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  • Trotz Traumstart: Viktoria unterliegt bei Spitzenreiter SVE mit 2:3

    Trotz Traumstart: Viktoria unterliegt bei Spitzenreiter SVE mit 2:3

    Die Serie reißt beim Spitzenreiter: Nach zuvor sechs Spielen ohne Niederlage muss sich Viktoria trotz eines über weite Strecken starken Auftritts am Abend des Ostermontags bei der SV Elversberg mit 2:3 geschlagen geben.

    „Ja, insgesamt hat wohl heute die bessere Mannschaft gewonnen“, zeigte sich Chefcoach Olaf Janßen nach Abpfiff auf die entsprechende Frage als fairer Verlierer. „Wir waren gut im Spiel, ich denke, die Fans haben die Partie genossen, weil sie von beiden Teams sehr ansehnlich war. Aber wir haben aber hier und da die Bälle zu einfach hergegeben. Wenn Du hier bestehen willst, musst du in allen Bereichen über die komplette Partie zu 100 Prozent da sein, und das war bei uns heute gerade im Ballbesitz nicht der Fall.“

    Janßen musste in der Defensive ordentlich improvisieren: Zu den Gelbsperren von Moritz Fritz und Lars Dietz kamen auch noch die Ausfälle der Torhüter Ben Voll (grippaler Infekt) und Elias Bördner (Fingerverletzung), auch Offensivkraft Simon Stehle fehlte krankheitsbedingt. Im Tor gab der im Januar 2022 nach Höhenberg gekommene Routinier Kevin Rauhut (33) sein Drittliga-Debüt für Viktoria, als Backup saß U19-Torwart Juri Schüchter auf der Bank.

    „Wir haben einen breiten Kader, aber mit den beiden Torhütern und zwei Sperren, das ist schon ein ordentliches Paket, das uns heute ausfällt – nichtsdestotrotz freuen wir uns auf das Spiel hier und wollen alles raushauen“, erklärte Janßen im MagentaSport-Interview vor der Partie. Und es gab auch eine gute Nachricht: Jeremias Lorch stand erstmals nach seinem auskurierten Kreuzbandriss wieder im Kader.

    Und im bis mindestens 2027 letzten Montagabend-Auswärtsspiel der Viktoria-Drittliga-Historie gab es dann auch prompt einen Traumstart aus Kölner Sicht: Keine 90 Sekunden waren gespielt, als David Philipp mit einem feinen langen Ball Robin Meißner fand, der die Kugel im Mittelstürmer-Manier abtropfen ließ und so zur Führung ins Eck legte.

    Doch die SVE reagierte im Stile eines Spitzenreiters, schüttelte sich nur kurz, übernahm die Initiative – und glich aus: Jannik Rochelt verwertete die präzise Hereingabe von Semih Sahin zum 1:1 (12.).

    Nun wurde auch die Viktoria wieder aktiver, es entwickelte sich eine offene Partie. Rauhut verhinderte den Rückstand, als er sich Kevin Koffi entgegen warf und stark parierte (22.). Auf der Gegenseite grätschte Manuel Feil in letzter Sekunde in die Schussbahn von Simon Handle (31.) und verhinderte damit möglicherweise die erneute Kölner Führung. Als dann zahlreiche SVE-Fans bereits den Torschrei auf den Lippen hatten, hatte Lukas Reichelt den Ball nur ans Kölner Außennetz gedroschen (36.).

    Unmittelbar vor der Pause trafen die Gastgeber dann doch noch zur Führung: Nick Woltemade jagte den Ball aus zentraler Position unhaltbar für Rauhut zum 2:1 in die Maschen (45.).

    Nach der Pause drängte Elversberg auf die Vorentscheidung, und es war Marcel Correia, der nach einer Ecke per Kopf zum 3:1 traf (55.). Und das sollte leider tatsächlich und letztendlich der Sieg für den Spitzenreiter sein. Die Viktoria gab sich zwar bis zuletzt nicht auf, und der Treffer zum 2:3-Endstand durch Seokju Hong war auch sehenswert- nur kam er zu spät (90. + 4).

    In der kommenden Woche steigt dann das letzte Montagabend-Heimspiel für die Viktoria: Im Sportpark Höhenberg ist dann der MSV Duisburg zu Gast, Tickets gibt es hier.

