Kategorie: Aktuelles

  • Niederlage zum Auftakt: U 19 verliert gegen Rot-Weiss Essen

    Niederlage zum Auftakt: U 19 verliert gegen Rot-Weiss Essen

    Zum Saisonstart in der A-Junioren Bundesliga West verliert Viktoria Köln bei Rot-Weiss Essen mit 1:4. Nach 0:2-Rückstand fand die Mannschaft von Coach Marian Wilhelm im Stadion am Hallo dank eines Treffers von Seokju Hong zurück in die Partie (40.), konnte die Niederlage aber nicht abwenden. Der Trainer bezeichnete das Ergebnis im Nachgang als „ein Tick zu hoch“, lobte aber die Haltung der Höhenberger.

    Ausgangslage: Für beide Teams war es das erste Saisonspiel in der A-Junioren Bundesliga West. Doch fremd waren sich die Mannschaften nicht, schließlich trafen sie bereits vor drei Wochen im Ligapokal aufeinander. Dabei gewann Rot-Weiss Essen mit 1:0. Zwar gingen die Gastgeber als Favorit in die Begegnung, dennoch überzeugten die Kölner in den vergangenen beiden Testspielen gegen den Bonner SC (6:0) und den 1. FC Köln (4:3).

    Personal: Im Vergleich zum vergangenen Testspiel-Erfolg beim 1. FC Köln veränderte Trainer Marian Wilhelm seine Startelf auf zwei Positionen. Für Rexhep Ajdari rückte Murat Aydin auf die Doppelsechs neben Benjamin Hemcke, Luca de Meester ersetzte Joel Vieting in der Offensive. Die Kapitänsbinde trug Phil Zimmermann, sein Nebenmann Ilhan Altuntas wurde noch am Vortag bei der ersten Mannschaft eingewechselt.

    Spielverlauf: Beide Teams nutzten die Anfangsphase, um in die Partie hineinzuschnuppern. So brachte das Spiel kaum Torraumszenen hervor, der erste Abschluss der Kölner von Ilhan Altuntas verpasste sein Ziel aus etwa 35 Metern deutlich (17.). Nach etwa 20 Minuten spielten beide Teams im vorderen Drittel klarer, so verpasste Ben Hompesch die Viktoria-Führung im Eins-gegen-Eins mit RWE-Keeper Dorian Drucks knapp (24.). Besser machte es Oguzcan Büyükarslan keine 180 Sekunden später auf der anderen Seite. Mit einem satten Schuss aus kurzer Distanz erzielte der Essener das 1:0 für die Gastgeber (27.).

    Davon beflügelt drückte RWE auf das 2:0, das noch im ersten Durchgang fiel. Eine Fehlerkette in der Viktoria-Defensive wusste John-Max Kowalski zu nutzen und baute die Führung aus (34.). Doch die Höhenberger, angefeuert von Trainer Marian Wilhelm, steckten nicht auf. Zunächst scheiterte Hompesch mit einem Schuss an der Defensive der Gastgeber, ehe er mit einem Steckpass auf Seokju Hong das 1:2 aus Kölner Sicht einleitete (40.).

    Die Anfangsphase des zweiten Durchgangs hatte zunächst wenige Chancen zu bieten. Stattdessen wurde das Spiel beider Teams hitziger, sodass Murat Aydin auf Kölner Seite (52.) sowie Giuliano Zimmerling (62.) und Elefterios Theocharis (64.) bei den Gastgebern mit Gelb verwarnt wurden. In den letzten zwanzig Minuten konzentrierten sich dann beide Mannschaften wieder zunehmend auf den Offensivfußball. Dabei lief es wie in der ersten Halbzeit: Zunächst verpasste Hong den Ausgleich für die Gäste (69.), danach machte es Timur Kesim auf der anderen Seite besser und stellte mit einem Lupfer über Rudnick auf 3:1 (72.).

