Blog

  • Viktoria-Treffen in Klinik: Bitte kein Herzrasen wegen Katar-WM

    Viktoria-Treffen in Klinik: Bitte kein Herzrasen wegen Katar-WM

    Normalerweise gehen wir ja erst zum Arzt, wenn es wirklich und richtig weh tut. Oder aber wir werden bereits im Krankenwagen in die Klinik gefahren. Doch an diesem Abend war alles anders: Prof. Dr. Marc Horlitz, Chefarzt der Klinik für Kardiologie des Krankenhauses Porz am Rhein, und als solcher auch Mannschaftsarzt von Viktoria Köln, hatte zum Treffen des Wirtschaftsrats eingeladen – alle kamen freiwillig und erlebten einen ebenso lehrreichen wie unterhaltsamen, aber auch kritischen Abend.

    Professor Horlitz und sein Ärzteteam führten die illustre Runde aus Viktoria-Partnern, Spielern sowie Legenden aus Sport und Unterhaltung durch die Räumlichkeiten der Elektrophysiologie, Rhythmologie und Kardiologie – von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DKG) offiziell als „Vorhofflimmer-Zentrum“ zertifiziert.     

    Wer aufgepasst hat, weiß nun, wie mit modernster Technik im Zuge einer Herzkatheteruntersuchung minimalinvasiv über das Handgelenk Stents implantiert werden. Laut eines Spezialisten wie Horlitz „ganz einfach“ – wohl so wie für einen Vussballer ein Querpass? Zu bestaunen gab es für den Laien bei dem spannenden Rundgang durch die Klinik-Räumlichkeiten auch die technische Entwicklung von Herzschrittmachern und Defibrillatoren.

    Turne bis zur Urne

    Und wer sich anschließend von Horlitz bei dessen Vortrag über die „Prävention von Herz- und Gefäßerkrankungen“ nicht nur fachkundig unterhalten ließ, sondern sich diesen auch „zu Herzen“ nimmt, kann möglichweise verhindern oder zumindest verzögern, dass er dann doch schon bald wegen akuter Beschwerden erneut in die Klinik muss. „Turne bis zur Urne“ zitierte Horlitz dabei das Motto seinen Kollegen Dr. Eduard Gorr.

    Dass er statt Chefarzt auch Moderator hätte werden können, bewies der Professor bei der hochkarätig besetzten Talkrunde. Auf dem Podium saßen neben Viktoria-Chefcoach Olaf Janßen (55) Comedian und TV-Star Guido Cantz (51), die Kölner Eishockey-Legende Mirko Lüdemann (48), Bayer-Kult-Stürmer Ulf Kirsten (56), Zehnkampf-Ikone Jürgen Hingsen (64) und Fitness-Guru Arne Greskowiak (38/Athletiktrainer u.a. der Kölner Haie und Basketball-Nationalmannschaft).

    Janßen sprach über das Highlight-Spiel der Viktoria im DFB-Pokal gegen den FC Bayern ­– „Nicht nur die Menschen in Köln, sondern bundesweit sollten wahrnehmen, wer und wie wir sind, dafür war das Spiel sehr wichtig.“ – und die Philosophie des Vereins: „Wir stehen nicht für Mittelmaß, aber wir sind auch nicht übergeschnappt. Wir können das, was wir auf den Platz bringen, sehr realistisch einschätzen. Von daher freu ich mich einfach auf das, was kommt, ich bin super gerne hier.“

    Der schönste Sieg ist der nächste

    Horlitz‘ Forderung nach drei Punkten im nächsten Heimspiel gegen den VfB Oldenburg (2. Oktober, 13 Uhr) konterte Janßen mit seinem Motto „Der schönste Sieg ist der nächste, ob der Gegner jetzt Oldenburg heißt oder anders.“

    Auf Nachfrage des Chefarztes erklärte der Cheftrainer seine Definition von Haltung: „Haltung bedeutet einfach, Widerstände auszuhalten. Du spielst mal einen Fehlpass, kassierst ein Gegentor, der Schiedsrichter trifft eine Fehlentscheidung, du vergibst eine riesen Torchance. Dann ist da auch noch ein Gegner, der uns quälen will. Es ist Teil des Spiels, das alles anzunehmen. Du fällst immer wieder hin, in jedem Spiel und jedem Training. Und du musst in dir tragen, dass du immer wieder aufstehst.“

    Der 1971 im Porzer Krankenhaus geborene Guido Cantz erklärte gleich zum Auftakt seines Statements, was er von dem Abend mitnehmen wolle: „‚Turne bis zur Urne‘ und ‚Der schönste Sieg ist der nächste‘ – das sind die beiden Sachen, die ich mir aufschreiben werde.“

    Guido, der Gnadenlose

    Doch es gab noch mehr Wissenswertes. Der Unterhaltungs-Allrounder und passionierte Amateurvussballer verriet, dass er in einem Prominenten-Spiel mal 0:13 gegen die Bayern verlor und sein Kampfname „Guido Gnadenlos“ gewesen sei: „Da ich viel gegrätscht habe, hat der mir ganz gut gefallen.“

    Sein viertes Buch (Bauchgefühl & Gottvertrauen: Mein Leben von 1971 bis 20 Uhr 15) habe er im Lockdown auf Druck seiner Frau geschrieben: „Sie war genervt, sagte, mach mal was. Im Nachhinein eine gute Idee.“

    Überlebter plötzlicher Herztod

    Für keine gute Idee hält wiederum Haie-Legende Lüdemann die immer mal wieder aufgestellte These, Eishockeyspieler seien die deutlich fitteren und härter belastbaren Jungs als Vussballer: „Von den 60 Minuten, die bei uns auf der Uhr stehen, spielen die meisten auch nur 20 Minuten, und das ist dann schon viel. Deshalb ist die höhere Taktung für die Spieler kein Problem, die sind das ja auch seit jungen Jahren gewöhnt, und dann kann man im Profialter auch mal drei Spiele die Woche machen.“ Auch die Maximalbelastung während der Eiszeit relativierte Lüdemann: „Nach den 40 bis 50 Sekunden, die wir hoch und runter gerast sind, haben wir ja auch wieder ein, zwei Minuten Pause.“

