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  • Finalgegner von Fortuna Köln gesucht

    Heute trifft unsere Viktoria im Halbfinale des Bitburger-Pokals um 19:30 Uhr auf den Bonner SC 01/04 e.V.. Die Rheinlöwen haben mit einem 3:1 gegen den SC Wiedenbrück am Samstag auch rechnerisch den Klassenerhalt geschafft und stehen in der Liga auf einem respektablen 9. Rang.

    Beide Vereine wollen Fortuna Köln ins Finale des Bitburger-Pokals folgen, die sich mit 2:1 gegen den TV Herkenrath 09 e.V. – Fussballabteilung durchsetzen konnte.

    Unsere Viktorianer, die schon in den letzten drei Jahren den Titel und damit den Einzug in den DFB-Pokal erringen konnten, erwartet im Sportpark Nord eine klasse Atmosphäre, denn für den BSC ist das Spiel das bisherige Saisonhighlight.

    Für alle, die es heute nicht ins Stadion schaffen, gibt es wie immer unseren Liveticker.

    Vik, Vik, Viktoria!

  • U19 steigt trotz Punktgewinn ab

    Unsere A-Jugend muss trotz eines 2:2-Unentschiedens gegen RWE den bitteren Abgang in die Mittelrheinliga antreten. Sie überholt durch den Punkt zwar den Wuppertaler SV und steht damit nicht mehr auf dem letzten Tabellenplatz, der rettende 11. Rang ist aber bei fünf Punkten Rückstand und nur noch einem Spiel außer Reichweite.

    Doch von vorne: Der Gast aus Essen ging im Troisdorfer Aggerstadion schon früh in Führung, Simon Skuppin traf in das von Ron Meyer behütete Tor. Kurz vor dem Halbzeitpfiff glich Hamza Salman aus, mit dem 1:1 ging es in die Pause. In Minute 55 legte Dastit Bulliqi, der schon letzte Woche gegen den 1. FC Köln doppelt getroffen hatte, nach und brachte die Viktoria in Front. Mit dem Ergebnis wäre der Klassenerhalt noch möglich gewesen, aber Oguzhan Can zerstörte die Hoffnungen in der Nachspielzeit (92.).

    In der nächsten Saison übernimmt dann Lukas Beruda, aktueller Trainer der U17, die U19 und wagt sich mit seinem Team an die Mission Wiederaufstieg. Also: Kopf hoch – denn man hat durchaus gesehen, dass die U19 es verdient hat, in der Bundesliga zu spielen.

    Vik, Vik, Viktoria!

  • Mit Fußballfest zum Meistertitel


    Viktoria Köln – Regionalligameister 2016/2017. So darf sich unsere Mannschaft seit heute nennen. Gegen Rot-Weiß Oberhausen feiert die Elf nach Rückstand einen berauschenden 5:1-Erfolg und freut sich nach Abpfiff über den späten Ausgleich von Alemannia Aachen gegen Borussia Mönchengladbach II.

    Gegen die seit neun Spielen ungeschlagenen Oberhausener schickte Trainer Marco Antwerpen die gleiche Startelf auf den Rasen wie gegen die SG Wattenscheid 09.
    Doch zunächst schien es nicht es nicht nach einer Siegesfeier auszusehen, denn die Oberhausener zeigten ihre gute Form und gingen schon nach zehn Minuten in Führung. Yussuf Ben Balla verlängerte einen Freistoß aus dem Halbfeld mit dem Kopf, Torwart Philipp Kühn war ohne Chance. Nach dem frühen Rückstand ließ unsere Mannschaft aber nicht den Kopf hängen, sondern steckte ihn gut weg und kam schnell zum Ausgleich. Mike Wunderlich setzte Außenverteidiger Patrick „Paco“ Koronkiewicz mit einem Ball über das halbe Spielfeld perfekt in Szene – der blieb im Strafraum cool und schoss Torwart Robin Udegbe durch die Beine. Nur fünf Minuten später hatte die Viktoria das Ergebnis dann komplett auf den Kopf gestellt: Nottbeck eroberte den Ball und leitete auf Kapitän Wunderlich weiter. Der sah den auf der linken Außenbahn eingesetzten Timm Golley starten und spielte schön in die Gasse. Golley, im März noch für das „Tor des Monats" nominiert, nutzte die Steilvorlage zum 2:1. Dabei sollte es aber nicht bleiben, denn Sascha Eichmeier legte kurz vor dem Halbzeitpfiff noch einen Treffer nach. Sein langer Freistoß segelte an Freund und Feind vorbei und schlug im langen Eck ein. Die Oberhausener erschienen aufgrund der Offensivkraft der Viktoria konsterniert und schlurften mit einem 1:3-Halbzeitrückstand in die Pause. Zu diesem Zeitpunkt lag auch der Konkurrent aus Mönchengladbach gegen Alemannia Aachen 0:1 zurück, eine Vorentscheidung in Sachen Meisterschaft lag also in der Luft.

