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  • Gegnercheck: Klein aber oho! Verl etabliert sich in Liga 3

    Gegnercheck: Klein aber oho! Verl etabliert sich in Liga 3

    Kann Viktoria die März-Form in den April mitnehmen? Im abgelaufenen Monat blieb das Team von Cheftrainer Olaf Janßen ungeschlagen, zog ins Finale des Bitburger-Pokals ein und holte in fünf Liga-Spielen elf Punkte (10:5 Tore) – nur Dynamo Dresden (zwölf Punkte) war in diesem Zeitraum noch stärker. Am Samstag heißt der Gegner im Sportpark Höhenberg SC Verl (Anpfiff 14 Uhr). Wir haben uns die Ostwestfalen für euch etwas genauer angeschaut.  

    Letztes Spiel: Nach dem überraschenden Auswärtssieg in der Hinrunde hätte Verl am vergangenen Wochenende um ein Haar erneut gegen den Spitzenreiter und designierten Aufsteiger aus Elversberg gepunktet.  In der 72. Minute erzielte Torge Paetow im Strafraumgetümmel per Kopf den 1:1-Ausgleich und drängte sogar in Überzahl auf den Siegtreffer, nachdem Luca Schnellbacher wegen eines groben Foulspiels an Corboz glatt Rot gesehen hatte (88.). Doch die Gäste konnten auch mit einem Mann weniger den lucky Punch setzen: Marcel Correia schoss Vinko Sapina im Strafraum an den Arm, den fälligen Strafstoß verwandelte Thore Jacobsen zum 2:1 für die Saarländer.

    Saisonverlauf: Nach der Rettung am letzten Spieltag der alten Saison fand sich Verl nach fünf Begegnungen der aktuellen Spielzeit mit nur einem Punkt auf dem letzten Tabellenplatz wieder. Dies war jedoch bei dem strammen Auftaktprogramm mit den Gegnern Saarbrücken (0:1), Mannheim (2:2), Dresden (0:2) und 1860 München (0:1) irgendwie erklärbar. Und auch das 0:1 am fünften Spieltag bei Aufsteiger VfB Oldenburg ließ niemanden in Panik verfallen. Mit dem 3:0 gegen den FSV Zwickau feierten die Ostwestfalen eine Woche später den ersten Saisonsieg. Fünf weitere sollten im Laufe der Hinrunde noch folgen, darunter der 2:1-Coup bei der SV Elversberg, damals wie heute Tabellenführer. Verl schloss die Hinrunde mit 24 Zählern auf Platz zwölf und hatte da bereits sieben Punkte Vorsprung auf die Abstiegsplätze – inzwischen beträgt das Polster sogar elf Zähler, Verl steht auf Platz zehn.   

    Ausgeglichenheit als Trumpf: Verl wird Dauergast in Liga 3: Seit dem Aufstieg 2020 werden die Ostwestfalen stets als Abstiegskandidat gehandelt, sind aber trotzdem zum dritten Mal auf dem Weg zum Klassenerhalt. Ein Trumpf ist die Ausgeglichenheit im Kader: Neben Top-Scorer Maximilian Wolfram (6 Tore/5 Assists) hat auch Nicolas Sessa 6 Treffer (1 Assist) auf dem Konto. Yari Otto, Joel Grodowski und Cyrill Akono haben je vier Tore erzielt. Der offensivstarke Rechtsverteidiger Nico Ochojski (3/5), der 2021 von Fortuna Köln kam, hat gerade seinen zum Saisonende auslaufenden Vertrag verlängert.

    Hier anschauen, was Olaf Janßen zum Spiel gegen den SC Verl sagt

    Ein Trainer empfiehlt sich: Michél Kniat (37) übernahm den SC Verl im Februar 2022 in akuter Abstiegsnot als Nachfolger von Guerino Capretti (41). Nach einem spektakulären 4:5 gegen den späteren Meister und Aufsteiger Magdeburg betrug der Abstand aufs rettende Ufer vier Spieltage vor Saisonende vier Punkte. Doch der in Eschweiler geborene Kniat und sein Team legten einen spektakulären Endspurt mit zehn Punkten aus vier Spielen hin und feierten die Rettung.

