Kategorie: Profis

  • 2:1-Wahnsinn! Semih Güler bringt Höhenberg zum Beben

    2:1-Wahnsinn! Semih Güler bringt Höhenberg zum Beben

    Wahnsinn in Höhenberg! Lange sah es am Sonntagnachmittag nach einem knappen Verl-Sieg aus, Serhat Semih Güler allerdings brachte mit seinem Doppelpack in der Nachspielzeit die Merheimer Heide zum Beben. Den 2:1-Sieg widmete die Mannschaft von Cheftrainer Olaf Janßen dem kürzlich verstorbenen Betreuer Thomas Gürtler.

    Vor dem Spiel: Nach einer erfolgreichen Siegesserie gegen Hansa Rostock (3:0), Waldhof Mannheim (2:1) und 1860 München (3:1) wurde diese in der vergangenen Woche durch eine 0:1-Niederlage in Aachen unterbrochen. Die Gäste hatten zuvor bereits auf heimischem Boden drei Punkte gegen Energie Cottbus liegen lassen, und auch in den ersten beiden Partien konnte Verl insgesamt nur zwei Punkte verbuchen.

    Veränderungen: Enrique Lofolomo, Albion Vrenezi und Niklas May, die verletzungsbedingt in Aachen nicht in der Startformation zu finden waren, rotierten wieder in die erste Elf. Zudem ersetzte Kevin Pytlik den verletzten Kapitän Christoph Greger. 

    Verlauf des Spiels: Die Viktorianer stellten bereits im Vorfeld auf ein hochmotiviertes und angriffslustiges Team aus Verl ein. Diese Erwartung bestätigte sich bereits in den Anfangsminuten: Nach nur acht Minuten kamen die Verler dem Kölner Tor gefährlich nahe.

    In der 22. Minute gelang es Verl, durch eine Ecke und einen Kopfball, für Dudu eine brenzlige Situation herbeizuführen. Tom Baack musste den Ball nur noch im Netz unterbringen, um das erste Gegentor zu markieren (22.). Nur wenige Minuten später reagierte Viktoria Köln mit einem direkten Gegenangriff (26.). Nach einem Freistoß ergab sich für Enrique Lofolomo eine aussichtsreiche Torchance. Viktoria Köln unternahm wiederholt Vorstöße in den gegnerischen Strafraum, jedoch blieben vielversprechende Torchancen aus. Trotz kleiner Nadelstiche gelang es ihnen nicht, einen wirklichen Durchbruch zu erzielen.

    Kurz vor dem Ende der ersten Halbzeit erhöhte die Mannschaft von Olaf Janßen nochmals das Tempo und versuchte mit langen Bällen und intensivem Pressing den Ausgleich zu erzwingen. Dennoch gingen sie mit einem 0:1-Rückstand in die Halbzeitpause. Mit neuer Motivation starteten die Viktorianer in die zweite Halbzeit. Der Coach wechselte dreifach. Er brachte Simon Handle, Serhat Semih Güler und Jonah Sticker.  Die Höhenberger erspielten sich direkt eine vielversprechende Torchance durch Lex Tyger Lobinger in der 48. Minute, die jedoch vom Verler Torwart Philipp Schulze abgewehrt wurde. Verl blieb jedoch weiterhin gefährlich und setzte die Kölner konstant unter Druck, wodurch die Mannschaft von Olaf Janßen mehrfach auf die Probe gestellt wurde. Trotz zahlreicher brenzliger Situationen im eigenen Strafraum behielt Dudu die Übersicht und hielt das Tor sauber. In der 62. Minute blieb Sidny Lopes Cabral verletzt am Boden liegen und musste schließlich in der 66. Minute angeschlagen ausgewechselt werden. Für ihn kam Luca de Meester ins Spiel.

