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  • „Riesenschritt nach vorne“ – Viktoria nimmt Punkt aus Halle mit

    „Riesenschritt nach vorne“ – Viktoria nimmt Punkt aus Halle mit

    Es sollte nicht sein mit einem Dreier, doch Olaf Janßen war am Dienstagabend auch mit dem 2:2 beim Halleschen FC sehr, sehr zufrieden. „Das war heute ein Riesenschritt nach vorne im Vergleich zu den letzten Spielen, wir hatten einige gute Chancen, der letzte Pass hat hier und da gefehlt. Aber wir nehmen eine Menge an Überzeugung und Selbstvertrauen mit.“

    Und wer weiß, wie das Spiel geendet wäre, wenn das Schiedsrichtergespann beim zweiten Treffer der Gastgeber genauer hingeschaut hätte – doch beginnen wir vorne. Bedingt durch die Ausfälle von Lars Dietz (leichte Gehirnerschütterung) und Jamil Siebert (Gelbsperre) rückte Moritz Fritz zurück in die Dreierkette. Hamza Saghiri und der zuletzt gesperrte Patrick Sontheimer bildeten die Doppelsechs, Kapitän Marcel Risse spielte hinter den Spitzen David Philipp und Robin Meißner.

    „Wir möchten mit Selbstvertrauen und Freude Fußball spielen und versuchen, unser Spiel durchzudrücken, egal ob auswärts oder daheim“, gab Janßen vor dem Spiel bei MagentaSport die Parole aus – gefragt nach den Zielen für den Rest der Saison angesichts der Tabellensituation im Mittelfeld der Liga.

    Dies gelang in Ansätzen, doch die Gastgeber hielten nach acht Punkten aus vier Spielen unter Neu-Coach Sreto Ristic natürlich ordentlich dagegen. So entwickelte sich eine muntere und offene Partie mit Chancen auf beiden Seiten. Die besten auf Kölner Seite hatte Meißner jeweils nach Vorarbeit von Risse (4./28.), fand jedoch zweimal seinen Meister in HFC-Keeper Felix Gebhardt. Kurz vor der Pause war Meißner dann Vorbereiter für Philipp, der jedoch verzog (45.).

    Für die Gastgeber setzte Tunay Deniz (15.) den ersten Warnschuss, Ben Voll streckte sich und rettete zur Ecke. Aaron Herzog (24.), Aljaz Casar (35.) und Andor Bolyki (45. + 2) zwangen Voll zu weiteren starken Paraden, sodass es torlos in die Pause ging.

    Doch zu Beginn der zweiten Halbzeit setzte es die kalte Dusche für Viktoria: Nico Hugs abgefälschter Schuss landete vor den Füßen von Deniz, der aus kurzer Distanz zum 1:0 (49.) einschießen konnte. Janßens Team suchte die schnelle Antwort und hätte sie fast gefunden, doch Meißner verfehlte im Fünfer die scharfe Hereingabe von Paco Koronkiewicz haarscharf.

    Doch der Ausgleich sollte fallen: Meißner legte im Strafraum ab für Sontheimer, der den Ball gezielt ins Eck jagte (68.). Leider aus Kölner Sicht setzte es nur vier Minuten später den Aufreger des Abends: Tom Zimmerschmieds Schuss rutschte abgefälscht durch den Strafraum bis zu Ben Voll, der bereits beide Hände auf dem Ball hatte, als Dominik Steczyk ihn zum 2:1 ins Tor schoss – Schiedsrichter Patrick Hanslbauer gab den irregulären Treffer trotz heftiger Kölner Proteste (72.).

    Nur gut, dass es nicht das Siegtor sein sollte: Der nun eingewechselte André Becker traf nach feiner Vorarbeit von Hamza Saghiri zum 2:2 (85.). Der Stürmer nahm, wie Vussballradio-Reporter Jakob während der Live-Übertragung sagte, den Ball mit der Brust „wie eine fünffache Mutter ihr Neugeborenes“ an und schob eiskalt in die untere linke Ecke ein. Und so konnte Janßen über den Schiri-Fauxpas hinwegsehen: „Es ist eindeutig“, erklärte er nach Ansicht der TV-Bilder: „Aber Fehlentscheidungen sind Teil des Spiels, wir haben keinen Videobeweis.“

    Viel zeit sich über die Aktion aufzuregen bleibt ohnehin nicht, schon Freitag (19 Uhr) empfängt Viktoria im Sportpark Höhenberg den SV Meppen.

    Aufstellung Viktoria: Ben Voll – Michael Schultz, Moritz Fritz, Christoph Greger (87. Daniel Buballa) – Patrick Koronkiewicz, Hamza Saghiri, Patrick Sontheimer (80. Simon Stehle), Simon Handle – Marcel Risse (80. Mike Wunderlich) – Robin Meißner (80. André Becker), David Philipp (65. Luca Marseiler)

    Tore: 1:0 Tunay Deniz (49.), 1:1 Patrick Sontheimer (68.), 2:1 Dominik Steczyk (72.), 2:2 André Becker (85.)

