hausherren. Nottbeck schickte Backszat steil in den Strafraum. Mit der Fußspitze kam vor dem Schlussmann an den Ball und spitzelte die Kugel toll über den Wegberg-Keeper. Leider sprang sie knapp links am Kasten vorbei. (41.) Wenige Minuten danach zappelte der Ball aber endlich wieder im Netz der Gastgeber:

    Stark setzte sich Holzweiler auf der rechten Seite durch und hatte dann flach das Auge für den zentral ungedeckten Wunderlich. Unser Kapitän ließ sich die Chance nicht nehmen und traf mit einem platzierten Schuss aus 16 Metern. (43.)

    So ging es mit einem verdienten 3:1 in die Pause. Auch nach dem Seitenwechsel hatte unsere Viktoria das Spiel unter Kontrolle und kam zu großen Chancen: Golley bediente Kreyer, doch der Sturmpartner scheiterte im direkten Duell am herauslaufenden Keeper. (56.) Auch Handle fand mit seinem Fernschuss wenig später in Torhüter Kraus seinen Meister. (62.)

    Von Wegberg-Beeck kam nichts mehr. Dafür waren die Viktorianer so gefährlich wie in den vergangenen Wochen kaum. Holzweiler konnte sein tolles Solo durch die Zentrale leider nicht mit einem Treffer krönen, da der Schlussmann Kraus die Kugel mit seinen Fingerspitzen noch über die Latte lenken konnte. (74.) 

    Wenige Minuten später war Kraus aber machtlos. Seine Vorderleute verschätzten sich bei einer Hereingabe von Lang, sodass Kreyer am zweiten Pfosten freistand und zum 4:1 verwerten konnte. (76.) Trotz vieler weiterer Chancen blieb es schließlich beim hohen Sieg unserer Viktoria. Damit sind unsere Jungs nun schon seit 23 Spielen ungeschlagen und gehen damit wieder mit Rückenwind in die letzten Duelle der Saison. In der Regionalliga West wird es bis zum letzten Tag spannend bleiben.

    Vik! Vik! Viktoria!

    Tore:

    1:0 Norman Post (12.)

    1:1 Timm Golley (18.)

    1:2 Timm Golley (30.)

    1:3 Mike Wunderlich (43.)

    1:4 Sven Kreyer (76.)

    Zuschauer: 358

    FC Wegberg-Beeck

    Kraus – Passage, Fäuster, Hunold, Müller (57. Yilmaz) – Lambertz, Czichi, Küppers, Drevina (74. Leersmacher), Post – Dagistan (85. Jankowski)

    FC Viktoria Köln

    Patzler – Handle, Lanius, Willers, Lang – Backszat (46. Saghiri), Nottbeck – Holzweiler Wunderlich (68. Brasnic), Golley – Kreyer (81. Rüzgar)

  • Samstag geht es nach Wegberg

    Nach zuletzt drei Remis in Serie wollen unsere Viktorianer schnellstmöglich wieder einen Dreier einfahren. Am Samstag im Auswärtsspiel beim FC Wegberg-Beeck steht die nächste Möglichkeit für einen Sieg wieder vor der Türe. Obwohl die Mannschaft von Chef-Trainer Olaf Janßen als großer Favorit in das Duell beim Vorletzten der Tabelle geht, ist natürlich noch nichts entschieden.

    Die Vorzeichen für unsere Jungs sind aber blendend. Seit 22 Spielen ging die Viktoria nun schon nicht mehr als Verlierer vom Platz. Durch die unglücklichen Unentschieden der vergangenen Spieltage nahm der Rückenwind aus dieser Serie jedoch leider etwas ab. Am Mittwoch trennte sich unsere Viktoria vom SC Wiedenbrück nach zweimaliger Führung nur mit 2:2.

    Schon beim Hinspiel gegen Wegberg-Beeck befanden sich unsere Kicker auf dieser Erfolgsspur. Beim 7:0 unterstrichen die Viktorianer ihre guten Leistungen und setzten ein großes Ausrufezeichen. Mit Golley, Handle und Holzweiler erzielten gleich drei Spieler dort einen Doppelpack. Auch Mike Wunderlich brachte sich mit dem zwischenzeitlichen 4:0 auf den Spielberichtsbogen. Alle vier Torschützen aus dem Hinspiel sollten auch am Samstag im Kader stehen können.