    Zahlreiche Ecken ließen auf weitere Chancen hoffen, doch der entscheidende Treffer blieb den Viktorianern zunächst verwehrt. In der Nachspielzeit jedoch schlug Viktoria Köln zurück: Serhat-Semih Güler nutzte seine Chance und traf zum Ausgleich. Doch Güler gab sich damit nicht zufrieden – in der 6. Minute der Nachspielzeit erzielte er seinen zweiten Treffer und führte seine Mannschaft zu einem 2:1-Sieg (90. +6). 

    Vorausblick: Weiter geht’s für die Schäl-Sick-Jungs am Mittwoch in Saarbrücken, anschließend kommt Aue nach Höhenberg (Samstag 14 Uhr).

    Viktoria-Aufstellung: Dudu – Sidny Lopes Cabral (66. Luca de Meester), Kevin Pytlik, Lars Dietz, Niklas May (46. Simon Handle), Enrique Lofolomo – Florian Engelhardt (46. Jonah Sticker) – Bryan Henning (77. Malek El Mala) – Said El Mala (46. Serhat-Semih Güler), Albion Vrenezi – Lex Tyger Lobinger 

    Tore: 0:1 Tom Baack (22.), 1:1 / 2:1 Serhat-Semih Güler (90.+2 / 90.+6)

    Zuschauerzahl: 2.611 

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  • Das V-Duell: gute Bilanz und der Kampf um besondere 3 Punkte

    Das V-Duell: gute Bilanz und der Kampf um besondere 3 Punkte

    Am Sonntag (16:30 Uhr) trifft die Mannschaft von Olaf Janßen auf den SC Verl. Mit den Ostwestfalen kommt nun ein Gegner auf die Schäl Sick, der am vergangenen Wochenende die erste Niederlage hinnehmen musste – während Viktoria erstmals auswärts punktlos blieb. 

    Doch anknüpfen wollen die Jungs mit dem roten V auf der Brust an den letzten Heimsieg gegen Hansa Rostock, als man die über 6.000 Fans in der Merheimer Heide mit dem 3:0 begeisterte. Doppelpack Lobinger, Deckel zu durch Güler – so lässt sich das vergangene Heimspiel zusammenfassen. 

    Zuletzt in Aachen allerdings blieb der bisherige 6-Tore-Sturm ohne Erfolg, stattdessen feierten die schwarzgelben Kaiserstätter nach dem 1:0 am Tivoli. Was auf Kölner Seite jedenfalls hängenbleibt ist der großartige Support für das eigene Team, ganze 418 Viktorianerinnen und Viktorianer nahmen die Reise an das Dreiländer-Eck am Sonntagabend auf sich.

    Es war Spiel 1 nach dem plötzlichen Tod von unserem Tommy, unserem Betreuer Thomas Gürtler. Die gute Seele des Vereins bekam von den Viktoria-Fans noch einen letzten Gruß mit auf die letzte Reise, sein Trikot hing an der Bank direkt bei seiner Mannschaft. 

    Am Sonntag werden wir Tommy gedenken und das Team alles geben, um ihm zu Ehren die 3 Punkte in Höhenberg zu lassen. Dabei geht es gegen den SC Verl und damit der Mannschaft, die am Wochenende erstmals in dieser Spielzeit ohne Punktgewinn blieb. Das 0:3 daheim gegen Energie Cottbus beendete man gar in Unterzahl, Fabio Gruber sah spät die Gelb-Rote Karte und wird damit im Sportpark Höhenberg nicht auf dem Rasen stehen. Sein Trainer Alexander Ende spielte in jungen Jahren selbst für Viktoria, startete 2024/25 als SCV-Coach mit drei Remis. 

    Gegen Wiesbaden (2:2), in Aachen (1:1) und gegen Mannheim (1:1) trennte man sich jeweils unentschieden, in Hannover platzte dann Anfang September der Knoten beim 2:1-Erfolg gegen 96. Dort trafen mit Timur Gayret und Jonas Arweiler zwei der Neuzugänge des SCV. Im Sommer mussten beide Vereine Abgänge von Leistungsträgern hinnehmen, auf Verler Seite haben etwa Torge Paetow (Münster), Luca Unbehaun (Emmen), Nico Ochojski (Regensburg) und Adrian Fein (Mannheim) eine neue Herausforderung gesucht. 