    Doch wie bereits die vergangenen Wochen und Monate gezeigt haben, hält die A-Jugend von Viktoria Köln wenig davon, sich im laufenden Kampf geschlagen zu geben. So versuchten es zunächst Phil Zimmermann (77.) und Seokju Hong (79.) aus der Distanz, blieben aber letztlich glücklos. So wie auch Oualid Mhamdi, dem der Ball im Strafraum kurz vor Schluss unglücklich an die Hand sprang, sodass Rot-Weiss eine letzte Chance vom Punkt aus erhielt. Diese nutzte Giuliano Zimmerling und erzielte den 4:1-Endstand (90.).

    Stimme zum Spiel: „Das war heute ein aggressiver Gegner, der es uns schwer gemacht hat“, sagte Viktoria-Cheftrainer Marian Wilhelm nach Abpfiff, „wir haben zu Fehlern im Aufbau geneigt, die dann zu den Gegentoren geführt haben. Nichtsdestotrotz war die Haltung der Mannschaft gut. Nach dem 0:2 waren wir mutig und das bessere Team. Die Gier, den Ausgleich zu erzielen, war auch in der zweiten Halbzeit da. Dann ist es die Spieldynamik, das dritte Tor fällt und wir kriegen unglücklich einen Elfmeter kurz vor Schluss gegen uns. Das Ergebnis ist am Ende ein Tick zu hoch. Letztlich hat sich die cleverere Mannschaft durchgesetzt.“

    Aufstellung Viktoria Köln: Mika Rudnick – Oualid Mhamdi, Ilhan Altuntas, Phil Zimmermann, David Kubatta (80. Mika Durczok) – Murat Aydin (57. Florian Engelhardt), Benjamin Hemcke – Luca de Meester (71. Salvatore Giambra), Tim Schirmer – Ben Hompesch – Seokju Hong

    Tore: 1:0 Oguzcan Büyükarslan (27.), 2:0 John-Max Kowalski (34.), 2:1 Seokju Hong (40.), 3:1 Timur Kesim (72.), 4:1 Giuliano Zimmerling (90.)

    Gelbe Karten:

    Rot-Weiss Essen: Giuliano Zimmerling (62.), Elefterios Theocharis (64.)

    Viktoria Köln: Murat Aydin (52.)

    Viktoria – das V steht für Vussball!

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  • Wirtschaftsratssitzung mit Karl Lauterbach und Erwin Rüddel

    Wirtschaftsratssitzung mit Karl Lauterbach und Erwin Rüddel

    Am Mittwochabend gab es wieder eine Veranstaltung des Viktoria-Wirtschaftsrats. Dabei hatte der Vorsitzende Horst Müller einige illustre Gäste eingeladen. Somit gab es unter anderen einen etwa 90-minütigen Talk mit Gesundheitsökonom Karl Lauterbach (SPD) und Erwin Rüddel (CDU, Vorsitzender des Ausschusses für Gesundheit). Moderiert von Carsten Fiedler, Chefredakteur beim Kölner Stadt-Anzeiger, ging es dabei natürlich auch um die Corona-Pandemie und ihre Folgen – und darum, wie die Zukunft gemeistert werden soll.

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  • Ordentliche Mitgliederversammlung im Sportpark Höhenberg

    Ordentliche Mitgliederversammlung im Sportpark Höhenberg

    Vorsitzende, Mitglieder und Spieler – zur ordentlichen Mitgliederversammlung von Viktoria Köln kamen sie alle in das VIP-Zelt im Sportpark Höhenberg. Nachdem es letztes Jahr aufgrund der Corona-Pandemie nicht zu einem Treffen kommen konnte, wurden in dieser Veranstaltung die letzten zwei Spielzeiten behandelt. Zudem stellten die Mitglieder auch Fragen zur aktuellen Situation.  

