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  • Inka Grings übernimmt U17

    96 Länderspiele, zwei Europameistertitel, eine Deutsche Meisterschaft, sechsfache Torschützenkönigin der Bundesliga – die Bilanz von Inka Grings liest sich beeindruckend.
    Umso mehr freuen wir uns, die 38-Jährige ab der kommenden Saison bei unserer Viktoria zu begrüßen. Sie übernimmt ab dem 01. Juli unsere U17, die momentan mit Trainer Lukas Beruda um den Verbleib in der B-Junioren-Bundesliga kämpft. Beruda begleitet viele seiner aktuellen Spieler dann einen Jahrgang höher in die U19.
    Fachliche Kompetenz hat die erfolgreichste Torschützin im deutschen Vereinsfußball in jedem Fall – sie absolvierte zusammen mit unserem aktuellen Cheftrainer Marco Antwerpen den Fußballlehrerlehrgang, bei dem sich beide kennen und schätzen gelernt hatten.
    Momentan trainiert sie allerdings noch die Frauenmannschaft des MSV Duisburg, freut sich aber schon auf die anstehenden Aufgaben: „Es wird eine neue Herausforderung und ich bin sehr stolz darauf, hier etwas aufbauen zu können.“ Vor ihrer ersten Station im Herrenbereich hat sie keine Angst: „Es wird sicherlich etwas anderes, besonders vom Tempo und auch vom Umgang mit den Jungs. Aber Fußball ist Fußball, da gibt es unterschiedliche Charaktere und es gilt, ihnen etwas beizubringen, sie zu fördern und zu fordern.“

    Dabei wünschen wir Inka Grings viel Spaß und Erfolg, zunächst aber noch viel Glück im Abstiegskampf mit den Damen des MSV!

  • Auswärtsreise nach Wattenscheid

    Am Samstag könnten unsere Viktorianer mit drei Punkten bei der SG Wattenscheid 09 der Regionalliga-Meisterschaft einen großen Schritt näherkommen. Dass das kein leichtes Unterfangen wird, zeigt ein Blick auf die Tabelle und die aktuelle Form des Gegners.

    Schwächelnde Konkurrenz
    Sechs Punkte, 9:0 Tore und vor allem eine tolle Stimmung – so konnte man das Osterwochenende unserer Viktoria beschreiben. Nach den beiden überzeugenden Siegen gegen die Sportfreunde Siegen (5:0) und den SV Rödinghausen (4:0) konnte die Mannschaft beruhigt in die aktuelle Trainingswoche starten und den Fokus auf das anstehende Spiel bei der SG Wattenscheid 09 richten. Der große Abstand zu den Verfolgern trägt ebenfalls zur lockeren Stimmung bei. BVB-Trainer Daniel Farke hat die Meisterschaft wohl schon abgehakt, wie er unseren Kollegen von Reviersport sagte: „Wir müssen uns da nichts mehr vormachen. Wir werden an die Viktoria nicht mehr herankommen. Das haben wir auch so gemeinsam mit der Mannschaft kommuniziert.“ Durch das Unentschieden gegen RWO vom Mittwochabend beträgt der Abstand der Dortmunder jetzt immer noch neun Punkte, der der Fohlenelf bei einem Spiel mehr sogar zehn Zähler.
    Dennoch gilt es für unsere Mannschaft, die Konzentration weiter hochzuhalten und jedes Spiel fokussiert anzugehen.

    Kein einfacher Gegner

    Die Wattenscheider haben sich in dieser Saison still und heimlich auf Rang fünf hervorgeschoben und führen nun die Tabelle an – zumindest, wenn man von den TOP4-Vereinen absieht. Mit 47 Punkten und einem Torverhältnis von +13 steht das Team von Farat Toku sehr gut dar und wird alles in die Wagschale werfen, um unserer Mannschaft ein Bein zu stellen. Die letzten beiden Spiele wurden gewonnen: erst schlug man den Bonner SC zuhause mit 3:0, dann rang man den Wuppertaler SV mit 2:1 nieder.
    Auch wenn die Viktoria-Defensive momentan sicher steht, sollte sie auf das Offensivduo Daniel Keita-Ruel und Manuel Glowacz aufpassen, die zusammen schon 22 Tore und 15 Vorlagen in ihrer Bilanz stehen haben. Glowacz sollte den Viktoria-Anhängern noch ein Begriff sein, denn der 29-Jährige stieg 2011/2012 mit dem Verein in die Regionalliga auf und spielte dann dort noch ein Jahr, bevor ihn sein Weg über die Sportfreunde Siegen nach Wattenscheid zog.

