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  • Fan-Brief der Polizei zum Pokal-Halbfinale

    Hallo Fussballfans,

    am Dienstag, dem 08.05.2018 treffen die Mannschaften des FC Viktoria Köln und des SC Fortuna Köln um 19.00 Uhr (BITTE BEACHTEN: IM FAN-BRIEF STEHT EIN FALSCHER ANSTOßTERMIN) im Stadion Höhenberg aufeinander…..

  • Verdienter Auswärtssieg gegen Rhynern. Nun seit 27 Spielen ungeschlagen

    Bei heißem Sommerwetter hat unsere Viktoria am Samstag bei Westfalia Rhynern mit 1:0 gewonnen. Gegen sehr tief stehende Westfalen waren unsere Viktorianer überlegen, brachten das Leder aber nur einmal im Netz unter. Simon Handle, der Doppelpacker aus dem Spiel gegen Alemannia Aachen, sorgte auch heute für den wichtigen Treffer.

    Gleich von Beginn an kamen die Gäste gut rein und rissen das Spiel an sich. Handle bekam im Fünfer den Ball und legte mit guter Übersicht zu Saghiri zurück. Dessen Schuss aus acht Metern wurde abgeblockt und rollte in den Rückraum zum freistehenden Golley. Ihm rutschte das Leder aber über den Fuß und flog daher deutlich drüber. (8.) Aber auch Rhynern machte gut mit: Über links trieben sie den Ball nach vorne und fanden Lennard Kleine zentral, der die Kugel aus acht Metern an den linken Pfosten nagelte. (10.)

    Nach der motivierten Anfangsphase zog sich der Tabellenletzte immer weiter an den eigenen Sechzehner zurück und überließ der Viktoria den Ball. Das nutzten die Gäste fast aus: Backszat pflückte einen hohen Steilpass im Strafraum stark aus der Luft und hatte dann das Auge für außerhalb postierten Golley. Dessen Flachschuss wurde von einem Feldspieler der Hausherren auf der Linie geklärt. (16.) Auch wenig später fehlte dem Torjäger das Abschlussglück. Willers schickte ihn aus der eigenen Hälfte steil. Mit der Fußspitze kam Golley zuerst an den Ball, lenkte die Kugel aber oben auf das Tornetz. (23.)

    Wie es die Tabellensituation vermuten ließ, ging es in der Folge nur noch in eine Richtung. Unsere Viktoria drückte und drückte, traf den Kasten aber nicht. Bis zur 37. Minute: Handle war nach einem Pass durch die Gasse frei durch und schob die Kugel aus halblinker Position in die lange Ecke. (37.) So ging die Mannschaft von Cheftrainer Olaf Janßen mit einer verdienten – aber knappen – Führung in die Kabine.

    Rhynern nach Seitenwechsel offensiv aktiver

    Deutlicher wurde das Ergebnis nach dem Seitenwechsel aber auch nicht mehr, da unsere Viktorianer weiterhin am Torabschluss scheiterten, wenn sie die kompakte Defensive der Hausherren geknackt hatten. In der Kabine hatte Gäste-Coach Garbe scheinbar die richtigen Worte getroffen, da seine Jungs ebenfalls wieder offensiv am Spiel teilnahmen. Ricke schnappte sich rechts den Ball und steckte sofort auf Kleine durch, der Patzlers Gehäuse mit der Fußspitze haarscharf links verfehlte. (52.) Insgesamt waren die Viktorianer aber weiterhin überlegen und hätten den Spielstand öfter erhöhen müssen. So auch Rüzgar, der in der 70. Minute halbrechts zu viel Platz hatte und gefühlvoll in die lange Ecke schlenzte. Doch leider prallte sein Ball vom linken Innenpfosten wieder ins Feld zurück.

    In der Schlussphase witterten die Hausherren wieder ihre Chance. Schließlich stand es weiterhin nur 0:1 aus ihrer Sicht. Von nachlassenden Kräften unserer Viktoria begünstigt, wurde es gegen Spielende wieder richtig spannend. Nach kurzer Unordnung in der Gäste-Defensive konnte Patzler stark mit dem Fuß klären, beim späteren Nachschuss von Cieslak rettete Willers glänzend auf der Linie (83.) Aber auch das Aufbäumen der Hausherren in den letzten Minuten half nichts mehr: Die drei Punkte wurden verdient mit nach Köln genommen.