    Jedoch gab es auch im Eishockey schon Fälle von plötzlichem Herztod beziehungsweise „überlebtem plötzlichen Herztod“, wie ihn der dänische Vussballer Christian Eriksen bei der EM 2021 erlitt. Doch es habe längst „ein Umdenken stattgefunden“ erklärte Lüdemann. „Es kardiologische Tests vor der Saison, und es wird keiner mehr aufs Eis geschickt, der nicht hundertprozentig fit ist.“

    Die Suche nach dem Mittelstürmer

    Kirsten sollte Horlitz erklären, warum es kaum noch klassische Mittelstürmer gebe und tat dies: „Man hat es verpasst, Mittelstürmer in der Jugend zu entwickeln. Als die Spanier drei Titel geholt haben von 2018 bis 2012, hat man mehr in Richtung Spanien geschaut, gerade der DFB, und sein Spielsystem ein bisschen geändert. Zudem ist es auch schwierig, Mittelstürmer auszubilden: Wenn man einen großen Mittelstürmer hat in der Jugend, wird der oft in die Abwehr gestellt, weil er kopfballstark ist.“

    Auch zum Videobeweis hat der ehemalige Bayer-Knipser, der im November 1997 bei Leverkusens 4:2-Sieg gegen die Bayern in Unterzahl das Spiel beim Stand von 1:2 mit einem lupenreinen Hattrick drehte, natürlich eine klare Meinung: „Fehlentscheidungen wird es immer geben. Was mich stutzig macht, ist, dass man selbst am Monitor nicht erkennt, ob es Foul ist oder nicht, dann soll man es lieber weglassen. Es gibt mehr Diskussionen als früher ohne VAR. Man merkt, dass die Schiris immer unsicherer werden, weil sie wieder was aufs Ohr kriegen, obwohl die Szene zwei Minuten her ist, das bringt es nicht.“

    12.000 Kalorien pro Tag

    Jürgen Hingsen nutze den Abend nicht nur, um dem Moderator öffentlich zu danken: „Ich bin sehr stolz, dass ich Marc Horlitz kennenlernen durfte, er hat meiner Frau das Leben gerettet.“

    Der viermalige Silbermedaillen-Gewinner (Olympische Spiele 1984, WM 1983, EM 1982 und ’86) erklärte, dass ein Zehnkämpfer 12.000 Kalorien pro Wettkampftag verbraucht und sprach über den Umgang mit Rückschlägen: „Es geht um Leistung und darum, auch mal den Mut zu haben, Niederlagen einzugestehen. Das können die Vussballer genau so gut wie die Leichtathleten. Du kannst nur ganz oben ankommen, wenn du wirklich auch mal durch die tiefe Phase durchgegangen bist. Nicht nur gesundheitlich, körperlich, sondern auch mental, mit allem was dazu gehört.“

    Viktoria-Kapitän Marcel Risse, Torwart Ben Voll, Moritz Fritz, Robin Meißner und Daniel Buballa, die interessiert in der ersten Reihe zuhörten, gab Hingsen große Ziele mit auf den Weg: „Ihr müsst an euch glauben. Und ich bin fest davon überzeugt, mit diesem Trainer an eurer Seite werdet ihr auch die Zweite Liga schaffen.“

    Ausnahmeathlet Dennis Schröder

    Fitness-Coach Greskowiak, der just mit den deutschen Basketballern EM-Bronze feiern durfte, schwärmte von der Stimmung in Köln („Besser als in Berlin“) und NBA-Star Dennis Schröder, den er als einen „ganz besonderen Athleten“ bezeichnete.

    „Wenn du mit Menschen wie Dennis arbeiten darfst, ist das etwas Besonderes“, erklärte Greskowiak. „Er hat Fähigkeiten, die ich als Athletiktrainer noch nie bei einem anderen Menschen gesehen habe. Er ist ja nur 1,88 groß, er ist kleiner als ich, hat aber eine Spannbreite von 2,13 Meter, kann extrem hoch springen. Ein genialer Athlet, das macht einfach Spaß.“

    Zum Abschluss wurde es dann noch einmal ernst. Horlitz bat um eine Prognose für die Fußball-WM in Katar mit Finale am 4. Advent, doch die fiel angesichts der bekannten Diskussion um das fragwürdige Turnier, selten sportlich aus.

    „Weiß gar nicht, ob ich mir die WM anschaue“

    „Ich habe keine Kompetenz, ich freue mich, wenn Deutschland gewinnt, kann das aber nicht beurteilen“, passte Greskowiak, während Hingsen sofort den Fokus auf die umstrittene Vergabe lenkte: „Ich weiß gar nicht, ob ich mir die WM anschaue. Ich finde es unsäglich, auch was der DFB da abzieht, da geht es nur ums Geld. Gut, das ein oder andere Spiel der deutschen Mannschaft, da werde ich sicherlich nicht umhinkommen, mir das anzuschauen. Aber ansonsten muss ich ganz ehrlich sagen, gibt es im Sport Grenzen. Man muss auch mal ein Statement abgeben. Katar ist hier fehl am Platz. Ich muss mal sehen, was ich mache.“

    Ob Vussballer Kirsten sich denn die WM wohl anschaut? „Nein“, kam die trockene Antwort. „Das habe ich aber noch nie gemacht. Gut, die deutschen Spiele schon. England, Italien oder Frankreich dann vielleicht auch mal. Ich sehe es genauso wie der Jürgen, aber wir kommen ins Finale.“

    Lüdemann („Ich habe gar keine Ahnung“) passte ebenso wie Greskowiak, während Cantz dann weiter den Finger in die Wunde legte: „Ich werde mir Deutschland angucken, möchte mich aber auch dem Jürgen Hingsen anschließen. Ich finde das eine absolute Unverschämtheit. Ich habe mich mal vor Jahren während einer Bambi-Verleihung mit Jogi Löw unterhalten, er hat mir damals erzählt, es ist schon ein Problem, für alle Mannschaften, die da anreisen, überhaupt eine Trainingsmöglichkeit zu finden. Katar behauptet ja, es werde ein nachhaltiges Turnier. Aber allein die Flüge, die da tagtäglich aus Dubai und anderen Emiraten nach Katar geschickt werden, das ist eine absolute Unverschämtheit. Es schlagen zwei Herzen in meiner Brust, aber ich glaube, ich werde mich eher dem Advent widmen, und nicht zwingend der WM.“