    Souveränes Hinspiel
    Das Hinspiel zwischen beiden Mannschaften konnte unsere Viktoria im Oktober hochverdient mit 2:0 gewinnen. Nach einer etwas zäheren ersten Halbzeit, platzte im 2. Durchgang der Knoten. Erst erzielte Sascha Eichmeier mit einem abgefälschten Freistoß die Führung, dann machte Kapitän Mike Wunderlich in der Schlussphase den Deckel drauf.
    Auch die Gesamtbilanz spricht klar für uns: sechs Siegen steht nur eine Niederlage aus der letzten Saison gegenüber.

    Die Zielsetzung ist also klar: Mit einem Sieg soll die Meisterschaft in greifbare Nähe rücken. Dazu braucht die Mannschaft natürlich auch Unterstützung – sie freut sich über jeden Fan, der mit nach Wattenscheid reist und auf der Tribüne im Lohrheidestadion ordentlich Stimmung macht.

    Vik, Vik, Viktoria!

  • U19 vor entscheidendem Spiel gegen 1.FC Köln

    Für unsere A-Jugend wird die Luft im Abstiegskampf immer dünner. Ganze fünf Punkte beträgt der Abstand auf den begehrten ersten Nicht-Abstiegsplatz, den momentan Rot-Weiß Oberhausen belegt. Ein Sieg ist für die Mannschaft von Özkan Turp, der parallel noch mit unserer U23 um den Aufstieg in die Landesliga kämpft, bei nur noch drei ausstehenden Spielen also quasi Pflicht.
    Leicht wird das auf keinen Fall, denn mit dem 1. FC Köln wartet am kommenden Samstag der Stadtrivale zum Derby. Der spielt jeher eine gute Rolle in der A-Jugend-Bundesliga und hat in den letzten Jahren immer einen der ersten fünf Plätze belegt.
    Momentan steht das Team von Boris Schommers, der auch Ex-Profi Kevin Mc Kenna in seinem Trainerstab hat, einen Rang darunter auf Platz sechs. Der Hauptgrund dafür: eine Schwächephase mitten in der Saison, als zwischenzeitlich sieben Partien in Folge nicht gewonnen wurde.
    In diese Zeit fiel auch das Hinspiel, dass die Viktoria durch eine tolle Leistung mit 2:0 für sich entscheiden konnte. Dieses Wissen im Hinterkopf könnte noch einmal für die entscheidenden Körnchen Extramotivation bei den Jungs sorgen. Anfang November trafen Mohamed Jaouadi und Adrijan Behrami und sorgten für die Überraschung.
    Inzwischen hat sich der FC wieder gefangen und hat seit drei Spielen keine Niederlage mehr einstecken müssen. Letzte Woche wurde sogar der Tabellenzweite Schalke 04 mit 3:2 geschlagen.
    Keine leichte Aufgabe also für die Viktoria, die sich über Unterstützung sehr freuen würde.
    Um 11:00 wird auf der Anlage des Geißbockheims im Franz-Kremer-Stadion angepfiffen.

    Für die Jungs der U17 geht es erst am 21.05. mit dem nächsten Pflichtspiel gegen den Hombrucher SV weiter.

    Vik, Vik, Viktoria!

  • Viktoria wie entfesselt

    Nach einer torlosen ersten Hälfte spielt die Viktoria im zweiten Durchgang überragend und schießt den SV Rödinghausen mit 4:0 (0:0) ab. Sascha Eichmeier (53.), Timm Golley (74.), Mike Wunderlich (78.) und Fatih Candan (86.) treffen und schrauben damit den Vorsprung auf die Verfolger auf zehn Punkte hoch.