    Begegnungen: Die Drittliga-Bilanz beider Vereine ist ausgeglichen. In der Vorsaison gewann der Sportclub sein Heimspiel im August 2021 mit 3:1, Viktoria siegte im Januar 2022 im Sportpark Höhenberg 5:2. In der Saison 2020/21 endeten beide Spiele unentschieden – ebenso das Hinspiel in der laufenden Spielzeit: Am 7. Oktober drehte die Viktoria einen 0:1-Rückstand durch Treffer von Robin Meißner (72.) und André Becker (85.) in ein 2:1, kassierte aber in der Nachspielzeit noch den Ausgleich durch Cyrill Akono (90. +3). In der Regionalliga West verlor die Viktoria von 14 Spielen bei neun Siegen nur ein einziges Mal (vier Remis/24:15 Tore).

    Vereinshistorie: Eine lange Zeit spielten die Ostwestfalen im unterklassigen Fußball. 1991 gelang den Schwarz-Weißen beinahe der Aufstieg in die 2. Bundesliga, doch in den Aufstiegsspielen mussten sie sich unter anderem dem VfL Wolfsburg geschlagen geben. 2007 gelang Verl der Aufstieg in die Regionalliga West. Dort etablierten sich die Schwarz-Weißen schnell und hatten 2020 auch etwas Glück: Da West-Meister Rödinghausen auf die Teilnahme an den Aufstiegsspielen verzichtete, rückte der Sportclub als Zweiter nach. Dort setzte sich Verl gegen Lokomotive Leipzig mit zwei Unentschieden (2:2 und 1:1) dank der Auswärtstorregel durch.

    Partie in den Medien:

    TV: MagentaSport geht ab 13:45 Uhr LIVE auf Sendung.
    Radio: Das Vussballradio Schäl Sick ist ab 13:50 Uhr mit Jakob und Hendrik On Air!
    Social Media: Über unsere Social-Media-Kanäle (FacebookInstagramTwitterYouTube) halten wir Euch selbstverständlich auf dem Laufenden.

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  • Timo Röttger neuer Chefscout, Marcus Steegmann verlässt Viktoria

    Timo Röttger neuer Chefscout, Marcus Steegmann verlässt Viktoria

    „Fliegender Wechsel“ auf der Position des Chefscouts bei Viktoria Köln: Timo Röttger (37), zuletzt in dieser Funktion für den Ligakonkurrenten Hallescher FC tätig, übernimmt in Höhenberg zum 1. April den Posten von Marcus Steegmann (42), dessen Vertrag im gegenseitigen Einvernehmen aufgelöst wurde.

    „Ich möchte mich bei Viktoria Köln für zehn tolle Jahre bedanken, in denen ich den Klub zunächst als Spieler, dann als Sportlicher Leiter, Kaderplaner und Chefscout begleiten durfte“, erklärt Marcus Steegmann: „Die Zusammenarbeit war stets vertrauensvoll, es war eine schöne Zeit. Mein Dank gilt auch und ausdrücklich Familie Wernze für das in mich gesetzte Vertrauen. Ich wünsche der Viktoria alle Gute auf ihrem weiteren Weg und werde diesen natürlich weiter mit Interesse verfolgen.“

    Vorstand und Geschäftsführung der Viktoria bedanken sich ausdrücklich bei Marcus Steegmann für die hervorragende Arbeit über zehn Jahre in verschiedenen Funktionen und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute.  

    Sport-Vorstand Franz Wunderlich sagt zur Neubesetzung des Postens während der laufenden Saison: „Dass Timo Röttger sofort einsteigen kann, erleichtert natürlich die Planungen für die neue Spielzeit. Wir bedanken uns beim Halleschen FC für das Entgegenkommen. Mit Timo Röttger übernimmt nun ein Mann, der in der Region tief verwurzelt, im deutschen Profifußball aufgrund seiner aktiven Karriere hervorragend vernetzt ist und nicht nur aufgrund seiner letzten Station in Halle die 3. Liga aus dem Effeff kennt.“

    Zunächst für den SV Wiedenest und den TuS Wiehl aktiv, wechselte der in Waldbröl geborene Mittelstürmer Röttger im Jahr 2000 in die Jugend von Bayer Leverkusen, wo er in der zweiten Mannschaft auch seine ersten Schritte im Seniorenfußball machte. Über den SC Paderborn, Dynamo Dresden und RB Leipzig „landete“ Röttger 2014 erstmals bei der Viktoria, für die er 23 Spiele in der Regionalliga West, im DFB- und Mittelrheinpokal bestritt – um schon zur folgenden Saison zum Drittligisten SG Sonnenhof Großaspach zu wechseln. Dort beendete er im Sommer 2020 seine aktive Karriere. Seit Juni 2021 arbeitet er als Chefscout beim HFC.

