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  • Letztes Heimspiel vor der Relegation

    Am morgigen Samstag steht für unsere Viktoria das letzte Spiel im eigenen Stadion an, bevor am 28. Mai der FC Carl Zeiss Jena zum Hinspiel der Aufstiegsrelegation in Höhenberg zu Gast ist.

    Hier unser Gegnercheck zum SC Wiedenbrück:

    – Die Wiedenbrücker stehen auf Rang 13 und können auch rechnerisch nicht mehr absteigen.

    – 39 Punkte stehen für den SCW zu Buche, davon wurden 23 in der Hinrunde geholt und nur 16 in der Rückserie.

    – Das Torverhältnis ist mit -4 (42:46) leicht negativ, aber nicht besonders ungewöhnlich für diesen Tabellenplatz.

    – Auswärts scheint die Mannschaft stärker zu spielen, denn in der Fremde holten sie drei Zähler mehr als zuhause.

    – Das Hinspiel gewann unsere Viktoria klar mit 5:1 – Mike Wunderlich sorgte mit einem Hattrick für die Entscheidung, nachdem Felix Backszat und Dominik Lanius das Spiel nach einem frühen Rückstand gedreht hatten.

    – Besonders aufpassen muss unsere Defensive auf Gökhan Lekesiz, der schon neunmal getroffen hat.

    – In den letzten drei Spielen holte der SCW zwei Punkte, am letzten Spieltag trennte man sich in einem schwachen Spiel mit 0:0 vom Wuppertaler SV.

    – Trainer Alfons Beckstedde wird nächste Saison nicht mehr an der Seitenlinie stehen, sein Vertrag wurde nicht verlängert. Für ihn übernimmt Björn Mehnert, momentan noch Coach bei Westfalia Rhynern.

    Unsere Mannschaft freut sich über alle Fans, die sie unterstützen und die Tribüne in rot-schwarze Farben tauchen! Um 14:00 Uhr geht es los, der SPortpark öffnet wie immer um 12:30 Uhr.

  • 12.05.2017 – Was macht eigentlich…

    12.05.2017 – Was macht eigentlich…

    … unser Schiedsrichterbetreuer Klaus Nestmann?

    Wie bist du zur Viktoria gekommen?

    Ich war beim FC Junkersdorf aktiv. Als die 1. Mannschaft zur Viktoria transferiert wurde, hat mich Franz Wunderlich gefragt, ob ich mitkomme – das habe ich sehr gerne gemacht.

    Was machst du am Spieltag unserer Viktoria?
    Ich bin gegen 11:00 Uhr am Stadion. Dann bereite ich die Schiedsrichterkabine vor: Getränke, Trikots der Viktoria, Spielball und vieles mehr. Dabei werde ich toll von Thommy und Benny unterstützt!
    Dann hole ich vom Trainerteam die Mannschaftaufstellung und bereite den Spielbericht vor. Den Andruck unserer Aufstellung lasse ich dann noch einmal vom Trainerteam kontrollieren (Vier-Augen-Prinzip).

    Anschließend heiße ich das Schiedsrichtergespann willkommen und zeige ihnen ggf. die Anlage – aber meistens kennen sie diese ja schon.

    Nach der Klärung / Abnahme der Trikots, der Aufwärmleibchen und des Spielballs kümmere ich mich um den Spielbericht. Nach der Freigabe des Spielberichts, auf dem die Aufstellungen stehen, wird es dann hektisch: Ca. 100 bis 150 Spielberichte werden gedruckt. Einige Ausdrucke bekommt der Gegner, und dann ist es wichtig, dass unser Trainer und Co-Trainer je einen Andruck bekommen. Weitere Andrucke bekommen die Pressestelle, die sportliche Leitung, der Vorstand, Sponsoren und Besucher im VIP-Zelt (und da ist der 1. Andruck immer für Lou Richter reserviert).

    Zwischendurch habe ich immer wieder Kontakt mit den Schiedsrichtern, um zu erfahren, ob alles okay ist oder ob es Probleme gibt. In sehr seltenen Fällen muss irgendetwas nachgebessert werden, beispielsweise das Tornetz.

    In der Halbzeit werden die Schiedsrichter dann mit Getränken versorgt.
    Nach dem Spiel gibt es dann noch einmal Getränke und eine Kleinigkeit zu essen. Danach muss dann nur noch die Schiedsrichterkabine aufgeräumt werden.