    Seit 2012 trafen beide Vereine in Regionalliga und 3. Liga ganze 22-Mal aufeinander. Dabei ging Viktoria in 12 Spielen als Sieger vom Feld, der SCV zweimal (8 Remis). Höhenberg verließen die Ostwestfalen in diesem Zeitraum lediglich im November 2013 als Sieger (2:1), die letzten drei Begegnungen in der Merheimer Heide gingen allesamt an Viktoria (5:2, 2:1 & 3:1). Letzterer war der Sieg am 1. Spieltag der vergangenen Saison, neben David Philipp und Patrick Korokiewicz trug sich Donny Bogicevic mit einem Traumtor in die Torschützenliste ein. Beim Rückspiel in der Sportclub Arena trennten sich beide Teams 1:1. 

    Nun also kommt es erneut zum Wiedersehen der beiden NRW-Teams. Tickets für die Partie erhaltet Ihr online unter www.viktoria-tickets.de, im Fanshop im Sportpark Höhenberg (Di.-Fr. 14-17 Uhr) sowie an der Tageskasse am Sonntag (ab 15:00 Uhr). Zudem überträgt Magenta Sport die Partie ab 16:15 Uhr Live im TV, das Vussballradio Schäl Sick ist ab 16:20 Uhr mit Daniel und Klaus live und kostenlos für Euch on Air. 

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  • 0:1 – Viktoria-Serie endet am Tivoli

    0:1 – Viktoria-Serie endet am Tivoli

    Erstmals keine Auswärts-Punkte in dieser Saison – die Viktoria-Serie endet am Aachener Tivoli. Bei der Alemannia muss sich die Mannschaft von Olaf Janßen aufgrund des Gegentreffers kurz vor dem Seitenwechsel mit 0:1 geschlagen geben. Damit gehen die 3 Punkte nach 3 Siegen in Folge diesmal nicht auf die Schäl Sick. 

    Vor dem Spiel: Die Gastgeber warteten seit dem Auftakt-Erfolg gegen Rot-Weiss Essen auf einen Dreier. Erst 10 Tage zuvor trafen beide Teams aufeinander, beim Blitz-Benefizturnier in Bonn gewann Viktoria dank der Treffer von Sidny Lopes Cabral und Moritz Fritz mit 2:0. 

    Veränderungen: Olaf Janßen muss zunächst auf Ex-Aachener Enrique Lofolomo verzichten, ihn ersetzte auf der Doppelsechs Jonah Sticker neben Florian Engelhardt. Zudem rückten die Neuzugänge Serhat Semih Güler und Kwabe Schulz für Albion Vrenezi (muskuläre Probleme) und Niklas May in die Startformation. 

    Verlauf des Spiels: Olaf Janßen erwartete schon im Vorfeld eine hoch anlaufende und mutige Alemannia. Dies sollte sich schon in den Anfangsminuten bewahrheiten, zweimal kamen die Gastgeber durch Standard-Situationen gefährlich vor Dudu’s Kasten (3./9.). Erstmals in den Aachener Strafraum kam die Viktoria-Elf in der 10. Minute. 

    Said El Mala sorgte auf der linken Seite immer wieder mit Nadelstichen für Gefahr, seinen strammen Schuss nach etwa einer halben Stunde wehrte Aachen-Keeper Johnen. Doch mit dem 0:0 ging es nicht in die Kabinen, dafür sorgte Schwarzgelb, als Sasa Strujic von halblinks an Dudu vorbei in den Kasten einschob (45.)

    Zur Halbzeit brachte Janßen Niklas May für Startelf-Debütant Kwabe Schulz. In der Schlussviertelstunde musste auch Chris Greger angeschlagen raus (75.). Zum Lucky Punch reichte es für die Mannschaft aus Höhenberg an diesem Abend nicht. So durfte die Alemannia ihren ersten Heimsieg seit der Rückkehr in die 3. Liga feiern. 