    Viktoria Köln: Kevin Rauhut – Jamil Siebert, Michael Schultz, Niklas May – Patrick Koronkiewicz, Hamza Saghiri (57. Mike Wunderlich), Patrick Sontheimer, Simon Handle (70. Marcel Risse) – David Philipp (57. Luca Marseiler) – Robin Meißner (79. Kevin Lankford), André Becker (79. Seokju Hong)

    Tore: 0:1 Robin Meißner (2.), 1:1 Jannik Rochelt (12.), 2:1 Nick Woltemade (45.), 3:1 Marcel Correia (55.), 3:2 Seokju Hong (90. + 4)

    Zuschauer: 6.121

    Schiedsrichter: Felix Bickel

    Gelbe Karten:

    Elversberg: Thore Jacobsen, Lukas Pinckert, Semih Sahin

    Köln: Niklas May, Jamil Siebert, Michael Schultz

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  • Wirtschaftsrat überrascht Viktoria-Vamilie beim Ostertraining

    Wirtschaftsrat überrascht Viktoria-Vamilie beim Ostertraining

    Liebe Viktorianerinnen, liebe Viktorianer,

    während unser Cheftrainer Olaf Janßen sein Team auf das Auswärtsspiel am Ostermontag (19 Uhr) bei Spitzenreiter SV Elversberg vorbereitet, könnt ihr hoffentlich die Feiertage genießen und lasst es euch gutgehen.

    „Wir möchten uns bei unseren treuen Fans, Partnern und Sponsoren für die Unterstützung bedanken“, erklären die Geschäftsführer Eric Bock und Axel Freisewinkel: „Genießen Sie die Feiertage, nehmen Sie sich Zeit für sich selbst, ihre Familie und die Menschen, die ihnen nahe sind.“

    Für die Mannschaft stand indes natürlich auch am Ostersonntag eine Trainingseinheit an: Doch unser Wirtschaftsrat um den Vorsitzenden Horst Müller und Stellvertreter Markus Buchcik ließ es sich nicht nehmen, alle Spieler, Trainer und Betreuer in der Kabine mit einem süßen Ostergruß zu überraschen. „Der Osterhase überrascht euch mit einer besonderen Frühjahrsprämie“, heißt es da. „Für jeden erkämpften punkt eine leckere und goldige Überraschung. Wir sind ohne Ende stolz auf Euch!“

    Und das zurecht. Ob es wohl morgen sogar schon 47 oder sogar 49 Punkte werden sollten? Das Ostermontagsspiel in Elversberg wird wie immer live bei MagentaSport und im Vussballradio Schäl Sick übertragen. Tickets fürs kommende Heimspiel gegen den MSV Duisburg, das ebenfalls an einem Montag (17. April, 19 Uhr) angepfiffen wird, gibt es hier. Wir freuen uns auf ein zahlreiches Wiedersehen im Sportpark Höhenberg.

    Also: Frohe Ostern, bleibt gesund!

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  • Wie im Märchen: Paco Koronkiewicz startet durch und verlängert bei Viktoria

    Wie im Märchen: Paco Koronkiewicz startet durch und verlängert bei Viktoria

    Er steht mit aktuell 238 Einsätzen auf Platz zwei der Viktoria-Rekordliste. Um Mike Wunderlich (338), der zum Saisonende seine aktive Karriere beendet, zu überholen müsste er noch drei Spielzeiten weitestgehend verletzungsfrei auf der Schäl Sick performen. Fakt ist: Rechtsverteidiger Patrick ‚Paco‘ Koronkiewicz (32) hat seinen Vertrag bei Viktoria Köln erneut verlängert.

    „Paco? Das ist fast schon ein kleines Märchen“, schwärmt Cheftrainer Olaf Janßen: „Ein Spieler, der jetzt neun Jahre bei uns ist und im neunten Jahr so richtig gezündet hat, trotz seines Alters von 32 Jahren. Das zeigt wieder: Alter schützt vor Weiterentwicklung nicht. Wir waren in Konkurrenz mit einigen anderen Mitbewerbern und sind mächtig stolz, dass er sich erneut für uns entschieden hat. Es freut uns riesig, dass er sich zu uns bekannt hat und weiter dabei sein möchte auf unserem Weg. Ich finde es einfach cool, dass Paco bei seinen Wurzeln bleibt und wir zusammen den nächsten Schritt gehen können.“

    Von Bayer Leverkusen zog es den gebürtigen Bonner Koronkiewicz über RB Leipzig und die Sportfreunde Siegen 2014 zur Viktoria, der er bis heute treu geblieben ist. In der laufenden Saison avancierte der Flügelspieler mit bislang vier Toren und sechs Assists zum zweitgefährlichsten Scorer im Team von Olaf Janßen, nur Mittelstürmer Robin Meißner (9/4) ist gefährlicher.

    „Ich bin sehr froh, weiter Teil der Vamilie sein zu dürfen und das Projekt weiter mit anzukurbeln zu können“, erklärt Patrick ‚Paco‘ Koronkiewicz. „Ich habe trotz meines Alters noch einiges vor mit der Viktoria. Ich fühle mich einfach pudelwohl hier, die Mannschaft ist super, das Umfeld stimmt. Deshalb bin ich froh und stolz, dass ich hier in mein zehntes Jahr gehen darf. Ich freue mich sehr und hoffe natürlich, dass ich meine Leistungen bestätigen und noch besser werden kann.“

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  • „Der logische Schritt“: Christoph Greger verlängert bei Viktoria

    „Der logische Schritt“: Christoph Greger verlängert bei Viktoria

    Christoph Greger (26) bekennt sich zu Viktoria Köln. Der Abwehrspieler hat seinen Vertrag in Höhenberg trotz einiger Anfragen der Konkurrenz verlängert.