    Was macht dir am meisten Spaß?
    Interessante Matches der Viktoria mit dem dazugehörigen Erfolg erleben – und dann das Feiern des Erfolgs.

    Was wolltest du den Fans schon immer einmal sagen?
    Vielen Dank für die tolle Stimmung und Unterstützung!

    Infokasten:
    Name: Klaus Nestmann
    Alter: 58 Jahre
    Seit wann aktiv: 2011
    Beruf: Application Manager

  • Keine Tickets mehr für Relegation verfügbar

    Aufgrund der hohen Ticketnachfrage sind momentan keine Karten mehr für das Relegationsheimspiel gegen den FC Carl Zeiss Jena am 28.05.2017 verfügbar!

  • FC Viktoria Köln – FC Carl Zeiss Jena: 2. Vorverkausphase

    Am Donnerstag, den 11.05.2017, beginnt die 2. Vorverkaufsphase der Heimtickets für das Relegationsspiel gegen Carl Zeiss Jena am 28.05.2017.
    Hier die wichtigsten Infos:

    • Verkauf an allen bekannten Vorverkaufsstellen, unsere Geschäftsstelle am Stadion sowie über unseren Online-Shop.

    • Vorverkauf ab 10 Uhr

    • Auf der Geschäftsstelle in Höhenberg kann nur bar bezahlt werden.

    • Geänderte Verkaufszeiten auf der Geschäftsstelle in Höhenberg:

    – Donnerstag, den 11.05: 10 – 18 Uhr

    – Freitag, den 12.05: 10 – 17 Uhr

    • Es können bis zu vier Tickets pro Person erworben werden.

    • Gästekarten werden nur über den Gastverein verkauft.

  • Fanbericht: Auswärts bei Freunden


    Der 21. Februar 2014 war ein denkwürdiger Tag im Höhenberger Sportpark.
    Unsere Viktoria drehte zunächst einen 0:3 Rückstand gegen die Sportfreunde Siegen in ein 4:3, ehe den Gästen noch der Ausgleich gelang. Relativ schnell bemerkten wir in Block 1 eine kleine, englischsprachige Gruppe, die leidenschaftlich unsere Aufholjagd verfolgte.
    An diesem Tag entstand die Fanfreundschaft zu Carshalton Athletic.

    Seitdem erhalten wir regelmäßig Besuch aus Süd-London, der anscheinend besonderen Gefallen an Derbysiegen und Pokalerfolgen gefunden hat. Im Gegenzug besuchten wir bereits einige Spiele des englischen Achtligisten, wobei die „Seaside-matches“ an der britischen Südküste einen ganz besonderen Charme versprühen.
    Am 02. April dieses Jahres stand ein besonderes Auswärtsspiel auf dem Programm. Die Robins, wie der Verein genannt wird, spielte im Ärmelkanal beim FC Guernsey. Mediterranes Klima und englisches Bier waren Ansporn und so machten wir uns zu siebt auf die lange Autofahrt nach Guernsey auf. Eingedeckt mit zwei Paletten belgischem Dosenbier erreichten wir am Freitagabend die französische Stadt Le Havre, wo wir uns zunächst ein Spiel der Ligue 2 ansahen.
    Am nächsten Morgen fuhren wir um 04:00 Uhr Richtung Fähre und kamen, nach einem 5-stündigen Aufenthalt auf Jersey, am frühen Nachmittag auf Guernsey an. Schnell im Hotel eingecheckt fuhren wir mit dem Bus zum Pub, wo wir unsere Freunde trafen und uns bei Guinness und Fish & Chips auf das kommende Spiel einstimmten.
    Nicht nur für die Fans, sondern auch für die Spieler ist dieses Aufeinandertreffen das absolute Highlight des Jahres. Guernsey verfügt über einen Etat von etwa 1 Million Pfund, was selbst in England ein enormer Betrag für die 8.Liga ist. Diese Summe ist allerdings auch notwendig, da der FC Guernsey nur unter der Voraussetzung, dass die Gastmannschaften auf Vereinskosten zu den Spieltagen eingeflogen werden, am Ligabetrieb teilnehmen darf. Ein reicher, lokaler Hauptsponsor macht es möglich.
    Am Stadion angekommen wurden wir außerordentlich freundlich begrüßt. Neben einer Erwähnung im Stadionheft, mit ö-Pünktchen und korrektem Vereinslogo, begrüßten uns die Vereinsoffiziellen per Handschlag. Das Spielgeschehen ist schnell beschrieben: Während Carshalton um den Einzug in die Playoffs spielte, ging es für den Gastgeber gegen den Abstieg. Etwas mehr als 1.000 Zuschauer (!!!) sahen eine umkämpfte Partie und ein leistungsgerechtes 2:2-Unentschieden. Statt der in Deutschland obligatorischen Stadionwurst wurden uns Cheeseburger und Zwiebelsuppe serviert.
    Nach Abpfiff verabschiedeten wir die Spieler beim Bier Richtung Flughafen und gaben dem örtlichen TV-Sender noch ein verhältnismäßig ordentliches Interview.
    Am nächsten Tag machten wir uns auf den Heimweg und erreichten nach nur 18 Stunden unsere geliebte Domstadt, womit eine rundum gelungene England-Tour endete. Nun heißt es Daumen drücken für die Relegation! Unterstützung aus dem Königreich ist uns in jedem Fall sicher.
    Carshalton & Viktoria