    Zuschauer:innen: 5.724

    Schiedsrichter: Patrick Hanslbauer

    Gelbe Karten:

    Zwickau: Jannes Vollert, Andor Bolyki, Tunay Deniz, Dominik Steczyk, Tom Zimmerschmied

    Viktoria: Christoph Greger, Michael Schultz, Marcel Risse, Patrick Sontheimer

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  • 1:1 gegen Zwickau: Siebert rettet Punkt in letzter Sekunde

    1:1 gegen Zwickau: Siebert rettet Punkt in letzter Sekunde

    Last-Second-Jubel im Sportpark Höhenberg: Bis zur vierten Minute der Nachspielzeit drohte der Viktoria gegen den FSV Zwickau die zweite Heimniederlage in Folge – doch die letzte Aktion des Spiels führte dann doch noch zum 1:1-Ausgleich durch Jamil Siebert.

    „Wir nehmen den am Ende etwas glücklichen Punkt gerne mit, wohlwissend dass wir die letzte Linie besser bespielen müssen, da darf gerne noch etwas mehr kommen“, brachte Cheftrainer Olaf Janßen die Probleme seines Teams nach der Partie auf den Punkt. Er hatte nach dem 1:0-Sieg bei 1860 München über die Gelbsperre von Patrick Sontheimer hinaus rotiert, mit Christoph Greger (nach Gelbsperre), Mike Wunderlich (zuletzt angeschlagen) und André Becker standen im Vergleich zur letzten Woche drei Neue in seiner Startelf.

    Diese dominierte die Partie zwar spielerisch, fand aber vorne zunächst nicht die entscheidende Lücke für eine echte Großchance. Und hätte nach einer halben Stunde um ein Haar den Rückstand kassiert: Ben Voll konnte einen Schuss von Yannic Voigt aus spitzem Winkel nicht festhalten, der Ball trudelte entlang der Torlinie, aber nicht darüber hinweg – weil Niklas May retten konnte (31.).

    Die Gäste waren plötzlich besser im Spiel, Viktoria verlor etwas den Faden und kurz vor der Pause war es dann passiert: Langer Ball von Jan Löhmannsröben auf Dominic Baumann, Kopfballablage in den Lauf von Johan Gomez, und der ließ Voll keine Chance – 0:1 (44.), das war zu einfach, Michael Schultz hatte sich bei Löhmannsröbens langem Ball offenbar verschätzt.

    Janßen reagierte in der Halbzeit mit einem Dreifachwechsel, nachdem Lars Dietz bereits in der 33. Minute angeschlagen für Jamil Siebert vom Feld musste. Dietz war nach einem bereits gewonnenen Kopfball unterlaufen worden, unsanft auf dem Boden gelandet und hatte im Anschluss Sichtprobleme. Der Abwehrmann wurde in die Klinik gebracht. „Wir hoffen jetzt, dass es nichts schlimmeres ist“, erklärte Janßen, der zum Wiederanpfiff auch Patrick Koronkiewcz, Luca Marseiler und Robin Meißner neu ins Spiel brachte.

    Die Viktoria baute nun etwas mehr Druck auf, kam zur ein oder anderen Schusschance, doch Hochkaräter blieben weiter aus. So beorderte Janßen in der Schlussphase nach der Einwechslung Simon Stehles auch noch Schultz nach vorne und ließ mit langen Bällen agieren, auch wenn „das eigentlich nicht unser Spiel ist“, wie er erklärte. Und so führte schließlich der letzte lang geschlagene Ball, ein Freistoß von Simon Handle, zum Ausgleich: Zwickau-Keeper Johannes Brinkies sah dabei ähnlich unglücklich aus wie Schultz vorm 0:1, er griff daneben, Siebert verlängerte den Ball mit dem Hinterkopf ins Tor.

    Schon am Dienstag geht es für Viktoria beim Halleschen FC weiter, dann wird Siebert fehlen, er sah die fünfte gelbe Karte.

    Viktoria Köln: Ben Voll – Michael Schultz, Lars Dietz (33. Jamil Siebert), Christoph Greger – Simon Handle, Marcel Risse (46. Luca Marseiler), Moritz Fritz, Niklas May (46. Patrick Koronkiewicz) – Mike  Wunderlich – André Becker (46. Robin Meißner), David Philipp (74. Simon Stehle)

    Tore: 0:1 Johan Gomez (44.), 1:1 Jamil Siebert (90. +4)

    Zuschauer: 2.406

    Schiedsrichter: Jonas Brombacher

    Gelbe Karten:

    Köln: Jamil Siebert, David Philipp

    Zwickau: Nils Butzen, Maximilian Jansen, Patrick Göbel

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  • DFB terminiert Spieltage 30-34: zweimal montags, dreimal Prime-Time

    DFB terminiert Spieltage 30-34: zweimal montags, dreimal Prime-Time

    Der DFB hat soeben die Spieltage 30 bis 34 in der 3. Liga terminiert. Das Duell bei Tabellenführer SV Elversberg findet am Ostermontag statt, der MSV Duisburg wird den Sportpark Höhenberg in der Woche darauf ebenfalls am Montag ansteuern.  

    Die anderen drei neu terminierten Aufeinandertreffen finden zur Prime-Time, also samstags um 14 Uhr statt. Am 30. Spieltag empfangen wir den SC Verl daheim (1. April), nach den beiden Montagsspielen folgen die Spiele daheim gegen den FC Ingolstadt (22. April) und auswärts im Erzgebirge bei Aue (29. April). 