    „Die erste WM, die mir kein gutes Gefühl gibt“

    Und selbst ein Olaf Janßen, Vussballer mit Leib und Seele, verliert angesichts der Umstände die Lust am Spiel: „Da muss ich auch ganz ehrlich sagen, dass diese Weltmeisterschaft die erste ist, die mir kein gutes Gefühl gibt. Wir Vussballer nehmen sowieso eine exorbitante Stellung in der Gesellschaft ein, dann sollte man auch eine gewisse Verantwortung tragen und Flagge zeigen. Was die FIFA da veranstaltet hat, das war, glaube ich, das Sahnehäubchen. Wenn so eine WM nach Katar vergeben wird, dazu muss man eigentlich gar nicht viel sagen. Es wird wahrscheinlich so sein, dass wir in unseren Wohnzimmern sitzen, keine Energie haben, keine Heizung, und die da drüben das Stadion klimatisieren, damit das Spiel stattfindet. Da muss ich sagen, das hätte nicht für möglich gehalten, dass das mal passiert. So eine WM wird ja vergeben, da müssen Leute auch Ja sagen. Da muss ich sagen, das ist ein komplettes Eigentor.“

    Doch mit solch tristen Gedanken sollte der Abend dann natürlich nicht enden. Damit die Katar-WM die geladenen Gäste nicht schon bald mit Vorhofflimmern oder gar Herzrasen zurück zu Horlitz treibt, ergriff Horst Müller, Vorsitzender des Wirtschaftsrats, zum Abschluss das Wort. Er bedankte sich bei Professor Horlitz für die hervorragende Organisation und Moderation des rundum gelungenen Events: „Du weißt ja, dass ich ein bisschen mit Veranstaltungen zu tun habe. Ich muss Dich unbedingt buchen dürfen.“

    Der tolle und lehrreiche Abend fand Ausklang bei einem gemeinsamen Imbiss in gemütlicher Runde. Und manch einer diskutierte darüber, warum es bei Anschaffungskosten von 1500 bis 2000 Euro eigentlich nicht längst in jedem Kindergarten, jeder Schule oder jeder öffentlichen Einrichtung einen Defibrillator gibt, der im Notfall Leben retten kann.

    Viktoria – das V steht für Vussball! 

    Weitere aktuelle Nachrichten zu Viktoria Köln findet ihr hier!

  • NLZ-Ergebnisse KW 37: U17 und U16 weiter auf Kurs!

    NLZ-Ergebnisse KW 37: U17 und U16 weiter auf Kurs!

    4 Spiele, 12 Punkte, Platz 1 – so ist die U16 in die neue Saison gestartet! Beim 4:0 über den FC Rheinsüd Köln am Samstag hat die Mannschaft von Pietro Schiavo Platz 1 in der Bezirksliga untermauert. Am kommenden Samstag kommt es dann zum Duell mit Fortuna Köln – die stehen auf Platz 2, ebenfalls ohne Punkverlust.

    Ohne Punkverlust – das gilt auch für unsere U17. Das 5:0 gegen den SV Eilendorf sorgte nach den beiden Siegen gegen den SC Borussia Lindenthal-Höhenlind (2:1) und den FC Düren (4:1) für den dritten Sieg in der Mittelrheinliga. Einen ausführlichen Spielbericht findet ihr unten!

    Ebenfalls gewonnen hat am Wochenende die U14, die Jungs von Sebastian Lohr gewannen auswärts bei Rot-Weiß Oberhausen mit 5:2. Nach dem frühen 1:0-Führungstreffer glich RWO zum 1:1 aus, doch noch vor der Halbzeit gingen unsere Jungs wieder in Führung. Diese konnten sie nach der Pause weiter ausbauen, in der Nachspielzeit sorgte Oberhausen per Elfmeter für den 2:5-Endstand. Keine Tore gab es indes beim Spiel der U15, bei Alemannia Aachen spielten die Schützlinge von Simon Arndt 0:0.

    Ihr wollt immer up-to-date sein? Dann checkt unseren NLZ-Instagram und Facebook-Kanal ab, dort findet ihr alles Wichtige aus unserem Nachwuchsleistungszentrum und seid immer auf dem neuesten Stand!

    Spielbericht: Feuerwerk in Hälfte 2 sorgt für 5:0-Sieg gegen Eilendorf!

    Personal: Nach dem 4:1-Sieg in Düren veränderte Martin Grund seine Startelf auf vier Positionen: In der Abwehr kamen Levi Labonte, Firat Celik und Berat Kocatepe für Erdal Emlik, Nathan Kangela und Japhet Kindala in die erste Elf, einzig Mikail Alkan startete erneut. Offensiv kam zudem Arian Amyn zurück in die Startformation, Emre Kovanci nahm dafür zunächst auf der Bank Platz.

    Spielverlauf: Wer am Samstagabend (Anpfiff 18:30 Uhr) zu spät auf Kunstrasenplatz II des Sportpark Höhenbergs eintraf, der hat das erste Highlight mit Sicherheit verpasst: Betim Sylaj traf bereits in der ersten Minute zum 1:0, ein Blitzstart also bei mittlerweile äußerst herbstlichen Temperaturen auf der Schäl Sick. Herbstlich lief dann auch der Rest des ersten Durchgangs, Martin Grund war mit der Leistung bis Minute 40 nicht zufrieden: „Trotz der frühen Führung und des zunächst guten Starts haben wir uns in Halbzeit eins schwergetan, Chancen zu kreieren. Wir waren unsauber im Passspiel, nicht zwingend genug. Das hat sich in Halbzeit zwei geändert.“

    Und das ließ sich auch am Spielstand festmachen: Nicht nur das Flutlicht, sondern auch die Jungs in den roten Trikots brachten ihre Höchstleistung auf den Platz. Betim Sylaj erhöhte mit seinem Doppelpack auf 2:0 (55.) und eröffnete damit das Feuerwerk: Nach einer Standardsituation traf Innenverteidiger Berat Kocatepe zum 3:0 (59.), Azem Memeti erhöhte auf 4:0 (77.). Der inzwischen eingewechselte Leon Rashica hatte eine Vielzahl an Torchancen, scheiterte aber zunächst sowohl am Aluminium als auch am Eilendorfer Keeper. Die kurioseste Szene dann in der Nachspielzeit: Nach einem Foul im Eilendorfer Sechzehner zeigte der Linienrichter auf den Punkt, was dem Schiedsrichter im ersten Moment durch die Lappen ging. Nach Absprache der Unparteiischen gab es schließlich den Strafstoß, den Leon Rashica dann eiskalt versenkte (80.+2.). Ehe der Kosovare zum Jubel ansetzte war die Partie abgepfiffen, mit einem 5:0 ging es für die Jungs in die warmen Kabinen.