    Fanbericht: Stefan Kleinsorge

  • Aufholjagd wird nicht belohnt


    Unsere Viktoria verliert bei der TSG Sprockhövel nach torloser erster Hälfte mit 3:2 (0:0), Kevin Holzweiler und Mike Wunderlich gleichen zwischenzeitlich aus.

    Nach den schweren Verletzungen der vergangenen Wochen und Monate musste unsere Viktoria in der laufenden Woche einen weiteren Ausfall verkraften. Daniel Reiche hat eine Schleimbeutelentzündung im Knie, ein Einsatz gegen Carl Zeiss Jena ist fraglich. Für ihn rückte Markus Brzenska in die Innenverteidigung, Michael Lejan startete als linker Außenverteidiger für Sascha Eichmeier.

    Viktoria mit Vorteilen
    Wie die Tabellensituation vermuten ließ, legte die Viktoria gleich von Beginn an richtig gut los und kam noch in der ersten Minute zu einer großen Chance. Unser Kapitän drückte den Ball nach Hereingabe von Patrick Koronkiewicz am langen Pfosten über die Latte. Anschließend kam die TSG besser ins Spiel und griff teilweise schon in der gegnerischen Hälfte an. Das zeigte Wirkung – der Außenseiter kam zu guten Gelegenheit, bei der Christian März unseren Torhüter Philipp Kühn zu einer Glanzparade zwang. Insgesamt hielt der Außenseiter gut mit, auch wenn das Chancenplus bei der Viktoria lag. Mike Wunderlich hätte nach Vorlage von Fatih Candan die Führung erzielen können (29.), scheiterte aber an Sven Möllerke im Tor. Der verhinderte auch bei einem weiteren Abschluss von Wunderlich kurz vor dem Pausenpfiff das 1:0, so dass es mit einem torlosen Unentschieden in den Kabinengang ging.

    Ereignisreiche zweite Hälfte mit bitterem Ende
    Die zweite Hälfte startete ohne Wechsel – und maximal unglücklich für unsere Viktoria. Erst traf Christian März nach einem kurz ausgeführten Freistoß aus 16 Metern über den Innenpfosten ins Tor, dann setzte Simon Bukowski (53.) aus kurzer Distanz noch einen drauf. Unsere Mannschaft, in der bisherigen Saison doch so erfolgsverwöhnt, ließ sich allerdings nicht hängen und wollte den Anschlusstreffer. Gleich zweimal verpasste der starke Kevin Holzweiler das 2:1, dazu parierte Möllerke noch einmal stark gegen Wunderlich. In der 74. Minute war es dann soweit: Holzweiler dribbelte sich gekonnt durch die TSG-Abwehr und schlenzte das Leder wunderschön in den Winkel. Nur zehn Minuten später traf dann auch Wunderlich, nach Vorlage von Holzweiler, mit einem platzierten Flachschuss ins lange Eck. Besonders bemerkenswert dabei: unsere Mannschaft absolvierte die Schlussphase mit nur zehn Mann, da Trainer Antwerpen schon dreimal gewechselt hatte und Abwehrroutinier Brzenska angeschlagen nicht weiterspielen konnte.
    In der Nachspielzeit kam Sprockhövel dann durch ihren besten Mann März zum Siegtreffer.
    Michael Lejan sah jedoch nicht nur Schlechtes in der Niederlage: „Wir wissen, dass wir die Spannung hochhalten müssen, das haben wir heute nicht geschafft. Vielleicht war es der richtige Weckruf, damit wir in den nächsten zwei Wochen wieder so auftreten wie in den Wochen davor.“
    Diesen Worten können wir uns nur anschließen, am kommenden Samstag spielt unsere Viktoria nach zwei Auswärtsreisen hintereinander endlich wieder im eigenen Wohnzimmer. Der SC Wiedenbrück kommt zum letzten regulären Heimspiel der Saison in den Sportpark Höhenberg, wie gewohnt geht es um 14:00 Uhr los.

