Kategorie: Aktuelles

  • Damals: Vor einem Jahr gab es den Aufstieg

    Der Spielbetrieb in der 3. Liga ruht. Deshalb lohnt sich heute der Blick in die Klub-Historie ganz besonders. Denn genau vor einem Jahr feierte Viktoria Köln die Meisterschaft in der Regionalliga West – und damit den Aufstieg in die 3. Liga.

    Wir blicken auf den 18. Mai 2019 zurück: 3.570 Zuschauer hatten an diesem Samstagnachmittag den Weg in den Sportpark Höhenberg gefunden. Die Außentemperatur betrug 23 °C. 

    Gegen die U 23 von Borussia Mönchengladbach ging es nach nervösem Beginn mit einem 0:0 in die Pause. Die Spannung war schon jetzt auf dem Siedepunkt. In den zweiten 45 Minuten wurde die Viktoria stärker. In der 66. Minute hieß es dann nach Foul an Kevin Holzweiler Strafstoß.

    Kapitän Mike Wunderlich legte sich den Ball zurecht und traf. „Das war bestimmt nicht das schönste Tor meiner Karriere, aber das wichtigste“, erinnert sich Wunderlich gerne an diesen Moment zurück.

    Was nach dem Treffer folgte, war Freude pur. Und nachdem die Viktoria den Vorsprung über die Zeit gebracht hatte, kannte der Jubel schließlich keine Grenzen.

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  • Neues aus dem Verein

    Hier sind wieder ein paar Kurznachrichten und wissenswerte Informationen rund um Viktoria Köln.

    A-Junioren-Bundesliga: Seit Mitte März pausiert der Spielbetrieb in den Junioren-Bundesligen. In einer Videokonferenz hat sich am 5. Mai die große Mehrheit der Vereine der Junioren-Bundesligen für einen Saisonabbruch ausgesprochen. Auf dieser Basis tagte am 7. Mai der DFB-Jugendausschuss, um die weitere Vorgehensweise abzustimmen. Das Gremium folgte dem Meinungsbild und wird sich nun mit dem Saisonabbruch befassen. Hierzu wird ein entsprechender Entwurf für den Außerordentlichen DFB-Bundestag erarbeitet, der am 25. Mai tagt.

    Clevischer Ring: Auch in den Viktoria-Geschäftsräumen am Clevischen Ring gibt es im Rahmen der Corona-Pandemie personelle Veränderungen. Tobias Wolf wird das Vertriebsteam zum 30. Juni verlassen. Daher beendet er auch sein Engagement als Fanbetreuer. Das gesamte Geschäftsstellenteam und der Verein wünschen Tobias Wolf für die Zukunft alles Gute. Heike Weißweiler steht als Fanbeauftragte weiterhin zur Verfügung.

    Fanartikel: Im Online-Fanshop der Viktoria stehen inzwischen auch Gesichtsmasken zum Verkauf. Die Nachfrage nach den Masken im schwarz-rot-schwarzen Design ist riesengroß. Der Preis beträgt 6,90 Euro. Dabei handelt es sich allerdings nicht um ein zugelassenes Medizinprodukt. Der Viktoria-Fanshop ist im Internet unter www.viktoria-shop.de erreichbar.

    Training im Nachwuchsbereich: Im Nachwuchsleistungszentrum der Viktoria laufen die Vorbereitungen, den Trainingsbetrieb im Jugendbereich wieder aufzunehmen, auf Hochtouren. Um die behördlichen Vorgaben zur Corona-Pandemie einhalten zu können, wurde ein entsprechendes Konzept erarbeitet. Im Laufe der kommenden Woche will das NLZ darüber informieren, wann und wie das Training wieder aufgenommen wird.

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  • Neues aus dem Verein

    Hier sind wieder ein paar Kurznachrichten und wissenswerte Informationen rund um Viktoria Köln.