    Im Gegensatz zum Sieg gegen Siegen hatte Trainer Marco Antwerpen wieder mehr Alternativen zur Verfügung. Timm Golley durfte nach gelb-rot-Sperre wieder links außen auflaufen (für Fatih Candan). Zudem gab auch Dominik Lanius nach seiner Schwellung im Sprunggelenk wieder grünes Licht und startete für Markus Brzenska in der Innenverteidigung. Beim dritten Wechsel in der Startelf spiele Lukas Nottbeck im defensiven Mittelfeld für Felix Backszat. Auch der zuletzt mehrere Wochen verletzte Marcel Gottschling stand wieder im Kader. Die Vorzeichen für einen starken Auftritt der Viktorianer waren also gut.

    Kaum Chancen in Halbzeit eins
    Unsere Mannschaft begann durchaus druckvoll und sammelte auf dem gut gemähten Rasen fleißig Ballbesitz. Aber auch Rödinghausen zeigte, dass sie eine schwer zu bespielende Mannschaft sind, die sich nicht nur hinten reinstellt, sondern auch fußballerische Klasse besitzt.
    So entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, allerdings ohne große Chancen. Bis zum gegnerischen Strafraum waren die Kombinationen der Viktoria gefällig, dann fehlte die Durchschlagskraft. Die Schüsse von Timm Golley, Kevin Holzweiler und Michael Lejan waren allesamt zu ungefährlich. Anders auf der anderen Seite, als Philipp Kühn einen Abschluss von Lars Hutten stark über die Latte lenkte (34.). Auch bei einem Kopfball von Bülter zitterten die Viktoria-Fans, aber der Ball ging knapp vorbei. So ging es ohne Tore in die Kabine.

    Eichmeiers Tor bricht den Bann
    Für den zweiten Durchgang brachte Marco Antwerpen Felix Backszat für Michael Lejan. Der Wechsel sollte sich auszahlen, denn der Mittelfeldmann brachte ordentlich Schwung in die Partie. Das Führungstor ließ dann auch nicht lange auf sich warten: der starke Timm Golley legte raus auf Sascha Eichmeier, der vom Strafraumeck auf die kurze Ecke zielte und mit ein wenig Hilfe von Tim Paterok ins Netz traf. Der Bann schien gebrochen, denn anschließend kamen die Rödinghausener überhaupt nicht mehr ins Spiel. Die Viktoria-Chancen häuften sich – Jansen, Gottschling und Backszat hatten das 2:0 auf dem Fuß – aber noch war das Spiel nicht durch. In der 74. Minute sorgte Timm Golley dann für Erleichterung bei den mitgereisten Fans. Er schnappte sich im Mittelfeld den Ball, schaute einmal hoch und knallte das Leder aus gut 30 Metern über den verdutzten und nicht gut aussehenden Patzurek ins Tor. Nur vier Minuten später erhöhte Wunderlich auf 3:0, kurz vor Schluss vollendete Fatih Candan einen Konter zum 4:0-Endstand. Dann war Schluss und die Viktoria feierte einen, aufgrund der zweiten Halbzeit, völlig verdienten Auswärtssieg.

    Damit baut sie den Vorsprung auf die Verfolger Dortmund und Gladbach auf 10 Punkte aus und ist damit bei noch fünf ausstehenden Spielen auf dem besten Weg in Richtung Relegation. Das ebenfalls für 14:00 angesetzte Parallelspiel zwischen den Sportfreunden Siegen und Borussia Mönchengladbach II wurde aus Witterungsgründen abgesagt.
    Am nächsten Samstag steht erneut eine Auswärtsfahrt auf dem Programm. Gegner ist Wattenscheid 09, der Anpfiff erfolgt wie gewohnt um 14:00 Uhr.
    Vik, Vik, Viktoria!

    ———————–
    SV Rödinghausen
    Paterok – Langemann (75. Langemann), Harder, Kunze, Knystock – Bülter, Bernhardt, Jakubiak (75. Illig), Steffen (56. Höner) – Hutten.