    Als Aktiver bestritt der Angreifer, der 2004 und 2005 viermal für die deutsche U20-Nationalmannschaft auflief, unter anderem 41 Zweitligaspiele (8 Tore/2 Assists) und 237 Partien in der 3. Liga (45 Tore/31 Assists).

    „Als der Anruf von der Viktoria kam, war ich sofort Feuer und Flamme und musste nicht wirklich lange überlegen“, sagt Röttger. „Ich freue mich unheimlich, wieder in der Heimat und zurück bei der Viktoria zu sein. Der Verein hat sich in den letzten Jahren toll entwickelt. Ich bedanke mich für das Vertrauen in meine Person und hoffe nun, meinen Beitrag leisten zu können, dass es weiter bergauf geht.“

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  • Gegen das Vergessen, gegen Rassismus: C-Junioren besuchen EL-DE-Haus

    Gegen das Vergessen, gegen Rassismus: C-Junioren besuchen EL-DE-Haus

    Gemeinsam gegen das Vergessen und gegen Rassismus: Im Rahmen des vom BMI-geförderten DFB-Projektes “Fussball Verein(t) gegen Rassismus”, bei dem Viktoria Köln einer von vier Pilotstandorten ist, haben die U15 und U14 von Viktoria Köln das EL-DE-Haus besucht. Gemeinsam mit einem Team des SC Blau-Weiß Köln bekamen die Schäl-Sick-Nachwuchskicker eine Führung durch das NS-Dokumentationszentrum am Appellhofplatz.  

    Zwischen 1935 und 1945 diente das EL-DE-Haus den Nationalsozialisten als Gestapodienststelle und Gefängnis. Inschriften Gefangener sind noch heute in den Gefangenenzellen zu sehen. Es steht symbolisch dafür, dass die Zeit weit zurück scheint, das Thema aber weiterhin aktuell ist. Die jungen Nachwuchskicker wurden im NS-Dokumentationszentrum an die Themen Rassismus, Verfolgung und vielen mehr herangeführt und lernten die Bedeutung von Toleranz und Menschlichkeit zu schätzen.  

    Etwa lernten die Jugendfußballer das Schicksal des damals jugendlichen Hans Weinsheimer kennen. Sein Vater Johann Weinsheimer war in einer kommunistischen Widerstandsgruppe in Köln-Poll aktiv, die Flugblätter herstellte und verbreitete. Hans half dabei, die Flugblätter zu verteilen oder an Bunkern oder Bäumen zu befestigen. Hans pflegte auch Verbindungen zur bündischen Jugend und zu den Edelweißpiraten. Wegen der Teilnahme an einer Fahrt der bündischen Jugend war er Ende 1943 verhaftet und für zwei Tage im Gestapogefängnis inhaftiert worden. Zweimal war der Teenager im EL-DE-Haus inhaftiert. Mit 15 Jahren.  

    In etwa diesem Alter sind auch die Jungs aus den Teams von Simon Arndt und Sebastian Lohr. Letzterer war von dem Bildungstag im EL-DE-Haus mehr als überzeugt: “Die Führung war sehr interessant und kurzweilig gehalten. Außerdem halte ich es für wichtig, dass wir uns als Verein für dieses Thema einsetzen und entsprechend auch unsere Spieler damit konfrontieren. Die Rückmeldung der Jungs dazu war im Nachgang auch ausschließlich positiv.”  

    In vier 15-er-Gruppen wurden alle Teilnehmer aufgeteilt, aus dem Viktoria-Nachwuchsleistungszentrum mit dabei waren unter anderem Yannik Hohmann (Administrativer Leiter NLZ), Friedhelm Fröhlich (Pädagogischer Leiter NLZ), dazu die Trainer Simon Arndt (U15), sowie Sebastian Lohr und Edmund Rieb (beide U14). Komplettiert wurde die Gruppe durch Nicole Martins Moiteiro, Projekt-Koordinierung „Fußball Verein(t) gegen Rassismus“ (Fußball-Verband Mittelrhein e.V.) und Lisa Schiepan (Gemeinwohl & CSR Viktoria Köln) 

    „Im Rahmen des Pilotprojektes leisten wir gemeinsam mit dem FVM einen Beitrag zur Prävention und Bildung”, erklärte Schiepan. „An einem Gedenk- und Lernort wie diesem möchten wir die Jugendspieler sensibilisieren, sich mit den Themen Rassismus, Diskriminierung und Gewalt tiefergehend auseinanderzusetzen.“ 

    Die Führung fand außerdem im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus statt. Unter dem Motto „Misch Dich ein“ sollen bis zum 2. April mehr als 800 Projekte für das Thema Rassismus sensibilisieren. Unter anderem hat Viktoria-Verteidiger Jamil Siebert beim DFB ein Interview zu dem Thema gegeben, weitere Informationen findet Ihr hier.  

