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  • Viktoria Köln und Zurich Versicherung präsentieren neue Inklusionsteams

    Viktoria Köln und Zurich Versicherung präsentieren neue Inklusionsteams

    Viktoria Köln hat es sich zur Aufgabe gemacht, Inklusion und die Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigung im Fußball zu fördern. So wurden nun eine U17- und eine Ü17-Inklusionsmannschaft in den Verein integriert und werden für Viktoria Köln an der „FVM-Liga inklusiv“ teilnehmen.

    Die offizielle Präsentation der Teams findet am Freitag, 24. Februar um 17.30 Uhr statt, anschließend besteht die Möglichkeit, die Trainingseinheit zu verfolgen.

    „Die Inklusionsmannschaften sind uns ein besonderes Anliegen, mit dem wir unterstreichen wollen, dass wir unserer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht werden möchten“, erklärt Norbert Bruhn, Geschäftsführer des FC Viktoria Köln 1904 e.V. und verweist auf die Gemeinwohlklausel in den Verträgen aller Viktoria-Spieler, Trainer und Mitarbeitenden. „Wir wollen nicht nur über Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Verantwortung reden, sondern dies auch leben, wo immer wir können.“

    „Unser besonderer Dank gilt der Zurich Versicherung, mit deren Unterstützung wir das Projekt umsetzen konnten und die Inklusionsteams in unsere Viktoria-Vamilie aufnehmen konnten“, führt Norbert Bruhn aus. Die Zurich Gruppe Deutschland ist seit 2021 Premium-Sponsor der Viktoria und unterstreicht mit der Erweiterung ihres Engagements die gemeinsamen Schwerpunkte.

    „Zurich hat das Ziel, eines der verantwortungsbewusstesten und wirkungsvollsten Unternehmen weltweit zu werden. In diesem Rahmen nehmen wir auch unsere Rolle als Teil der Gesellschaft wahr und unterstützen Kinder und heranwachsende Menschen, die aufgrund geistiger oder körperlicher Beeinträchtigungen gesellschaftlich benachteiligt sind,“ erklärt Monika Schulze, Head of Customer and Innovation Management bei der Zurich Gruppe Deutschland. „Mit dem Sponsoring der Viktoria Köln Inklusionsmannschaften wollen wir maßgeblich zu der positiven Entwicklung der Spielerinnen und Spieler beitragen und die gesellschaftliche Aufmerksamkeit auf Initiativen wie diese legen.“

    Denis Kirchdörfer, Leiter des achtköpfigen Trainer- und Betreuerteams der Inklusionsmannschaften U17 und Ü17: „Es ist für uns eine große Ehre, Teil eines großen familiären Vereins zu sein und so einen tollen Sponsor an der Hand zu haben, welche beide für Nachhaltigkeit und Fortschritt stehen. Wir sind bei der Viktoria mit offenen Armen empfangen worden, die Verantwortlichen haben uns großes Interesse entgegengebracht. Die spürbare Unterstützung seitens des Vereins bedeutet jedem einzelnen sehr viel, es herrscht bereits eine große Identifikation innerhalb der Teams mit dem Verein. Es ist wichtig, dass Inklusion vorangetrieben wird und alle ihre Plattform erhalten, um Teilhabe am gesellschaftlichen Leben genießen zu können.“

    Fragen zur Inklusionsmannschaft und Probetraining-Anfragen können per Mail gestellt werden: inklusion@viktoria1904.de

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  • „Der schwierigste Gegner im Topf“: Alle Infos zum Pokal-Spiel in Aachen

    „Der schwierigste Gegner im Topf“: Alle Infos zum Pokal-Spiel in Aachen

    Am Aschermittwoch ist alles vorbei – aber nicht im Pokal! Denn hier geht es mit den Viertelfinalspielen im Bitburger-Pokal voll rein in die heiße Phase. Die Viktoria muss Mittwochabend bei Regionalligist Alemannia Aachen ran, Anstoß ist um 19:30 Uhr.

    „Wir freuen uns sehr auf dieses Pokalspiel am Tivoli, da wird sicherlich eine richtig geile Stimmung sein mit einer wohl fünfstelligen Zuschauerzahl“, sagt Viktoria-Cheftrainer Olaf Janßen: „Das ist nicht selbstverständlich für ein Viertelfinale im Verbandspokal. Ohne den anderen Teams zu nahe zu treten, war Aachen der schwierigste Gegner, der noch im Topf war. Da haben wir größten Respekt.“

    Von zuletzt drei Alemannia-Niederlagen in der Regionalliga West (0:4 in Münster, 1:4 gegen Wuppertal, 0:1 in Ahlen) lässt sich Janßen natürlich nicht täuschen: „Dazu bin ich dann doch zu lange dabei, als dass ich nicht wüsste, dass das am Mittwochabend nullkommanull eine Rolle spielen wird. Wenn wir uns damit beschäftigen und dann so auf den Platz gehen, dann werden wir bitterböse bestraft, und das will ich nicht.“