    Anders sieht es leider in der Viktoria-Defensive aus. Dort fallen gleich drei Stammkräfte aus. Eichmeier und Reiche sind weiterhin verletzt und Koronkiewicz fehlt nach seiner Roten Karte im Spiel gegen Essen gesperrt. Zum Glück gab André Wallenborn gegen Wiedenbrück sein Comeback, sodass die Not in der Abwehr etwas abgeschwächt werden konnte.

    Während unsere Viktorianer aktuell in einer Erfolgsspur laufen, sieht es beim FC Wegberg-Beeck etwas düsterer aus. In den vergangenen 17 Pflichtspielen konnten die Aufsteiger nur einmal gewinnen. Nur gegen den Tabellenletzten aus Rhynern gelang ein 1:0-Sieg. Zuletzt unterlagen die Niederrheiner beim Bonner SC mit 1:2. Damit haben sie ihre letzten fünf Spiele allesamt verloren.

    Anstoß im Waldstadion zu Wegberg ist am Samstag um 14 Uhr.

    Vik! Vik! Viktoria!

  • Drittes Remis in Serie – 2:2 gegen Wiedenbrück

    Zum dritten Mal in Serie endet eine Partie unserer Viktoria ohne Sieger. Im Nachholspiel des 20. Spieltags trennte sich die Mannschaft von Chef-Trainer Olaf Janßen vom SC Wiedenbrück mit 2:2 unentschieden. Damit ist sie schon seit 22 Spielen ungeschlagen, hat allerdings erneut wichtige Punkte auf dem Platz gelassen.

    Im Vergleich zum Remis gegen Rot-Weiss Essen musste Olaf Janßen in der Verteidigung mehrfach umstellen. Reiche und Eichmeier fehlten verletzt, Koronkiewicz war gesperrt. Nur Willers blieb in der Viererkette erhalten. Erfreuliches gab es allerdings für André Wallenborn, der erstmals seit September 2017 wieder auf dem Regionalliga-Platz stand. Trotz der vielen Umstellungen in den englischen Wochen begann unsere Viktoria gut.

    Wie schon gegen Essen kamen unsere Viktorianer von Beginn an energisch in das Spiel und rissen das Geschehen an sich. Unterstützt wurde der sichere Auftakt durch Fehler in der Abwehr der Gäste. Eine Unsicherheit auf der rechten Defensivseite sorgte für die erste Chance der Partie: Handle war danach auf dem linken Flügel frei durch und legte auf Wunderlich quer. Doch der Kapitän erwischte den Ball nicht perfekt, sodass das Leder in die Arme von Keeper Weeke kullerte. (5.) Auch der nächsten Möglichkeit ging ein Fehler der Wiedenbrücker voraus: Ein schlechter Abschlag von Keeper Weeke landete direkt in den Füßen von Holzweiler, der sofort schaltete und Golley steil in den Strafraum schickte. Nach tollem Querpass auf Wunderlich machte der Schlussmann aber seinen Bock wieder gut und hielt grandios. (12.)

    Nun wurde das Spiel der Ostwestfalen aber deutlich besser und genauer. Immer weiter näherten sie sich dem Gehäuse an. Zech nahm es nach einer Körpertäuschung in der linken Strafraumhälfte zu genau und nagelte die Kugel an den Pfosten. (15.) Es entwickelte sich zu einer offenen Begegnung mit Torchancen auf beiden Seiten. Glücklicherweise war es unsere Viktoria, die zuerst zuschlagen konnte. 

    Holzweiler chippte die Kugel nach einer Ecke von Rechtsaußen wieder in den Sechzehner und fand dort Golley zentral. Der Stürmer ließ die Kugel für den aufgerückten Willers liegen, der die Kugel aus sieben Metern einnetzte. 1:0! (18.) Eindeutiger wurde das Spiel durch den ersten Treffer aber nicht. Denn schon im Gegenzug hatten die Gäste den Ausgleich auf dem Fuß: Nach schnellem Konter und gefährlichem Querpass in den Rücken der Abwehr kam Batarilo-Cerdic frei zum Schuss auf das leere Tor, scheiterte aber an einer beherzten Rettungstat von Lang, der sich in den Ball warf. (19.)