    Pünktlich um 19:04 Uhr eröffnete Präsident Günter Pütz die Versammlung. Nachdem zuerst die Formalitäten der Sitzung besprochen wurden, stellte Holger Kirsch, einer der Vize-Präsidenten der Viktoria, den Bericht des Präsidiums der vergangenen zwei Spielzeiten vor. Danach erhielt Axel Freisewinkel das Wort. Er setzte als einer der Geschäftsführer der Spielbetriebs GmbH die Mitglieder über die positive finanzielle Situation des Vereins in Kenntnis. Ihm folgte Horst Müller, der Vorsitzende des Wirtschaftsrats, der die Zuhörer über den mittlerweile eingeschlagenen Weg des Rats informierte.  

    Dann ergriff Andreas Rettig das Mikrofon. Der Vorsitzende der Geschäftsführung der Spielbetriebs GmbH erklärte die neue Vereinsausrichtung und verdeutlichte auch die Wichtigkeit von Nachhaltigkeit und sozialer Verantwortung. „Es gibt keinen Ersatz für wirtschaftliche Vernunft“, schärfte er den Gästen ein. Nachdem er geendet hatte, war Franz Wunderlich an der Reihe, sich zu den Neuerungen im Spielbetrieb zu äußern. Der Sportliche Leiter erklärte den Wandel in der Transferpolitik und sprach über die Relevanz des Nachwuchsleistungszentrums. Als die Erfolge der Eigengewächse zur Sprache kamen, allen voran Youssef Amyn (der kürzlich für die U 19-Nationalmannschaft einen Treffer erzielt hatte), brandete spontaner Applaus im Zelt auf.

    Danach waren die Mitglieder an der Reihe, das Wort an die Vorsitzenden zu richten. Und die Damen und Herren machten davon Gebrauch: Direkte Fragen wurden zur Transferpolitik, einem weiteren Rasenplatz und einem möglichen Vereinsheim gestellt. Nachdem alle Frage beantwortet worden waren, wurde die Sitzung für beendet erklärt. Alle Anwesenden, darunter auch die Spieler Marcel Risse, Maximilian Rossmann, Timmy Thiele und Cheftrainer Olaf Janßen, ließen daraufhin den Abend gemeinsam ausklingen.

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  • Christoph John im Interview: „Gute Ergebnisse, aber auf unsere Art“

    Christoph John im Interview: „Gute Ergebnisse, aber auf unsere Art“

    Für Christoph John, den Sportlichen Leiter des Nachwuchsleistungszentrums der Viktoria, ist es zurzeit eine aufregende und anstrengende Zeit zugleich. Mehrere A-Jugend-Spieler sind in den Profi-Kader aufgestiegen, zudem starten viele jüngere Jahrgänge nach der Corona-Unterbrechung in eine neue Saison. Dennoch findet der 62-Jährige die Zeit, kurz vor dem Start der A-Junioren-Bundesliga West mit uns ein Gespräch zu führen.

    Herr John, aktuell steht das NLZ der Viktoria im Fokus wie selten zuvor, denn viele der A-Jugend-Spieler sind zurzeit in der 3. Liga zu sehen.

    Christoph John: Eine U 19 ist immer das Flaggschiff eines Nachwuchsleistungszentrums. Deshalb erfüllt es uns mit Stolz, dass zurzeit mehrere Nachwuchskräfte in die 1. Mannschaft aufgestiegen sind: Vier Spieler haben einen Lizenzvertrag bei den Profis erhalten, weitere drei kamen bei Pflichtspielen zu Einsätzen und zwei Spieler standen bereits mehrmals im Kader der Drittligamannschaft. Doch nicht nur bei Spielern sieht man die Aufstiegsmöglichkeiten zu den Profis: Patrick Elert, der in der letzten Spielzeit noch die Assistenz im NLZ gemacht hat, ist nun der Teammanager der 1. Mannschaft. Und Marian Wilhelm ist mittlerweile nicht mehr nur der Chefcoach unserer U 19, sondern auch Co-Trainer der Profis, wodurch er als Übergangscoach den Jungspielern enorm hilft.