    Tor:

    0:1 Simon Handle (37.)

    Zuschauer: 339

    SV Westfalia Rhynern

    Hahnemann – Wiese, Neumann, Polk, Wurst (85. Arenz), J. Kleine (69. Böhmer) – Beilfuß, Cieslak, Buschening (72. Gambino) – Ricke, L. Kleine

    Viktoria Köln

    Patzler – Koronkiewicz, Lanius, Willers, Lang – Müller (46. Kreyer), Backszat, Saghiri – Holzweiler (65. Rüzgar), Golley (88. Nottbeck), Handle

  • Viktoria reist nach Rhynern

    Hoffnungsvoll geht unsere Viktoria in die letzten Spiele der regulären Saison. Nach zuletzt souveränen Auftritten, in denen sich die Mannschaft von Cheftrainer Olaf Janßen auch endlich mal mit Toren belohnen konnte, reisen die Viktorianer am Wochenende zum SV Westfalia Rhynern.

    Beim Tabellenletzten geht unser Team natürlich als großer Favorit in das Rennen. Zu unterschätzen sind die Aufsteiger allerdings nicht. Unter der Woche hat Westfalia den Wuppertaler SV lange geärgert und hielt das 1:0 sogar bis in die 67. Spielminute. Doch am Ende setzte sich der WSV doch noch mit 3:1 durch. Es wurde die sechste Niederlage in Serie für Rhynern. Schon längst ist das rettende Ufer in uneinholbare Ferne gerückt. 16 Punkte müssten die Westfalen in den letzten drei Spielen noch aufholen: auch rechnerisch eine Unmöglichkeit. Auch das Vorhaben, die Saison nicht als Schlusslicht zu beenden, ist sehr ambitioniert. Um den FC Wegberg-Beeck noch einzuholen, ist ein Sieg gegen unsere Viktoria am Samstag Pflicht.

    Die Viktorianer haben allerdings einen Lauf. Seit 26 Spielen ungeschlagen und seit vier Partien souverän ohne Punktverlust treten die Kölner im Ortsteil der Stadt Hamm an. Die eindrucksvolle Serie mit starken Leistungen soll in Westfalen natürlich nicht enden. Allerdings muss Cheftrainer Olaf Janßen auf Kapitän Mike Wunderlich verzichten, der gegen Alemannia Aachen am Mittwoch mit einer Muskelverletzung ausgefallen war. Er gesellt sich leider in das Lazarett der ausfallenden Stammspieler, in dem leider schon Daniel Reiche und Sascha Eichmeier warten.

    Im Hinspiel hatte die Viktoria im heimischen Sportpark Höhenberg deutlich die Nase vorne. Mit 6:1 setzten sich die Hausherren gegen Rhynern durch. Star des Spield war Simon Handle, der gleich drei der sechs Tore machte. Am Mittwoch gegen Aachen hat sich der Offensivmann mit einem Doppelpack schon in Schwung gebracht. Auch Timm Golley, der im Hinspiel doppelt erfolgreich war, ist wieder in starker Form.

    Der Ball rollt am Samstag ab 14 Uhr. Im Kampf um die Tabellenspitze ist auch dieses Duell wichtig und unsere Viktoria wird alles geben, die drei Punkte wieder mit nach Köln zu nehmen.

    Vik! Vik! Viktoria!

  • Deutlicher 4:0-Auswärtssieg in Aachen

    Im Nachholspiel gegen Alemannia Aachen hat unsere Viktoria am vergangenen Mittwoch souverän mit 4:0 gewonnen und setzte damit das nächste große Ausrufezeichen im Kampf um die Tabellenspitze. Eine starke erste Hälfte mit vier gut herausgespielten Treffern brachte die Viktorianer früh auf die Siegerstraße.