    FC Viktoria Köln
    Kühn – Eichmeier, Lanius, Reiche, Koronkiewicz – Nottbeck, Lejan (46. Backszat) – Golley (81. Candan), Wunderlich, Holzweiler (61. Gottschling) – Jansen

    Tore
    0:1 – Sascha Eichmeier (53.)
    0:2 – Timm Golley (74.)
    0:3 – Mike Wunderlich (78.)
    0:4 – Fatih Candan (86.)

    Zuschauer
    1234

    Spielbericht: Moritz Fiege

  • Drei Punkte fürs Osternest


    Am Ostermontag geht es für unsere Viktoria auf eine lange Fahrt in Richtung Nordosten, Ziel ist das Häcker Wiehenstadion des SV Rödinghausen. Das ursprünglich für den Karnevalssamstag angesetzte Spiel musste im Februar aus Witterungsgründen ausfallen und findet nun zu einem für den Saisonverlauf interessanten Zeitpunkt statt.
    Bei einem Sieg würde man das Osterfest mit sechs Punkten in nur fünf Tagen fröhlich abschließen!

    Viktoria oben auf
    Nach dem deutlichen Erfolg gegen die Sportfreunde Siegen am Gründonnerstag (5:0) und den Punktverlusten der Konkurrenz machte sich bei unserer Viktoria leise Freude breit. Die Meisterschaft in der Regionalliga West rückt immer näher, besonders wenn man bedenkt, dass noch gegen den Tabellenletzten aus Sprockhövel gespielt wird und die Verfolger aus Dortmund Gladbach noch direkt aufeinandertreffen.
    Bei aller Euphorie sollte der Fokus aber dennoch auf dem kommenden Spiel liegen, denn die Rödinghausener erwiesen sich schon in der Hinrunde als sehr unangenehmer Gegner.

    Wiedergutmachung für das Hinspiel
    Am 5. Spieltag erwischte unsere Mannschaft einen wirklich schwarzen Tag. Die Gäste aus Ostwestfalen waren mit nur einem Punkt aus den ersten vier Spielen als Außenseiter nach nach Höhenberg gereist und überraschte dort die Viktoria. Zunächst konnte der jetzt verletzte Torjäger Sven Kreyer noch das 1:0 erzielen, aber nur drei Minuten später glich Abu Bakarr Kargbo per Foulelfmeter aus. Im zweiten Durchgang traf Joshua, der jüngere Bruder von Lewis Holtby, zum 2:1-Endstand für die Gäste und sorgte für Ernüchterung beim Team von Marco Antwerpen.
    Generell sind die Rödinghausener so etwas wie ein Angstgegner, die Viktoria konnte die letzten vier Spiele gegen sie nicht mehr gewinnen. Zwei Niederlagen stehen zwei Unentschieden gegenüber, der letzte Sieg ist auf den 23.08.2014 (5:0) datiert.
    Es wird also mal wieder Zeit für drei Punkte!

    Rödinghausen im gesicherten Mittelfeld
    Der Sv liegt in dieser Saison voll im Soll. Er befindet sich mit 41 Punkten auf Rang neun fernab von Gut und Böse und kann so schon einmal für die nächste Spielzeit in der Regionalliga West planen. Auch die Bilanz von zwölf Siegen, fünf Unentschieden und elf Niederlagen ist sehr ausgeglichen. Nicht nur mit den Ergebnissen in der Liga kann die Vereinsführung zufrieden sein, sondern auch im Pokal läuft es bislang gut: Am 26.04. wartet im Halbfinale des Westfalenpokals der Drittligist und letztjährige Ligakonkurrent aus Lotte.
    In den letzten Spielen zeigte die Mannschaft von Trainer Alfred Nijhuis, seit Saisonbeginn an der Seitenlinie, ein wechselhaftes Gesicht. Siegen gegen Gladbach(!), Aachen und Verl folgte eine ernüchternde Niederlage bei Alemannia Aachen (4:1) und ein starkes Unentschieden gegen den Tabellenzweiten aus Dortmund (1:1).
    Ein Stolperstein soll das Spiel für unsere Viktoria aber nicht werden, dafür könnte auch Timm Golley sorgen, der nach abgesessener Sperre nun wieder einsatzbereit ist.