    Die kommenden Wochen im Überblick:  

    26. Sptg: (H) FSV Zwickau, Sa. 11.3. (14 Uhr) 
    27. Sptg: (A) Hallscher FC, Di. 14.3. (19 Uhr) 
    28. Sptg: (H) SV Meppen, Fr. 17.3. (19 Uhr) 
    Pokal: (A) Hohkeppel, 21./22.3. (noch nicht terminiert) 
    29. Sptg: (A) VfB Oldenburg, Sa. 25.3. (14 Uhr) 
    30. Sptg: (H) SC Verl, Sa. 1.4. (14 Uhr) 
    31. Sptg; (A) SV Elversberg, Mo. 10.4. (19 Uhr) 
    32. Sptg: (H) MSV Duisburg, Mo. 17.4. (19 Uhr) 
    33. Sptg: (H) FC Ingolstadt, Sa. 22.4. (14 Uhr) 
    34. Sptg: (A) Erzgebirge Aue, Sa. 29.4. (14 Uhr) 

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  • Gegnercheck: Zwickau will mit Basistugend den Turnaround schaffen

    Gegnercheck: Zwickau will mit Basistugend den Turnaround schaffen

    Nach dem 1:0-Auswärtserfolg bei 1860 München steht der FSV Zwickau im Kalender von Olaf Janßen fett markiert. Zwar können wir Euch keine Analyseszenen vom Coach vorstellen, dennoch wollen wir Euch den Gegner, der uns am Samstag (14 Uhr) erwartet, etwas näherbringen. 

    Letztes Spiel: 2:1 – gegen den SC Verl gewannen die Schwäne erstmals wieder seit Januar. Johan Gomez sorgte mit dem 1:0 nach nicht mal 180 Sekunden für den Blitzstart, Yannic Voigt erhöhte kurz vor der Pause (43. Minute). FSV-Verteidiger Davy Frick traf in der Nachspielzeit ins eigene Tor (90.), es blieb aber der einzige Verler Treffer, sodass Zwickau am Ende den 2:1-Sieg feiern durfte. 

    Saisonverlauf: Zwar starteten die Sachsen mit einem 3:2-Ostderby-Sieg gegen den Halleschen FC in die neue Spielzeit, hatten nach den 19 Hinrundenspielen aber lediglich vier gewonnene Spiele auf dem Konto. Seit dem 12. Spieltag steht der FSV bis auf eine kurze Ausnahme ununterbrochen auf den Abstiegsrängen. Folglich musste Joe Enochs, der seit 2018 Coach in Zwickau war, seinen Posten räumen.  

    Der Trainer: Die Rückkehr zur „Basistugend“ forderte der neue Mann an der Seitenlinie, Ronny Thielemann (49), nach der 3:5-Niederlage gegen Bayreuth Ende Februar. Und das scheint gefruchtet zu haben, in seinem zweiten Spiel an der Seitenlinie holte der Coach seinen ersten Sieg. Als Aktiver spielte er für Cottbus und Rostock in der Bundesliga, an der Ostseeküste war der 49-Jährige von 2019 bis 2022 Co-Trainer und zuvor in verschiedenen Positionen beim 1. FC Magdeburg tätig. 

    Spieler im Fokus: Lange war klar, wer für den FSV die Tore schießt: Ronny König. 15, 11, 11, 8, 10, 5 – so die Torausbeute des 39-jährigen Mittelstürmers in Zwickau seit 2016. Doch seit der vergangenen Spielzeit haben die Schwäne einen neuen Top-Stürmer: Dominic Baumann schoss in der letzten Saison elf Buden, in dieser ist er mit sieben Toren der gefährlichste Mann im Kader der Sachsen. Baumann, der mit 1,78 Metern nicht der größte Neuner ist, besticht durch Torgefahr und Laufleistung. 

    Kader: Johan Gomez (vier Tore) ist nach Baumann der beste Torschütze im Kader des FSV, die meisten Vorlagen steuert Rechtsaußen Patrick Göbel (fünf Assists) bei. Mit einem Durchschnittsalter von 26,1 Jahren hat Zwickau den viertältesten Kader der 3. Liga, dienstältester Schwan ist Verteidiger Davy Frick. 2011 stieß der 32-Jährige zu den Schwänen und sammelte in 386 Pflichtspielen 69 Torbeteiligungen. 

    Bisherige Begegnungen: Dreimal kam der FSV bisher in den Sportpark Höhenberg, noch nie nahmen die Sachsen drei Punkte zurück mit in den Osten der Nation. 3:0 und zweimal 1:1 lauteten die Ergebnisse in den letzten drei Spielzeiten, keine Tore gab es im Aufeinandertreffen in der Hinrunde. Spieler des Spiels war laut Kicker Ben Voll (Note 2,0), der sich vier Tage zuvor im DFB-Pokalspiel gegen den FC Bayern München schon in Höchstform zeigte. 

    Historie: Der FSV Zwickau wurde 1912 unter dem Namen SG Planitz gegründet. Bis 1983 spielte der Verein ohne Unterbrechung in der DDR-Oberliga und wurde unter dem Namen „BSG Motor“ zweimal Pokalsieger. 1975 gelang dies ein drittes Mal als BSG Sachsenring. Unter letzterem Namen erreichte der Club auch den größten internationalen Erfolg der Vereinsgeschichte, zog ins Halbfinale des Pokals der Pokalsieger ein und scheiterte dort am späteren Pokalsieger RSC Anderlecht. Seit 2016/17 spielen die Schwäne nun in der 3. Liga, die beste Platzierung landeten sie in der Debütsaison mit Rang fünf. 