    Denn eines sei „ganz klar“, betont Janßen: „Wenn ein Regionalligist auf einen Drittligisten trifft, dann will man den ärgern, das werden die Aachener mindestens tun. Wir wissen, dass wir eine Top-Einstellung brauchen und eine Top-Leistung abliefern müssen, der Gegner wird hochmotiviert sein.“

    Der Chefcoach verweist auf „sehr gute Jungs“ in der Aachener Offensive, nennt zum Beispiel Linksaußen Elsamed Ramaj (6 Liga-Tore, 2 Vorlagen), „der über eine enorme Schnelligkeit verfügt“ oder Jannik Mause (9+6), „der als Mittelstürmer brandgefährlich ist. Da kommt schon ein bisschen was auf uns zu.“

    Doch natürlich will Janßen den klassentieferen Gegner am Ende schlagen: „Wir freuen uns auf das Spiel, wir wollen wieder alles reinschmeißen, um ins Halbfinale einzuziehen. Wir wissen, dass das Pokalfinale wieder in unserem Wohnzimmer stattfindet – wir haben es letztes Jahr erleben dürfen – allein das ist für uns die höchste Motivation, alles rauszufeuern.

    Ticket- und Anreise-Infos

    Fans von Viktoria Köln: Für Gästefans werden die Blöcke N1 und N2 geöffnet. Eingang und Kasse befinden sich im Nordwesten des Stadions in Richtung Reitstadion. Hinterlegte Karten für die Gästeblöcke sind an der Gästekasse abzuholen.

    Der Gästeparkplatz ist wie folgt zu erreichen: Ausfahrt Aachen-Zentrum – rechts auf die Krefelder Straße Richtung Zentrum – rechts in den Eulersweg – 2. links in den Soerser Weg – links Am Sportpark Soers.

    Anreise / Parken: Da die Autobahnabfahrt Aachen-Zentrum weiterhin von den Niederlanden kommend gesperrt ist – ebenso die Auffahrt von der Krefelder Straße für die Rückreise – wird eine frühzeitige Anreise dringend empfohlen. Außerdem ist die Verkehrsführung hinter der Ausfahrt Aachen-Zentrum vom Aachener Kreuz kommend seit Dienstag verändert. Aufgrund dessen kommt es zu erheblichen Verkehrsstaus an der Ausfahrt. Das Stadion kann alternativ beispielsweise über die Ausfahrt Aachen-Laurensberg oder Europaplatz angefahren werden.

    Stream: Das Spiel kann zum Preis von 5 Euro im Stream von TSV Alemannia Aachen vs. FC Viktoria Köln (sporttotal.tv) abgerufen werden. Die Partie wird von SPORTTOTAL manuell mit einer Kamera produziert und von einem Kommentator begleitet.

    LIVE und kostenlos geht natürlich geht auch das Vussballradio Schäl Sick ab 19:20 mit Daniel und Jakob auf Sendung.

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  • Janßen „stolz“ – Viktoria erkämpft Punkt in Dresden

    Janßen „stolz“ – Viktoria erkämpft Punkt in Dresden

    Ein Punkt in Sachsen, auf den Viktoria-Coach Olaf Janßen zurecht „stolz“ war nach dem Abpfiff im Rudolf-Harbig-Stadion: Sein Team zeigte beim 1:1 in Dresden trotz enormer Probleme zu Beginn beider Halbzeiten einen richtig starken Auftritt und trotzte Dynamo vor 22.241 Zuschauern ein Remis ab.

    „In den ersten zehn Minuten der ersten und auch der zweiten Halbzeit habe ich gedacht: Puh, das wird schwierig hier. Da hat man gesehen, dass wir fünf U23-Spieler auf dem Platz hatten.  Aber wie die Jungs dann die Partie abgenommen haben, das war richtig gut“, freute sich Janßen.

    Die Dreierkette hatte er nach dem 1:0-Sieg gegen RW Essen unverändert gelassen. Patrick Koronkiewicz kehrte nach abgesessener Gelbsperre zurück auf den rechten Flügel, Niklas May blieb links, da Simon Handle krankheitsbedingt in Köln geblieben war.

    „Brutal mutig“ und „von der ersten Minute an voll da“ müsse sein Team sein, hatte der Coach vorm Anpfiff im Interview mit MagentaSport gefordert. Doch zunächst waren es die Hausherren, die loslegten wie die Feuerwehr: Niklas Hauptmann tanzte durch den Kölner Strafraum und prüfte Ben Voll aus spitzem Winkel (2. Minute), schon in der nächsten Szene wäre Voll gegen Stefan Kutschke ohne Chance gewesen, doch der Pfosten rettete.

    Die Viktoria durfte durchatmen, konnte sich allmählich befreien – und schlug dann zu! Nach einem starken Angriff über links war es Robin Meißner, der die Kugel eiskalt flach im langen Eck versenkte (12.) – schon im Hinspiel war Meißner beim 2:1-Sieg mit einem Doppelpack der Mann des Tages, nun schoss er die Höhenberger Jungs auch auswärts in Führung.