    Stimme zum Spiel: „In der zweiten Halbzeit haben wir die bisher beste Saisonleistung auf den Platz gebracht“, sagte Martin Grund nach Abpfiff. „Die zweiten 40 Minuten waren richtig gut. Wenn wir das in den nächsten Spielen noch auf beide Halbzeiten übertragen können, sind wir auf einem richtig guten Weg. Denn man hat gesehen, in der zweiten Halbzeit war alles da, was wir uns unter der Woche mit den Jungs erarbeiten. So haben wir uns dann mit vier weiten Toren belohnt und das Spiel souverän gewonnen.“

    Tore: 1:0 Betim Sylaj (1.), 2:0 Betim Sylaj (55.), 3:0 Berat Kocatepe (59.), 4:0 Azem Memeti (77.), 5:0 Leon Rashica (80.+2.; Foulelfmeter)

    Aufstellung: Oskar Hill – Levi Labonte (50. Erdal Emlik), Firat Celik, Berat Kocatepe, Mikail Alkan – Elyas Aydin, Ridouan Mohallik (56. Lasse Soldanski) – Ajdin Eglenovic (42. Emre Kovanci) – Azem Memeti, Betim Sylaj (64. Leon Rashica), Arian Amyn (64. Kenny Oelbaum)

    Viktoria – das V steht für Vussball! 

    Weitere aktuelle Nachrichten zu Viktoria Köln findet ihr hier!

  • 2:2: Punktgewinn in Meppen nach zweimaligem Rückstand!

    2:2: Punktgewinn in Meppen nach zweimaligem Rückstand!

    In letzter Sekunde! Seokju Hong schießt Viktoria Köln beim Auswärtsspiel in Meppen in der Nachspielzeit zum 2:2 und rettet damit einen Punkt für die Höhenberger. Nachdem Sascha Risch die Gastgeber in Führung schoss (29.), glich Patrick Koronkiewicz in Halbzeit zwei erstmalig aus (56.). Nach Foulelfmeter traf Marvin Pourié für den SVM zum 2:1 (61.), bevor Seokju Hong spät für den emotionalen Höhepunkt sorgte (90.+1).

    Für Genugtuung könnte man das Ergebnis halten, hatte doch die Viktoria selbst in der Woche zuvor spät den 2:2-Ausgleich gegen den Halleschen FC kassiert. Dabei stand heute die zum Heimspiel gegen den HFC identische Startelf auf dem Rasen. Lediglich auf der Bank gab es ein paar neue Gesichter, für den verletzten Elias Bördner rückte Kevin Rauhut in den Kader, wo auch Luca Marseiler sich nach langer Verletzungspause wiederfand.

    Nach einer abwechslungsreichen und ausgeglichenen Anfangsphase gelang dann den Emsländern die erste Erfolgsaktion: Nachdem Faßbenders Ball auf Blacha zu lang wurde, fand dieser per Chipball Sascha Risch am zweiten Pfosten, der aus kurzer Distanz mit links zum 1:0 einschob (29.). Kurz vor Ende des ersten Durchgangs hatte Meppen eine Großchance auf den zweiten Treffer, diesen verhinderte Ben Voll aber im Eins-gegen-eins (42.).

    Nach der Pause dann zunehmender Druck der Viktoria, die dann sehenswert für das 1:1 sorgte: Nach Ballgewinn schaltete Patrick Sontheimer schnell, fand auf der rechten Seite Patrick Koronkiewicz. Dieser tunnelte den SVM-Keeper und glich mit seinem 3. Saisontreffer aus! Doch das Remis hielt nicht lange: Nach zu langem Ziehen von Sontheimer am Trikot von Risch entschied der Schiedsrichter auf Elfmeter, den Meppens Top-Torschütze Marvin Pourié zum 2.1 verwandelte (61.). Für den Lucky Punch bewies Olaf Janßen dann erneut ein glückliches Händchen: Neben Kevin Lankford und dem wiedergenesenen Luca Marseiler brachte der Cheftrainer auch Seokju Hong. Diesen fand Niklas May mit einem langen Ball von der Mittellinie (der noch von Kraulich verlängert wurde), per Direktabnahme schoss Hong die Viktoria dann zum Punktgewinn (90.+1)! So geht es für die Viktoria nach neun Spielen mit 13 Punkten in die Länderspielpause.

    Aufstellung Viktoria Köln: Ben Voll – Patrick Koronkiewicz, Jamil Siebert, Moritz Fritz, Niklas May – Hamza Saghiri (79. Seokju Hong), Patrick Sontheimer – Simon Stehle (74. Luca Marseiler), David Philipp (66. Kevin Lankford), Simon Handle – Robin Meißner

    Zuschauerinnen und Zuschauer: 6.008

    Viktoria – das V steht für Vussball! 

    Weitere aktuelle Nachrichten zu Viktoria Köln findet ihr hier!

  • Gegnercheck: Wer knackt im Emsland seine Sieglos-Serie?

    Gegnercheck: Wer knackt im Emsland seine Sieglos-Serie?

    Die Reise geht ins Emsland: Am Samstag (14 Uhr) wartet auf unsere Viktoria die knifflige Auswärtsaufgabe beim SV Meppen. Wie unsere Höhenberger Jungs beim 2:2 gegen den Halleschen FC kassierte auch der SVM am letzten Spieltag beim SC Verl spät den 2:2-Ausgleich (87. Minute) und haderte mit liegengelassenen Punkten. Hier gibt es die wichtigsten Infos zu unserem Gegner.

    Ambitionen: In der letzten Saison folgte auf eine sensationelle Hinrunde, die der SVM über seinen Verhältnissen spielte und mit 30 Punkten auf Platz fünf in direkter Schlagweite zu den Aufstiegsplätzen abschloss, eine schwache Rückrunde mit nur noch 17 Zählern – das machte in der Endabrechnung Platz zwölf. Das sechste Drittliga-Jahr soll nun zeigen, wo die Reise mittelfristig hingehen könnte.