    Auf dem Rases des Tivolis in Aachen begannen die Gäste defensivorientiert. Aus einer guten Abwehrreihe und einer energischen Verteidigung heraus wollten unsere Viktorianer zum Erfolg kommen. Durch das frühe Angreifen der spielführenden Gegner dauerte es nicht lange, bis die Mannschaft von Trainer Olaf Janßen erstmals jubeln durfte. Saghiri eroberte sich die Kugel im gegnerischen Halbfeld und setzte so über Umwege Mike Wunderlich in Szene. In spitzem Winkel rechts vor dem Tor wartete unser Kapitän auf eine Flankenmöglichkeit. Diese ergab sich nicht, weshalb er es auf eigene Faust machte. Und wie! Wuchtig nagelte er den Ball in die lange Ecke. (7.)

    Auch in der Folge wartete unsere Viktoria ab, was die Hausherren so auf den Rasen brachten, um dann blitzschnell zurückzuschlagen. Im Mittelfeld eroberte sich Handle den Ball und kombinierte sich mit Wunderlich über links bis in den Strafraum. Sein Versuch aus 14 Metern segelte aber haarscharf links drüber. (11.)

    Golley erhöht per Fernschuss

    Aachen wollte spielerisch antworten, biss sich aber an der kompakten Defensive der Gäste die Zähne aus. Bei Ballverlusten ging es dann schnell in die andere Richtung. Patzler schlug die Kugel weit nach vorne und bediente damit Koronkiewicz, der sie erstmal vorne festsetzte. Schließlich hatte Golley im Rückraum zu viel Platz und netzte aus 22 Metern wuchtig ein. 2:0! (21.) Auch wenn die Alemannia mehr Ballbesitz hatte, war Viktoria deutlich zielstrebiger und sicherer, weshalb die Führung auch in Ordnung ging.

    Wenig später mussten die Gäste aber kurz durchschnaufen, als Torunarigha frei am Elfmeterpunkt auftauchte, sich schnell drehte und eine Flanke nur haarscharf über die Querlatte trat. (24.) Es sollte die einzige Aachener Möglichkeit für eine ganz lange Zeit werden. Denn fortan hatte unsere Viktoria alles im Griff und kontrollierten nun auch das Spielgerät. Der Kasten von Patzler war bis zum Pausenpfiff nicht mehr in Gefahr. Anders sah es aber am anderen Gehäuse aus.

    Handles Doppelpack zur Entscheidung

    Gleich doppelt nutzte Handle die Dominanz der Kölner aus und stellte noch vor dem Seitenwechsel auf 4:0. Erst vollendete er eine geniale Vorarbeit Golleys, der die Kugel in einer Aktion angenommen, um den Gegenspieler gelegt und anschließend rübergeschoben hatte, ins leere Tor (37.), dann erhöhte er nach erneutem Querpass Golleys aus der linken Strafraumhälfte zum 4:0 (41.)

    Mit diesem – auch in der Höhe verdienten – Zwischenstand ging es in die Kabine. Auch nach dem Seitenwechsel hatten die Viktorianer alles im Griff, mussten aber erst einen herben Rückschlag einstecken, als sich Kapitän Mike Wunderlich in der gegnerischen Hälfte ohne Fremdeinwirkung verletzte und mit einer Muskelverletzung ausgewechselt werden musste. (51.)

    Da die Viktoria fortan ein paar Gänge zurückgeschaltet hatte, wurde die Überlegenheit nun mehr auf der Anzeigetafel sichtbar. Chancen hatte sie jedoch trotzdem genug: Holzweiler trieb einen Schnellangriff nach vorne, schickte Golley steil und profitierte dann davon, dass Golleys Schuss abgeblockt wurde. Allerdings brachte er den Abpraller aus zehn Metern nicht mehr im fast leeren Tor unter. (55.)

    Auch Backszat scheiterte wenig später nach langem Pass aus der eigenen Hälfte, bevor er das 5:0 erzielen konnte. Frei lief er auf den gegnerischen Kasten zu, wurde in letzter Sekunde aber noch eingeholt und gestört. (61.) Beim nächsten Angriff trat Holzweiler nach einem schönen Spielzug freistehend auf den Ball und unterbrach so den schnellen Gegenstoß. (63.)