    Einer von diesen Jungspielern durfte nun sogar in der U 19-Nationalmannschaft ran.

    John: Nicht nur das: Youssef (Anm. d. Red. Youssef Amyn) hat bei seinem Debüt gegen die Schweiz sogar den 1:0-Siegtreffer erzielt! Als ich von meinem Vorgänger Roland Koch das Amt vor zwei Jahren übernommen habe, meinte dieser zu mir, dass wir hier eines Tages U-Nationalspieler ausbilden werden. Damals habe ich darüber noch gelacht. Jetzt haben wir einen. Ein wahrer Meilenstein unserer individuellen Förderung.

    Nun beginnt am Wochenende die A-Junioren-Bundesliga West. Wie schätzen Sie die Liga für unsere U 19 ein?

    John: Das wird eine Herausforderung. Viele unserer U 19-Spieler werden bei den Profis eingesetzt und fehlen daher in der A-Jugend-Mannschaft. Doch es gibt dabei auch positive Aspekte: Die Jungs, die oben mittrainieren, können das Erlernte mit in die U 19 bringen und dadurch andere Spieler mitziehen.

    Ist es ein Unikum, dass bei einem Verein so viele junge Spieler zu der 1. Mannschaft hochgezogen werden?

    John: Nein, bei manchen Vereinen ist es das Geschäftsmodell. So weit sind wir noch nicht. Ich begreife den Aufstieg von Jugendspielern in die 1. Mannschaft als unsere Aufgabe. Meisterschaften im Juniorenbereich zu feiern ist sicherlich schön, aber wenn am Schluss keiner davon den Sprung zu den Profis schafft, haben wir unsere Arbeit nicht getan.

    Nun gab es in letzter Zeit viele Erfolge durch die Jahrgänge hinweg: Die U 19 und die U 17 fuhren Siege gegen Jugendmannschaften des 1. FC Köln ein, die U 15 und die U 13 gewannen gegen Nachwuchsteams von Rot-Weiss Essen. Woran liegt das?

    John: Das liegt unter anderem an unserer Spielphilosophie. Wir wollen offensiv, aktiv und initiativ spielen und jeden Spieler mitnehmen. Natürlich wollen wir auch gute Ergebnisse einfahren, aber auf unsere Art. Das heißt, dass unsere Trainer Rückendeckung haben, wenn diese Philosophie dazu führt, dass mal ein Spiel verloren wird.

    Können Sie das genauer erklären?

    John: Zum Beispiel: Zwischen der U 12 und U 15 kommt jeder Spieler zum Einsatz. Wenn dadurch ein Sieg verpasst wird, ist das der Preis, mit dem wir leben müssen. Wir haben auch Nachwuchskräfte in unseren Kadern, die körperlich noch nicht so weit sind wie andere. Wären wir rein ergebnisorientiert, würden wir das nicht tun.

    Nun war das NLZ stark betroffen durch die Corona-Beschränkungen. Hat die Pandemie Auswirkungen auf den jetzigen Spielbetrieb?

    John: Im Leistungsbereich lief es vergleichsweise gut. Auch wenn es keine Pflichtspiele gab, konnte man wenigstens trainieren. Im Aufbaubereich sah es da ganz anders aus, denn der Nachwuchs musste teilweise monatelang online trainieren. Wir haben uns deshalb dafür entschieden, fast jeden in diesen Jahrgängen zu behalten, auch bei denen, die auf der Kippe standen. Als vamiliärer Verein sehen wir uns da in der Pflicht.

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  • Neues aus dem Verein

    Neues aus dem Verein

    Hier sind wieder ein paar interessante Neuigkeiten rund um den Verein von der Schäl Sick.