    Wir freuen uns auf jeden Fan, der unsere Mannschaft im Häcker Wiehenstadion unterstützt.
    Vik, Vik, Viktoria!

  • U17 verspielt Sieg


    Am gestrigen Ostersamstag hätte unsere U17 gegen den 1. FC Köln einen großen Schritt aus dem Tabellenkeller machen können. Lange sah es auch nach einem Sieg aus, doch kurz vor Schluss schlug der Stadtrivale doppelt zu und glich zum 3:3 aus – ein Ergebnis, mit dem am Ende keiner so richtig zufrieden war.

    Die Zuschauer im Sportpark Höhenberg hatten in den Anfangsminuten allen Grund zu jubeln, denn schon nach fünf Minuten traf Felix-Benedict Neuhäuser zum 1:0 für die Vikorianer. Als Altrim Pajaziti, in der Hinrunde noch für den FC aktiv, in der 20. Minute auf 2:0 erhöhte, schien schon alles nach einem Erfolg gegen den Tabellendritten auszusehen. Noch vor der Pause kamen die Geißböcke durch Yann Aurel Bisseck (28.) zum Anschlusstor, gleichbedeutend mit dem 2:1-Halbzeitstand.
    Davon ließ sich die U17 allerdings nicht beeindrucken und stellte durch Maik Marquardt (66.) den alten 2-Tore-Abstand wieder her. Dann begann eine turbulente Schlussphase, an dessen Ende Noah Katterbach (77.) und Patrick Ince in der Nachspielzeit noch zwei Treffer erzielten und so der Viktoria in letzter Minute einen Sieg klauten.
    Coach Lukas Beruda zeigte sich dementsprechend nicht zufrieden: „Wir sind sehr enttäuscht, dass wir nicht gewinnen konnten. Die Leistung war nicht so gut, wie wir uns das gewünscht haben. Grundsätzlich ist es aber ein wichtiger Punkt für uns.“
    Das zeigt auch die Tabelle, denn durch das Unentschieden kletterte die Mannschaft an Düsseldorf und Essen auf den 10. Platz.
    Der Abstiegskampf wird also immer spannender, noch zwei Spiele bleiben um endgültig die Klasse zu halten. Genug Zeit zur Vorbereitung bleibt, denn das vorletzte Spiel in der Liga findet erst am 21.05. gegen den Hombrucher SV statt. Am 3. Mai steigt das Viertelfinale im B-Jugend-Mittelrheinpokal gegen den FC Hennef.

  • Viktoria-Ostercamp

    Jede Menge Spaß hatten die jungen Nachwuchskicker beim Viktoria-Ostercamp. Einer der Höhepunkte: Maskottchen Viktor kam zu Besuch und gab Autogramme – und stellte zum Schluss die Urkunden aus. Zudem bekam jeder Teilnehmer noch zwei Freikarten für das Spiel der 1. Mannschaft gegen die Sportfreunde Siegen (5:0).
    Hier geht es zu den schönsten Bildern des Camps: https://www.facebook.com/pg/viktoria1904/photos/?tab=album&album_id=1574493899229438

  • U17 im Derby gegen den FC

    Unsere U17 hätte am letzten Wochenende beinahe für eine riesige Überraschung gesorgt und dem Tabellenführer aus Gelsenkirchen fast noch einen Punkt abgeluchst. Nach einem 4:0-Rückstand wurde die Schlussphase noch einmal richtig turbulent. Die Jungs von Lukas Beruda schossen noch drei Tore und gingen am Ende mit einer knappen 3:4-Niederlage vom Platz.