    Vik, Vik, Viktoria!

    ———————–
    TSG Sprockhövel
    Möllerke – Budde, Mvondo, Meister (75. Pulk), Oberdorf – Antwi-Adjej, Wasilewski, Dudda, Heiserholt – Bukowski (81. Dudak), März

    FC Viktoria Köln
    Kühn – Lejan, Lanius, Brzenska, Koronkiewicz – Backszat, Fiore (61. Nottbeck) – Holzweiler, Wunderlich, Gottschling (57. Golley) – Candan (57. Jansen)

    Tore
    1:0 – Christian März (50.)
    2:0 – Simon Bukowski (53.)
    2:1 – Kevin Holzweiler (74.)
    2:2 – Mike Wunderlich (84.)
    3:1 – Christian März (91.)

    Zuschauer
    300

    Spielbericht
    : Moritz Fiege

  • Infos zum Vorverkauf für die Aufstiegsspiele zur 3. Liga 2016/2017

    Liebe Fans, Mitglieder und Dauerkarteninhaber,

    die Vorfreude auf die beiden Relegationsspiele gegen den FC Carl Zeiss Jena steigt von Tag zu Tag. Das Hinspiel findet bei uns am 28.05.2017 (14:00 Uhr) im Sportpark Höhenberg statt – hier präsentieren wir euch die ersten Informationen zum Vorverkauf:

    1. Verkaufsphase für Dauerkarteninhaber und Mitglieder
    Montag, 8. Mai 2017 – Mittwoch, 10. Mai 2017:

    – Jeder Dauerkartenbesitzer erhält das Recht, das Ticket für seinen Dauerkartenplatz (zum Tageskassenpreis der RL Saison 16/17) und drei weitere Tickets (zu den regulären Preisen des Aufstiegsspiels) zu erwerben.

    – Jedes Mitglied erhält die Möglichkeit, vier Karten (zu den regulären Preisen des Aufstiegsspiels) zu kaufen.

    – Der Vorverkauf findet ausschließlich auf der Geschäftsstelle im Sportpark Höhenberg (Mo-Mi, 10:00-18:00 Uhr) statt

    – Zum Erwerb der Tickets ist die Dauerkarte oder der Mitgliedsausweis als Legitimation zwingend vorzulegen.

    – Eine Kombination von Dauerkarte und Mitgliedschaft ist nicht möglich.

    2. Verkaufsphase für die Öffentlichkeit
    Donnerstag, 11. Mai 2017 – Samstag, 27. Mai 2017:

    – Vorverkauf der Heimtickets über unseren Online-Shop, die Geschäftsstelle und alle bekannten Vorverkaufsstellen

    Zusätzlich bieten wir die Möglichkeit, nach dem Heimspiel gegen den SC Wiedenbrück am 13.05.2017 auf der Geschäftsstelle im Sportpark Höhenberg Tickets zu erwerben.

    Tickets für den Gästebereich gibt es ausschließlich über den FC Carl Zeiss Jena.

     

     

    Vollzahler

    Ermäßigt

    Vollzahler Dauerkarteninhaber

    Ermäßigt Dauerkarteninhaber

    Sitzplatz

    22€

    19€

    17€

    14€

    Stehplatz

    12€

    10€

    9€

    7€

     

  • Auf ungewohntem Terrain gegen Absteiger


    Absteiger gegen Meister, Tabellenvorletzter gegen Tabellenerster, TSG Sprockhövel gegen Viktoria Köln. Die Vorzeichen der Regionalliga-Partie am morgigen Samstag (14:00 Uhr) scheinen klar zu sein. Die TSG hat mit ihren bescheidenen Mitteln den fast aussichtslosen Kampf um den Klassenerhalt verloren, unsere Viktoria dagegen holte nach einer überragenden Saison am letzten Wochenende die Meisterschaft und tritt damit in der Relegation zur 3. Liga gegen Carl Zeiss Jena an.