    U 19 vor Start der A-Junioren Bundesliga West: Nach dem spektakulären 4:3-Testspielerfolg gegen die A-Jugend des 1. FC Köln beginnt für die U 19 der Viktoria am Wochenende die A-Junioren Bundesliga West. Am Sonntag um 11 Uhr empfängt die U 19 von Rot-Weiss Essen den Höhenberger Nachwuchs. Gegen RWE musste das Team von Chefcoach Marian Wilhelm noch vor wenigen Wochen im Ligapokal eine 0:1-Niederlage einstecken. „Wir haben im Ligapokal einen guten Vorgeschmack erhalten, was uns zum Auftakt erwarten wird. Rot-Weiss Essen hat in der Vorbereitung sowie im Pokal kein Spiel verloren. Das wird eine große Aufgabe für uns“, sagte Chefcoach Marian Wilhelm, „aber wir freuen uns, dass die Liga anfängt.“

    Viktoria gegen 1. FC Saarbrücken im Free-TV: Am Wochenende kommt es im Sportpark Höhenberg zum vielversprechenden Aufeinandertreffen zwischen Viktoria Köln und dem 1. FC Saarbrücken (Anpfiff 14 Uhr). Die Saarländer reisen mit großer Unterstützung in die Domstadt: Rund 1.000 Tickets für Gästefans wurden bereits verkauft! Wer die Begegnung vor Ort erleben möchte, der kann sich hier ein Ticket sichern. Und auch im Fernsehen wird die Partie übertragen: Neben Magenta Sport zeigt der WDR das Drittligaspiel komplett. Darüber hinaus ist die Partie im SR Fernsehen zu sehen.

    U 17 weiterhin siegreich: Die B-Junioren von Viktoria Köln sind auch im zweiten Spiel in der Mittelrheinliga erfolgreich gewesen. Gegen die U 16 des 1. FC Köln setzte sich der Höhenberger Nachwuchs mit 3:1 (3:1) durch. Bekir Gediktas erzielte die frühe Führung (9.), Yaakoub Ouahim verwandelte in der Folge einen Strafstoß (17.) und Berat Gediktas schoss bereits in der 35. Minute den 3:1-Endstand. „In der ersten Hälfte kamen wir hervorragend ins Spiel. Die Jungs haben die taktischen Vorgaben gut auf den Platz gebracht, den Gegner unter Druck gesetzt und schnell die Führung erzielt“, sagte Viktoria-Coach Martin Grund nach dem Spiel, „in der zweiten Hälfte konnten wir das Ergebnis verwalten. Das ist ein super Saisonstart, aber wir sind noch lange nicht am Ende unseres Weges.“ Da hat der Trainer recht: Am Mittwoch trifft die U 17 im Pokal auf die B-Jugend von Ford Niehl, bevor sie am Wochenende in der Mittelrheinliga den FC Wegberg-Beeck empfängt.

    DFB startet Impfkampagne: Der DFB hat die Impfkampagne „Schiri, ich hab‘ schon Gelb“ gestartet, um auf die Bedeutung des Impfens gegen Corona aufmerksam zu machen. Gelb steht dabei nicht für die Verwarnung im Spiel, sondern für die Farbe des Impfausweises. Beim WM-Qualifikationsspiel gegen Armenien am Sonntag standen zwei Impfbusse vor dem Stadion in Stuttgart bereit, bei denen Zuschauer sich gegen Corona impfen lassen konnten. Weitere Aktionen sollen in Kooperation mit Regional- und Landesverbänden folgen. Viktoria Köln hatte bereits beim DFB-Pokalspiel gegen die TSG Hoffenheim am 9. August eine eigene Impfaktion ins Leben gerufen. Vor dem Sportpark Höhenberg waren mehrere Pavillons aufgebaut worden, in denen man sich impfen lassen konnte. Das Team lief zudem mit einem Sondertrikot zum Thema Impfen auf.