    Geschäftsstelle: Zwar ist die Geschäftsstelle am Sportpark Höhenberg noch aufgrund der Corona-Pandemie geschlossen, dennoch hat sich eine personelle Veränderung ergeben. Anja Gronemeyer, in den letzten zweieinhalb Jahren die gute Seele des kleinen Büros, hat ihre Tätigkeit beendet. Das gesamte Team der Viktoria sagt Dankeschön und wünscht ihr für die Zukunft alles Gute. Ihre Tätigkeit übernimmt Julia Schulz, die zuvor in den Viktoria-Räumlichkeiten am Clevischen Ring tätig war.

    U 19: Der Spielbetrieb in der A-Junioren-Bundesliga West ruht. Das letzte Spiel bestritt die Mannschaft aus Höhenberg am 7. März, da gab es eine Niederlage in Aachen. Bis heute ist noch nicht klar, ob oder wann die aktuelle Saison fortgesetzt wird. Entscheidungen dazu sollen spätestens am 25. Mai beim DFB-Bundestag fallen. Hier geht es grundsätzlich um die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den deutschen Fußball. Auch wird es Beratungen und Beschlussfassungen über die Durch- und Fortführung beziehungsweise den möglichen Abbruch der A-Junioren-Bundesliga geben.

    Fanartikel: Im Online-Fanshop der Viktoria stehen jetzt auch Gesichtsmasken zum Verkauf. Die Maske im schwarz-rot-schwarzen Design ist waschbar (empfohlen bis 60 Grad) und wiederverwendbar. Der Tragekomfort ist durch die Baumwollverarbeitung im Innenbereich bequem. Als Außenmaterial, hier sind auch das Viktoria-Logo und das Gründungsjahr des Klubs zu sehen, dient Polyester. Der Preis beträgt 6,90 Euro. Dabei handelt es sich allerdings nicht um ein zugelassenes Medizinprodukt.

    FVM: Beim Fußball-Verband Mittelrhein (im Verbandsgebiet zuständig für den Ligaspielbetrieb der Herren, Frauen und Jugend von der Mittelrheinliga abwärts) ging es in der letzten Woche darum, ein Meinungsbild bei den Vereinen einzuholen. 50,14 Prozent der Vereine im FVM-Gebiet stimmten bei der Umfrage des Verbandes für eine Fortsetzung der Saison 2019/20 frühestens ab Herbst 2020, 49,86 Prozent dagegen. Eine Entscheidung, wie es auf Landesverbandsebene weitergeht, wurde noch nicht getroffen.

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  • Neu im Fanshop: die Viktoria-Gesichtsmaske

    Der Monat Mai hat begonnen. Damit gibt es ab sofort einen neuen „Fanartikel des Monats“: Und der gehört „leider“ in die heutige Zeit! Ab sofort stehen im Online-Fanshop erstmals Viktoria-Gesichtsmasken zum Verkauf. Die Maske (Maße: ca. 19 x 14 cm) – im schwarz-rot-schwarzen Design – ist waschbar (empfohlen bis 60 Grad) und wiederverwendbar. Der Tragekomfort ist durch die Baumwollverarbeitung im Innenbereich bequem. Als Außenmaterial, hier sind auch das Viktoria-Logo und das Gründungsjahr des Klubs zu sehen, dient Polyester.

    Wichtige Hinweise:

    Die Gesichtsmaske ist kein zugelassenes Medizinprodukt. Sie wurde nicht zertifiziert oder medizinisch getestet. Die Gesichtsmaske schützt nicht vor Infektionen über die Atemwege. Das Risiko der Übertragung von Erregern kann aber durch das Tragen einer Maske gegebenenfalls reduziert werden. Die Viktoria-Gesichtsmaske kann derzeit nur vorbestellt werden. Die Auslieferung ist für Ende Mai geplant, Verzögerungen sind aufgrund der aktuellen Corona-Situation in Deutschland aber nicht auszuschließen.

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  • Damals: Regionalliga-Meister am 29. April 2017

    Der Spielbetrieb im Profifußball ruht. Deshalb lohnt sich auch heute der Blick in die Klub-Historie.