    Dynamo schüttelte sich und wollte natürlich den Ausgleich. Die zunächst dickste Chance hatte Christian Conteh in der 30. Minute, doch er verzog links am Kölner Tor vorbei. Der Druck nahm zu, und als es dann so schien, als könne Viktoria die Führung mit in die Pause nehmen, schlug Dennis Borkowski in der Nachspielzeit doch noch zu und traf zum 1:1-Ausgleich. „Er darf ihn da im Strafraum annehmen und abschließen, da müssen wir einfach enger bei den Leuten sein“, monierte Sportvorstand Franz Wunderlich zur Halbzeit und räumte ein: „Der Zeitpunkt war denkbar unglücklich, aber der Ausgleich ist verdient, wir haben ja fast drum gebettelt.“

    Auch nach Wiederanpfiff machten die Gastgeber zunächst mächtig Dampf, ehe Simon Stehle mit einem starken Solo über die rechte Seite erstmals für echte Entlastung sorgte, aber aus spitzem Winkel an Keeper Stefan Drljaca scheiterte (55.). Wenige Minuten später hatte Mike Wunderlich die nächste Kölner Chance, scheiterte aber aus halblinker Position ebenfalls am Dynamo-Goalie.

    Auf der Gegenseite war es dann Ben Voll, der Viktoria mit einer wahren Großtat vor dem Rückstand bewahrte: Stefan Kutschke durfte zum Foulelfmeter antreten, doch Voll ahnte die Ecke, flog nach links und parierte.

    Die Partie wogte bis zum Ende hin und her, doch der Siegtreffer war beiden Teams nicht mehr vergönnt. „Ein Sieg wäre vielleicht auch nicht ganz verdient gewesen“, räumte Janßen ein, „wir können mit dem Punkt gut leben und können uns auch bei unserem Torhüter bedanken. Nun genießen wir den Rosenmontagszug, aber ohne Alkohol, da wir am Mittwoch schon wieder eine schwere Aufgabe vor der Brust haben.“

    Dann geht es im Bitburger-Pokal zu Regionalligist Alemannia Aachen (Anpfiff 19.30 Uhr).

    Viktoria Köln: Ben Voll – Jamil Siebert, Moritz Fritz, Christoph Greger – Patrick Koronkiewicz, Hamza Saghiri, Patrick Sontheimer, Niklas May – Mike Wunderlich (90 +1. Marcel Risse) – Simon Stehle (78. Kevin Lankford), Robin Meißner (82. André Becker)

    Tore: 0:1 Robin Meißner (12.), 1:1 Dennis Borkowski (45+2)

    Zuschauer: 22.241

    Schiedsrichter: Tom Bauer

    Gelbe Karten:

    Dresden: Niklas Hauptmann

    Köln: Patrick Sontheimer, Christoph Greger

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  • Gegnercheck Dynamo: Das Aufstiegslicht brennt wieder

    Gegnercheck Dynamo: Das Aufstiegslicht brennt wieder

    Karneval in Dresden. Der Spielplan hat es so gewollt. Ob die Viktoria die fast 600 Kilometer lange Heimreise am Samstagnachmittag in Feierlaune antreten darf? Chefcoach Olaf Janßen fordert nach dem 1:0-Heimsieg gegen Rot-Weiss Essen eine Bestätigung des Aufwärtstrends, „wohlwissend, dass das eine hohe Hürde ist“. Wir haben uns Dynamo Dresden mal genauer angeschaut.      

    Letztes Spiel: Beim Auswärtsspiel in Paderborn gegen den SC Verl roch es bereits nach einer Punkteteilung, ehe Dynamo-Joker Jakob Lemmer in der 90. Minute den Siegtreffer zum 3:2 erzielte. In einer temporeichen Partie waren die Gastgeber durch Joel Grodowksi (11. Minute) in Führung gegangen, doch Dynamo drehte das Spiel noch vor der Pause durch Treffer von Ahmet Arslan (29.) und Dennis Borkowski (41.). Maximilian Wolfram (68.) konnte für Verl ausgleichen und hatte Pech mit einem Kopfball an den Pfosten (75.) – so kamen die Gäste in der Schlussphase ihrerseits zum dritten Treffer und durften drei Punkte mitnehmen.

    Hinrunde: Mit dem Ziel des direkten Wiederaufstiegs startete Dynamo mit einem 3:4 gegen 1860 München in die Saison, stand aber nach dem elften Spieltag mit 20 Punkten auf Platz vier in direkter Schlagdistanz zu den Aufstiegsplätzen. Doch es folgten sechs Spiele ohne Sieg, Dresden beendete das Vussballjahr 2022 im November auf Rang neun mit acht Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz. Die Sachsen schüttelten sich in der Winterpause, sind im neuen Jahr noch ungeschlagen und nach vier Siegen in Folge und 15:5 Toren in diesen Spielen wieder drin im Rennen.    