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  • Weil das Gemeinwohl am Herzen liegt – Andreas Rettig spendet Blut

    Weil das Gemeinwohl am Herzen liegt – Andreas Rettig spendet Blut

    Ein großer Teil der Bundesbürger ist mindestens einmal im Leben auf das Blut anderer angewiesen. Gerade jetzt, wo es in den von der Flutkatastrophe betroffenen Gebieten an Blutreserven mangelt und dort keine Blutspendetermine durchgeführt werden können, ist es wichtig, als Gesellschaft füreinander einzustehen.

    Als das Deutsche Rote Kreuz und die Kölner Sportstätten deshalb vor wenigen Wochen im RheinEnergieSTADION einen Blutspendetermin anboten, war der Klub von der Schäl Sick vor Ort in Person von Andreas Rettig, dem Vorsitzenden der Geschäftsführung der Viktoria Köln Spielbetriebs GmbH. „Es ist für mich eine Selbstverständlichkeit, Blut zu spenden“, sagt Rettig, während sich die Nadel in seiner linken Armbeuge befindet, „ich gebe mein Blut seit langer Zeit dem DRK und freue mich über den regen Zulauf von Menschen heute. Dieses Thema gewinnt immer mehr an Bedeutung.“

    Viktoria Köln hat sich als Verein auf die Fahne geschrieben, Beiträge zum Gemeinwohl zu leisten. Themen wie die Inklusion von intellektuell beeinträchtigten Spielern oder das Impfen gegen Corona am Sportpark Höhenberg sind bereits angegangen worden. Obwohl es den Anschein hat, als wäre die in wenigen Minuten ausgeführte Blutspende eine im Vergleich kleine Aktion, so ist sie eine wahre Lebensretterin: Täglich werden in Deutschland circa 15.000 Blutspenden benötigt, viele Operationen und Transplantationen sind nur dank moderner Transfusionsmedizin möglich.

    Deshalb plant die Viktoria auch in Zukunft mit dem DRK-Blutspendedienst West zu kooperieren. Damit die Mitwirkenden spüren, dass man ihre Arbeit wertschätzt, stellte der Klub von der Schäl Sick dem DRK bereits einige Freikarten zu einem Heimspiel der Höhenberger Jungs zur Verfügung.

    Sie wollen auch eine Blutspende beim Deutschen Roten Kreuz durchführen? Dann informieren Sie sich über www.drk-blutspende.de oder besuchen Sie das Blutspendezentrum des DRK am Neumarkt.

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  • Jetzt neu: Fanartikel des Monats September!

    Jetzt neu: Fanartikel des Monats September!

    Da ballt Viktoria-Cheftrainer Olaf Janßen die Faust! Mit der Fleecejacke ‚Viktoria‘ ist der Coach nicht nur gegen Wind und Wetter geschützt, sondern fuhr bei der Premiere des Fanartikels auch gleich den ersten Sieg in dieser Drittligasaison ein. Voraussichtlich wird die Fleecejacke von nun an zum Repertoire des Trainers gehören, denn dank der Kapuze schützt das Kleidungsstück auch in den stürmischen Herbstmonaten. Und natürlich darf über der linken Brust das Viktoria-Logo nicht fehlen! Für 69,90 Euro kann die Fleecejacke ab sofort im Onlineshop unter www.viktoria-shop.de erworben werden.

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  • Neues und Aktuelles aus dem Verein

    Neues und Aktuelles aus dem Verein

    Hier sind wieder ein paar interessante Kurznachrichten rund um Viktoria Köln.

    Bio-Banding – ARD zu Gast im NLZ:  Das ARD-Morgenmagazin nutzte die Gelegenheit zu einem Dreh im Sportpark Höhenberg und sprach mit Christoph John, dem Sportlichen Leiter des Nachwuchsleistungszentrums. Für einen Bericht der Sportschau über den relativen Alterseffekt im Juniorenbereich und zum Thema Biobanding wurden Spieler aus der U 14 sowie U 15 beim Training mit der Kamera begleitet. Zudem wurde Professor Ingo Froböse als Experte befragt. Zum Beitrag geht es hier!