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  • Saisonfinale terminiert: Viktoria muss einmal am Sonntag ran

    Saisonfinale terminiert: Viktoria muss einmal am Sonntag ran

    Der DFB hat die restlichen Spieltage der 3. Liga bis zum Saisonende zeitgenau angesetzt. Wie gewohnt werden am letzten Spieltag, dem 38. Spieltag, alle zehn Partien zeitgleich angepfiffen – und zwar am Samstag, 27. Mai, um 13.30 Uhr. Die Spieltage 35 bis 37 folgen zuvor noch dem Regelformat mit einer Begegnung am Freitagabend, sechs Spielen am Samstag, zwei Partien am Sonntag und einem Spiel am Montag.

    Das vorläufig letzte Montagsspiel der Drittliiga-Historie bestreitet am 22. Mai der SV Meppen gegen Dynamo Dresden. Mit Beginn der neuen Medienrechte-Periode ab der kommenden Saison wird sich der Regelspieltag in der 3. Liga nur noch von Freitag bis Sonntag erstrecken. Statt des Montagsspiels wird dann in jeder Woche eine dritte Partie sonntags ausgetragen (19.30 Uhr). 

    Das sind die Viktoria-Termine im Saisonfinale:

    35. Spieltag
    Sonntag, 7. Mai, 14 Uhr
    Viktoria Köln – Borussia Dortmund

    36. Spieltag
    Samstag, 13. Mai, 14 Uhr
    SpVgg Bayreuth – Viktoria Köln

    37. Spieltag
    Samstag, 20. Mai, 14 Uhr
    Viktoria Köln – VfL Osnabrück

    38. Spieltag
    Samstag, 27. Mai, 13.30 Uhr
    1. FC Saarbrücken – Viktoria Köln

    Und nicht vergessen: Am Samstag, 3. Juni steigt im Sportpark Höhenberg das Finale im Bitburger-Pokal gegen Regionalligist 1. FC Düren. Wir halten euch mit Informationen zu Anstoßzeit und Ticketverkauf auf dem Laufenden, sobald diese vorliegen – das Endspiel soll auch in diesem Jahr im Rahmen des bundesweiten Finaltags der Amateure im Rahmen einer ARD-Sportschau-Konferenz live übertragen werden.

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  • 2:4 – Rote Karte Knockout bei U17-Spitzenspiel

    2:4 – Rote Karte Knockout bei U17-Spitzenspiel

    Mit 2:4 hat Viktoria Kölns U17 das Topspiel gegen Spitzenreiter 1. FC Köln verloren. Nachdem es mit 0:0 in die Kabinen ging, drehten die Gäste aus dem Linksrheinischen nach der Pause auf und stellten in Überzahl zwischenzeitlich auf 0:4. 

    Mit zwei Niederlagen im Gepäck (0:2 in Bonn, 0:1 in Hennef) wollte die Mannschaft von Martin Grund im Heimspiel gegen den Effzeh eine Reaktion zeigen. Leistungstechnisch war das sicherlich der Fall, wenn auch im dritten Spiel in Folge kein Punkt nach Höhenberg geht. 

    In Durchgang eins ging es für die Schäl-Sick-Jungs von rechts nach links, mit gutem Pressing hielt man die Gäste weitestgehend vom eigenen Tor fern. In diesem stand nicht wie gewohnt Oskar Hill (krank) sondern Ersatzmann Felix Seidel, der sich trotz des Ergebnisses beweisen konnte. Und es hätte gar nicht mit 0:0 in die Halbzeit gehen müssen, hat doch die Grund-Mannschaft kurz vor der Pause einen glasklaren Elfmeter nicht zugesprochen bekommen. 

    Doch machte man es sich nach Wiederbeginn selbst schwer, für eine Notbremse kurz vor dem eigenen Sechzehner sah Kapitän Elyas Aydin die Rote Karte. Zwar brachte der folgende Freistoß keinen direkten Treffer, die Geißböcke konnten die Überzahl aber ausnutzen und stellten in recht kurzer Zeit auf 0:4.