    Partie rollt aus

    Mit dem 4:0 im Rücken war die Viktoria sehr zufrieden und fuhr das Tempo nun zurück, wodurch die Partie an Fahrt verlor. Unsere Viktoria wollte nicht mehr machen, Aachen konnte nicht mehr machen. Nur mit Glück wurde die Alemannia noch gefährlich, als eine Ecke von rechts an den zweiten Pfosten durchrutschte und den Kopf von Pluntke fand. Doch dieser drückte das Leder im Fünfer deutlich am Kasten vorbei. (71.)

    So plätscherte das Spiel schließlich dem verdienten Ende entgegen und unser Viktoria Köln fuhr einen weiteren sicheren Erfolg ein.

    Tore:

    0:1 Mike Wunderlich (7.)

    0:2 Timm Golley (21.)

    0:3 Simon Handle (37.)

    0:4 Simon Handle (41.)

    Zuschauer: 8300

    Alemannia Aachen

    Depta – Pluntke, Hackenberg, Damaschek, Mohr – Winter, Torunarigha (64. Kleefisch), Pütz, Kühnel – Fejzullahu, Mickels (87. Konate Lueken)

    Viktoria Köln

    Patzler – Koronkiewicz, Lanius, Willers, Lang – Saghiri (79. Brasnic), Backszat – Holzweiler, Wunderlich (51. Müller), Handle – Golley (72. Kreyer)

  • Mit Rückenwind ins Nachholspiel gegen Aachen

    Das beeindruckende 8:3 gegen die SG Wattenscheid am vergangenen Samstag hat unserer Viktoria großen Rückenwind für den Saisonendspurt gegeben. Dieser soll die Mannschaft von Chef-Trainer Olaf Janßen nun auch in das Nachholspiel bei Alemannia Aachen am kommenden Mittwoch tragen und drei weitere Punkte im Kampf um die Tabellenspitze bescheren.

    Seit Ende September 2017 ging unsere Viktoria in einem Pflichtspiel nicht mehr unterlegen vom Feld. Auch diese nun schon 25 Spiele währende Serie wird unseren Jungs auf dem Platz Schwung geben, um gegen den aktuellen Tabellendritten gut auszusehen. Einfach wird die Aufgabe im Tivoli aber nicht. Denn auch die Aachener befinden sich aktuell in einer kleinen Erfolgsspur. Erst wurde gegen Euskirchen der Einzug in das Finale des FVM-Pokals vollbracht und dann siegte die Mannschaft von Trainer Fuat Kilic gegen den FC Wegberg-Beeck mit 4:2. Durch den Heimsieg am vergangenen Wochenende rückte die Alemannia bis auf den dritten Tabellenplatz vor und hängt unserer Viktoria zumindest tabellarisch an den Fersen. Punktetechnisch trennen beide Mannschaften allerdings zwölf Zähler.

    Im Hinspiel hatte die Viktoria mit 4:2 die Nase vorne. Zwar konnte Aachen Mike Wunderlichs schnellen Doppelpack aus der ersten Hälfte rund um den Seitenwechsel noch ausgleichen, gegen die späteren Treffer von Junglas und Lanius war die Alemannia aber machtlos. Am Mittwoch hätten wir Viktorianer gegen eine Wiederholung des Ergebnisses natürlich nichts dagegen.

    Die drei souveränen Siege aus der vergangenen englischen Woche haben in der heißen Phase Ausrufezeichen gesetzt. Nun soll der vierte Dreier in Serie folgen: Der Ball rollt im Neuen Tivoli zu Aachen am Mittwochabend um 19:00 Uhr.

    Vik! Vik! Viktoria!

  • U19 wieder erfolgreich – U17 sucht Wende

    Auch in der Liga läuft es für unsere U19 nach dem Einzug in das Finale des FVM-Pokals weiter rund. Am vergangenen Wochenende wurde der Nachwuchs des SV Bergisch Gladbach verdient mit 2:0 besiegt.

    Damit bleiben die Jungs von Trainer Lukas Beruda weiter an der Tabellenspitze und haben den Aufstieg in die Bundesliga weiterhin fest im Blick. Als Favorit in die Partie gegangen, kamen unsere Viktorianer auf heimischem Rasen gut in das Spiel, trafen das Tor aber nicht. „Wir hatten zahlreiche Großchancen und hätten dort auch in Führung gehen müssen. Das haben wir verpasst“, bedauerte Coach Beruda später.