    Trainer: Der Absturz in der Rückrunde kostete Rico Schmitt im Mai trotz der wenige Wochen zuvor besiegelten Vertragsverlängerung seinen Job. Nachfolger wurde der äußerst drittligaerfahrene Stefan Krämer. Der 55-Jährige coachte seit 2011 für Arminia Bielefeld, Energie Cottbus, Rot-Weiß Erfurt, den KFC Uerdingen, den 1. FC Magdeburg, erneut Uerdingen und nun Meppen 270 Drittliga-Spiele, von denen er mit seinen Teams 104 gewann (77 Remis, 89 Niederlagen, Punkteschnitt: 1,44).

    Kader: Innenverteidiger Lars Bünning zog es zu Aufsteiger Kaiserslautern. Auch Jeron Al-Hazaimeh, Richard Sukuta-Pasu, Florian Egerer oder René Guder verließen den Klub. Gleich drei Neuzugänge kamen ablösefrei von Absteiger Würzburger Kickers, darunter Mittelstürmer Marvin Pourié, der in den ersten acht Saisonspielen bereits sieben Scorer-Punkte verbuchte (vier Tore, drei Assists). Auch Linksverteidiger Sascha Risch (SC Freiburg II) und Rechtsaußen Marius Kleinsorge, der nach zwei Jahren beim 1. FC Kaiserslautern zum SVM zurückkehrte, bringen Drittliga-Erfahrung mit.

    Form: Diese ist zumindest statistisch recht identisch mit der unserer Viktoria: Sechs Punkte aus den letzten fünf Spielen, beide Teams konnten zuletzt viermal nicht siegen und kassierten wie erwähnt am letzten Spieltag jeweils ein spätes 2:2. Definitiv ausfallen werden bei den Gastgebern Samuel Abifade (Muskelfaserriss) sowie die Langzeitverletzten Luka Tankulic (Knieverletzung) und Willi Evseev (Achillessehnenriss).

    Bilanz: Auch die ist ausgeglichen – sowohl der SVM als auch die Viktoria konnten zwei von bislang sechs Drittliga-Duellen gewinnen, zweimal lautete der Endstand 1:1. In böser Erinnerung hat Viktoria die 0:4-Auswärtspleite im November 2021.

    Cheftrainer Olaf Janßen über den Gegner: „Unter Stefan Krämer ist schon eine Entwicklung zu sehen. Gerade in Ballbesitz, im Positionsspiel sind sie variabler geworden. Stefan hat in einem Interview gesagt, sie verteidigen mittlerweile erwachsen, das finde ich ist eine gute Umschreibung. Sie haben eine erfahrene Mannschaft, mit Pourié vorne drin jemanden, zu dem man nicht viel sagen muss, dazu einige Haudegen, die schon lange in Meppen sind. Sie sind extrem gierig auf den zweiten Ball und haben weiter ihr extrem gutes Umschaltspiel. In Sachen guter Tormöglichkeiten sind sie in der Liga im oberen Drittel. Gerade in Meppen mit dem Publikum, das wie eine Wand hinter der Mannschaft steht, erwartet uns eine große Herausforderung. Die wollen wir annehmen, unsere Skills auf den Platz bringen und es besser machen als in den letzten beiden Heimspielen, wo wir am Ende unnötigerweise Punkte haben liegen lassen.“

    Das Spiel in den Medien: Anpfiff der Partie zwischen dem SV Meppen und Viktoria Köln ist am Samstag um 14:00 Uhr in der Hänsch-Arena. Für alle, die zu Hause mitfiebern wollen, wird das Spiel ab 13:45 Uhr live bei Magenta Sport übertragen. Über unsere Social-Media-Kanäle (FacebookInstagramTwitterYouTube) werden unsere Viktorianer ebenfalls auf dem Laufenden gehalten. Und für jeden, der Vussball lieber hört als sieht oder liest, für den geht unser Vussballradio Schäl Sick ab 13:50 Uhr mit Daniel und Christian an den Mikrofonen live auf Sendung.

    Viktoria – das V steht für Vussball! 

    Weitere aktuelle Nachrichten zu Viktoria Köln findet ihr hier!

  • NLZ-Ergebnisse KW36:perfekter Saisonstart für U17 und U16

    NLZ-Ergebnisse KW36:perfekter Saisonstart für U17 und U16

    Die B-Junioren dürfen weiter feiern: Nach dem Auftaktsieg der U17 (2:1 gegen Borussia Lindenthal-Hohenlind) gewann die Mannschaft von Martin Grund auch das zweite Mittelrheinliga-Spiel gegen den FC Düren. Auswärts setzten sich unsere Jungs nach 0:1-Rückstand schlussendlich mit 4:1 durch. Einen Überblick über alle NLZ-Ergebnisse liefern wir euch hier.

    Einen noch deutlicheren Sieg kann die U16 vorweisen: Beim Heimspiel gegen den SV Schlebusch gelang der Schiavo-Elf ein 14:0-Kantersieg! Dabei erzielte Colin Greis, der schon am vorherigen Spieltag dreifach netzte, allein vier der 14 Tore. Damit steht nach den vorangegangenen Siegen gegen den SV Deutz (3:2) und den Bonner SC (3:0) ein perfekter Saisonstart mit neun Punkten aus drei Spielen. Kurios: Ebenfalls 14:0 gewann die U13 von Simon Wißkirchen! Im Nachwuchs-Cup setzten sich die D-Junioren daheim gegen den Bonner SC durch.

    Keine Punkte stattdessen für die U15: Nachdem es für die Jungs von Simon Arndt gegen den MSV Duisburg zur Halbzeit noch torlos in die Kabine ging, konnten sie das Ergebnis in den zweiten 40 Minuten nicht über die Zeit bringen und verlor letztendlich mit 0:4. Eine weiße Weste hingegen für die U19, die zu Beginn der vierwöchigen Bundesliga-Pause zwei Testspiele bestritt. Das Auswärtsspiel am Samstag gegen die U19 des TSV Meerbusch endete torlos, die Partie am Sonntag gegen den KFC Uerdingen gewann das Team von Trainer Marian Wilhelm mit 2:0. Dabei trafen in Hälfte zwei die Brüder Berat und Bekir Gediktas jeweils per Distanzschuss.