    Arian Amyn verkürzte noch auf 1:4, den Schlusspunkt setzte Viktoria-Rechtsverteidiger Mikail Alkan mit einem satten Schuss in den Winkel – das wohl schönste Tor des Abends war aber das letzte, sodass ein 2:4-Endstand in den Büchern steht. 

    Die Meisterschaft kann unsere U17 zwei Spiele vor Ligaende damit nicht mehr erreichen, der Aufstieg ist aber dennoch möglich. Für den fixen Gang in die Bundesliga bräuchten unsere Jungs fünf Punkte aus den kommenden beiden Spielen gegen Bayer Leverkusen und beim FC Hürth. Zeit, sich auf den Tabellenzweiten Bayer 04 vorzubereiten, bleibt Martin Grund und seinem Team auf den ersten Blick reichlich. Das Duell steigt erst am 22. April, weitere Informationen zu der Partie erfahrt ihr rechtzeitig!

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  • Mike Wunderlich wird Trainer beim SV Bergisch Gladbach 09

    Mike Wunderlich wird Trainer beim SV Bergisch Gladbach 09

    Viktoria Kölns Rekordspieler Mike Wunderlich (37) beendet im Sommer seine aktive Karriere und wird ab der Saison 2023/24 Trainer des Mittelrheinligisten SV Bergisch Gladbach 09, wo er einen Zweijahresvertrag unterschrieb.

    „Ich freue mich riesig auf die Herausforderung und bin dankbar, dass der SV 09 mir dieses Vertrauen entgegenbringt“, sagt Wunderlich, zudem sei es „nicht selbstverständlich, die Trainerkarriere bei einem ambitionierten Oberligisten zu starten, der zu den Top-Adressen der Mittelrheinliga gehört und über so gute Strukturen verfügt.“

    Hier die offizielle Mitteilung des SV 09 lesen 

    Als Mittelfeldspieler hat Wunderlich bislang in mehr als 600 Pflichtspielen 268 Treffer (126 Assists) erzielt, davon 192 Tore (93 Assists) in 337 Spielen für Viktoria Köln. Wir werden Mike Wunderlich zu gegebenem Zeitpunkt gebührend verabschieden.

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  • #zesammehelfe: Allianz Kölner Sport sammelt 100.000 Euro für Erdbebenhilfe

    #zesammehelfe: Allianz Kölner Sport sammelt 100.000 Euro für Erdbebenhilfe

    Nach den schrecklichen Erdbeben, bei denen Anfang Februar in Teilen der Türkei und Syriens zehntausende Menschen starben, hatte die Allianz Kölner Sport, der sich unter Federführung der FC-Stiftung auch Viktoria Köln anschloss, zur Unterstützung der Betroffenen aufgerufen.  

    Die Resonanz war überwältigend: Innerhalb weniger Wochen flossen Spenden in Höhe von 80.000 Euro in die Erdbebenhilfe der FC-Stiftung. Die FC-Stiftung rundet die Summe auf 100.000€ auf. Das gesammelte Geld wird nun an zwei Hilfsorganisationen in den betroffenen Regionen überwiesen. Die Allianz Kölner Sport hatte als Zusammenschluss zahlreicher Sportvereine aus Köln unter dem Motto #zesammehelfe zu Spenden für die Betroffenen aufgerufen, neben dem 1. FC und Viktoria engagierten sich auch Fortuna Köln, die Kölner Haie und die RheinStars Köln.

    Viktoria hatte zusätzlich im Rahmen des Heimspiels gegen Rot-Weiss Essen am 13. Februar Sachspenden gesammelt, hier explizit Decken und Schlafsäcke.

    Allen beteiligten Vereinen war es wichtig, für das Thema zu sensibilisieren und einmal mehr zu zeigen, dass Krisensituationen nur zesamme durchgestanden werden können. Die Situation in den betroffenen Regionen ist nach wie vor verheerend. Zum einen muss sichergestellt werden, dass die Überlebenden mit ausreichend Medikamenten, Nahrung und Kleidung versorgt werden, zum anderen müssen Krankenhäuser, Schulen, Häuser und Infrastruktur wieder aufgebaut werden.

    50.000 Euro gehen als Unterstützung an den syrischen Zivilschutz, die sogenannten Weißhelme, weitere 50.000 Euro spendet die FC-Stiftung an Ahbap Derneği aus der Türkei – zwei absolut vertrauenswürdige und verlässliche Hilfsorganisationen, die das Geld direkt für ihre Soforthilfe nutzen und in den betroffenen Regionen effizient Hilfe leisten werden. Die freiwilligen Helferinnen und Helfer der Weißhelme haben fast 3.000 Menschen gerettet und unterstützen nun den Wiederaufbau. Ahbap Derneği kümmert sich um Unterkünfte für Betroffene sowie um die Versorgung mit Nahrungsmitteln und medizinischen Artikeln, das Geld der FC-Stiftung soll zudem in den Wiederaufbau von 15 Schulen fließen.