    „Wir haben Christoph Greger vor zwei Jahren von der SpVgg Unterhaching verpflichtet, weil wir in ihm viel Potenzial und Perspektive gesehen haben“, erinnert sich Cheftrainer Olaf Janßen. „Das hat er in den zwei Jahren komplett unter Beweis gestellt. Er ist hier zum Stammspieler und Führungsspieler gereift und war aufgrund seiner Leistungen am Ende des Tages auch bei vielen anderen begehrt. Wir sind natürlich stolz, dass er sich für uns entschieden hat. Dass er von unserem Weg überzeugt ist und diesen mit uns weitergehen möchte, freut uns einfach riesig.“

    Christoph Greger war 2016 aus der U19 von 1860 München nach Unterhaching gewechselt, ehe er sich 2021 erstmals für die Viktoria entschied. Seitdem hat er in Janßens Team 56 Pflichtspiele bestritten, davon 51 in der 3. Liga.

    „Ich bin sehr glücklich über meine Verlängerung bei Viktoria und möchte mich für das gegebene Vertrauen der Verantwortlichen bedanken“, erklärt Christoph Greger, der bei aktuell insgesamt 183 Drittligaeinsätzen in der kommenden Saison in Höhenberg die 200er-Marke knacken will: „Für mich war die Verlängerung bei Viktoria der logische Schritt nach einer Zeit, in der der Verein und das Team eine hervorragende Entwicklung genommen haben. Ich finde hier alles vor, um erfolgreich Fußball zu spielen und möchte auch weiterhin dazu beitragen, dass der Verein seine ambitionierten Ziele erreicht.“

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  • Gegnercheck: Last-Minute Teams treffen im Elversberger Flutlicht aufeinander

    Gegnercheck: Last-Minute Teams treffen im Elversberger Flutlicht aufeinander

    Wird der Ostermontag für alle Viktorianer zu einem richtigen Feiertag? Das ist die große Frage an dem bevorstehenden Osterwochenende. Denn am Montag beenden Spitzenreiter SV Elversberg und Viktoria Köln den 31. Spieltag. Dabei treffen zwei der besten Last-Minute-Teams aufeinander – was das bedeutet, erfahrt Ihr hier im Gegnercheck!

    Letztes Spiel: Es war kein Aprilscherz, der Regen im Ruhrgebiet sorgte in Duisburg am vergangenen Wochenende tatsächlich für eine Spielabsage, sodass das letzte Spiel der SVE noch im März stattfand. Gegner im Saarland-Pokal war Oberligist FV Diefflen, mit 1:0 gewann Elversberg dort im Viertelfinalspiel. Einen knappen Sieg gab es auch beim 3.Liga-Spiel zuvor, Thore Jacobsen sorgte mit einem Elfmeter-Treffer in der Nachspielzeit für den späten 2:1-Sieg beim SC Verl. Damit beendete der Spitzenreiter eine fünf Spiele lang andauernde Durststrecke, in denen man jeweils keinen Sieg einfuhr. 

    Spieler im Fokus: Er steht zwar selten im Rampenlicht, hat aber sicherlich auch eine Würdigung verdient: Maurice Neubauer. Insgesamt stand der 26-Jährige in dieser Saison 2.699 Minuten auf dem Rasen, mehr als alle seine SVE-Kollegen. Lediglich gegen Halle fiel Neubauer mit einem Bänderriss aus. Sein Karriereweg aber kann sich indes sehen lassen: 2013 und 2014 mit dem FC Schalke jeweils noch im Halbfinale zur Gesamtdeutschen Meisterschaft gescheitert, durfte Neubauer 2015 die A-Junioren-Meisterschale in den Blau-Weißen Himmel recken. Nach einem Regionalliga-Jahr bei der S04-U23 zog es den Verteidiger in die 3. Liga zur Reserve von Mainz 05. Mit den Rheinpfälzern stieg er ab, spielte für Mainz und Homburg drei Jahre in der Regionalliga und schaffte schließlich 2022 mit Elversberg die Rückkehr in Liga 3.

    Trainer: Seit 2018 ist der gebürtige Krefelder Horst Steffen für die Geschicke an der Kaiserlinde zuständig und kein Unbekannter in der 3. Liga: Nachdem der 53-Jährige in den Jugendabteilungen des MSV Duisburg und von Borussia Mönchengladbach aktiv war, coachte er in der 3. Liga die Stuttgarter Kickers (2013-15), Preußen Münster (2015-16) und den Chemnitzer FC (2017-18), wo er jeweils in der laufenden Saison seines Amtes enthoben wurde. Sein Glück scheint Steffen im Saarland gefunden zu haben, nach Platz 4 und zweimal Rang 2 gelang der Sportvereinigung unter der Leitung Horst Steffens im Sommer der Aufstieg in Liga drei.