    „Durch den strömenden Regen am Samstag waren die Platzbedingungen etwas schwieriger“, so U19-Cheftrainer Marian Wilhelm am Sonntagnachmittag. „Es war teilweise schwer nach vorne zu kombinieren, dadurch war das Spiel ein bisschen von Fehlern geprägt. Dennoch war es wichtig, dass wir in jeder Sekunde drangeblieben sind und als Team fokussiert verteidigt haben, in beiden Spielen. Wir wollten, dass alle am Wochenende noch mal Spielzeit sammeln, deshalb haben wir versucht, allen Spielern maximale Spielzeit zu geben, das war sehr wichtig für alle Spieler im Kader. Wir sind sehr zufrieden, wir haben beide Spiele zu null gespielt und gute Spielkontrolle gehabt, am Sonntag haben wir dann hintenraus auch sehr verdient das Spiel für uns entschieden.“

    Ihr wollt immer up-to-date sein? Dann checkt unseren NLZ-Instagram und Facebook-Kanal ab, dort findet ihr alles Wichtige aus unserem Nachwuchsleistungszentrum und seid immer auf dem neuesten Stand!

    Spielbericht: U17 dreht Rückstand in Düren und siegt 4:1

    Ausgangslage: Nach dem Heimsieg gegen den SC Borussia Lindenthal-Hohenlind (2:1) ging es für unsere U17 nach Düren zum ersten Auswärtsspiel der Saison. Auch der Gastgeber ging mit einem Sieg im Rücken in den 2. Spieltag rein, das Team gewann am 1. Spieltag beim FC Pesch 2:1.

    Personal: Im Vergleich zum vergangenen Wochenende hat Martin Grund die Startelf auf drei Positionen verändert: Ajdin Eglenovic, Betim Sylaj und Japhet Kindala rückten für Berat Kocatepe, Leon Rashica und Gabriel Sener ins Team.

    Spielverlauf: Beim Spiel auf dem Rasenplatz in Düren gingen die Gastgeber für durch Hassan Awis in Führung (18. Minute). Prompt die Antwort der Viktoria: Der neu in die Mannschaft gekommene Betim Sylaj traf nur sechs Minuten später zum 1:1-Ausgleich (24.), noch vor Halbzeitpfiff drehte die Viktoria durch das Tor von Ajdin Eglenovic das Spiel. So ging die Partie mit drei Toren in die Halbzeit. Aus dieser nahmen unsere Jungs den Schwung aus Durchgang eins mit, in der 43. Minute gelang Azem Memeti per Elfmeter das Tor zum 3:1. Wenige Sekunden vor Schluss erhöhte der eingewechselte Arian Amyn zum 4:1-Endstand und sorgte am Ende für den zweiten Sieg im zweiten Spiel.

    Aufstellung: Oskar Hill – Mikail Alkan (61. Levi Labonte), Japhet Kindala, Nathan Kangela, Erdal Emlik (40. Berat Kocatepe) – Ridouan Mohallik, Elyas Aydin, Ajdin Eglenovic (70. Firat Celik) – Emre Kovanci (53. Arian Amyn), Betim Sylaj (61. Kenny Oelbaum), Azem Memeti

    Tore: 1:0 Hassan Awis, 1:1 Betim Sylaj, 1:2 Ajdin Eglenovic, 1:3 Azem Memeti, 1:4 Kenny Oelbaum

    Ausblick: Für die U17 der Viktoria steht als nächstes wieder ein Heimspiel an. Am 17.09 empfängt die Mannschaft das Team der U17 des SV Eilendorf (18:30 Uhr).

    Viktoria – das V steht für Vussball! 

    Weitere aktuelle Nachrichten zu Viktoria Köln findet ihr hier!

  • Nur 2:2 nach 2:0 – bitterer „Lernprozess“ gegen Halle

    Nur 2:2 nach 2:0 – bitterer „Lernprozess“ gegen Halle

    Bittere Pille für die Viktoria. „Auf diesen Lernprozess hätte ich gerne verzichtet“, brachte Olaf Janßen das 2:2 gegen den Halleschen FC nach einer 2:0-Führung auf den Punkt. Von fast sicher geglaubten drei Punkten blieb am Ende nur einer im Sportpark Höhenberg.

    Zu den bekannten Ausfällen (Jeremias Lorch, André Becker, Luca Marseiler, Christoph Greger) gesellte sich auch Kapitän Marcel Risse (Muskelverletzung), dessen Position auf der rechten Außenbahn Simon Stehle besetzte. Innenverteidiger Lars Dietz kehrte in den Kader zurück, saß zunächst auf der Bank.

    Die Viktoria erwischte einen Start nach Maß und verwertete die erste Chance zur frühen Führung: Simon Handle köpfte die feine Flanke von Patrick Koronkiewicz an die Unterlatte, von wo der Ball zum 1:0 hinter der Linie landete (5.).

    Gleich im nächsten Angriff verpasste Handle im Zusammenspiel mit David Philipp dessen Hereingebe nur haarscharf zum möglichen zweiten Treffer (7.).

    Brenzlig wurde es, als Niklas May knapp am eigenen Pfosten vorbei zur Ecke klärte (24.). Diese köpfte Jonas Nietfeld per Aufsetzer übers Tor. Tom Zimmerschmied probierte es auf dem regennassen Rasen mit einem flachen Geschoss aus der zweiten Reihe, doch Ben Voll war blitzschnell unten und konnte parieren (31.).

    Kurz vor der Pause kam Robin Meißner im Strafraum zu Fall, aus Sicht von Schiedsrichter Felix Bickel jedoch ebenso wenig elfmeterreif wie auf der Gegenseite Patryk Steczyk gut eine halbe Stunde zuvor im Zweikampf mit Moritz Fritz.

    Nach der Pause kam Dietz für Philipp in die Partie, Moritz Fritz rückte aus der Innenverteidigung ins Mittelfeld. Dann war es erneut Handle, der – wiederum nach Flanke von Koronkiewicz – das 2:0 auf dem Fuß hatte, doch seinen Volley lenkte Torwart Felix Gebhardt zur Ecke (57.).

    So war es schließlich Koronkiewicz selbst, der die vermeintliche Vorentscheidung besorgte: Aljaz Casar hatte Hamza Saghiri im Strafraum umgegrätscht, „Paco“ verwandelte den Strafstoß eiskalt rechts ins Eck zum 2:0. Meißner (69.) hatte gar die Chance zum 3:0, scheiterte an Gebhardt.

    Und plötzlich war die Partie wieder völlig offen: Ein Pressschlag landete im Hohen Bogen irgendwie vor den Füßen von Tunay Deniz, der für die Saalestädter verkürzte (71.).