    Vorausblick: Weiter geht’s für die Schäl-Sick-Jungs am kommenden Sonntag (16:30 Uhr) zum Start der Englischen Woche daheim gegen den SC Verl. Gefolgt vom Gastspiel in Saarbrücken am Mittwoch (19 Uhr) und dem Heimspiel gegen Erzgebirge Aue (Samstag, 14 Uhr).

    Viktoria-Aufstellung: Dudu – Sidny Lopes Cabral (71. Luca de Meester), Lars Dietz, Christoph Greger (75. Kevin Pytlik), Kwabe Schulz (46. Niklas May) – Jonah Sticker, Florian Engelhardt – Bryan Henning, Said El Mala (81. Patrick Koronkiewicz) – Serhat Semih Güler (71. Malek El Mala), Lex Tyger Lobinger

    Tore: 1:0 Sasa Strujic (45.)

    Zuschauer:innen: 23.800

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  • Said El Mala trifft doppelt für den DFB

    Said El Mala trifft doppelt für den DFB

    Said El Mala als Edel-Joker! Der 18-jährige Viktorianer traf beim gestrigen Länderspiel der DFB-U19 in Kroatien gegen England nach Einwechslung doppelt. Innerhalb von fünf Minuten setzte der Flügelspieler von 1:1 auf 3:1, die Partie endete mit 3:2. 

    Im Mai debütierte Said für die U18 des DFB, empfahl sich bei Trainer Hanno Balitsch, der ihn für den abgelaufenen Lehrgang erneut nominierte. Gegen Italien stand das Viktoria-Talent 15 Minuten lang auf dem Feld und war nun grgen England der Edel-Joker für den DFB.- Nun kehrt der Offensivspieler zurück nach Köln-Höhenberg und bereitet sich mit den Viktoria-Profis auf die anstehende Partie in Aachen (Sonntag 19:30 Uhr) vor. Übrigens: Am Tivoli gab Said gemeinsam mit seinem Bruder Malek am 14. Februar beim Mittelrheinpokal-Viertelfinale sein Profi-Debüt. 

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  • Viktoria Köln trauert um Thomas Gürtler

    Viktoria Köln trauert um Thomas Gürtler

    Viktoria Köln trauert um seinen langjährigen Betreuer und Zeugwart Thomas Gürtler. „Tommy“ ist wenige Tage vor seinem 78. Geburtstag plötzlich und unerwartet von uns gegangen. 

    Seit 2011 war Gürtler mehr als nur ein Betreuer. Er war die gute Seele für die Mannschaften, Mitarbeitenden und Fans. Bei allen Spielen, ob daheim im Sportpark Höhenberg oder auswärts, war er als Supporter und helfende Hand eine feste Größe. Wir sind tieftraurig und erschüttert. Unsere Gedanken sind bei der Familie und den Angehörigen von Tommy. 

  • Viktoria auf dem Tivoli – gute Erfahrungen und Wiedergutmachung

    Viktoria auf dem Tivoli – gute Erfahrungen und Wiedergutmachung

    Viktoria Köln reist zum Flutlichtspiel auf den Tivoli – diesen Satz konnte man die vergangenen Jahre des Öfteren lesen. Doch nun treffen beide Klubs nicht im Mittelrhein-Pokal, sondern in der 3. Liga aufeinander. Nach drei Siegen aus drei Spielen hofft Olaf Janßen mit seinem Team nun auf eine Fortsetzung der Serie auch nach der Länderspielpause. 

    Diese nutzten die Schäl-Sick-Jungs für intensive Tests, in denen alle Jungs auf Einsatzzeiten kamen. Beim Benefizturnier am Donnerstag in Bonn traf man im Halbfinale auf Alemannia Aachen, dank des 2:0-Erfolgs ging es ins Endspiel gegen den 1. FC Köln, wo sich der Zweitligist knapp mit 1:0 durchsetzte. Tags darauf durften sich die Viktoria-Profis im Test gegen Regionalligist Rödinghausen beweisen. 