    Viktoria ist Favorit
    Die Favoritenrolle fällt am Samstag also ganz klar auf die Mannschaft von Marco Antwerpen. Der hat in den kommenden Wochen die Aufgabe, sein Team optimal auf den Relegationsgegner vorzubereiten. Deshalb sind auch die letzten drei Regionalligaspiele gegen Sprockhövel (A), Wiedenbrück (H) und Bonn (A) von besonderer Bedeutung, denn es gilt einerseits, die Spannung hochzuhalten und andererseits, sich ein wenig von den anstrengenden letzten Wochen zu erholen, damit gegen Jena möglichst alle Spieler topfit sind.

    Etwas ungewohnt für unsere Viktorianer wird sicherlich der Untergrund in der "GermanFLAVOURS Travel Arena", denn dort liegt kein top gepflegter Natur- , sondern lediglich Kunstrasen.

    Herbe Verluste
    Die schwere Verletzung von Stürmer Sven Kreyer im Training war für alle Beteiligten ein Schock, dazu wird auch Linksverteidiger Sascha Eichmeier für lange Zeit fehlen, nachdem er sich bei der 0:2-Pokalniederlage am Dienstag die Achillessehne gerissen hatte. Diese beiden Ausfälle muss die Mannschaft nun in den entscheidenden Wochen kompensieren.

    Sprockhövel lässt aufhorchen
    Für die TSG Sprockhövel ist die Saison schon gelaufen. Die schlechteste Offensive und zweitschlechteste Defensive der Liga steht seit Saisonbeginn im Tabellenkeller und ist rechnerisch nicht mehr vor dem Abstieg in die Westfalenliga zu retten. Scheinbar scheint die Mannschaft durch diese Situation nun frei aufspielen zu können – das zeigte am letzten Wochenende der überraschende 1:0-Erfolg gegen den Wuppertaler SV. Christian März traf kurz vor Schluss zum Sieg, erst der vierte Saisonsieg der TSG, die damit an den Sportfreunden Siegen vorbei auf den vorletzten Tabellenplatz kletterte.

    Das einzige Aufeinandertreffen beider Mannschaften konnte unsere Viktoria in der Hinrunde souverän mit 5:0 gewinnen. Sven Kreyer war mit zwei Toren und drei Vorlagen der überragende Mann.   
    Wir freuen uns auf das Spiel und hoffen, dass morgen ein anderer Spieler für den verletzten Torjäger in die Bresche springt.

    Vik, Vik, Viktoria!

  • U16 krönt tolle Saison

    U16 krönt tolle Saison

    Heute vor einer Woche konnte die U16 von Christopher Gonska und Nadir Sönmez mit einem souveränen 5:0-Sieg gegen das Tabellenschlusslicht aus Spich schon frühzeitig den Meistertitel einfahren.

    Die Mannschaft krönte damit eine herausragende Bezirksliga-Saison, in der sie nach drei Unentschieden an den ersten drei Spieltagen eine unfassbare Siegesserie startete und mittlerweile 17 Pflichtspiele in Folge gewann.

    Die Mannschaft drückt unserer U17 für den Bundesliga-Klassenerhalt nun umso fester die Daumen. In diesem Fall würde die Mannschaft nämlich in die B-Jugend-Mittelrheinliga aufsteigen, somit wären beide Mannschaften in der kommenden Saison in der höchstmöglichen Spielklasse vertreten.

    Wir gratulieren allen Spielern und dem gesamten Funktionsteam zu einer tollen Saison!

  • Schwere Verletzung überschattet Niederlage


    Unsere Viktoria verliert das Halbfinale im Mittelrhein-Pokal mit 2:0 (0:0) gegen den Bonner SC. Daniel Somuah (59.) und Connor Krempicki (102.) treffen für die Rheinlöwen. Das Ergebnis gerät bei den Viktoria-Verantwortlichen aber in den Hintergrund, da sich Sascha Eichmeier in der 2. Hälfte einen Achillessehnenriss zuzieht und der Mannschaft damit für lange Zeit fehlt.