    Kurioses: Mit 16 Toren in der Schlussviertelstunde ist Viktoria Köln die gefährlichste Mannschaft in der 3. Liga nach der 76. Minute. Elversberg wiederum ist mit insgesamt 66 Toren die offensivstärkste Mannschaft, trifft am Montag aber auf das zweitbeste Team der Formtabelle (letzte 4 Spiele). Lediglich Saarbrücken kann mit 10 von 12 Punkten im gleichen Zeitraum mit Viktoria Köln mithalten.

    Stadion: Zu Hause ist die SV Elversberg in der Ursapharm-Arena an der Kaiserlinde. 1983 eröffnet, bietet die Spielstätte etwa 10.000 Stadionbesucher:innen einen Platz. Die Gemeinde Spiesen-Elversberg befindet sich übrigens im Landkreis Neunkirchen, dem zweitkleinsten Landkreis Deutschlands.

    Historie: 1907 als FC Germania Elversberg gegründet, spielte die SVE im Saarland hinter dem 1. FC Saarbrücken, Borussia Neunkirchen und dem FC 08 Homburg lange eine eher untergeordnete Rolle. 1980 gelang dem Verein aus Spiesen-Elversberg (Bevölkerungsdichte: 1.111 Einwohner je km2) erstmals der Aufstieg in die Oberliga Südwest, ab 1998 war die Sportvereinigung 15 Jahre lang Teil der Regionalliga. 2012/13 stieg Elversberg erstmals in die 3. Liga auf, musste aber mit 40 Punkten direkt wieder zurück in die vierthöchste Spielklasse. Seit 2014 gehörte die SVE immer zu den Top-Five der Regionalliga Südwest, die Krönung gelang im vergangenen Sommer mit der Rückkehr in die 3. Liga.

    Tickets: Die Tickets für das Spiel in Elversberg könnt ihr Euch ab sofort im Online-Ticketshop sichern. Zur Verfügung stehen uns an der Kaiserlinde die Blöcke A1 und A1S.

    Partie in den Medien:

    TV: MagentaSport geht ab 18:45 Uhr LIVE auf Sendung.
    Radio: Das Vussballradio Schäl Sick ist ab 18:50 Uhr mit Besnik und Hendrik On Air!
    Social Media: Über unsere Social-Media-Kanäle (FacebookInstagramTwitterYouTube) halten wir Euch selbstverständlich auf dem Laufenden.

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  • Viktoria verpflichtet Emirhan Bülbül vom Wuppertaler SV

    Viktoria verpflichtet Emirhan Bülbül vom Wuppertaler SV

    Viktoria Köln setzt weiter auf die Ausbildung junger Talente: Mit Emirhan Bülbül (Jahrgang 2005) wurde erneut ein Perspektivspieler verpflichtet. Das Offensivtalent kommt von der U19 des Wuppertaler SV, die aktuell um den Aufstieg in die A-Junioren-Bundesliga kämpft.

    Mit seinem Berater Olcay Kaya von der Agentur „The Diamond Management“ war Bülbül kürzlich zur Vertragsunterzeichnung im Sportpark Höhenberg.

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  • Tolle Heimpremiere der Inklusionsteams: Turniersieg und Platz zwei

    Tolle Heimpremiere der Inklusionsteams: Turniersieg und Platz zwei

    Ein geteilter zweiter Platz für die U17 und ein souveräner Turniersieg für die Ü17 – das erste Heimturnier der Inklusionsmannschaften der Viktoria im Sportpark Höhenberg war nicht nur sportlich ein voller Erfolg. Denn auch abseits der Spiele erlebten die Mitspielenden und Zuschauenden einen tollen Sonntagnachmittag auf der Schäl Sick.

    So lief es für die U17:

    Aufgrund der Absage von GW Brauweiler II vereinbarten die teilnehmenden Teams spontan, die Spielzeit von zwölf auf 15 Minuten zu erhöhen, damit alle genug Einsatzzeit erhalten würden. Das erste Spiel der U17 gegen GW Brauweiler I war hart umkämpft und endete trotz einiger Chancen auf beiden Seiten am Ende torlos 0:0. In der folgenden Partie gegen Tabalingo war dann etwas der Wurm drin, es schlich sich der ein oder andere Fehler ein und Viktoria war schließlich mit 0:3 unterlegen.