    Kader: Nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga konnte Dynamo durch die Verkäufe der Angreifer Ransford Königsdörffer (20/zum HSV) und Christoph Daferner (24/Nürnberg) mehr als zwei Millionen Euro einnehmen. Abgesehen von den erfahren Profis Manuel Schäffler (33/kam aus Nürnberg) und Rückkehrer Stefan Kutschke (33/Ingolstadt) setzte Dresden beim Neuaufbau des Kaders auf junge Spieler mit Potenzial, nur zwei weitere der insgesamt 16 Sommer-Zugänge waren älter als 23 Jahre, unter anderem der beim 1. FC Köln ausgebildete Torwart Sven Müller (27/zuvor Hallescher FC), der zuletzt krankheitsbedingt ausfiel. Im Winter kam von Regionalligist Kickers Offenbach Rechtsaußen Jakob Lemmer (22), der zuletzt viermal in der Schlussphase eingewechselt wurde und gegen Verl erstmals traf.

    Top-Torschütze hat einen Lauf: Ahmet Arslan (28) kam im Sommer auf Leihbasis von Zweitligist Holstein Kiel und führt mit 14 Treffern und fünf Vorlagen sowohl die Torjäger- als auch die Scorer-Liste der 3. Liga an. Arslan braucht über die Saison gesehen im Schnitt 117 Spielminuten für einen Treffer – erzielte allerdings 10 seiner 19 Scorerpunkte in den letzten vier Spielen. Beim 7:1-Kantersieg gegen Halle traf er dreifach und legte ein Tor auf. 

    Trainer: Ein Kölner soll die Sachsen zurück in Liga zwei führen. Markus Anfang (48) ist seit Sommer 2022 Dynamos Chefcoach, trainierte zuvor Holstein Kiel (2016-2018), den 1. FC Köln (2018/19), Darmstadt 98 (2020/21) und Werder Bremen (Juni bis November 2021). „Einfach besser werden“, lautete nun seine Ansage für die zweite Saisonhälfte. Bislang ist dies seinem Team gelungen.

    Begegnungen: Am Samstag stiegt das vierte Drittliga-Duell beider Teams. Das Hinspiel der laufenden Saison gewann Viktoria im Sportpark Höhenberg mit 2:1. Arslan hatte Dresden in Führung geschossen, Robin Meißner drehte die Partie noch in Halbzeit eins mit einem Doppelpack. In der Saison 2020/21 gewannen die Sachsen beide Duelle (4:2 in Höhenberg, 2:0 in Dresden).

    Historie: 1953 gegründet wurde Dynamo acht Mal Meister der DDR-Oberliga, gewann sieben Mal den Pokal. Nach der Wiedervereinigung spielte die SGD von 1991 bis 1995 in der Bundesliga. Auf den lizensierungsbedingten Zwangsabstieg in die Regionalliga folgte zur Jahrtausendwende sogar der Abstieg in die Oberliga. Nach Aufstiegen 2002 und 2004 war man immerhin zurück in der 2. Bundesliga, in der man seitdem zehn Spielzeiten verbrachte. Den vorletzten Abstieg 2020 konnte Dynamo mit dem direkten Wiederaufstieg reparieren. Nach dem Zweitligaabstieg 2014 hatte Dresden zwei Spielzeiten in Liga drei für die Rückkehr gebraucht.

    Partie in den Medien:

    TV: MagentaSport geht ab 13:45 Uhr LIVE auf Sendung.
    Radio: Das Vussballradio Schäl Sick ist mit Besnik und Hendrik ab 13:50 Uhr On Air!
    Social Media: Über unsere Social-Media-Kanäle (FacebookInstagramTwitterYouTube) halten wir Euch selbstverständlich auf dem Laufenden.

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  • Gegnercheck #RWE: Wer darf endlich jubeln?

    Gegnercheck #RWE: Wer darf endlich jubeln?

    Sieglos 2023: Sowohl unsere Viktoria wie auch Rot-Weiss Essen konnten im neuen Jahr noch keinen Dreier einfahren – und wollen das naturgemäß im direkten Duell am Montagabend (Anpfiff 19 Uhr) im Sportpark Höhenberg ändern. Aktuell trennen den Tabellenzehnten und -13. genau diese drei Punkte – aus Kölner Sicht sollen es nach Abpfiff sechs Zähler Vorsprung sein. Doch die Gäste sind längst angekommen in der 3. Liga. Wir haben den Gegner für euch unter die Lupe genommen.

    Letztes Spiel:  Im Derby gegen den MSV Duisburg war RWE ganz nah dran am ersten Sieg des Jahres, führte bis zur 89. Minute mit 1:0, ehe Moritz Stoppelkamp für den MSV zum 1:1-Endstand traf. Rios Alonso hatte die Gastgeber in der 53. Minute per Abstauber in Führung gebracht, nachdem Duisburgs Keeper Maximilian Braune einen Fallrückzieher von Ron Berlinski nur zur Seite abwehren konnte.  Als die Essener Fans an der mit 19.200 Zuschauern ausverkauften Hafenstraße schon vom Sieg träumen durften, durfte MSV-Routinier Stoppelkamp zu einem umstrittenen Freistoß antreten und überraschte dabei RWE-Keeper Jakob Golz – dabei sprangen Lawrence Ennali und Oguzhan Kefkir in der Zwei-Mann-Mauer auseinander und öffneten die Lücke für Stoppelkamps Schlenzer ins kurze Eck.