    Tickets: Karten für die Partie sind noch erhältlich. Und ihr habt gleich drei Möglichkeiten, Euch Euren Platz zu sichern:  
    1. Im Onlineshop unter www.viktoria-tickets.de  
    2. In der Geschäftsstelle am Sportpark Höhenberg (Di.-Fr. 14-17 Uhr)  
    3. An der Tageskasse am Samstag (ab 12:30 Uhr) 

    Partie in den Medien: 
    TV: MagentaSport geht ab 13:45 Uhr LIVE auf Sendung.  
    Radio: Das Vussballradio Schäl Sick ist mit Daniel und Besnik ab 13:50 Uhr On Air!  
    Social Media: Über unsere Social-Media-Kanäle (Facebook, Instagram, Twitter, YouTube) halten wir Euch selbstverständlich auf dem Laufenden. 

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  • 1:0-Sieg im Löwenkäfig! Viktoria bärenstark gegen 1860

    1:0-Sieg im Löwenkäfig! Viktoria bärenstark gegen 1860

    Was für eine Antwort rechts der Isar! Fünf Tage nach dem 0:3 gegen Freiburg siegt unsere Viktoria 1:0 bei 1860 München und zieht nach Punkten mit den Löwen gleich. „Das war ein rundum gelungener Auftritt“, freute sich Cheftrainer Olaf Janßen und erklärte auch, warum: „Wir haben in der Woche sehr intime Gespräche gehabt, die Mannschaft unter sich und wir mit der Mannschaft. Wir haben an ein paar Stellschrauben gedreht, das hat man gesehen.“

    Die Gelbsperren von Christoph Greger und Patrick Koronkiewicz sowie die kurzfristigen Ausfälle von Mike Wunderlich und Simon Stehle (beide angeschlagen) zwangen Janßen zur Rotation. Zudem stand auch Hamza Saghiri nicht in der Startelf, Moritz Fritz übernahm dessen Sechser-Position.

    Trotz des Rückschlags gegen Freiburg, wo sein Team „mehr oder weniger auseinandergenommen“ worden war und der nun vier fehlenden Stammspieler „mutig zu bleiben und die Herausforderung anzunehmen“, forderte der Janßen vor dem Anpfiff im Interview mit MagentaSport.

    Und genau dies tat sein Team im zur Premiere des neuen Löwen-Trainers Maurizio Jacobacci mit 15.000 Zuschauern ausverkauften Stadion an der Grünwalder Straße.

    Zwar dauerte es bis zur 22. Minute, ehe man nach einem langen Ball von Kapitän Marcel Risse, an den Robin Meißner im Strafraum leider nicht den Fuß ganz ran brachte, von der ersten Fast-Chance sprechen konnte, doch Viktoria war jederzeit drin in der Partie. Den nächsten Ball Risses, diesmal flach und wohl als Torschuss gedacht, verpasste David Philipp am langen Pfosten knapp (31.). Jamil Sieberts Kopfball nach Ecke von Risse flog übers Tor.

    Doch dann sollte die Führung gelingen: Meißner verlängerte Ben Volls weiten Ball in den Lauf von Philipp, der lief frei auf Löwen-Goalie Marco Hiller zu und vollstreckte cool zur Kölner Führung (41.).

    In Halbzeit zwei versuchten die Gastgeber den Druck zu erhöhen, kamen aber erst in der 66. Minute zu ersten – und auch letzten – wirklich guten Chance, die aber Ben Voll gegen den eingewechselten Joseph Boyamba sehenswert vereitelte. Mehr ließen Janßens Höhenberger Jungs nicht mehr zu und so durfte das Team nach dem Abpfiff vor dem Gästeblock feiern.

    Als Belohnung schenkte Janßen seiner Mannschaft zwei frei Tage, ehe dann kommenden Samstag (14 Uhr) im Heimspiel gegen den FSV Zwickau nachgelegt werden soll.

    Viktoria Köln: Ben Voll – Jamil Siebert, Lars Dietz, Michael Schultz – Simon Handle (84. Kevin Lankford), Moritz Fritz, Patrick Sontheimer), Niklas May – Marcel Risse (78. Hamza Saghiri) – David Philipp (66. Luca Marseiler), Robin Meißner (78. André Becker)

    Tore: 0:1 David Philipp (41.)

    Zuschauer:innen: 15.000 (ausverkauft)

    Schiedsrichter: Luca Jürgensen

    Gelbe Karten:

    München:Jesper Verlaat

    Köln: Patrick Sontheimer, Moritz Fritz, Lars Dietz

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  • Gegnercheck: Angefressene Löwen wollen wieder Zähne zeigen

    Gegnercheck: Angefressene Löwen wollen wieder Zähne zeigen

    1860 München gegen Viktoria Köln – am Samstag (14 Uhr) kommt es zum Duell zweier Mannschaften, die das vergangene Wochenende am liebsten vergessen würden. Und das mit einem neuen Coach, Maurizio Jacobacci. Mit der Trainerentscheidung überraschten die Sechzger bereits, nun wollen wir Euch den neuen Coach sowie das gesamte Team einmal näherbringen. 