    Das Trainerteam um Salvatore Solazzo, Denis Kirchdörfer und die Co-Trainer Dominik Rademacher und Bernd Wesselmann registrierte hängende Köpfe bei ihren jungen Spielern, versuchten diese aber für das letzte Spiel wieder aufzurichten, denn es war noch alles möglich. Die Ansprache fruchtete und weckte nochmal alle Kräfte der Spieler, die sich gegen den ASV Sankt Augustin wieder von ihrer besten Seite zeigten. Durch einen Doppelpack von Maik Fischer siegte Viktoria 2:0, teilte sich dadurch Platz zwei punktgleich mit Tabalingo und bejubelte diesen Achtungserfolg beim aller ersten Heimturnier!

    Ein besonderer Dank der Trainer ging nach dem Turnier an Adam Mona und Eren Özdemir: Beide nahmen trotz des Fastens im Ramadan am Turnier teil und bildeten die Abwehr. Das nächste Turnier unserer U17 findet am 13.05. ab 11:30 Uhr bei GW Brauweiler statt!

    Bevor es dann mit dem Turnier der Ü17 weiterging, ließen es sich die Inklusionsteams der Viktoria nicht nehmen, Geschäftsführer Norbert Bruhn sowie Lisa Schiepan und Lea Schmitz (beide Gemeinwohl & CSR) eine kleine Aufmerksamkeit zu überreichen, um für die Integration in den Verein zu danken. „Wir sind einfach alle unfassbar stolz, Teil dieses Vereins zu sein und wollten dies einmal zum Ausdruck bringen“, erklärt Denis Kirchdörfer, Leiter des achtköpfigen Trainer- und Betreuerteams.

    So lief es für die Ü17:

    Auch hier gab es leider wieder zwei Absagen vom SV Menden und DJK-SSV Ommerborn Sand. Beide hatten bereits am 1.Spieltag der Bezirksliga aufgrund von zu vielen krankheitsbedingten Ausfällen gefehlt. So musste auch hier am Spielplan gebastelt werden, und die Trainer der teilnehmenden Teams einigten sich auf einen Turniertag mit Hin- und Rückspielen – so hatte sich vor allem für die Gäste aus Aachen die weite Anfahrt auch gelohnt. Zu beachten ist hierbei, dass nur die Hinrunde in die offizielle Tabelle der Liga mit einfließt.

    Die Ü17 konnte mit 15 anwesenden Spielern aus dem Vollen schöpfen und man merkte bereits vor dem Turnierbeginn beim Aufwärmen, dass alle Spieler unfassbar motiviert waren. Das Trainerteam, um Dennis Hartung, Michael Müller, Denis Kirchdörfer und Co-Trainer Till Heimes, sowie Salvatore Solazzo und Bernd Wesselmann, die vorrangig dem Trainerstab der U17 angehören, hatten somit die Qual der Wahl und mussten entscheiden, wer beginnt. Das Team entschied sich dazu, in jedem Spiel jeden einzelnen Spieler einzusetzen, sodass alle mitwirken konnten. In allen acht Spielen des Turniers konnte die Mannschaft sichere Siege einfahren. Die Viktoria grüßt also mit der Ü17 von der Tabellenspitze (siehe unten) und geht mit viel Rückenwind in das kommende Turnier bei Union Ritzerfeld am 15. April, ab 14 Uhr!

    Hinrunde:

    Spiel 1: 4:0 gegen VfB Aachen II
    Spiel 2: 4:0 gegen Union Ritzerfeld I
    Spiel 3: 2:1 gegen Union Ritzerfeld II (hier war es wieder so, dass die Mannschaften sich zu Beginn darauf einigten den etwas schwächeren Spielern beider Mannschaften ein Tor zu schenken)
    Spiel 4: 5:1 gegen BSG Aachen 

    Rückrunde:

    Spiel 5: 5:0 gegen VfB Aachen II
    Spiel 6: 4:1 gegen Union Ritzerfeld I
    Spiel 7: 4:3 gegen Union Ritzerfeld II (diesmal einigte man sich sogar darauf, sich jeweils drei Tore zu schenken, um die Freude aller nochmal zu erhöhen)
    Spiel 8: 3:0 gegen BSG Aachen

    Die 31 Tore wurden durch folgende Torschützen erzielt:

    5 Tore: Dominik Rademacher
    4 Tore: Dennis Hartung, Salvatore Solazzo und Andre Wesselmann
    3 Tore: Denis Kirchdörfer, Jean-Dive Ngoy Kasonga und Ahmet Karatas
    2 Tore: Sören Baum
    1 Tor: Mert Colak, Evans Iseselena und Rene Türk

    Somit konnten sich fast jeder anwesende Spieler in die Torschützenliste eintragen. Es war ein durchweg tolles Turnier für unsere Ü17 und das Trainerteam ist nun in der Pflicht, eine Überraschung für das Team zu planen.