    Hinrunde: Der Aufsteiger musste bis zum siebten Spieltag (2:1 gegen Aue) auf seinen ersten Drittliga-Sieg warten, zeigte sich aber dann äußerst stabil, verlor bis zum Ende der Hinrunde nur noch zwei Spiele und konnte sich aus dem Tabellenkeller befreien. Das 0:3 zum Rückrundenstart beim überragenden Spitzenreiter Elversberg ist die bislang einzige Niederlage 2023. Mit 10 Unentschieden spielte RWE so häufig remis wie sonst nur der SV Meppen, steht aber dank einiger Siege im Gegensatz zum Tabellenletzten aktuell über dem Strich.  

    Kader: RWE verstärkte sich zum Ende der Winter-Transferperiode mit Torben Müsel (23). Der offensive Mittelfeldspieler, der auch im Sturm spielen kann, kam von Borussia Mönchengladbach und unterschrieb einen Vertrag bis 2024. Bei den Fohlen blieb Müsel, der 2018 vom 1. FC Kaiserslautern an den Niederrhein gewechselt war, der Durchbruch in der Bundesliga verwehrt (zwei Kurzeinsätze). Beim 1:1 gegen Duisburg gab er am vergangenen Sonntag sein Drittliga-Debüt für RWE. Mit Müsel stehen verglichen mit der Aufstiegssaison 17 neue Spieler im Essener Kader.

    Kapitän, Dauerbrenner, Top-Torschütze: Unmittelbar vor dem Derby gegen den MSV Duisburg gab RWE die Vertragsverlängerung mit Kapitän Felix Bastians bekannt. Der 34-jährige Verteidiger – mit sechs Treffern in der laufenden Saison bester Torschütze der Essener – wird bis Sommer 2024 an der Hafenstraße auflaufen. Der Bundesliga-erfahrene Bastians (92 Einsätze für Freiburg und Hertha BSC) spielt seit 2021 für RWE, stand in der aktuellen Saison in 20 von 21 Spielen über 90 Minuten auf dem Feld.

    Ex-Kölner: Kevin Holzweiler (28) spielte von 2016 bis 2021 für die Viktoria, der in Jülich geborene Angreifer absolvierte für die Höhenberger Jungs 168 Spiele, davon 55 in der 3. Liga. Für RWE kam Holzweiler im Aufstiegsjahr auf 18 Einsätze (vier Tore, zwei Assists), in der laufenden Drittligasaison bislang zu fünf Kurzeinsätzen. Rechtsverteidiger Meiko Sponsel (20) ist vom 1. FC ausgeliehen, kommt bislang auf 11 Einsätze (sechs Mal Startelf).

    Trainer: Christoph Dabrowski (44) kam als Nachfolger des nach Mannheim abgewanderten Christian Neidhart im Sommer 2022 von Zweitligist Hannover 96. Dort hatte er seit 2013 diverse Trainerposten von der U17 über die U19 und zweite Mannschaft bis zum Zweitligateam bekleidet. Die 96-Profis übernahm er als Cheftrainer zur Rückrunde der letzten Zweitligasaison auf Platz 15, beendete die Spielzeit auf Rang 11 mit sicherem Vorsprung vor den Abstiegsrängen. In Essen war er die „absolute Wunschlösung“, wie der RWE-Vorstandsvorsitzende Marcus Uhlig bei Dabrowskis Vorstellung betonte: „Wir haben sehr schnell gemerkt, dass wir dieselbe Vorstellung vom Fußball haben und wir Wert auf die gleichen Schwerpunkte legen. Wir möchten an der Hafenstraße eine Mannschaft sehen, die unsere Fans mitreißt, leidenschaftlichen Fußball spielt und immer besser werden will.“ Der bisherige Saisonverlauf hat dies durchaus bestätigt.

    Historie: Die größten Erfolge feierte der Traditionsklub in den 1950er Jahren. 1953 gewann RWE den DFB-Pokal im Finale gegen Alemannia Aachen. Zwei Jahre darauf, 1955, wurde Essen dank eines 4:3 im Finale gegen den 1. FC Kaiserslautern deutscher Meister. Zur Vereinshistorie gehören neben drei Bundesliga-Aufstiegen (1966, 1969 und 1973) auch eine Insolvenz 2010, verbunden mit dem Gang in die NRW-Liga. In den letzten drei Jahren war RWE in der Regionalliga West stets heißer Anwärter auf den Aufstieg, verpasste diesen 2019/20 als Dritter und 2020/21 als Zweiter nur knapp. 2022 war es dann soweit – dank einer um drei Treffer besseren Tordifferenz gegenüber Preußen Münster.

    Begegnungen: Gutes Omen? Das Hinspiel fand ebenfalls abends statt, und an jenem Dienstag im August feierte die Viktoria an der Hafenstraße mit 4:1 ihren höchsten Saisonsieg. Robin Meißner, Marcel Risse per Elfmeter, ein Eigentor von RWE-Kapitän Felix Bastians sowie Simon Handle in der Nachspielzeit sorgten für das letztlich klare Ergebnis. Doch Essen hat sich bekanntlich stabilisiert. In der Historie trafen beide Vereine schon in vielen Ligen aufeinander. Etwa Ende der 1950er-Jahre in der Oberliga West, zwischen 1978 und 1981 in der 2. Bundesliga (3 Viktoria-Siege, 2 Remis, 1 RWE-Sieg), oder auch Anfang der 1990er-Jahre in der Oberliga Nordrhein. Seit 2012 gab es 14 Begegnungen in der Regionalliga West: Die Viktoria gewann davon sechs, fünfmal wurden die Punkte geteilt, dreimal siegte RWE.