    Wir alle erinnern uns: Im letzten Jahr wurde Viktoria Köln Meister der Regionalliga West und stieg direkt in die 3. Liga auf. Der Gewinn der Regionalliga-Meisterschaft gelang den Höhenbergern aber auch schon in der Saison 2016/2017 – damals blieb den Kölnern der Aufstieg allerdings verwehrt.

    Es war der 29. April 2017 – also auf den Tag genau vor drei Jahren. Mit 5:1 fegten die Kölner damals Rot-Weiß Oberhausen vom Platz. Nach einem frühen 0:1-Rückstand sorgten Patrick Koronkiewicz (22.), Timm Golley (27.), Sascha Eichmeier (42.), Mike Wunderlich (51.) und Fatih Candan (58.) im Sportpark Höhenberg vor 1.258 Zuschauern für die Tore der Gastgeber. Damit stand die Viktoria, damals von Marco Antwerpen trainiert, am viertletzten Spieltag der Saison mit 69 Punkten uneinholbar an der Tabellenspitze und somit als Meister fest. Die Freude bei den Spielern, von denen heute noch einige im Drittliga-Kader stehen, war riesig.

    Der Aufstieg sollte aber trotzdem nicht gelingen. Denn der Meister der Regionalliga West musste damals in der Relegation gegen den Meister der Regionalliga Nordost, den FC Carl Zeiss Jena,  antreten. Im Heimspiel unterlagen die Höhenberger am 28. Mai 2017 mit 2:3. Auswärts gab es am 31. Mai einen 1:0-Erfolg bei den Thüringern. Jena stieg schließlich aufgrund der mehr erzielten  Auswärtstreffer auf.

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  • Viktoria trauert um Horst Holubeck

    Horst Holubeck ist am Dienstag verstorben. Der frühere Viktoria-Torwart wurde 73 Jahre alt.

    Holubeck gehörte der Mannschaft an, die in der 2. Liga Nord spielte. Hier absolvierte er für Viktoria Köln zwischen 1978 und 1981 über 40 Zweitligapartien.

    Aber schon vorher hütete er das Tor für die Viktoria. Nach seiner Zeit im Amateurkader vom 1. FC Köln, schloss er sich zur Saison 1974/1975 den Höhenbergern an. Diese spielten damals in der Verbandsliga. Unvergessen sind die Heldentaten des Torhüters im DFB-Pokal aus dieser Saison. Am 16. März 1975 erkämpfte Viktoria Köln mit Holubeck im Kasten ein 0:0 nach Verlängerung gegen Borussia Dortmund. Damals gab es noch kein Elfmeterschießen. So mussten sich die Kölner erst zehn Tage später im Achtelfinal-Entscheidungsspiel mit 0:3 endgültig den Schwarzgelben beugen.

    Anschließend hütete Holubeck sogar dreimal das Tor für die Amateur-Nationalmannschaft des Deutschen Fußball-Bundes (DFB).

    Ab der Saison 1978/1979 spielte er dann als Profi mit Viktoria Köln in der 2. Liga Nord. Nach Platz 16 im ersten, dem vierten Rang im zweiten und dem elften Platz im dritten Zweitligajahr, konnte sich Viktoria Köln mit Holubeck nicht für die ab 1981/1982 eingeführte eingleisige 2. Bundesliga qualifizieren. Deshalb ging es danach zurück in den Amateurbereich, wo er seine Karriere schließlich auch beendete.

    Die Viktoria trauert um ihn und spricht seiner Familie und seinen Freunden das tiefste Mitgefühl aus.

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  • DFL-Unterstützung für die 3. Liga

    Die Deutsche Fußball Liga (DFL) will die 3. Liga und die FLYERALARM Frauen-Bundesliga finanziell unterstützen. Zur Bewältigung der Corona-Krise werden den Klubs beider Spielklassen insgesamt 7,5 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Wie der Deutsche Fußball-Bund (DFB) mitteilte, sollen die Gelder helfen, die bei einer Wiederaufnahme des Spielbetriebs entstehenden Kosten für Organisation und Testungen in der 3. Liga und Frauen-Bundesliga zu decken und die Klubs somit nicht zu belasten.