    Letztes Spiel: Wie bereits erwähnt gab es nach dem Gastspiel in Halle am Wochenende wenig Grund zum Jubeln beim TSV. 0:0 hieß es am Ende, es war das letzte Spiel von Interims-Trainer Günther Gorenzel (51), ohne Sieg als Aushilfs-Coach geht er zurück in den Job als Geschäftsführer Sport. Kurz vor Halbzeitpfiff verpassten Stürmer Marcel Bär und Mittelfeldmann Yannik Deichmann die Führung, ansonsten bot die Partie wenige Highlights. 

    Saisonverlauf: Das gilt wohl für die gesamten letzten Wochen in München-Giesing. Ein Sieg aus den letzten 11 Spielen, letzter Platz in der Rückrunden-Tabelle. Am 31. Januar, nach der 1:2-Heimpleite gegen Dynamo Dresden, entließen die Löwen Michael Köllner (53) aus dem Traineramt. Doch auch danach blieb die Trendwende aus, gegen den VfB Oldenburg (2:2), den SV Meppen (1:2), Verl (0:3) und in Halle (0:0) gelang kein Erfolg. Doch die Löwen haben reagiert, mit 35 Punkten auf Rang acht stehend haben die Münchener einen neuen Trainer verpflichtet. 

    Der Trainer: Mit dieser Entscheidung hat Günther Gorenzel wohl die meisten überrascht: Nicht Benny Lauth, nicht Stefan Reisinger – Maurizio Jacobacci soll den Negativtrend stoppen. Der gebürtige Berner verbrachte seine aktive Karriere ausschließlich in der Schweiz, lief etwa für die Young Boys Bern und den FC St. Gallen auf. Der Stürmer beendete seine aktive Karriere 1995 bei der AC Bellinzona – dem Verein, wo auch Olaf Janßen zuletzt seine Schuhe schnürte (2000).  
    Seine Trainerlaufbahn startete Jacobacci direkt im Anschluss an seine Profi-Laufbahn, der TSV 1860 ist in 27 Jahren die 21. Trainerstation des 60-Jährigen. Der Italiener trainierte zuletzt den SC Sfaxien in der 1. Tunesischen Liga.  

    Spieler im Fokus: Fynn Lakenmacher (22) ist sicherlich ein Neuzugang der Sorte „gelungener Transfer“. Im Sommer von Absteiger TSV Havelse gekommen, schlug der Mittelstürmer voll ein. Mit sieben Treffern und vier Assists ist der 22-Jährige bester Torschütze, Top-Scorer und zweitbester Vorlagengeber der Sechzger. Zu Havelse kam der gebürtige Mindener in der U19, stieg mit den Garbsenern in die 3. Liga auf und war mit fünf Treffern in der abgelaufenen Saison der wohl beste TSV-Spieler. So wie auch in diesem Jahr, jetzt also beim TSV 1860 München.  

    Kader: Im Sommer langten die Münchener auf dem Transfermarkt ordentlich zu: Zwar verließen unter anderem Richard Neudecker (25/jetzt Saarbrücken), Dennis Dressel (23/Hansa Rostock) und Stephan Salger (32/1. FC Köln II) den Verein, aber mit dem angesprochenen Lakenmacher sowie Kobylanski (28/vorher Braunschweig), Albion Vrenezi (28/Türkgücü), Jesper Verlaat (26/Mannheim), Joseph Boyamba (25/Mannheim), Christopher Lannert (24/SC Verl), Tim Rieder (28/Türkgücü) und Meris Skenderovic (24/Schweinfurt) konnte man den Kader ordentlich verstärken. Hinzu kam im Winter auch noch Ex-Bundesliga-Profi Raphael Holzhauser (30), der bis Saisonende leihweise von Leuven an die Isar wechselt. Der Österreicher stand für den FC Augsburg und den VfB Stuttgart 36-mal auf dem Bundesliga-Rasen und ist im zentralen Mittelfeld zu Hause.  

    Begegnungen: Insgesamt siebenmal trafen die beiden Drittligisten seit dem Viktoria-Aufstieg 2019 aufeinander. Zweimal gewann die Viktoria, dreimal die Münchener und zweimal teilte man die Punkte. Im Grünwalder Stadion gelang uns bis dato noch kein Erfolg gegen den TSV, in der Hinrunde gab es eine Punkteteilung auf der Schäl Sick. Wenige Tage vor dem DFB-Pokal-Spiel gegen den FC Bayern München gelang der Mannschaft von Olaf Janßen beinahe die kleine Sensation: 60 kam mit voller Ausbeute aus den ersten fünf Spielen nach Höhenberg, nach dem Elfmeter-Tor von Kapitän Marcel Risse (24. Minute) sah es lange nach einem Kölner Sieg aus. Doch die Hoffnungen beseitigte Jesper Verlaat, als er wenige Minuten vor Abpfiff zum 1:1 einnickte – dennoch musste seine Mannschaft erstmals in der laufenden Saison Punkte lassen.  