    Tickets: Tickets für die Partie sind noch erhältlich. Und ihr habt gleich drei Möglichkeiten, Euch Euren Platz zu sichern:
    1. Im Onlineshop unter www.viktoria-tickets.de
    2. In der Geschäftsstelle am Sportpark Höhenberg (Di.-Fr. 14-17 Uhr)
    3. An der Abendkasse am Montag (ab 17:30 Uhr)

    Partie in den Medien:

    TV: MagentaSport geht ab 18:45 Uhr LIVE auf Sendung.
    Radio: Das Vussballradio Schäl Sick ist mit Jakob und Klaus ab 18:50 Uhr On Air!
    Social Media: Über unsere Social-Media-Kanäle (FacebookInstagramTwitterYouTube) halten wir Euch selbstverständlich auf dem Laufenden.

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  • 1:0! Wunderlichs Heimkehr-Treffer bringt ersten Sieg 2023

    1:0! Wunderlichs Heimkehr-Treffer bringt ersten Sieg 2023

    Da is‘ er, der erste Dreier im Jahr 2023! Montagabend, Flutlicht und 4.604 Fans im Sportpark Höhenberg bildeten einen prächtigen Rahmen für das 1:0 der Viktoria gegen Rot-Weiss Essen, wodurch das Team von Olaf Janßen mit nun 31 Punkten wieder in die obere Tabellenhälfte springt.

    „Wir hatten wie schon in Wiesbaden wieder eine tolle Haltung zum Spiel und haben uns auch dafür belohnt“, konstatierte der Chefcoach, der aufgrund der Gelb-Rot-Sperren von Lars Dietz und Patrick „Paco“ Koronkiewicz umstellen musste. Jamil Siebert ersetzte Dietz in der Dreierkette, Simon Handle übernahm die Koronkiewicz-Rolle auf dem rechten, deshalb durfte Niklas May auf dem linken Flügel beginnen.

    Das erste Ausrufezeichen der Partie setzte die Viktoria mit einem schnell vorgetragenen Angriff in der 11. Minute, den Simon Stehle mit einem etwas zu hoch angesetzten Schuss abschloss. Gute zehn Minuten später kam Mike Wunderlich halblinks im Strafraum zum Abschluss, konnte Jakob Golz im RWE-Kasten aus spitzem Winkel aber nicht überwinden.

    Die zunächst beste und letztlich einzige tatsächliche Gästechance hatte RWE-Winterzugang Torben Müsel, doch der Ex-Gladbacher köpfte genau in die Arne von Ben Voll (28.). Echte Hochkaräter blieben im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit aus, die Viktoria konnte ihre leichten Feldvorteile nicht zählbar nutzen.

    Ganz anders nach der Pause: Nach einer ganz starken Einzelaktion von Robin Meißner, der sich über rechts an Felix Herzenbruch vorbei in den Strafraum getankt hatte, landete dessen Abschluss von Golz pariert bei Wunderlich, der gut spekuliert hatte, sich die Chance nicht nehmen ließ und zur 1:0-Führung einschoss (50.).

    Sollte Mikes erster Treffer seit der Rückkehr auf die Schäl Sick auch den ersten Sieg 2023 bringen? RWE hatte natürlich etwas dagegen, Herzenbruch suchte die direkte Antwort per Distanzschuss, fand seinen Meister aber in Voll (52.).

    Die Schlussphase mussten die Gäste in Unterzahl absolvieren, nachdem der bereits verwarnte Isiah Young gegen Simon Handle zu spät kam und diesem voll auf dem Spann trat (68.). Als sich Räume boten, hatte zunächst Robin Meißner das 2:0 auf dem Fuß, scheiterte aber ebenso an Golz wie nach der anschließenden Ecke Christoph Greger per Kopf (79.).

    Zwar verpasste die Viktoria die Entscheidung, doch nach fünf Minuten Nachspielzeit war es geschafft, und der Dreier war eingefahren. Wunderlichs Tor hatte also gereicht. „Erstmal freue ich mich total für Mike, weil er diesen Verein lebt, dieses Tor hat er mehr als verdient“, erklärte Janßen bei MagentaSport auf Nachfrage. Als Lohn für den Sieg gibt es für die Mannschaft einen freien Mittwoch, doch Karneval fällt für die Spieler aufgrund des straffen Spielplans leider aus. Samstag bei Dynamo Dresden fordert Janßen eine Bestätigung des Aufwärtstrends, „wohlwissend, dass das eine hohe Hürde ist.“

    Viktoria Köln: Ben Voll – Jamil Siebrt (90. Michael Schultz), Moritz Fritz, Christoph Greger – Simon Handle, Hamza Saghiri, Patrick Sontheimer, Niklas May (81. Kevin Lankford) – Mike Wunderlich – Simon Stehle (81. Kevin Lankford), Robin Meißner (88. André Becker)

    Tor: 1:0 Mike Wunderlich (50.)