    Wiedenbrück wollte den schnellen Ausgleich erzwingen, fand aber nicht den Weg vor das Tor. Durch das Bemühen öffnete der SCW dabei aber Räume für Gegenstöße der Viktorianer. Leider wurden diese zu ungenau ausgespielt. Mit vier Spielern liefen die Hausherren auf das Tor der Gäste zu. Handles Flanke von der linken Seite war allerdings zu lang für Holzweiler. Da war mehr drin. (24.)

    Auf der anderen Seite nutzten die Gäste die Räume leider deutlich erfolgreicher. Aus dem rechten Halbfeld wurde geflankt, am linken Pfosten nahm Yildirim die Kugel an und stocherte sie aus kurzer Distanz unbedrängt über die Linie. (26.) Der Ausgleich fiel in dieser Phase aus dem Nichts, war aber insgesamt verdient.

    Geschenke wurden jedoch auch von der Gäste-Defensive verteilt. Nachdem sich die Abwehr bei einem langen Pass auf den linken Flügel verschätzt hatte, hatte Handle auf dem Außen ganz viel Platz und durfte sich die Ecke des Kastens aussuchen. Am langen Pfosten schlug es in der rechten Torhälfte ein. (29.) Wieder war die Mannschaft von Chef-Trainer Olaf Janßen in Front.

    Unsere Viktoria war mit der Führung im Rücken deutlich souveräner und hatte das Spiel fast bis zum Pausenpfiff im Griff. Doch kurz vor dem Seitenwechsel brannte es vor Patzler wieder lichterloh: Steilpass auf Brinkmann in der linken Strafraumhälfte, in höchster Not grätschte Willers aber ab. (45.) So endete die turbulente erste Hälfte mit einem verdienten 2:1 für unsere Viktoria.

    Zu Beginn des zweiten Durchgangs waren die Viktorianer spielerisch weiter überlegen und verwaltete das Spiel ohne große Offensivaktionen. Wiedenbrück lauerte tiefstehend auf Fehler und Kontermöglichkeiten. Leider mit Erfolg.

    Geisler steckte auf den rechts startenden Brinkmann durch, der unbedrängt vor dem Viktoria-Tor auftauchte. Im direkten Duell hatte Patzler keine Chance, da der Ex-Bundesliga-Kicker den Ball aus 15 Metern wuchtig unter die Latte nagelte. (56.) Ausgleich, 2:2. Durch eine kompakte Abwehr machten die Ostwestfalen das Spiel unserer Mannschaft schwer. Zwar hatte die Viktoria mehr Ballbesitz, konnte durch Ungenauigkeiten aber nicht mehr gefährlich vor das Tor kommen. 

    Wiedenbrück war mit Entlastungsangriffen oft gefährlich, wodurch sich die Gäste das Remis ohne Frage verdienten und später sogar noch weitere Male treffen konnten. Unsere Viktorianer versuchten alles, wurden dann aber mehrfach klassisch ausgekontert. In der 81. Minute legte Yildirim auf Batarilo-Cerdic ab, der von rechts den langen Pfosten anvisierte, aber haarscharf verpasste. Auch kurz vor dem Abpfiff hatten die Ostwestfalen den Siegtreffer auf dem Fuß, als Yildirim erst mit der Pike am stark reagierenden Patzler scheiterte und Zech den Nachschuss an den rechten Pfosten donnerte. (89.)

    Über 90 Minuten verteilt hatte unsere Viktoria deutlich größere Spielanteile, konnte sich dafür durch viele eigene Fehler aber nicht belohnen. Unter Betrachtung der vielen Großchancen der Gäste geht das 2:2 am Ende vollkommen in Ordnung. Leider sind unsere Kicker nun im Kampf um die Spitzenposition auf Schützenhilfe der anderen Regionalligisten angewiesen. Es ist aber noch nichts entschieden!