    Das erste Ziel, die Meisterschaft in der Regionalliga West, wurde am Samstag klargemacht . Das zweite, der Einzug in das Finale des Bitburger-Pokals sollte heute erreicht werden, um damit die Möglichkeit auf den 4. Titel in Folge zu wahren. Im Gegensatz zum Spiel gegen Oberhausen wechselte Trainer Marco Antwerpen fünfmal: Für Kühn (TW), Koronkiewicz, Backszat, Nottbeck und Golley starteten Monath (TW), Heister, Schwarz, Saghiri und Candan.

    Monath klasse gegen Musculus
    Der BSC, mit dem Selbstvertrauen von zwei Siegen in Folge angetreten, zeigte sich in der ersten Halbzeit als ebenbürtiger Gegner und hatte die besseren Torchancen. Die Viktoria tat sich lange Zeit schwer gegen die aggressiven Rheinlöwen, die immer wieder im Mittelfeld die Bälle gewannen und dann schnell nach vorne starteten. Ersatztorwart Alex Monath rettete mit einem überragenden Reflex gegen das lange Bein von Lucas Musculus (26.). Offensiv zeigten unsere Viktorianer nicht die gewohnt sicheren Kombinationen, sondern blieben immer wieder an den gut verteidigenden Gastgebern hängen. Ein direkter Abschluss von Kapitän Mike Wunderlich nach Hereingabe von rechts, der knapp links am Tor vorbeiging, war die größte Chance. Damit ging es mit einem 0:0-Unentschieden in die Pause.

    Ex-Viktorianer macht Sack zu
    Die Viktoria wechselte zwar nicht, kam aber mit ordentlich Schwung aus der Pause. Sofort in der ersten Minute nach Wiederanpfiff hatten Fatih Candan und Hamza Saghiri eine Doppelchance, scheiterten aber am glänzend reagierenden Martin Michel. Kurz darauf lag der Ball im Tor, aber Dominik Lanius hatte bei seinem Kopfball hauchdünn im Abseits gestanden. Danach waren die Bonner wieder am Zug und konnten, wenn auch irregulär, in Führung gehen. Eine Ecke von Dario Schuhmacher drückte Daniel Somuah über die Linie, vorher hatte ein BSC-Akteur die Kugel aber klar mit der Hand gespielt. Die Diskussionen mit Schiedsrichter Steegemann nutzten nichts, das Tor wurde gegeben. Doch es wurde noch schlimmer für unser Team: Linksverteidiger Sascha Eichmeier verletzte sich schwer und riss sich die Achillessehne. Minutenlang wurde er auf dem Platz behandelt, bevor er endlich mit einer Trage ins Warme gebracht werden konnte. Seine Mitspieler reagierten geschockt und sprachen ihm noch auf dem Platz Mut zu. Das Spiel wurde nach der langen Pause fortgesetzt, aber so richtig kam die Viktoria nicht mehr vor das Tor. Stattdessen setzte Ex-Viktorianer Connor Krempicki in der Nachspielzeit noch einen drauf, als er nach einem langen Einwurf Keeper Monath umkurvte und zum 2:0-Endstand einschob.
    Der Traum vom 4. Titel in Folge war also ausgeträumt, der Bonner SC und nicht unsere Viktoria trifft am 25. Mai auf den SC Fortuna Köln. Für die Mannschaft entspannt sich damit mit Blick auf die beiden Relegationsspiele der Terminplan ein wenig und sie kann sich voll auf die Duelle mit Carl Zeiss Jena fokussieren.

    In der Regionalliga stehen bis dahin noch drei Spiele an, das nächste am kommenden Samstag bei der TSG Sprockhövel (Anpfiff: 14:00 Uhr).

    Vik, Vik, Viktoria!

    ———————–
    Bonner SC
    Michel – Dündar, Dick, Weber, Omerbasic – Somuah, Schuhmacher, Fillinger – Krempicki, Musculus, Kaiser (97. Retterath)

    FC Viktoria Köln
    Kühn – Eichmeier (82. Holzweiler), Lanius, Reiche, Heister – Schwarz (70. Golley), Saghiri (62. Backszat) – Candan, Wunderlich, Gottschling – Jansen

    Tore
    1:0 – Daniel Somuah (59.)
    2:0 – Connor Krempicki (102.)

    Zuschauer

    1050

    Spielbericht
    : Moritz Fiege