    Grenzenloser Jubel nach Abpfiff
    Die Viktoria schien nach der Pause da weitermachen zu wollen, wo sie in der 1. Hälfte aufgehört hatte: beim Tore schießen. Der überragende Wunderlich trug sich in Minute 51 nach zuvor zwei Torvorlagen auch selber in die Torschützenliste ein, als er nach Ablage von Marcel Gottschling mit ein wenig Hilfe eines Oberhauseners ins Netz traf. Der eingewechselte Fatih Candan erzielte, erneut nach Vorlage von Wunderlich, das 5:1 (59.) und sorgte für kollektives Jubeln auf dem Feld und der Tribüne. Das eigene Ergebnis schien zu stimmen, doch die Konkurrenz aus Gladbach hatte inzwischen das Spiel gedreht und führte lange mit 3:2.
    In Höhenberg plätscherte das Geschehen so dahin und die Viktoria kontrollierte die Partie. RWO gab sich zwar nicht auf, kam aber kaum zu zwingenden Gelegenheiten, so dass es am Ende beim auch in dieser Höhe verdienten 5:1 blieb.
     
    Nach dem Schlusspfiff war die Freude über den Sieg zwar groß, aber die Gladbacher Führung dämpfte die Feierlichkeiten zunächst noch. Als der Ausgleich der Alemannia dann die Runde machte, brachen bei der Viktoria alle Dämme. Hunderte Fans stürmten auf das Feld und feierten friedlich mit Spielern und Offiziellen.
    Ganz abhaken sollte man die kommenden Wochen bis zu den Relegationsspielen gegen Carl Zeiss Jena aber nicht, denn bereits am Dienstag steht das Halbfinale im FVM-Pokal gegen den Bonner SC an. Dort will man nach Fortuna Köln ebenfalls ins Finale einziehen, das am 25. Mai wieder in Bonn stattfindet. Das nächste Ligaspiel findet wie gewohnt am kommenden Samstag statt, die Viktoria trifft auf den schon feststehenden Absteiger TSG Sprockhövel.
    Vik, Vik, Viktoria!

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    FC Viktoria Köln
    Kühn – Eichmeier, Lanius, Reiche, Koronkiewicz –  Backszat, Nottbeck (73. Lejan) – Golley (54. Candan), Wunderlich, Gottschling – Jansen (65. Holzweiler)

    Rot-Weiß Oberhausen
    Udegbe – Weigelt (46. Heber), Steurer, Nakowitsch, Ben Balla – Garcia, Fleßers, Scheelen, Kaya (62. Reinert) – Bauder (74. Tunga Malanda), Budimbu

    Tore
    0:1 – Yassin Ben Balla (10.)
    1:1 – Patrick Koronkiewicz (22.)
    2:1 – Timm Golley (27.)
    3:1 – Sascha Eichmeier (42.)
    4:1 – Mike Wunderlich (51.)
    5:1 – Fatih Candan (59.)
    Zuschauer
    1258

    Spielbericht
    Moritz Fiege

  • 27.04.2017 – Was macht eigentlich…

    … Niko Wolff?