    Vik! Vik! Viktoria!

    Tore: 1:0 Tobias Willers (18.)

    1:1 Aygün Yildirim (26.)

    2:1 Simon Handle (29.)

    2:2 Daniel Brinkmann (56.)

    Zuschauer: 682

    FC Viktoria Köln:

    Patzler – Lang, Goralski, Willers, Wallenborn (80. Brasnic) – Holzweiler, Saghiri (60. Müller), Backszat, Handle – Wunderlich – Golley (60. Kreyer

    SC Wiedenbrück:

    Weeke – Celik (46. Hüsing), Twyrdy, Wolff, Büyüksakaya – Batarilo-Cerdic, Geisler, Zech, Matovina – Brinkmann (80. Harrer) – Yildirim

  • Wiedenbrück kommt als Vierter nach Höhenberg

    Mit dem SC Wiedenbrück kommt am Mittwoch eine weitere Spitzenmannschaft nach Höhenberg. Als aktueller Tabellenvierter haben die Ostwestfalen bislang alle Erwartungen übertroffen und steuern auf eine überraschende Platzierung zu. Im Nachholspiel des 20. Spieltags wollen sie auch gegen die Viktorianer nachlegen. Aber unsere Mannschaft hat natürlich etwas dagegen.

    Seit 21 Spielen ist das Team von Chef-Trainer Olaf Janßen nun schon ungeschlagen. Auch gegen den Viertplatzierten soll diese Serie am Mittwoch nicht reißen. In den vergangenen beiden Spielen kamen unsere Viktorianer allerdings nicht über zwei unglückliche Unentschieden hinaus. Am Sonntag trennte man sich von Rot-Weiss Essen torlos mit 0:0. Zu allem Überfluss verlor man zudem noch Außenverteidiger Koronkiewicz, der nach einer Notbremse für zwei Spiele gesperrt wurde und somit gegen Wiedenbrück und am Wochenende bei Wegberg-Beeck ausfällt.

    Aber auch die Gäste vom SC sind von einer Sperre betroffen. Stamm-Keeper Marcel Hölscher sah am vergangenen Wochenende gegen die U23 des BVB schon nach sieben Minuten glatt rot und steht somit in Köln nicht zwischen den Pfosten. Durch die frühe Unterzahl und den anschließenden Elfmetertreffer durch Bockhorn war das Gastspiel der Wiedenbrücker in Dortmund schon in der Anfangsphase entschieden. Am Ende setzte sich der Nachwuchs des BVB sogar mit 4:1 durch. Bei der Viktoria soll für den SC also die Wiedergutmachung folgen.

    Im Hinspiel hatten die Viktorianer die Nase vorne. Mit 3:1 setzte sich unsere Mannschaft ist Ostwestfalen durch. Für Mike Wunderlich, der zwei Treffer beisteuerte, war es der erste Doppelpack der Saison. Natürlich hätten wir nichts dagegen, wenn der Ball am Mittwoch erneut öfters den Weg ins Netz findet. Anstoß in Höhenberg ist um 19:30 Uhr.

    Vik! Vik! Viktoria!

  • Torloses Unentschieden gegen Rot-Weiss Essen

    Mit einem torlosen Remis gegen Rot-Weiss Essen musste unsere Viktoria am vergangenen Sonntag einen weiteren kleinen Rückschlag einstecken. Gegen RWE kamen die Viktorianer nicht über ein 0:0 hinaus. Besonders in der ersten Hälfte waren die Hausherren überlegen, nach einem Platzverweis zu Beginn des zweiten Durchgangs wurde das Spiel aber immer ausgeglichener, sodass das Unentschieden am Ende in Ordnung geht.