    Nach dem Seitenwechsel waren die Hausherren weiter überlegen, mussten dem harten Programm der vergangenen Tage allerdings Tribut zollen: „Da hat man die englische Woche ein bisschen gemerkt. Die Jungs wurden etwas platt“, erklärte Beruda. Da nutzte Bergisch Gladbach plötzlich beinahe aus, scheiterte allerdings mit einer hundertprozentigen Chance an einer starken Rettungstat von Keeper Ben Voll. Insgesamt blieben unsere Viktorianer dennoch bissiger und erzielten durch Alexander Mademann schließlich den verdienten Führungstreffer. Bei einer Ecke stieg der Abwehrspieler am höchsten und machte per Kopf das 1:0. (70.) Kurz vor dem Ende machte Nicolas Brook-Lyn Merl mit dem 2:0 den Sack zu. (83.) Lukas Beruda lobte: „Wir haben im Ganzen ein Superspiel gemacht, hatten eigentlich immer die Kontrolle. Das war eine gute Leistung von uns!“

    Aus dieser englischen Woche konnte unsere U19 somit drei wichtige Siege einfahren und ist auf die Erfolge zu Recht stolz: Erst wurde Euskirchen mit 9:1 besiegt, dann setzte man sich gegen Lindenthal-Hohenlind im Halbfinale des FVM-Pokals durch und nun gewann unsere Viktoria auch gegen Bergisch Gladbach. Jetzt können unsere Jungs unter der Woche wieder Kräfte sammeln, bis es dann am kommenden Samstag beim FC Düren-Niederau wieder um drei wichtige Punkte geht.

    U17 sucht weiter die Wende

    Für unsere U17 wird es am Tabellenende der Bundesliga West leider immer düsterer. Auch beim Tabellenletzten, den Zebras vom MSV Duisburg, ging unsere Viktoria am vergangenen Wochenende ohne Punkte vom Platz. Mit 0:4 musste sich die Mannschaft von Trainerin Inka Grings am Ende geschlagen geben. Trotz guten Auftritten in den letzten Wochen konnte sich unser Nachwuchs selten dafür belohnen und versucht weiterhin kämpferisch den Abwärtstrend zu stoppen.

    Während die erste Hälfte noch offen verlief und nach 40 Minuten torlos abgepfiffen wurde, waren die Zebras im zweiten Durchgang erfolgreich. Baris Köktürk eröffnete in der 48. Minute und legte kurz nach Arton Tolajs 2:0 (56.) zum entscheidenden 3:0 nach (59.). Das spätere 4:0 durch Oussama Anhari besiegelte nach 66 Minuten das Schicksal unserer U19.

    Durch die Niederlage beim direkten Konkurrenten wächst der Rückstand. Sechs Punkte trennen unsere Jungs nun schon vom rettenden Ufer. Auch mit einem Erfolg in zwei Wochen beim ebenfalls akut abstiegsbedrohten Hombrucher SV müsste man zusätzlich noch gegen den 1. FC Köln (aktuell Fünfter) oder Borussia Mönchengladbach (aktuell Vierter) gewinnen. Das Ziel Klassenerhalt zu erreichen, wird sehr schwer. Aber wir Viktorianer geben nicht auf!

  • Torfestival beim 8:3-Heimsieg gegen Wattenscheid

    Im heimischen Stadion hat unsere Viktoria am Samstag bravurös mit 8:3 gegen die SG Wattenscheid gewonnen und setzte im Saisonendspurt ein fettes Ausrufezeichen. Damit hat unsere Viktoria diese englische Woche nun mit drei eindrucksvollen Erfolgen beendet. 

    Schon von Beginn an knüpften die Hausherren an die starke Leistung aus der Partie gegen Dortmund vom vergangenen Mittwoch an. Wunderlich hatte zentral zu viel Platz und schlenzte gefühlvoll in die rechte Torecke. (5.) Es sollte das Erste von insgesamt elf Toren werden.  Zu Beginn hatten aber auch die Gäste einige Torchancen: Canbulut kam aus 15 Metern frei zum Schuss, scheiterte allerdings an einer starken Parade von Patzler (10.). Auch Buckmaier konnte den gut aufgelegten Schlussmann der Viktorianer wenig später aus spitzem Winkel von rechts nicht bezwingen. (17.) 