    Ihr wolltet immer schon einmal hinter die Kulissen Eures Lieblingsvereins blicken? In unserer Rubrik „Was macht eigentlich …?“.  stellen wir Euch jeden Freitag vor einem Heimspiel und in jeder Ausgabe von „Der Viktorianer“ die Personen vor, die hinter den Kulissen von Viktoria arbeiten – und die Ihr nicht so viel zu Gesicht bekommt wie unsere Spieler.

    Wie bist du zur Viktoria gekommen?
    Da Viktoria Köln für jeden Fußballer aus dem Umkreis ein Begriff ist und ich während meiner Jugendzeit häufig in der Mittelrheinliga gegen die Juniorenteams der Viktoria auf dem Platz stand, habe ich mich im Sommer 2013 auf eine dortige Praktikumstelle beworben. Nach meinem dreimonatigen Praktikum habe ich ein duales Studium in Betriebswirtschaftslehre und Sportmanagement mit Viktoria Köln als Praxisbetrieb absolviert. Im Anschluss an den Bachelor bin ich nahtlos in eine Festanstellung übergegangen.

    Was machst du am (Heim-)Spieltag?
    Ich bin ab 11:00 Uhr am Sportpark und kümmere mich zuerst um die Beseitigung von Sicherheitsrisiken. Sobald der Einlass näherkommt, bin ich für das Ticketing zuständig. Ich öffne die Blocks, mache die Gästeliste für unseren VIP-Bereich fertig und schreibe die Abrechnungen. Zudem koordiniere ich die Aufgaben unserer Dienstleister. Das klingt vielleicht kompliziert, heißt aber, dass ich dem Kassenpersonal und den Hostessen das Arbeiten erleichtere und alles für sie vorbereite.

    Was machst du, wenn die Viktoria nicht spielt?
    Auch in der Woche bin ich fast durchgehend mit der Viktoria beschäftigt. Ich organisiere den Spieltag und spreche mit dem Catering, den Kölner Sportstätten und unseren Vereinsmitarbeitern, damit am Samstag alles so funktioniert wie es sollte. Außerdem bin ich nicht nur am Spieltag für die Tickets zuständig, sondern kümmere mich auch generell um den Bereich Ticketing. Dazu gehören neben der Koordination der Vorverkaufsstellen und dem Saalplan natürlich auch die Bearbeitung von Ticketanfragen und die Initiative und Umsetzung von Ticketaktionen, zum Beispiel unsere „Endspurt-Aktion“ letztens.

    Das Marketing fällt ebenfalls in meinen Aufgabenbereich. Dabei versuche ich, mir immer wieder etwas Neues auszudenken und zukunftsorientiert zu denken: sei es die Sponsorenmesse, die Idee mit den Halbzeitspielen oder unser Maskottchen Viktor, das bei fast jedem Heimspiel das heimliche Highlight für die Kids im Publikum ist.
    Zudem plane ich auch interne & externe Events, beispielsweise Stadtfeste oder die Erstsemesterbegrüßung an der Spoho. 

    Was macht dir am meisten Spaß?
    Heimsiege 😉

    Welchen Viktoria-Mitarbeiter sollen wir in der nächsten Ausgabe des Stadionmagazins vorstellen und fragen: „Was macht eigentlich …?“. Schreibt uns eure Vorschläge bei Facebook oder sprecht uns an!  

  • U19 vor entscheidendem Spiel

    Unsere A-Jugend steht trotz des tollen Derbyerfolgs in der letzten Woche mit dem Rücken zur Wand.
    Das Duell gegen Rot-Weiss Essen am Sonntag muss gewonnen werden, sonst wäre der vorzeitige Abstieg aus der Jugend-Bundesliga schon besiegelt. Zudem muss man auch auf Patzer der Konkurrenz hoffen.

    In der letzten Woche konnte sich die Mannschaft von Özkan Turp noch einmal richtig Selbstvertrauen holen. Gegen den 1. FC Köln wurde das Stadtduell souverän und absolut verdient mit 4:1 (1:0) gewonnen. Leider siegte die Konkurrenz aus Essen und Oberhausen ebenfalls, so dass der Abstand zur Nichtabstiegszone weiterhin fünf Punkte beträgt. Dazu hat unsere Viktoria noch die schlechteste Tordifferenz, muss also in der Theorie die beiden letzten Spiele gewinnen.