    Die Viktorianer kamen deutlich besser in die Partie und wurden anfangs von Unsicherheiten der Gäste unterstützt. Nach einem schlimmen Fehlpass RWEs sah Golley, dass der Keeper weit vor seinem Kasten stand, setzte den Heber aus 35 Metern aber rechts vorbei. (3.) Die Mannschaft von Chef-Trainer Olaf Janßen war zu Beginn um Spielkontrolle bemüht, bis sie dann schnell zuschlugen: Links im Strafraum blieb Golley nach gutem Angriff zwar erst hängen, der Abpraller landete dann genau auf dem Fuß von Eichmeier, der das Leder vom Strafraumeck allerdings knapp über die Latte trat. (7.) Auch Holzweiler fand das Tor wenig später nicht, sondern schlug seinen Schlenzer aus 30 Metern etwas zu hoch. (11.)

    Unsere Viktorianer ließen nicht locker und kamen immer wieder in den Strafraum. Mit einem tollen Doppelpass kombinierten sich Wunderlich und Holzweiler auf der rechten Seite durch, doch der spätere Querpass auf den zentral postierten Kreyer wurde abgefangen. (20.) Viktoria hatte das Spiel im Griff, war vorne allerdings nicht erfolgreich. So war es auch bei Rückkehrer Wunderlich der Fall, als sein starker Dropkick aus 20 Metern haarscharf über die Latte segelte. (24.)

    Erst nach etwa einer halben Stunde wurden die Gäste auch offensiv aktiver und hatten dort auch gleich den Führungstreffer auf dem Kopf. Becker stieg bei einer Ecke von rechts in der Mitte fast unbedrängt hoch und wuchtete das Leder aus sechs Metern mit der Stirn an die Latte. Glück für unsere Viktoria! (29.) Aber auch bei der Viktoria klingelte es nach einer Ecke fast: Eichmeiers Hereingabe von rechts erwischte Essens Stürmer Platzek am Oberschenkel und prallte von dort knapp rechts am Pfosten vorbei. (33.)

    Von der großen Chance der Essener ließen sich die Hausherren nicht beeindrucken und drückten noch vor der Halbzeitpause auf die verdiente Führung. Am Ende hatte Essens Keeper Heller aber immer etwas dagegen: Nach einer wunderbaren Kombination kam Saghiri zentral frei zum Schuss, scheiterte aus acht Metern aber an einer  beeindruckenden Parade des Keepers. (39.)

    Also ging es torlos in die Kabinen. Doch auch nach dem Seitenwechsel war am starken Keeper Endstation. Golley steckte wunderschön auf Wunderlich durch, der frei vor dem Essener Kasten auftauchte, mit seinem halbhohen Schuss allerdings ebenfalls an einer tollen Parade von Robin Heller scheiterte. Der Torhüter riss eine Hand hoch und hielt seine Weste sauber. (53.) Allerdings kamen die Essener deutlich stärker aus der Pause. 56. Pröger setzte sich links energisch durch, drang in den Strafraum ein und verfehlte die lange Ecke nur knapp. (56.) Es entwickelte sich zu einer offenen Begegnung.

    Unterstützt wurde das Aufbäumen der Gäste in dieser Phase durch die Rote Karte gegen Koronkiewicz. Essens Brauer war nach einem Steilpass frei durch und wurde dann vom Rechtsverteidiger der Viktorianer umgerissen. Leider eine klare Sache. (58.) Den anschließenden Freistoß aus 25 Metern setzte Baier deutlich drüber.

    In Überzahl war Essen deutlich bestimmender. Unsere Viktoria suchte nach dem Platzverweis nach der Ordnung und brauchte einige Minuten Anlaufzeit, um wieder auf Augenhöhe zu kommen. Das nutzte RWE beinahe aus: Platzek verlängert eine Ecke von links am kurzen Pfosten, konnte seine Mitspieler aber nicht bedienen. So rollte der Ball unberührt durch den Fünfmeterraum. (67.)

    Nach dem Platzverweis verlor das Spiel deutlich an Fahrt. Unsere Viktoria wollte mit einem Mann weniger keine weiteren Räume riskieren und Essen wusste mit der Überzahl kaum etwas anzufangen. Echte Torchancen suchte man auf beiden Seiten vergeblich. Daher blieb es beim Unentschieden.