    Ben Voll verhinderte zunächst im Eins gegen Eins gegen Steczyk Schlimmeres, doch die Gäste warfen natürlich weiter alles nach vorne. Und weil Viktoria ihre Konter nicht sauber spielte, fiel tatsächlich noch der Ausgleich: Niklas Kreuzer flankte, Jonas Nietfeld kam frei zum Kopfball und setzte diesen ins kurze Eck zum 2:2.

    So hatte Cheftrainer Janßen zwar viele gute Dinge gesehen – „Ich war da draußen ganz lange stolz, wie wir Vussball gespielt haben“, doch am Ende blieb bei allen Kölner zunächst der Frust über den verschenkten Dreier.

    Viktoria Köln: Ben Voll – Patrick Koronkiewicz, Jamil Siebert, Moritz Fritz, Niklas May – Hamza Saghiri, Patrick Sontheimer – Simon Stehle (67. Florian Heister), David Philipp (46. Lars Dietz), Simon Handle (87. Kevin Lankford) – Robin Meißner (76. Seokju Hong)

    Tore: 1:0 Simon Handle (5.), 2:0 Patrick Koronkiewicz (66., Foulelfmeter), 2:1 Tunay Deniz (71.), 2:2 Jonas Nietfeld (89.)

    Zuschauer: 2342

    Gelbe Karten: keine

    Viktoria – das V steht für Vussball! 

    Weitere aktuelle Nachrichten zu Viktoria Köln findet ihr hier!

  • Wohnungsbaugenossenschaften Köln und Umgebung unterstützen Viktoria-Vamilie

    Wohnungsbaugenossenschaften Köln und Umgebung unterstützen Viktoria-Vamilie

    Starker Neuzugang in der Viktoria-Vamilie: Die Wohnungsbaugenossenschaften Köln und Umgebung unterstützen uns künftig als Top-Partner. Bereits seit dem ersten Spieltag erstrahlt die neue Bandenwerbung der Wohnungsbau Genossenschaften Deutschland hinter der Torauslinie vor der neuen VIP-Area im Sportpark Höhenberg.

    „Was einer nicht schaffen kann, das schaffen viele. Die Kraft der Gemeinschaft ist der Motor der Wohnungsbaugenossenschaften in ganz Deutschland. Genauso ist es auch die Basis des sportlichen Erfolgs, denn nur das ‚WIR‘ gewinnt“, erklärt Markus Schubert von den Wohnungsbaugenossenschaften Köln und Umgebung. „Mit Fairplay beim Sport und Fairplay auf dem Wohnungsmarkt freuen wir uns auf eine erfolgreiche Saison in der 3. Liga.“

    Viktoria-Geschäftsführer Eric Bock: „Wir begrüßen einen neuen Partner, der durch und durch in unsere Vamilie passt. So wie wir im Profivussball unserer sozialen Verantwortung gerecht werden wollen, tut dies die Wohnungsbaugenossenschaften Köln und Umgebung auf dem Wohnungsmarkt, wo sie demokratisch strukturiert im Sinne ihrer Mitglieder und nicht ausschließlich gewinnmaximierend agiert.“

    Viktoria – das V steht für Vussball! 

    Weitere aktuelle Nachrichten zu Viktoria Köln findet ihr hier!

  • Ausgezeichnet: Viktoria-NLZ erhält Fairplay-Preis des FVM

    Ausgezeichnet: Viktoria-NLZ erhält Fairplay-Preis des FVM

    Fairness wird belohnt: Viktoria Köln hat den Fairplay-Preis des Fußball-Verbands Mittelrhein (FVM) erhalten. Die U16 belegte in der vergangenen Saison Platz fünf im Jugendbereich und darf sich neben einer Prämie auch über eine Trophäe freuen. Diese wurde am 19. August bei der FVM-Saisoneröffnung von Verbands-Präsident Christos Katzidis und dem Staffelleiter Bitburger-Pokal, Markus Müller, in Königsdorf übergeben.

    In 18 Spielen sahen Spieler und Offizielle der Viktoria-U16 gemeinsam 15 Gelbe Karten und bekamen nicht einen Platzverweis. Mit einer Quote von 0,83 haben sich die Höhenberger Jungs Platz fünf im Jugendbereich verdient. Hinter den U16-Mannschaften des FV Wiehl und des FC Hennef, den A-Junioren aus Heiligenhausen sowie der U16 des SC Borussia Lindenthal-Hohenlind belegte die Viktoria gemeinsam mit den A-Junioren von Bergfried Leverkusen Platz fünf.

    „Fairplay wird in unserem NLZ auf und neben dem Platz großgeschrieben“, erklärt Thomas Skropke, Assistent der NLZ-Leitung. „Wir bilden nicht nur Vussballer, sondern in erster Linie Menschen aus.“ Mit dem Fairplay-Preis 2022/23 hat das Viktoria-NLZ nun drei solcher im Trophäenschrank stehen: Bereits 2018/19 bekam der Klub von der Schäl Sick die Auszeichnung für das Fairplay der C-Junioren, sowie 2016/17 für die B-Junioren verliehen.

    Viktoria – das V steht für Vussball! 

    Weitere aktuelle Nachrichten zu Viktoria Köln findet ihr hier!

  • Gegnercheck: Hallenser Kopfballungeheuer nehmen Angriff auf Höhenberg

    Gegnercheck: Hallenser Kopfballungeheuer nehmen Angriff auf Höhenberg

    Am Samstag (Anpfiff 14:00 Uhr) ist der Hallesche FC zu Gast im Sportpark Höhenberg. Nicht nur zuletzt beim 5:1-Heimsieg gegen den SC Verl untermauerten die Sachsen-Anhaltiner ihre Qualitäten – von ihren elf Saisontoren haben sie fünf per Kopf erzielt und sind eine echte Kopfballmacht. Was es außerdem Wissenswertes über den HFC zu erzählen gibt, erfahrt ihr hier im Gegnercheck.

    Saisonstart: Nachdem die Hallenser mit drei Niederlagen (2:3 in Zwickau, 0:2 gegen Dresden und 0:2 in Freiburg) in die neue Spielzeit gestartet sind, holten sie aus den nachfolgenden vier Spielen starke sieben Punkte und verloren lediglich bei Spitzenreiter 1860 München (1:3). Ein Ausrufezeichen setzten die Ostdeutschen am vergangenen Samstag, als sie im heimischen Leuna Chemie Stadion mit 5:1 gegen Verl gewannen. Dabei trafen Niklas Kreuzer, Jonas Nietfeld, Tunay Deniz und Aljaz Casar, zudem sorgte Ex-Viktorianer Luca Stellwagen mit einem Eigentor zum zwischenzeitlichen 2:1 für den HFC.