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  • NLZ-Ergebnisse KW12: Niederlagen für U19 und U17, Kantersieg bei U16

    NLZ-Ergebnisse KW12: Niederlagen für U19 und U17, Kantersieg bei U16

    Dramatik pur! Beim Sonderspielrunden-Auftakt unserer U19 in Oberhausen hat nur ein Quäntchen Glück zum Punktgewinn gefehlt! 1:2 endete die Partie am Niederrhein schließlich. Ebenfalls eine Niederlage einstecken musste unsere U17, die U16 hingegen ist weiter auf der Siegerstraße. Wir geben Euch wie gewohnt einen Überblick über das vergangene Wochenende.  

    „Letzter Punch gefehlt” – doch Art und Weise überzeugen bei der U19 

    Den Bundesliga-Klassenerhalt geschafft, starteten unsere A-Junioren nun in die Sonderspielrunde. Erster Gegner war Rot-Weiß Oberhausen, am Sonntagvormittag waren die Jungs von der Schäl Sick dort zu Gast. Zwar war die Mannschaft von Marian Wilhelm spielbestimmend, die Gastgeber aber konsequenter vor dem Tor. So ging RWO schon in der 8. Minute in Führung, per Elfmeter konnte Oberhausen in Hälfte zwei nachlegen. 

    Doch unsere Jungs gaben nicht auf, kamen kurz vor Schluss dank des Treffers von Kerim Taskale (88.) nochmal ran. Und hatten den Ausgleich beinahe auf dem Fuß, Viktoria-Verteidiger Pablo Zahnen Martinez verpasste nach Hereingabe in den Sechszehner aus kurzer Distanz knapp. So blieb es beim 1:2 aus Viktoria-Sicht.  

    Cheftrainer Marian Wilhelm: “Wir hatten über 90 Minuten die Spielkontrolle und lassen insgesamt sehr wenig zu. Mit der Art und Weise können wir zufrieden sein. Leider hat uns der letzte Punch gefehlt den Ball über die Linie zu drücken, trotz zahlreicher Großchancen konnten wir uns nicht belohnen. Daran werden wir in der kommenden Woche arbeiten!” 

    Aufstellung Viktoria-U19: Juri Schüchter – Kaden Amaniampong (46. Koray Örgün), Ramez Masry (46. Fabrizio Fili), Zoumana Keita – Salvatore Giambra, Joel Udelhoven, Pablo Zahnen Martinez – Romeo Aigbekaen (65. Egzon Zendeli), Luca de Meester, Josia Walther (78. Kerim Taskale), Oshomah Ichue (46. Kaan Karaduman) 

    Das zweite von drei Gruppenspielen der Sonderspielrunde steht am Sonntag an. Um 11 Uhr ist Anpfiff im Troisdorfer Aggerstadion, wenn Rot-Weiss Essen zu Gast ist.  

    U17 will Spiel in Bonn “schnell abhaken” – Effzeh kommt am Mittwoch 

    Die erste Niederlage der laufenden Mittelrheinliga-Saison in Hennef im Rücken, trat die Mannschaft von Martin Grund beim Bonner SC an. Machen wir es kurz: Der BSC gewann das Spiel mit 2:0, beide Tore fielen in der zweiten Halbzeit. Die beste Chance für uns hatte Azem Memeti, der Rechtsaußen verpasste den Treffer von halbrechter Seite mit einem Schuss in die kurze Ecke knapp.  

    Cheftrainer Martin Grund: „Zu Beginn war es von beiden Mannschaften fußballerisch sehr zerfahren. Mitte der ersten Halbzeit wurde es von uns etwas flüssiger, ohne dass wir uns aber große Torchancen erspielen konnten. Somit gingen wir mit 0:0 in die Pause. Im zweiten Durchgang haben wir ein zwei gute Möglichkeiten, die wir nicht konsequent genug abschließen. Kurz vor dem 0:1 nach einer Standardsituation müssen wir einen klaren Elfmeter für uns bekommen, der aber nicht gepfiffen wird. Dann hätte das Spiel in unsere Richtung laufen können. Jetzt müssen wir das Spiel schnell abhaken, am Mittwoch geht es mit dem nächsten Ligaspiel direkt weiter!“ 

    Und nicht irgendeins: Tabellenführer 1. FC Köln kommt am Mittwochabend in den Sportpark Höhenberg, Anpfiff ist auf Kunstrasenplatz 2 um 18 Uhr.  