    Die Summe speist sich aus einem DFL-Solidarfonds, für den die Champions-League-Teilnehmer FC Bayern München, Borussia Dortmund, RB Leipzig und Bayer 04 Leverkusen zusammen 20 Millionen Euro zur Verfügung gestellt hatten. Die Solidarzahlung soll zu gleichen Teilen unter 25 Klubs der 3. Liga und FLYERALARM Frauen-Bundesliga aufgeteilt werden. Denn die Erst- und Zweitligisten, die mit Mannschaften in der 3. Liga und Frauen-Bundesliga vertreten sind, werden auf ihren Anteil verzichten.

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  • Neues aus dem Verein

    Hier sind wieder ein paar Kurznachrichten und wissenswerte Informationen rund um Viktoria Köln.

    Michael Seaton: Stürmer Michael Seaton hatte sich Anfang März im Spiel gegen Preußen Münster einen Riss des Syndesmosebands im rechten Sprunggelenk zugezogen. Inzwischen ist er auf dem Weg der Besserung. In der letzten Woche wurden sogar schon die fixierenden Schrauben entfernt, sodass er in etwa zwei Wochen damit beginnen kann, das Sprunggelenk wieder zu belasten. Wenn weiterhin alles gut läuft, könnte er in etwa sechs Wochen ins reguläre Training einsteigen.

    Roland Koch: Wie berichtet, wird Roland Koch die Leitung des Nachwuchsleistungszentrums in Kürze abgeben. Er möchte eine kreative Pause einlegen. Da die Fakten nicht in allen Medien korrekt wiedergegeben wurden, weist Viktoria Köln darauf hin, dass der 67-Jährige seine Tätigkeit auf eigenen Wunsch beendet. Viktoria-Sportvorstand Franz Wunderlich: „Er hat viele mit seiner Begeisterungsfähigkeit inspiriert. Wir wünschen ihm von Herzen alles Gute.“

    Patrick Koronkiewicz: Der 29-jährige Patrick Koronkiewicz ist nach überstandener Adduktorenverletzung wieder ins Training der Drittliga-Mannschaft zurückgekehrt. Er ist offenbar wieder voll belastbar. Sein letztes Spiel bestritt der rechte Verteidiger am 21. Februar beim 1:0-Heimsieg gegen die SG Sonnenhof Großaspach. Beim Auswärtserfolg Anfang März in Ingolstadt musste Koronkiewicz dann schon aufgrund seiner Verletzung passen.  

    Training: Die Drittliga-Mannschaft der Viktoria kann inzwischen unter Beachtung der behördlichen Vorgaben wieder trainieren. Dabei gilt es, die Abstandsregeln zu beachten und in kleinen Gruppen zu arbeiten.  Die Einheiten sind aufgrund der Corona-Pandemie nicht öffentlich. Wir bitten deshalb weiterhin darum – um die Gesundheit aller zu schützen – von Trainingsbesuchen abzusehen. Sobald das Risiko, sich zu infizieren, für alle Seiten gebannt ist, werden die Trainingstermine wieder öffentlich kommuniziert.

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  • Neues aus dem Verein

    Hier sind wieder ein paar Kurznachrichten und wissenswerte Informationen rund um Viktoria Köln.

    Dauerkarten: Kaufen Sie sich schon jetzt die Dauerkarte für die Saison 2020/2021 und zeigen Sie damit, dass Sie der Viktoria auch zukünftig die Treue halten wollen. So sorgen Sie dafür, dass in dieser schwierigen Zeit weiterhin Einnahmen in die ohnehin strapazierten Kassen des Vereins fließen. Egal ob Steh- oder Sitzplatz – wer schon jetzt bestellen will, wird im Online-Ticketshop fündig.