    Nun aber steht eine neue Drittliga-Woche an, Viktoria tritt dabei zum Abschluss des Spieltags am Sonntag in Aachen an (19:30 Uhr). Auf dem Tivoli begegnete man sich in den vergangenen beiden Spielzeiten jeweils am Aschermittwoch. 2023 gewann Olaf Janßens Elf 1:0 nach Verlängerung, im nasskalten Februar dieses Jahres hatte die Alemannia Grund zum feiern (2:0 für Aachen). 

    Zwischen 2013 und 2018 trafen beide Klubs in der Regionalliga West regelmäßig aufeinander, dabei gewannen die Höhenberger Mannschaften 4 von 6 Duellen in Aachen (dreimal 1:0, einmal 4:0). Auch die derzeitige Auswärts-Quote kann sich in dieser Saison mit den Siegen in Mannheim (2:1) und München (3:1) sehen lassen. 

    Die Alemannia unterdessen wartet seit der Rückkehr in die 3. Liga noch auf einen Heimsieg (1:1 gegen Verl, 2:3 im DFB-Pokal gegen Kiel, 1:2 gegen Aue). Den ersten und bis dato einzigen Sieg feierte das Team von Trainer Heiner Backhaus am ersten Spieltag bei Rot-Weiss Essen (2:1). Top-Scorer ist bis dato Standard-Spezialist Anton Heinz mit 4 Scorern (3 Tore, 1 Assist). 

    Mit Elias Bördner und Florian Heister tummeln sich zudem 2 Akteure im Kader des früheren Bundesligisten, die erst in diesem Jahr den Schritt aus Höhenberg nach Aachen gemacht haben. In der Viktoria-Mannschaft können Kevin Rauhut (2012-13 bei Alemannia), Enrique Lofolomo (2016-18) und Benjamin Hemcke (01-06/2023) von Erfahrung in der Kaiserstadt erzählen. 

    Was die Viktoria-Fans nach dem Sonntag erzählen können? Hoffentlich viel Positives bei einer der kürzesten Auswärtsfahrten der Saison. Die Faninfos und den Ticketlink für die Partie in Aachen findet Ihr hier. 

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  • Platz 2 für Viktoria im Blitz-Benfizturnier in Bonn

    Platz 2 für Viktoria im Blitz-Benfizturnier in Bonn

    Am Donnerstagnachmittag lud der Fußball-Verein Mittelrhein (FVM) zum Blitz-Benefizturnier in Bonn, bei dem Spenden für den Jugendfußball im Mittelrhein gesammelt wurden. Dabei zog Viktoria nach Siegen gegen Düren und Aachen ins Finale gegen den 1. FC Köln. Dort setzte sich knapp der Zweitligist durch (1:0).

    Sieg im Elfmeterschießen gegen Düren

    Viktoria eröffnete gemeinsam mit dem 1. FC Düren das Benefizturnier in der ehemaligen Bundeshauptstadt. Dabei ging der Regionalligist früh in Führung nach indirektem Freistoß (3. Minute). Die Antwort wenig später durch Christoph Greger, der Viktoria-Kapitän traf per Standard zum 1:1. Nach 22,5 Minuten, sprich zur Halbzeit, wechselte Olaf Janßen die Feldspieler einmal komplett durch – dabei blieb es auch im weiteren Turnierverlauf.

    So ging es ins Blitz-Elfmeterschießen mit regulär 3 Elfmetern statt 5. Für Viktoria trafen zunächst Bryan Henning und Moritz Fritz, Enrique Lofolomo traf anschließend den Pfosten. Zum Glück aus Viktoria-Sicht machte es ihm der Dürener nach ihm gleich, traf auch das Aluminium. So ging auch das Elfmeterschießen in die Verlängerung. Hier avancierte Kevin Rauhut zum Matchwinner, der nach dem 4:3 von Albion Vrenezi den entscheidenden Elfmeter an den Pfosten parierte. Es folgte das Halbfinale gegen Alemannia Aachen. 