    Tagestabelle U17:

    1.Platz: GW Brauweiler I 7 Punkte (5:0 Tore)
    2.Platz: Tabalingo 4 Punkte (6:5 Tore)
    2.Platz: Viktoria Köln 4 Punkte (2:3 Tore)
    3.Platz: ASV Sankt Augustin 1 Punkt (3:8 Tore)

    Tagestabelle Ü17:

    1.Platz: Viktoria Köln 24 Punkte (31:6 Tore)
    2.Platz: BSG Aachen 15 Punkte (13:16 Tore)
    3.Platz: SV Union Ritzerfeld II 11 Punkte (22:11 Tore)
    4.Platz: VfB Aachen II 8 Punkte (10:18 Tore)
    5.Platz: SV Union Ritzerfeld I 0 Punkte (3:26 Tore)

    Somit sieht es nach dem 2.Spieltag der Bezirksliga, wie folgt aus (Ergebnisse im Ligasystem werden in der Tordifferenz auf „1“ runtergerechnet):

    Gesamttabelle Ü17:

    1.Platz: Viktoria Köln 34 Punkte (+15 Tore)
    2.Platz: VfB Aachen II 26 Punkte (+10 Tore)
    3.Platz: BSG Aachen 21 Punkte (+4 Tore)
    4.Platz: SV Union Ritzerfeld II 19 Punkte (+5 Tore)
    5.Platz: SV Union Ritzerfeld I (+4 Tore)
    6.Platz: SV Menden 0 Punkte (-20 Tore)
    6.Platz: DJK-SSV Ommerborn Sand 0 Punkte (-20 Tore)

    Für die U17 werden übrigens noch Spieler und Spielerinnen gesucht: Kinder und Jugendliche mit Spaß am Fußball zwischen acht und 16 Jahren können sich gerne zu einem Probetraining einladen. Die Ü17 besitzt zurzeit leider keine Kapazität für externe Aufnahmen außerhalb des Vereins. Wenn Du gerne für die U17 spielen möchtest, schreib eine Mail an: inklusion@viktoria1904.de

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  • NLZ-Ergebnis KW12: U19 “klar die bessere Mannschaft” bei 0:0 gegen RWE

    NLZ-Ergebnis KW12: U19 “klar die bessere Mannschaft” bei 0:0 gegen RWE

    Nullnummer an der Taubengasse – bei der 2. Begegnung der Bundesliga-Sonderspielrunde mit Rot-Weiss Essen zappelten die Tornetze am Sonntag nur bei der Überprüfung durch die Schiedsrichter. Im Troisdorfer Aggerstadion konnte die Wilhelm-Elf viel Ballbesitz und fast 40 Minuten Überzahl nicht in einen Sieg ummünzen, hat aber Platz 2 in der Vorrunde noch in der eigenen Hand. “Wir werden Vollgas geben”, zeigt sich Cheftrainer Marian Wilhelm weiter angriffslustig. 

    Ausgangslage: Zum Auftakt der Sonderspielrunde verloren unsere A-Junioren 1:2 bei Rot-Weiß Oberhausen und trafen nun im einzigen Heimspiel der Vorrunde auf einen weiteren Bundesliga-Absteiger. Die Essener verloren am ersten Matchday gegen Fortuna Düsseldorf, die Landeshauptstädter sind nun auch der letzte Gegner unserer Mannschaft am 22. April.  

    Spielverlauf: Von Keeper Juri Schüchter als Kapitän aufs Feld geführt, ging unsere U19 ganz in Rot in die Partie. Ein offener Schlagabtausch, geprägt von Zweikämpfen wartete die Partie auf nennenswerte Szenen in den Strafräumen. Und eine gab es tatsächlich: Koray Örgün traf aus kurzer Distanz, stand bei der Hereingabe von Salvatore Giambra aber im Abseits. Der Viktoria-Treffer wurde folgerichtig aberkannt. 0:0 zur Pause. 

    Zur Halbzeit brachte Marian Wilhelm den schnellen Romeo Aigbekaen für Josia Walther und sah wenig später den Aufreger des Tages: Bei einem Konter war Viktoria-Mittelfeldmann Kaan Karaduman mit dem Ball frei auf den gegnerischen Keeper zugelaufen, als ihn ein RWE-Spieler ohne Aussicht, den Ball zu treffen, umsenste und mit einer roten Karte im Gepäck vorzeitig Duschen gehen durfte. Die Schäl-Sick-Jungs folglich in Überzahl mit einigen Chancen – aber ohne den Lucky Punch zu setzen. 0:0 nach 90 Minuten.  

    Marian Wilhelm: “Extrem schade. Wir waren klar die bessere Mannschaft über die gesamten 90 Minuten. Das Spiel ging komplett in eine Richtung. Wir haben viele klare Torgelegenheiten ausgelassen, somit ist es komplett unnötig, dass wir hier 0:0 spielen. Wir müssen einfach konsequenter sein, in der ein oder anderen Situation fehlt auch das Quäntchen Glück. Aber wir werden nächste Woche wieder angreifen und Vollgas geben!” 