    Doku: Wer die Aufstiegs-Dokumentation „Viktoria“ noch nicht gesehen hat, kann im Moment gleich zwei Wege gehen, um sich die fünf Episoden anzuschauen – entweder bei #Dabei oder bei Sporttotal. Die Doku-Serie über Viktoria Köln gewährt sowohl den Fans der Höhenberger als auch allen Fußball-Begeisterten bislang unbekannte, ungeschminkte Einblicke hinter die Kulissen eines Fußballvereins. Sie bietet zugleich einen einzigartigen Rückblick auf die Regionalliga-Saison 2018/19. Dabei gibt es viele bekannte Gesichter der Kölner zu sehen – gekrönt mit dem Aufstieg in die 3. Liga.

    Fritz Pott: Wir möchten den Tag nutzen, um an den früheren Viktoria-Trainer Fritz Pott (†11.01.2015) zu erinnern. Er wäre heute 81 Jahre alt geworden. Unter Potts Regie wurde die Viktoria in der Spielzeit 1977/1978 mit elf Punkten Vorsprung Meister der Verbandsliga und stieg in die 2. Liga Nord auf. Pott gewann mit dem 1. FC Köln einmal den DFB-Pokal (1968) und zweimal die Meisterschaft (1962 und 1964). Der frühere Nationalspieler aus Köln feierte mit dem Viktoria-Aufstieg seinen persönlich größten Erfolg als Trainer.

    Training 3. Liga: Bekanntlich befindet sich unsere Drittliga-Mannschaft unter Beachtung der behördlichen Vorgaben wieder im Training. Es wird zeitversetzt in kleinen Gruppen trainiert. Die Einheiten sind aufgrund der Corona-Pandemie nicht öffentlich. Wir bitten weiterhin darum – um die Gesundheit aller zu schützen – von Trainingsbesuchen abzusehen. Wann der Trainingsbetrieb im Nachwuchsbereich wieder starten kann, ist noch nicht vorhersehbar.

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  • Damals: 3:0-Sieg gegen den FC St. Pauli

    Der Spielbetrieb im Profifußball ruht. Dadurch gibt es Zeit, häufiger in der Klub-Historie herumzustöbern und nach schönen Erinnerungen zu suchen. Und der 20. April ist da ein ganz besonderes Datum. Es ist der Tag, an dem Viktoria Köln vor 41 Jahren zum einzigen Mal den FC St. Pauli schlug.

    Es war der 20. April 1979. Es gab viele Wolken am Himmel und dazu noch Regen. Kein Wunder also, dass an diesem Freitagabend nur etwa 2.500 Zuschauer den Weg nach Höhenberg fanden – und das am 32. Spieltag der 2. Liga!

    Nachdem Viktoria Köln in der Saison zuvor Verbandsliga-Meister geworden war, spielte die Mannschaft erstmals in der 2. Liga Nord.

    Beim Hinrunden-Spiel im Wilhelm-Koch-Stadion in Hamburg hatte es ein 1:1 gegeben. Doch beim zweiten Aufeinandertreffen beider Teams in Köln trumpfte die Viktoria gegen den haushohen Favoriten ganz groß auf. Auf einem Abstiegsplatz stehend, hatte Trainer Ernst-Günter Habig seine Mannschaft hervorragend eingestellt. Am Ende sprang nach Toren von Peter Langer (36.), Jürgen Jendrossek (51.) und Bernhard Hermes (54.) ein klarer 3:0-Erfolg gegen den damaligen Erstliga-Absteiger heraus.

    Der Sieg gegen das Team von Trainer Sepp Piontek war wichtig, denn am Ende gelang den Kölnern nach starkem Saisonendspurt als Tabellensechzehnter doch noch der Klassenerhalt. Für St. Pauli ging es danach in die Oberliga-Nord. Zwar beendeten die Hamburger die Saison als Sechster, doch der DFB verweigerte dem damals überschuldeten Verein die Lizenz für die anschließende Saison. Bis heute trafen beide Mannschaften nie wieder in einem Meisterschaftsspiel aufeinander. Somit war es ein Sieg für die Ewigkeit!

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