    Nun geht es am Ostersamstag ins Derby gegen den 1. FC Köln. Der spielt eine starke Saison und steht auf dem 3. Tabellenplatz. Erst dreimal verloren die Jung-Geißböcke, zwei davon auswärts. Seit der Winterpause läuft es allerdings nicht mehr so blendend: Hatte der FC vorher noch Kontakt zum Spitzenreiter, ist der Abstand auf Platz eins jetzt auf 14 Punkte angewachsen. Er holte aus sieben Spielen ab Februar nämlich nur einen Sieg, vier Duelle endeten unentschieden und gegen Borussia Dortmund (0:2) und den MSV Duisburg (0:4) wurde verloren.
    Unsere Viktoria trifft also vielleicht genau im richtigen Moment auf den FC, Punkte scheinen absolut in Reichweite. Die wären aber auch durchaus wichtig, denn die Viktorianer stehen punktgleich mit RWE und Fortuna Düsseldorf auf dem ersten Abstiegsplatz.
    Am Samstag um 11:00 Uhr wird auf dem Kunstrasenplatz im Sportpark Höhenberg angestoßen.

  • Schützenfest nach schwerer erster Halbzeit


    Durch eine in der 2. Hälfte berauschende Leistung gewinnt unsere Viktoria gegen die Sportfreunde Siegen mit 5:0 (0:0) und baut damit den Abstand auf die ärgsten Verfolger aus. Fatih Candan, Mike Wunderlich (2x), David Jansen und Andrejs Ciganiks treffen für die Höhenberger und sorgen für ausgelassene Stimmung auf der Schäl Sick.

    Im Gegensatz zum durchaus vollen Kader der letzten Wochen musste Trainer Marco Antwerpen seine Elf heute ordentlich umbauen. Für den schwer verletzten Sven Kreyer startete David Jansen im Sturmzentrum, auf der Außenbahn ersetzte Kevin Holzweiler den gesperrten Timm Golley. Zudem begann Markus Brzenska in der Innenverteidigung für den angeschlagenen Dominik Lanius. Marcel Gottschling stand nach seinem leichten Muskelfaserriss weiterhin nicht zur Verfügung.

    Überlegene Viktoria ohne Durchschlagskraft
    Die Viktoria agierte aufstellungstechnisch sehr offensiv und verfrachtete den gelernten Außenverteidiger Patrick Koronkiewicz im eigenen Ballbesitz auf die offensive Außenbahn. Damit wurde mit einer Dreierkette aufgebaut, was aber anfangs kaum Wirkung zeigte. Die Siegener standen in einem tiefen 4-4-2 und verteidigten kompakt. Trotzdem kam die Viktoria zu Chancen, die aber nicht zielstrebig genutzt wurden. Jansens Abschluss (15.) klärte Keeper Poremba zur Ecke, Holzweiler (21.) und Candan (23.) schossen über den Kasten. Die beste Chance im 1. Durchgang hatte erneut der bullige Stoßstürmer Jansen, der nach Ablage von Candan im allerletzten Moment abgeblockt wurde. Zudem schlichen sich in den Spielaufbau immer wieder ungewohnte Abspielfehler ein und flüssige Kombinationen waren gegen die eng gestaffelten Gäste eher Mangelware. Offensiv kam von den Siegenern allerdings auch sehr wenig, die einzige Gelegenheit hatte Außenverteidiger Kammerbauer, als er eine Flanke von rechts nicht richtig aufs Tor bringen konnte (12.).
    Dadurch ging es torlos in die Pause.

    Bann bricht im 2. Durchgang
    Die Siegener kamen unverändert aus der Pause, bei der Viktoria schickte Marco Antwerpen Tim Jerat für Felix Backszat auf den Rasen.
    Kurz darauf mussten die Gäste dann doch tauschen, als Torhüter Dominik Poremba nach Zweikampf mit Fatih Candan verletzt ausgewechselt werden musste. Zuvor hatte er noch einen Schlenzer von Kevin Holzweiler klasse zur Ecke abgelenkt. Der neue Torwart Christoph Thies erwischte allerdings einen denkbar ungünstigen Zeitpunkt für seinen Einsatz, denn nur zwei Minuten später brach der Bann bei der Viktoria. Kevin Holzweiler leitete nach kapitalem Fehlpass der Hintermannschaft auf Candan weiter, der Thies tunnelte und auf 1:0 stellte. Nur sechs Minuten später musste der Keeper erneut hinter sich greifen, denn bei einem direkten Freistoß von Mike Wunderlich hatte er keine Chance. Der Kapitän konnte sich kurz darauf erneut in die Torschützenliste eintragen, als er eine schöne Kombination zum 3:0 vollendete. David Jansen durfte sich in Minute 73 auch auszeichnen – er köpfte eine Ecke von rechts in die Maschen. Der Debüttreffer für den eingewechselten Andrejs Ciganiks rundete die vollkommen gelungene zweite Halbzeit ab.
     