    Doch nun nahmen die Viktorianer das Heft des Handels in die Hand und das Torfestival nahm seinen Lauf: Nach einem Foul an Golley ruhte die Kugel in halblinker Position 17 Meter vor dem Tor. Backszat fasste sich ein Herz, zirkelte das Leder über die Mauer und unhaltbar links in den Kasten. (21.) Wie schon gegen den BVB unter der Woche legte unsere Viktoria auch gegen Wattenscheid nach dem zweiten Treffer sofort nach. Holzweiler legte auf dem rechten Flügel auf Golley ab, der das Leder aus der rechten Strafraumhälfte wunderschön in die lange Ecke hob. (24.) 

    Spiel vorentschieden

    Fortan hatte unsere Viktoria alles im Griff. Wattenscheid war vom starken Auftritt unserer Hausherren geschockt. So war es für Mike Wunderlich ein Leichtes, wenig später auf 4:0 zu erhöhen. Freistehend scheiterte er anfangs zwar am Keeper, brachte den Nachschuss aber sicher im Netz unter. (30.)

    Auch in der Folge waren die Hausherren überlegen und brachten die hohe Führung sicher in die Pause. Kurz vor dem Pfiff hätte Golley sogar noch weiter erhöhen können, doch sein Schlenzer nach starker Drehung auf der linken Strafraumkante streifte nur die Latte und ging drüber. (39.)

    Wattenscheid findet auch den Weg zum Tor

    Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Gäste wieder den Druck. Man sah, dass sie sich nicht so einfach geschlagen geben wollten. Erwig-Drüppel legte eine Flanke von rechts im Fünfer per Kopf für van Santen quer, der aus vier Metern per Flugkopfball keine Probleme hatte. Nur noch 1:4. (53.)

    Die Gäste wollten die minimale Chance der Aufholjagd nutzen, bissen sich aber an der Abwehr unserer Viktoria die Zähne aus. Zudem konnten sie die Lücken in der eigenen Defensive nicht schließen. Golley hatte daher vor dem Kasten zu viel Platz und dann das Auge für den zentral mitgelaufenen Handle. Ins leere Tor stellte dieser den alten Abstand wieder her. (61.)

    Torflut in der Schlussphase

    Das Spiel war entschieden, aber dennoch riss die Torflut nicht ab. Erst schnürte Wunderlich aus 16 Metern, nach toller Hacken-Ablage des eingewechselten Kreyer, seinen Dreierpack (70.), dann drückte Erwig-Drüppel eine Flanke auf der anderen Seite über die Linie (72.). Wenig später prallte ein Schuss von van Santen vom Pfosten an Lanius’ Bein und kullerte zum 3:6 über die Linie. (79.) 

    Auch Joker Sven Kreyer wollte nach seiner starken Vorlage beim 6:1 noch nachlegen und schaffte es kurz vor dem Abpfiff gleich doppelt: Souverän vollendete er einen Tanz am Strafraum mit einem gefühlvollen Schlenzer (86.) und einen schnellen Konter der Viktorianer (90.) 

    Mitten im Torjubel zum 8:3 pfiff Schiedsrichter Busse das Torfestival ab. Unsere Viktoria gewann nach überragender Leistung gegen die SG Wattenscheid deutlich und hält das Rennen an der Tabellenspitze weiter offen!

    Tore:

    1:0 Wunderlich (5.)

    2:0 Backszat (21.)

    3:0 Golley (24.)

    4:0 Wunderlich (30.)

    4:1 van Santen (53.)

    5:1 Handle (61.)

    6:1 Wunderlich (70.)

    6:2 Erwig-Drüppel (72.)

    6:3 Lanius (ET) (79.)

    7:3 Kreyer (86.)

    8:3 Kreyer (90. +1)

    Zuschauer: 867

    SG Wattenscheid 09

    Scharbaum – Bingöl, Jakubowski, Schneider, Langer – Erwig-Drüppel (72. Glowacz), Corboz – Buckmaier, Canbulut (55. Boyamba), Tumbul (63. Malanda) – van Santen

    Viktoria Köln

    Patzler – Koronkiewicz, Lanius, Willers, Lang – Saghiri, Backszat (46. Nottbeck) – Holzweiler, Wunderlich, Handle (63. Kreyer) – Golley (73. Müller)

  • Gegen Wattenscheid nachlegen!