    Aufstellung 1. Halbzeit: Kevin Rauhut – Patrick Koronkiewicz, Kevin Pytlik, Christoph Greger, Niklas May – Florian Engelhardt, Jonah Sticker – Simon Handle, Luca de Meester, Serhat-Semih Güler – Lex Tyger Lobinger

    Aufstellung 2. Halbzeit: Kevin Rauhut, Sidny Lopes Cabral, Elyas Aydin, Zoumana Keita, Kwabe Schulz – Enrique Lofolomo, Moritz Fritz – Albion Vrenezi, Bryan Henning, Thomas Idel – Malek El Mala

    2:0 – Viktoria überzeugt im Drittliga-Duell

    Alemannia Aachen, dank Freilos erst im Halbfinale ins Turnier gestartet, lief unter anderem mit Ex-Viktorianer Elias Bördner im Tor auf. Dieser musste in der zweiten Halbzeit gleich zweimal hinter sich greifen: Zunächst traf Moritz Fritz nach Eckball zum 1:0 (23.), dann das 2:0 durch Sidny Lopes Cabral. Und das auch noch schön herausgespielt – einen langen Ball von Elyas Aydin auf die linke Außenbahn verwertete Thomas Idel mit dem Pass ins Zentrum zu Albion Vrenezi, der wiederum seine Übersicht bewies und Cabral rechts im Strafraum inszenesetzte. Der Außenverteidiger traf in die lange Ecke, schoss sein Team damit ins Finale gegen den 1. FC Köln. 

    Aufstellung 1. Halbzeit: Kevin Rauhut – Patrick Koronkiewicz, Kevin Pytlik, Christoph Greger, Niklas May – Florian Engelhardt, Jonah Sticker – Simon Handle, Luca de Meester, Serhat-Semih Güler – Lex Tyger Lobinger

    Aufstellung 2. Halbzeit: Kevin Rauhut, Sidny Lopes Cabral, Elyas Aydin, Zoumana Keita, Kwabe Schulz – Enrique Lofolomo, Moritz Fritz – Albion Vrenezi, Bryan Henning, Thomas Idel – Malek El Mala

    FC-Elfmeter entscheidet Finale

    Im Finale kam es dann zum Wiedersehen, erst im Juli trafen Viktoria und 1. FC im 120-Jahre-Jubiläumsspiel im Sportpark Höhenberg aufeinander, damals trennte man sich 3:3. Diesmal jedoch weniger Spektakel und vor allem weniger Tore: Ein verwandelter Elfmeter durch Luca Waldschmidt reichte dem Zweitligisten aus dem Linksrheinischen zum Turniersieg. 

    Gute, frühe Chancen von Serhat-Semih Güler und Patrick Koronkiewicz blieben unbelohnt, die Mannschaft von Olaf Janßen und Co-Trainer Marian Wilhelm angefeuert blieb am Drücker, es fehlte das letzte Quäntchen Glück. 

    Beide Teams bekamen aber letztlich einen Pokal von DFB-Präsident Bernd Neuendorf überreicht. Der große Sieger des Turniers ist neben dem Effzeh aber der Jugendfußball im Mittelrhein, der mithilfe dieses Turniers vom FVM weiter unterstützt und gefördert wird. 

    Aufstellung 1. Halbzeit: Kevin Rauhut – Patrick Koronkiewicz, Kevin Pytlik, Christoph Greger, Niklas May – Florian Engelhardt, Jonah Sticker – Simon Handle, Luca de Meester, Serhat-Semih Güler – Lex Tyger Lobinger

    Aufstellung 2. Halbzeit: Kevin Rauhut, Sidny Lopes Cabral, Elyas Aydin, Zoumana Keita, Kwabe Schulz – Enrique Lofolomo, Moritz Fritz – Albion Vrenezi, Bryan Henning, Thomas Idel – Malek El Mala

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  • 3:0 gegen Hansa – Viktoria für eine Nacht Tabellenführer

    3:0 gegen Hansa – Viktoria für eine Nacht Tabellenführer

    Vor dem Spiel: Nach 2 Siegen in 2 Spielen durfte das Team von Olaf Janßen mit breiter Brust in das Heimspiel gehen. Rostock unterdessen, nach 3 Spielen noch ohne Sieg. Janßen durfte im Tor wieder auf Dudu setzen, der Brasilianer fiel noch beim 3:1-Sieg in München aus. 