    Historie: 1963 war der Turn- und Sportverein aus München Gründungsmitglied der Bundesliga. Bereits im Jahr darauf gewannen die Sechziger zum zweiten Mal den DFB-Pokal, qualifizierten sich somit für den Europapokal der Pokalsieger. Nachdem sich die Himmelblauen gegen US Luxembourg, FC Porto, Legia Warschau und AC Turin durchsetzen konnten, spielten sie am 19. Mai 1965 im Finale gegen West Ham United im Londoner Wembley-Stadion. Vor 97.974 Zuschauern bot 1860 dem Team um die Fußballlegende Bobby Moore lange Kontra, bis sie sich durch einen Doppelschlag von Alan Sealey mit 0:2 geschlagen geben mussten. Doch die Trauer währte nicht allzu lange: Bereits im Jahr darauf gewann der TSV 1860 München zum ersten und einzigen Mal die Bundesliga. Im Oberhaus spielten sie zuletzt 2004, bis 2017 waren die Löwen Zweitligist. Aus finanziellen Gründen musste der Verein direkt in die Regionalliga Bayern absteigen, prompt gelang unter Daniel Bierofka der Aufstieg in Liga drei. 

    Stadion: Zu Hause ist der TSV bekannterweise in München-Giesing. Seine Heimspiele trägt er im Städtischen Stadion an der Grünwalder Stadion aus. 1911 eröffnet und zuletzt 2018 renoviert, fasst die Spielstätte in der 3. Liga 15.000 Plätze.  

    Partie in den Medien:  
    TV: MagentaSport geht ab 13:45 Uhr LIVE auf Sendung.  
    Radio: Das Vussballradio Schäl Sick ist mit Besnik und Hendrik ab 13:50 Uhr LIVE und kostenlos aus München On Air!  
    Social Media: Über unsere Social-Media-Kanäle (Facebook, Instagram, Twitter, YouTube) halten wir Euch selbstverständlich auf dem Laufenden.  

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  • Hohkeppel! Halbfinal-Los im Bitburger-Pokal gezogen

    Hohkeppel! Halbfinal-Los im Bitburger-Pokal gezogen

    Erneut gegen gelb und schwarz: Im Halbfinale des Bitburger-Pokals geht es für die Mannschaft von Olaf Janßen zur SV Eintracht Hohkeppel. Der Mittelrheinligist aus Lindlar setzte sich im Viertelfinale mit 4:2 n.V. gegen Liga-Konkurrent Bonner SC durch und genießt im Halbfinale Heimrecht. Ausgetragen werden soll die Partie zwischen dem 21. und 23. März. 

    Der Sieger der Partie trifft am 3. Juni auf den Sieger des Parallelspiels zwischen dem SC Blau-Weiß Köln und Regionalligist 1. FC Düren. Wie schon im vergangenen Jahr wird das Finale bei uns im Sportpark Höhenberg stattfinden. Doch erstmal richten wir alle Augen auf das Halbfinale – sobald wir Euch nähere Infos zur Ansetzung, dem Ticketing etc. geben können, werden wir dies selbstverständlich hier tun. 

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  • Janßen nach 0:3: „Freiburg war einfach besser“

    Janßen nach 0:3: „Freiburg war einfach besser“

    Olaf Janßen zeigte sich schon kurz nach Abpfiff als fairer Verlierer. „Es ist heute relativ einfach zu analysieren: Die Freiburger Jungs haben es richtig gut gemacht. Davon werden wir Einige in der ersten Bundesliga sehen, da bin ich mir ziemlich sicher“, konstatierte er nach dem 0:3 seiner Viktoria gegen den SC Freiburg II. „Ich kann meinen Jungs den Willen nicht absprechen, Freiburg war einfach besser.“

    So zeigten die Gäste im Sportpark Höhenberg von Beginn an, dass sie völlig zurecht Tabellenzweiter sind und wohl aufsteigen würden, wenn es denn das Reglement zulassen würde. Das Team von Coach Thomas Stamm presste hoch, ließ die Viktoria kaum zur Entfaltung kommen.

    Mitte der der ersten Halbzeit hatten die Höhenberger Jungs noch Glück, als Kimberly Ezekwem mit seinem Schuss aus gut 18 Metern erst den rechten Pfosten traf, von wo der Ball auch noch an den linken Pfosten sprang und von dort wieder ins Feld (26.). Doch nach einem sehenswerten Angriff über die rechte Seite war es dann passiert, als Mika Baur per Hacke für Julian Guttau ablegte, der zum 0:1 ins linke Eck traf (38.).

    Nach der Pause standen die Gäste etwas tiefer, ohne dabei das Spiel nach vorne zu vernachlässigen. Konnte Ben Voll zunächst die Vorentscheidung noch verhindern, als er Vincent Vermeijs aus der Ecke kratzte (56.), war er nur vier Minuten später doch geschlagen: Robert Wagners Schuss konnte er noch parieren, doch Max Rosenfelder schaltete gut und verwertete en Abpraller zum 0:2 (60.). Mit dem 3:0 durch Vermeij (81.), der frei durch war, nachdem Michael Schultz einen langen Ball durchließ, wohl im Glauben, Voll stünde dicht genug hinter ihm, war die Partie endgültig entschieden.

    Schon am Samstag (14 Uhr) wartet auf Janßen und sein Team die schwere Auswärtsaufgabe bei 1860 München. Dann fehlen Patrick Koronkiewicz und Christoph Greger gelbgesperrt.