    Zuschauer:innen: 4.604

    Schiedsrichter: Mario Hildenbrand 

    Gelbe Karten:

    Köln: Hamza Saghiri

    Essen: Isiah Young

    Rote Karten:

    Essen: Isiah Young (68./Gelb-Rot/Foulspiel)

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  • Viktor mit 10.000 kölschen Paenz in der Arena

    Viktor mit 10.000 kölschen Paenz in der Arena

    Wenn sich de Famillich trifft – in diesem Fall sprechen wir von der kölschen Maskottchen-Familie. Viktor, Sharky (Kölner Haie) und Hennes (1. FC Köln) hatten jede Menge Spaß bei der „Lachenden PÄNZarena“ und bereiteten diesen vor allem den rund 10.000 Kindern und Jugendlichen in der ausverkauften LanxessArena.

    Die „Lachende PÄNZarena“ ist eine Karnevalssitzung für Kinder, angelehnt an die seit vielen Jahren erfolgreiche „Lachende Kölnarena“ für Erwachsene. Die Sitzung fand am vergangenen Wochenende bereits zum fünften Mal statt. Das Programm bestand aus rund 40 Kindertanzgruppen des Kölner Karnevals und Karnevalsbands wie „Spökes“.

    Neben Sharky und Hennes traf Viktor auch auf weitere Maskottchen wie den Bau-Biber, Mixer (beide KVB) oder den Drachen ‚Siggi‘ (VRS). Zu Beginn der Veranstaltung marschierten die Maskottchen gemeinsam mit den Tanzgruppen eine Runde um die Menschenmenge. Während des Programms feierten sie gemeinsam mit den Kindern in der LANXESS-Arena und waren ein beliebtes Motiv für Selfies.

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  • Dieses Rennen müssen wir gewinnen: Neuauflage des Klima- und Sport-Events

    Dieses Rennen müssen wir gewinnen: Neuauflage des Klima- und Sport-Events

    Auch 2023 veranstaltet Viktoria Köln gemeinsam mit der Zurich Versicherung ein Schulevent zu den Themen Nachhaltigkeit und Bewegung. Unter dem Motto „Dieses Rennen müssen wir gewinnen“ soll Bewusstsein für den Klimawandel, seine Folgen und, wie wir trotzdem alle aktiv werden können, vermittelt werden. Das Event findet am 11.05.2023 von 9 bis 12 Uhr statt.

    Schüler und Schülerinnen im Alter von 6 bis 14 Jahren und ihre Lehrpersonen sind herzlich dazu eingeladen, einem interaktiven Vortrag von Birte Lorenzen-Herrmann, Autorin und Initiatorin des Bildungsprojekts Malizia Ocean Challenge, beizuwohnen. Sie gibt Einblicke in die Abenteuer des Seglers Boris Herrmann und seine Mission, das Rennen gegen den Klimawandel zu gewinnen und die Lebenswelt der Ozeane zu retten.

    Im Anschluss daran bieten anschauliche Informations- und Mitmachstationen verschiedener gemeinnütziger und nachhaltiger Projekte Gelegenheit dazu, weiter in das Thema einzutauchen, z.B. über verfügbares Bildungsmaterial, wie dem Ocean Challenge Schulbuch.

    Zudem wird durch ein spannendes Bewegungsangebot mit Parcours und Challenges, unter anderem durch die Viktoria Vussballschule, Freude an Bewegung vermittelt. Bei dem Programm stehen Spaß, Interaktivität und Spannung an oberster Stelle.

    Anmeldungen und Fragen zum Event können per Mail an klimaevent@viktoria1904.de erfolgen.

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  • Deine Meinung zählt: Trikot, Kapitänsbinde und Bälle zu gewinnen

    Deine Meinung zählt: Trikot, Kapitänsbinde und Bälle zu gewinnen

    Liebe Fans, Viktorianer:innen und Freund:innen der Vussball-Vamilie,

    eure Meinung ist gefragt – und dafür winken tolle Preise!

    Im Rahmen seiner Masterarbeit führt unser Mitarbeiter Christopher Heybach eine Umfrage zur Beurteilung des Merchandisings bei unserer Viktoria durch. Die Umfrage wird etwa 10 Minuten dauern.

    Die Umfrage dreht sich um die verschiedenen Aspekte des Merchandisings. Hierzu sollten alle Fragen ernsthaft und vollständig ausgefüllt werden. Die Umfrageergebnisse dienen in der Zukunft dazu, Euren Wünschen im Merchandising entgegenzukommen und mir ein besseres Verständnis dafür zu verschaffen.

    Hier kommt ihr direkt zur Umfrage

    Eure Daten werden vertraulich behandelt und anonymisiert. Bei einer Teilnahme unter der Angabe der E-Mail-Adresse, warten attraktive Preise auf Euch.