    Der kommende Gegner, RWE, konnte am vergangenen Wochenende ebenfalls punkten: der Aspirant auf die Meisterschaft Schalke 04 wurde durch einen Doppelpack von Ismail Remmo überraschend mit 2:0 geschlagen. Der erste Sieg also im ersten Spiel des neuen Trainers Antonios Kotziampassis, der zudem auch noch die ebenfalls abstiegsbedrohte U17 der Essener betreut. Eine Herkulesaufgabe, die er aber dennoch gerne angeht: „Das war eine kurzfristige Entscheidung. Der Verein hat sich mit Carsten Wolters darauf geeinigt, dass die U19 eine Veränderung braucht. Danach ist man auf mich zugekommen und hat mir gesagt, dass man mir das Vertrauen gibt, beide Mannschaften zum Klassenerhalt zu führen. Darüber habe ich mich sehr gefreut und natürlich habe ich direkt zugestimmt. Für mich ist das eine Herzensangelegenheit.“

    Das Hinspiel konnten die Essener durch zwei Treffer in der Schlussviertelstunde mit 3:2 für sich entscheiden. Mohamed Jaouadi und Luca Struth erzielten dabei die Treffer für die Viktoria.

    Für unsere U19 geht es also am Sonntag um den Klassenerhalt, die Mannschaft würde sich über große Unterstützung freuen. Um 13:00 wird im Troisdorfer Aggerstadion angepfiffen!

    Vik, Vik, Viktoria!

  • RWO: Ein ganz harter Brocken


    Mit Rot-Weiß Oberhausen wartet am Samstag ein Gegner, der vor Selbstvertrauen nur so strotzt und sich in einer bestechenden Form befindet. Die Kleeblätter sind seit Dezember ungeschlagen und die beste Rückrundenmannschaft der Liga. Bei einem Sieg unserer Viktoria und gleichzeitigen Patzern der Konkurrenz, könnte heute schon die Regionalliga-Meisterschaft gefeiert werden.

    Dass es bis dahin aber ein sehr weiter Weg ist, ist allen Beteiligten klar. Die Oberhausener haben momentan einen Lauf und sind nur sehr schwer zu besiegen. Die letzte Niederlage ist auf den 10.12. datiert (0:1 gegen Alemannia Aachen), seitdem endete ein Spiel unentschieden und acht (!) Partien wurden mit einem Torverhältnis von insgesamt 22:7 gewonnen.

    Hinter unserer Viktoria hat sich also längst ein Dreikampf um den zweiten Tabellenplatz entwickelt, auch wenn der Fokus der Oberhausener nicht zwingend auf der Liga liegen dürfte. Am 2. Mai steht für den Verein nämlich das Halbfinale im Niederrheinpokal gegen den designierten Aufsteiger in die 2. Bundesliga MSV Duisburg an. Dazu wurde keine Lizenz für die 3.Liga beantragt.
    Einen maßgeblichen Anteil am Aufschwung von RWO hat Trainer Mike Terranova. Er übernahm nach vier Spieltagen das Amt von Andreas Zimmermann, der alle bisherigen Spiele zu null verloren hatte. Seitdem spielt die Mannschaft teils beeindruckenden Offensivfußball, beispielsweise bei den beiden 7:1-Erfolgen gegen Siegen und Verl. Eine ganz schwere Aufgabe also für Mike Wunderlich & Co, aber die Motivation, bei einem Sieg eventuell schon heute die Relegation einzutüten, dürfte groß sein!
    Das werden die Kleeblätter natürlich versuchen zu verhindern, die vor einer Woche (19.04.2017) gegen den BVB (0:0) oder vor knapp einem Monat gegen Mönchengladbach (3:1) zeigten, dass sie auch mit den großen Namen in der Regionalliga mithalten können.