    Die eigenen Hausaufgaben hatte unsere Viktoria also gemacht und konnte anschließend mit gutem Gewissen auf die Ergebnisse der Konkurrenz schauen. Und siehe da, die Verfolger aus Gladbach und Dortmund ließen bei Unentschieden gegen Verl und Rödinghausen Punkte liegen. Damit steigt der Vorsprung auf Platz zwei auf sieben Punkte.
    Bereits am Ostermontag geht es gegen den SV Rödinghausen weiter, das nächste Heimspiel findet dann erst in knapp zweieinhalb Wochen (29.04.) gegen den Rot-Weiß Oberhausen statt.
    Vik, Vik, Viktoria!

    ————————
    FC Viktoria Köln
    Kühn – Eichmeier, Lanius, Reiche, Koronkiewicz –  Backszat (46. Jerat), Lejan (68. Fiore) – Candan (76. Ciganiks), Wunderlich, Holzweiler – Jansen

    Sportfreunde Siegen
    Poremba (54. Thies) – Kammerbauer, Saban (60. Bauman), Rente, Mißbach – Nebi, Zeller, Kurt, Jakobs – Hombach, Uyimwen (66. Konate-Lueken)

    Tore
    1:0 Candan (56.)
    2:0 Wunderlich (62.)
    3:0 Wunderlich (66.)
    4:0 Jansen (73.)
    5:0 Ciganiks (89.)
    Zuschauer
    839

    Spielbericht
    Moritz Fiege

  • U9 – 2. Platz beim stark besetztem WSD Cup des 1. FC Eislingen bei Stuttgart

    U9 – 2. Platz beim stark besetztem WSD Cup des 1. FC Eislingen bei Stuttgart

    Am Sonntag, den 09.04.2017, spielten unsere Jung-Viktorianer der U9 beim hochkarätig besetzten WSD Cup des 1. FC Eislingen. Neben unseren Freunden, den Stuttgarter Kickers und dem FSV Mainz 05 konnten sich die Jungs das erste Mal mit Nachwuchsteams des TSV 1860 München, des Karlsruher SC, der SpVgg Greuther Fürth, des FC Augsburg, des 1.FC Nürnberg sowie des 1.FC Heidenheim messen. Gespielt wurde im mit sechs Feldspielern und einem Torhüter auf zwei Feldern. Bei einer Spielzeit von 12 Minuten traten die Teams im Ligasystem gegeneinander an. Unsere Jungs zeigten von Beginn an eine tolle Leistung und die entsprechende Motivation um auf diesem Niveau mitzuhalten! In allen neun Begegnungen konnten unser U9-Team mehr als nur mitspielen und schaffte es spielerisch Akzente zu setzen. Nach fünf Siegen, zwei Unentschieden und zwei knappen Niederlagen belegten unsere Jung-Viktorianer mit 17 Punkten, 14:6 Toren einen verdienten zweiten Platz hinter den Stuttgarter Kickers. Ein bärenstarker Auftritt und ein tolles Ergebnis, war unsere Mannschaft doch die einzige, die den Turniersieger an diesem Tag schlagen konnten.

    Wir gratulieren den Stuttgarter Kickers und bedanken uns beim 1. FC Eislingen für die Einladung zu einem hervorragend organisierten Turnier!

    Viktoria Köln : 1.FC Heidenheim        2:1
    Viktoria Köln : Stuttgarter Kickers     4:0
    Viktoria Köln : FC Augsburg               2:1
    Viktoria Köln : 1.FSV Mainz 05           4:1
    Viktoria Köln : Greuther Fürth           0:0
    Viktoria Köln : 1.FC Eislingen             1:1
    Viktoria Köln : Karlsruher SC              0:1
    Viktoria Köln : 1860 München           1:0
    Viktoria Köln : 1.FC Nürnberg            0:1