    Preis 1: Heimtrikot mit den Unterschriften der Profimannschaft

    Preis 2: Kapitänsbinde mit der Unterschrift von Kapitän Marcel Risse

    Preis 3-5: Ein originaler Winterball der Saison 2021/2022

    Um Eure Wünsche in Zukunft in die Tat umsetzen zu können, freuen wir uns auf reges Interesse an der Umfrage. Gemeinsam schaffen wir das Ziel!

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  • Reaktion gezeigt: Viktoria holt Punkt beim Tabellenzweiten Wiesbaden

    Reaktion gezeigt: Viktoria holt Punkt beim Tabellenzweiten Wiesbaden

    Ein Punkt beim Zweiten, der sich sehen lassen kann! Viktoria gab auf die drei Niederlagen im Januar die richtige Antwort, zeigten beim SV Wehen Wiesbaden, der mit drei Siegen ins neue Jahr gestartet war, eine bärenstarke Partie und nahm in einer wilden Schlussphase zumindest einen Zähler mit.

    „Ich denke, der Punkt ist mindestens verdient. Wir waren fleißig gegen den Ball, haben gierig verteidigt und auch mit der Zeit das spielerische Element gefunden“, resümierte Cheftrainer Olaf Janßen.

    Er hatte Simon Stehle und Hamza Saghiri für Niklas May und Jamil Siebert in die Startelf beordert, Moritz Fritz rückte von der Sechs zurück auf die zentrale Position in der Dreierkette.

    Keeper Ben Voll war sofort gefordert, als Benedict Hollerbach seine Faustabwehr nach einer Ecke Volley zurück aufs Tor drosch, doch Voll war erneut mit den Fäusten da. Die Gastgeber, bei denen Coach Markus Kauczinski, der zuletzt in Dortmund siegreichen Startelf vertraute, ließen die Viktoria zunächst kaum zur Entfaltung kommen, den ersten Kölner Torabschluss gab es in der 16. Minute, als Robin Meißner nach Paco Koronkiewiczs Ablage aber zu hoch zielte.

    Das Spiel wurde zunehmend ausgeglichener und nach einer halben Stunde übernahm die Viktoria sogar das Kommando. Nach einem Angriff über Wunderlich und Stehle kam Simon Handle zum Abschluss, Keeper Arthur Lyska rettete zur Ecke. Einen Kopfball von Fritz nach einer weiteren Ecke Wunderlichs klärte Ezeh am langen Pfosten erst auf der Torlinie, kurz darauf schoss Stehle von der Strafraumkante knapp links vorbei.

    Es setzte Chancen im Zwei-Minuten-Takt – und in Halbzeit zwei fiel der fällige Treffer dann nach weniger als einer Minute! Meißner setzte gegen Ahmet Gürleyen energisch nach, brachte den Verteidiger ins Straucheln, gewann den Ball und scheiterte im Eins gegen eins an Keeper Lyska – doch auch Stehle war hellwach den weiten Weg mitgelaufen und versenkte den Nachschuss zur Kölner Führung im Kasten.

    Die Gastgeber antworteten mit der ein oder anderen Nickligkeit und einem Dreifachwechsel nach einer Stunde. Gute zehn Minuten später wechselte auch Janßen doppelt. Sein Team war noch dabei, sich zu sortieren, da schlug Ivan Prtajin per Kopf zu und traf zum 1:1-Ausgleich, es war der zehnte Saisontreffer des Kroaten.

    Die Partie stand nun auf des Messers Schneide, es ging hin und her, beide Teams wollten alles.

    Ein Treffer fiel nicht mehr, doch es wurde noch richtig wild, und es kam zur Rudelbildung: Letztlich sah Lars Dietz Gelb-Rot, der bereits ausgewechselte Koronkiewicz Rot. Jamil Siebert, ebenfalls nicht im Spiel, sah zudem Gelb.

    „Ich werde mir das noch mal in Ruhe anschauen, dann werden wir drüber reden und am Ende entscheidet der Mannschaftsrat über die Höhe der Strafe“, erklärte Janßen, der aber zufrieden die Heimreise antrat und forderte: „Diese Leistung gilt es jetzt zu bestätigen.“

    Viktoria Köln: Ben Voll – Lars Dietz, Moritz Fritz, Christoph Greger – Patrick Koronkiewicz (83. Florian Heister), Hamza Saghiri, Patrick Sontheimer, Simon Handle (74. Niklas May) – Mike Wunderlich (71. Marcel Risse) – Simon Stehle (71. Luca Marseiler), Robin Meißner (83. André Becker)

    Tore: 0:1 Simon Stehle (46.), 1:1 Ivan Prtajin (72.).

    Zuschauer:innen: 3.561

    Schiedsrichter: Timo Gansloweit

    Gelbe Karten:

    Wiesbaden: Emanuel Taffertshofer, Max Reinthaler, Ahmet Gürleyen, Ivan Prtajin

    Köln: Lars Dietz, Patrick Koronkiewicz, Patrick Sontheimer, Hamza Saghiri, Jamil Siebert, Florian Heister

    Rote Karten:

    Wiesbaden:

    Köln: Lars Dietz, Patrick Koronkiewicz (beide Gelb-Rot)

    Viktoria – das V steht für Vussball! 

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