    Veränderungen: Im Tor auch die einzige Veränderung im Vergleich zum Sieg bei 1860, der Chefcoach vertraute auf seine eingespielten 10 Feldspieler. 

    Raketenstart in Höhenberg! Nach gerade einmal 5. Minuten Viktoria in Front, nach einem tiefen Ball von Sidny Lopes Cabral traf Tyger Lobinger halbrechts aus spitzem Winkel und kurzer Distanz eiskalt – 2. Saisontor, 1:0-Viktoria. Wenig später konnte sich Dudu auszeichnen, verhinderte den Rostocker Ausgleich. Ähnlich gefährlich wurde es in der Merheimer Heide vor dem Halbzeitpfiff nicht mehr. 

    Kurz nach der Pause dann die schlechte Nachricht, Vize-Kapitän Lars Dietz musste das Feld angeschlagen verlassen, für ihn kam Kevin Pytlik zu seinem Drittliga-Debüt für Viktoria (54.). Doch Viktoria machte weiter, verpasste nach einem abgefälschten Schuss von Said El Mala nur knapp das 2:0 (62.). Doch wenig später war es soweit, Bryan Henning erpresste sich an der Strafraumkante die Kugel, legte ab für Tyger Lobinger und der traf schon wieder aus halbrechter Position – nun also das 2:0 (64.)

    Doch dabei sollte es nicht bleiben: Janßen brachte Simon Handle und Serhat-Semih Güler in die Partie (66.) und sollte damit erneut ein goldenes Händchen beweisen – Güler traf zum dritten Mal in dieser Saison als Joker!

    Mit drei Siegen, drei Punkten und der Tabellenführung – zumindest über Nacht – wird das erfolgreiche Flutlichtspiel beendet.

    Nun steht die Länderspielpause an, so ist am kommenden Wochenende spielfrei. Danach geht es für die Schäl-Sick an den Tivoli zu Alemannia Aachen (15.09. / 19:30 Uhr).

    Aufstellung Viktoria Köln: Dudu – Sidny Lopes Cabral, Lars Dietz, Christoph Greger, Niklas May – Enrique Lofolomo, Florian Engelhardt, Bryan Henning – Albion Vrenezi, Lex Tyger Lobinger, Said El Mala

    Tore: 1:0 Lex Tyger Lobinger (5.), 2:0 Lex Tyger Lobinger (65.), 3:0 Serhat-Semih Güler (66.)

  • Said El Mala für DFB-Team berufen

    Said El Mala für DFB-Team berufen

    Viktoria International! Said El Mala ist wenige Tage nach seinem 18. Geburtstag erneut vom DFB berufen worden. In der kommenden Abstellungsperiode wird er Flügelspieler mit der U19 nach Kroatien reisen. 

    Dort trifft Said auf Italien (7. September) und England (10. September). Bereits im Mai war das Viktoria-Talent vom Deutschen Fußball-Bund berufen worden und debütierte für die U18. Beim Saisonstart 2024/25 wusste El Mala im Viktoria-Trikot wieder zu überzeugen, traf bei den Auswärtssiegen in Mannheim (2:1) und München (3:1) jeweils einmal und durfte sich an seinem 18. Geburtstag (Montag, 26. August) bereits 13-maliger 3. Liga-Profi nennen. 

    Trainiert wird Said beim DFB weiterhin von Hanno Balitsch, der ihm bereits bei seinem U18-Debüt als Trainer vertraut hat. 