    Die starke Leistung im Nachholspiel gegen die U23 des BVB am vergangenen Mittwoch sollte unserer Viktoria frischen Rückenwind geben. Schon am Samstag gegen die SG Wattenscheid ist die Mannschaft schon wieder gefordert und kann unterstreichen, dass sie zurecht wieder in der Erfolgsspur ist. Im Sportpark Höhenberg rollt ab 14 Uhr der Ball.

    Gegen den aktuellen Tabellenzehnten geht unsere Viktoria auf dem Papier als Favorit in das Spiel. Aber dennoch sind die Vorzeichen nicht so eindeutig, wie man es vermuten könnte: Die Gäste aus dem Ruhrgebiet treten am Samstag sicherlich deutlich erholter an. Schließlich hatte die SG unter der Woche spielfrei. Während die Viktoria mittwochs in Dortmund kicken musste, konnte Wattenscheid regenerieren. Zudem setzte sich die Mannschaft von Trainer Farat Toku  am vergangenen Wochenende gegen den SV Rödinghausen eindrucksvoll mit 7:1 durch und sammelte dort neuen Schwung für die Endphase der Saison.

    Aber auch unsere Viktorianer gehen motiviert in das vorletzte Heimspiel der Regionalligasaison: Seit 24 Spielen sind sie ungeschlagen und haben nun endlich wieder auf die Erfolgsspur gefunden. Dem 4:1 bei Wegberg-Beeck folgte unter der Woche ein souveränes 3:1 beim BVB-Nachwuchs. Pünktlich zum Saisonendspurt ist die Mannschaft wieder auf Kurs.

    Im Hinspiel gegen Wattenscheid hatte unsere Viktoria mit 2:0 die Nase vorne. Ein Doppelpack von Timm Golley brachte drei Punkte ein. Am Samstag hätten wir gegen eine Wiederholung natürlich auch nichts einzuwenden.

    Vik! Vik! Viktoria!

  • Finale! U19 bezwingt Lindenthal-Hohenlind!

    In einem packenden Halbfinal-Fight setzte sich unsere U19 am Mittwochabend gegen den Nachwuchs der Borussia Lindenthal-Hohenlind mit 3:2 durch und steht nun im Endspiel des Mittelrheinpokals.

    Gleich zweimal mussten unsere Jungs einen Rückstand hinnehmen, jedoch kamen sie auf fremdem Platz immer wieder zurück und drehten zum Schluss das Spiel. Simone Perri eröffnete das Spiel mit dem 1:0 für die Hausherren und brachte Lindenthal in Front (16.). Auch den Ausgleich nach 32 Minuten erzielte ein Borusse, als Lloyd Gehrig in das eigene Tor traf. Kurz vor dem Pausenpfiff stellte Janis Waffenschmidt den alten Vorsprung wieder her (45.). Nach dem Seitenwechsel drehten die Viktorianer dann das Spiel: Erst glich Adrijan Behrami zum 2:2 aus (60.), dann sorgte Maik Marquardt für das entscheidende Tor zum Finaleinzug (77.)

    Im Endspiel um den FVM-Pokal treffen die Jungs von Coach Lukas Beruda auf die U19 von Bayer 04 Leverkusen. Die Leverkusener hatten im zweiten Halbfinale den Nachwuchs von Fortuna Köln mit 4:0 bezwungen. Unser Finale findet am Mittwoch, den 09. Mai, ab 19.00 Uhr im Leverkusener Ulrich-Haberland-Stadion statt.

  • Souveräner Auswärtserfolg beim BVB

    Bei der U23 des BVB haben unsere Viktorianer im Nachholspiel am Mittwoch souverän mit 3:1 gewonnen. Mit einer guten Leistung fuhren sie beim Tabellendritten verdient drei wichtige Zähler ein und bleibt im Rennen um die Spitze weiter dran!