    Tore:

    Zuschauer: 1131

    Viktoria Köln

    Patzler – Koronkiewicz, Reiche, Willers, Eichmeier – Holzweiler (61. Lang), Backszat, Wunderlich, Saghiri – Kreyer (72. Handle), Golley (61. Müller)

    Rot-Weiss Essen

    Heller – Urban, Meier, Becker, Grund – Harenbrock (49. Bednarski), Lucas, Brauer, Pröger (84. Malura) – Platzek, Baier (77. Jansen)

  • Gegen Essen wieder in die Erfolgsspur

    Nach dem unglücklichen 1:1 gegen den TuS Erndtebrück unter der Woche will unsere Mannschaft am Sonntag gegen Rot-Weiss Essen wieder nachlegen und drei wichtige Punkte an Land ziehen. Mit einem neuen Trainer wollen die Kicker aus dem Ruhrgebiet allerdings ebenfalls siegreich vom Feld gehen. Für Spannung ist also gesorgt.

    Seit etwa einer Woche steht Karsten Neitzel bei den Essenern an der Seitenlinie. Der neue Chef-Coach soll die Mannschaft mit Aufstiegsambitionen wieder in andere Tabellenregionen führen. Aktuell stehen die Essener auf dem zwölften Tabellenplatz und sind somit nur knapp oberhalb des roten Strichs. Wirklich abstiegsbedroht ist RWE aber nicht.

    Dennoch hätte der Pflichtspiel-Auftakt für Neu-Trainer Neitzel durchaus besser verlaufen können. Am vergangenen Mittwoch unterlagen die Essener auswärts in Wuppertal nach Führung mit 1:3. Damit hat RWE nun trainerübergreifend in den letzten acht Ligaspielen nur zweimal gewinnen können.

    Auch im Hinspiel gegen unsere Viktoria ging RWE unterlegen vom Feld. Im vergangenen Oktober setzten sich die Viktorianer souverän mit 2:0 durch. Golley brachte die Gäste im Stadion Essen nach 25 Minuten in Front, bevor Handle in der Schlussphase gegen zehn Hausherren den Deckel draufmachte.

    Für unsere Viktorianer geht es darum, eine nun schon 20 Spiele währende Serie ohne Niederlage fortzuführen und auch das 1:1 gegen Erndtebrück aus dem Nachholspiel vom Mittwoch wieder vergessen zu machen. Gegen Essen steht auch Kapitän Mike Wunderlich wohl wieder im Kader und kann mithelfen, die Aufgaben erfolgreich zu erledigen.

    Am Sonntag rollt ab 14 Uhr der Ball im Sportpark Höhenberg. Leider ist der angrenzende Parkplatz durch einen Zirkus teilweise belegt, weshalb die Kapazitäten noch weiter abgenommen haben. Wir bitten die Fans daher, mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen.

    Vik! Vik! Viktoria!

  • Gerechtes Unentschieden in Erndtebrück

    Am Mittwochabend musste unsere Viktoria einen kleinen Rückschlag im Rennen um die Spitzenposition einstecken. Gegen den Sechzehnten der Tabelle, den TuS Erndtebrück kamen die Kicker von Chef-Trainer Olaf Janßen nicht über ein 1:1 hinaus. Auf fremdem Platz fanden die Viktorianer lange nicht ins Spiel und hatten Glück, im ersten Durchgang nicht höher in Rückstand geraten zu sein.

    Dabei starteten unsere Jungs eigentlich stark in die Partie. Vom Anpfiff weg stürmten die Viktorianer nach vorne und hatten schon nach wenigen Sekunden die erste große Chance der Begegnung. Nach einer kurz ausgeführten Ecke hob Holzweiler den Ball von links in den Fünfer, wo Müller die Kugel mit der Fußspitze am schon geschlagenen Keeper vorbei über die Querlatte drückte. Es sollte allerdings die letzte Großchance der Gäste für eine lange Zeit werden. (1.) 

    Schon fast im Gegenzug fanden die Gastgeber den Weg vor das Viktoria-Tor. Der Schlüssel war gefunden: Mit schnellen und zielstrebigen Angriffen war die Abwehr zu knacken. Valentini eroberte sich rechts die Kugel und legte von der Grundlinie auf Treude zurück, der aber haarscharf rechts vorbeischoss. (2.)