    Rückenwind aus dem Hinspiel
    Das Aufeinandertreffen in der Hinrunde konnte unsere Viktoria im Stadion Niederrhein mit 2:0 für sich entscheiden. Sven Kreyer hatte nach 28 Minuten für die Führung gesorgt, Dominik Lanius traf in der Schlussphase per Hacke zum Endstand. Kurz zuvor hatte sich Simon Engelmann auf Seiten von RWO die gelb-rote Karte abgeholt.
    Die bisherige Bilanz beider Mannschaften gegeneinander ist relativ ausgeglichen. Seit dem Aufstieg der Viktoria in die Regionalliga gingen in zehn Spielen viermal die Punkte nach Höhenberg, dreimal an den Niederrhein und drei Partien endeten unentschieden.

    Die momentane Form beider Teams verspricht ein spannendes Spitzenspiel – wir freuen uns auf viele Fans, die unsere Viktorianer unterstützen!
    Vik, Vik, Viktoria!

  • Öffentliches Probetraining der Nachwuchsabteilung

    Am vergangenen Montag öffnete die Nachwuchsabteilung des FC Viktoria Köln zu ihrem zweiten öffentlichen Probetraining der Saison die Tore. Alle interessierten Kids der Jahrgänge 2004 – 2011 waren eingeladen einen tollen Trainingstag am Höhenberg zu verbringen und sich unseren Nachwuchstrainern für einen Platz in den Teams der kommenden Spielzeit zu empfehlen. Die Rahmenbedingungen hierfür waren perfekt: Frühlingshaftes Wetter und viele talentierte und motivierte Nachwuchskicker aus nah und fern.
    Nach einem Aufwärmen zum Thema Dribbling und Ballkontrolle ging es dann an jeweils drei Trainingsstationen zur Sache. Im 1 gg. 1, 2 gg. 2 und im brasilianischen Turnier wurden die Spieler auf ihre technischen Fähigkeiten, ihre Handlungsschnelligkeit und ihre Einsatzfreude getestet – viele tolle Kombinationen, erfolgreiche Dribblings und unzählige Tore waren an allen Stationen zu bestaunen.
    Im Anschluss an das Training waren sich Spieler wie Trainer einig: Es hat Spaß gemacht. Und so hoffen wir, möglichst viele der anwesenden Kids bald wieder am Höhenberg begrüßen zu dürfen – im besten Falle mit dem V auf dem Trikot.

  • Roland Koch wird Leiter des Nachwuchsleistungszentrums

    Nachdem unsere Viktoria erst in der letzten Woche die Verpflichtung von Inka Grings für die U17 bekanntgegeben hatte, konnte diese Woche ein weiterer Hochkaräter für die Jugendarbeit gewonnen werden.
    Roland Koch, über viele Jahre hinweg Co-Trainer von Christoph Daum, übernimmt zum 01. Juli 2017 den Posten des Leiters des Nachwuchsleistungszentrums. Damit kommt, so wie Geschäftsführer Eric Bock es formuliert, „der absolute Wunschkandidat“.

    Beeindruckende Vita
    Der 64-Jährige Diplomsportlehrer aus Osnabrück ist schon viele Jahre im Fußballgeschäft tätig und hat bei verschiedenen Vereinen gearbeitet. Bereits 1982 machte er noch während seines Sportstudiums an der Sporthochschule Köln seine Fußballlehrer-Lizenz beim DFB. Seine Trainerkarriere begann er beim Nachwuchs des 1.FC Köln, bevor er dann gemeinsam mit Christoph Daum die Profimannschaft übernahm. Daraufhin war er für eine kurze Zeit als Cheftrainer des VfL Osnabrück aktiv. Danach folgten an der Seite von Christoph Daum weitere Trainerstationen im In- und Ausland, unter anderem beim VfB Stuttgart, Besiktas Istanbul, Bayer 04 Leverkusen, Fenerbahce Istanbul und Eintracht Frankfurt. Zuletzt fungierte Koch als Sportdirektor beim schweizerischen Fußballverein FC Wil 1900.

    Die Viktoria freut sich, einen so ausgewiesenen Fußballfachmann in der Viktoria-Familie willkommen zu heißen und wünscht Roland Koch für die folgenden Aufgaben viel Freude und Erfolg

  • Lebenszeichen im Keller

    Trainer Özkan Turp holte gestern mit seiner U19 den ersten Sieg, nachdem er zuvor in vier Spielen sieglos geblieben war. Im Derby gegen den 1. FC Köln spielte die Viktoria stark und gewann „auswärts“ mit 4:1 (1:1). Leider siegte auch die Konkurrenz im Abstiegskampf, so dass der Klassenverbleib weiterhin sehr schwer wird.