    B-Jugend: Nach dem erfolgreichen Saisonbeginn für die Mannschaft um Cheftrainer Martin Grund gegen das Team von Alemannia Aachen II (1:0-Sieg), reist die U 17 der Viktoria am Samstag zum ersten Derby der Saison auf die andere Rheinseite. Am 2. Spieltag trifft die B-Jugend auf die U 16 des 1. FC Köln.

    Michael Seaton mit neuem Verein: Der Ex-Viktoria-Stürmer Michael Seaton hat einen neuen Verein gefunden. Der 25-Jährige, der in den vergangenen zwei Spielzeiten noch das Trikot der Höhenberger trug, hat einen Kontrakt beim BSV Schwarz-Weiß Rehden unterzeichnet. Mit dem BSV geht der Stürmer nun also in der Regionalliga Nord auf Torejagd. In Höhenberg kam Seaton auf 23 Einsätze und erzielte zwei Pflichtspieltreffer.

    Pflichtspieldebüts: Bei der Auswärtspartie beim TSV 1860 München konnte ein weiterer Spieler aus den eigenen Nachwuchsreihen sein Drittliga-Debüt bei den Profis feiern. Joel Vieting durfte rund 29 Minuten gegen die Münchner Löwen auf dem Platz stehen. Und auch beim Heimsieg über den SC Freiburg II stürmte Vieting (nach der Auswechslung von Nikolaj Möller) für die Elf von Olaf Janßen. Dazu stand Ilhan Altuntas erstmalig bei einem Pflichtspiel der Profis auf dem Feld. Gegen die Bundesliga-Reserve aus Freiburg wurde der 18-Jährige für den Torschützen Niklas May in der Nachspielzeit eingewechselt.  

    Tickets für Osnabrück: Die Mannschaft von Cheftrainer Olaf Janßen braucht auch am 7. Spieltag beim Auswärtsspiel in Osnabrück die Unterstützung der Anhänger. Tickets für die Partie im Stadion an der Bremer Brücke können in der Geschäftsstelle am Sportpark Höhenberg erworben werden. Die Sitz- (24 Euro) und Stehplatzkarten (14 Euro) werden zu den bekannten Öffnungszeiten verkauft. Im Gästebereich in Niedersachsen gilt die 3G-Regel sowie Maskenpflicht im Stadion (auch während des Spiels).

    Viktorias U 19 zu Gast beim FC: Bevor es für die U 19 der Viktoria in der kommenden Woche in der A-Junioren-Bundesliga West losgeht, findet am Samstag, den 4. September um 11:00 Uhr, das letzte Testspiel bei den A-Junioren des 1. FC Köln statt. Ausgetragen wird die Partie im RheinEnergieSportpark.

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  • Viktoria unterstützt Benefizgala der Colombinen

    Viktoria unterstützt Benefizgala der Colombinen

    Die Kölner Damen-Karnevalsgesellschaft Colombina Colonia e. V. hat das Herz am rechten Fleck. Und so luden die Colombinen auch in diesem Jahr zu einer Benefizgala ein, die erstmals digital stattfand. Und hierbei war Viktoria Köln gleich doppelt vertreten: Günter Pütz, Präsident des Vereins, und Andreas Rettig, der Vorsitzende der Geschäftsführung der Spielbetriebs GmbH, vergaben Sachgüter und halfen tatkräftig mit, weitere Spenden für den guten Zweck zu sammeln.

    Die Gala fand in einem Filmstudio in Erftstadt statt. Hierbei konnten bis zu 500 Teilnehmer live zugeschaltet werden. Darunter waren auch Prominente wie Barbara Schöneberger, Anette Frier oder Lukas Podolski. Durch den Abend führten die Colombina-Colonia-Präsidentin Ursula Brauckmann und die erste Vorsitzende Tamara Elsen-Virnich. Nacheinander begrüßten sie prominente Gäste wie Janine Kunze, Reiner Calmund, Cordula Stratmann und Andreas Rettig auf der Bühne. Für die musikalische Unterhaltung sorgte unter anderem Patric (auch bekannt als Sänger der Viktoria-Hymne ‚Viktoria mi Hätz‘).