    Aufstellung Viktoria-U17: Oskar Hill – Levi Labonte (66. Ridouan Mohallik), Erdal Emlik, Firat Celik (70. Berat Kocatepe), Furkan Türkmen – Elyas Aydin, Lasse Soldanski (60. Leon Rashica) – Azem Memeti, Ajdin Eglenovic (54. Altrin Hoti), Gabriel Sener (41. Arian Amyn) – Betim Sylaj  

    “Sehr dominant”: U16 schlägt Bergisch Gladbach klar mit 4:0 

    Die U16 ist in der Bezirksliga weiter in Form! Mit 4:0 gewann die Mannschaft von Pietro Schiavo in Bergisch Gladbach und hat damit zum dritten Mal in Folge gewonnen. Für einen Blitzstart sorgte Felix Albers, bereits in der zweiten Minute traf er zur Viktoria-Führung. Keny Rakowiecki legte wenig später nach (10.), Sejoba Barnes traf anschließend zur 3:0-Halbzeitführung. Den Deckel drauf machte Fabian Fricke in Durchgang zwei, zehn Minuten vor Schluss setzte er den 4:0-Endstand (70.). 

    Cheftrainer Pietro Schiavo: „In den ersten 30 Minuten haben wir sehr dominant gespielt. Wir konnten immer wieder die ersten Pressinglinien des Gegners kontrolliert überspielen und haben einige Torchancen kreiert. In der zweiten Hälfte haben wir uns etwas schwerer getan aus dem vielen Ballbesitz gute Torchancen herauszuspielen. Nichtsdestotrotz sind wir mit dem Auftreten der Mannschaft zufrieden und freuen uns auf die letzten 4 Spielen nach den Osterferien!“ 

    Weitere Infos zu unserem Nachwuchsleistungszentrum findet Ihr immer auf Instagram, Facebook sowie auf Fussball.de

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  • 3:1-Sieg sorgt für glücklichen Janßen und Burger für die Mannschaft

    3:1-Sieg sorgt für glücklichen Janßen und Burger für die Mannschaft

    Das sind die Auswärtsfahrten, die Spaß machen: Geburtstagskind und Torschütze Mike Wunderlich versprach eine Runde „Burger“, und Chefcoach Olaf Janßen konnte nach dem starken Auftritt und einem 3:1-Sieg beim VfB Oldenburg nichts dagegen einwenden. „Ausnahmen bestätigen die Regel“, genehmigte er das Wohlfühl-Food nach dem Dreier, mit dem sein Team vorläufig auf Platz acht kletterte.

    „Extrem hoch“ bewertete Janßen die Leistung auf schwierigen Bodenverhältnissen, die man „gut angenommen“ habe.

    Für VfB-Coach Fuat Kilic war es die wahre Heimpremiere, nachdem er zunächst beim Abendspiel in Hannover gegen Borussia Dortmund II (2:1) für seinen neuen Klub debütiert und auch das Auswörtsspiel in Bayreuth mit seinem Team siegreich (2:1) bestreiten konnte. „Er kennt unsere DNA in- und auswendig“, wusste Olaf Janßen vorab, wie schwierig die Aufgabe werden könnte, da Kilic noch vor wenigen Wochen für zehn Tage bei Janẞen in Höhenberg hospitiert hatte.

    Und bereits in der 8. Minute hätte es um ein Haar im Kölner Tor eingeschlagen: Justin Plautz zog auf regennassem Rasen nach einem Abpraller aus 30 Metern ab, Ben Voll streckte sich und konnte den Ball mit den Fingerspitzen an den Pfosten ablenken, den Nachschuss setzte Manfred Starke über die Kiste.

    Zehn Minuten später lag der Ball dann im Tor – aber im Oldenburger! Nach einer Ecke kam Michael Schultz zum Abschluss, Seine Direkt-Abnahme fälschte André Becker unhaltbar zur Viktoria-Führung ab (18.).

    Robin Meißner (23.) versuchte mit einem Schlenzer von halblinks nachzulegen, verfehlte jedoch knapp die rechte Ecke. Noch knapper wurde es bei Simon Handles Versuch von der Strafraumgrenze, der nur hauchdünn am linken Pfosten vorbei flutschte (30.).