    Aufstellung Viktoria Köln: Juri Schüchter – Salvatore Giambra, Kaden Amaniampong, Zoumana Keita, Pablo Zahnen Martinez – Joel Udelhoven, Kaan Karaduman (60. Eray Isik) – Josia Walther (46. Romeo Aigbekaen), Fabrizio Fili (86. Hassan Ali), Koray Örgün – Oshomah Ichue (80. Bekir Gediktas) 

    Ausblick: Das Osterwochenende nutzen unsere A-Junioren um Kraft zu tanken. Doch zunächst kommt die TuS BW Königsdorf am Mittwochabend (18:30 Uhr) zum Testspiel nach Höhenberg. Am 15. April dann geht es im FVM-Pokal-Viertelfinale zu Fortuna Bonn (16 Uhr), bevor das letzte Vorrundenspiel der Sonderspielrunde bei Fortuna Düsseldorf steigt. (11 Uhr) 

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  • Assist und Tor: Marseiler macht den Unterschied bei 2:1-Sieg

    Assist und Tor: Marseiler macht den Unterschied bei 2:1-Sieg

    Kein Scherz: Die März-Serie hält auch am 1. April – Viktoria Köln dreht gegen den SC Verl einen 0:1-Pausen-Rückstand und gewinnt am Ende 2:1. Es ist das sechste Ligaspiel in Folge (vier Siege/zwei Remis), in dem das Team von Cheftrainer Olaf Janßen nicht zu schlagen ist. Und es ist ein Riesenschritt in Richtung einstelliger Tabellenplatz, da man die Ostwestfalen durch den knappen Sieg auf sieben Punkte distanzieren konnte.

    Janßen änderte seine zuletzt in Oldenburg siegreiche Startelf auf einer Position: Für Mike Wunderlich, der unter der Woche aufgrund seines Trainerlehrgangs einige Einheiten verpasste, begann David Philipp.

    Die ersten Abschlüsse gehörten der Viktoria, doch Simon Handle (2.) verzog links am Tor vorbei, Patrick Koronkiewicz (3.) jagte den Ball mit vollem Risiko auf die VIP-Terrasse und André Becker (8.) brachte den Fuß nicht  mehr entscheidend an den Ball von Handle, der so knapp rechts am Tor vorbei rollte.

    Im Anschluss konnten die Gäste die Partie offener gestalten, blieben aber im Abschluss ebenfalls zu ungenau. Jesse Tugbenyo (16.) köpfte den Ball nach einer Ecke zentral in die Arme von Ben Voll.

    Für Philipp war die Partie nach nicht mal einer halben Stunde verletzungsbedingt schon wieder beendet, so dass Wunderlich früher als erwartet ins Spiel eingriff – und fast auf Anhieb die Führung erzielt hätte: Doch Nico Ochojski rettete für den chancenlosen Verler Keeper Tim Wiesner auf der Linie.

    Und so lagen plötzlich die Gäste in Führung: Tugbenyo legte im Strafraum ab für Joel Grodowski, der Voll keine Chance ließ, es hieß 0:1 (40.). „Das Tor war absolut vermeidbar“, haderte Sport-Vorstand Franz Wunderlich im Halbzeit-Interview bei MagentaSport: „Ärgerlich, weil wir eigentlich einen Tick besser im Spiel waren. Verl ist eine gefährliche Mannschaft mit einem guten Plan, aber ich bin überzeugt, dass wir das Spiel jetzt noch drehen.“ Immerhin hatte der Pfosten in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit bei Tugbenyos Schuss das 0:2 verhindert, sonst wäre es noch schwieriger geworden.

    Den ersten Abschluss nach der Pause setzte Koronkiewicz (49.) ans Außennetz. Doch dann waren die Gäste wieder am Drücker. Als Moritz Fritz Mael Corboz in höchster Not nur per Foul stoppen konnte und Gelb sah, waren die Gäste damit gar nicht einverstanden und hätten lieber Rot gesehen. Den folgenden Freistoß von Maximilian Wolfram bekam Fritz voll ins Gesicht, er ging kurz k.o., konnte aber schließlich weitermachen und hielt bis zum Schlusspfiff durch.

    Und plötzlich zeigte Viktoria wieder, wie einfach und schön Fußball sein kann: Niklas May (zur Pause eingewechselt) trieb den Ball links nach vorne, steckte durch auf Luca Marseiler (zur 60. Minute eingewechselt), und dessen Flanke setze Robin Meißner mit links volley ins rechte Eck, ein herrlicher Treffer zum 1:1 (67.).  