    Die Mannschaft von Cheftrainer Olaf Janßen begann stark. Gleich vom Anstoßpunkt weg setzte sie die Hausherren unter Druck und kombinierte sich zu Möglichkeiten. Nach Golleys tollem Pass in die Gasse tauchte Holzweiler frei vor Schlussmann Reimann auf, setzte das Leder aus zehn Metern allerdings leider knapp drüber. (5.)

    Aber nun nahmen auch die Gastgeber gut am Spiel teil. Nach einer Ecke von links kam Hanke aus dem Hintergrund frei zum Abschluss und zwang Patzler aus 15 Metern zu einer starken Tat. (7.) Auch der Keeper der Dortmunder war auf der Hut: Saghiri verlängerte eine Holzweiler-Ecke am rechten Pfosten per Kopf und fand Lanius zentral. Torhüter Reimann hielt auf der Linie blendend. (17.)

    Nach rund 20 Minuten verlor das Spiel etwas an Fahrt, bis Wunderlich es mit einem Freistoß aus 30 Metern wieder wachküsste. Doch leider segelte sein Schuss knapp links vorbei. (31.) Näher kamen unsere Jungs auch in der anschließenden Drangphase nicht mehr an den Kasten. So ging es torlos in die Pause.

    Torreiche zweite Hälfte

    Auch im zweiten Durchgang begannen unsere Viktorianer deutlich besser und hatten das Spiel gleich nach dem Wiederanpfiff im Griff. Doch im Gegensatz zum ersten Durchgang waren sie nun auch erfolgreich: Golleys Pass in die Gasse landete über Umwege perfekt im Lauf von Backszat, der dadurch frei vor dem Kasten stand und aus acht Metern ohne Probleme einnetzte. (52.)

    Doch leider hielt die verdiente Führung nicht lange. Nach einer Unaufmerksamkeit in der Verteidigung unserer Viktoria durfte Dieckmann ungestört Patzler angreifen. Der Dortmunder wollte unseren Keeper umkurven, kam dabei allerdings zu Fall. Für Schiedsrichter Thorben Siewer war die Sache klar: Elfmeter für den BVB. Ornatelli ließ sich die Chance vom Punkt nicht nehmen und traf mittig zum 1:1 (61.).

    Der wichtige Doppelschlag!

    Aber gerade als das Spiel zu kippen drohte, antworteten unsere Viktorianer stark! Erst setzte sich Golley am linken Strafraumeck stark durch und schlenzte dann den Ball in die lange Ecke, wo es zum 2:1 einschlug. Felix Backszat, der im Stadion noch als Torschütze geführt wurde, war mit dem Scheitel wohl nicht mehr dran. (68.) Dann traf Kapitän Mike Wunderlich Sekunden später nach toller Kombination mit Koronkiewicz. Aus der rechten Strafraumseite wuchtete er das Leder unter die Latte (69.). 

    Vom Doppelschlag geschockt, kam von den Hausherren nicht mehr viel. Unsere Viktorianer hatten keine Mühe damit, die einzelnen Angriffe abzuwehren und das Spiel souverän zu verwalten. Offensiv kamen sie aber weiterhin zu guten Chancen. Kreyer leitete an der Strafraumkante auf Wunderlich weiter, der allerdings an einer starken Reaktion des Schlussmannes scheiterte. (79.)

    Am Ende gewann die Mannschaft von Olaf Janßen absolut verdient mit 3:1 und bleibt in Verfolgung der Spitzenposition. Diese Leistung lässt darauf hoffen, dass unsere Viktoria pünktlich zum Showdown fit ist.

    Tore:

    0:1 Felix Backszat (52.)

    1:1 Massimo Ornatelli (FE) (61.)

    1:2 Timm Golley (68.)

    1:3 Mike Wunderlich (69.)

    Zuschauer: 780

    Borussia Dortmund U23

    Reimann – Mainka, Pieper, Dieckmann – Sauerland, Chato Nguendong (68. Rizzo), Bouali (46. Bah-Traore) – Hanke (77. Pflücke), Boadu, Ornatelli – Pavlidis

    Viktoria Köln

    Patzler – Koronkiewicz, Lanius, Willers, Lang – Backszat, Saghiri (88. Müller) – Holzweiler, Wunderlich (83. Nottbeck), Handle – Golley (78. Kreyer)