    Viktoria Köln: Ben Voll – Jamil Siebert, Lars Dietz (46. Michael Schultz), Christoph Greger – Patrick Koronkiewicz, Hamza Saghiri (68. David Philipp), Patrick Sontheimer, Niklas May (46. Simon Handle) – Mike Wunderlich – Simon Stehle (68. Luca Marseiler), Robin Meißner (76. André Becker)

    Tore: 0:1 Julian Guttau (38.), 0:2 Max Rosenfelder (60.), 0:3 Vincent Vermeij (81.)

    Zuschauer:innen: 1.522

    Schiedsrichter: Patrick Schwengers

    Gelbe Karten

    Köln: Patrick Sontheimer, Simon Stehle, Patrick Koronkiewicz, Michael Schultz, Christoph Greger

    Freiburg: Julian Guttau, Max Rosenfelder

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  • Viktoria präsentiert Inklusionteams: Ü17-Premiere Sonntag in Aachen

    Viktoria präsentiert Inklusionteams: Ü17-Premiere Sonntag in Aachen

    Viktoria Köln hat es sich zur Aufgabe gemacht, Inklusion und die Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigung im Fußball zu fördern. So wurden nun eine U17- und eine Ü17- Inklusionsmannschaft in den Verein integriert und werden für Viktoria Köln an der „FVM-Liga inklusiv“ teilnehmen.

    Die Teams wurden am Freitagabend in Anwesenheit von TV und Presse im Sportpark Höhenberg offiziell präsentiert.

    Norbert Bruhn, Geschäftsführer des FC Viktoria Köln 1904 e.V., begrüßte die Teams und anwesenden Gäste, darunter Robert Voigtsberger, Dezernent für Sport, Bildung & Jugend der Stadt Köln, Sportamtsleiter Gregor Timmer, den im Sportamt für Inklusion zuständigen Moritz Keller und natürlich Franz Wunderlich, Sportvorstand der Viktoria.

    Ebenso mit dabei waren Hans Willy Zolper (Koordinator Inklusion beim Fußball-Verband Mittelrhein) und Monika Schulze, Head of Customer & Innovation Management der Zurich Gruppe Deutschland, die die Aufnahme der Inklusionsteams in die Viktoria-Vamilie möglich macht.

    Nach der offiziellen Begrüßung durch Norbert Bruhn war es an Denis Kirchdörfer, Leiter und Ansprechpartner Inklusion, die neuen Viktoria-Teams vorzustellen. Kirchdörfer, seit 2019 Inhaber der Fußball-C-Lizenz sowie Inhaber der der TandemYoungCoach Ausbildung, welche durch die Football Club Social Alliance geleitet wurde, war von Beginn an und damit nun fast fünf Jahre am Aufbau der nun in die Viktoria-Vamilie integrierten Inklusionsmannschaften beteiligt. Er ist seit 2017 auch beruflich für Menschen mit Beeinträchtigung tätig und arbeitet als ausgebildeter und staatlich anerkannter Heilerziehungspfleger in einer Werkstatt für Menschen mit Beeinträchtigung der Caritas.

    Hier lesen sie mehr über die Inklusions-Mannschaften von Viktoria Köln

    In den Inklusionsteams, es gibt eine U17 und eine Ü17, spielen Menschen zwischen acht und 58 Jahren. Gespielt wird mit 7er-Teams in Turnierform. Maximal vier Spieler ohne Beeinträchtigung dürfen spielen, in den Viktoria-Teams stehen im Schnitt fünf Spieler mit Beeinträchtigung auf dem Platz, erklärte Kirchdörfer, der den gemischten Trainerstab (4 Trainer, 2 Co-Trainer und 2 Betreuerinnen) leitet. Gespielt wird in Turnierform, eine Partie dauert zehn bis 15 Minuten. Bereits diesen Sonntag nimmt die Ü17 Viktoria Kölns an einem Turnier in Aachen teil. Gespielt wird auf einem Halbfeld auf Jugend-Tore – die U17 spielt indes auf einem Viertelfeld.

    Man habe es sich zur Aufgabe gemacht, den Spieler:innen eine ihnen gerechte Plattform zu bieten, weshalb die Kontakte zwischen Spieler:innen und dem Trainerstab so eng seien, dass man sich auch außerhalb des Fußballs unterstütze, unterstreicht Kirchdörfer die Bedeutung der Inklusionsteams für alle Beteiligten.

    Fragen zur Inklusionsmannschaft und Probetraining-Anfragen können per Mail gestellt werden: inklusion@viktoria1904.de

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  • Gegnercheck: Mit Freiburg II kommt das nächste Top-Team nach Höhenberg

    Gegnercheck: Mit Freiburg II kommt das nächste Top-Team nach Höhenberg

    Wäre die Mannschaft von Thomas Stamm nicht die U23 und damit Zweitvertretung des SC Freiburg, würde man inzwischen von einem klaren Aufstiegsfavoriten reden: Vor dem 24. Spieltag haben es sich die Breisgauer auf Platz 2 der 3. Liga gemütlich gemacht und runden gemeinsam mit der Viktoria am Montagabend den Spieltag ab. Wir haben uns den Gegner für Euch mal genauer angeschaut. 