    Jetzt wollten die Höhenberger Jungs natürlich mehr und drückten. Becker (70.) scheiterte mit einem Kopfball aus spitzem Winkel an Wiesner. Doch dann fiel er, der Siegtreffer. Und er war genauso schön wie der Ausgleich. Marseiler, eben noch Vorbereiter, war nun der Vollstrecker. „Ich habe im Augenwinkel gesehen, dass er freisteht“, erklärte Mike Wunderlich, der den Assist verbuchte, im Magenta-Interview, und schwärmte von Marseilers Abschluss in den rechten Winkel: „Was Luca dann macht, ist überragend, und das nicht zum ersten Mal. Er hat heute richtig Alarm gemacht. Wenn er fit und in Form ist, ist er in dieser Liga ein Unterschiedsspieler.“

    An diesem Samstag machte Marseiler den Unterschied – und bescherte sich und seinen Teamkollegen damit drei freie Tage. Die gab Janßen gerne und zeigte sich als fairer Gewinner, als er Gäste-Coach Michèl Kniat nicht wirklich widersprechen wollte, der mit der Gelben Karte für Moritz Fritz haderte: „Gegen zehn Mann wäre es vielleicht etwas leichter geworden. So haben wir dann nach und nach etwas die Kontrolle verloren.“

    „Mitch hat ein paar knifflige Szenen angesprochen, wir hatten heute auch das nötige Matchglück“, gestand Janßen, der nach den freien Tagen noch bis Ostermontag (Anpfiff 19 Uhr) Zeit hat, sein Team auf das Auswärtsspiel bei Spitzenreiter SV Elversberg vorzubereiten. Dann fehlen Lars Dietz (5. Gelbe) und Moritz Fritz (10. Gelbe).

    Viktoria Köln: Ben Voll – Michael Schultz (60. Jamil Siebert), Moritz Fritz, Lars Dietz – Patrick Koronkiewicz, Hamza Saghiri (60. Luca Marseiler), Patrick Sontheimer, Simon Handle (46. Niklas May) – David Philipp (28. Mike Wunderlich) – Robin Meißner, André Becker

    Tore: 0:1 Joel Grodowski (40.), 1:1 Robin Meißner (67.), 2:1 Luca Marseiler (85.)

    Zuschauer: 2.198

    Schiedsrichter: Eric Weisbach

    Gelbe Karten:

    Köln: Michael Schultz, Lars Dietz, Moritz Fritz

    Verl: Yari Otto, Tim Wiesner

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  • Seit 200 Jahren ausgeschlafen: Herzlichen Glückwunsch, Betten Sauer!

    Seit 200 Jahren ausgeschlafen: Herzlichen Glückwunsch, Betten Sauer!

    Am 1. April 1823 fing in der Großen Neugasse, Nummer 20, alles an – und heute, genau 200 Jahre später, nun am Brücker Mauspfad, steht Betten Sauer für Qualität und Nachhaltigkeit wie wenige andere in der Branche.

    Die Viktoria-Vamilie gratuliert ganz herzlich zum 200-jährigen Firmenjubiläum und wünscht viel Spaß beim Feiern.   

    Was Betten und Decken nachhaltig macht? Ganz einfach: Zum einen setzt Geschäftsführer Michael Gouram – der gebürtige Kölner kam 1999 ins Familienunternehmen, 2014 übergab sein Chef Heinz Sauer ihm die Firma, da es keine direkten Nachkommen gab – setzt zum einen auf Federn und Daunen aus der Region und gute Tierhaltung. So haben rund ein Drittel der bei Betten Sauer verkauften Decken und Kissen die vor fünf Jahren gegründete „Bergische Daune“ vom Bauerngut Schiefelbusch in Lohmar in sich. „Da leben die Gänse sehr gut, und sie werden nicht bei lebendigem Leibe gerupft, wie es in der Massenhaltung vorkommt“, erklärt Gouram im Kölner Stadtanzeiger.

    Den Namen Sauer weiterführen zu dürfen, sei ihm „eine große Ehre“, sagt Gouram über die wohl älteste Bettwarenhandlung in Deutschland. Im Zweiten Weltkrieg wurde das inzwischen in die Martinstraße umgezogene Geschäft zerbombt, das was übrig war, rettete die Familie in das Privathaus der Sauers in Brück. Hier werden die Kunden heute mit einem modernen Ganzkörpergerät vermessen, die Matratzen werden entsprechend gefüllt.

    Was das Geschäft zusätzlich nachhaltig gemacht: Hier wird nicht ständig entsorgt und neu verkauft, sondern auch gereinigt und aufgearbeitet. So hat eine gute Daunendecke zwar ihren Preis, „hält aber bei richtiger Pflege auch 20 Jahre“, erklärt Gouram. Alle zwei Jahre sollte sie gereinigt werden.

    Auch die Partnerschaft der Viktoria mit Betten Sauer soll noch lange halten. Also: Herzlichen Glückwunsch an Betten Sauer! Und allen Viktorianerinnen und Viktorianern wünschen wir: Schlaft gut – damit ihr im Stadion hellwach seid, ob auf dem Rasen oder auf den Rängen.

    Viktoria – das V steht für Vussball! 

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