    Über den Abend hinweg saß die Prominenz außerdem am Spendentelefon. Und das mit Erfolg: Im Rahmen der Veranstaltung konnten über 100.000 Euro für den guten Zweck akquiriert werden, die nun an verschiedene Institutionen für Kinder und Frauen in Köln weitergegeben werden. Auch die Viktoria ließ sich nicht lumpen und spendete mit Unterstützung des Rucksack-Herstellers Scout einen riesigen Batzen an Schulequipment, der jetzt an Grundschulen verteilt werden kann.

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  • Damals: Heute vor 41 Jahren – Viktoria zwingt Werder Bremen in die Verlängerung

    Damals: Heute vor 41 Jahren – Viktoria zwingt Werder Bremen in die Verlängerung

    Dramatik pur! Heute vor 41 Jahren empfing in der 1. Hauptrunde des DFB-Pokals der SV Werder Bremen den Klub von der Schäl Sick. Die Gastgeber hatten eine Woche zuvor in der 2. Bundesliga Nord Viktoria Köln noch verdient besiegt und erwarteten ein dementsprechend eindeutiges Spiel. Doch sie hatten die Rechnung ohne Matthias Brücken gemacht.

    Am 30. August 1980 verirrten sich grade einmal 4.000 Zuschauer in das Weserstadion zum ersten Spiel der Grün-Weißen im DFB-Pokal. Der Absteiger aus dem Oberhaus hatte nach einem Fehlstart in der 2. Bundesliga Nord drei Siege in Folge einfahren können, darunter auch einen unangefochtenen Erfolg bei der Viktoria aus Köln (2:1). So war es auch für die Bremer-Fans keine Überraschung, als in der 30. Spielminute Benno Möhlmann das erste Tor des Tages für seine Grün-Weißen erzielte. Zur Halbzeit brachte Viktoria-Trainer Ernst-Günter Habig Matthias Brücken in der Offensive. Dieser hatte bereits eine Woche zuvor gegen Werder für Furore gesorgt und kurz vor Abpfiff den Freistoß zum Anschlusstreffer herausgeholt. Doch zuerst waren es die Norddeutschen, die in Person von Erwin Kostedde den Spielstand erhöhten (62.). Die Zwei-Tore-Führung währte allerdings nur wenige Minuten, denn dank Eckhard Fischer kam die Viktoria wieder in Schlagdistanz (67.). Die Kölner witterten nun Morgenluft. Und dann kam der Moment von Matthias Brücken: In der 87. Minute erzielte er den 2:2-Ausgleich für die Höhenberger Jungs. Verlängerung!

    SVW-Coach Kuno Klötzer brachte mit dem 21-jährigen Norbert Meier in der Folge einen Neuzugang in die Partie, der in der Liga bisher noch nicht getroffen hatte. Meier erwischte einen Sahnetag und schoss keine drei Minuten nach seiner Einwechslung das 3:2 (99.). In der zweiten Hälfte der Verlängerung erhöhte Uwe Reinders auf 4:2 (106.), doch erneut kamen die Kölner zurück und verkürzten dank Jürgen Jendrossek (109.). Das hitzige Geschehen auf dem Spielfeld entschieden die Werderaner am Ende für sich, denn nach zwei schnellen Toren von Norbert Meier (115.) und Benno Möhlmann (117.) mussten sich die Höhenberger mit 3:6 geschlagen geben. Werder Bremen erreichte das Achtelfinale des DFB-Pokals (Aus nach einer 0:2-Niederlage gegen Fortuna Düsseldorf) und stieg am Ende der Saison wieder in die Bundesliga auf. Viktoria Köln landete im Mittelfeld der 2. Bundesliga Nord auf Rang 11.

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