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  • Verbindungsstelle NLZ & Profis: Till Mester ist neuer Übergangs-Koordinator

    Verbindungsstelle NLZ & Profis: Till Mester ist neuer Übergangs-Koordinator

    Viktoria Köln hat eine wichtige Position geschaffen, um die Entwicklung von Perspektivspielern weiter zu forcieren und Till Mester als Übergangs-Koordinator verpflichtet. Der 38-Jährige koordiniert ab sofort die individuelle Förderung der Spieler im Übergangsbereich und besetzt damit eine weitere Verbindungsstelle zwischen dem NLZ und der Ersten Mannschaft. 

    Mester begleitet NLZ-Talente auf dem Weg zum Profi und junge Lizenzspieler bei ihrer Weiterentwicklung in der Drittliga-Mannschaft. Hierbei steht er im engen Austausch mit den Mannschafts- und Individualtrainern sowie den Mitarbeitern der sportpsychologischen, pädagogischen und medizinischen Unterstützung, um die individuelle Ausbildung bestmöglich zu koordinieren. Mester bringt Erfahrung als Trainer und aus dem Management der Nachwuchsleistungszentren von Alemannia Aachen, unserer Viktoria und Fortuna Düsseldorf mit, im vergangenen Jahr war er Qualitätsmanager für die Leistungszentren beim Deutschen Fußball-Bund (DFB).

    Till Mester: „Ich freue mich sehr auf die neue, spannende Aufgabe bei Viktoria Köln. Die Rolle, die ich hier ausführen darf, hält vermehrt Einzug in die deutsche Fußballlandschaft, ist aber noch lange nicht in allen Profi-Klubs etabliert. Dass Viktoria Köln diese Stelle schafft, zeigt, dass der Verein innovativ und weitsichtig arbeitet. Ich bin dankbar, dass die Viktoria mir das Vertrauen als Übergangs-Koordinator schenkt.“

    19 Spieler haben in den vergangenen vier Jahren den Schritt aus dem eigenen NLZ zur Drittliga-Mannschaft geschafft. „Viktoria Köln leistet seit Jahren sehr gute Ausbildungsarbeit“, so Mester, der bei Viktoria aber eine spezielle Challenge sieht: „Dass wir keine 2. Mannschaft haben, ist eine besondere Herausforderung. Wir wollen den Übergangsbereich im Rahmen unserer Möglichkeiten gezielt koordinieren und dabei die Übergangsspieler fokussieren und bestmöglich begleiten. Es geht in dem Bereich um die individuelle Entwicklung dieser Spieler.“

    Für Christoph John, Sportlicher Leiter des Viktoria-NLZ, ist Till Mester genau der Richtige für das neue Profil: „Till bringt wichtige Erfahrungen mit und weiß, was auf ihn zukommt. Wir wollen strategisch und langfristig denken, kontinuierlich Spieler in die Erste Mannschaft überführen und dort etablieren. Till ist dabei eine wichtige Verbindungsstelle und hat in den Gesprächen gezeigt, dass er genau in das Profil passt, das wir erarbeitet haben.“

    Wichtig ist für John dabei, dass die Ausbildungsarbeit im gesamten Verein gelebt wird: „Olaf Janßen vertraut den jungen Spielern und gibt ihnen immer wieder Chancen. Mit Marian Wilhelm haben wir zudem einen Co-Trainer, der selbst die letzten 14 Jahre in unserem NLZ für die Ausbildung von Spielern verantwortlich war. Wir haben uns gemeinsam dazu entschieden, ein Ausbildungsverein zu sein. Genau das leben wir aktiv und das zeigt die neugeschaffene Position und Besetzung mit Till.“

    Franz Wunderlich, Sport-Vorstand Viktoria Köln: „Für unseren Verein war es sehr wichtig, diese neue Verbindungsstelle zwischen dem NLZ und den Profis zu schaffen. So sind wir bei der Entwicklung unserer Talente frühzeitig in alle Prozesse involviert und können die Jungs mit all ihren Qualitäten und Potentialen gezielt begleiten und die Individualisierung weiter vorantreiben. Gleichzeitig bieten wir den jungen Spielern eine weitere Option sie auf ihrem Weg intensiv zu unterstützen. Das ist für uns als Klub mit unserer Ausrichtung als Ausbildungsverein essenziell.“

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