    Frühe Führung der Hausherren

    Doch Erndtebrück ließ nicht locker und wurde schließlich dafür belohnt. Nishiya schickte Kadiata steil, sodass dieser frei vor Patzler auftauchte. Zwar konnte der Viktoria-Keeper die Kugel noch abfälschen, das Gegentor konnte er aber nicht verhindern. In halbhohem Bogen schlug es rechts ein. (8.)

    Durch das Gegentor geweckt nahm die Viktoria endlich auch offensiv am Spiel teil. Die Spieler von Chef-Trainer Olaf Janßen waren bemüht, mit den Angriffen aber nicht erfolgreich. Der TuS hielt mit einer kompakten Abwehr dagegen und drückte die Angreifer oft bis an die Mittellinie zurück, nur um dann im richtigen Moment zuzuschlagen. Treude wurde im Strafraum links steil geschickt und legte sofort auf den rechts mitgelaufenen Valentini quer. Doch der Stürmer rutschte an der langen Ecke am sicheren 2:0 vorbei. (22.) 

    Gegen die gute Defensive hatten unsere Viktorianer so ihre Probleme und produzierten einige Unsicherheiten. Aber genau darauf lauerten die Siegerländer. Kadiata sprang in einen eklatanten Fehlpass im Mittelfeld und stand erneut blank vor Patzler. Doch nun blieb der Viktoria-Schlussmann Sieger und hielt die Kugel mit einer tollen Parade aus dem Kasten. (26.)

    In der zweiten Hälfte des ersten Durchgangs wurden endlich wieder Torchancen der Viktoria produziert. Mit einer Freistoßflanke aus dem linken Halbfeld fand Handle den freistehenden Willers in der Mitte, der den Ball aus sechs Metern im zweiten Versuch schließlich im Netz unterbrachte. Doch es hatte einen Grund, weshalb Willers zentral so frei war: Abseits. Der Treffer zählte also nicht. (31.) Auch Holzweilers Abschluss nach energischer Einzelleistung brachte nicht den Ausgleich, denn der Ball segelte aus 22 Metern deutlich drüber. (35.)

    Der Ausgleich!

    Mit dem Pausenpfiff war es dann soweit: Das 1:1! Backszat wurde an der Strafraumkante zentral angespielt und ließ Keeper Jakusch im Kasten der Gastgeber keine Chance. Unten links rollte die Kugel über die Linie. Auch wenn der der Ausgleich zu diesem Zeitpunkt etwas glücklich war, wurde er natürlich gerne in die Kabine mitgenommen.

    Nach dem Seitenwechsel war eine andere Viktoria auf dem Platz. Zielstrebig kamen sie aus der Pause und hielten das Tempo lange durch. Saghiri wurde halblinks freigespielt doch sein Schlenzer vom Strafraumeck war zu unplatziert und konnte sicher pariert werden. (50.)

    Aber auch in dieser Hälfte nutzte Erndtebrück den drangvollen Beginn der Viktoria fast eiskalt aus. Von links segelte eine Ecke in den Sechzehner, zentral stieg Valentini hoch und nickte das Leder an den rechten Pfosten. (53.)

    Im Gegensatz zum ersten Durchgang ließ sich die Viktoria nun aber nicht die Butter vom Brot nehmen. Auch nach der ersten Großchance der Hausherren gaben die Viktorianer nun den Ton an und brachten die Kugel oft in Strafraumnähe. Vom rechten Flügel wurde auf Rüzgar durchgesteckt, der sich in der rechten Hälfte des Sechzehners schnell um die eigene Achse drehte, aber die lange Ecke aus spitzem Winkel verfehlte. (60.) Auch Backszats Versuch aus 25 Metern wenig später segelte knapp links vorbei. (63.)

    Mit dem Unentschieden war der TuS nun sichtlich zufrieden und stellte die Offensivbemühungen fast vollständig ein. Dadurch standen die Gäste aber erneut einer kompakten Abwehr gegenüber. Das wirkte sich natürlich negativ auf ihre Chancenausbeute aus. Sie drückten weiterhin auf den Führungstreffer, aber sie waren wieder oft zu ungenau.