    Letzte Spiele: Bei Freiburg II kann man von einem echten Lauf sprechen: Keines der sechs Spiele im Vussballjahr 2023 verlor man, zuletzt gelangen gegen Duisburg (2:0), Halle (3:1) und Bayreuth (2:0) relativ deutliche Siege – für Freiburger Verhältnisse jedenfalls: Mit 31 Toren hat der Tabellenzweite weniger Treffer auf dem Konto als unsere Viktoria (32), auch die Tordifferenz von +9 macht nicht den Anschein einer Spitzenmannschaft. Doch mit gerade einmal 22 Gegentreffern stellt die Stamm-Mannschaft die zweitbeste Defensive der Liga, gleich sechsmal gewann man jeweils mit einem Tor Vorsprung. 

    Hinspiel: Auch dort war es so: Gegen eine schwache Kölner Mannschaft reichte ein Treffer von Robert Wagner um die drei Punkte in Freiburg zu behalten. Zwar traf Simon Handle in Minute 18, stand dabei aber im Abseits.  

    Spieler im Fokus: Vincent Vermeij (28) ist nicht nur aufgrund seiner 1,96 Meter der größte Spieler im Kader der Breisgauer – der 28-Jährige ist mit elf Treffern und fünf Assists bester Torschütze und Vorlagengeber, belegt in der Torjägerliste der 3. Liga Platz drei. In 22 von 23 Saisonspielen stand der Mittelstürmer in der Startelf, war beim 3:1-Auswärtssieg in Halle an allen Treffern beteiligt (1 Tor, 2 Assists). Die erste Deutschland-Station des Niederländers war der MSV Duisburg, wo er 2019 bis 2021 spielte, ehe er den Freiburger Rufen folgte. 

    Trainer: Im Schatten von Trainer-Ikone Christian Streich (57) leistet auch Thomas Stamm (40) mit der „Zweiten“ hervorragende Arbeit und empfiehlt sich gerade möglicherweise für höhere Aufgaben. Von 2015 bis 2021 coachte der Schweizer die Freiburger U19, übernahm dann die „Zweite“, die er nach dem Aufstieg auf einen sicheren 11. Platz führte. 

    Kader: Wenig überraschend ist die Mannschaft von Stamm die jüngste der gesamten Liga – 21,3 Jahre sind die Schützlinge des 40-Jährigen im Schnitt alt. Laut Transfermarkt.de ist der SCF zudem der zweitwertvollste Kader in der 3. Liga hinter dem BVB II. Die wertvollsten Akteure sind dabei Keeper Noah Atubolu und Mittelfeldmann Merlin Röhl (je 2 Mio. Euro Marktwert und 20 Jahre alt), Hinspiel-Torschütze Robert Wagner (19) kratzt mit 900.000 Euro zudem an der Millionenmarke. 

    Begegnungen: Dreimal trafen beide Mannschaften bisher aufeinander, die Bilanz ist ausgeglichen: Sieg Viktoria (3:1), Remis (1:1), Sieg Freiburg (1:0). Mutmacher: Bisher gab es keine Heimniederlage, zudem ist unser Team seit nunmehr vier Spielen ungeschlagen. 

    Historie: Die U23 des SC spielte seit den 1990er-Jahren bis 2016 beständig in der vierthöchsten Spielklasse. Zunächst in der Oberliga-Baden-Württemberg unter Karsten Neitzel (bis 2008), folgend in der neuen Regionalliga Süd unter anderem trainiert vom heutigen Co-Trainer der Deutschen Nationalmannschaft, Marcus Sorg. Nachdem die Breisgauer 2016 in die nun fünftklassige Oberliga Baden-Württemberg abgestiegen waren, übernahm Christian Preußer die Geschicke. Er führte die Mannschaft direkt wieder in die Regionalliga Südwest, 2020/21 gewann Preußer mit Freiburg die Regionalliga-Meisterschaft und stieg in die 3. Liga auf. Dort trennten sich die Wege: Der Trainer ging nach Düsseldorf, Stamm übernahm. 

    Tickets: Karten für die Partie sind noch erhältlich. Und ihr habt gleich drei Möglichkeiten, Euch Euren Platz zu sichern: 
    1. Im Onlineshop unter www.viktoria-tickets.de 
    2. In der Geschäftsstelle am Sportpark Höhenberg (Di.-Fr. 14-17 Uhr) 
    3. An der Abendkasse am Montag (ab 17:30 Uhr) 

    Anreise: Bitte beachtet den angekündigten Streik der Kölner Verkehrsbetriebe. Die KVB teilten am Freitag mit, dass Montag ab 3 Uhr keine Stadtbahn-Fahrten mehr stattfinden werden. Dies gelte für den kompletten Tag bis zum Betriebsstart 24 Stunden später. Lediglich einige Bus-Angebote bleiben auch während des Streiks bestehen – nämlich jene, die von Subunternehme durchgeführt werden. Welche dies sind, soll den Fahrgästen in der elektronischen Fahrplan-Auskunft angezeigt werden. 

    Partie in den Medien:
    TV: MagentaSport geht ab 18:45 Uhr LIVE auf Sendung. 
    Radio: Das Vussballradio Schäl Sick ist mit Daniel und Klaus ab 18:50 Uhr On Air! 
    Social Media: Über unsere Social-Media-Kanäle (Facebook, Instagram, Twitter, YouTube) halten wir Euch selbstverständlich auf dem Laufenden. 

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