    Kader: Gleich 18 Spieler verließen die Gäste aus Sachsen-Anhalt. Talent Jan Shcherbakowski und Keeper Sven Müller zog es zu Dynamo Dresden, die beiden Torjäger Michael Eberwein (BVB II) und Elias Huth (Aue) ebenfalls zu Drittliga-Konkurrenten. Zu den spannendsten Neuzugängen zählen wohl Andor Bolyki (15 Regionalliga-Tore für Fast-Aufsteiger BFC Dynamo) und Tunay Deniz (Zwölf Tore, sieben Assists für Regionalligist Kickers Offenbach). Aus der polnischen Ekstraklasa kam eine Woche vor Transferschluss Mittelstürmer Dominik Steczyk.

    Top-Neuzugang: Laut Transfermarkt.de ist Neuzugang Sebastian Müller mit einem Marktwert von 350.000€ der wertvollste Halle-Akteur. Der 21-Jährige kam im Sommer leihweise von Arminia Bielefeld, in der vergangenen Spielzeit spielte er auf Leihbasis bei Eintracht Braunschweig. In 24 3.Liga-Spielen konnte er drei Treffer und drei Assists verbuchen. Weitaus gefährlicher war Müller in seiner Jugendzeit: 2016 wechselte der gebürtige Schwalmstädter zum 1. FC Köln, traf in 19 B-Junioren-Spielen elfmal und sorgte dann in der U19 für Aufsehen: Nachdem er in der Saison 2018/19 zwölfmal netzte (21 Spiele), schoss er den Effzeh eine Spielzeit später mit 13 Buden in 14 Einsätzen auf Rang eins der Weststaffel, bevor die Saison coronabedingt beendet wurde. 

    Trainer: Ebenfalls FC-Vergangenheit hat der Trainer des HFC. André Meyer war von 2006 bis 2008 als Jugendtrainer am Geißbockheim tätig, bevor es ihn in die Jugendabteilungen von Hertha BSC, dem FC Augsburg und Union Berlin verschlug. 2018 leitete er für eine Saison die Herrenmannschaft von Union Fürstenwalde, anschließend wurde er für vier Spiele Co-Trainer seines Bruders Daniel Meyer in Aue. Nach 1,5 Jahren beim Berliner AK, wo er unter anderem YouTube-Star Nasser El Jindaoui trainierte, übernahm Meyer Ende Dezember 2021 die Mannschaft des HFC. Der 38-Jährige kann bis dato einen Punkteschnitt von 1,17 aufweisen.

    Begegnungen: Seit unserem Aufstieg 2019 gab es sechs Duelle beider Mannschaften. Insgesamt drei dieser gingen an die Viktoria, zwei an Halle und einmal wurden die Punkte geteilt. Kurios: vier der sechs Spiele endeten 2:0, zuletzt im November vergangenen Jahres. Dort sorgte Luca Marseiler mit einem Doppelpack für den Viktoria-Dreier, im Rückspiel gab es in Sachsen-Anhalt ein 1:1.

    Historie: Der Hallesche FC qualifizierte sich als Tabellenvierter der letzten DDR-Saison 1990/1991 für die Südstaffel der 2. Bundesliga. Bereits in der Premierensaison stieg der HFC ab. Doch das war nur der Startschuss für den folgenden Absturz. Denn der Verein rutschte in den 1990-er Jahren bis in die fünftklassige Verbandsliga ab. Erst in der Saison 2011/2012 kehrte der Klub aus der größten Stadt Sachsen-Anhalts dank eines 0:0 gegen RB Leipzig in die Drittklassigkeit zurück. Seitdem gehören die Hallenser fest zum Repertoire der 3. Liga. In sechs der acht Spielzeiten landeten die Rot-Weißen im Mittelfeld. Die Saison 2018/2019 beendete Halle auf Platz vier und gewann zum neunten Mal den Sachsen-Anhalt-Pokal.

    Partie in den Medien: Anpfiff der Partie ist um 14:00 Uhr, somit geht Magenta Sport wie gewohnt um 13:45 Uhr LIVE auf Sendung. Wie gewohnt halten wir euch auch über unsere Social-Media-Kanäle (FacebookInstagramTwitterYouTube) auf dem Laufenden. Und auch das Vussballradio Schäl Sick ist wieder LIVE dabei: Ab 13:50 Uhr werden Klaus und Daniel für euch an den Mikrofonen sitzen.

    Viktoria – das V steht für Vussball! 

    Weitere aktuelle Nachrichten zu Viktoria Köln findet ihr hier!

  • Einmal Freitag, einmal Sonntag: Spieltage 10 und 11 zeitgenau angesetzt

    Einmal Freitag, einmal Sonntag: Spieltage 10 und 11 zeitgenau angesetzt

    Der DFB hat den 10. und 11. Spieltag der 3. Liga zeitgenau angesetzt. Am Sonntag, den 2. Oktober empfängt die Viktoria daheim den VfB Oldenburg, am Freitag darauf (7.10.) steht die Auswärtsreise nach Verl an. Weitere Informationen zum Ticketing folgen.

    Erstmals geht es für die Viktoria gegen den Drittliga-Neuling VfB Oldenburg. Gegen den SC Verl hat die Viktoria alleine seit 2012 18-mal gespielt und dabei zehnmal gewonnen (6 Remis, 2 Niederlagen). Auch an die letzte Partie haben wir gute Erinnerungen: Im Januar diesen Jahres gewann die Viktoria mit 5:2 gegen Verl dank der Treffer von Jeremias Lorch, Lenn Jastremski, David Philipp (2x) und Seokju Hong.

    Der Spielplan bis zum 11. Spieltag im Überblick:

    Samstag, 10.9. 14:00 Uhr: Viktoria Köln – Hallescher FC (Tickets)
    Samstag, 17.9. 14:00 Uhr: SV Meppen – Viktoria Köln
    Sonntag, 2.10. 13:00 Uhr: Viktoria Köln – VfB Oldenburg
    Freitag, 7.10. 19:00 Uhr: SC Verl – Viktoria Köln

    Viktoria – das V steht für Vussball! 

    Weitere aktuelle Nachrichten zu Viktoria Köln findet ihr hier!