    Dramatische Schlussphase

    Nur noch selten wurde das Leder bis in den Strafraum der Hausherren gebracht. Erst kurz vor dem Ende kam wieder Dramatik auf. Und wie! Lang wurde links im Strafraum von Nichiya klar gefoult und holte einen Elfmeter heraus. Vom Punkt bestand nun also die Möglichkeit, drei glückliche Punkte mitzunehmen. In den wilden Protesten der Erndtebrücker über diese Entscheidung dezimierten sie sich noch selbst, als der bereits verwarnte Konate den bereits auf dem Elfmeterpunkt platzierten Ball nochmal aufhob und dafür mit Gelb-Rot vom Platz flog.

    Mitten in den Tumulten entschied sich Rüzgar dafür, den Elfmeter auszuführen. Er schickte die Kugel halbhoch in die rechte Ecke, scheiterte aber an einer tollen Abwehr von Keeper Jakusch. (88.) 

    Gegen zehn Mann warfen unsere Jungs in den letzten Minuten und der anschließenden Nachspielzeit alles nach vorne, brachten das Leder aber nicht mehr im Netz unter. So blieb es am Ende bei einem leistungsgerechten 1:1-Unentschieden. Damit sind unsere Viktorianer nun schon seit 20 Spielen ungeschlagen, auch wenn ihnen der vierte Sieg in Serie wohl deutlich lieber gewesen wäre.

    Tore:

    1:0 Jan-Patrick Kufingila Kadiata (8.)

    1:1 Felix Backszat (45.+1)

    Zuschauer: 306

    TuS Erndtebrück

    Jakusch – Ludmann, Rente, Terzic, Svab – Nishiya, Kabashi, Konate, Kadiata (74. Sake) – Valentini (79. Rösch), Treude (90. Kraft)

    FC Viktoria Köln

    Patzler – Koronkiewicz, Reiche, Willers, Lang – Handle (61. Eichmeier), Müller, Backszat, Holzweiler (46. Rüzgar) – Kreyer (80. Brasnic), Saghiri

  • Auswärts nach Erndtebrück

    Ins tiefste Siegerland reist unsere Viktoria am kommenden Mittwoch. Beim TuS Erndtebrück soll die eindrucksvolle Serie der Viktorianer weiter ausgebaut werden. Seit 19 Spielen ist man nun schon ungeschlagen und geht daher mit breiter Brust in das Auswärtsspiel.

    Aber auch die Hausherren sind im Duell hochmotiviert. Die Mannschaft von Cheftrainer Florian Schnorrenberg hat ebenfalls eine Serie gestartet und tritt mit Rückenwind an. Gegen Borussia Dortmund II, die Sportfreunde Lotte im Pokal und den Wuppertaler SV ging Erndtebrück stets als Außenseiter in die Begegnung und kam als Sieger aus ihr wieder hervor. Am vergangenen Wochenende wurde der WSV sogar mit 4:0 abgefertigt. Auch am Mittwoch ist der aktuelle Tabellen-Sechzehnte klarer Underdog.

    Es scheint, als könnte sich der TuS in der Schlussphase der Saison nochmal aufbäumen. Allerdings ist der Abstand auf das rettende Ufer nun schon auf sieben Zähler angewachsen. Die Aufgabe, den Klassenerhalt zu schaffen, ist demnach entsprechend anspruchsvoll. Im Hinspiel in Höhenberg zeigten die Siegerländer einen sehr guten Auftritt. Bei dem 2:2 holte der Aufsteiger einen überraschenden Punkt. Unsere Viktoria hatte sich nach 2:0-Führung noch die Butter vom Brot nehmen lassen.

    Am Mittwoch soll das natürlich nicht mehr passieren. Mit souveränen Siegen gegen Oberhausen, die U21 des 1. FC Köln und den Bonner SC ließen die Spieler von Chefcoach Olaf Janßen keinen Zweifel daran, dass sie die Spitzenposition fest im Blick haben und auch in Erndtebrück den nächsten Sieg im Visier haben.Ab 19 Uhr rollt der Ball.

    Vik! Vik! Viktoria!