    In der 35. Minute durfte Mike Wunderlich an seinem 37. Geburtstag zum Handelfmeter antreten, nachdem Pautz mit erhobenem Arm in eine Flanke von Paco Koronkiewicz gegrätscht war: Wunderlich beschenkte sich selbst und sein Team mit einem souverän ins rechte Eck verwandelten Strafatoß zur 2:0-Führung. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit hätte Wunderlich die Partie um ein Haar mit einem Traumtor entschieden, doch sein Schlenzer fiel am rechten Winkel auf die Latte statt ins Tor.

    So blieb die Partie offen – und in einer durchaus munteren zweiten Halbzeit mit Chancen auf beiden Seiten aus Kölner Sicht leider zu offen: Robert Zietarski (71.) traf nach einer Ecke per Koof ins lange Eck, nun stand das Spiel plötzlich auf der Kippe. Oliver Steurer kam im Strafraum zum Abschluss, traf den Ball aber nicht voll, sodass Ben Voll keine Probleme hatte (79.).

    Dann forderten die Gastgeber Elfmeter, als Moritz Fritz Patrick Hasenhüttl klammerte, bekamen diesen aber nicht.

    Und im Gegenzug machte der inzwischen für Wunderlich eingewechselte Marcel Risse den Deckel drauf: Der Kapitän behauptete im Strafraum stark den Ball und „legte“ ihn überlegt ins rechte Eck, das 3:1 für die Höhenberger Jungs (83.). „Genauigkeit vor Härte sag ich oft genug meinen Jungs beim Torschusstraining“, lobte Janßen Risses überragendes Auge.

    Kommenden Samstag (14 Uhr) geht es in Höhenberg weiter, dann empfängt Viktoria den SC Verl. Wer dabei sein will, dem empfehlen wir den Vlotten Dreier: dreimal kommen, zweimal zahlen. 

    Viktoria Köln: Ben Voll – Michael Schultz, Moritz Fritz, Lars Dietz – Patrick Koronkiewicz (80. Niklas May), Hamza Saghiri, Patrick Sontheimer, Simon Handle – Mike Wunderlich (69. Marcel Risse) – Robin Meißner (69. Simon Stehle), André Becker

    Tore: 0:1 André Becker (18.), 0:2 Mike Wunderlich (35./HE), 1:2 Robert Zietarski, 1:3 Marcel Risse (83.)

    Zuschaue:innen: 4.406

    Schiedsrichter: Florian Lechner

    Gelbe Karten:

    Oldenburg: Rafael Brand, Robert Zietarski

    Köln: Moritz Fritz

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  • FC gedenkt Banach: „Hat ein Stück weit das Leben von uns allen verändert“

    FC gedenkt Banach: „Hat ein Stück weit das Leben von uns allen verändert“

    Der 1. FC Köln hat am Donnerstagabend ein Gedächtnisspiel für den vor mehr als 31 Jahren tragisch verunglückten Maurice „Mucki“ Banach (†24) bestritten. Das 0:1 im Test gegen den belgischen Erstligisten VV St. Truiden war im Franz-Kremer-Stadion vor den Augen von Banachs Familie und vielen Wegbegleitern nebensächlich.

    Im Rahmenprogramm vor der Pause und in der Halbzeit erinnerten sich ehemalige Teamkollegen an Banach, darunter auch die heutigen Viktorianer Olaf Janßen, Franz Wunderlich und Alexander Bade. „Mucki war ein ganz cooler Typ, menschlich einfach eine Eins A. Er hat sich von Anfang an in die Herzen der Fans gespielt. Dieser Sonntagmorgen im November 1991 hat ein Stück weit das Leben von uns allen verändert“, sagte Janßen im Interview mit FC-Stadionsprecher Michael Trippel. „Jeder kann sich vorstellen, was in der Kabine los war, als wir davon erfahren haben, das war ein Schockzustand.“

    Sportvorstand Franz Wunderlich erinnerte sich daran, dass er an jenem 17. November 1991 noch am Morgen mit Banach telefoniert und sich für den Abend mit ihm zum Essen verabredet hatte. Torwart-Trainer Alex Bade erklärte, Banach habe den besten Schuss gehabt, den er zu seiner aktiven Zeit je bei einem Stürmer gesehen habe.

    Doch schwerer als der sportliche wog damals natürlich der menschliche Verlust. Alles über das Gedächtnis-Spiel für „Mucki“ Banach könnt ihr hier beim 1. FC Köln lesen.

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