    Bereits im Hinspiel gewann die Viktoria gegen den Nachbarn von der anderen Rheinseite mit 2:0, warum sollten also nicht auch im Rückspiel die drei Punkte nach Höhenberg gehen? Diese Frage schienen unsere Jung-Viktorianer zu beherzigen und spielten trotz der schwierigen Tabellensituation befreit auf. Hamza Salman erzielte nach 20 Minuten die Führung und sorgte so für den 1:0-Halbzeitstand.
    Kurz nach Wiederanpfiff glich der 1. FC Köln durch Blendi Idrizi (47.) aus. Davon ließ sich die Viktoria aber nicht beeindrucken, sondern spielte in der Schlussphase tollen Fußball und drehte noch einmal richtig auf. Nico-Thorsten Legat (83.) und ein Doppelpack des Stürmers Dastit Bulliqi (87., 90.) ließen die Fans jubeln und bewahrten der Mannschaft so zumindest die Minimalchance auf den Klassenerhalt. Denn die Konkurrenz landete ebenfalls überraschende Siege ein (RWE – Schalke 2:0, RWO – Mönchengladbach 2:0), wodurch der Abstand auf das rettende Ufer immer noch fünf Punkte beträgt. Dazu hat die Viktoria noch die schlechteste Tordifferenz im Tabellenkeller und damit nur noch theoretische Chancen auf den Klassenerhalt.
    Das Spiel gegen den FC hat aber gezeigt, dass sechs Punkte aus den letzten beiden Partien gegen Essen und Bayer 04 durchaus möglich sind.

    Vik, Vik, Viktoria!

  • Mit großen Schritten in Richtung Meisterschaft


    Nachdem unsere Viktoria in den letzten beiden Spielen ihre Tore allesamt in der zweiten Hälfte erzielt hatte, macht die Antwerpen-Elf gegen Wattenscheid 09 heute schon im 1. Durchgang alles klar. Timm Golley und Mike Wunderlich treffen beim 5:1-Sieg jeweils doppelt, das zwischenzeitliche 5:0 erzielt Lukas Nottbeck. Nico Buckmaier verwandelt in der Schlussminute einen Elfmeter zum Ehrentreffer für die Gastgeber.

    Unser Trainer Marco „Ante“ Antwerpen fällt die Auswahl der Startelf momentan nicht leicht, denn außer dem Langzeitverletzten Sven Kreyer sind alle Spieler fit. Für die heutige Partie gegen die SG Wattenscheid 09 beorderte er Marcel Gottschling und Felix Backsat für Kevin Holzweiler und Michael Lejan in die Anfangsformation. Sonst startete die gleiche Mannschaft wie beim 4:0-Sieg gegen den SV Rödinghausen.

    Torfabrik Viktoria
    Die Viktoria begann wie die Feuerwehr und setzte die SG schon von Beginn an unter Druck. Mike Wunderlich verpasste nach Ablage von Marcel Gottschling (7.) die frühe Führung, auch den anschließenden Fallrückzieher von David Jansen parierte Keeper Sancaktar stark. Davon ließen sich die Jungs aber nicht herunterziehen, sondern spielten weiterhin schnörkellos nach vorne. Felix Backszat steckte clever auf den heute überragenden Timm Golley durch, der aus spitzem Winkel die Nerven behielt und ins lange Eck versenkte (11.). Anschließend schwächten sich die Gäste selbst, als Angelo Langer sich in kurzer Zeit gleich zwei gelbe Karten abholte und schon nach 17 Minuten duschen gehen durfte. Mit einem Mann mehr fiel es der Viktoria noch leichter, die SG-Defensive zu durchbrechen und warf die Torfabrik wieder an. Über Golley und Jansen landete der Ball beim Kapitän Wunderlich, der nur noch einschieben brauchte (23.). Erneut nur fünf Minuten später klingelte es schon wieder. Golley schlenzte den Ball über den Innenpfosten ins Tor und schnürte damit den Doppelpack (28.). Das wollte Wunderlich natürlich so nicht auf sich sitzenlassen und glich in der 41. Minute im internen Torschützenduell zum 2:2 aus. Auch seinem zweiten Treffer war eine schöne Kombination vorausgegangen.
    Mit dem tollen Zwischenstand von 4:0 ging es dann in die Pause.  

    Nottbeck per Kopf, Buckmaier mit Ehrentreffer
    Der überragende Akteur der 1. Hälfte Timm Golley blieb in der Kabine, für ihn kam Andrejs Ciganiks. Das fröhliche Torfest ging aber auch mit veränderter Elf weiter, Lukas Nottbeck schraubte sich nach Kopfballablage von Daniel Reiche hoch und versenkte die Kugel im rechten Eck (53.). Mit dem 5-Tore-Vorsprung nahm die Mannschaft dann einen Gang heraus und ließ die Kugel souverän in den eigenen Reihen laufen. Dadurch kamen auch die Gastgeber mal gefährlich vor das Viktoria-Tor, aber Philipp Kühn und Daniel Reiche retteten sensationell gegen Glowacz und Tanidis (67.). Viel passierte danach nicht mehr, in der Nachspielzeit kam die SG dann aber doch noch zum Ehrentreffer. Nils Hönicke wurde im Strafraum von den Beinen geholt, den fälligen Strafstoß verwandelte Mannschaftsführer Nico Buckmaier. Das tat der guten Stimmung unserer Viktoria allerdings keinen Abbruch, denn bei inzwischen elf Punkten Vorsprung bei nur noch vier Spielen kann man langsam aber sicher mit zwei weiteren Spielen planen. Der Relegationsgegner, der Meister der Regionalliga Nordost, wird vermutlich Carl Zeiss Jena sein.
    Wenn die Konkurrenz mithilft, könnte möglicherweise schon nächsten Samstag beim Heimspiel gegen Rot-Weiß Oberhausen die Meisterschaft gefeiert werden – wie gewohnt wird um 14:00 im Sportpark Höhenberg angepfiffen.
    Vik, Vik, Viktoria!

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    SG Wattenscheid 09
    Sancaktar – Schneider, Bah-Traore, Langer, Tanidis – Buckmaier, Glowacz (82. Stevanovic). Demircan (46. Demircan), Canbulut (62. Hönicke), Tietz – Tumbul

    FC Viktoria Köln
    Kühn – Eichmeier, Lanius, Reiche, Koronkiewicz – Nottbeck (56. Jerat), Backszat – Golley (46. Ciganiks), Wunderlich, Gottschling (72. Holzweiler) – Jansen

    Tore
    0:1 – Timm Golley (11.)
    0:2 – Mike Wunderlich (23.)
    0:3 – Timm Golley (28.)
    0:4 – Mike Wunderlich (41.)
    0:5 – Lukas Nottbeck (53.)
    1:5 – Nico Buckmaier (Fe., 90.)

    Besonderes Vorkommnis:

    Gelb-rote Karte: Angelo Langer (18.)
    Zuschauer
    847

    Spielbericht
    : Moritz Fiege

    Stimmen nach dem Spiel:
    Marco Antwerpen (Trainer FC Viktoria Köln):
    „Wir wussten um die Heimstärke der SG Wattenscheid 09 und sind deshalb sehr fokussiert ins Spiel gegangen. Wir waren präsent, griffig in den Zweikämpfen und hatten viele schnelle Ballverluste. Es war richtig schöner Fußball, hat Spaß gemacht und wir können sehr zufrieden sein, mit dem was wir heute gesehen haben.“

    Farat Toku (Trainer SG Wattenscheid 09): „Wir waren eigentlich gut eingestellt, kamen aber nicht so ins Spiel. Die gelb-rote Karte war dann die entscheidende Szene. Das einzig Positive ist, dass sich keiner unserer Jungs die fünfte gelbe Karte abgeholt hat und wir in der 2. Halbzeit 1:1 gespielt haben.“